Spiele mit Mittelalten Kindern

  • Die Gegner sind schon abwechslungsreich - also meine Kinder hat es immer angesprochen. Und wir spielen pro Durchlauf auch nur einen Gegner, danach ist es gut - es ist dann aber auch 1h gespielt und die Konzentration nicht mehr so da. Aber wie woanders schonmal geschrieben, wir spielen mit offenen Karten und so kommt das bei den Kindern gut an, weil man sich doch so mehr abspricht - und für mich ist das okay so. Mit Erwachsenen würde ich das wahrscheinlich komplett anders spielen und hätte dann vermutlich auch ein komplett anderes Spielgefühl. Aber ehrlich: Mir macht das Spaß mit den Kids und so ist das ein tolles Erlebnis und sicherlich komplett anders als in einer Erwachsenenrunde (es wird bei den Kindern auch noch nicht konsequent überlegt, wie agiert dieser Boss, wie gehen wir am besten ran - aber es macht großen Spaß, das Stück für Stück herauszufinden, wie spielen wir am besten.) Wir spielen natürlich auch auf leicht, aber für mich steht Spielspaß und Erlebnis mit den Kindern im Vordergrund. Das ist einfach ein anderes Spielen als mit Erwachsenen. Man darf halt kein durchoptimiertes Spiel wie bei Erwachsenen erwarten. :)

  • Na wenn euch Zombie Kids gefallen hat, dann wird euch bestimmt auch die "Fortsetzung" Zombie-Teens gefallen. Sushi Go (Party) kam bei unserer "Großen" auch gut an (obwohl sie eigentlich eher eine Wenigspielerin ist). Was auch noch gut ankam war Space Base und Fireball Island (mal ernsthaft, welches Kind mag nicht die Murmeln ? ;)

    Wenn es kurzweilig mit App-Unstützung sein darf, dann kam bei uns Soviet Kitchen gut an (gibt es auch im kinderfreundlicheren Reskin Ungeheuer Hungrig) und als Deduktions-/Rätselspiel lief bei uns "Verefuxt!" sehr gut.

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  • Mein kleiner Sohn ist 7. Mit 6 waren seine Lieblingsspiele Majesty und Spendor. Mit 7 gefällt ihm Splendor etwas besser. 2er-Spiele sind z.B. 7Wonders Duel oder Patchwork.

    Die Altersangabe spielt bei ihm eine untergeordnete Rolle. Er ist in der 1. Klasse und kann noch nicht so schnell lesen. Deshalb fallen Spiele, bei denen man viel lesen muss, weg. Neulich haben wir Sechsstädtebund gespielt. Das war kein Problem, aber Spiele mit 90-120 Minuten Dauer sind noch nicht so sein Ding. Deshalb bei uns: maximal 60 Minuten Dauer und ohne bzw. sehr wenig (deutschen) In-Game Text. Er spielt auch gerne abstrakte Spiele, z.B. die Gipf-Reihe. Durchblickt er bei allen Spielen schon die Strategischen Feinheiten? Nein. Wenn er einen groben Schnitzer macht, erkläre ich ihm das Problem und er darf noch einmal ziehen.

    Früher habe ich ihn immer gewinnen lassen, heute gewinne ich ca. 2/3 der Spiele. Ich baue immer mal einen suboptimalen Zug ein. Manchmal bemerkt er ihn. Dann erklärt er mir meinen Fehler, ich darf aber NICHT nochmal ;)

    Jeder Spieler ist verschieden. Ich würde aber Spieldauer und Lesevermögen und weniger das Thema als Indikator für das Passungsverhältnis sehen.