Fame & Fable von Board Game Circus

  • Ich bin im KS drin mit allem drum und dran (was das Spiel selbst betrifft. Ich weiß nicht mehr, ob man noch zusätzliche Art Prints oder so holen konnte) und freue mich schon sehr drauf. Vor allem das Artwork hat es mir angetan. Bin schon gespannt wie es sich dann auch spielt.

  • Ich bin im KS drin mit allem drum und dran (was das Spiel selbst betrifft. Ich weiß nicht mehr, ob man noch zusätzliche Art Prints oder so holen konnte) und freue mich schon sehr drauf. Vor allem das Artwork hat es mir angetan. Bin schon gespannt wie es sich dann auch spielt.

    Bei mir ähnlich. Das Artwork finde ich klasse. Spielerisch sollte ich es auch mögen. Zumindest nachdem was ich bisher so gesehen habe.

  • Heute ist bei mir Fame & Fable eingetroffen, daher mal ein erster Eindruck meinseits.

    Ich habe die Deluxe-Edition geordert.

    Als Erstes ist mir aufgefallen, dass der Spielkarton enorm dick und und somit stabil ist. Im Deckel sind Grafiken gedruckt.

    Dem Spiel liegen zwei Anleitungen bei. Eine für 2-4 Personen und eine für das Solospiel. Die Anleitung für 2-4 Personen hat gerade mal 12 Seiten und die für das Solo-Spiel 8 Seiten. Dabei haben habe diese gerade mal die Größe von A5 und sind somit sehr übersichtlich. Gelesen habe ich diese aber noch nicht.

    Das Spielbrett ist Dual-Layer, wirkt aber wie ein Triple-Layer, da dieses zweiseitig ist und sich auf jeder Seite Aussparungen befinden. Die eine Seite ist für das Mehrpersonenspiel...

    ... die andere Seite für das Solospiel. Das Board ist dabei wesentlich größer als es auf mich in Bildern oder Videos gewirkt hat.

    Die Karten habe kein linen finish aber eine ordentliche Dicke. Neben der Karten-Erweiterung lag noch eine Promokarte bei.

    Des Weiteren gibt es noch Übersichtskarten für die beiden Spielmodi und einen Wertungsblock.

    Der Großteil der Holzmarker ist bedruckt. Die nicht bedruckten orangen Aktionssteine finden in der deluxe-Edition nur im Solo-Spiel Verwendung, da diese in ihrer Funktion durch die schwarzen Aktionszähler ersetzt werden.

    Die Aktionssteine können in diese mit einem Logo bestickten Säcke verstaut werden.

    Die Box verfügt über ein Insert aus Pappe. Dieses ist so dimensioniert, dass sowohl gesleevte Karten in die Fächer passen und auch das Herausnehemen kein Problem darstellt, obwohl die Aussparung für den Finger nicht vorhanden ist. Wo die einzelnen Spielmaterialen hinkommen zeigt der Boden der Box an.

    Zusätzlich gibt es noch ein paar Sticker ein schönes Bild. Dieses wird bei mir auf jeden Fall in einem Rahmen an die Wand kommen.

    Insgesamt empfinde ich das Spielmaterial und das Artwork als sehr gut. Gerade beim Artwork werden sich die Geister scheiden. Insbesondere auch deshalb, weil es sich hier um eine Mischung aus Dungeon Crawler/ Skirmisher handelt und das Artwork sehr abstrakt ist. Mir gefällt es auf jeden Fall. Was das Spiel so zu bieten hat, das muss es noch zeigen. Ich werde auf jeden Fall berichten und freue mich aus die ersten Partien.

    Einmal editiert, zuletzt von Matjes (28. Juli 2026 um 14:48)

  • Anzeige
  • Gestern Abend und heute morgen habe ich insgesamt drei Solo-Partien gespielt.

    Die ersten beiden habe ich aufgrund von Regelunsicherheiten/fehlern verloren. Das ist mir aber erst nach der zweiten Partie klar geworden. Zum einem hatte ich falsch in Erinnerung, dass das Spiel verloren ist, wenn ein Ort überrannt wird und zum anderen habe ich mir das Leben unnötig schwer gemacht, da ich bei einem Besuch der Zitadelle vergessen habe eine erschöpfte Karte wieder bereit zu machen.

    Also heute Morgen dann die dritte und erste regelkonforme Partie.

    Für das Solo-Spiel wird die Rückseite des Spieltbretts verwendet und alle Karten mit blauen Ecken aussortiert.

    Wie bereits in meinem Post zum Spielmaterial bereits erwähnt ist das Spiel sehr abstrakt gehalten. Immersion kommt beim Spielen nicht auf, zumindest bei mir nicht. Dafür kann Fame & Fable aber spielerisch durchaus glänzen. Es ist ein sehr taktisches Spiel bei dem es darum geht die bestmögliche Kombination aus seinen Karten herauszufinden und alles Mögliche mit Einsatz seine Standardangriffe, Fähigkeiten und begrenzten Aktionspunkten herauszuholen. Die unterschiedlichen Angriffsarten zusammen mit der Immunität der Gegner oder Anfälligkeit diese Angriffsarten machen dabei u. a. ihren Reiz aus. Man muss seine Kombination an Karten sehr genau abwägen, da die eigenen Karten nach dem Angriff erschöpft werden und nicht mehr eingesetzt werden können, bis sie wieder bereit gemacht werden. Neben den Standardangriffen verfügen die meisten Charaktere über Fähigkeiten, deren Einsatz oftmals Aktionspunkte kostet, die aber auch mächtiger sind.

    Karten können durch Fähigkeiten der eigenen Charaktere, Gegenstände oder Mondmarker, die man im Laufe der Partie von der Fortschrttsleiste erhält, wieder bereit gemacht werden. Die Fähigkeiten und Gegenstandskarten ermöglichen dadurch den mehrfachen Einsatz eines Charakters während eines Kampfes.

    Die Gegenstandskarten sind zwar nur einmal einsetzbar, dafür aber sehr mächtig. Da die Gegenstandskarten nur aus der Hand gespielt werden und können und man ein Limit von je 6 Karten sowohl bei der Auslage als auch der Hand hat, bietet es sich an, auf diese zu setzen, wenn die Auslage durch starke Charaktere bereits besetzt ist, um sein Limit von 12 Karten optimal auszunutzen.

    Hier mein Sieg-Foto der dritten Partie.

    Der Solo-Modus ist wirklich gut gemacht und man merkt deutlich, dass dieser nicht aufgesetzt ist, sondern speziell entwickelt wurde.

    Besonderheiten des Solomodus:

    Neben dem angepassten Spielbrett gibt es z. B. spezielle Schiksalskarten, die für das Erscheinen der Gegner und/oder Charakter und Gegenstandskarten an bestimmten Orten sorgen. Dabei sind die Kombinationen so unterschiedlich, dass auch mal nur Charaktere und/oder Gegenstandskarten oder nur Gegner an verschiedenen oder demselben Ort erscheinen, was eindeutig für Überraschungsmomente und Abwechslung sorgt. Die Zitalle versorgt einen kostenlos mit Charkteren und/oder Gegenständen, wenn man diese besucht und eine erschöpfte Karte kann wieder bereit gemacht werden. Auch kann man eine Karte aus der Auslage der Zitadelle von anderen Orten rufen; die dortige Kartenauslage wird daher auch offen gehalten. Das kostet dann aber einen Aktionspunkt. Die Anzahl der Aktionspunkte hängt von der Anzahl der leeren Aktionsfelder des Ortes an dem man sich befindet ab. Jeder Gegner an einem Ort belegt dort einen Aktionspunkt. Maximal 4 Gegner können sich an einem Ort befinden. Ab dem 4 Gegner ist der Ort überrannt und es setzt ein sehr interessanter Flooding-Mechnismus ein. Orte mit 4 Gegnern kann man nicht mehr besuchen. Erscheinen Monster an einem überrannten Ort, so breiten sich diese über die Nachbarorte aus.

    Fazit:

    Auch wenn das Spiel sehr abstrakt ist und mechanisch nicht wirklich etwas Neues mit sich bringt, so hat das Spiel aufgrund seiner taktischen Tiefe doch einiges zu bieten. Wann setze ich welche Karten ein, was ist die optimale Kombination, welche Ort besuche ich, usw.

    Mir hat das Solo-Spiel wirklich Spaß gebracht und ich habe den Kauf nicht bereut.

    An diesem Wochenende werde ich meine erste Mehrspieler-Partie spielen und dann noch einmal berichten. Seine wirklichen Stärken scheint das Spiel erst in diesen zu zeigen. Denn beim Aussortienen der Karten mit den blauen Ecken habe ich gesehen, dass das Spiel deutlich mehr Interaktion bietet, als man aufgrund der Regeln vermuten könnte.

  • Anzeige
  • Interessiert mich ebenfalls, und erinnert mich an Eternal Decks. Sind die Spiele in irgendeiner Art Vergleichbar?

    Hm nein, meiner Meinung gar nicht - Alleine schon weil Fame & Fable ja kein kooperatives Spiel ist. Oder meinst du den Solo Modus? Auch der unterscheidet sich gravierend. Bei Eternal Decks möchtest du ja verschiedene Anforderungen der "Reihen" erfüllen. Bei Fame & Fable kämpfst du gegen Monster (und Legenden). Allerdings ist mir der Vergleich auf dem Tisch auch in den Sinn gekommen, aber tatsächlich ausschließlich nur wegen der Optik und der kontrastreichen Illustration :)

  • Anzeige
  • Interessiert mich ebenfalls, und erinnert mich an Eternal Decks. Sind die Spiele in irgendeiner Art Vergleichbar?

    Hm nein, meiner Meinung gar nicht - Alleine schon weil Fame & Fable ja kein kooperatives Spiel ist. Oder meinst du den Solo Modus? Auch der unterscheidet sich gravierend. Bei Eternal Decks möchtest du ja verschiedene Anforderungen der "Reihen" erfüllen. Bei Fame & Fable kämpfst du gegen Monster (und Legenden). Allerdings ist mir der Vergleich auf dem Tisch auch in den Sinn gekommen, aber tatsächlich ausschließlich nur wegen der Optik und der kontrastreichen Illustration :)

    Ging bei mir auch nur von der Optik einher. Habe dazu jetzt ein Video gesehen und bin weiterhin nicht 100% sicher ob ich es mal probieren werde (oder auch nicht).

  • Hm nein, meiner Meinung gar nicht - Alleine schon weil Fame & Fable ja kein kooperatives Spiel ist. Oder meinst du den Solo Modus? Auch der unterscheidet sich gravierend. Bei Eternal Decks möchtest du ja verschiedene Anforderungen der "Reihen" erfüllen. Bei Fame & Fable kämpfst du gegen Monster (und Legenden). Allerdings ist mir der Vergleich auf dem Tisch auch in den Sinn gekommen, aber tatsächlich ausschließlich nur wegen der Optik und der kontrastreichen Illustration :)

    Ging bei mir auch nur von der Optik einher. Habe dazu jetzt ein Video gesehen und bin weiterhin nicht 100% sicher ob ich es mal probieren werde (oder auch nicht).

    "nicht sicher" wegen Eternal Decks oder Fame & Fable?

  • An diesem Wochenende werde ich meine erste Mehrspieler-Partie spielen und dann noch einmal berichten. Seine wirklichen Stärken scheint das Spiel erst in diesen zu zeigen. Denn beim Aussortienen der Karten mit den blauen Ecken habe ich gesehen, dass das Spiel deutlich mehr Interaktion bietet, als man aufgrund der Regeln vermuten könnte.

    Und wie war die Partie? Ist es im Multiplayer auch zu empfehlen?

  • An diesem Wochenende werde ich meine erste Mehrspieler-Partie spielen und dann noch einmal berichten. Seine wirklichen Stärken scheint das Spiel erst in diesen zu zeigen. Denn beim Aussortienen der Karten mit den blauen Ecken habe ich gesehen, dass das Spiel deutlich mehr Interaktion bietet, als man aufgrund der Regeln vermuten könnte.

    Und wie war die Partie? Ist es im Multiplayer auch zu empfehlen?

    Wir haben es leider nicht geschafft, sonst hätte ich schon etwas geschrieben. Kommt aber noch.

  • Anzeige
  • Bei Boardgamegeek ist u.a. auch take that als Mechanismus angegeben. Gibt es schon Erfahrunge , wie konfrontativ oder gar destruktiv Fame and Fable ist? Gibt es richtig einen auf die Mütze oder ist es eher ein etwas gebremstes gegenseitiges Ärgern?

    Ich habe das Spiel zwar noch nicht, aber habe einiges dazu gesehen. Viel Take That ist nicht da. Aber es gibt vereinzelt Karten, wo man den Mitspielenden Karten klauen kann. Aber ich würde nicht sagen, dass das viel vorkommt.

  • Hab heute die deutsche normale Version gespielt.

    • Take That kam in unserer Partie kaum vor, gibt aber einige Karten, wo man anderen was kaputt machen kann, kann man laut Regel aber auchaussortieren,wenn man möchte
    • Spiel ist reizvoll, wenn man Monster killen mag
    • schöner Catch-Up Mechnismus
    • Downtime ist allerdings zu dritt schon ziemlich hoch, da man mehrere Phasen und in der Hauptphase noch mehrere Aktionen pro Zug hat.
    • gab auch einige Regelunklarheiten, bzw. schlechte Erklärungen auf den Übersichten
    • Viel Kartentexte die man ständig auf dem Board lesen muss

    Unterm Strich fand ich einerseits schon reizvoll, ungewöhliche Grafik und durchaus vom Prinzip her spaßig mit ein paar netten Ideen, allerdings etwas zu umständlich (viel lesen, kleinteilig, Regelfragen) und etwas zu lang und vor allem downtime-lastig für das was es ist (eher taktisches Monster kloppen als strategisch)