Kinderspiele 1.2. bis 28.2.26

  • Nachdem wir in den letzten Monaten fast gar nichts gespielt haben, wurde es diesen Monat dank zweier Spiele wieder schlagartig besser:

    #Pokémon: Dank einiger Klassenkameraden sagte mein 8,5-Jähriger Sohn, daß er gerne Pokemon Karten sammeln möchte. Auf der Spielemesse in Stuttgart hat er dann seine ersten Booster gekauft, dann einige Karten getauscht. Dann habe ich noch einige Einzelkarten dazu gekauft, so daß wir jetzt die ersten 8 Decks fertig gebaut haben. Wir haben inzwischen ca. 18 Partien gespielt. Ich habe an dem Spiel einige Kritikpunkte, aber insgesamt ist es besser als ich bisher immer angenommen habe. Ja, ich kann sogar sagen, daß es mir auch Spaß macht.

    Noch mehr Partien haben wir folgendes Spiel gespielt und damit ist es sein Spiel des Monats:

    #Dominion: In einem anderen Thread habe ich auf Fotos gezeigt, daß ich meine Dominion Karten von den original Kartons in platzsparende 1000er Schachteln umgezogen habe. Dadurch wurde mein Sohn auf Dominion aufmerksam und wollte es auch mal spielen. Die Aspekte, daß man unheimlich viele Karten und Kombination ausprobieren kann und daß eine Partie sehr schnell gespielt ist sorgten dafür, daß es mein Sohn immer wieder spielen wollte. Die ersten Erfolge hatte er mit einem Hexen-Deck (eine First-Turn-Hexe kann halt was). Da fürchtete ich schon, daß er jedes mal auf Hexen spielen möchte. Das ist zwar interaktiv, aber als Hexen-Opfer ist man ja doch stark eingeschränkt und ich persönlich mag es nicht so sehr, wenn man ständig Flüche auf der Hand hat. Aber zum Glück hat er danach auch Gefallen gefunden an der Garten-Strategie, an der Dorf-Strategie, an einer Umbau-Strategie und an der Kapellen-Laboratorium-Strategie. Noch mehr Spaß hatte er an Dominion, als wir Platin und Kolonien hinzugenommen hatten. Und mir macht es bei solchen Spielen auch unheimlich viel Spaß, das Spiel zu balancen. Sprich einige langweilige oder schlechte Karten werte ich gerne auf, zu starke Karten schwäche ich gerne ab. Ich habe kein Problem damit, diese Karten dann mit besseren Versionen zu überkleben :) Klar kann ich verstehen, wenn das die meisten Spieler nicht machen würden, aber mir macht es Spaß und ich finde, das Spiel wird dadurch noch besser.

    Auerdem haben wir einige andere Spiele gespielt:

    #LoopingLouie war einen Abend lang der Hit.

    #DieGroßeReise haben wir zu dritt mit Mama, Papa und Sohn gespielt. Es hat allen Spaß gemacht.

    #Memory: 3 Partien, bei denen ich natürlich gegen meinen Sohn verloren habe.

    #Fifa Sammelkarten: nach unserer eigenen Versteigerungs-Variante

    #Kakerlakak haben wir zu dritt mit dem 8,5-Jährigen und damals noch 5-Jährigen gespielt. Leider war das Spiel für den Jüngeren so frustrierend, daß das Spiel im Streit endete.

    Mit dem 6-Jährigen habe ich außerdem gespielt:

    #UnlockKids da sind wir inzwischen bei Teil 3 angekommen.

    #Splendor: Da braucht er noch viel Hilfe, aber es hat ihm Spaß gemacht.

    #CthulhuWars haben wir nicht ganz zu Ende geschafft, aber hat ihm Spaß gemacht. Allerdings haben wir es vereinfacht und ohne zusätzliche Fähigkeiten auf den Büchern gespielt.

    2 Mal editiert, zuletzt von Gallowbraid (3. Februar 2026 um 23:18)

  • Es fehlt der Thread für Januar, oder? Wir haben nämlich um Weihnachten viel gespielt und ich habe gar nichts dazu geschrieben.

    Ich hole das dann hier für Dezember und für Januar nach. Muss aber noch schreiben ...

    Gruß Dee

  • Wie angekündigt gibt es ein größeres Update, weil ich über Dezember und Januar berichte. Ich hatte kurz überlegt, ob ich den Dezember-Bericht in den Dezember-Thread lege, aber da stehen ja schon die November-Spiele. Also bleibe ich bei der aktuellen Weise und schreibe über den letzten Monat.

    Dezember: Es war Weihnachten und natürlich kam da einiges unter den Baum und auf den Tisch.

    • #HerrDerRingeDuellUmMittelerde: Auch das war natürlich wie jeden Monat mit dabei. Ich habe es inzwischen ja zu meinem Spiel des Jahres 2026 gekürt, weil es wirklich jeden Monat auf den Tisch kam und die Fünfjährige begeistert. Inzwischen dann auch mit der Verbündeten-Erweiterung, wobei wir mit offenen Handkarten spielen, sodass wir ihr die Effekte erklären können. Lässt das Spiel noch taktischer werden, weil ich sehe, was meine Mitspielerin machen könnte.
    • #ToppDieTorte: Angeblich nur zwölf Partien, aber ich habe sicherlich irgendetwas vergessen. Kam sowohl bei der Fünfjährigen als auch bei den Erwachsenen großartig an. Ist auch viel Zufall dabei, was Tortenplättchen und verdeckte Siegpunktmarker angeht, aber dadurch spielt es sich auch ausgeglichen. Ich mag Spiele, bei denen man gutes Augenmaß beweisen muss.
    • #DetecteamKidsAbenteuerAufDerInsel: Auf meinen Wunsch gab es das Spiel zu Weihnachten und wir spielten vier Partien und alle drei Szenarien in einem Rutsch durch. Und nein, das war mir dann doch zu wenig Spiel. Zu leicht war das Schema bei den Erwachsenen durchschaut und bei mir der Spaß damit vorbei. Schade um die Serie, die ich nicht weiter verfolgen werde.
    • #Regenbogenschlange: Gab es zu Weihnachten und hat fast alle voll begeistert, mich nämlich nur so mittelmäßig, weil es erneut ein Spiel ohne Entscheidungen ist. Es ist einfach reines Glück, wer gewinnt. Aber es sieht hübsch aus und spielt sich schnell. Immerhin 5 Partien kamen zusammen.
    • #SOSAffenalarm: Hat sich die Dreijährige gewünscht, weil es das im Kindergarten gibt. Es gab einige Partien um Weihnachten und ich mag es auch. Der Spielaufbau ist leider nur so langwierig und nicht wirklich kindergeeignet.
    • #LottiKarottiDasHasenrennen: Die Reiseversion des großen Spiels, was das Prinzip ganz gut umsetzt, wobei der Zufall beim Drehen der Möhre komplett wegfällt. Damit erlischt auch etwas die Spannung und es ist ein reines „Ich ziehe meinen Hasen.“ Schade.
    • #Affenbande: Hat jemand geschenkt und Mensch ist das ein schlechtes Spiel von Dr. Knizia. Eigentlich nur für Dreijährige geeignet, um Farben zuordnen zu lernen.
    • #10MalDarfstDuRatenWeltDerTiere: Auch ein Weihnachtsgeschenk. Eigentlich ist es „Wer bin ich?“ mit Tieren. Prinzipiell ganz gut, aber ohne Lesen zu können etwas schwierig für Kinder allein. Als Teamspiel ganz okay.
    • #SkyjoJunior: Ich sag nichts dazu. Ist halt ein Lückenfüller, durch den ich durch muss. Da macht mir Mau-Mau mehr Spaß, was im Dezember auch entdeckt wurde.
    • #Hinterhalt: Dachbodenfund bei den Großeltern. Und die Fünfjährige ist da schnell durchgestiegen und hat ein paar Partien gegen mich bzw. gegen Opa gespielt. Hat mir gefallen.
    • #CaptanFlip: Sechs Partien kamen zustande und es macht mir immer wieder Spaß. Schnell gespielt und versteht auch die Fünfjährige ohne Probleme. Und lernt gleich noch Geld zählen im Zahlenraum bis 40. :D
    • #JuniorSagaland: Glücklicherweise nur eine Partie in der Bücherei. Nein, das ist einfach nicht mein Spiel. Weder das Große, noch das Kleine.
    • #MonsterPups: Zwei Partien in der Bücherei. Ist auch nur Durchschnitt gewesen. Würfeln ohne große Entscheidungen.
    • #DieMagischenSchlüssel: Drei Partien, auch in der Bücherei. Ich finde irgendwie die Idee und die Aufmachung gut, aber es nutzt sich irgendwie so schnell ab. Die Entscheidungen, die es in der Theorie gibt, verkommen in der Praxis dann leider zu etwas Geringerem.
    • #ConceptKidsTiere: Aus der Bücherei ausgeliehen und das macht mir einfach immer wieder Spaß. Das große Concept ist mit seiner Masse an Symbolen und Bedeutungen noch viel zu viel. Aber die Tiere-Version klappt selbst mit der Dreijährigen, wenn sie zum Beispiel die Farben des Tieres legen darf.
    • #Monsterjäger: Es macht halt auch den Erwachsenen Spaß mit der Patschehand auf die Monsterkarten zu hauen. Aber Erwachsene haben einen enormen Vorteil, was das Spiel für mich als gutes Kinderspiel disqualifiziert. Als Trinkspiel für Erwachsene dagegen ... ;)

    So, das war eine ganze Menge. Aber wie gesagt, es war Weihnachten. Was davon im Januar noch „in“ war, werdet Ihr gleich lesen.

    Januar: Das ist unser Urlaubsmonat, wo viel gespielt wurde.

    • #HerrDerRingeDuellUmMittelerde: Neun weitere Partien (u.a. im Urlaub jeden Tag) mit der Verbündeten-Erweiterungen, die wir jetzt immer dazu nehmen. War ich anfangs etwas skeptisch, mag ich die Erweiterung inzwischen. Aber die Guten gewinnen seitdem überproportional häufiger. Aber der Fünjährigen gefällt es.
    • #Australis: Die Fünfjährige mag das Schildkrötenspiel, konzentriert sich aber zu stark auf die Schildkröte und den Startspieler. Da muss sie noch lernen, mir auch Sachen wegzunehmen. Ich mag das Spiel immer noch sehr gerne.
    • #ZombieTeenzEvolution: Nach langer, langer Zeit endlich beendet. Im Dezember 2024 angefangen und nach gut einem Jahr den zehnten Umschlag aufgemacht. Es war zuletzt so schwer und unbefriedigend, dass ich gar keine Lust mehr drauf habe. Werde ich wohl nie wieder Herausholen, wenn die Fünfjährige es nicht einfordert.
    • #ZooBreak: Endlich mal eine ganze Partie durchgehalten, trotz Mittagspause. Die Tiere sind einfach toll, aber das Spieldesign hängt leider etwas, sodass es sich immer unspannender anfühlt, je länger die Partie geht. Und das ist blöd für ein eigentliches Bedrohungs-Koop-Spiel.
    • #Regenbogenschlange: Wurde häufiger gespielt, vor allem im Urlaub.
    • #LottiKarottiDasHasenrennen: Wurde auch einige Male im Urlaub gespielt.
    • #TeamAdlerauge: Von der SPIEL'25 mitgebracht und hatte damals voll eingeschlagen, aber irgendwie war nach zwei Wochen keinerlei Lust mehr darauf da. Jetzt endlich wieder, was mich sehr freut, weil mir das Spiel so viel Spaß macht.
    • #PictooDisney: Das zweite Spiel von der SPIEL'25, was kurz extrem begeisterte und dann kaum noch gespielt wurde. Im Urlaub dann endlich wieder. Ging sogar im Flugzeug gut.
    • #VomKleinenMaulwurfDerWissenWollteWerIhmAufDenKopfGemachtHat: In der Bücherei gespielt. Leiterspiel, aber ohne Rückwärtslaufen, dafür aber mit Aussetzen. Keinerlei Entscheidung wieder. Echt schade, dass es so viele Kinderspiele gibt, die Kindern nichts zum Denken überlassen.
    • #CosmicRace: In der Bücherei gespielt. Ich hatte erst Probleme mit der Anleitung, aber hat mir als Memory-Variante gut gefallen. Will ich nochmal spielen. Die Fünfjährige hoffentlich auch.
    • #WoWars: Nächster Versuch nach dem Flop von „Wer war's?“. Hab die Anleitung aber nicht verstanden und haben daher falsch gespielt. Will ich das nächste Mal in der Bücherei nochmal richtig spielen. Hat aber auch so einige Designeigenheiten, die ich nicht mag.
    • #ConceptKidsTiere: Sechs weitere Partien mit dem Spiel aus der Bücherei. Ist einfach toll.
    • #LottiKarottiEinhornEdition: Das große Lotti Karotti mit Einhörnern. Ja, spielt sich exakt gleich. Sieht aber niedlich aus.

    Das war also wesentlich weniger im Januar, aber immer noch genug. Durch die Fünfjährige komme ich viel zum Spielen. Und glücklicherweise nicht nur Kinderspiele, sondern auch ausgewählte (!) Erwachsenenspiele.

    Gruß Dee

  • Bei uns wurde eigentlich hauptsächlich rotiert zwischen:

    • Bomb Busters
    • BossFighters
    • Toriki (wobei letzteres am Stück durchgesuchtet wurde, Hammer Spiel mit Kids, würde sagen ab 8, dann ists auch ne gute Leseübung)#

    Dazu ne gelegentliche Runde Mindbug, das macht dem Kleinen auch viel Freude.

  • #Pokémon: Dank einiger Klassenkameraden sagte mein 8,5-Jähriger Sohn, daß er gerne Pokemon Karten sammeln möchte. Auf der Spielemesse in Stuttgart hat er dann seine ersten Booster gekauft, dann einige Karten getauscht. Dann habe ich noch einige Einzelkarten dazu gekauft, so daß wir jetzt die ersten 8 Decks fertig gebaut haben. Wir haben inzwischen ca. 18 Partien gespielt. Ich habe an dem Spiel einige Kritikpunkte, aber insgesamt ist es besser als ich bisher immer angenommen habe. Ja, ich kann sogar sagen, daß es mir auch Spaß macht.

    Wir sind damals über die Kampfakademie eingestiegen. Die beiliegende Anleitung und die 3 Decks ermöglichten meiner Tochter Pokemon auch ihren Freunden zu zeigen und ein Gefühl dafür den Deckbau zu bekommen. Nach und Nach kamen dann diverse Level 1 Kampfdecks dazu, um mal wechseln zu können. Ich finde es krass, hier direkt mit Boostern und Einzelkarten zu beginnen, um so auf 8 Decks zu kommen, zumal jedes davon ja auch entsprechend Energiekarten braucht.

  • Wir sind damals über die Kampfakademie eingestiegen. Die beiliegende Anleitung und die 3 Decks ermöglichten meiner Tochter Pokemon auch ihren Freunden zu zeigen und ein Gefühl dafür den Deckbau zu bekommen. Nach und Nach kamen dann diverse Level 1 Kampfdecks dazu, um mal wechseln zu können. Ich finde es krass, hier direkt mit Boostern und Einzelkarten zu beginnen, um so auf 8 Decks zu kommen, zumal jedes davon ja auch entsprechend Energiekarten braucht.

    Schön, daß sich noch jemand mit Pokémon auskennt.

    Mein Sohn reizte ursprünglich der Nervenkitzel beim Booster-Öffnen. Aber mittlerweile versuche ich ihm Booster auszureden und würde selbst auf keinen Fall mehr welche kaufen. Die Pull-Rate von guten Karten ist sehr klein. In den meisten Boostern sind nur Cent-Karten drin. In den Boostern, wo wir Glück hatten, kamen brauchbare Karten im Wert von 10 Cent bis 1 Euro raus. Die wertvollsten Karten waren 2 und 3 Euro wert. Und das bei Booster Preisen von 5 Euro. Nein, da kaufe ich lieber gezielt interessante Einzelkarten im Cent-Bereich.
    Mir macht bei Sammelkartenspielen meistens das Deck-Bauen am meisten Spaß. Deswegen fand ich für uns den Einstieg so am interessantesten. Eigentlich war mein ursprüngliches Ziel, einen Cube aufzubauen, so wie ich für Magic schon 2 bis 3 habe, und für das Ninjago TCG einen aufgebaut habe. Denn neben dem Deck-Bauen macht mir das Cube-Bauen bei TCGs sogar am allermeisten Spaß - zu analysieren, welche Vorteile und Synergien die einzelnen Farben bieten, interessante Karten zu recherchieren, interessante Mechaniken zu finden, eine Balance herzustellen etc. Aber das Format Sealed mit einem Cube ist in Pokémon leider gar nicht so einfach umzusetzen, wegen den Evolutionskarten und den vielen Farben einerseits auf der anderen Seite wegen den vielen Trainer-Karten die quasi Pflicht sind. Ideen wie man es dennoch umsetzen kann habe ich, aber momentan bauen wir einfach so aus unseren Karten Decks. Demnächst wird mal wieder eine Einzelkartenbestellung fällig, so daß wir von 8 auf 16 Decks aufstocken können. Damit kann man schön eine "WM" spielen, bei der die Decks im KO-System gegeneinander antreten.
    Ach, Energien kann man ja auch prima für 2 Cent pro Karte im Internet kaufen.

    3 Mal editiert, zuletzt von Gallowbraid (9. Februar 2026 um 06:50)

  • Schön, daß sich noch jemand mit Pokémon auskennt.

    Öhm 'auskennen' ist hier das falsche Wort. Meine Tochter wollte es lernen, daher gabs die Akademie. Es gefiel ihr, also gab sie Geld für weitere kaufbare Decks Level 1 aus oder wünschte sie sich zu Geb/Weihnachten. Mir geht es gar nicht darum, was die Karten wert sind, sie will ja damit spielen und sie nicht sammeln ;)

  • Was die Karten wert sind ist für mich auch nur Mittel zum Zweck, wie ich am günstigsten an interessante Karten ran komme. Im Prinzip fallen mir 4 Wege ein: Kampfdecks, Booster, Einzelkarten oder Packen von Bulk oder Sammlungsauflösungen. Und dabei ist mir aufgefallen, daß sich für mich Booster überhaupt nicht lohnen sondern am besten fahre ich mit gezielten Einzelkarten.
    Nicht, daß hier ein falscher Eindruck entsteht.