Im Forum wurden die Unterschiede von Ants vs. Myrmes ja schon fleißig diskutiert. Jetzt gibt es ja mit der Neuauflage von March of the Ants das dritte Ameisenspiel. Hat das schon jemand auf dem Tisch gehabt und kann etwas dazu sagen? Eines der drei würde ich mir gern zulegen. Mein Fokus liegt vor allem auf Entdeckung, Interaktion und Wiederspielwert (natürlich neben anderen Dingen.
) Danke für Eure Meinungen.
Ameisen von Amyra vs. March of the Ants (26) vs. Myrmes
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Ich hab alle gespielt, aber gerade keine Zeit zum Antworten 😕
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Mein Fokus liegt vor allem auf Entdeckung, Interaktion und Wiederspielwert
„March of the Ants“ lag mal auf meiner Todo-Liste für Tabletopia, aber irgendwie bin ich nie dazu gekommen, es auch wirklich zu lernen und zu spielen. Zu „Myrmes“ und „Ants“ kann ich was sagen, siehe hier: RE: 09.03.-15.03.2026 Es ist eh am besten Spielberichte zu lesen, um einen Eindruck zu bekommen.
In Kurz:
Myrmes: Entdeckung: nicht vorhanden; Interaktion: sehr hoch und gemein; Wiederspielwert: jede Woche wird auf Dauer zu langweilig
Ants: Entdeckung: mittel bis hoch wegen zufällig auftauchender Gegner und Ressourcen; Interaktion: mittel, auch zu zweit geht man sich manchmal auf den Zeiger; Wiederspielwert: hat extrem viel variable Anteile, also eher hoch
Gruß Dee
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Also, vorweg muss ich sagen, dass alles 3 sehr gute Spiele sind und ich jedes davon gerne mitspiele.
Myrmes
Das wohl strategische und planbarste Spiel in der Range. Informationen sind zu Spielbeginn offen und Variation entsteht durch die 6 Zielplättchen und minimal durch die Insekten auf der Wiese.
Individualisierung des Ameisenvolkes erfolgt nur mit der Promo. Ansonsten sind alle Volker gleich.
Interaktion geschieht auf der "Wiese" und zwar konfrontativ, also man zerstört Gebiete.
Fehler gegen gute Spieler sind schwer wieder aufzufangen.
Ants
Auch hier sind die Informationen auf dem Spielbrett zu Spielbeginn nahezu offen. Durch die Entwicklung des Ameisenvolkes über Karten und Symbole à la Arche Nova baut jeder so ein bisschen seine eigene Engine auf. Zusätzlich startet jeder Spieler mit einer einzigartigen Königin (Fähigkeit).
Durch die Menge an Karten muss man sich an die Auslage anpassen und nicht auf bestimmte Karten hoffen, dazu gibt es zuviele.
Interaktion geschieht moderat aber doch gemein auf dem Spielplan, indem man anderen Ressourcen oder Insekten weg schnappt.
Ohne gute Engine hungert man schon schnell mal.
Das Spiel selbst hat ein variables Ende und etwas Wettrenncharakter.
Mit etwas Kartenglück kann man auch Rückschlage auf der "Wiese" kompensieren.
March of the Ants
Ein echtes 4x Spiel. Zu Beginn ist keine Info offen und die "Wiese" gilt es erst zu entdecken.
Ohne Erweiterung starten alle ohne individuelle Fähigkeiten. Dies ändert sich aber schnell durch Evolutionskarten, die einem speziellen Eigenschaften geben. Damits nicht zu kuddelmuddelig, darf man maximal 3 aktiv haben. Mehr bringen dennoch kleine Boni fürs Volk.
Gekämpft wird aktiv gegen andere Spieler und Tausendfüßler auf der "Wiese". Der Kampf erinnert etwas an Dune oder Scythe.
Hier ist das Spiel auf das Balancing durch die Spieler abhängig. Wird friedlich nebeneinander her gebaut, gewinnt, wer die nützlichsten "Wiesenfelder" bekommt und nah am Großen Tunnel bleibt.
Die Frage ist, was möchtest du?
Stark strategisch, etwas trocken und vom Material nicht mehr auf der Höhe der Zeit - Myrmes
Moderne trendige Mechanismen, Strategie und Taktik mit moderater Interaktion, etwas sparsamer Ressourcenwürfel Ausstattung - Ants
4X mal ohne Aliens, mit direkter Interaktion und komplett unterschiedlicher Entwicklung der Ameisenvölker - March of the Ants
Alle können obgleich des Themas nebeneinander bestehen.
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Ich sehe #Myrmes und MotA genauso – Ants habe ich ausgelassen, es scheint mir der Schwächste der drei Titel zu sein, mir zu wenig strategisch.
Noch eine Ergänzung zu #Myrmes – da soll noch irgendwann eine modernisierte Neuauflage erscheinen (MotA ist übrigens auch die 2., sogenannte „evolved Edition“, aufpassen beim Kauf eines gebrauchten Spiels).
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Stark strategisch, etwas trocken und vom Material nicht mehr auf der Höhe der Zeit - Myrmes
Die Kritik am Material kann ich bei Myrmes nicht ganz nachvollziehen - immerhin hat das Spiel Kunststoff-Ameisen, während ANTS nur mit Holzscheiben hantiert. Oder woran machst Du das fest?
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Die Frage ist, was möchtest du?
Stark strategisch, etwas trocken und vom Material nicht mehr auf der Höhe der Zeit - Myrmes
Moderne trendige Mechanismen, Strategie und Taktik mit moderater Interaktion, etwas sparsamer Ressourcenwürfel Ausstattung - Ants
4X mal ohne Aliens, mit direkter Interaktion und komplett unterschiedlicher Entwicklung der Ameisenvölker - March of the Ants
Alle können obgleich des Themas nebeneinander bestehen.
Danke für Deine Einschätzung! Dann werde ich mir MotA mal genauer ansehen. Das scheint dem am nächsten zu kommen was ich mag. Ants hört sich auch gut an, ist mir aber dann zu dicht bei den normalen Euros, wie es schon aus dem anderen Thread hervorging.
Falls jemand noch weitere Eindrücke hat, gern hier hinterlassen.
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Beitrag von PowerPlant (
22. April 2026 um 10:57 )Dieser Beitrag wurde vom Autor aus folgendem Grund gelöscht: falscher Thread (22. April 2026 um 10:58 ). -
Stark strategisch, etwas trocken und vom Material nicht mehr auf der Höhe der Zeit - Myrmes
Die Kritik am Material kann ich bei Myrmes nicht ganz nachvollziehen - immerhin hat das Spiel Kunststoff-Ameisen, während ANTS nur mit Holzscheiben hantiert. Oder woran machst Du das fest?
Ja okay, vielleicht zu hart formuliert.
Die Kusto Ameise war für die damalige Zeit schon cool. Ansonsten halt nix besonderes. Standard Holzteile ohne Druck, dünne Spielerboards und soweit ich mich erinnere eher dünne pappteile (Insekten, Pheromone und Aufträge).
Nichts wirklich dramatisches.
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Vielen Dank für die Infos bisher. Jetzt weiß auch ich endlich, welches für mich am Ehesten infragekommt.
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Nämlich?
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Menno, ihr habt mir Lust auf alle drei Spiele gemacht

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Es hilft auf jeden Fall vor dem Spielen rund um den Tisch Lavendel zu streuen...

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Ich werd MotA 2nd Edition die nächsten Tage zu zweit spielen, falls ich dran denke, poste ich hier einen Eindruck. Ich habe aber auch die 1. Edition und finds klasse... Myrmes auch.
Aktuell würde ich es so gewichten: Klassisches Brettspiel mit fiesen Interaktionen wäre Myrmes, schnelles 4x das zu zweit nicht so funktionierte MotA 1st Edition. Bei MotA hatte ich auch vielmals ein "meh" als feedback der Spielenden, ich mag es jedoch sehr. Sind halt leicht ungewohnte Konzepte.