Skat / Binokel Tipps für Neuling

  • Mahlzeit zusammen. Ich wurde auf heute Abend 17 Uhr eingeladen in einer 3er Runde Binokel zu spielen. Hab ich noch nie gespielt. Auf der Seite https://www.binokel-palast.de/ habe ich mir noch schnell das Nötigste durchgelesen.

    Ich denke, dass ich die Stichregeln beherrsche. Ist auch nix anderes als Wizard, außer dass man beim Binokel wohl noch Stichzwang kennt.

    Dann habe ich mir die unterschiedlichen Meldungsmöglichkeiten notiert und das wars.

    Was sollte man denn als Neuling beim Binokel beachten?

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  • In meiner Kindheit war Binokel eines meiner meist gespielten Spiele. :)

    Beim Melden gibt es normalerweise nichts zu überlegen. Du meldest einfach alle möglichen Kombinationen. Dabei auf Kombinationen zu verzichten, um den Gegner über die eigenen Karten im unklaren zu lassen, lohnt sich im allgemeinen nicht. Und wenn, dann machst du das nur, wenn du über viel Erfahrung verfügst.

    Das spannende bei Binokel ist tatsächlich das Reizen. Für die richtige Höhe benötigt man einige Erfahrung. Auf der sicheren Seite bist du nur, wenn du nicht das höchste Gebot abgibst. Dann machst du nur Plus- und keine Minuspunkte. Deutlich mehr Punkte macht man allerdings, wenn man das Höchstgebot abgibt. Allerdings nur, wenn man den gereizten Wert erreicht, ansonsten machst man viele Minuspunkte (doppelter Reizwert). Beim Reizwert sollte man den (unbekannten) „Dabb“ berücksichtigen. Also die Wahrscheinlichkeit, damit zusätzliche Meldungen machen zu können. Um das abschätzen zu können, benötigt man Erfahrung. Für das gereizte Gebot gilt die grobe Regel: Wahrscheinliche Meldungen (inklusive des Dabbs) plus wahrscheinliche Stichpunkte (grobe Regel: 160-180, maximal 240), unter Berücksichtigung der Minuspunkte, wenn man verlieren sollte. Profis wenden dabei Wahrscheinkeitsrechnung an…

    Viel Spaß! :)

    Im übrigen bin ich der Meinung, dass der Lach-Smiley ^^ als Reaktionstyp wieder möglich sein soll. :)

  • Lief eigentlich ganz gut. Ich war etwas verhalten beim Reizen, meine Blätter waren aber auch wirklich durch die Bank eher mittelprächtig. Meist ging das bis 160 reizen. Einmal habe ich mit 360 einen schönen Sprung gemacht, da hatte ich einen doppelten Binokel, das war das Highlight.

    Am Ende lag ich nur 1mal daneben, habe mich beim Reizen auf 180 hochschaukeln lassen, der Dabb war dann leider nix und am Ende hatte ich dann 30 Punkte zu wenig und ging um 360 runter. In allen anderen Runden konnte ich die Ziele erreichen und lag am Ende nur um 10 Punkte hinter dem Zweitplatzierten auf Platz 3.

    Aber es hat Spaß gemacht, Stichspiele sind irgendwie mein Ding. Beim nächsten Treffen wollen wir dann Skat spielen. Davor habe ich allerdings echt die Buchse voll, das versucht mein Schwiegervater mir schon seit Jahren beizubringen, allerdings ist er der schlechteste Spieleerklärer aller Zeiten und dermaßen ehrgeizig bei dem Thema, dass es bisher nicht funktioniert hat.

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  • Skat ist nicht so schwierig, es gibt nur ein paar Details, die die Dinge verkomplizieren.

    Es gibt drei Arten von Spielen, die vorkommen können:

    • Ein Normalspiel, wo eine Farbe zum Trumpf wird
    • Einen Grand, wo ausschließlich die 4 Buben Trumpf sind
    • Ein Nullspiel, wo es gar keinen Trumpf gibt

    Im Normalspiel schaust Du als erstes, ob Du einen Kreuz-Buben hast oder nicht. Hast Du einen, dann reizt Du "MIT", sonst "OHNE".

    • Beim Reizen MIT zählst Du nun, wieviele fortlaufende Buben in Wertigkeitsreihenfolge (Kreuz-Pik-Herz-Karo) Du ausgehend vom Kreuzbuben hast. Das können 1 (nur Kreuz Bube), 2 (Kreuz und Pik), 3 (Kreuz, Pik und Herz) oder alle 4 sein. Diesen Wert erhöhst Du um 1, um den Spielwert zu bekommen. Also bspw. MIT 2 Spiel 3. (Theoretisch musst Du, wenn Du 4 Buben hast, für den Wert beim Ass und dann der 10 und dem König etc. der gewünschten Trumpffarbe weiterzählen - aber das ist fast ohne praktische Relevanz.)
    • Beim Reizen OHNE zählst Du, wieviele Buben Dir bis zum höchstwertigen vorhandenen fehlen. Das können wieder 1 (Du hast den Pik Buben), 2 (Du hast den Herz Buben), 3 (Du hast den Karo Buben) oder 4 (Du hast keinen Buben) sein. Wieder 1 dazu für den Spielwert. (Auch hier zählen theoretisch bei 4 fehlenden Buben auch die fehlenden Spitzenkarten der Trumpffarbe - und auch hier kommt das praktisch fast nie vor.)
    • Den Spielwert multiplizierst Du mit dem Grundwert der Farbe, die Du als Trumpf spielen möchtest (Kreuz = 12, Pik = 11, Herz = 10, Karo = 9) und hast damit den maximalen Wert, bis zu dem Du reizen darfst.

    Der Grand funktioniert hinsichtlich des Spielwerts genauso, nur hast Du hier keine Trumpffarbe. Stattdessen ist der Grundwert beim Grand 24.

    Mit einer Ansage "Hand" (+1) oder "Hand Ouvert" (+2) kannst Du den Spielwert weiter steigern. Hand bedeutet, dass Du als Alleinspieler die 2 Karten im Skat nicht anschauen und aufnehmen darfst. Sie zählen aber zu Deinen erreichten Punkten. Ouvert bedeutet zusätzlich, dass Du beim Spielen Dein Blatt offen hinlegen musst, so dass die Mitspieler ihre Karten optimal wählen können.

    Fürs erste Spiel würde ich davon abraten, Schneider (+1), Schwarz (+2) bzw. deren explizite Ansage (jeweils nochmal +1) vorzunehmen. Das ist was für erfahrene Spieler.

    Beim Nullspiel sortieren sich alle Karten ein, es gibt keine Trümpfe. Der Bube und darunter die 10 wandern also zwischen Dame und 9. Beim Nullspiel gibt es nur 4 Varianten mit festen Werten - "einfaches" Null mit 23, Null Hand mit 35, Null Ouvert mit 46 und Null Hand Ouvert mit 59. Du darfst im Spiel keinen Stich bekommen.

    Die Ansagereihenfolge folgt dem Spruch: Geben-Hören-Sagen-Weitersagen, ausgehend vom Geber. Links vom Geber sitzt Vorderhand (der spielt also den ersten Stich an), der hört sich zunächst die Reizgebote von Mittelhand (links von Vorderhand) an und sagt nur "ja" oder "weg". Steigt Vorderhand oder Mittelhand mit "weg" aus dem Reizen aus, sagt der Geber = Hinterhand ausgehend vom Stand des Reizens weiter mit dem nächsten nicht erreichten Reizwert, bis klar ist, wer das höchste Gebot abgegeben hat. Der ist dann Alleinspieler. Der muss dann ggf. den Skat aufnehmen und ein Spiel ansagen, das mindestens den gereizten Wert erreicht.

    Achtung, im Skat können Buben liegen, die ein Alleinspiel OHNE von der Wertigkeit kaputtmachen können. Ggf. muss man dann ein anderes Spiel ansagen als eigentlich geplant. Ansagen muss man, denn die Mitspieler müssen ja wissen, was gespielt wird (also was Trumpf ist).

    Im Spiel selbst gilt Farbbedienzwang, es sei denn, es ist ein Trumpf angespielt, dann kann ein beliebiger Trumpf bedient werden.

    Werte der Karten: Ass 11, Zehn 10, König 4, Dame 3, Bube 2, Neunen, Achten, Siebenen alle 0. Als Alleinspieler musst Du mit Deinen gewonnenen Stichen inkl. Skat auf 61 Punkte kommen, als Gegenspieler reichen in Summe 60.

    Einmal editiert, zuletzt von LemuelG (8. Januar 2026 um 14:41) aus folgendem Grund: Sortierreihenfolge Nullspiel korrigiert.

  • Theoretisch musst Du, wenn Du 4 Buben hast, für den Wert beim Ass und dann der 10 und dem König etc. der gewünschten Trumpffarbe weiterzählen - aber das ist fast ohne praktische Relevanz

    Ui, das halte ich ja für eine Hausregel. Ich kenne dieses Vorgehen auch, aber nur OHNE. Also kein Bube, kein Ass = OHNE 5, Spiel 6. Kann aber sein, dass sich da regeltechnisch in den letzten - öhm - 10 (?) Jahren etwas geändert hat.

  • Theoretisch musst Du, wenn Du 4 Buben hast, für den Wert beim Ass und dann der 10 und dem König etc. der gewünschten Trumpffarbe weiterzählen - aber das ist fast ohne praktische Relevanz

    Ui, das halte ich ja für eine Hausregel. Ich kenne dieses Vorgehen auch, aber nur OHNE. Also kein Bube, kein Ass = OHNE 5, Spiel 6. Kann aber sein, dass sich da regeltechnisch in den letzten - öhm - 10 (?) Jahren etwas geändert hat.

    Quelle ist das hier: https://www.skat-palast.de/lektion-2-skat…ger-das-reizen/ Punkt 3.2.1, wo ich ein paar Details zu den Gewinnstufen nachgeschaut hatte. Ist mir in der Praxis noch nie begegnet, aber ich spiele auch sehr selten.

  • Theoretisch musst Du, wenn Du 4 Buben hast, für den Wert beim Ass und dann der 10 und dem König etc. der gewünschten Trumpffarbe weiterzählen - aber das ist fast ohne praktische Relevanz

    Ui, das halte ich ja für eine Hausregel. Ich kenne dieses Vorgehen auch, aber nur OHNE. Also kein Bube, kein Ass = OHNE 5, Spiel 6. Kann aber sein, dass sich da regeltechnisch in den letzten - öhm - 10 (?) Jahren etwas geändert hat.

    Nein, ich denke, das ist keine Hausregel. Ich spiele schon ewig Skat, früher auch Turniere und Skat-Club, und kenne das nicht anders. Außer ich habe mehr als 50 Jahre mit Hausregel gespielt und das nicht bemerkt =O

    Einmal editiert, zuletzt von hajott59 (7. Januar 2026 um 17:53)

  • Skat ist nicht so schwierig, es gibt nur ein paar Details, die die Dinge verkomplizieren.

    Na ja, die Regeln sind sicher nicht schwierig, aber um Skat einigermaßen gut zu spielen, erfordert es schon ein wenig Beurteilungsvermögen und Mitdenken. Ähnlich wie beim Schach: Da sind die Regeln noch einfacher, aber beim Spielen die Ansprüche nochmal deutlich höher, um es halbwegs zu beherrschen :)

  • Skat ist nicht so schwierig, es gibt nur ein paar Details, die die Dinge verkomplizieren.

    Na ja, die Regeln sind sicher nicht schwierig, aber um Skat einigermaßen gut zu spielen, erfordert es schon ein wenig Beurteilungsvermögen und Mitdenken. Ähnlich wie beim Schach: Da sind die Regeln noch einfacher, aber beim Spielen die Ansprüche nochmal deutlich höher, um es halbwegs zu beherrschen :)

    Definitiv. Aber es ging ja ums Verstehen der Regeln, nichts ums gut spielen.

  • Prodigy1971 7. Januar 2026 um 18:09

    Hat den Titel des Themas von „Binokel Tipps für Neuling“ zu „Skat / Binokel Tipps für Neuling“ geändert.
  • Prodigy1971 7. Januar 2026 um 18:10

    Hat einen Beitrag als hilfreichste Antwort ausgewählt.
  • Mit einer Ansage "Hand" (+1) oder "Hand Ouvert" (+2) kannst Du den Spielwert weiter steigern. Hand bedeutet, dass Du als Alleinspieler die 2 Karten im Skat nicht anschauen und aufnehmen darfst. Sie zählen aber zu Deinen erreichten Punkten. Ouvert bedeutet zusätzlich, dass Du beim Spielen Dein Blatt offen hinlegen musst, so dass die Mitspieler ihre Karten optimal wählen können.

    nicht vergessen darf man hier, dass eine Ouvertansage auch eine Schneider und Schwarz Ansage inkludiert. Daher wird aus rechnerischen Gründen niemals ein Ouvert Farbspiel gespielt werden, da immer der Grand (auch nicht Ouvert) einen höheren Spielwert haben wird

    Ich gebe hier, auch wenn ich es im Text nicht explizit erwähne, immer meine persönliche Meinung wieder.

  • [...]

    Beim Nullspiel sortieren sich alle Karten ein, es gibt keine Trümpfe. Der Bube wandert also zwischen Dame und 9.

    [...]

    Der muss dann ggf. den Skat aufnehmen und ein Spiel ansagen, das mindestens den gereizten Wert erreicht.

    [...]

    Die 10 reiht sich im Null doch auch ein, oder? Also 7-8-9-10-Unter-Ober-König-As

    Weniger wichtig: Im zweiten Ausschnitt klingt es, als ob hier bereits überprüft würde, ob überreizt wurde. Das passiert aber erst nach Auszählung, weil ja (nicht angesagte) Schneider/Schwarz und/oder Unter im Hand-Skat zu berücksichtigen sind.

  • Skat ist nicht so schwierig, es gibt nur ein paar Details, die die Dinge verkomplizieren.

    Also wenn man nicht damit groß wird, wie bei uns quasi jeder, hat Skat m.E. schon eine Menge Details, die halt auch nicht unbedingt intuitiv sind. Zumindest habe ich schon eine ganze Reihe Erwachsene an Skat scheitern sehen... ^^

  • Ich finde auch, dass Skat kompliziert ist, wenn man damit nicht aufgewachsen ist. Ich habe es zum Glück schon mit 5 Jahren lernen müssen, weil mein Vater und mein Bruder noch einen Mitspieler brauchten und meine Mutter kein Skat mochte ...

    André Zottmann / Thygra Spiele - u. a. für Pegasus Spiele tätig
    Ich gebe hier generell immer meine eigene, ganz persönliche Meinung von mir.

    Friendly Reminder (for me and for you)

  • Ui, das halte ich ja für eine Hausregel. Ich kenne dieses Vorgehen auch, aber nur OHNE. Also kein Bube, kein Ass = OHNE 5, Spiel 6. Kann aber sein, dass sich da regeltechnisch in den letzten - öhm - 10 (?) Jahren etwas geändert hat.

    Nein, ich denke, das ist keine Hausregel. Ich spiele schon ewig Skat, früher auch Turniere und Skat-Club, und kenne das nicht anders. Außer ich habe mehr als 50 Jahre mit Hausregel gespielt und das nicht bemerkt =O

    Witzig. Muss nochmal meine alten Skat-Kumpels fragen, da das natürlich extrem selten vorkam, wenn überhaupt. Ich hatte meine Version auch nie hinterfragt, weil ein MIT 5, 6, 7 etc. natürlich irgendwann keine Skills mehr erfordert und damit auch keinen noch so hohen Score. Daher sowohl beim Reizen als auch beim Spielen ein Selbstgänger (meistens zumindest).

    Hingegen ist ein OHNE 5, 6, 7 etc. schon eine echte Herausforderung und großes Risiko. Das Ding zu gewinnen verdient dann auch viele Punkte, im Gegensatz zum "MIT", das dann zufällig das Ergebnis nach oben treibt.

  • Ich finde auch, dass Skat kompliziert ist, wenn man damit nicht aufgewachsen ist. Ich habe es zum Glück schon mit 5 Jahren lernen müssen, weil mein Vater und mein Bruder noch einen Mitspieler brauchten und meine Mutter kein Skat mochte ...

    Ja Skat ist durchaus komplex und kann sehr frustrierend sein, wenn man mit alten Recken spielt, insbesondere, wenn man mit ihnen gegen den Einzelspieler spielt und nicht ganz auf der Höhe bezüglich der Fertigkeiten ist. Man kann Skat aber auch auf Fun-Level spielen.

  • Ach so, auch ich habe das Spiel vor 55 Jahren so kennengelernt, dass es MIT 5, MIT 6 etc. gibt. Ich kenne es nur so, dass MIT und OHNE quasi gleich behandelt werden.

    André Zottmann / Thygra Spiele - u. a. für Pegasus Spiele tätig
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  • Mit oder ohne 11 Spitzen sind die (theoretischen) Maximalwerte.

    Jetzt stehe ich doch gerade auf dem Schlauch. OHNE 11 ist mir klar, aber wie kann man denn mit 10 Karten auf der Hand MIT 11 haben?

    André Zottmann / Thygra Spiele - u. a. für Pegasus Spiele tätig
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  • Ok, danke, dann wird das ja stimmen. Extrembonus für eine rein glückliche Hand. Wieder was gelernt.

    Mit 10, Spiel 11, schneider 12, schwarz 13 mal Kreuz macht schon mal 156.

    Mit 10, Spiel 11, Hand 12, schneider 13, angesagt 14, schwarz 15, angesagt 16 mal Kreuz immerhin schlanke 192.

    Mit 4, Spiel 5, Hand 6, Schneider 7, angesagt 8, Schwarz 9, angesagt 10 x Grand (20 bzw. 24, je nach Regelauslegung) auch nur 200 bzw. 240.

    Einmal editiert, zuletzt von hellvet (8. Januar 2026 um 10:05)

  • Extrembonus für eine rein glückliche Hand. Wieder was gelernt.

    Das ist in der Tat so, dass man mit etwas Glück einfach zu spielende Hände bekommen kann, aber über eine normale Runde mit 36 Spielen ist das Glück in der Regel nicht entscheidend. :)

    Thygra Wenn die 11. Karte im Skat liegt. :)

    Ich bin mir sicher, wenn meine Jungs damals mit so etwas gekommen wären, dass ich massiv protestiert hätte :lachwein:

  • Thygra Wenn die 11. Karte im Skat liegt. :)

    Darüber hatte ich vorhin nachgedacht, glaubte dann aber, dass die Karten im Skat nicht mitzählen. Das war natürlich Quatsch von mir, ein Bube im Skat zählt ja auch mit, wie mir jetzt wieder einfiel - ein allseits bekanntes Ärgernis, wenn man OHNE mit HAND spielt ... xD

    Danke!

    André Zottmann / Thygra Spiele - u. a. für Pegasus Spiele tätig
    Ich gebe hier generell immer meine eigene, ganz persönliche Meinung von mir.

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  • Ok, danke, dann wird das ja stimmen. Extrembonus für eine rein glückliche Hand. Wieder was gelernt.

    Mit 10, Spiel 11, schneider 12, schwarz 13 mal Kreuz macht schon mal 156.

    Mit 10, Spiel 11, Hand 12, schneider 13, angesagt 14, schwarz 15, angesagt 16 mal Kreuz immerhin schlanke 192.

    Mit 4, Spiel 5, Hand 6, Schneider 7, angesagt 8, Schwarz 9, angesagt 10 x Grand (20 bzw. 24, je nach Regelauslegung) auch nur 200 bzw. 240.

    Es ist eher unwahrscheinlich, dass ein Farbspiel MIT 7 oder mehr als Grand nicht mindestens genauso viele Punkte bringt. Bei den Grand-Spielstufen fehlt noch offen (ouvert).

  • Ok, danke, dann wird das ja stimmen. Extrembonus für eine rein glückliche Hand. Wieder was gelernt.

    Mit 10, Spiel 11, schneider 12, schwarz 13 mal Kreuz macht schon mal 156.

    Mit 10, Spiel 11, Hand 12, schneider 13, angesagt 14, schwarz 15, angesagt 16 mal Kreuz immerhin schlanke 192.

    Mit 4, Spiel 5, Hand 6, Schneider 7, angesagt 8, Schwarz 9, angesagt 10 x Grand (20 bzw. 24, je nach Regelauslegung) auch nur 200 bzw. 240.

    Es ist eher unwahrscheinlich, dass ein Farbspiel MIT 7 oder mehr als Grand nicht mindestens genauso viele Punkte bringt. Bei den Grand-Spielstufen fehlt noch offen (ouvert).

    Ist ja alles nur Theorie. Ein Spiel MIT 10 spiele ich selbstredend als Grand-ouvert.

  • Ein Grand statt mit 7 kannst du aber tatsächlich auch schnell verlieren. 3 Farben einzeln, deine Gegner fangen an und spielen die drei Farben mit Ass und 10 aus, schwupps verloren.

    Das gilt für das entsprechende Farbspiel mit 7 allerdings genauso, wenn die drei Beikarten weder Ass noch 10 sind. :) Farbspiele mit 7 werden tatsächlich häufig verloren, obwohl sie auf den ersten Blick so stark wirken.

  • Ein Grand statt mit 7 kannst du aber tatsächlich auch schnell verlieren. 3 Farben einzeln, deine Gegner fangen an und spielen die drei Farben mit Ass und 10 aus, schwupps verloren.

    Das gilt für das entsprechende Farbspiel mit 7 allerdings genauso, wenn die drei Beikarten weder Ass noch 10 sind. :) Farbspiele mit 7 werden tatsächlich häufig verloren, obwohl sie auf den ersten Blick so stark wirken.

    Verstehe ich nicht. Bei MIT 7 ist doch Ass, 10 und K auf der Hand?

  • Verstehe ich nicht. Bei MIT 7 ist doch Ass, 10 und K auf der Hand?

    Sorry, war blöd ausgedrückt. Ich meinte die 3 Karten, die nicht Trumpf sind. :) Das war jedenfalls bei uns zu Schulzeiten irgendwann eine feste Erkenntnis, dass Spiele mit 7 Trumpf überraschend oft verloren gingen. Empirisch belegen kann ich es nicht. ^^

  • Verstehe ich nicht. Bei MIT 7 ist doch Ass, 10 und K auf der Hand?

    Sorry, war blöd ausgedrückt. Ich meinte die 3 Karten, die nicht Trumpf sind. :) Das war jedenfalls bei uns zu Schulzeiten irgendwann eine feste Erkenntnis, dass Spiele mit 7 Trumpf überraschend oft verloren gingen. Empirisch belegen kann ich es nicht. ^^

    Ja, ist bei uns auch öfters vorgekommen

  • Ich versuche gerade nachzuvollziehen, was in den Skat gedrückt wurde, wenn drei blanke Fehl ohne As übrigbleiben. Bei Hand ist so ein Spiel durchaus risikoreich und die Position ist (immer) beim Reizen zu berücksichtigen.

    Ich bin auch der Auffassung, dass Skat regelmäßig nicht so nebenher erlernt werden kann. Dafür ist das Erklären schlankerer moderner Stichspiele unglaublich einfach, wenn Skat und/oder Doppelkopf bekannt ist. Ein 7 Yokai ist fix erklärt – wenn anfängliche Vorbehalte überwunden wurden.

  • Ich versuche gerade nachzuvollziehen, was in den Skat gedrückt wurde, wenn drei blanke Fehl ohne As übrigbleiben. Bei Hand ist so ein Spiel durchaus risikoreich und die Position ist (immer) beim Reizen zu berücksichtigen.

    Es gab bei uns durchaus mal eine Hand, bei der 21 gedrückt wurden. Das wäre aber ein anderes Szenario als oben beschrieben, wo die drei blanken Farben von den Gegnern abgeholt werden, sprich: eben nicht Ass und 10 gedrückt wurden.

    Aber ja, 7 Trümpfe sind kein Garant. Und MIT 4 (mehr gab es bei uns, wie oben gesagt nicht) zu verlieren war mal so richtig Mist.