Hemmung einen neuen Thread zu eröffnen?

  • Schon über viele Jahre enden viele Threads mit einem ganz anderen Thema als sie gestartet sind. Teilweise werden Diskussionen zu zwei oder mehrere Themen gleichzeitig geführt. Das ist besonders nervig!!!

    Ich habe mich gefragt, ob einige User vielleicht Hemmungen oder einfach einen guten Grund haben, warum sie für das neue Thema keinen eigenen Thread eröffnen.

    Sankt Peter Zusätzlich sollte es unbedingt ein „offizielles“ Meme geben. Dieses kann so die User freundlich aber bestimmend darauf aufmerksam machen einen neuen Thread zu starten.

  • Ich antworte auf einen Beitrag inhaltlich, aber mit einem neuen Aspekt. (kein neuer Thread)

    Du antwortest auf meinen neuen Aspekt, siehst aber noch die inhaltliche Verbindung zum Ursprungsbeitrag. (Kein neuer Thread)

    Person 3 antwortet nur noch auf den neuen Aspekt, will aber keinen neuen Thread aufmachen, da ja bereits mehrere Beiträge existieren und man die laufende Konversation nicht zerreißen will. (Kein neuer Thread)


    (Edit: Ich nehme schonmal die Bitte, diesen thread irgendwo ignorierbar zu machen vorweg.)

    Warte auf: A More Perfect Union | Coastwatchers | First Monday in October | Halls of Montezuma | Hunt for Blackbeard | NightWitches | Shakespears First Folio | Peace 1905 | Queen´s Dilemma (DE)

    Einmal editiert, zuletzt von elkselk (8. April 2026 um 12:09)

  • Ich kann das nachvollziehen und würde eher eine Google-Suche nutzen, weil hier ohnehin oftmals alles ausartet und aus dem Kontext gerissen wird.

    Im realen Leben habe ich damit kein Problem, wenn es direkt ist, dann trauen sich die Leute weniger oder man kann direkt miteinander reden.

    Hier nicht. Alles umständlich über zig Seite und ständig werden alte Aussagen trotz Erklärung immer wieder angeführt.

    In älteren Accounts von mir hatte ich das auch, daher schreib ich auch so gut wie nie etwas. Das ist mir zu anstrengend und nervig. Und was man in anderen Beiträgen mitbekommt, bestätigt nur, dass es nicht besser wird.

    Warum bin ich aber dann hier? Es gibt halt auch viele wichtige und interessante Themen, die ich sonst vermissen würde oder einfach nicht auf dem Schirm hätte.

  • Ich stimme PowerPlant und elkselk vollumfänglich zu (außer, dass ich die Diskussion dazu interessanter finde als elkselk 😉)

    Vielleicht, weil ich vor diesem Problem schon häufiger stand und mich oft dazu entschieden habe, dann lieber gar nichts zu schreiben.

    Den Absprung zu finden, ab wann es denn ein neues Thema ist, ist manchmal schwierig. Und wenn es dann "zerrissen" wird, fehlt der Zusammenhang und man hat einen neuen Thread mit 2 Beiträgen, weil das Thema als neuer/eigenständiger Thread eben doch nicht mehr diskutiert wird.

    Und auch im realen Leben ist das doch (schon zu zweit, da braucht's nicht einmal viele) manchmal so, das man in einem Gespräch vom Thema abkommt, das irgendwann merkt und kurz überlegen muss, worum es denn anfangs eigentlich ging. Es wird schwierig sein, da eine Grenze festzulegen, ab wann eine Abweichung vom Thema ein "neues Thema" ist. Bei manchen "Seitenthemen" ist das sicherlich auch subjektiv, ob eine Antwort noch zum Thema passt oder nicht mehr (s. den zuletzt aktuellen Thread zur Frage, wie man am besten übrige Spielekartons verstaut. Gehört "gar nicht" noch zum Thema oder nicht?)

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  • Ich bin auch gegen das Eröffnen neuer Threads in diesem Zusammenhang.

    Meiner Meinung nach wird das Forum durch das Erstellen eines neuen aus einem bestehenden Thread heraus nur unübersichtlicher.

    Den Mehrwert, den eine eventuell stringentere Diskussion dagegen bietet, sehe ich als für mich deutlich geringerer.

    Ich muss auch ehrlich gestehen, dass ich die Vehemenz, mit der vorgebliche oder tatsächliche "Themenabweichungen" hier immer gegeißelt werden, hochgradig irritierend finde.

    Der Ton und Gestus dieser Beschwerden stört mich regelmäßig weit mehr als der Mehraufwand, der sich aus der nicht "sortenreinen" Diskussion ergibt.

    Einmal editiert, zuletzt von Bananenfischer (8. April 2026 um 12:41)

  • Als Online-Brettspielstammtisch gedacht empfinde ich die sich entwickelnde Diskussion egal wie ausufernd und mäandernd als positiv und eher communitybildend.

    "We are the unknowns. Lower your shields and surrender your ships. We will add your biological and technological distinctiveness to our own. Your culture will adapt to service us. Resistance is futile."

    Meine Spiele: Klick mich

  • Wer möchte denn aber Diskussion über Einfuhrumsatzsteuer, Verpackungsaufkleber, Sleeves usw. - also Dinge die eher allgemeiner Natur sind und damit evtl. für viele interessant in Threads zu Einzeltiteln? Dort findet sie keiner und - so sehe ich das zumindest - stören sie auch. Ich habe einige Threads abonniert, weil mich die Spiele interessieren und ich Neues oder Erkenntnisse mitbekommen möchte. Wenn die dann aber immer wider triggern, weil dort diskutiert werden muss ob man Pokechips in jedem Fall Pappgeld vorziehen muss, nervt das.

    Das hat auch nichts mit sich entwickelnder Diskussion zu tun. Das ist einfach nur OT.

    In Laberthreads mag das anders sein. Ich glaube es gibt gar keine eindeutige Lösung und schon gar keine klare Trennlinie, aber ein wenig mehr Ordnung wäre mir lieber.

    Einmal editiert, zuletzt von jorl (8. April 2026 um 13:01)

  • Ich habe mich gefragt, ob einige User vielleicht Hemmungen oder einfach einen guten Grund haben, warum sie für das neue Thema keinen eigenen Thread eröffnen.

    Im gleichen Thread zu antworten, ist einfach und bequem. Einen neuen Thread zu starten, ist dagegen nicht nur aufwändiger, sondern auch inhaltlich schwieriger, wenn man aufpassen will/muss/soll, den richtigen Absprungspunkt zu finden und dabei keine Zitate aus dem Zusammenhang zu reißen. Meiner persönlichen Meinung nach geht das auch nur vernünftig mit einem einleitenden, einordnenden Satz, der den Kontext herstellt und einem eigenen Betrag, der als bewusster Startpunkt für eine neue Diskussion taugt, samt passender Wahl des neuen Threadtitels. Nicht jeder Beitrag innerhalb eines Threads taugt auch automatisch als Startbeitrag eines eigenen Threads. Von daher: ja, ich kann solche Hemmungen absolut nachvollziehen, insbesondere bei den relativ neuen Forumsmitgliedern. Trotzdem: mehr Mut dazu wäre manchmal zu wünschen, das unterschreibe ich auch.


    Ich muss auch ehrlich gestehen, dass ich die Vehemenz, mit der vorgebliche oder tatsächliche "Themenabweichungen" hier immer gegeißelt werden, hochgradig irritierend finde.

    Der Ton und Gestus dieser Beschwerden stört mich regelmäßig weit mehr als der Mehraufwand, der sich aus der nicht "sortenreinen" Diskussion ergibt.

    Das sehe ich allerdings auch so.

    Vielleicht sollten diejenigen, die gerne jammern, dass Content nicht exakt so erscheint, wie sie als Konsumenten das für sich mundgerecht präsentiert sehen möchten, stattdessen eher selbst mal neue Threads starten. Und zwar ehrlich gemeint mit sauber moderiertem Übergang und eigenem Mitdiskutieren, nicht im Sinne von: "Hier habe ich mal für euch einen neuen Mecker- und Motz-Thread gestartet, diskutiert gefälligst dort weiter und ich kann's dann besser ignorieren."

  • Mir geht es hauptsächlich um Spiele-Threads, bei denen am Ende überhaupt nicht mehr über das Spiel und deren Eindruck, Erlebnis usw. diskutiert wird, sondern um ein völlig anderes fachfremdes Thema.

    Das hat nichts mit stringenter oder ausufernden Diskussion zu tun. Darum geht es mir nicht.

    Als Online-Brettspielstammtisch gedacht empfinde ich die sich entwickelnde Diskussion egal wie ausufernd und mäandernd als positiv und eher communitybildend.

    Ich brauche jetzt nicht alle Bitten von dir, mir oder vielen anderen Personen heraussuchen, bei denen um eine Neueröffnung eines eigenen, neuen Thread gebeten wird.

    Diese Diskussion kannst Du doch gerne in einem separaten Thread anstossen. Das Thema ist diskussionswürdig. Hier wirkt es aber wie ein Holzhammer, der zufällig den Nächsten trifft.

    Oftmals diskutieren/streiten und "verbeißen" sich zwei oder mehrere Personen in dem neuen (anderen Thema) und das ist nicht communitybildend.

    Einmal editiert, zuletzt von Kronshorst (8. April 2026 um 17:44)

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  • Wir hatten gestern genau über das selbe geredet! Dann habe ich aber wiedermal Thunder Road Vendetta auf den Tisch gepackt. Es war total verrückt wie die Leute darauf abgefahren sind, obwohl wir vorher über was ganz anderes geredet hatten! Hammer! 😍

    Einmal editiert, zuletzt von Artist (8. April 2026 um 13:48)

  • Als Online-Brettspielstammtisch gedacht empfinde ich die sich entwickelnde Diskussion egal wie ausufernd und mäandernd als positiv und eher communitybildend.

    sehe ich genau so...ein Forum im ursprünglichen historischen Sinne ist ja auch ein Platz für die öffentliche Diskussion und kein Haus der hundert Türen.

    Warte auf: Betrayal of the Second Era | Horror on the Orient Express | Rise of Myths Cthulhu | Dice Throne Vanguard

  • Tja, da war er wieder - dieser eine Vorteil der heute verdrängten Foren in Baumstruktur.

    Ich bin ab und zu auf Reddit unterwegs,wo ja soweit ich das sehe die Baumstruktur noch der Standard ist. Ich finde mich damit überhaupt nicht zurecht, was mir die Frage eröffnet, ob das nicht auch ein Gewöhnungseffekt ist.


    Mir geht es hauptsächlich um Spiele-Threads, bei denen am Ende überhaupt nicht mehr über das Spiel und deren Eindruck, Erlebnis usw. diskutiert wird, sondern um ein völlig anderes fachfremdes Thema

    Das kann alleine deswegen nicht sein, weil es ja kein Ende gibt, sondern die Diskussion immer weiter geht. Es ist also ein normaler Verlauf, dass nach einer Abweichung vom Thema wieder dahin zurückgefunden wird. Mit der Chance auf weitere Abweichungen.. ;)

  • Für mich ist das die typische Unknowns-Erfahrung:

    • Thread-Titel überfliegen,
    • ein Triggerwort sehen
    • und direkt losschreiben.
    • Das Lesen des Eingangsposts ist optional.
    • Dann wird erst einmal alles mit reingeworfen, was einem spontan dazu einfällt,
    • selbst wenn im Startbeitrag ausdrücklich darum gebeten wurde, genau das nicht zu tun.

    Das ist sicher nichts, was nur hier passiert, aber auf unknowns fällt es meiner Meinung nach schon immer wieder auf. Was für mich eine Rolle spielt, ist der teilweise recht schroffe Tonfall. Formulierungen wie „steckt euch Kritik dahin, wo die Sonne nicht scheint“ wirken auf mich aggressiv und tragen nicht zu einer Diskussion bei.

    Auch aus dem RSP-Bereich habe ich mich zurückgezogen, weil mir dort Ansichten begegnet sind, die ich persönlich als fragwürdig empfinde.

    Trotzdem bin ich gerne hier, weil es viele spannende Themen und interessante Perspektiven gibt. Aber was Umgangston und Diskussionskultur angeht, empfinde ich andere Plattformen stellenweise schon als angenehmer. Auch wenn ich sehr gerne hier unterwegs bin und das Forum wirklich schätze, habe ich den Eindruck, dass der Austausch auf BGG oder Reddit höflicher und konstruktiver verläuft.

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