Hallo zusammen, ich bin irgendwie an einem Wendepunkt in meinem Leben angekommen, will hier vielleicht mal mein Herz ausschütten und fragen, ob jemand von euch vielleicht ähnliches erlebt hat?
Vor kurzem bin ich an einem Wendepunkt in meinem Leben angekommen, welches mein Leben ein wenig auf den Kopf gestellt hat. Will ich auch gar nicht näher hier eingehen.
Aber es hat dazu geführt, das ich das Hobby, Brettspiel und Rollenspiel komplett eingestellt habe und komplett damit gebrochen habe.
Vierzig Jahre hat mich das Hobby begleitet, aber dann kam der Punkt, wo ich es schlichtweg hinterfragt habe. Hab ich mich all die Jahre damit vor der Realität versteckt, mich vor dem wahren Leben verborgen? Hab ich es nur gemacht, um andere damit glücklich zu machen?
Ich war meistens immer nur der Erklärer, der Spielleiter und der, welcher andere motiviert hat mitzuspielen.
Ich kann es kaum ertragen in meinen kleinen Raum zu gehen, wo die Spiele lagern. Früher habe ich einfach mal ein Spiel geholt und angeschaut, selbst dazu kann ich mich nicht überwinden…
Da das letztendlich meine Hobbys waren, steh ich aktuell vor dem Dilemma, und was nun? Ich hab noch keinen Ersatz dafür gefunden, außer lesen, das habe ich auch sehr gerne gemacht.
Mittlerweile bin ich auch in Therapie, hat aber andere Gründe.
Ich wollte mich nur mal erkundigen, ob jemand schon ähnliches durchgemacht hat und vielleicht auch einfach mal mitteilen.
In dem Sinne liebe Grüße,
Alex