Brettspiele, oder auch Rollenspiele und vergleichbare Aspekte unseres Hobbys, können eine tolle Ressource sein. Das Spielen ob alleine oder in der Gruppe kann so viel schaffen: es kann auf gute Weise (und ohne Kosten) ablenken, es kann Verbindung schaffen, und es darf auch einfach Spaß machen, ohne dass ein utilitaristischer Zweck dahintersteht. Vermeintlich sinnlose Tätigkeiten sind wahrscheinlich das allerbeste. Kein Zweck, keine Pflicht, sondern einfach Sein dürfen und sich von den Bedürfnissen leiten lassen.
Danke erst mal für Deine Worte. Ich sehe das ähnlich. Darum leuchtet mir noch nicht ganz ein, wie Brettspielen oder Hobbys im Allgemeinen und generell zwanglose Freizeitaktivitäten auch einen Burnout oder eine Depression auslösen könnten.
Ich sehe bei Burnout auf jeden Fall einen Zwang, dem man nicht mehr nachkommen kann. Sei es die Arbeit, die Pflege eines Angehörigen, das Aufziehen von Kindern oder was auch immer. Also Dinge, die man eben nicht einfach mal liegen lassen kann, so wie ein Hobby. Das ist ja das tolle an einem Hobby... es ist eigentlich nur positiv zu sehen. Die negativen Aspekte kann man abstellen, ohne noch mehr darunter zu leiden, da es nicht relevant ist.
Oder ist das zu naiv?