Nachschlag: Wunschliste Teil 1

  • Ich finde ja relativ grundsätzlich, dass das konkrete Spiel relativ zweitrangig ist. Klar, da gibt's welche die ich richtig gut finde und es gibt andere, die meine Mitspieler richtig gut finden. Aber im Endeffekt geht's für mich um die Leute und das Erlebnis. Welches dicke Euro, oder welches lockere Familienspiel, da auf den Tisch kommt ist zweitrangig, quasi die wichtigste Nebensächlichkeit am Spiele-Date. (Einigkeit über das Genre setze ich mal voraus )

    Und wenn man das so sieht, dann lohnt sich der ganze Aufwand mit Recherche und Neuheiten-Crawl eigentlich gar nicht mehr wirklich. Macht natürlich trotzdem manchmal Spaß. Nach Perlen zu tauchen ist toll, wenn man regelmäßig welche findet. Aber das nutzt sich halt auch ab.

  • Ich finde ja relativ grundsätzlich, dass das konkrete Spiel relativ zweitrangig ist.

    Ouh, für mich ist das konkrete Spiel mindestens genauso wichtig, wie die richtige Gruppe. Am Ende muss beides stimmen. Aber was mich an den Spieltisch holt, ist das richtige Spiel. Das mag aber auch an meinem Spielegeschmack liegen. Ein Elisabeth, 7 Ages etc. holt man halt nicht einfach so raus, sondern das plant man.

    "Einfach so Mal spielen" findet bei mir vielleicht zu 5% statt.

  • Aber was mich an den Spieltisch holt, ist das richtige Spiel. Das mag aber auch an meinem Spielegeschmack liegen. Ein Elisabeth, 7 Ages etc. holt man halt nicht einfach so raus, sondern das plant man.

    Das kann ich gut verstehen, zumal ich das manchmal tatsächlich auch so mache. (Bei mir war das hauptsächlich Weimar, oder zuletzt auch Arydia.) Oder daran manchmal auch irgendwie scheitere (ich hab's noch nicht geschafft mir meine Arcs Kampagne zu organisieren).

    Aber andererseits hätte ich anstelle von Weimar in dieser Gruppe wohl auch ein Elisabeth gespielt. Oder vielleicht auch ein Gandhi. Aber wir hatten auch immer konkret auf Weimar geplant, anders funktioniert das nicht, stimmt schon.

    Aber bei mir ist das Verhältnis halt ein anderes. "Einfach spielen" ist da eher bei 90%. :)

    Einmal editiert, zuletzt von koala-goalie (5. Februar 2026 um 12:05)

  • Vom Burnout bin ich auf jeden Fall noch ein Stueck entfernt und ich empfinde keinen Druck durch lange nicht gespielte Spiele.

    Meine Sammlung würde ich gerne verkleinern, aber selbst zu Kampfpreisen wird man einige Spiele nicht los, da geht es aber hauptsächlich um Spiele die mir zu kompliziert sind, mit kompliziert meine ich Spiele wo ich mir die Regeln nicht merken kann und diese wieder erarbeiten müsste. Oder halt viele Spiele die man mal testen wollte.

    Eines meiner Lieblingsspiele Brass Birmingham hatte ich beispielsweise 1,5 Jahre nicht gespielt und konnte es letztes Wochenende ohne Probleme wieder erklären, mit Altiplano hatte ich schon andere Probleme.

    Nachdem ich es wieder angeschaut habe, weiß ich zwar nicht warum, aber dadurch entsteht bei mir ein gewisser Druck.

    Ich habe keine Lust Spiele im Schrank zu haben, die ich nicht erklären kann, obwohl ich sie schon diverse Male gespielt habe. Dies sind bei mir erste Verkaufskandidaten.

    Zum genaueren Thema, ich habe mein Kaufverhalten auch stark eingeschränkt, aber sehe da den Grund nicht in einem Burnout Effekt. Ich denke ich kaufe immer noch mehr als viele andere.

    Ehrlich gesagt, weiß ich nicht einmal wieso ich so viel über die Neuigkeiten erfahre, schaue eigentlich keine YouTuber mehr, höre als Podcast nur noch die Brettagogen, also auch nicht wirklich "die Influencer".

    Der Marktplatz hier zeigt mir glaube ich zu 80% Spiele von denen ich noch nie gehört habe.

    Für mich machen Erweiterungen meistens Spiele kaputt, da ich wie oben erwähnt halt ungerne bereits "erarbeitete" Spiele nochmals erarbeite und mit der Verkomplizierung der Spiele durch Erweiterungen wird es für mich oft halt ausgeschlossen.

    Trotz großer Sammlung und gelegentlichem Druck des Erklärens oder der Erklärfähigkeit zeigt sich bei mir kein Zustand den ich als Burnout bezeichnen würde.

    Vielmehr geht es mir um bewusste Auswahl, Entlastung durch Verkäufe und das Bedürfnis nach überschaubaren, gut erinnerbaren Spielen.

    Also wenn ich einfach Spiele an Person X geben würde und diese Person würde diese Spiele einfach für einen geringen Verdienst für mich veräußern wäre ich komplett vom Druck befreit.

    Also als Fazit, aus dem Besitz und nicht regelmäßigen Spielen bekomme ich kein Druck, eher die "Hürde" und der Kampf der kleinen Sammlung.

  • Männergrippe verschleppen ist keine gute Idee. Man waren das beschissene, zum Glück vergangene, 10 Tage. Und wenn man so viel zuhause sitzt, hat man Zeit sich mit seinem Wunschzettel zu beschäftigen.

    Und so präsentier ich euch meine Wishlist in Häppchen - die ganze List ist natürlich bei BGG einsehbar, aber ich möchte hier dazu schreiben warum ich ein Spiel haben will.

    Wunschzettel-Nachschlag Teil 1
    Ab auf den Pile of Future Joy
    open.substack.com
  • Alex | Scurox 11. Februar 2026 um 17:14

    Hat den Titel des Themas von „Nachschlag: Hobby-Burnout?“ zu „Nachschlag: Wunschliste Teil 1“ geändert.