Mit meinem fast 9-jährigen Sohn habe ich gespielt:
#AgentAvenue haben wir nun schon im zweiten Monat viel gespielt. Gegen Ende des Monats hat es nachgelassen, aber der Kauf hat sich auf jeden Fall gelohnt. Die Erweiterung aber eher nicht, weil man da für ihn bei den Schwarzmarktkarten zu viel lesen muss und die Division-M bringt es ja auch nicht so.
#NinjagoTCG Er wollte mal wieder ein Deck bauen und ich habe mit meinem Deck eine Runde gegen ihn gespielt.
#Flip7 wollte ich auch mal ausprobieren. Da konnten beide Kinder mitspielen. Für meine Kinder war das Spiel ok, wurde aber nicht aktiv gefordert.
#MyPark haben wir ein paar mal zu zweit und zu dritt gespielt. Wir fanden es alle sehr viel besser als die BGG-Bewertung. Wir draften im Spielverlauf 9 Karten und müssen damit einen Freizeitpark bauen, wobei nicht viel Thema aufkommt. Ähnlich wie bei Faraway diesem Spiel wo man vorwärts legt und rückwärts wertet (ich weiß den Namen gerade nicht mehr) haben die Karten in MyPark auch abstrakt verwendete Zahlen, nach denen man die Karten aufsteigend in ein bestimmtes Muster anordnen muss. Die Karten kosten unterschiedlich viel Geld, wobei man mit 15 Geld startet und nie neues Geld dazu bekommt. Bei jeder der 9 Karten hat man eine echt interessante Entscheidung, welche Karte man wählt - was gibt nach der variablen Auslage in dieser Partie am meisten Punkte? Was kostet nicht so viel? Was passt von der Zahl her am besten? Für uns ein knackiges, gutes Spiel, was man auch gut in den Urlaub mitnehmen kann.
#KönigreichLegacy Hier haben wir in unserer "Kampagne" mal wieder 3 Partien weiter gespielt. Es macht uns immer noch sehr viel Spaß.
#Santorini hatte ich einst meiner Frau geschenkt, weil es sie vom Material her angesprochen hatte, aber es hat ihr keinen Spaß gemacht. Nun war die Frage: Verkaufen oder macht es meinen Kindern Spaß? Mit meinem älteren Sohn habe ich zuerst 3 Partien gespielt. Die ersten beiden wurden durch dumme Fehler entschieden. In der dritten Partie haben wir beide keine dummen Fehler gemacht, aber es hatte auch keiner einen Plan, wie man das Spiel gewinnen kann. Also lief es recht langweilig vor sich hin und wir haben es irgendwann abgebrochen.
Dann habe ich eine Partie mit meinem 6-jährigen Sohn gespielt. Ob durch Zufall oder weil er - wie er gesagt hat - einen Plan hatte: Er hat gegen mich gewonnen.
Danach habe ich mit meinem älteren Sohn weiter Santorini gespielt und wir haben beide versucht, die Strategie des jüngeren Sohns zu kopieren. Da wir auf einmal einen Gewinn-Weg kannten hat das Spiel auf einmal auch viel mehr Spaß gemacht. Rucki-Zucki waren 13 Partien gespielt. Und dabei haben wir die Götterkarten noch nicht einmal genutzt, die in dieses Spiel beinahe endlos viel Abwechslung reinbringen. Auch wenn ich persönlich rein taktische Spiele nicht mag - dieses Spiel bleibt natürlich erst mal im Schrank und im nächsten Monat (bzw. ab morgen) probieren wir mal die Götterkarten aus... Was sich auch mal wieder bestätigt hat: Mein Sohn mag einfach gerne knackige Spiele, bei denen eine Partie nicht länger als 15 Minuten dauert.
das hat man auch an folgendem Spiel gemerkt:
#MassiveDarkness2: Ich habe meinen Sohn extra gefragt, ob er ein episches Spiel mit viel Material und langer Spieldauer ausprobieren würde. Antwort: "Ja". Also habe ich die Regeln gelesen und ca. 45 Minuten lang das erste "richtige" Szenario aufgebaut und meinen Sohn dann zum Spielen gerufen. Nach 15 Minuten spielen wollte er allerdings erst mal abbrechen und Scooter fahren. Nach dem Ausflug zum Skater-Platz habe ich dann wieder 30 Minuten lang abgebaut. Na das hat sich ja gelohnt.
Mit meinem 6-jährigen Sohn habe ich gespielt:
#SOSAffenalarm: Kennt wahrscheinlich jeder. Mit der Hausregel, daß man keine leeren Stäbe rausziehen darf, und daß man vor seinem Zug einen leeren Stab als Hilfsstab wieder rein stecken darf wird ein ganz schönes Geschicklickeitsspiel daraus, was ich auch einigermaßen gerne mitspiele. Aber es blieb bei einer Runde.
#Blokus Mein Sohn spielt gerade gerne das Videospiel Slither IO (und andere Klone davon). Daher wollten wir mal wieder Blokus spielen, weil es entfernte Ähnlichkeiten damit hat. Auch in Blokus geht es darum, die Mitspieler einzuengen. Wir haben es direkt drei mal hintereinander gespielt. Eine weitere Partie hat er noch gegen sich selbst gespielt und eine weitere Partie hat er nach seinen eigenen Regeln gespielt und danach hatte er noch der Ehrgeiz, daß er alle Plättchen verpuzzeln wollte - keine ganz triviale Aufgabe, aber die Freude war groß, als er es geschafft hat.
Da ein Spiel schon ewig auf dem Dachboden liegt, wollte ich es mal ausprobieren, ob wir es behalten oder verkaufen:
#Switch&Signal Auf der Packung steht "ab 10 Jahre", aber die Regeln sind so einfach, daß mein 6-jähriger Sohn ohne Probleme mitspielen und eigene Entscheidungen treffen konnte. Einzig die Spieldauer war ihm zu lang. Wir haben es nach der Hälfte abgebrochen. Es hat ihm Spaß gemacht, aber war auch nicht der Oberhammer. Ich selbst sehe in dem Spiel viel Potential von spannenden Situationen, wo man die Züge haarscharf aneinander vorbei lots, und wo man gut vorplanen kann. Aber in der Praxis konnte es das Spiel aus meiner Sicht nicht zeigen, ich fand das Spiel fast trivial, repetitiv und wenig spannend.
Sein Spiel des Monats war
#Würfelkönig. Das hat er schon 6 mal gespielt und es erzeugt bei ihm immer viel Spannung und Freude, wenn seine Würfe gelingen und Pläne aufgehen. Ich selbst finde es als Kniffel-Variante ok und spiele es mit meinem Sohn gerne mit.