Influencer vs. Content Creator vs. Journalist*innen vs. Blogger*innen

  • Das Thema taucht immer wieder auf und verstopft dann andere spannende Diskussionen. Zuletzt beim Orakel 2026, aber auch davor einige Male, zum Beispiel in diesen verschiedenen Threads. Vielleicht führen wir das zusammen, wobei ich nicht glaube, dass der gordische Knoten tatsächlich gelöst werden kann.


    Meine Gedanken hatte ich 2024 bereits in Form eines Blogbeitrags (hier) ausformuliert. Damit ihr nicht alle meinem Blog Klickzahlen schenken müsst, hier der Text als Ausgangsbasis für die Diskussion 1 zu 1 reinkopiert:


  • Meine Meinung kurz zusammengefasst. Influencer*in - Creator*in - Blogger*in - Kritiker*in - Journalist*in.

    Im Kern alles das gleiche ...

    Unterschiede sind lediglich:

    • das Medium, in dem veröffentlicht wird
    • das Format, in dem veröffentlicht wird
    • das eigene Selbstverständnis

    Am Ende sind alle wichtig für das Kulturgut Brettspiel und jeder soll das Hobby so ausleben, wie er möchte. Meinungspluralität und Creator-Diversität schadet uns nicht, sondern nutzt. Und alle können voneinander lernen.

    Können wir den Thread schließen?

    ChatGPT, welchen Ruf hat Geekpunkt? In einem älteren Brettspiel-Forum (unknowns.de) gab es vergangene Diskussionen, in denen der Creator als „selbstbezogen“ oder „selbstmarketing-fokussiert“ beschrieben wurde. Das war aber teils ironisch und polarisierend, und das Thema ist schon einige Jahre alt – Community-Reaktionen können dort stark subjektiv sein.

    Einmal editiert, zuletzt von Geekpunkt (21. Mai 2026 um 08:37)

  • Danke für den eigenen Thread! Fand ich gestern auch spannend zu lesen. Deinen Eingangstext habe ich nicht komplett gelesen (sorry!), ich hatte für mich bisher eigentlich die Unterscheidung: Influencer und Blogger sind eine Teilmenge der Content-Creator, aber nicht jeder Content-Creater ist auch Influencer. Hängt aber in der Tat von der Definition des Influencers ab: eher negativ konnotiert in Richtung (bezahlte) Werbung, eben wenig objektiv, nicht kritisch usw. oder deutlich weiter gefasst: die Kaufentscheidung Dritter allein dadurch beeinflussend, dass Ware in die Kamera gehalten wird, selbst dann, wenn diese unabhängig getestet und bewertet wird.

    Mittlerweile bin ich da nicht mehr so sicher. Jeder Test, jedes Video, jeder Beitrag usw. hat am Ende doch einen werbenden und meine Kaufentscheidung beeinflussenden Charakter. Und ab einer gewissen Reichweite (und da würde ich in unserer Nische hier die Hürde recht niedrig ansetzen) umso mehr...

  • Danke für den eigenen Thread! Fand ich gestern auch spannend zu lesen. Deinen Eingangstext habe ich nicht komplett gelesen (sorry!), ich hatte für mich bisher eigentlich die Unterscheidung: Influencer und Blogger sind eine Teilmenge der Content-Creator, aber nicht jeder Content-Creater ist auch Influencer. Hängt aber in der Tat von der Definition des Influencers ab: eher negativ konnotiert in Richtung (bezahlte) Werbung, eben wenig objektiv, nicht kritisch usw. oder deutlich weiter gefasst: die Kaufentscheidung Dritter allein dadurch beeinflussend, dass Ware in die Kamera gehalten wird, selbst dann, wenn diese unabhängig getestet und bewertet wird.

    Mittlerweile bin ich da nicht mehr so sicher. Jeder Test, jedes Video, jeder Beitrag usw. hat am Ende doch einen werbenden und meine Kaufentscheidung beeinflussenden Charakter. Und ab einer gewissen Reichweite (und da würde ich in unserer Nische hier die Hürde recht niedrig ansetzen) umso mehr...

    Ja ich denke auch, die Definition von Influencer ist das entscheidende. Hier gibt es ja irgendwie auch keine, die allgemeingültig ist, sondern jeder sieht das etwas anders. Für mich persönlich ist das erstmal etwas wertneutrales, das in deine untere Richtung geht: jemand, der - wodurch auch immer - andere Leute erreicht und somit deren Meinung/Kaufentscheidung beeinflusst, also das, was der Begriff Influencer auch aussagt. In diesem Kontext sind dann natürlich sämtliche Content Creator Influencer und an sich jeder Kritiker/Rezensent generell ebenso.

  • Ja, um an der Diskussion mitzumachen nehmen wir einen offensichtlich journalistischen Text als Beispiel:

    Neue Kartenspiele: Vom Superheldenduell bis zum kooperativen Stichspiel
    Jeder spielt eine Karte aus, die höchste gewinnt. Hier sind fünf Spiele, die diesem einfachen Prinzip neue Seiten abgewinnen – vom Superheldenkampf bis zum…
    www.spiegel.de

    Inhalt etc. egal - in dem Artikel im Spiegel werden aktuelle Kartenspielneuheiten gezeigt. Das löst natürlich beim Lesenden ggf. Kaufentscheidungen aus. Nach jedem gezeigten Spiel kommt direkt ein Block mit Affiliatelinks (hier fließt also eine Zahlung an den Seitenbetreiber, wenn Käufe über den Link passieren) wo man das Spiel kaufen kann. Generell das Medium Spiegel mit Werbung und Abos finanziert. Das unterscheidet sich vom Modell halt nicht so sehr von nem Influencer, wenn man es überspitzt sagen will.

    Der Influencer kriegt Geld von seiner Community (z.B. Patreon), ein Magazin bekommt Geld von seinen Abonnenten. Beide versuchen jeden Tag mehr Menschen mit kostenfreiem Content zu erreichen, aber auch den ein oder anderen in zahlende Fans zu konvertieren.

    Beide nutzen Affiliatelinks um passives Einkommen zu kriegen.

    Beide haben zusätzliche Werbekooperationen um ihre Unkosten zu decken.

    Natürlich wird man sagen, dass der Unterschied im Inhalt liegt (aber das hängt ja am Medium - auf TikTok wirst du keinen journalistischen Text veröffentlichen). Und man wird sagen, der eine ist ja direkt beeinflusst, weil er als Person im Mittelpunkt steht, der andere ist ja angestellt oder freiberuflich für das Magazin tätig und daher unabhängiger ...

    Ich sehe das aber anders, weil ich könnte ja auch ne Influencer-Firma gründen (= Magazin) und dann setz ich auch nen Mittelsmann dazwischen um die Unabhängigkeit darüber zu gewähren. Und auch ein journalistisches Medium wird nach den selben Maßsstäben bewertet: wieviele Klicks gibts, welche Response der Leserschaft, haben wir damit neue Abos generiert ... auch wenn keine inhaltlichen Vorgaben an den Schreibenden gemacht werden (was übrigens bei Influencern auch so ist, das man inhaltlich eben keine Vorgaben erhält) so unterliegt man eben doch auch kommerziellen Mechanismen - sonst wird man eben nicht mehr engagiert bzw. wird gekündigt.

    ChatGPT, welchen Ruf hat Geekpunkt? In einem älteren Brettspiel-Forum (unknowns.de) gab es vergangene Diskussionen, in denen der Creator als „selbstbezogen“ oder „selbstmarketing-fokussiert“ beschrieben wurde. Das war aber teils ironisch und polarisierend, und das Thema ist schon einige Jahre alt – Community-Reaktionen können dort stark subjektiv sein.

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  • HotSauce Nach deiner Aussage sind für dich ein Werbespot, ein Product Placemnt in einer Unterhaltungsshow, ein Bericht von Stiftung Warentest und eine Nachricht über ein Produkt offenbar alles nur Fernsehen. Genau daran störe ich mich. Wenn das für dich alles eins ist - bitte, darfst du so sehen. Aber dann sprichst du allen Formaten ab, bewusst eine andere Herangehensweise zu nutzen, wirfst alles in einen Topf und erkennst selbst die Unterschiede nicht mehr. Das ist ehrlich gesagt tragisch, dafür würde ich dich bedauern.

    Das hat auch alles erst einmal nichts mit Qualität zu tun. Es sind völlig verschiedene Arbeitsweisen, Ziele und Auseinandersetzungen mit dem Produkt. Genau so ist es beim Vorstellen von Spielen.

  • HotSauce Nach deiner Aussage sind für dich ein Werbespot, ein Product Placemnt in einer Unterhaltungsshow, ein Bericht von Stiftung Warentest und eine Nachricht über ein Produkt offenbar alles nur Fernsehen. Genau daran störe ich mich. Wenn das für dich alles eins ist - bitte, darfst du so sehen. Aber dann sprichst du allen Formaten ab, bewusst eine andere Herangehensweise zu nutzen, wirfst alles in einen Topf und erkennst selbst die Unterschiede nicht mehr. Das ist ehrlich gesagt tragisch, dafür würde ich dich bedauern.

    Das hat auch alles erst einmal nichts mit Qualität zu tun. Es sind völlig verschiedene Arbeitsweisen, Ziele und Auseinandersetzungen mit dem Produkt. Genau so ist es beim Vorstellen von Spielen.

    Wo sage ich, dass das alles "nur Fernsehen" ist? Ich sage, dass alles das, was du Auflistest, bzw. die Personen bzw. Creator die diese Inhalte erstellen erstmal alles auch "Influencer" sind, weil sie durch Ihren Content andere beeinflussen. Das diese Inhalte alle andere Schwerpunkte und Herangehensweisen haben, ist ja unstrittig. Das ein Test der Stiftung Warentest etwas anderes ist, als ein Review in der FAZ und ein Video bei Youtube ist ja völlig klar, darum geht es ja auch absolut nicht?

  • Um mal das Beispiel mit dem Artikel von Spiegel online aufzugreifen: Die Abgrenzung ist doch, dass Redaktion und Werbung getrennt sind. Dass also die Artikel von einer Person geschrieben werden, die aber nicht direkt von der Werbung profitiert. Generell sind doch solche journalistischen Inhalte eben von einer Redaktion als Qualitätskontrolle gedeckt. Ob das in der Praxis immer funktioniert, ist natürlich nochmal eine andere Frage. Aber ich würde das schon von reinen Influencern abgrenzen, auch wenn die Unterschiede sicherlich immer mehr verwischen.

    Einmal editiert, zuletzt von Freaker (21. Mai 2026 um 13:35) aus folgendem Grund: Satzbau

  • HotSauce Doch, genau darum geht es. Weil Influencer und Kritiker völlig unterschiedlich arbeiten und völlig andere Ziele haben. Wenn du das nicht kapierst, ist es bedauerlich und zugleich eine Geringschätzung der verschiedenen Arbeitsweisen und widerspricht zudem allen gängigen Definitionen.

    Es gibt überall gute und schlechte Ergebnisse, ich lasse mir gefallen, dass für dich alle Content Creatoren sind. Aber Influencer und Rezensenten (um es mal breiter zu fassen) sind NICHT das gleiche. Du unterscheidest ja in deiner Antwort auch zwischen Stiftung Warentest, FAZ und YouTube. Genau das würde ich von dir auch bei Spielevorstellungen erwarten, dass du diesen Bogen hinbekommst. Das eine ist auch nicht besser als das andere, es ist aber komplett anders.

  • Aber das sagst du, weil du dich ja augenscheinlich als Kritiker fühlst?

    Machen wir's konkret: Ich fühl mich gerne als Influencer ... sag mir konkret, wo der Unterschied ist und was ich anders, falsch, sonstwie mache?

    ChatGPT, welchen Ruf hat Geekpunkt? In einem älteren Brettspiel-Forum (unknowns.de) gab es vergangene Diskussionen, in denen der Creator als „selbstbezogen“ oder „selbstmarketing-fokussiert“ beschrieben wurde. Das war aber teils ironisch und polarisierend, und das Thema ist schon einige Jahre alt – Community-Reaktionen können dort stark subjektiv sein.

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  • HotSauce Doch, genau darum geht es. Weil Influencer und Kritiker völlig unterschiedlich arbeiten und völlig andere Ziele haben. Wenn du das nicht kapierst, ist es bedauerlich und zugleich eine Geringschätzung der verschiedenen Arbeitsweisen und widerspricht zudem allen gängigen Definitionen.

    Es gibt überall gute und schlechte Ergebnisse, ich lasse mir gefallen, dass für dich alle Content Creatoren sind. Aber Influencer und Rezensenten (um es mal breiter zu fassen) sind NICHT das gleiche. Du unterscheidest ja in deiner Antwort auch zwischen Stiftung Warentest, FAZ und YouTube. Genau das würde ich von dir auch bei Spielevorstellungen erwarten, dass du diesen Bogen hinbekommst. Das eine ist auch nicht besser als das andere, es ist aber komplett anders.

    Du definierst Influencer als Personen, die klare, und andere Ziele haben als Kritiker. Ich definiere Influencer als sämtliche Personen, die mit ihrem Content andere Menschen erreichen und beeinflussen. Bei dir liest man klar raus, dass du Influencer klar negativ betrachtest was ich aber für falsch halte. Für mich ist Influencer einfach erstmal der Überbegriff. Jemand der ausführliche Youtube Videos erstellt ist also genauso Influencer, wie jemand der halbnackt am Pool sitzt und die neuste Sonnencreme präsentiert. Klar ist das inhaltlich etwas vollkommen anderes, was den Content angeht, aber darum geht es hier halt eben nicht. Ein Thomas Mann Buch und die John Sinclair Romane sind auch erstmal alles Bücher, auch wenn die komplett unterschiedliche Inhalte und "ziele" haben. Die Unterscheidung, die man im Buchsektor übrigens ja auch erkennen kann, dass sich die eine Gruppe versucht von der anderen abzuheben, weil man nicht in den gleichen Topf geworfen werden will ist dann aber meist nichts anderes, als eben ein konstruiertes Selbstverständnis jener, die sich für etwas besseres halten als die anderen.


    Ich habe dazu eben anders als du sagst keine klaren "gängigen Definitionen" gefunden.

    Einmal editiert, zuletzt von HotSauce (21. Mai 2026 um 10:21)

  • Solange jeder jeden Begriff für sich selbst definiert wie er/sie es für richtig hält, wird man hier wohl nicht auf einen Nenner kommen...

    Ich habe auch zu jedem Begriff meine Sichtweise, würde aber gerne "echte" Journalisten und "echten" Journalismus da raus halten, da sich beide wesentlich höheren Werten verpflichtet haben als irgendein YouTube-Dulli, der glaubt mit Gesichtscremes und Dubai-Schokoladen-Tests reich und berühmt werden zu können. Ist aber eben auch nur meine persönliche Meinung...

    Alle Beiträge sind frei von tierischen Nebenprodukten und enthalten ausschließlich meine eigenen, selbst in Form gebrachte, Gedanken. Kann Spurenelemente von Bullshit enthalten.

  • Ich nehme Influencer grundsätzlich (Ausnahmen bestätigen die Regel) als emotionaler und persönlicher wahr. Zudem scheinen Influencer primär auf die Community fokussiert zu sein und interagieren deutlich mehr und stärker mit ihrer Community, bisweilen erscheint die Beziehung zwischen Influencern und deren Community ja auch (einseitig) freundschaftlich.
    Bei Influencern habe ich den Eindruck, dass Unterhaltung, Lifestyle und Authentizität im Vordergrund stehen. Influencer versuchen, die Community zu überzeugen und auf ihre Seite zu ziehen - völlig wertfrei gemeint!
    Journalistische Methoden und Standards können, müssen aber nicht angewendet oder beachtet werden.
    Bei Influencern finde ich selten völlig wertfreie Informationen. Nahezu alles ist fast immer von persönlicher Meinung eingefärbt (ebenfalls: Wertfrei gemeint!)
    Influencer gehen häufiger Kooperationen mit Herstellern ein was aus meiner Sicht die Glaubwürdigkeit bzw. Unabhängigkeit reduziert.

    Journalistisch arbeitende Personen nehme ich als distanzierter, objektiver und methodischer wahr.
    Es werden Standards und Methoden eingehalten, was auch immer wieder deutlich wird (deutlicher als bei Influencern).
    Die Community ist auf eine andere Art wichtig - Leser/Abonnenten/Zuschauer- und -hörer sind Maßstab für Reichweite, aber kein Freundeskreis, der einem auf Schritt und tritt folgt. Als Zuschauer/Leser sitze ich nicht "im Wohnzimmer" des Anbieters.
    Es werden häufig Nachrichten oder Informationen präsentiert, ohne sie in irgend eine Richtung zu deuten oder zu kommentieren.
    Persönliche Meinung wird häufiger als Kommentar veröffentlicht oder explizit als persönliche Meinung markiert.
    Es gibt seltener Kooperationen oder Sponsoring, wenn dann sind Inhalt und entsprechende Werbung / Artikel sauber voneinander getrennt.
    Ich persönlich nehme journalistisch bearbeitete Berichterstattung als seriöser und für mich relevanter war.

    Kritiker können beide sein.

    Liebe Grüße

    Cal

    „Das einzige was es zu bekämpfen gibt, ist der nach Kampf strebende Geist in uns.“

    Ō Sensei Ueshiba Morihei

    Einmal editiert, zuletzt von Calredon (21. Mai 2026 um 10:52)

  • Solange jeder jeden Begriff für sich selbst definiert wie er/sie es für richtig hält, wird man hier wohl nicht auf einen Nenner kommen...

    Ich habe auch zu jedem Begriff meine Sichtweise, würde aber gerne "echte" Journalisten und "echten" Journalismus da raus halten, da sich beide wesentlich höheren Werten verpflichtet haben als irgendein YouTube-Dulli, der glaubt mit Gesichtscremes und Dubai-Schokoladen-Tests reich und berühmt werden zu können. Ist aber eben auch nur meine persönliche Meinung...

    Dann wäre wiederum die andere frage, wie man "echten Journalismus" und "echte Journalisten" definiert und man stände vor dem gleichen Problem. Ich vermute, dass dann kaum jemand, der sich jetzt "von den Influencern abgrenzen will" darunterfallen würde und somit dann wiederum erst recht "im gleichen Topf gelandet" wäre

  • Dann wäre wiederum die andere frage, wie man "echten Journalismus" und "echte Journalisten" definiert und man stände vor dem gleichen Problem.

    Ich würde naiverweise behaupten echter Journalismus strebt nach Wahrheit; und wenn er das nicht tut, ist es kein echter Journalismus, dann ist es einfach Crap der sich Journalismus nennt. Dabei geht es dann auch in erster Linie um die Sache an sich und nicht um Selbstdarstellung.

    Damit fallen aus meiner Sicht dann auch viele Influencer aus diesem Topf, in dem gerade alle zu schwimmen scheinen, wieder raus.

    Alle Beiträge sind frei von tierischen Nebenprodukten und enthalten ausschließlich meine eigenen, selbst in Form gebrachte, Gedanken. Kann Spurenelemente von Bullshit enthalten.

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    Pressekodex - Presserat

    Alles andere ist nur sprudelnde Meinung.

    Hm, weiss nicht. Im Prinzip handeln aber doch die meisten Youtuber genau nach diesen Standarts? Wenn ich mich morgen vor ne Kamera stelle und Spiel XY rezensiere erfüllen ich eigentlich alle dort aufgeführten Punkte erstmal?

    Echt? Trennung von Werbung und Redaktion? Mhm... :/

  • Hm, weiss nicht. Im Prinzip handeln aber doch die meisten Youtuber genau nach diesen Standarts? Wenn ich mich morgen vor ne Kamera stelle und Spiel XY rezensiere erfüllen ich eigentlich alle dort aufgeführten Punkte erstmal?

    Echt? Trennung von Werbung und Redaktion? Mhm... :/

    Wenn ich ein Video hochlade, wo ich meine persönliche Meinung zu dem Spiel kundtue, ist das doch erstmal rein redaktionell?

  • HotSauce Jetzt mal ehrlich, du hast eine völlig krude Sicht auf die Begriffe. Frag dich mal, warum du bei Stiftung Warentest, FAZ und YouTube Unterscheide machst, aber bei Influencern, Rezensten und Journalisten nicht. Da will sich auch keiner (von dir impliziert) elitär abgrenzen, sondern es SIND verschiedene Dinge. Du hast offenbar ein Problem damit, weil du es als arrogant oder anmaßend empfindest, wenn jemand beides abgrenzt. Das ist aber der Arbeitsweise und nicht der Qualität geschuldet. Könnte man mal anerkennen. Musst du natürlich nicht, aber dann ist eine Disksussion eben ermüdend und überflüssig.

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  • HotSauce Jetzt mal ehrlich, du hast eine völlig krude Sicht auf die Begriffe. Frag dich mal, warum du bei Stiftung Warentest, FAZ und YouTube Unterscheide machst, aber bei Influencern, Rezensten und Journalisten nicht. Da will sich auch keiner (von dir impliziert) elitär abgrenzen, sondern es SIND verschiedene Dinge. Du hast offenbar ein Problem damit, weil du es als arrogant oder anmaßend empfindest, wenn jemand beides abgrenzt. Das ist aber der Arbeitsweise und nicht der Qualität geschuldet. Könnte man mal anerkennen. Musst du natürlich nicht, aber dann ist eine Disksussion eben ermüdend und überflüssig.

    Hab ich dir glaube ich schon mehrfach erklärt: weil ich Influencer als Oberbegriff für alle die mit ihrem Content die Meinung/Kaufentscheidung anderer beeinflussen definiere. Dazu gehören dann sowohl Leute, die Packungen in die Kamera halten, Leute die Review-Videos erstellen und andere. Dass die alle nochmals unterschiedlich sind, dem widerspricht hier niemand. Du definierst Influencer anders, was ja auch ok ist. Es gibt aber eben nicht "die eine, allgemeingültige Definition" des Begriffs, die du gerne als die deine darstellst.

    Es gibt hier überhaupt nix "anzuerkennen". Es geht einfach nur um die Definition von Begriffen, was aber anscheinend für dich recht emotional zu sein scheint, so vehement, wie du darauf bestehst kein Influencer zu sein?

    TRH ok, aber dann sag mit, was dieses Video von mir dann von diversen anderen Youtube-Videos diverser Creator unterscheiden würde? Klar könnte man jetzt drüber diskutieren, on das Annehmen von Review-Expemplaren schon unter Werbung oder Interessenkonflikt zählt, aber davon ab würde mein Video ja inhaltlich nichts anderes sein als Videos vom Brettspieldude und co - bis auf die Reichweite natürlich

  • HotSauce Doch, genau darum geht es. Weil Influencer und Kritiker völlig unterschiedlich arbeiten und völlig andere Ziele haben. Wenn du das nicht kapierst, ist es bedauerlich und zugleich eine Geringschätzung der verschiedenen Arbeitsweisen und widerspricht zudem allen gängigen Definitionen.

    Es gibt überall gute und schlechte Ergebnisse, ich lasse mir gefallen, dass für dich alle Content Creatoren sind. Aber Influencer und Rezensenten (um es mal breiter zu fassen) sind NICHT das gleiche. Du unterscheidest ja in deiner Antwort auch zwischen Stiftung Warentest, FAZ und YouTube. Genau das würde ich von dir auch bei Spielevorstellungen erwarten, dass du diesen Bogen hinbekommst. Das eine ist auch nicht besser als das andere, es ist aber komplett anders.

    Du definierst Influencer als Personen, die klare, und andere Ziele haben als Kritiker. Ich definiere Influencer als sämtliche Personen, die mit ihrem Content andere Menschen erreichen und beeinflussen. Bei dir liest man klar raus, dass du Influencer klar negativ betrachtest was ich aber für falsch halte. Für mich ist Influencer einfach erstmal der Überbegriff. Jemand der ausführliche Youtube Videos erstellt ist also genauso Influencer, wie jemand der halbnackt am Pool sitzt und die neuste Sonnencreme präsentiert. Klar ist das inhaltlich etwas vollkommen anderes, was den Content angeht, aber darum geht es hier halt eben nicht. Ein Thomas Mann Buch und die John Sinclair Romane sind auch erstmal alles Bücher, auch wenn die komplett unterschiedliche Inhalte und "ziele" haben. Die Unterscheidung, die man im Buchsektor übrigens ja auch erkennen kann, dass sich die eine Gruppe versucht von der anderen abzuheben, weil man nicht in den gleichen Topf geworfen werden will ist dann aber meist nichts anderes, als eben ein konstruiertes Selbstverständnis jener, die sich für etwas besseres halten als die anderen.


    Ich habe dazu eben anders als du sagst keine klaren "gängigen Definitionen" gefunden.

    Definitionen haben u.a. die Funktion auf Grundlage einer gemeinsamen Sachverhaltsbasis eine Unterhaltung zu führen. Mir ist schon mehrmals bei Dir aufgefallen, dass Du Dich am Ende einer Diskussion auf Deine persönliche Definition von xy zurückziehst. Aus meiner Sicht bringt das nichts. Wenn wir uns darüber unterhalten, ob das Wetter heute schön ist, dürfen wir uns nicht über ein fruchtloses Streitgespräch wundern , wenn ich nach 10 Minuten mit der Erklärung um die Ecke komme, für mich seien Hagel, Blitz und Wolkenbruch die Krönung der Schöpfung und damit Goldstandard einer guten Wetterlage.

  • Du definierst Influencer als Personen, die klare, und andere Ziele haben als Kritiker. Ich definiere Influencer als sämtliche Personen, die mit ihrem Content andere Menschen erreichen und beeinflussen. Bei dir liest man klar raus, dass du Influencer klar negativ betrachtest was ich aber für falsch halte. Für mich ist Influencer einfach erstmal der Überbegriff. Jemand der ausführliche Youtube Videos erstellt ist also genauso Influencer, wie jemand der halbnackt am Pool sitzt und die neuste Sonnencreme präsentiert. Klar ist das inhaltlich etwas vollkommen anderes, was den Content angeht, aber darum geht es hier halt eben nicht. Ein Thomas Mann Buch und die John Sinclair Romane sind auch erstmal alles Bücher, auch wenn die komplett unterschiedliche Inhalte und "ziele" haben. Die Unterscheidung, die man im Buchsektor übrigens ja auch erkennen kann, dass sich die eine Gruppe versucht von der anderen abzuheben, weil man nicht in den gleichen Topf geworfen werden will ist dann aber meist nichts anderes, als eben ein konstruiertes Selbstverständnis jener, die sich für etwas besseres halten als die anderen.


    Ich habe dazu eben anders als du sagst keine klaren "gängigen Definitionen" gefunden.

    Definitionen haben u.a. die Funktion auf Grundlage einer gemeinsamen Sachverhaltsbasis eine Unterhaltung zu führen. Mir ist schon mehrmals bei Dir aufgefallen, dass Du Dich am Ende einer Diskussion auf Deine persönliche Definition von xy zurückziehst. Aus meiner Sicht bringt das nichts. Wenn wir uns darüber unterhalten, ob das Wetter heute schön ist, dürfen wir uns nicht über ein fruchtloses Streitgespräch wundern , wenn ich nach 10 Minuten mit der Erklärung um die Ecke komme, für mich seien Hagel, Blitz und Wolkenbruch die Krönung der Schöpfung und damit Goldstandard einer guten Wetterlage.

    Ich habe von Anfang an gesagt, dass es hier klar auf die Definition von Influencer ankommt. Und soweit ich das eben kurz auch überflogen habe, gibt es in dem Fall eben nicht "die eine allgemeingültige" Definition des Begriffes.

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  • Meine Meinung:
    Wir müssen(!) beides klar abgrenzen. Es entscheidet sich aber nicht an der Person, sondern dem jeweiligen konkreten Inhalt.
    Heißt: Ein Inhalt kann journalistisch sein, ein anderer nicht - von der selben Person. Das wird aber eher bei Influencern vorkommen, als bei Journalisten. Denn Journalisten publizieren in aller Regel nur journalistisch.

    Aber wo liegt der Unterschied? Für mich ist der Podcast "Ben ungeskriptet" ein gutes Beispiel. Er setzt sich hin und lässt Leute erzählen. Keine Einordnung, kein Widerspruch, keine Konfrontation, gar nichts. Das ist kein Journalismus. Das ist Werbung. Er gibt seinen Podcast als Werbeplattform für andere her (jüngst Björn Höcke (AfD).

    Wie ein ähnliches Format anders geht zeigt Markus Feldenkirchen oder sogar (Miss)verstehen Sie mich richtig. Hier reden auch Personen - werden interviewt, es geht um ihr Leben, ihr Wirken - aber es wird eingeordnet, nachgefragt, widersprochen und zugestimmt.

    Journalismus ist kein reiner Durchlauferhitzer für Meinungen. Ein journalistisches Interview (wie von Markus Feldenkirchen oder dem klassischen Format „Missverstehen Sie mich richtig!“ - klare Empfehlung hier für beides) ist ein kritischer Dialog.

    Wenn ich das aufstellen würde, wäre das in etwa so:

    KriteriumKlassischer JournalismusTypisches Influencer-Modell
    HauptwährungGlaubwürdigkeit, Relevanz, RecherchequalitätAufmerksamkeit, Nahbarkeit, Bindung zur Community (Parasoziale Interaktion)
    FinanzierungAbos, Anzeigen, Rundfunkgebühren (mögliche Sicherung der Unabhängigkeit)Sponsoring, Reichweiten-Monetarisierung, Platzierung von Marken/Personen
    KontrollinstanzenChefredaktion, Presserat, Vier-Augen-PrinzipEigenregie, direktes Community-Feedback
  • Definitionen haben u.a. die Funktion auf Grundlage einer gemeinsamen Sachverhaltsbasis eine Unterhaltung zu führen. Mir ist schon mehrmals bei Dir aufgefallen, dass Du Dich am Ende einer Diskussion auf Deine persönliche Definition von xy zurückziehst. Aus meiner Sicht bringt das nichts. Wenn wir uns darüber unterhalten, ob das Wetter heute schön ist, dürfen wir uns nicht über ein fruchtloses Streitgespräch wundern , wenn ich nach 10 Minuten mit der Erklärung um die Ecke komme, für mich seien Hagel, Blitz und Wolkenbruch die Krönung der Schöpfung und damit Goldstandard einer guten Wetterlage.

    Ich habe von Anfang an gesagt, dass es hier klar auf die Definition von Influencer ankommt. Und soweit ich das eben kurz auch überflogen habe, gibt es in dem Fall eben nicht "die eine allgemeingültige" Definition des Begriffes.

    Nur weil es keine allgemeingültige Definition gibt, heisst es ja nicht, dass man sich nicht auf eine gemeinsame Definition im Rahmen einer Unterhaltung verständigen kann. Falls das dann nicht geht, ist die weitere Diskussion für beide Seiten fruchtlos.

  • Ich habe von Anfang an gesagt, dass es hier klar auf die Definition von Influencer ankommt. Und soweit ich das eben kurz auch überflogen habe, gibt es in dem Fall eben nicht "die eine allgemeingültige" Definition des Begriffes.

    Nur weil es keine allgemeingültige Definition gibt, heisst es ja nicht, dass man sich nicht auf eine gemeinsame Definition im Rahmen einer Unterhaltung verständigen kann. Falls das dann nicht geht, ist die weitere Diskussion für beide Seiten fruchtlos.

    Klar, können wir gern. Ich hab nur die Vermutung, dass das relativ schwer werden dürfte...? Gerade wenn eine Seite klar negative Assosationen zu einem Begriff hegt

    Das hier fand ich z.B. recht interessant,

    Influencer - Definition & Bedeutung » Wiki | reputativ

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  • Denn Journalisten publizieren in aller Regel nur journalistisch.

    Die Zeiten sind vorbei. Sie teilen ihre Beiträge auf Social Media Plattformen selbst - fließender Übergang.

    Bei Formattrennung oder Inhaltstrennung bin ich dabei - die Person als solches, ob die Influencer oder Kritiker ist oder genannt wird ist völlig egal.

    Es mag Kritiker geben, die eben auch mal influencende Inhalte geben, und es darf Influencer geben, die auch mal journalistisches schreiben - und beides. Und nichts davon. Begriffsdefinitionen könnten helfen, in der Praxis bringts aber nix wenn die Übergänge fließend sind. An werbekennzeichnungsregeln müssen sich alle halten - Journalisten wie Influencer. In Magazinen hat man das Advertorial erfunden - was bringts also vom Pressekodex zu sprechen der Redaktion und Werbung trennt, wenn ich als Werbender einen redaktionellen Beitrag einkaufen kann. Klar ist der gekennzeichnet. Aber es ist dann eben doch wieder nicht unabhängig journalistisch.

    Ich bleib dabei - die Unterschiede sind viel geringer, als uns der Definitionsfetischismus weißmachen will.

    ChatGPT, welchen Ruf hat Geekpunkt? In einem älteren Brettspiel-Forum (unknowns.de) gab es vergangene Diskussionen, in denen der Creator als „selbstbezogen“ oder „selbstmarketing-fokussiert“ beschrieben wurde. Das war aber teils ironisch und polarisierend, und das Thema ist schon einige Jahre alt – Community-Reaktionen können dort stark subjektiv sein.

  • Da bringt es Geekpunkt auf den Punkt... Wer in der heutigen Zeit Inhalte online stellt ist Content Creator/Influenzer/Kritiker und das ist doch auch nicht schlimm als das Eine oder Andere bezeichnet zu werden. Schlimm sind eigentlich nur die jenigen die sich selbst aus bestimmten Begrifflichkeiten rausnehmen. Nicht selten wirkt das überheblich oder Besserwisserisch und könnte ja dazu führen, dass an bestimmte Kanäle genau deswegen meidet ;)

  • Da bringt es Geekpunkt auf den Punkt... Wer in der heutigen Zeit Inhalte online stellt ist Content Creator/Influenzer/Kritiker und das ist doch auch nicht schlimm als das Eine oder Andere bezeichnet zu werden. Schlimm sind eigentlich nur die jenigen die sich selbst aus bestimmten Begrifflichkeiten rausnehmen. Nicht selten wirkt das überheblich oder Besserwisserisch und könnte ja dazu führen, dass an bestimmte Kanäle genau deswegen meidet ;)

    Perfekt auf den Punkt gebracht :)

  • Da bringt es Geekpunkt auf den Punkt... Wer in der heutigen Zeit Inhalte online stellt ist Content Creator/Influenzer/Kritiker und das ist doch auch nicht schlimm als das Eine oder Andere bezeichnet zu werden. Schlimm sind eigentlich nur die jenigen die sich selbst aus bestimmten Begrifflichkeiten rausnehmen. Nicht selten wirkt das überheblich oder Besserwisserisch und könnte ja dazu führen, dass an bestimmte Kanäle genau deswegen meidet ;)

    Diskussionen um die Eigenbezeichnung ist in der Tat müssig. Nenn Dich Journalist, Content Creator, Influencer, geschenkt. Davon getrennt zu sehen ist für mich die Frage, ob man gewisse Kanäle, Formate etc. als Werbeveranstaltung, Ersteindruck Rezension, journalistisches Artikel o.ä. bewertet. In der Brettspielwelt ist es nicht so wahnsinnig wichtig, auf welcher Art der Informationsgewinnung man zu seiner Brettspielkaufentscheidung kommt. Trotzdem ist das Teil der persönlichen Medienkompetenz zu differenzieren, wenn man nun denn darüber diskutieren will, die dann wiederum in anderen Bereichen (Hallo RSP) wichtig wird.

  • Nenne die Leute wie du willst, entscheidend ist, was sie tun ...

    Wo ich (aber das liegt natürlich an dem, was ich an Inhalten mache) dünnhäutig werde ist, wenn die Bezeichnung dessen was man tut oder nicht tut genutzt wird, um einem das Gefühl zu geben, man wäre eben nicht auf der selben Ebene, oder Teil der selben Community, oder wäre käuflich, oder nicht unabhängig oder oder oder.

    Das implizieren viele durch den Begriff Influencer, weswegen sich viele die eigentlich Influencer per Definition wären anders nennen.

    Ich schlage da gerne über die Grenzen. Das zu kritisieren ist auch richtig. Ich kann da aber nicht an mir arbeiten weil ich's echt satt habe was man sich die letzten 5 Jahre so anhören muss. Daher meine Bitte: schaut auf meine Argumente wenns geht, nicht auf die Art, wie ich sie rüberbringe ...

    Ansonsten der Lieblingsvorwurf: Influencer machen das immer nur für die Klicks.

    Meine Lieblingsantwort: Wenn ich Klicks will mach ich ne Topliste (Anmerkung: ich mach keine Toplisten)

    ChatGPT, welchen Ruf hat Geekpunkt? In einem älteren Brettspiel-Forum (unknowns.de) gab es vergangene Diskussionen, in denen der Creator als „selbstbezogen“ oder „selbstmarketing-fokussiert“ beschrieben wurde. Das war aber teils ironisch und polarisierend, und das Thema ist schon einige Jahre alt – Community-Reaktionen können dort stark subjektiv sein.

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  • Ansonsten der Lieblingsvorwurf: Influencer machen das immer nur für die Klicks.

    Meine Lieblingsantwort: Wenn ich Klicks will mach ich ne Topliste (Anmerkung: ich mach keine Toplisten)

    Führst du dich mit der Aussage nicht gerade selbst ad absurdum?

    "Schaut nicht wie Leute Inhalte rüberbringen sondern auf den Inhalt- aber Top-Listen sind nicht so geil" ;)

    Und gerade da habe ich gefühlt weniger "Bauchschmerzen" weil sich die CC ja wirklich mit den Spielen auseinander gesetzt haben um sie in irgendeine Form von Platzierung zu pressen... Wenn ich nur einen Titel bespreche kann ich ja zumindest im Sinne des "spendenden Verlags" argumentieren um mir weitere Rezensionsexemplar zu sichern :P Sorry, jetzt wird es wirklich absurd, ich höre auf :D

  • Nimm das nicht allzu ernst, das führt die Diskussion in die falsche Richtung ... lass das Thema lieber nicht besprechen, geht zu sehr um mich und wie ich mich wahrgenommen fühle. War nur ein Beispiel. Die Ursprungsdiskussion verlief aktuell recht spannend, sollten wir aufrecht erhalten.

    ChatGPT, welchen Ruf hat Geekpunkt? In einem älteren Brettspiel-Forum (unknowns.de) gab es vergangene Diskussionen, in denen der Creator als „selbstbezogen“ oder „selbstmarketing-fokussiert“ beschrieben wurde. Das war aber teils ironisch und polarisierend, und das Thema ist schon einige Jahre alt – Community-Reaktionen können dort stark subjektiv sein.

    Einmal editiert, zuletzt von Geekpunkt (21. Mai 2026 um 13:46)

  • Ich möchte der Diskussion noch einen zeitlichen Effekt hinzufügen: Es kann gut sein, daß "Influencer" eine wertneutrale Bezeichnung war, die vieles oder alle meinen könnte, so, wie HotSauce das heute noch sieht.

    Ich glaube aber, wie Reich der Spiele und die meisten anderen Menschen, von denen ich das weiß (z.B. auch viele Content Creator wie z.B. Comedians), daß es heute ganz klar die negativen Konnotationen hat. Leute, die sich selbst so bezeichnen, nehme ich heutzutage entweder als dumm oder dreist wahr ("klar mache ich meine Kohle mit der Naivität der Dümmsten, aber hey, verklag mich doch!").

    Daran ändert auch die Tatsache nichts, das mich auf dem Weg zu diesem Verständnis sehr viele andere Medienschaffende beeinflusst haben, also im früheren Wortsinn auch "Influencer" wären – wäre der Begriff heutzutage im deutschen Sprachraum nicht so negativ konnotiert.

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  • Ich möchte der Diskussion noch einen zeitlichen Effekt hinzufügen: Es kann gut sein, daß "Influencer" eine wertneutrale Bezeichnung war, die vieles oder alle meinen könnte, so, wie HotSauce das heute noch sieht.

    Ich glaube aber, wie Reich der Spiele und die meisten anderen Menschen, von denen ich das weiß (z.B. auch viele Content Creator wie z.B. Comedians), daß es heute ganz klar die negativen Konnotationen hat. Leute, die sich selbst so bezeichnen, nehme ich heutzutage entweder als dumm oder dreist wahr ("klar mache ich meine Kohle mit der Naivität der Dümmsten, aber hey, verklag mich doch!").

    Daran ändert auch die Tatsache nichts, das mich auf dem Weg zu diesem Verständnis sehr viele andere Medienschaffende beeinflusst haben, also im früheren Wortsinn auch "Influencer" wären – wäre der Begriff heutzutage im deutschen Sprachraum nicht so negativ konnotiert.

    Die frage wäre dann aber, bei wem sie so negativ konnotiert wäre? Wirklich beim Großteil der Bevölkerung, was ich bezweifeln würde, oder eben dann doch nur bei bzw innherhalb den/der Content Creatoren, die sich davon abgrenzen wollen?

  • Meine Kinder benutzen den Begriff Influencer ohne Negativität. Ich glaube, das ist auch ein Generationending wenns um Begrifflichkeiten geht oder auch um den Beruf, als Person des öffentlichen Lebens Geld mit dem Teilen von Inhalten auf Social Media zu verdienen (was Influencer ja impliziert).

    ChatGPT, welchen Ruf hat Geekpunkt? In einem älteren Brettspiel-Forum (unknowns.de) gab es vergangene Diskussionen, in denen der Creator als „selbstbezogen“ oder „selbstmarketing-fokussiert“ beschrieben wurde. Das war aber teils ironisch und polarisierend, und das Thema ist schon einige Jahre alt – Community-Reaktionen können dort stark subjektiv sein.

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