Diables (Dani Garcia) - Salt & Peper Games

  • Dani Garcia bringt ein neues "mid-heavy eurogame in the spectacular Mediterranean tradition of the Ball de Diables". Sieht optisch schon mal hübsch bunt aus, von den Mechaniken her klingt es jetzt erstmal altbekannt.

    Thematisch sicherlich passend, wenn es mich auch eher abtörnt - es geht im Rahmen des Spiels auch darum, seine Performances auf Sozialen Medien zu pushen um entsprechend Likes zu bekommen. Dafür gibt es eine eigene Social Media Wall im Spiel.

    Sehr nett - es gibt bereits die Regeln zum Download:

    Diables English Rulebook | Diables
    Diables English Rulebook | Diables
    www.boardgamegeek.com
    Diables by SaltandPepper - Gamefound
    Diables is a mid-heavy eurogame designed by Dani Garcia for 1–4 players in which you lead a colla in the spectacular Mediterranean tradition of the Ball de…
    www.gamefound.com
    Diables
    A strategic eurogame of fire, timing, and crowd mastery.
    www.boardgamegeek.com
  • War erst kurz geschockt und dachte, das Spiel hätte eine echte Social Media Anbindung. Als analoges Element kann ich damit leben. Dani Garcia ist für mich kein auto buy, Barcelona und Blumenstraße mag ich, Coming of Age war für mich ein echter Rohrkrepierer.

    Bin nur bei Salt and Pepper skeptisch, von denen hat mich bislang nichts richtig überzeugt. Wird Zeit, dass das letzte Kollabo-Projekt, Voynich Puzzle, mal spiele.

    Einmal editiert, zuletzt von jaws (5. Juni 2026 um 20:53)

  • Ich habe mir einmal die Regeln durchgelesen. Bin normalerweise ganz gut darin, mir den Flow eines Spiels daran abzuleiten, hier fällt es mir schwer, weil man seine „Arbeiter“ zum Teil erst freischalten muss und dann auf verschiedenen Spielfeldern platzieren kann, wo sie unterschiedlich agieren (Multi-Use-Arbeiter quasi 😅). Dazu gibt es Karten, die im Laufe des Spiel an verschiedene Stellen wandern.

    Das alles ist nicht ganz trivial zu verstehen bzw. zu visualisieren, wenn man nur die Regeln vor sich hat.

    Was ich sagen kann: Es ist wieder mal ein Euro, der sehr zum Grübeln einlädt. Und such wenn das Thema originell ist, bleibt es doch sehr trocken. Wo ich mir noch nicht sicher bin, ist, ob es an manchen Stellen nicht unnötig kompliziert ist, etwa beim Feuerwerk.

    Hier benötige ich definitiv ein Playthrough, um mich zu entscheiden. Instaback ist es sicher nicht.

  • Tommesbx 2. Juli 2026 um 16:03

    Hat das Label von Preview auf Funding geändert.
  • Easy Pass für mich nach dem Flop Voynich Puzzle von derselben Verlags/Autor-Kombi.

    Hatte trotzdem mal kurz in das Video der Boardgaming Ramblings geschaut, die sprachen übrigens von einer spielzeit von 1h pro Spieler.

    Meine Top 15:

    Terra Mystica - Gaia Project - Ein Fest für Odin - Arche Nova - Underwater Cities - Great Western Trail - Clans of Caledonia - The Gallerist- Shackleton Base - Scythe - Wasserkraft/Barrage - Orleans (inkl. Handelserweiterung) - Oranienburger Kanal - Civolution - Agricola

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  • Ist in diesem Fall auch für mich ein Nein/Pass. Wieso?

    1) Ich habe die Regeln gelesen und konnte mir danach nein halbwegs vernünftiges Bild von dem Spiel machen. Spielregeln lesen ist fast schon ein separates Hobby von mir, und normalerweise bin ich gut darin. Hier ist es mir nicht gelungen, das Spiel zu fassen.

    2) Ich habe mir jetzt mehrere Videos angeschaut. Keinem der Rezensenten ist es gelungen, mir den Flow des Spiels nahezubringen. Ich habe viel gehört von wie toll alles connected ist, über Feuerwerk und so - aber wie das Spiel gespielt wird, konnte mit niemand vermitteln.

    3) Was ich gesehen habe, war mir zu viel von allem. Zu viele Figuren, zu viele Einsatzorte, zu bunt, zu viel unverständliche Ikonographie.

    4) Es wurde betont, dass das Spiel braucht, un sich zu entfalten. Dass man es mehrmals spielen muss, um es zu verstehen. Das, verbunden mit einem sehr abstrakten Thema und entsprechender Spielweise (soweit ich erkennen konnte), lässt mich daran zweifeln, dass ich irgendwen für das Spiel begeistern kann. Das sieht für mich nach einem einem Spiel im Stile von Lacerdas Innovations aus - kann durchaus Laune machen, erfordert aber einen Invest, den mein Umfeld nicht machen wird. Spiele, die thematisch und spielerisch zugänglicher sind, wie On Mars, Trickerion, selbst die eher abstrakten Kracher wir Carnegie oder Adas Dream, haben es da deutlich leichter.

    5) Außer einem überteuerten Inlay sehe ich nichts, was die Kampagne als Extra bringt, das mich verleiten sollte, es jetzt schon zu backen und nicht im Retail zu kaufen.

    Für mich ist das Spiel erst mal nix. Vielleicht spiele ich es irgendwann mal mit, aber erst mal lasse ich es links liegen.

  • Ich bin mir noch nicht sicher. Dani Garcia hat zuletzt etwas Kredit bei mir verspielt. Barcelona find gut und auch die Blumenstraße mag ich gerne, allerdings sind beide Spiele für mich nicht herausragend.
    Mit Coming of Age und zuletzt Voynich Puzzle hatte ich für mich aber zuletzt zwei echte Rohrkrepierer von Garcia auf dem Tisch, die ich nicht einfach nur mittel ok finde, sondern die beide keinen Spaß gemacht haben. Wobei das Voynic Puzzle auf mich wie das titelgebende Buch eine eigenartige Faszination ausgelöst hat. Aber letztlich war mir das Spiel zu unübersichtlich und fummelig.
    Dank der eher suboptimalen Auslieferung der Crowdfunding Kampagne habe ich aber noch einen 25% Discount auf eine beliebige Salt and Pepper Kampagne. Und da könnte ich hier eventuell doch schwach werden, denn das Thema finde ich wieder einmal stark.