[Forenspiel] Turing Machine, Partie „Tesla“

  • Zeit für eine neue Partie Turing Machine! :D

    Die Partie „Tesla“ ist eine Standardpartie, d.h. mittlere Schwierigkeit.

    Wie immer kann jeder mitmachen. Vor allem neue Mitspieler sind herzlich willkommen!

    Ein eigenes Exemplar benötigt man für eine Teilnahme nicht, Regelkenntnis genügt. Eine Regelzusammenfassung von Turing Machine, sowie die Regeln des Forenspiels findet ihr hier: Partie 2

    Hier die Fragekarten:


    Wer mitmachen möchte, schickt eine PM an mich, mit der gewählten Zahlenkombination der ersten Runde, und der ersten Frage (A, B, C, D, E oder F).

    Abgabetermin: bis Montag Abend, 29.06. 23:59 Uhr.

    ——-

    Teilnehmer in den letzten drei Partien: Aramegil  blade45  David14  HRune  koala-goalie  LeGon  Mees  MKween  N3TZW3RG  Ptera  Smuntz

    Weitere Nennungen: carlosspicyweener  Dee  Zeppi

    Im übrigen bin ich der Meinung, dass der Lach-Smiley ^^ als Reaktionstyp wieder möglich sein soll. :)

  • Partie Tesla, Runde 1, Frage 1

    "Ich weiß es nicht. Fragen sie Nikola Tesla."

    (Albert Einstein auf die Frage, wie es sich anfühlt, ein Genie zu sein)


    Nikola Tesla (1856 - 1943) war eine der schillerndsten Figuren der Technikgeschichte. Er meldete zahlreiche wegweisende Patente an und trug entscheidend dazu bei, den Wechselstrom als Standard durchzusetzen. Seine Ideen revolutionierten die Energieversorgung. Er inspirierte Generationen von Forscherinnen und Forschern. Er wurde als "Magier der Elektrizität" berühmt, manche seiner technischen Visionen überschritten dabei die Grenzen zum Fantastischen.

    Tesla entwickelte das heute als Zweiphasenwechselstrom bezeichnete System zur elektrischen Energieübertragung. Eine seiner bedeutendsten Erfindungen ist ein auf Wechselstrom basierender Elektromotor: ein Induktionsmotor mit einem rotierenden Magnetfeld, die erste Zweiphasen-Drehstrom-Synchronmaschine. Bis dahin kannte man lediglich auf Gleichstrom basierende Elektromotoren, die jedoch hohe mechanische Reibungsverluste hatten. Teslas Induktionsmotor war dagegen reibungsfrei, und damit eine der ersten effizienten Methoden, elektrische Energie in mechanische Energie umzuwandeln.

    Die Grundidee:

    • Vier Spulen (Wicklungen), jeweils um 90 Grad versetzt, gewickelt um einen beschichteten Ring.
    • Zwei getrennte Wechselströme werden von gegenüberliegende Seiten in die Spulen eingespeist.
    • Die beiden Ströme sind phasenverschoben.
    • Durch elektromagnetische Induktion entsteht dadurch ein rotierendes elektrisches Feld.

    Der Industriemagnat George Westinghouse kaufte ihm dieses und weitere Wechselstrom-Patente ab. Im sogenannten „Stromkrieg“ zwischen Thomas Edison, der den Gleichstrom zum Standard machen wollte, und Westinghouse, der auf Wechselstrom setzte, spielte Tesla dann eine entscheidende Rolle. Sein Induktionsmotor trug maßgeblich zur Akzeptanz von Wechselstrom bei.

    Unsere heutige alltägliche Stromversorgung basiert letztlich zu großen Teilen auf Teslas Patenten. Auch die Geschichte des Funks ist undenkbar ohne Teslas Erkenntnisse zur drahtlosen Energieübertragung. Teslas Schwerpunkt war zwar die Elektrotechnik, er arbeitete aber auch in anderen Bereichen, unter anderem beschäftigte er sich mit Röntgenstrahlen, Radar, Beleuchtung und Robotik.

    Zu Ehren Teslas wurde die physikalische Einheit der magnetischen Flussdichte nach ihm benannt. Ein Tesla definiert die Stärke eines Magnetfelds:

    • 1 Tesla = 1 T = 1 N / A m .

    Den Namen Tesla setzt man heute aber vor allem mit dem Elektroautohersteller Tesla und seinem umstrittenen CEO Elon Musk in Verbindung. Nikola Tesla ist der Namenspatron des kalifornischen Unternehmens. Der Name wurde mit Bedacht gewählt. Von Nikola Tesla stammt die Ur-Version eines Elektromotors auf Wechselstrombasis, und wie kaum ein Zweiter steht Tesla für Pioniergeist und Innovation. Die Namenswahl stammte allerdings nicht von Musk. Nikola Tesla ist zwar das große Vorbild von Elon Musk, Musk ist allerdings erst ein Jahr nach der Gründung in das Unternehmen als Investor eingestiegen. Musk spielte aber eine entscheidende Rolle bei der weiteren Entwicklung des Unternehmens, sein Einfluss half maßgeblich bei der breiten Markenbildung rund um den Namen Tesla.

    Das obige Einstein-Zitat ist übrigens nicht eindeutig belegt. Es ist aber recht weit verbreitet...

    -----

    Wir haben mit superzed einen neuen Mitspieler. Herzlich Willkommen! :thumbsup:

    N3TZW3RG richtig

    Smuntz falsch

    superzed falsch

    Nur drei Mitspieler/innen diesmal?? =O

    Hitzeausfall?! 8o

    Egal... ich ziehe diese Partie trotzdem durch... vielleicht möchte ja die eine oder der andere nachträglich noch einsteigen. :)

    Aramegil  blade45  David14  HRune  koala-goalie  LeGon  Mees  MKween

    Wieder der Hinweis auf die Vorgehensweise bei einem Lösungsversuch: Wenn man einen Lösungsversuch abgibt, dann hat man grundsätzlich die Möglichkeit, seinen Lösungsversuch bis zum Abend 23:59 Uhr nochmal zu ändern. Um euch nicht zu verunsichern, wird es eine Reaktion in der PM an diesem Tag von mir nicht geben. Ich werde dann am nächsten Tag in der PM mitteilen, ob der Lösungsversuch richtig oder falsch war. :)

    Für die nächste Frage habt ihr wie immer Zeit bis heute Abend 23:59 Uhr.

    Im übrigen bin ich der Meinung, dass der Lach-Smiley ^^ als Reaktionstyp wieder möglich sein soll. :)

  • Nur drei Mitspieler/innen diesmal?? =O

    Hitzeausfall?! 8o

    Egal... ich ziehe diese Partie trotzdem durch... vielleicht möchte ja die eine oder der andere nachträglich noch einsteigen. :)

    Aramegil blade45 David14 HRune koala-goalie LeGon Mees MKween

    Nun kommt, gebt euch alle mal einen Ruck und steigt ein - Hitze und Fußball WM ist beides keine gute Ausrede mehr ;)

    Freiheit für :lachwein: - "Ein Tag ohne Lachen ist ein verlorener Tag" (Charlie Chaplin)

    180+ Bauanleitungen zu Inserts aus Schaumkern, Kurzspielregeln, Praxis-Tipps, ...

  • Partie Tesla, Runde 1, Frage 2

    "Was der eine Mensch Gott nennt, nennt ein anderer die Gesetze der Physik."
    (Nikola Tesla)

    Das Phänomen der Elektrizität faszinierte Menschen schon immer. Die erste Konfrontation mit Elektrizität waren Blitze während eines Gewitters. Allerdings erkannnte man noch nicht, dass diese Blitze ein elektrischer Effekt war. Heute weiß man, dass Blitze Entladungen elektrischer Spannungen sind, die während eines Gewitters zwischen Wolken und der Erde entstehen. Aber schon früh wurde begonnen, Elektrizität gezielt zu erzeugen. Bereits in der Antike rieben die Griechen Bernstein, das sie Elektron nannten (davon stammt der Name Elektrizität), um kleine Entladungen auszulösen. Später wurde andere Materialien verwendet (u.a. Glas), um durch Reiben daran Elektrizität zu erzeugen, und bestimmte Effekte damit zu erzielen. Einen konkreten Nutzen hatte die so erzeugte Elektrizität damals zwar noch nicht, aber die Effekte wurden oft als Attraktionen vorgeführt. Von Elisabeth I. ist z.B. überliefert, dass sie darüber staunte, wie dadurch Federn angehoben werden konnte.


    Ab dem 18. Jahrhundert begann schließlich die systematische Beschäftigung mit der Elektrizität, es folgte ein Wechselspiel zwischen Erkenntnissen und Erfindungen. Hier die bedeutensten Meilensteine bis zur Zeit Teslas (einige Entdeckungen und Erfindungen wurden in etwa zeitgleich von mehreren Personen gemacht, es sind dann die jeweils bekanntesten und/oder bedeutendsten Personen genannt):

    • Ca. 1705 entwickelte Francis Hauksbee einen elektrostatischen Generator, mit dem nach dem Prinzip der Reibungselektrizität eine recht hohe elektrische Spannung erzeugt werden konnte. Mit diesem Generator begann er dann gezielt spektakuläre elektrische Effekte zu erzeugen, die er dann vor einem staunendem Publikum vorführte. Ohne es zu wissen, hatte er mit diesem Generator die elektrische Revolution in Gang gesetzt.
    • Mit dem elektrostatischen Generator konnte Elektrizität nun zwar einfach erzeugt, aber noch nicht gespeichert werden. Dies gelang schließlich 1746 Pieter van Musschenbroek mit der Erfindung der "Leidener Flasche", dem ersten kommerziell nutzbaren Kondensator zur Speicherung statischer Elektrizität.
    • Um 1750 erkannte Benjamin Franklin (der spätere Mitverfasser der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung), dass Blitze aus Elektrizität bestehen. Er führte erste Blitzableiter-Experimente durch, und gilt damit als Erfinder des Blitzableiters.
    • Um 1785 beschrieb Charles-Augustin de Coulomb mit Hilfe einer Drehwaage die Kraft zwischen elektrischen Ladungen: das "Coulombsches Gesetz", die Grundlage der Elektrostatik.
    • Mit Hilfe von Chemikalien erfand um 1800 Alessandro Volta die "Voltasche Säule", mit der ein kontinuierlicher Stromfluss erzeugt werden konnte: die erste Batterie. Im Unterschied zur Leidener Flasche erfolgte mit dieser Batterie die Entladung einer gespeicherten elektrischen Spannung nicht auf einmal, sondern kontinuierlich, wie ein fließender Fluss. Dies war die Erfindung des elektrischen Stroms. Mit Voltas Batterie war Strom nun nutzbar. Ein neues Zeitalter der Elektrizität begann. Ihm zu Ehren wurde das Maß der elektrischen Spannung später "Volt" genannt.
    • Mit Hilfe von Voltas Batterien entwickelte um 1802 Humphry Davy das erste elektrische Licht: die "Lichtbogen-Lampe". Da zu dieser Zeit allerdings noch keine leistungsfähigen elektrische Generatoren verfügbar waren, und der Abbrand der Kohlestäbe nur einen kurzen Betrieb im Bereich weniger Minuten erlaubte, blieb die Lichtbogenlampe in den folgenden Jahrzehnten noch ohne wesentliche praktische Bedeutung.
    • 1820 erkannte Hans Christian Ørsted, dass fließender elektrischer Strom Magnetismus erzeugt, was man später Elektromagnetismus nannte. André-Marie Ampère stellte dann Regeln für den Zusammenhang zwischen Elektrizität und Magnetismus her. Diese Entdeckung war das Startsignal einer ganzen Reihe von neuen Erfindungen im Umkreis der Elektrizität.
    • In Folge dieser Entdeckung konnte Michael Faraday in den 1820er-Jahren durch Nutzung des Elektromagnetismus und einem fixen Magneten mechanische Bewegung erzeugen, die "elektromagnetische Rotation", die Grundlage von Elektromotoren. Faraday entdeckte auch, dass dieser Vorgang auch umgekehrt erfolgen kann: durch Bewegung innerhalb eines magnetischen Feldes konnte elektrische Spannung erzeugt werden. Er entdeckte damit die "elektromagnetische Induktion", die Grundlage für Stromgeneratoren.
    • 1827 beschrieb Georg Simon Ohm den mathematischen Zusammenhang zwischen Spannung (U), Stromstärke (I) und Widerstand (R): I = U / R. Was heute banal klingt, war damals eine entscheidende Erkenntnis: je höher die elektrische Spannung ist, desto höher ist die Stromstärke, linear abhängig vom elektrischen Widerstand des übertragendem Mediums. Zum ersten Mal konnte dies nun beschrieben und berechnet werden. Ohm hatte viele Experimente benötigt, um diesen Zusammenhang zu erkennen.
    • Eine der ersten bedeutenden praktischen Anwendungen von Elektrizität war die elektrische Telegrafie, die ab den 1840er-Jahren die weltweite Kommunikation revolutionierte. Auf einmal konnten Informationen über weite Strecken innerhalb von Minuten oder gar Sekunden übermittelt werden, was bis dahin Tage, Wochen oder manchmal Monate dauerte. Das Prinzip der elektrischen Telegrafie war zwar schon länger bekannt, aber erst durch die Erfindung des Schreibtelegrafen von Samuel Morse auf Basis von elektromagnetischer Induktion, erfolgte der praktikable Durchbruch.
    • Aufbauend auf den Erkenntnissen von Ampère und Faraday formulierte ab 1864 James Clerk Maxwell die "Maxwell Gleichungen": ein System miteinander verknüpfter Differentialgleichungen, mit dem die Verbindung von Elektrizität und Magnetismus mathematisch beschrieben wird. Damit untermauerte er die Hypothese von der Identität von Elektrizität und Magnetismus mit einem mathematischen Modell.
    • 1879 entwickelte Thomas Edison die erste kommerziell nutzbare elektrische Glühlampe. Dies war der Startschuss einer breiten Elektrifizierung privater Haushalte und dem Entstehen eines öffentlichen Bewusstseins für das beginnende Elektrozeitalter.

    In unserer heutigen Welt ist Elektrizität nicht mehr wegzudenken. In den allermeisten Bereichen des Alltags spielt Elektrizität eine Rolle. Direkt oder indirekt. Fast alle unserer Alltagsprodukte entstehen heute mit Hilfe von Elektrizität.

    -----

    Uihh... es sind nun doch noch einige von euch in diese Partie eingestiegen. Sehr schön! :)

    Aramegil 1.1 falsch, 1.2 falsch

    blade45 1.1 falsch, 1.2 falsch

    Mees 1.1 richtig, 1.2 richtig

    MKween 1.1 falsch, 1.2 richtig

    N3TZW3RG richtig

    Smuntz falsch

    superzed falsch

    Dann zur letzten Frage der ersten Runde! :)

    ZAT: bis heute Abend 23:59 Uhr.

    Im übrigen bin ich der Meinung, dass der Lach-Smiley ^^ als Reaktionstyp wieder möglich sein soll. :)

  • Anzeige
  • Ich bleibe diese Runde lesend an der Seitenlinie. Es fehlt bei der Hitze und hohem Arbeitsaufkommen die Ruhe, ein paar Gedanken dem Spiel zu widmen - der Ratezettel war präpariert und erste Folgerungen gemacht, doch da liegt es nun. 😊

    Letting your mind play is the best way to solve problems. (Bill Watterson)

    Bin auch immer mal in der FAIRPLAY zu lesen.

  • Hitzeausfall?! 8o

    Egal... ich ziehe diese Partie trotzdem durch... vielleicht möchte ja die eine oder der andere nachträglich noch einsteigen. :)

    Irgendwie schon. Vielleicht komme ich heute Abend noch dazu, mir die Karten anzuschauen. Aber nachdem Hitze-Woche war ich Freitag und Montag dermaßen lätschig und müde ...

    Aber ich freue mich trotzdem aus Tesla. (Und ich finde ihn auch interessanter als Turing. 🙂 )

  • Partie Tesla, Runde 1, Frage 3

    "Sei allein. Das ist das Geheimnis einer Erfindung, dort werden Ideen geboren."
    (Nikola Tesla)

    Nikola Tesla wurde 1856 in Smiljan geboren, einem kleinem Dorf im heutigen Kroatien. Sein Vater war ein serbisch-orthodoxer Priester, er wollte, dass Nikola später in seine Fußstapfen tritt. Nikola stand aber seiner Mutter näher, eine intelligente Frau, die aber weder lesen noch schreiben konnte. Sie war eine Hausfrau, und hatte viele Hilfsmittel für ihre alltägliche Arbeit selbst hergestellt. Sie war es, die Nikola zur wissenschaftlichen Arbeit inspiriert hatte.

    Tesla war frühreif, introvertiert und hatte eine Begabung für Sprachen und Mathematik. Er trotzte seinem Vater und begann 1875 Ingenieurswesen in Graz zu studieren, ohne allerdings einen Abschluss zu machen. Als Tesla nach zwei Jahren die Studiengebühren nicht mehr bezahlen konnte, musste er die Hochschule verlassen. Bis dahin hatte er Höchstnoten bekommen.

    Tesla hatte ein fotografisches Gedächtnis und eine starke visuelle Vorstellungskraft: "Ich brauche keine Skizzen. Wenn ich eine Idee habe, beginne ich sofort sie in meiner Fantasie zu konstruieren." In seinem Studium lernte er die Funktionsweise eines Elektromotors auf Gleichstrombasis kennen. Er registrierte dabei, dass an den Schleifkontakten laufend Funken sprühten. Er dachte "Was für eine Energieverschwendung!", und begann intensiv über einen effizienteren Induktionsmotor auf Wechselstrombasis nachzudenken. Als er seinen Professoren davon erzählte, bekam er zur Antwort, dass das nicht gehen könne, und es zwecklos wäre, sich darüber Gedanken zu machen.

    Nach dem Verlassen der Hochschule nahm Tesla diverse unterschiedliche Anstellungen an. 1882 begann er bei der französischen Niederlassung von Thomas Edisons Elektrizitätsgesellschaft in Paris zu arbeiten. Während all dieser Jahre dachte er weiter über einen Wechselstrommotor nach. Schließlich hatte er eine zündende Idee, wie dieser Motor zu konstruieren war. Tesla beschloss darauf 1884 nach New York zu ziehen, und bewarb sich dort um eine Anstellung bei Thomas Edison mit einem Empfehlungsschreiben seines Vorgesetzten aus Paris, in dem dieser Teslas Leistungen überschwänglich lobte: "Mr. Edison, ich kenne zwei geniale Männer, von denen einer Sie sind. Der andere ist der junge Mann vor Ihnen." Er bekam darauf die Stelle. Edison wollte allerdings von Teslas Wechselstrom-Ideen nichts wissen, da sein Unternehmen viele Gleichstrom-Patente besaß, und er eine Gleichstrom-Infrastruktur in New York aufgebaut hatte. Als darüber hinaus Tesla über seine Bezahlung unzufrieden war, verließ er nach einem halben Jahr Edisons Unternehmen.

    Tesla gründete zusammen mit Teilhabern ein eigenes Unternehmen, und entwickelte mehrere Patente zu Wechselstrom. Tesla war nun auf der Suche nach einem Investor, mit dem er seine Ideen umsetzen konnte. 1888 war es dann soweit. Auf einem seiner Vorträge zu seinem Wechselstrom-Induktionsmotor wurde der Industriemagnat George Westinghouse auf Tesla aufmerksam. Westinghouse beschäftigte sich zu dieser Zeit intensiv mit Wechselstrom. Mit Teslas Wechselstrom-Motor hoffte er, einen Durchbruch gegenüber Edisons Gleichstromsysteme zu erzielen. Er kaufte Tesla das Patent dazu ab, und dazu weitere Wechselstrompatente. Westinghouse wollte mit seinem Wechselstrom nicht nur Häuser beleuchten, sondern auch Industrieanlagen damit betreiben. Teslas Wechselstrommotor war also genau das, was in seinen Plänen fehlte. Tesla wurde darauf von Westinghouse als Berater eingestellt.

    -----

    Aramegil richtig

    blade45 falsch

    Mees falsch

    MKween falsch

    N3TZW3RG richtig

    Smuntz falsch

    superzed richtig

    Daran denken: eine neue Zahlenkombi für die nächste Runde angeben. :)

    ZAT (Zugabgabetermin): wie immer bis heute Abend 23:59 Uhr.

    Im übrigen bin ich der Meinung, dass der Lach-Smiley ^^ als Reaktionstyp wieder möglich sein soll. :)

  • Partie Tesla, Runde 2, Frage 1

    "Wenn du die Geheimnisse des Universums finden willst, denke in Begriffen von Energie, Frequenz und Schwingung."
    (Nikola Tesla)

    Gleichstrom fließt nur in eine Richtung. Das große Problem: mit der Entfernung wächst der Widerstand in den Leitungen, worauf die elektrische Leistung schnell abfällt. Edison musste deswegen in New York alle 1,5 Kilometer ein Kraftwerk errichten, um seine Glühlampen in New York mit Gleichstrom zu versorgen.

    Westinghouse hatte die Schwachstelle von Edison erkannt. Er investierte deshalb in Wechselstrom, und kaufte mehrere Patente dazu, unter anderem die von Nikola Tesla. Wechselstrom ändert in schnellen Abständen seine Stromrichtung (z.B. 50 mal in der Sekunde). Im Unterschied zu Gleichstrom lässt sich Wechselstrom dadurch fast verlustfrei auf eine hohe Spannung transferieren. Bei einer hohen Spannung sinkt die benötigte Stromstärke bei einer bestimmten Leistung (I = P / U, mit einer vorgegebenen elektrischen Leistung P). Je niedriger die übertragene Stromstärke jedoch ist, desto geringer ist der Leistungsverlust durch die Stromübertragung (sogar quadratisch: I2 * R, bei fixem Widerstand R der Leitung). Bei einer hohen Spannung kann also Strom über weite Strecken mit nur geringen Verlusten transportiert werden. Am Ende der Leitungen kann der Strom dann wieder in eine niedrige Spannung zurücktransferiert werden. Westinghouse errichtete deshalb mehrere Wechselstrom-Kraftwerke außerhalb New York, wo die Grundstückspreise deutlich niedriger waren. Das war eine Kampfansage an Edison. Der Stromkrieg zwischen Edison und Westinghouse begann.

    Zwischen Edison und Westinghouse ging es zunächst um die lukrativen Verträge zur Beleuchtung von New York. Aber mittelfristig ging es um einen neuen Stromstandard: Gleichstrom oder Wechselstrom. Und damit um das Rennen, ganz Amerika mit Strom zu versorgen, und schließlich die ganze Welt.

    Beide Lager versuchten zunächst, einander mit Kostensenkungen zu überbieten. Edison war dabei überzeugt, dass sein Gleichstrom auch deshalb dem Wechselstrom überlegen war, weil er sicherer sei. Berührte jemand ein Gleichstromkabel von Edison, war das zwar schmerzhaft, aber relativ harmlos. Wechselstromkabel hingegen führten eine sehr viel höhere Spannung, und ihre Berührung konnte tödlich sein. Außerdem führt der Kontakt mit Wechselstrom zu Herzrhythmus-Störungen, Wechselstrom ist also schneller tödlich. Edison versuchte also, seinen Gleichstrom als das sicherere System zu propagieren. Er behauptete in der Öffentlichkeit, Wechselstrom sei deutlich gefährlicher als Gleichstrom. Er schlachtete deshalb jeden Arbeitsunfall bei Westinghouse aus, und jedes Feuer, das bei ihm durch einen Kurzschluss entstanden war. Das machte großen Eindruck, denn damals hatten viele Menschen Angst vor Elektrizität. Man konnte einen Schlag bekommen, oder sogar getötet werden. Die Vorstellung, diese Gefahr direkt nach Hause geliefert zu bekommen, schien deshalb irrsinnig. Die Waffe, die von Edison in diesem Stromkrieg eingesetzt wurde, war also die nackte Angst.

    Edison bezeichnete den Wechselstrom als "Todesstrom". Er ließ makabre Tierversuche durchführen. In öffentlichen Vorführungen wurden Hunde und Katzen Elektroschocks verabreicht, sowohl mit Gleich- als auch mit Wechselstrom. Es sollte damit demonstriert werden, dass Wechselstrom wesentlich schneller tötet. Edison schlug auch vor, Schwerverbrecher mit Wechselstrom hinrichten zu lassen. Seine Anwälte schlugen für diese Hinrichtungsart sogar einen neuen Begriff vor: "To be westinghoused".

    Letztlich entschied aber der Markt diesen Krieg. Bei den Niagara-Fällen wurde von Westinghouse ein Wasserkraftwerk errichtet, welches das 25 km entfernte Buffalo mit Strom versorgte. Für die Stromübertragung dieser Entfernung war Wechselstrom deutlich geeigneter und billiger als Gleichstrom. Das war die entscheidende Wende. Wechselstrom wurde zum Standard in den USA – und später in der gesamten Welt. Eine große Rolle spielte dabei auch das von Tesla entwickelte Zweiphasen-Wechselstromsystem und Teslas Wechselstrom-Motor.

    -----

    David14 und Zeppi sind noch dazugestoßen! :)

    Aus dem anfänglichen Dreier-Teilnahmefeld ist inzwischen ein Neuner-Feld geworden... :thumbsup:

    Aramegil richtig

    blade45 falsch

    David14 1.1 richtig, 1.2 falsch, 1.3 falsch, 2.1 richtig

    Mees falsch

    MKween richtig

    N3TZW3RG richtig

    Smuntz falsch

    superzed falsch

    Zeppi 1.1 falsch, 1.2 richtig, 1.3 falsch, 2.1 falsch

    Dann zur nächsten Frage!

    Da ich morgen verhindert bin, habt ihr für eure Zugabgabe einen Tag mehr Zeit. :)

    ZAT also: ausnahmsweise morgen Abend, Samstag 23:59 Uhr.

    Im übrigen bin ich der Meinung, dass der Lach-Smiley ^^ als Reaktionstyp wieder möglich sein soll. :)

  • Partie Tesla, Runde 2, Frage 2

    "Die Gegenwart gehört Ihnen. Die Zukunft, für die ich wirklich gearbeitet habe, gehört mir."
    (Nikola Tesla)

    Tesla war nicht nur ein genialer Erfinder, er sah sich auch als Unterhalter und Selbstvermarkter. Die Vorträge von Tesla waren meist keine trockene und langweilige wissenschaftliche Ausführungen, sie waren oft regelrechte Shows. Er wollte die Leute faszinieren. Aus seinen Händen ließ er Blitze zucken, er brachte Lampen wie durch Zauberei zum Leuchten. Auch machte er sich in Vorführungen selbst zur „Lichtgestalt“, indem er durch hochfrequente Wechselströme künstlich erzeugte Elmsfeuer an Kleidung und Haaren tanzen ließ. Er wurde dadurch als "Magier der Elektrizität" bekannt. Durch diese Vorführungen fand er neue Investoren, die seine Projekte finanzierten.


    Tesla inmitten einem Blitzfeuer

    1891 erfand er die Tesla-Spule, ein Hochfrequenz-Transformator, mit der Hochspannung erzeugt wird. Den Transformator setzte er oft in seinen Vorführungen ein. Er erlaubte es ihm, elektrische Energie in einem Raum kabellos zu übertragen und Leuchtstofflampen zum Scheinen zu bringen, ohne dass diese mit einem sichtbaren Stromkreis verbunden waren. Die Idee einer drahtlosen Energieübertragung sollte ihn zeitlebens nicht mehr loslassen. Später meldete er ein Patent hierzu an, was heute als das erste Patent der Funktechnik gilt.

    Ein wichtiger Wendepunkt in seinem Leben war die Begegnung mit dem Finanzier J.P. Morgan, der Tesla unterstützte, obwohl er seine Visionen nie in dem Maße verstand wie Westinghouse. Dank dieser Finanzierung baute Tesla auf Long Island ein neues Labor, um seinen nächsten Traum zu verwirklichen: die drahtlose Energieübertragung im globalen Maßstab. In seinem 57 Meter hohen Wardenclyffe Tower auf Long Island versuchte er sich nach der Jahrhundertwende an einem interkontinentalen drahtlosen Kommunikations- und Energiesender. Der Turm sollte nicht nur über den Atlantik funken, sondern auch drahtlos Strom in der Umgebung verteilen. An diesem Projekt biss Tesla sich allerdings die Zähne aus. Neben der technischen Umsetzung scheiterte das Projekt letztlich auch an der Finanzierung, die ihm Morgan irgendwann verweigerte, als er nicht mehr an einem Erfolg des Riesenprojekts glaubte.


    Wardenclyffe Tower

    Die Ideen von Tesla wurden immer fantastischer. So pries er z.B. einen vibrierenden Oszillator für die Hosentasche an, der angeblich Hochhäuser zum Einsturz bringen sollte. Oder einen Motor, der angeblich mit kosmischen Strahlen betrieben wird. Dann eine Strahlenwaffe, die angeblich jedes Land wie eine chinesische Mauer schützen kann. Er war auf der Suche nach Todesstrahlen, dem Traumprojektor oder der Kontrolle der Sonne. Doch nicht jede dieser Ideen erwies sich dabei als Lachnummer, viele zeigten sich später als sinnvolle Ansätze. So nahm er u.a. die Entwicklung des Radars vorweg. Er prophezeite tragbare Radios, und er meldete ein Patent für einen frühen Hubschrauber an.

    In den 1930er-Jahren wurde Tesla mit zahlreichen Ehrendoktorwürden bedacht, unter anderem von der Technischen Hochschule in Graz (in der Tesla studiert hatte), und von den Universitäten in Prag, Belgrad, Zagreb, Bukarest und Paris.

    -----

    Aramegil richtig

    blade45 falsch

    David14 richtig

    Mees falsch

    MKween falsch

    N3TZW3RG richtig

    Smuntz richtig

    superzed richtig

    Zeppi richtig

    Dann zur letzten Frage in dieser Runde!

    ZAT: diesmal wieder normal, heute Abend 23:59 Uhr. :)

    Im übrigen bin ich der Meinung, dass der Lach-Smiley ^^ als Reaktionstyp wieder möglich sein soll. :)

    2 Mal editiert, zuletzt von Capote (5. Juli 2026 um 07:21)

  • Anzeige
  • Partie Tesla, Runde 2, Frage 3

    "Ein Wissenschafler erwartet nicht, dass seine fortschrittlichen Ideen sofort aufgegriffen werden. Seine Pflicht ist es, das Fundament für die Nachwelt zu legen."
    (Nikola Tesla)

    Tesla nahm einige Erfindungen vorweg. So experimentierte er mit Röntgenstrahlen und machte damit entsprechende Aufnahmen - einige Jahre bevor Wilhelm Röntgen die Entdeckung veröffentlichte. Ein durchgängiges Muster bei ihm aber war, dass er Ideen präsentierte, die anschließend andere für sich beanspruchten. Als er einmal gefragt wurde, ob ihn das stören würde, witzelte er: "Es ist mir egal, dass sie meine Ideen stehlen. Mich beunruhigt, dass sie keine eigene haben."

    Das prominenteste Beispiel: 1893 stellte Tesla auf einer öffentlichen Vorführung das Grundprinzip des Rundfunks vor. Die technischen Grundlagen hierzu ließ er sich später patentieren. 1895 vernichtete ein Feuer allerdings seine bereits fertige Anlage. 1897 reichte er weitere Patentanmeldungen hierzu ein. Als Vater des Rundfunks gilt heute aber der Italiener Guglielmo Marconi. Das Problem von Tesla war, dass sein Kopf ständig vor neuen Ideen schwirrte. So arbeitete er oft an einem Dutzend Projekten gleichzeitig, entwickelte diese aber oft nicht mit der erforderlichen Intensität weiter. Als Tesla später gefragt wurde, was er von Marconis Ruhm halte, antwortete er höflich: "Marconi ist ein guter Kerl, lassen Sie ihn weitermachen. Er nutzt 17 meiner Patente."

    Später verklagte Tesla aber Marconi wegen Verletzung seiner Patente. Der Prozess zog sich über Jahrzehnte hin. Sechs Monate nach Teslas Tod erfolgte ein endgültiges Urteil: das oberste Patentgericht der USA erklärte Marconis Patent für ungültig, und sprach Tesla seinen rechtmäßigen Platz als Vaters des Radios zu. Doch da waren Teslas Beitrag zum Rundfunk längst vergessen, und nur wenige Verlage machten sich die Mühe, ihre Lehrbücher entsprechend dem Urteil zu aktualisieren.

    Kroaten und Serben streiten sich heute noch, wer Nikola Tesla für sich beanspruchen darf. Doch nichts schweißt die beiden Ethnien so sehr zusammen, wie ihre gemeinsame Wut auf Marconi und seine italienischen Landsleute, die Marconi als Erfinder des Radios verherrlichen. Wer in Zagreb oder Belgrad einen Aufruhr auslösen möchte, muss lediglich mit einem Plakat mit einem Loblied auf Marconi durch die Straßen ziehen...

    -----

    Aramegil falsch

    blade45 falsch

    David14 richtig

    Mees falsch

    MKween richtig

    N3TZW3RG richtig

    Smuntz falsch

    superzed falsch

    Zeppi falsch

    Daran denken: bei der nächsten Frage wieder eine Zahlenkombi angeben. :)

    Keine Änderung beim ZAT: wieder heute Abend um 23:59 Uhr.

    Im übrigen bin ich der Meinung, dass der Lach-Smiley ^^ als Reaktionstyp wieder möglich sein soll. :)

  • Partie Tesla, Runde 3, Frage 1

    "Wenn du nur die Machart der 3, 6 und 9 wüsstest, würdest du die Energie besser verstehen."
    (Nikola Tesla)

    Tesla litt sein ganzes Leben lang unter psychischen Störungen. Er hatte Phobien, Zwangsvorstellungen, und viele Zwangshandlungen. So hatte er beim Essen das Volumen von Suppenschüsseln und Kaffeetassen immer im Kopf überschlagen. Beim Gehen zählte er immer seine Schritte. In einem Restaurant bestellte er zum Essen immer genau achtzehn Servietten dazu, um damit Besteck und Teller zu polieren. Und was er aß, musste extralang gekocht werden, weil er Viren und Bakterien fürchtete. Deshalb gab er Menschen auch nie die Hand, es sei denn, er trug Handschuhe. Diese Handschuhe trug er immer nur eine Woche lang, danach warf er sie wieder weg für ein neues Paar. Er hatte Panik, die Haare anderer Leute zu berühren. Er hatte Probleme mit Frauen, die Ohrringe oder Perlenketten trugen. Er hatte auch ganz allgemein Probleme mit Frauen. Er erklärte, er lebe bewusst enthaltsam, um seine ganze Energie der Wissenschaft zu widmen. Er wohnte immer im Hotel und nur in Zimmern, deren Nummern durch drei teilbar waren, und bevor er das Hotel betrat, ging er dreimal um den Block herum. Überhaupt spielte die Zahl Drei eine große Rolle in seinem Leben. Das Hotel in dem er eine Zeit lang wohnte, war 30 Blocks von seinem Labor entfernt, das in der South Fivth Avenue 33-35 lag. Je älter er wurde, desto sonderlicher wurde er. In den letzten Jahren vor seinem Tod lebte er mit einer weißen Taube zusammen, zu der er eine innige Beziehung hatte.

    Aber trotz innerer Probleme und Distanz zu den Menschen war Tesla ein Humanist. Diejenige die ihn kannten, sprachen von einem Gentleman, einem Dichter, Philosophen, Liguisten, Kenner der Musik, exquisiter Küche und sogar Romantik. Er legte großen Wert auf sein Äußeres, war stets korrekt und elegant gekleidet, mit einer sorgfältig gestalteten Frisur.


    Tesla in feiner Gesellschaft

    Edison, Westinghouse, J.P. Morgan - Tesla überlebte sie alle. Er starb 1943 im Alter von 86 Jahren, einsam und verarmt. Seinen Leichnam fand man in einem Hotelzimmer, drei Tage nach seinem Tod.

    Doch mit seinen epochalen Leistungen ist Nikola Tesla unsterblich geworden. Erfolge mit seinen Ideen und Techniken feierten jedoch meist andere. Für viele gilt er dennoch als der Erfinder des 20. Jahrhunderts. Nicht wenige zählen seinen Induktionsmotor zu den bedeutendsten Erfindungen aller Zeiten. Es sind die Erfindungen Teslas, die heute in Radios, Fernseher, Mobiltelefonen und vielem mehr stecken. Er prägte unsere Welt, wie es nur wenige taten.

    -----

    Aramegil richtig

    blade45 falsch

    David14 falsch

    Mees richtig

    MKween falsch

    N3TZW3RG falsch

    Smuntz falsch

    superzed richtig

    Zeppi richtig

    Dann auf zur nächsten Frage! :)

    ZAT: heute Abend 23:59 Uhr.

    Im übrigen bin ich der Meinung, dass der Lach-Smiley ^^ als Reaktionstyp wieder möglich sein soll. :)

    Einmal editiert, zuletzt von Capote (7. Juli 2026 um 06:35)

  • Partie Tesla, Runde 3, Frage 2

    Hier noch etwas Bonusmaterial zu Tesla:

    "Lichtpartikel sind geschriebene Noten."
    (Nikola Tesla)

    "Ein Blitz kann eine ganze Sonate sein."
    (Nikola Tesla)

    Das soll es aber erstmal gewesen sein mit Tesla. :)

    -----

    Aramegil falsch

    blade45 falsch

    David14 richtig

    Mees falsch

    MKween falsch

    N3TZW3RG richtig

    Smuntz richtig

    superzed richtig

    Zeppi falsch

    Dann zur letzten Frage in dieser Runde! :)

    ZAT: bis heute Abend 23:59 Uhr.

    Im übrigen bin ich der Meinung, dass der Lach-Smiley ^^ als Reaktionstyp wieder möglich sein soll. :)

    Einmal editiert, zuletzt von Capote (8. Juli 2026 um 10:20)

  • Dank Capote für die unterhaltsamen Zeilen zu Nikola Tesla. :danke:

    Da es im Moment so ruhig hier ist (die meisten dürften bereits getippt haben), sei vorlaut nachgefragt, ob das Tippspiel für den Namensgeber der nächsten Runde vorgezogen wird ;) Um nicht eigenmächtig die Regeln zu unterlaufen und zu spoilern schicke ich meinen Vorschlag erst einmal nur per PN...

    Freiheit für :lachwein: - "Ein Tag ohne Lachen ist ein verlorener Tag" (Charlie Chaplin)

    180+ Bauanleitungen zu Inserts aus Schaumkern, Kurzspielregeln, Praxis-Tipps, ...

  • ob das Tippspiel für den Namensgeber der nächsten Runde vorgezogen wird ;)

    Tippen kann man jederzeit. Sogar für mehrere Buchstaben. :)

    Allerdings kann es dann sein, dass ich mich nicht mehr daran erinnere... ;)

    Da ich die Auflösung für den nächsten Buchstaben in diesem Thread vornehmen werde, wäre es auf jeden Fall sinnvoll, Tipps für den nächsten Buchstaben in diesem Thread zu machen. :)

    Im übrigen bin ich der Meinung, dass der Lach-Smiley ^^ als Reaktionstyp wieder möglich sein soll. :)

  • Anzeige
  • Tippen kann man jederzeit.

    Na dann kopiere ich meinen Tipp zum Namensgeber der kommenden Runde ganz offiziell nochmal hier hinein:

    Mit U ist nicht so einfach, aber müssen es immer berühmte Feldherren oder Wissenschaftler sein? Da fällt mir gerade nichts ein. Mit U wie "unsterblich" verbinde ich einen Großen der Comic-Geschichte: Albert Uderzo - das ist dann auch schon mein Tipp.

    Freiheit für :lachwein: - "Ein Tag ohne Lachen ist ein verlorener Tag" (Charlie Chaplin)

    180+ Bauanleitungen zu Inserts aus Schaumkern, Kurzspielregeln, Praxis-Tipps, ...

  • Partieende

    Die richtige Lösung ist 234.

    Ich habe euch wieder in drei Gruppen aufgeteilt: Gruppe 1 „Normalspieler“, Gruppe 2 „Profis“ und Gruppe 3 „Super Profis“

    Gruppe 1:  superzed  Zeppi

    Gruppe 2:  Aramegil  Mees  MKween

    Gruppe 3:  blade45  David14  N3TZW3RG  Smuntz


    Beginnen wir mit Gruppe 1

    Sieger in Gruppe 1 sind…

    Zeppi !! :gitarre:

    und:

    superzed !! :drums:

    Herzlichen Glückwunsch! :klatsch:

    Beide haben nach 7 Fragen am Ende der Runde 3.1 bzw. 3.2 die richtige Lösung angegeben! :thumbsup:


    Die ersten beiden Fragen von superzed waren 153 B (falsch) und C (falsch).

    Seine erste Info war dann:

    aktuell gibt es keine richtigen Überlegungen.🤣

    Er war ehrlich. ^^

    Nach seiner nächsten Frage A (richtig) erfolgte dann eine Zusammenfassung seines Kenntnisstands:

    Also, blau muss 1 oder 2 sein, lila ist Grade, über die dritte Zahl in der Mitte weiß ich noch nichts. Ich weiß nur das es nicht genau eine 1 gibt.

    Korrekt!

    Danach wählte er mit 114 eine neue Zahlenkombi. Seine Überlegungen vor seiner nächsten Frage E:

    Meine neue Zahl beinhaltet jetzt genau eine Grade Zahl, nähmlich lila. Wenn diese Frage jetzt richtig ist, weiß ich dass blau 1 sein muss. Da es dann aber nicht nur eine 1 geben kann, muss die mittlere Zahl(gelb ist es glaube ich) auch 1 sein. Wenn es nicht passt, muss eine der anderen beiden Zahlen Grade sein und kann damit nicht 1 sein. Dadurch muss blau dann 2 sein.

    Dia die Antwort zu E falsch war:

    Es ist jetzt klar, dass blau eine 2 ist und es keine 1 geben kann.

    Absolut richtig! :thumbsup:

    Nach F (richtig):

    So, jetzt ist klar, dass gelb nur 2 oder 3 sein kann(1 wurde ja ausgeschlossen, blau ist 2).

    Wir fassen zusammen: blau gleich 2, gelb gleich 2 oder 3, lila gleich 2 oder 4.

    Sehr schön!

    Da ihm nun keine sinnvolle Frage mit 114 mehr einfiel, passte er.

    Nach 234 E (richtig) und D (richtig) konnte er den korrekten Code benennen! :thumbsup:


    Nach langer Zeit meldete sich Zeppi wieder zurück! Welcome back! :)

    da ich spät dran bin, gebe ich dir direkt 4 Anfragen.

    421 => AEF
    212 => C

    421 A war falsch, E richtig und F wieder falsch. 212 C war falsch.

    Anschließend:

    A (212) interessiert mich, D & F brauche ich mit dem Code nicht mehr befragen.

    A war richtig!

    Aber warum brauchte er mit 212 D & F nicht? Hmm… :/

    Hatte einen Fehler beim Übertragen der Antwort gemacht :S , ich muss doch noch D&F befragen, machen wir mal mit D (212) weiter.

    Ah ja! :)

    D war falsch. Nach 234 F (richtig):

    234 sollte es sein.

    Perfekt! :):thumbsup:


    Kommen wir nun zu Gruppe 2

    Sieger in Gruppe 2 sind…

    Mees !! :gitarre:

    und …

    Aramegil !! :gitarre:

    Herzlichen Glückwunsch! :klatsch:

    Beide haben nach nur 5 Fragen am Ende der Runde 2.2 die richtige Lösung angegeben! :thumbsup:


    Das Abschneiden der anderen Spielerin in Gruppe 2:

    MKween: Richtige Lösung nach 6 Fragen am Ende der Runde 2.3


    MKween meldete sich am Dienstag mit:

    ich hatte tatsächlich vor auszusetzen. Mein Kopf ist gerade so voll mit vielen anderen Dingen, dazu dann die Hitze, die für durchwachsene Nächte und erschöpfte Morgende sorgte (obwohl ich es lieber 5 Grad zu warm habe, als 5 Grad zu kalt), die WM (obwohl wir auch heute trotzdem wieder zugesehen haben)...

    Alles absolut nachvollziehbare Gründe…

    Insofern hatte Smutz aber nicht ganz unrecht: am Sonntag den ganzen Tag am See, am Montag nach der Arbeit den Fußball-Abend mit Freunden vorbereitet -da blieb einfach keine Zeit für ein Zahlen-Spiel. Aber ich fand es ja selber schade, dass ich keinen Kopf dafür hatte. Der ist zwar immer noch voll mit vielem anderen Zeug, aber was soll's. Vielleicht eine schöne Abwechslung für meine Gedanken.

    Schön, dass sie doch noch eingestiegen ist. :thumbsup:

    Allerdings hatte ich auch heute keine Zeit für lange Studien und so genial wie Tesla bin ich auch nicht.

    Das ist gewiss keine Schande... ;)

    Sie startete dann mit 253 B (falsch) und A (richtig).

    Wow, da hatte ich ja mit beiden Fragen echt Glück bei meiner Zahlenwahl 😃

    Ihre nächste Frage war dann E (falsch).

    Danach lieferte sie noch einige Vorüberlegungen:

    Von Anfang an ausgeschlossen hatte ich von Frage E "drei gleiche", weil es dann Frage B nicht benötigt hätte und von Frage C "dreimal 1", weil dann Fragen A und B obsolet wären.

    Nach weiteren Überlegungen:

    übrig habe ich noch 212, 232, 234, 252, 254.

    Sehr schön! :thumbsup:

    Nach drei weiteren Fragen konnte sie dann die richtige Lösung benennen.

    Ihr Fazit:

    der Anfang lief ganz gut: nach 3 Fragen auf 5 Zahlen runter. Dann aber nochmal drei Fragen gebraucht um lösen zu können 🙄 (Wie kann einen ein Spiel so demütigen 🤬)

    Ja, das ist bitter…


    Auch Aramegil meldete sich am Dienstag mit:

    Ich musste gestern von Bonn nach Berlin für einen Termin heute und fahre auch heute schon wieder zurück.

    Okay… :)

    Ausschließen kann ich C Drei 1en wegen B. Und E Keine/Alle geraden Zahlen auch wegen B.

    Seine ersten drei Fragen waren dann 123 E (falsch), B (falsch) und A (richtig).

    Seine Analyse darauf:

    Ich weiß aufgrund A, B und E, dass Dreieck < 3, Kreis gerade und dass es zwei gerade Zahlen gibt. Damit kann ich zus. zu den bisherigen Ausschlüssen noch C (Zwei 1en ausschließen wg E) und D (Dreieck > Kreis, wegen A und B). Somit bleiben noch 10 Zahlenkombinationen übrig bei drei ausbleibenden Fragen: 122, 124, 142, 144, 212, 214, 232, 234, 252, 254

    Weiter:

    Nur die fett gedruckten bleiben aber übrig, da die anderen 5 Kombinationen alle die gleichen Antworten auf die noch offenen Fragen geben.

    Gut! :thumbsup:

    Da 212 die einzige Kombination mit einer 1 ist, schließe ich diese auch aus (Frage C) und gehe davon aus, dass es keine 1 sein kann, da man sonst die anderen Fragen gar nicht benötigen würde.

    Schließlich:

    Damit bleiben 4 Kombinationen bei 2 Fragen, welche alle unterschiedlich zueinander sind. Ich werde also 2 Fragen benötigen, um die Lösung zu erhalten.

    So war es dann auch: nach 234 D (richtig) und F (richtig) konnte er dann 234 als endgültige Lösung benennen! :thumbsup:


    Mees war bei Partiestart ebenfalls nicht dabei:

    Was ist passiert?! Ich habe gestern eine lange Nachricht mit meinem Tipp und meinen Ausschlussüberlegungen geschickt, wo ist das bloß hin?

    Ojeh…

    Ich will auf jeden Fall mitmachen

    Sehr schön. :thumbsup:

    Ihre ersten beiden Fragen waren dann 415 D (richtig) und F (richtig).

    Okay, da konnte ich schon mal einiges streichen. Bei den übrigen bleiben noch fünf übrig

    Hörte sich gut an! :thumbsup:

    224 konnte ich ausschließen, weil dann B überflüssig gewesen wäre. Die anderen ließen sich durch die restlichen Fragen nicht mehr auseinanderhalten.

    Bei den fünf komme ich aber nicht weiter, darum frage ich jetzt noch nach C.

    Leider falsch…

    Sososo, vorsichtshalber nochmal alles neu angeschaut und bei drei stecken geblieben. Alle anderen waren nicht unterscheidbar.

    Bleiben noch 234, 324 und 325. Hier komme ich gedanklich nicht weiter, keine Ahnung, ob die Tatsache, dass 325 bei B und E eindeutig ist im Gegensatz zu den anderen beiden nun für oder gegen den Code spricht. Also frage ich noch 325 B ab. Bei einem Ja ist das der Code, bei einem Nein muss ich noch eine Frage stellen.

    Leider falsch…

    Das war die falsche Antwort, Capote! Sowas!

    :floet:

    Dann muss es die Antwort auf A verraten, darum ist das meine letzte Frage.

    Falsch.

    Dann ist es wohl die 234.

    Richtig! :thumbsup:

    … ich knabbere mir die Zähne daran aus, es mit weniger Fragen zu schaffen! Aber das ist ja der Spaß😃

    Das ist die richtige Einstellung! :)

    Im übrigen bin ich der Meinung, dass der Lach-Smiley ^^ als Reaktionstyp wieder möglich sein soll. :)

    2 Mal editiert, zuletzt von Capote (8. Juli 2026 um 18:49)

  • Da in einem Beitrag maximal 50 Smilies & Co. angezeigt werden, muss ich den Beitrag wieder aufspalten.


    Kommen wir nun zu Gruppe 3

    Sieger in Gruppe 3 sind …

    Smuntz !! :gitarre:

    und …

    N3TZW3RG !! :metal2:

    Herzlichen Glückwunsch! :klatsch:

    Alle beide haben ohne Fragen direkt nach Partiestart die richtige Lösung angegeben!! :thumbsup:


    Das Abschneiden der anderen Spieler in Gruppe 3:

    blade45: Richtige Lösung ohne Fragen am Ende der Runde 1.1

    David14: Falsche Lösung nach 1 Frage am Ende der Runde 1.1


    David14 stieg erst in Runde 2.1 ein:

    War hier aufgrund von Arbeit, Wärme, Schlafmangel und WM nur beiläufig unterwegs. Da das Spiel noch läuft, nutze ich meine Mittagspause zum Grübeln.

    Er hat seine Mittagspause also sinnvoll genutzt. :thumbsup:

    Aus den gegebenen Prüfkarten kann ich zumindest folgendes ableiten:

    1. E1 und E4 (0/3 gerade Zahlen) ist nicht möglich, sonst B (bei letzterem auch C) obsolet.
    2. C4 (drei 1en) ist nicht möglich, sonst E obsolet.
    3. C3 (zwei 1en) dürfte auch nicht möglich sein, da aufgrund von 1. dann nur noch 1 gerade Zahl möglich und somit E obsolet wäre.
    4. Aus gleichem Grund schließe ich auch D2 (blau=lila) aus, da in Kombination mit B anschließend E obsolet wäre.
    5. Wenn D1 (blau<lila) -> blau != 5 & lila != 1 bzw. wenn D3 (blau>lila) -> blau != 1 & lila != 5
    6. Falls A2 (blau=3) -> lila muss gerade sein (sonst 2 ungerade Zahlen und damit E nicht mehr notwendig)
    7. Andersherum falls B2 (lila ungerade) -> blau != 3

    Diesen Vorüberlegungen fügte er noch eine Fußnote hinzu:

    Bei 3, 4, 6, 7 bin ich mir mal wieder unsicher, ob ich das wirklich so schlussfolgern kann, oder alleine das Wissen über die Prüfung die Karte E dann wiederum nicht obsolet macht. :/ Aber sei's drum, wenn ich schon spät auf den Zug aufspringe, kann ich das Risiko auch einfach mal eingehen.

    Risiken werden überbewertet… ^^

    Mit diesen Einschränkungen habe ich (hoffentlich richtig) alle noch möglichen Zahlenkombinationen für die 3 Fälle von F (blau+gelb x 6) aufgelistet. Anschließend mit A unterteilt, da flogen schon mal 2 Blöcke aufgrund zu weniger Möglichkeiten (412, 413, 415 für blau>3 bzw. 332, 334 für blau=3) raus.

    Nachdem ich die (un)geraden lila Zahlen sowie die Kombination mit 1 bzw. 2 Zahlen markiert habe, habe ich geprüft, ob ich dann mit Kombination von Karte C (keine oder eine 1) zu einem eindeutigen Ergebnis kommen würde.

    Dann jedoch bog er in eine falsche Richtung ab:

    Der Block 421, 423 bietet dabei die interessantesten Zahlenkombis, da ich bei anderen nicht mehr zwingend jede Karte benötige. Außer ich habe bei der "Notwendigkeit" des Vorhandenseins einer Prüfungskarte einen Denkfehler gemacht.

    Offensichtlich hatte er hier einen Denkfehler…

    Aber den Luxus mit einzelnen Fragen für neue/genauere Erkenntnisse habe ich jetzt nicht mehr, also kein Rumgeheule. :S

    ^^

    Daher fixiere ich mich auf diesen Block, wähle 423 und frage nach Karte C.

    Diese Frage hat nichts genutzt (richtig), er präsentierte mit 423 eine falsche Lösung.

    Seine Reaktion:

    Ach, das ist doch nur ein Zahlendreher, da kannste doch bestimmt ein Auge zu drücken. :lachwein:

    Versuchen kann man es mal… ^^

    War ich vermutlich ein bisschen zu offensiv beim Ausschließen vorgegangen. :S

    :)


    blade45 stieg nachträglich nach Runde 1.1 ein:

    Leider hatte ich es gestern nicht ganz geschafft, meine Analyse fertig zu machen und abends habe ich es irgendwie verschwitzt.

    Bei der Hitze nachvollziehbar… ;)

    Seine Vorüberlegungen:

    Zunächst habe ich bei Karte C drei 1en ausgeschlossen, ebenso bei Karte E keine geraden Zahlen und drei gerade Zahlen (ansonsten wäre B überflüssig).

    Dann:

    Dann habe ich mit Karte A eine Fallunterscheidung gemacht. Blau=3 ist hier relativ schnell auszuschließen, da die wenigen Kombis schnell überprüft werden können. Ausserdem schränkt es stark ein.

    Danach untersuchte er den Fall blau<3:

    Wenn hier blau+gelb größer 6 wäre, wäre es schon wieder viel zu stark eingeschränkt, ebenso mit blau+gelb=6.

    Also habe ich blau+gelb<6 angenommen. Alle nichteindeutigen Ergebnisse gestrichen, die übrigen Kombis überprüft ob sie [SPOILER]. Hier blieb nur noch 234 übrig.

    Uih! :thumbsup:

    Blieb noch der Fall blau>3 übrig:

    Hier geht die Argumentation ähnlich und ich habe blau+gelb größer 6 noch überprüft. Tatsächlich konnte ich nach dem Streichen nichteindeutiger Kombination alle übrigen Kombinationen [SPOILER] ausschließen.

    Tja…

    Damit hab ich nur noch 234 übrig. Da ich etwas eingerostet bin, kann es sein dass ich ein Fehler gemacht habe.

    Hat er offensichtlich nicht… :)

    Meine Analyse war diesmal etwas gestückelt, da ich immer wieder unterbrochen wurde dabei... In solchen Fällen kann man auch eher was übersehen. Bin ja froh, dass ich nichts übersehen hatte.

    :)


    Smuntz litt ebenfalls unter der Hitze:

    puh, an diesen warmen Tagen auch noch denken?

    Er hatte nach der letzten Partie mir verkündet, dass er ein Excel entwickelt hatte, das die mögliche Lösung(en) automatisiert ermittelt, und dass er vorhat, dieses Excel anzuwenden. In der Tat:

    Nun ja, ich wollte ja nicht denken sondern machen und meine verbesserte Excel-Filter-Methode anwenden

    okay…

    und dann erst schauen, ob ich mir den so ermittelten, mutmaßlich kleinen Lösungsraum logisch herleiten kann.

    Kann man natürlich machen… ich möchte grundsätzlich niemanden vorschreiben, welche Hilfsmittel man zur Lösungsfindung verwendet! :)

    Meine unsportlich ermittelte Lösung ohne Test lautet: 234 - ich "LeGone" nun also auch :lachwein:

    Gratulation! Sein Excel funktionierte! :):thumbsup:

    Tja, da steh ich nun und weiß noch nicht warum.

    ;)

    Wie angekündigt versuchte er nun nachträglich, diese Lösung logisch herzuleiten:

    Immerhin hatte er die möglichen Lösungen auf 5 Stück reduziert! :)

    Wären meine logischen Überlegungen richtig und mir so ohne Wegweiser in den Sinn gekommen, hätte ich womöglich mit diesen 5 Kombis zu testen begonnen.

    Ich bin dann gespannt, inwieweit er zukünftig sein Lösungs-Excel einsetzen wird. :)


    N3TZW3G musste zunächst eine Enttäuschung verkraften:

    auch wenn ich schon sehr enttäuscht bin, dass es nicht Alan Turing geworden ist, bin ich natürlich gern dabei. Ich würde aber trotzdem gerne die Zeit zurückspulen, um die historische Persönlichkeit doch noch zu ändern ;)

    Die Zeit zurückspulen klappte offensichtlich nicht… ;)

    Als ich die Nachricht gesehen hab, habe ich mich wie auf Autopilot direkt an die Arbeit gemacht und dieses Mal auf Papier statt digital ans deduzieren gemacht und hab Redundanzen gesucht. Und siehe da, meiner Meinung nach muss es die 234 sein, mit der ich gerne lösen würde.

    Nichts anderes habe ich von ihm erwartet!! :):thumbsup:

    Wegen Konzentration und Hitze bin ich dabei (zum Glück nur) fast in Flammen aufgegangen, mein Akku war danach aber wirklich leer.

    Ohne Fleiß kein Preis! ^^

    Danach lieferte er seine Herleitung. Er startete zunächst mit einigen Vorüberlegungen:

    Im ersten Schritt habe ich die offensichtlichen Redundanzen gesucht, also die Antworten, die eine andere implizieren:

    • C4 würde direkt lösen
    • E1 impliziert B2 und analog dazu impliziert E4 B1
    • auch C3 liefert ein Problem:
      • in Kombination mit E1 folgt B2, in Kombination mit E2 folgt F1 und mit E3 bzw. E4 gibt es keine Lösung
    • weiter kann man F2 ausschließen
      • das impliziert die gleiche Parität der ersten beiden Ziffern und mit E2 bzw. E3 kann ich dann rausfinden, ob lila gerade oder ungerade ist und B wäre überflüssig
      • die Kombinationen F2|E1 und F2|E4 habe ich nicht weiter verfolgt, nachdem da immer eine Redundanz dabei wäre
    • und mit der gleichen Begründung wie F2 ist auch D2 ungültig

    An der Stelle konnte ich also schon einiges direkt ausschließen und hab bis auf A überall nur noch zwei Möglichkeiten.

    Sehr schön! :thumbsup:

    Dann legte er los:

    Tatsächlich kann man über ein paar Schritte auch hier etwas ausschließen, nämlich A2

    • klar ist, A2 mit E3 impliziert B1
    • nicht ganz so offensichtlich ist A2 in Kombination mit E2:
      • als dritte Antwort habe ich hier F1 betrachtet, egal ob wir B1 oder B2 haben würde D das ganze lösen
      • und mit F2 gilt das gleiche, entsprechend gibt es hier also keine redundanzfreie Lösung

    Gut! :thumbsup:

    Danach stellte er einige Zwischenüberlegungen an:

    Um das Ganze zu sortieren und mir den nächsten Schritt zu vereinfachen, habe ich aus den übrig gebliebenen Antworten ungültige Kombinationen gesucht und gefunden, diese wären:

    • C2 und E3
      • B1 danach impliziert F1
      • B2 danach impliziert D3
    • A1 und F3 bzw. A3 und F1: da sind die ersten zwei Ziffern mit 25 bzw. 52 fix und E löst B gleich mit
    • A3 und D1 (4 gelb 5) bzw. D3 und A1 (2 gelb 1): führt immer zu B2
    • E3 und B2: F1 impliziert A1, F3 impliziert A3 und mit F2 gibt es keine valide Lösung

    Weiter:

    Im letzten großen Schritt habe ich eine Fallunterscheidung gemacht, dass ich entweder A1 oder A3 habe. Hier helfen mir die gerade ausgeschlossenen Kombinationen, das ging dann nämlich halbwegs schnell von der Hand. Starten wir mit A3:

    • Aus A3 folgt, dass blau > 3
    • Weiter folgt aus den Ausschlüssen
      • D3, also blau > lila
      • F3, also blau + gelb > 6
    • Nach A3 | D3 | F3 habe ich nach B unterschieden
      • B1: sowohl E2 als auch E3 implizieren C1, also ungültig
      • bleibt also noch B2
        • mit E3 gibt es keine Lösung
        • und mit E2 gibt es zu viele Lösungen, die ich auch mit C nicht auf eine reduzieren kann

    Entsprechend kann A3 ausgeschlossen werden und es muss A1 gelten.

    Alle Achtung! :thumbsup:

    Dann:

    • wie gerade eben folgt mit den vorherigen Ausschlüssen direkt D1 und F1

    Drei Karten gelöst!

    • Als nächstes habe ich erneut B betrachtet, also zuerst
      • A1 | D1 | F1 | B2:
        • mit E3 habe ich 223 oder 225 und es folgt C
        • mit E2 muss ich noch C anschauen:
          • C1 lässt 233 und 235, also keine eindeutige Lösung
          • und bei C2 sind es noch viel mehr Kombinationen
          • entsprechend kann es nicht B2 sein
    • wir sind also bei A1 | D1 | F1 | B1 und müssen nur noch C und E lösen

    Weiter:

    • mit E2 bleibt 112, 114, 132, 134 - also auch mit C wird das nicht eindeutig
    • es muss also E3 sein, übrig bleibt noch C.

    Und schließlich:

    • C2 lässt zu viele Möglichkeiten (122, 124, 142 und 144)
    • übrig bleibt also C1 mit 234

    Chapeau! :thumbsup:

    Und dann hab ich mich gefreut, als die Bestätigung kam :)


    Fazit:

    • Die Hitzewelle forderte ihren Tribut. Nur drei Teilnehmer zu Partiebeginn war Negativrekord!
      Zum Glück wurde es dann wieder kühler… durch die Nachzügler gab es dann sogar eine überdurchschnittliche Teilnehmerzahl. :)
    • Im Gegensatz zur letzten Partie gab es diesmal nur einen falschen Lösungsversuch! :thumbsup:
    • Einen Preis für die thematischste Zugabgabe wird diesmal nicht vergeben. Schade… Wahrscheinlich erstickt Hitze die Kreativität… ;)
    • Die Maschine hatte für diese Aufgabe diesmal 8 Fragen benötigt. Ihr wart also wieder allesamt besser! :thumbsup:
    • Start der nächsten Partie ist voraussichtlich Mitte August. Dabei wird es wahrscheinlich eine Premiere geben. Ich habe vor, die Variante „Extrem“ auszuprobieren! =O
      Bei der Variante „Extrem“ gibt es für jeden Buchstaben nicht nur eine, sondern jeweils zwei Fragekarten (z.B. A1 und A2). Nur eine dieser zwei Fragekarten ist dabei „aktiv“, die andere ist lediglich Staffage und hat keine Bedeutung. Welche dieser beiden Fragekarte die „aktive“ ist, weiß man aber nicht. Durch mehrmalige Befragung gilt es, diese jeweils herauszufinden. Näheres dazu in der nächsten Partie.
      Ich bin gespannt, ob diese Variante auf Interesse bei euch stößt! :)
    • Für den nächsten Buchstaben hat Smuntz das Tippspiel bereits eröffnet! Da für den Buchstaben „U“ die Auswahl an interessanten Personen recht begrenzt ist, kann es sein, dass ich diesen Buchstaben überspringe… Ihr dürft also neben „U“ zusätzlich auch für „V“ tippen. :)
      Sehr wahrscheinlich wird es aber frühestens bei der übernächsten Partie wieder eine Persönlichkeit geben. :pardon:

    Im übrigen bin ich der Meinung, dass der Lach-Smiley ^^ als Reaktionstyp wieder möglich sein soll. :)

  • Anzeige
  • keine thematischste Zugabe, trotz meiner erstklassigen Wortspiele :loudlycrying:

    schön, dass wir dann doch noch eine ganz nette Gruppe wurden - und natürlich danke fürs Ausrichten! :)

    die nächste Partie wird dann aber wahrscheinlich übel, ich hab ja gehofft, dass dieser Tag niemals kommen wird ;)

  • keine thematischste Zugabe, trotz meiner erstklassigen Wortspiele :loudlycrying:

    Hmm… ich habe jetzt nochmals bei deinen Zügen nachgeschaut…

    Und tatsächlich bin ich fündig geworden:

    Ich würde aber trotzdem gerne die Zeit zurückspulen

    Und ich muss zugeben, dass die Geschichte über Tesla und den Stromkrieg schon sehr spannend (hihi) ist

    Diese Anspielungen auf Tesla habe ich tatsächlich überlesen… :loudlycrying:

    Also:

    Der Preis für die thematischste Zugabgabe geht an N3TZW3RG! :):thumbsup:

    die nächste Partie wird dann aber wahrscheinlich übel, ich hab ja gehofft, dass dieser Tag niemals kommen wird ;)

    Wenn es einer packen wird, dann du! ;)

    Im übrigen bin ich der Meinung, dass der Lach-Smiley ^^ als Reaktionstyp wieder möglich sein soll. :)

  • Glückwunsch an alle Sieger! 234 ist ja ein schöne Lösungscode. Ich hatte dieses mal echt keine Energie ( ;) ) mitzumachen, plane aber bei der Extrem-Partie mit am Start zu sein, da das ein Novum für mich ist. Mal schauen, ob man da überhaupt zu Beginn Schlüsse ziehen kann oder erst mal mit Kombinationen startet um den Karten näher zu kommen.

    Letting your mind play is the best way to solve problems. (Bill Watterson)

    Bin auch immer mal in der FAIRPLAY zu lesen.

  • Anzeige
  • Meine Tipps für die nächste(n) Persönlichkeit(en):

    U - Hier gibt es ja echt nicht so viele Persönlichkeiten. Dann schlage ich mal Beate Uhse vor.

    V - Queen Victoria (da wäre wahrscheinlich auch genug Stoff für eine längere Partie, da sie ja ziemlich prägend war)

  • Mir sind zu U spontan auch nur zwei Persönlichkeiten eingefallen, einen davon (Ulysses Grant) mag ich aber nicht. Daher mein Tipp: Umberto Eco. Falls es mal einen Ausflug in die Literatur gibt, empfände ich Umberto Eco als durchaus interessant.

    Bei V ... Victoria finde ich auch gut. Aber da die ja schon getippt ist, nehme ich Voltaire.

    Und ich freue mich ebenfalls auf die extreme Partie.

  • U: Walter Ulbricht - um wieder in die Politik zu wechseln.

    Na ja, nur weil er mit u beginnt? Aus diesem Feld dann doch lieber Richard von Weizsäcker, wenn es zu V/W kommt. Kann Capote gleich zwei Buchstaben in alphabetischer Ordnung abhaken ^^

    Freiheit für :lachwein: - "Ein Tag ohne Lachen ist ein verlorener Tag" (Charlie Chaplin)

    180+ Bauanleitungen zu Inserts aus Schaumkern, Kurzspielregeln, Praxis-Tipps, ...

    Einmal editiert, zuletzt von Smuntz (9. Juli 2026 um 09:13)

  • Anzeige