Kinderspiele 1.7. bis 31.7.26

  • Im letzten Monat haben wir viel gespielt, interessanterweise nur 3 verschiedene Spiele:

    #Santorini: Haben wir im vorletzten Monat viel gespielt. Damals war ich gespannt, wie lange das Interesse noch besteht und ob wir es auch mit den Player-Power-Karten spielen werden. Wie ging es dann weiter? Wir haben noch ein paar Partien gespielt, aber nicht mehr mit den Fähigkeiten-Karten. Aber insgesamt dafür, daß ich überlegt habe, Santorini zu verkaufen, kam es sehr gut an.

    #Diamant ist ein Push-Your-Luck-Spiel. Im Vergleich zu Flip 7 kam es bei meinen Kindern (6,5 und fast 9 Jahre) besser an. Die Vorteile gegenüber Flip 7 sehe ich aber auch ein: Es hat ein spannendes Thema und eine gute Grafik. Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß das Risiko für alle Spieler gleich ist. Bei Flip 7 passiert es oft, daß man bei der dritten Karte gegen alle Wahrscheinlichkeiten schon eine Doppelte gezogen hat während die anderen Spieler total viel Glück haben. Klar, das kann für eine riesen Gaudi am Tisch sorgen, aber auch für Frust. In dieser Hinsicht ist Diamant fairer. Außerdem ist es bei Diamant immer ein großer Nervenkitzel, daß man alleine die Höhle erkundet und dann richtig fette Beute macht. Als Nachteil gegenüber Flip 7 kann man aber auch erwähnen, daß der Ablauf nicht ganz so geschmeidig ist. Man muß für jede Entscheidung verdeckt eine Karte legen, die dann aufdecken, auswerten und jedem Spieler Edelsteine geben.

    Als letztes haben sich beide Kinder diesen Monat sehr für folgendes Spiel des Monats interessiert:

    #Schach Mit beiden Kindern habe ich viel gespielt, teilweise haben die Kinder auch online Partien gespielt und teilweise haben sie auf ChipSchachDigital und LiChess Übungen gemacht.

  • Gespielt wurden bei meinen Eltern mit der kleinen 3 "Relikte" bzw Klassiker


    Durchgefallen ist "Entenrennen" simples Roll & Move mit dem Kniff das die eigene Spielfigur eine Ente in 3D Plastik aus Kunststoff mit 3 Eiern (Murmeln) befüllt werden, links neben dem Zugtrack befindet sie jeh ein Feld mit einer Mulde in Nest Optik, denn dann wenn eine Ente "geschlagen" wird, wird diese auf das Nest geschoben, so das eine der drei Murmeln abhanden kommt, quasi als gelegetes Ei, am Ende erhält man Bonus Eier jeh nach Einlauf Position diese addiert mit den geretteten Eiern der eigen Ente, der mit der höchsten Summe gewinnt, ich dachte dieser "Kniff" wäre was für die Kleine, sie fand es Total Langweilig,

    Dann das "Verrückte Labyrinth" einer DER Klassiker, die Version von 2024 ... zu dritt die Kleine hatte Fokus für 1/2 Partie ... Das zieht sich dann doch wir sollten es nxt verkürzen mittels Hausregel...

    Ach ja die 2024 er Version verfügt über ein zumindest hier über ein nich plan aufliegenden Board, das erschwerte das Schieben der Labyrinth Tiles maximal und raubte viel von dem Spielspaß... Insgesamt kam mir die 2024 Version sehr Basic vor und wirkte leider billig, hat der Titel eigentlich nicht verdient....

    Das Highlight "Mitternachtsparty" wird immer von der kleinen gefordert und ist jedesmal eine Spaß Explosion auch das Material und die Grafik überzeugen mit Flair und Detailreichtum TOP für ein spät1980er Familien Spiel

    :thumbsup:

  • Der Juli ist vorbei, dann kann ich ja auch was schreiben. In Summe mit 13 verschiedenen Kinderspielen (bzw. Spielen mit Kindern, denn drei zähle ich nicht als Kinderspiele) ziemlich viel gespielt.

    • #ToppDieTorte – Liegt immer noch aus der Bücherei hier und kam dreimal mit mir auf den Tisch. In Summe häufiger, weil es ja noch andere spielwillige Erwachsene in diesem Haushalt gibt. Es wurde auch mit den Großeltern probiert, aber zumindest ein Part war hoffnungslos überfordert davon.
    • #DieInselDerMookies – Das kommt in Dauerschleife auf den Tisch. In Summe waren es sicherlich acht Partien. Auch hier konnte ich ein Großelternteil von der Einfachheit überzeugen, sodass sie das gegen die Vierjährige spielen konnte.
    • #AufDenWegenVonDarwin – Spiele ich nach wie vor sehr gern und auch die Sechsjährige spielt gerne mit. Es waren weitere 2 Partien, auch wenn ich inzwischen nicht mehr aus dem Almanach vorlesen soll. Dafür muss ich aber immer die Spinnen nehmen und ihr die Schlangen lassen. Daneben noch eine Partie zu viert mit einer Achtjährigen und einer Neunjährigen, die alles sehr schnell verstanden habe. Stand zurecht auf der Nominierungsliste zum Spiel des Jahres, finde ich.
    • #HerrDerRingeDuellUmMittelerde – Endlich mal wieder gegen die Sechsjährige. Und mal wieder hat sie gewonnen. Ich habe ihr zwar im letzten Zug ein bisschen helfen müssen, weil sie den offensichtlich Sieg übersah, aber davor hat sie konsequent auf Ringschritte gespielt – ja, und ich halt nicht.
    • #WoWars – In der Bücherei. Wir hatten es schon einmal, aber falsch gespielt. Das war die Revanche und das Spiel ist immer noch so langweilig und langatmig. Die Sechsjährige spielte nur eine Runde (nicht Partie!) und wollte dann was anderes.
    • #DieMäusebande – Leider minimal falsch gespielt dieses Memospiel in der Bücherei, sodass gar kein Memory erforderlich war. Das will ich nochmal nach richtigen Regeln spielen, weil ich denke, dass das dann echt gut ist.
    • #Dobble – Lang nicht gespielt und wie üblich wenig Land gesehen. Immerhin mit der Sechsjährigen kann ich mithalten.
    • #LottiKarotti – Echt blöd, dass ich die Deluxe-Version kenne, weil ich die immer vermisse, wenn ich das normale Lotti Karotti spielen muss.
    • #ZombieTeenEvolution – Tatsächlich mal wieder eine weitere Partie. Haben uns eine Mission vorgenommen und wider Erwarten gewonnen, wodurch wir Umschlag C öffnen durften. Jetzt ist leider abzusehen, dass wir mindestens sechs weitere gewonnen Partien bräuchten, um den letzten Umschlag D zu öffnen. Ich glaube nicht, dass es dazu kommt.
    • #RaffiRaffzahn – Nach der Büchereiversion jetzt noch einmal bei Freunden. Es ist und bleibt extrem wiederholend und langweilig. Bitte nicht noch einmal.
    • #UNOFlip – Es geht aber echt noch schlimmer. Normales UNO oder UNO Junior finde ich noch okay. Ist meist schnell vorbei und strengt nicht an. Aber Flip zieht sich so sehr aufgrund der extra Aktionen zum Kartenziehen, dass es keinen Spaß mehr macht.
    • #DieMausMausefalle – Roll'n'Move aus den 1980ern. Keinerlei Entscheidung bei diesem Kinderspiel. Daher beiseite legen und vergessen. (Oder merken, dass es nicht gut war.)
    • #DiegoDrachenzahn – Hat es auf eine Partie gebracht. Ich finde es inzwischen etwas langweilig. Es verbindet zwar Deduktion mit Geschicklichkeit, aber es ist manchmal doch zu offensichtlich. Und wenn man gut im Zielen ist, rast man davon.

    Gruß Dee