Warum kauft ihr Erweiterungen?

  • Ich habe in den letzten Tagen per Zufall in zwei Threads gelesen, dass man die eines Spiels Erweiterung kaufen will, was gar nicht (mehr) oder noch nie auf den Tisch kam. Und daher interessiert mich: Aus welchem Grund kauft Ihr Erweiterungen?

    Mir sind vorab folgende Antworten eingefallen:

    • Ich bin Komplettionist und will alles von einem Spiel haben – egal, ob ich es spiele oder nicht.
    • Ich spiele ein Spiel so oft, dass ich mir jetzt Abwechslung wünsche.
    • Ich spielte ein Spiel so oft, dass es irgendwann durch war, und durch die Erweiterung lebt es hoffentlich noch einmal auf.
    • Ich nutze Erweiterungen, um ein Spiel endlich mal wieder auf den Tisch zu bekommen.
    • Ich nutze Erweiterungen, um ein Spiel überhaupt einmal auf den Tisch zu bekommen.

    Ich würde Eure weiteren Antworten abwarten und dann nach einiger Zeit eine Umfrage erstellen, um ein übergeordnetes Bild zu bekommen.

    Gruß Dee

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    • Ich bin Komplettionist und will alles von einem Spiel haben – egal, ob ich es spiele oder nicht.
    • Ich spiele ein Spiel so oft, dass ich mir jetzt Abwechslung wünsche.


    Die beiden plus

    • Die Erweiterung bringt Aspekte ins Spiel, die es (deutlich) verbessern (mein Beispiel: Catan - Städte & Ritter).
  • Ich kaufe Erweiterungen nicht für Abwechslung oder weil ich ein Spiel „durchgespielt“ habe, sondern weil sie für mich oft die beste Version des Spiels darstellen. Das Grundspiel ist dann eher die Basis, auf der das eigentliche Erlebnis erst entsteht.

    • Ti4 ohne PoK und TE ist für mich undenkbar, da fehlt einfach zu viel von dem, was das Spiel spannend und dynamisch macht.
    • Cthulhu Wars/Root/Star Trek Ascendancy/Verbotene Welten/Dune (GF9): Die Fraktionenerweiterungen sind für mich kein „Nice-to-have“, sondern erweitern das Spielgefühl massiv, gerade was Spieleranzahl, Variabilität und Besetzung angeht.
    • Bei Dominion/Everdell verstehe ich auch nicht, warum ich mich freiwillig auf das Basisspiel beschränken sollte, wenn die Erweiterungen so viel mehr Möglichkeiten reinbringen.
  • Bei mir gibt's folgende Gründe für Erweiterungen:

    • Die Erweiterung erweitert das Spiel tatsächlich in eine andere Richtung oder fügt für mich eine wichtige Mechanik hinzu(z.B. Orleans Invasion, Arcs: The Blighted Reach, Mage Knight: Lost Legion)
    • Mir gefällt das Spiel sehr gut und ich möchte Autor und Verlag auch mit Kauf der Erweiterung unterstützen (dabei geht es mir explizit nicht um Komplettismus, Spiele mit vielen Erweiterungen habe ich normalerweise nie komplett)
    • Ich will etwas mehr Varianz in Kartenstapeln oder bei irgendwelchen anderen Spiel-Elementen (in der Regel habe ich das Spiel schon gespielt und sehr das Risiko für wenig Varianz, hab die zuvor gering wahrgenommene Varianz aber normalerweise nicht spielerisch ausgereizt)
    • Ich kaufe das Spiel gebraucht und die Erweiterung war direkt mit dabei
    • Die Erweiterung war beim Crowd-Funding direkt gratis mit dabei

    Einmal editiert, zuletzt von koala-goalie (28. April 2026 um 18:37)

  • Früher mal alles aus dem Startbeitrag plus noch zwei andere Gründe:

    • gutes oder sehr gutes Angebot (sei es für die Erweiterung oder für ein Bundle aus Spiel plus Erweiterung)
    • abnehmende Verfügbarkeit im Handel und bevor's out of print ist...

    Mittlerweile kaufe ich Erweiterungen normalerweise aber nur noch, wenn ich das Grundspiel bzw. die vorherige Erweiterung mindestens ~10-mal gespielt habe. Mit ein bisschen Potenzial für Ausnahmen, insbesondere für die beiden oben genannten Sachen. Und sind wir mal ehrlich: das 10-malige Spielen erreichen viele Titel nicht.

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  • (...) Die Erweiterung bringt Aspekte ins Spiel, die es (deutlich) verbessern (...)

    Das (und Nachfolgende, die ähnliches geschrieben haben) ist zu 80% meine Motivation, eine Erweiterung zu kaufen (oder zumindest die Hoffnung darauf, daß es so kommen mag), wobei "more of the same" auch eine Verbesserung darstellt.
    Und der Grund gilt auch, wenn ich das Spiel noch gar nicht gespielt habe (manchmal sogar besonders dann - z.B. habe ich #AgentAvenue schon in der Erstpartie mit der Erweiterung gespielt und sie gleich dazu bestellt, als ich es mir gekauft habe).

    UpLive [bgg for trade] - einfach anschreiben, wenn Dich davon was interessiert!

  • Dazu kommt auch immer das Erweiterungen meist nur in kleiner Auflage gedruckt werden und nach recht kurzer Zeit nicht mehr im Handel verfügbar sind. Oft ist es dann auch schwer nur die Erweiterung gebraucht zu bekommen. Daher kann ich verstehen wenn man im Zweifel die Erweiterung lieber schon mal kauft, selbst wenn man aktuell noch nicht mit ihr spielen möchte oder nicht wirklich Bedarf nach mehr Abwechselung hat.

  • Wenn mir ein Spiel gefällt, ist die Erweiterung bzw. sind die Erweiterungen dazu ein Pflichtkauf. Schließlich machen sie für mich in den allermeisten Fällen ein gutes Spiel noch besser oder geben zumindest neue Optionen um das Spiel "frisch" zu halten. Manche Erweiterungen sind auch essentiell und werden gar nicht mehr in Frage gestellt. Sie werden von Beginn an mitgespielt (z.B. Spacing Guild und Smuggler bei Dune: War for Arrakis, Outer Rim + Unfinished Business, Abgrundtief+Namenloses Grauen etc.) und sind fester Bestandteil des Spieles. Gibt aber auch Erweiterungen, die mal komplett draußen bleiben und nur ab und zu benutzt werden. Darunter fallen bei mir z.B. die Ringkrieg- oder Everdell-Erweiterungen. Mal keine, mal diese, mal jene... aber die Option darauf ist mir schon wichtig. Dass ich eine Erweiterung auslasse ist sehr, sehr unwahrscheinlich. Auch weil, wie von MetalPirate schon angesprochen, die Gefahr besteht, dass die Erweiterung irgendwann mal OOP geht und sie nicht mehr zu bekommen ist. Ich bekenne mich schuldig im Sinne der Anklage Punkt 1.

    The dice decide my fate. And that's a shame.

    Einmal editiert, zuletzt von Nafets (28. April 2026 um 19:15)

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  • -> Mehr Varianz und Abwechslung zB Dominion

    -> Verändert das Spiel in eine Richtung (Mechanisch) so das es mir NOCH besser gefällt zB Die Weiße Burg / Gelehrte des Südtigris

    -> Bug-Fix zB Fallout (eher selten...)

    -> Verändert das Spiel Optisch/Thematisch und macht es so für mich Attraktiver zB Europäische und Australische Vögel bei Flügelschlag


    Ich lasse aber auch viel aus:

    zB Gaia-Project, liebe ich aber da ich es nur Solo spiele scheue ich die Menge an zusatz-Kram und Zusatz-Regeln, das selbe gilt für Civolution

    zB Mage Knight UE fordert mich SO maximal, da brauch ich nicht mehr.

    zB Dominion MAX Paket: 8 Boxen = 2x Kallax mehr jibbet nicht

    zB Concordia Venus - Stand Alone + 3 Zusatzpläne, abgestimmt auf meine Bedürfnisse, pass noch so gerade in der Box, rundherumwohlfühl Paket das reicht!

    Einmal editiert, zuletzt von blakktom (28. April 2026 um 19:18)

  • Wenn ich ein Spiel schon ein paar Jahre im Schrank stehen habe und in der Zeit vielleicht zwei- oder dreimal auf den Tisch gekriegt habe, zuletzt vor vielen, vielen Monaten, dann ist's mir mittlerweile (!) auch komplett egal, wenn die Erweiterung OOP wird. Denn sind wir ehrlich: wie hoch ist dann die Wahrscheinlichkeit, dass der Kauf einer Erweiterung dazu führt, das Grundspiel wieder regelmäßiger auf den Tisch zu kriegen? Bzw. überhaupt erst mal wieder?

    Mag sein, dass andere hier andere Erfahrungen gemacht haben, aber bei mir war die Antwort zu oft: nahe null. Meine Erfahrung ist dann eher, dass so ein Spiel ohnehin bald auf dem Verkaufsstapel landet und die Erweiterung dann ungespielt mit verkauft wird (und dabei nicht mal mehr nennenswert den erzielbaren Preis erhöht). Deshalb die Regel, dass Erweiterungen für mich normalerweise erst in Frage kommen, wenn ich das Grundspiel ca. 10 Mal gespielt habe und mehr Abwechslung möchte. Das ist ein wichtiges Qualitätskriterium, dass es die Erweiterung überhaupt wert ist, gekauft zu werden.

    Klar, man kennt die Erweiterungen, die OOP sind und auf dem Gebrauchtmarkt doppelt so viel bringen wie der ehemalige UVP war. Die fallen auf. Aber das sind Einzelfälle, beschränkt im Wesentlichen auf die BGG-Top-300, sofern keine besondere Umstände vorliegen wie ausgelaufene IP-Rechte oder sowas. Bei der großen Masse der 3+ Jahre alten Spiele, die es nicht zum Longseller mit mehreren Auflagen geschafft haben, werden die Erweiterungen doch ganz genauso verramscht wie die Grundspiele.

    Einmal editiert, zuletzt von MetalPirate (28. April 2026 um 20:14)

  • Also, ich kaufe Erweiterungen meist deshalb, weil ich die Komplexität z.B. durch Module anpassen bzw. steigern kann. Zum anderen, weil ich Abwechselung mag und ich mich gerne mit neuem Content (More of the same) auseinandersetze und ich zudem oft festgestellt habe, dass für mich essentielle Elemente im Grundspiel der Schere zum Opfer gefallen sind und diese dann erst in den Erweiterungen aufgegriffen und entsprechend umgesetzt worden sind. Und letztlich noch ein rationaler Grund: Ich kann Grundspiel A gleichzeitig mit Erweiterung(en) spielen, aber nicht Grundspiel A und Grundspiel B, somit sind Erweiterungen immer eine für mich besser zu rechtfertigende Anschaffung als eine weiteres Grundspiel. Ich liebe Erweiterungen! :love:

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    • Ich nutze Erweiterungen, um ein Spiel endlich mal wieder auf den Tisch zu bekommen.


    Ich kaufe eher wenig Erweiterungen, aber wenn dann aus dem oben stehenden Grund. Klappt so semigut xD

    Ergänzend zu dem Beitrag warum ich Erweiterungen kaufe. Wenn dann die Spiele wieder auf den Tisch kommen,mit Erweiterungen sind diese nach dem Spiel wieder rausgenommen worden und man bleibt beim Grundspiel. Je nach Menge und Komplexität der Erweiterungen. Einfach nur paar neue Karten rein lass ich dann meist drin. Aber z.B Norweger bei Fest für Odin oder Tee & Handel bei Arler Erde ist mir zu viel Zeugs und kann gerne draußen bleiben.

  • Eine Erweiterung zu kaufen, um die Komplexität des Grundspiels zu erhöhen, funktioniert IMHO in der Praxis oft deutlich schlechter als man meint. Ein Spiel ist für ein bestimmtes Niveau abgestimmt. Daran lässt sich nicht beliebig anbauen, ohne dass man irgendeine Art von Preis dafür bezahlt.

    Statt Familienspiel mit Erweiterung(en) kann man dann auch direkt das Kennerspiel nehmen. Oder statt Kennerspiel mit Erweiterung(en) das Kennerspiel-plus, statt Kennerspiel-plus mit Erweiterung(en) direkt das Expertenspiel. Klar, wenn man mit Wenigspielern spielt, die kein neues Spiel erlernen wollen, dann gibt es da schon Anwendungen für erweiterte Spiele. Will ich gar nicht bestreiten. Aber meine Erfahrung ist, dass das Halbe-Kategorie-Höher-Gehen beim Grundspiel oft die bessere und elegantere Lösung ist, wenn es "etwas mehr sein darf", weil es die gleiche Spieltiefe bei weniger Regeln und weniger Fummeligkeit bringt.

  • Bei mir ist es so, dass ich kaum Erweiterungen besitze. Ich spiele meine Spiele viel zu selten, als dass sich das wirklich lohnt. Und wenn ich ein Spiel dann nach X Jahren auf den Tisch bringe, habe ich meist keine Lust die Regeln der Erweiterung neu zu lernen, sodass dann doch nur das Grundspiel gespielt wird. Und meist reicht das ja auch aus.

    Wenn ich aber Erweiterungen kaufe, hat das meist den Grund, um Abwechslung in ein häufig gespieltes Spiel reinzubringen. Bei „Duell um Mittelerde“ war das zuletzt definitiv der Fall. Für die neue „Captain Flip“-Erweiterung wird das auch gelten. Das war auch bei „X-Wing“ der Fall.

    Es trifft aber auch zu, dass ich Erweiterungen nutze, um ein Spiel überhaupt mal wieder auf den Tisch zu bringen. Da fallen mir „Barrage“ oder „Clans of Caledonia“ ein. Die Spiele sind zu groß und aufwändig, um sie häufig zu spielen. Bei mir heißt das, dass sie auch gerne mal zwei oder drei Jahre ungespielt sind. Eine neue Erweiterung nutze ich dann, um sie wieder zu spielen. Das mache ich aber nur für die absoluten Top Titel, bei denen es mich nicht stört, wenn das Spiel und die Erweiterung längere Zeit herumstehen.

    Was ich oft mache: Erweiterungen, die mir nicht mehr zusagen, wieder abstoßen. Denn früher habe ich Erweiterungen auch einfach nur so gekauft, merke dann aber, dass sie mir nicht gefallen (wie alle „Isle of Skye“-Erweiterungen) oder ich aufgrund der Regelfülle diese gar nicht dazunehmen will. Zuletzt war das bei „Marco Polo“ der Fall, sodass ich da gar keine Geschenke oder Abkürzungen benötige.

    Da ich keine Erweiterungen mag, heißt das auch, dass ich erst recht nicht alles von einem Spiel haben will. Von fast allen Spielen, zu denen ich Erweiterungen habe, besitze ich nur ein oder zwei, auch wenn es viel mehr davon gibt. Aber viel mehr wird mir vor allem eines: Zu viel!

    Gruß Dee

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  • Ich glaube ich habe mehr Erweiterungen, die ich geschenkt bekommen habe oder die beim Gebrauchtkauf dabei waren als selbst gekaufte.

    Die die ich selbst kaufe, kaufe ich in der Illusion, dass sie gespielt werden. Ich erhoffe mir davon ein tieferes oder abwechsungsreicheres Spielerlebnis.

    Dummerweise trifft das bei zwei oder drei Spielen zu, so dass ich dieser Illusion immer weiter erliege und nie aus Schaden klug werde.

    Ich mag es aber auch neue Aspekte zu erkunden und finde es belohnend, wenn ich merke, dass ich verstanden habe, wie etwas funktioniert. Dieses befriedigende Gefühl kann mir eine Erweiterung theoretisch auch geben, ähnlich wie ein neues Spiel.

  • Wenn ich von einem Spiel überzeugt bin, dann möchte ich es komplett haben.

    Wenn mir ein Spiel gefällt, ist die Erweiterung bzw. sind die Erweiterungen dazu ein Pflichtkauf. Schließlich machen sie für mich in den allermeisten Fällen ein gutes Spiel noch besser oder geben zumindest neue Optionen um das Spiel "frisch" zu halten.

    Das sind die 2 Aussagen, die für mich ebenfalls zutreffen!

    Bitte senden Sie mir Ihre E-Mail doppelt, ich brauche eine fürs Archiv :/

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  • Ich kaufe Erweiterungen in der Hoffnung ein sehr gutes Spiel noch besser zu machen. Das klappt so bei jedem 50en Erweiterungskauf. Also praktisch fast nie.
    Positive Beispiele Dune Imperium die 1 Erweiterung, Cthulhu Wars, alle Völker Erweiterungen, Cosmic Encounter Erweiterung Kosmischer Angriff, Mischwald beide Erwiertungen.
    negative Erweiterungen zuviele um hier einige auszuwählen.

  • Ich kaufe Erweiterungen vorrangig aus einem Grund: sie machen ein für mich interessantes Spiel solo spielbar oder werten einen vorhandenen Solomodus auf (z.B. Jump Drive, Paper Tales, Fliptown, Terraforming Mars Ares Expedition, Valeria Königreich der Karten...).

    Ansonsten kaufe ich Erweiterungen recht selten und ich muss das dazugehörige Spiel schon sehr mögen, oft spielen und Abwechslung wollen (z.B. Mycelia, Discordia, Welcome To..., Cascadia, Mischwald...). Ansonsten bin ich mit dem Grundspiel meist zufrieden. Spiele, die ich ohnehin selten auf den Tisch bringe, brauche ich mit Erweiterungen nicht noch "aufzublasen". Früher hab ich schneller welche gekauft, um dann festzustellen, dass ich aus Vereinfachungsgründen ohnehin beim Grundspiel bleibe, wenn ich ein Spiel nach Monaten mal wieder aus dem Regal zupple.

  • Dee  Bergziege Ich bin da im Grunde genau bei euch. Ich kaufe in der Regel keine Erweiterungen, außer der Inhalt ist ausgespielt und man bekommt neuen (z.B. Kampagnen-Erweiterungen) oder das Spiel ist ohne Erweiterungen unspielbar, mit aber dann richtig gut (z.B. Fallout). Beide Fälle kommen bei mir extrem selten vor, da muss mir das Spiel schon besonders gut gefallen.

    Ansonsten setze ich meist auf die Schlankheit des Grundspiels. Da ich häufig Familienspiele spiele, schätze ich üblicherweise eine kurze Spieldauer und wenig Regeln. Das beißt sich oft mit Erweiterungen (wie genannt: Aufblähung).

    Hierfür werde ich zu 100% gebannt.

    • Ich spiele ein Spiel so oft, dass ich mir jetzt Abwechslung wünsche.
    • Ich spielte ein Spiel so oft, dass es irgendwann durch war, und durch die Erweiterung lebt es hoffentlich noch wieder einmal auf.

    Das unterschreibe ich beides.

    Ein weiterer sehr wichtiger Grund ist, das Erweiterungen Spiele zum Teil extrem verbessern; Beispiele:

    Catan: mit Seefahrern oder Städte&Ritter nochmal deutlich besser
    Nah&Fern: mit den Bernsteinminen eine 10/10
    Räuber der Nordsee: Halle der Helden ist essentiell, mit Felder des Ruhms unveräußerlich
    Architekten des Westfrankenreichs: mit Era der Handwerker wird aus einem interessanten Spiel ein richtig gutes.

    Es gibt aber auch Beispiele, da finde ich das Basisspiel so "rund", dass ich keine Erweiterungen brauche. Beispiele:

    Cascadia
    Great Western Trail
    Heaven&Ale
    Witchstone

    Und es gibt Beispiele, da hätte ich mir Erweiterungen ersparen können:

    Carcasonne: beim Katapult bin ich dann auch ausgestiegen
    El Grande: das Basisspiel ist schon extrem "rund"
    Paladine des Westfrankenreichs: Stadt der Kronen verkompliziert das Spiel unnötig
    Everdell: Pearlbrook kam bisher 1x auf den Tisch; Bellfaire gar nicht.

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  • Ich hab sehr gute Erfahrung damit gemacht durch Erweiterungen spiele komplexer zu machen. Ich habe häufig das Gefühl meine Mitspielenden mit zu großen Spielen zu erschlagen.

    Ein relativ einfaches Grundspiel, das mit verschiedenen Modulen oder auch integrierten Erweiterungen größer wird erlaubt es Spiele besser zu erleben bevor man die volle Spielerfahrung macht.

    Leider bieten das dann doch eher weniger Erweiterungen. Bestes Beispiel Ast& Tatze für Spirit Island macht das Spiel erst vollständig aber ich Spiele gerne ohne Ast und Tatze mir t Anfängern

    Island, go

  • Für mich auch: die Erweiterung macht das Spiel deutlich besser. Abwechslung brauche ich nicht, ich spiele leider nicht so oft und habe genug Spiele zur Auswahl. Alles haben muss ich auch nicht.

    Bei Arnak bieten die Expeditionsleiter deutlich mehr Abwechslung, ohne zu viel Komplexität zu bringen. Die anderen Erweiterungen brauche ich vorerst nicht.

    Bei Mischwald wird durch Alpin das Balancing deutlich verbessert, allerdings das Grundspiel auch etwas verwässert. Bei Dartmoor brauche ich die Erweiterung eigentlich nicht, da ist das Balancing auch so recht gut.

    Bei anderen Spielen reicht mir meist das Grundspiel ohne Erweiterung, so oft kommen die Sachen eh nicht auf den Tisch, und idealerweise ist das Grundspiel auch ohne Erweiterung gut genug.

    Lieblingsspiele: Go, Arnak, die Weiße Burg, Mischwald (Dartmoor), Harmonies

  • Abwechslung brauche ich nicht

    Bei Arnak bieten die Expeditionsleiter deutlich mehr Abwechslung

    Vermutlich sind wir alle manchmal nicht ganz konsequent ;)

    Naja, Arnak ist ein Lieblingsspiel von mir. Ich spiele aber nur wenige Spiele so oft, das ich Erweiterungen "brauche".

    Lieblingsspiele: Go, Arnak, die Weiße Burg, Mischwald (Dartmoor), Harmonies

  • Ich bin glücklicherweise seit einigen Jahren „clean“, was den Kauf von Erweiterungen angeht, da ich festgestellt habe, dass ich einzelne Spiele einfach zu selten spiele, um da mehr Varianz zu benötigen. Auch stört es mich dann, wenn ich ein Spiel nach Jahren wieder raushole, in zwei Anleitungen zu gucken.

    Der einzige Grund, der mich tatsächlich überzeugt (und hier glaube ich noch nicht genannt wurde) ist, wenn es eine 5-Spieler Erweiterung gibt für ein Spiel, das ursprünglich nur für vier ist. (In unserer Familie sind wir fünf und in meiner Viel-Spielrunde sind wir auch oft zu fünft).

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