Eure Tops und Flops des Jahres 2025

  • Abschliessend möchte ich nach dem Präsentieren der Zahlen noch einige Anmerkungen zu bestimmten Highlights in meinem Spieljahr 2025 geben.

    Da wurde ich doch gerade dran erinnert, den Thread dazu aufzumachen. Also wie jedes Jahr finde ich es spannend, von Euren persönlichen Tops und Flops des letzten Jahres zu lesen. Bei mir gilt wir immer, dass ich an dem Wieso interessiert bin. Also wieso sind bestimmte Spiele top? wieso seht ihr sie für Euch als Flop? Reine Listenaufzählungen ohne weiteren Angaben sind logischerweise auch erlaubt, die überspringe ich aber beim Lesen. ;)

    Ich fange diesmal nicht an mit der Aufzählung, da ich noch einige Zeit (Tage) brauche, den Text dafür zu schreiben. Aber da cirdanim Nachbarthread schon begonnen hat, wollte ich hier eine geeigneteren Thread dafür zur Verfügung stellen.

    Gruß Dee

  • Oh, entschuldige bitte, das wollte ich dir nicht vorweggreifen. Deinen Thread hatte ich leider gar nicht mehr auf dem Schirm. Mir war einfach wichtig, meine Anmerkungen zu meinem Spielejahr 2025 zusammen mit meiner Jahresstatistik zu lassen.

  • Ich hatte 2025 zwei spielerische Offenbarungen/ Tops und zwei Vollkatastrophen/ Flops:


    Bewertung
    4,8/5
    Ausgezeichnet

    Unstoppable

    13 Partie zu zweit

    Ein Deckbuilding-Bossbattler für 1-2 Personen mit Sci-Fi-Thema. Bis zu zwei Spieler kämpfen also gegen einen Kartengesteuerten Boss. Erinnert erstmal an Aeons End, aber hat ein paar abgefahrene Ideen: Erstmal levelt man seinen Charakter auf und mit höherem Level bekommt man Zugriff auf bessere Deckbaukarten. Außerdem sind im Deck immer zwei Karten in einer Hülle. Auf der Vorderseite die Deckbaukarte und auf der Rückseite ein Thread/Monster/Gegnerkarte.

    Man zieht die Karten seines Decks mit der Threadseite nach oben und legt sie als Gegner in seine Auslage. Erst wenn man den Gegner besiegt hat, bekommt man die Karte (mit der Deckbauseite) auf die Hand und kann sie ausspielen. Dabei handelt es sich entweder um Actions, die danach abgeworfen werden, oder Allies, die liegen bleiben.

    Nun kann man in jede Karte noch bis zu zwei Upgrades kaufen und zwischen die Gegner/Deckbauseite schieben. Dabei wird aber die Deckbauseite der Karte UND die Thread-/Gegnerseite aufgewertet.

    Dass man gleichzeitig sein Deck und das Gegnerdeck baut und verbessert, ist eine ungewöhnliche aber total coole Idee.

    Außerdem levelt man auf. Allerdings ist man danach erstmal schwach, da man die Karten im Spiel abwerfen muss. Daher muss man das gut timen und aufpassen. Ebenfalls spannend und herausfordernd.

    Noch nie hat mich ein Spiel tatsächlich so gereizt, es mal Solo zu spielen. Und ich spiele eigentlich gar kein Solo.

    Positiv
    Negativ
    • Innovatives Spielprinzip (Spielerdeck ist Gegnerdeck + Uprades verbessern beides)
    • Sehr modular
    • spannend bis zum Schluss. Beim Aufleveln muss man immer vorsichtig sein, egal wie gut das Deck ist.
    • Sehr taktisch
    • Unterschiedliche Bosse
    • Wenig Keywords und Kartentexte gut formuliert


    • hoher Schwierigkeitsgrad, verzeiht wenig Fehler
    • weiteres Set wird ein neues Thema (Dungeon Crawler Carl) bekommen, Kompatibilität noch unklar
    • Glücksfaktor, ob man die passenden Karten/Upgrades bekommt
    • Interaktion der zwei Spieler eher gering, aber man kann sich gegenseitig mit Schaden helfen.
    • Gerade nur 3 verschiedene Bosse verfügbar



    Bewertung
    1/5
    Mangelhaft

    Nova Era

    Eine Partie zu viert (abgebrochen)


    Ein Zivilisationsspiel mit Karten und Würfeln. Man spielt über 9 Runden (drei Zeitalter mit je 3 Runden). Es gibt 5 verschiedene Karten und identische Würfelfarben. Zu Beginn einer Runde werden die Würfel zufällig in Dreiersets aufgeteilt und verdraftet. Eine zu hohe Summe verursacht „unrest“, was Schäden verursachen kann.

    Für jede Farbe gibt es eine Katastrophenleiste. Die übrig gebliebenen Würfel erhöhen (entsprechend ihrem Wert und Farbe) diese Leiste. Wird ein bestimmter Wert erreicht gibt es eine Katastrophe, die allen Spielern Schaden zufügt (meistens Karten aus der Auslage abwerfen).

    Danach benutzt man die Würfel reihum für Aktionen. In den meisten Fällen verwendet man sie, um von den farblich passenden Karten der Auslage eine zu nehmen und auszuspielen. Dabei steht immer nur die unterste Reihe zur Verfügung. Durch das Kaufen oder Reservieren von Karten werden neue Karten verfügbar. Übersteigt deren Wert die Würfelzahl, so muss die Differenz in der passenden Ressource gezahlt werden. Die Karten bringen Einkommen, verbesserte Aktionen oder Einmaleffekte.

    Am Ende des Zeitalters gibt es eine Zwischenwertung, wobei besonders die schwarzen Karten (Anführer) punkten, dann aber weggelegt werden.

    Manche Karten in der Auslage haben ein Upgrade fürs zweite Zeitalter, welches dann rausgesucht und auf die Hand genommen wird.

    Ab dem zweiten Zeitalter gibt es Karten, die fortgeschrittene Versionen von Karten aus dem ersten Zeitalter darstellen. Hier hätte man verschiedene Dinge machen können: Z.b besitzt man diese Karte, darf man die fortschrittliche kostenlos spielen.

    Stattdessen geht die Karte aus dem Spiel, sobald die fortgeschrittene Version gebaut wird, egal von wem. Das ist eine der schlechtesten Designentscheidungen, die ich je in einem Euro gesehen habe und hat mir das Spiel (zusammen mit dem hohen Glücksfaktor) echt verdorben. Noch nie ist meine Meinung zu einem Spiel im Laufe der ersten halben Stunde so in den Keller gegangen.

    Positiv
    Negativ
    • Recht einfache Regeln
    • Verschiedene Farben haben verschiedene Schwerpunkte/Strategien


    • sehr hoher Glücksfaktor (Würfel, Kartenauslage, Katastrophenleiste, Ärgerkarten)
    • Anspruchslos
    • Unübersichtlich (kleine Symbole auf den Karten, Aufbaukarten die rausgesucht werden müssen)
    • Ärger- und Frustfaktor mit Karten, die ohne Entschädigung abgeworfen werden müssen, weil ein anderer die Upgradeversion gebaut hat.



    Bewertung
    4,5/5
    Ausgezeichnet

    Bomb Buster

    75 Partien (25 zu dritt, 25 zu viert und 25 zu fünft)


    Ein kooperatives Spiel, bei dem man gemeinsam eine Bombe entschärfen muss, das als Zahlenpuzzle auf der Hand der Spieler dargestellt wird. Die Kabelplättchen tragen Zahlen von 1-12, jede Zahl gibt es 4 mal. Bei Spielbeginn werden die Plättchen zufällig auf die Spieler verteilt und von niedrig nach hoch sortiert, man kennt nur seine eigenen Kabel. Im Zug muss man in der Regel ein Paar Kabel mit identischer Zahl „durchschneiden“ (aufdecken) eines bei sich und einen bei einem Mitspieler. Wenn alle Plättchen erfolgreich abgeworfen wurden, gewinnt man das Spiel.

    Mit eingeschränkter Kommunikation gemeinsam Aufgaben lösen erinnert an „Die Crew“. Dieses Spiel habe ich gern gespielt, obwohl ich eigentlich keine Stichspiele mag. So sehr hat mir das Prinzip trotzdem gefallen. Nach ein paar Runden Bomb Busters ist Die Crew dann ausgezogen.

    Infoplättchen und Gegenstände helfen dabei. Rote und gelbe Kabel machen das Spiel schwerer. Das Spiel hat ist eine sehr gute Kombination aus Glück und Taktik. Die Menge an Informationen reicht in den meisten Fällen, um die Runde zu gewinnen. Durch die sehr eingeschränkte Kommunikation gibt es außerdem kein Alphaspielerproblem. Die verschiedenen Missionen haben Sonderregeln und besonderes Material, welches man freischalten kann.

    Positiv
    Negativ
    • Gute Mischung aus etwas Glück und viel Taktik
    • Innovativ
    • recht schnell erklärt
    • Modulares System mit viel Variation bei den Missionen


    • Alphaspielerproblem zwar eingeschränkt aber vorhanden
    • Glücksfaktor



    Bewertung
    0,5/5
    Mangelhaft

    Das Eselspiel

    Eine Partie (8 Spieler)

    Ich kam etwas später zu einem Brettspielabend, und konnte bei diesem Spiel noch einsteigen. Das war natürlich lieb gemeint, aber die selbstbemalten Holzsteine und die gedruckte Anleitung hätten mir bereits eine Warnung sein können. Sah nach einem dieser „Klassiker“ von vor 30 Jahren aus, war er dann spielerisch auch.

    Im Endeffekt ist es ein super langweiliges Zahlenzieh- und Legespiel. Die Regeln könnt ihr bei Interesse gerne auf meinem Foto nachlesen Das Spiel ist anspruchslos und zieht sich ewig in die Länge. Dies liegt daran, dass man erstmal den Vorrat leerspielen muss und außerdem ständig Strafsteine (oder Steine von anderen Spielen) bekommt. Als noch eine weitere Person aufgetaucht ist, bin ich nach quälend langen 20 Minuten dann ausgestiegen und habe mit ihr Jaipur gespielt. Die richtige Entscheidung, denn als wir damit fertig waren, war das Eselspiel am anderen Tisch immer noch nicht zu Ende.

    Bei mir steht Spielspaß inzwischen weit über sozialer Interkation: Ich toleriere also keine schlechten Spiele in sozial lockerer und lustiger Runde mehr.

    Positiv
    Negativ
    • einfache Regeln


    • Anspruchslos
    • Glückslastig
    • Viel zu lang



    Ich freue mich schon sehr auf die Tops und Flops von anderen :)

  • Also meine Enttäuschung:

    Kremlin.

    Ich wollte es mögen und freute mich auf ein wenig hin und herpolitisieren und gegenseitiges nerven.

    Am Ende war es unerwartet trocken, leider nicht robust, weil wegen Regelfehler lief alles aus den Ruder und die Würfelorgie bei der Alertungsphase hat eher uns altern lassen. Es wollte sich leider kein Flow einstellen.

    Enttäuschung Nummer 2:

    Die Sidequest Exitspiele (Frostpink und 7teSee)

    ich hatte was cooleres Erwartet. Rätsdl waren -für meine Gruppe- eher meh und es waren -zumindest jetzt in meiner Erinnerung- eher Ausprobier-Rätsel, sodass man selten gemeinsam überlegt hat.


    Überraschung: Euphrat und Tigris

    Als Spiel wo man sich schnell auf die nerven geht, was eine angenehme Länge von etwa 1h bei 4 Nasen hat und dessen Regeln übersichtlich sind. Aus das Spieögeschehen selber kann man immer gut erfassen, sodass man selten vor Optionen verloren ist. Ich hatte es zäher erwartet.

    Überraschung Nummer 2: Arche Nova.

    Meine Frau spielt es gerne. Unerwartet, aber keine Beschwerde meinerseits.

  • Flops

    ISS Vanguard : Ich hätte es so gerne mögen wolle , aber die Verwaltung war mir am Ende zu sehr Amt. Gefüttert wurde das Gefühl durch ein paar Regelstellen wo es knirschte.

    Minos : Musste früh wieder ausziehen, die WürfelPositionierungsmechanik hat mir keine tiefere interaktive Freude beschert wie erhofft, das war zu stumpf.

    Take Time : für meinen Spielegeschmack zu random, 50% Restrisiko ob Pläne aufgehen (können), zu viel Theorie vor der Partie und zu wenig Interaktion in der Partie. Ich sage aber dazu, ich bin kein Fan von KoOp (Siehe dazu aber bei den Tops BombBusters, und Fußnote andere Ausnahmen)

    Tops

    Bomb Busters: Ich mag keine KoOpSpiele. Ausnahme sind Story, Kampagne, Battle, Narratives bzw Gloom und Frosthaven. Hin und wieder teste ich aber gerne Titel mit gutem Ruf und BombBusters hat mich völligst überzeugt. Eine kleine Idee die man so schön mit kleinen Ideen modifizieren kann.

    Zug um Zug Legenden : Viel Zug um Zug auf dem Buckel vermochten die 12 Partien alles was geht in einem Spiel unterzubringen.

    Euros: Vor ein paar Jahren wäre hier sicher ein dicker Klopper gestanden der sich hervortat. Entweder werde ich alt, niemals, oder och finde an den Mechanikmonstern weniger als noch einst, vielleicht sind sie überladen vielleicht sind sie nur für mein Empfinden überladen. Daher landen gleichauf als Tops Endeavor DeepSea & Saltfjord hier auf der Liste. Gutes tiefes Spielgefühl das einladend wirkt und einmal gelernt jederzeit wieder auf den Tisch kann, weil man schnell wieder drin ist.

    Shackleton und Phönix müssen sich noch in der Langfristigkeit beweisen, sind wie auch Adas Dream aber Anwärter ;)

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  • Meine Flops in diesem Jahr waren:

    #Faraway: kam überhaupt nicht gut bei uns an. Ob man nachdenkt oder zufällig die Karten spielt, kommt fast aufs gleiche raus. Ist schnell wieder ausgezogen und hat durch Castle Combo einfach einen wesentlich besseren Vertreter.

    2 Spiele, die ich auf der Messe angespielt habe und wirklich schlecht fand: #EscapefromProjectRiese und #Osmosis. Letzteres könnte ggf. sogar noch besser sein, aber es hat sich niemand um uns gekümmert und es vernünftig erklärt.
    An sich aber, wie erwartet, auch in diesem Jahr keine wirklichen Flops. Ich kann recht gut einschätzen was uns gefällt. Sollte das Spiel dann meiner Frau doch nicht zusagen, ist es dennoch kein Flop weil es oft auch nur mir dann gefällt.

    Highlights gab es einige.

    #DragonsofEtchinstone ist seit der Lieferung fast ständig auf dem Tisch und gefällt mir unfassbar gut. Schnell gespielt, viele kleine Entscheidungen zu treffen und (so lange sie ganz sind) schöne Karten.

    Auch ein phantastisches Spiel, welches bei uns immer und immer wieder auf den Tisch kommt ist #Harmonies. Cascadia und Wispwood sind ebenfalls 2 tolle Spiele, die wir aber immer im Regal stehen lassen und uns für Harmonies entscheiden. Da passt für uns einfach alles.

    Auch wenn ich das Spiel nicht per se sehr gut finde, ist #TakeTime dann doch ein Highlight. Die Kinder wollen es immer spielen, ein Freund von uns ist total süchtig und meine Frau wollte auch stundenlang nicht aufhören. Das Spiel fesselt somit alle an den Tisch und sorgt für gute Stimmung: gelacht haben wir nämlich viel. Und dafür sind Spiele ja dann doch da.

    Ebenfalls toll, da auch die Kinder sehr begeistert sind: #BossFightersQR, #DerHobbitHinundzurück, #TagTeam.

    Für mich und meine Frau noch 2 späte Highlights: #Artengarten und #DasPhönixProjekt. Spielerisch total toll umgesetzt und fluffig gespielt. Ich freue mich, diese Spiele auch regelmäßig 2026 zu spielen.

  • Ich beschränke mich mal auf die Kampagnenspiele die wir dieses Jahr in einer festen Runde gespielt haben:

    Top waren Agemonia, das wir in 2024 angefangen hatten, und bis Februar 2025 spielten. Ebenfalls top war Tidal Blades 2: Rise of the Unfolders, was wir seit Oktober spielen, und wohl im Januar durchhaben.

    Dazwischen war ein Spiel das okay war, ISS Vanguard, und ein totaler Flop, Nova Aetas: Renaissance. Das haben wir zwei Sessions lang probiert, insgesamt über 10 Stunden, und sind mit dem Spiel einfach nicht warm geworden. Das 3D Terrain sieht gut aus, ist aber am Tisch dann nicht so wirklich praktisch. Und für unseren Geschmack spielte Zufall eine zu grosse Rolle, was mich bei einem Spiel mit einfacheren Regeln dann weniger gestört hätte. Auf jeden Fall wollte es von 4 Spielern nach 2 Nachmittagen keiner mehr spielen.

  • Wirkliche Flops hatte ich letztes Jahr nicht.

    Nicht besonders angetan war ich von #Sides (langweiliges Wörterraten) und #Quadropolis finde ich von mal zu mal schwächer, ähnlich wie #Camargue


    Zu Topps wurden:

    • #EbbeUndFlut Wirkt sehr bieder durch die Aufmachung, ist aber ein sehr schönes, schnell gespieltes Zwei-Spieler-Spiel
    • #Smart10 ist imho das mit Abstand beste Quizspiel. Tolle Fragen, gute Aufmachung und durch das Format eines der Spiele, die man fast überall spielen kann.
    • #AgentAvenue steht auf Platz 2 meiner Zwei-Spieler-Spiele des Jahres. Viel Spiel in kleinem Format, geniales Runterbrechen des "Ich denke, dass du denkst, dass..."-Prinzips.


    Lobende Erwähnungen noch für #Mandala, #Instinkt und #CarpCity

    Einmal editiert, zuletzt von laaar (1. Januar 2026 um 23:20)

  • Da verweise ich auf meinen Post im Solo Thread wenn es Recht ist :)

    cold25
    30. Dezember 2025 um 18:55

    Meine derzeitigen Lieblingsspiele:

    1. Captain's Chair

    2. Schiffbauer der Nordsee Redux

    3. Am goldenen Fluss


    geplant für 3. Quartal '26: Raiders of Scythia, Emberleaf, The Anarchy, How to save a world, Mythwind

    Top all-time Euro's: Founders of Gloomhaven, Revive, Lost Ruins of Arnak, Terraforming Mars, Spirit Island,
    Terra Mystica, Dune Imperium

    Top all-time Thematic : Gloomhaven, Street Masters, Herr der Ringe LCG, Arkham Horror LCG, Vindiction

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  • #Bombbusters

    Erst kürzlich kennengelernt und gleich im Angebot für 25€ gekauft. Was soll ich sagen, ich mag keine kooperativen Spiele weil die meisten ein Alpha Problem haben, dass sehe ich bei Bomb Busters überhaupt nicht, da ja nicht über das eigene Tableau gesprochen werden darf.

    Top👍

    #blackforest

    Black Forest habe ich dies Jahr kennen gelernt und bin überrascht, dass so wenig drüber gesprochen wird. Für mich wegen dem variablen Aufbau und der entspannenden und nicht komplizierten Spielweise definitiv top.

    Top👍

    #Raisingrobots

    Kommt etwas im Gewand eines Flügelschlags daher, ist aber vom Auktionsmechanismus näher an Race for the Galaxy oder Puerto Rico.

    Sieht putzig aus, ist einfach und schnell zu spielen.

    Top👍


    Flops merke ich mir meist nicht, wobei man soll seinen Feinden ja näher sein als seinen Freunden :lachwein:

    Mir fällt doch was ein:

    #Bohemians

    Für Einsteiger vom Spielprinzip nicht schlecht, aber für alle die bereits länger als 2 Jahre spielen gibt's deutlich bessere Deckbuilder.

    Bin's nach der Messe Gott sei Dank noch gut wieder losgeworden.

    Flop:thumbsdown:

  • Also meine Enttäuschung:

    Kremlin.

    Ich wollte es mögen und freute mich auf ein wenig hin und herpolitisieren und gegenseitiges nerven.

    Am Ende war es unerwartet trocken, leider nicht robust, weil wegen Regelfehler lief alles aus den Ruder und die Würfelorgie bei der Alertungsphase hat eher uns altern lassen. Es wollte sich leider kein Flow einstellen.

    Kreml gewinnt ganz enorm wenn es einen "Moderator" gibt der quasi, neben dem Spieln, auch durch das Spiel leitet. Das Absingen der Internationalen wenn mal wieder ein verdienter Genosse das Zeitliche segnet ist Pflicht; der Konsum von Alkoholika um den Verlust des Genossen zu verarbeiten und diese(n) zu ehren ist freiwillig ;)

    Ich gebe hier, auch wenn ich es im Text nicht explizit erwähne, immer meine persönliche Meinung wieder.

  • Bei uns die Tops ganz klar

    1) Captains Chair - unfassbar gute Weiterentwicklung von Imperium mit nur ganz wenigen Kritikpunkten

    2) Galactic Cruise - Thematisches und material-opulentes Euro mit einer funktionierenden Mechanik, die so viel Abwechslung bietet, in dem, was man tut, dass man gleich wieder neu anfangen möchte

    3) Ada´s Dream - unser absolutes Sucht-Spiel dieses Jahr. Ähnliche Gründe wie bei Galactic Cruise - aber für mich nochmal deutlich interaktiver

    Flops:

    1) Bohemians - wollten wir gern mögen, aber das Ding war einfach zu lang, zu zäh.

    2) Theocratia - irgendwie hatte ich mich gefreut, dass Tascini wieder mehr macht. Zu unrecht offenbar. Theocratia hatte wie immer holprige Regeln und machte zu zweit einfach so gar keinen Spaß.

    3) Slay the Spire - ein furchtbares Erlebnis. Rogue-Lite ist offenbar so gar nicht unser Ding. Wenn Aeons End daneben geht, pack ich auch wieder ein und versuch es nicht noch 4x. Verlieren gehört für mich zum Spielen dazu. Und dann würde ich lieber danach noch ein anderes Spiel spielen.

  • So, endlich komme ich dazu, auch etwas zu meinen persönlichen Tops und Flops des Jahres 2025 zu schreiben. Wie ich es auch gerne bei anderen lese, schreibe ich immer kurz eine Begründung dazu, wieso ein Titel auf der einen oder anderen Liste gelandet ist. Ich beschränke mich dabei auf Spiele, die ich in 2025 neu kennengelernt habe. Ansonsten würden in der Top-Liste jedes Jahr nur meine Lieblingsspiele der letzten Jahre auftauchen. Kinderspiele klammere ich dabei explizit aus, auch wenn von denen sehr viele neu für mich waren.

    Top 5

    Movers & Shakers (Quined Games, 2026) – Wertung: 10,0
    #MoversAndShakers
    Partien: 2x zu zweit und 2x zu dritt auf BGA
    Kurzfassung: „Panamax“-Nachfolger bei der Züge in Indien beladen und durch die Gegend geschoben werden
    Pro: sehr interaktiv mit dem Aufladen von Waren auf fremde Züge und dem Verschieben dieser; sehr eingängige Mechanismen; trotz Kettenzügen moderate Wartezeit; Zwangsinvestionen :); jede Auswahl einer Aktionskarte spannend, was optimiert werden kann; tolle Illustration von Andreas Resch; skaliert vermutlich gut; Solomodus (aber nicht ausprobiert)
    Kontra: Partien verlaufen ähnlich; innerhalb einer Partie auch etwas wiederholend; Symbolik nicht immer intuitiv verständlich; Thema kommt hervor, Setting aber nicht
    Spielberichte: RE: 10.11.-16.11.2025 RE: 17.11.-23.11.2025

    Begründung: „Panamax“ ist eines meiner Lieblingsspiele. Ein Neuauflage mit Zügen sah ich sehr uninteressiert zu. Dann konnte ich es aber auf BGA spielen und es hat mich gleich von Anfang an begeistert. Alles, was mich an „Panamax“ störte war weggefallen. Wesentlich schlanker, wesentlich schneller. Und dennoch sehr interaktiv mit dem gleichen Grundmechanismus. Nach Feedback an die Autoren und der Voraussicht, dass sich noch einiges bessern wird, habe ich „Movers & Shakers“ im Crowdfunding unterstützt – und „Panamax“ schon einmal verkauft.

    Clans of Caledonia: Industria (Karma Games, 2025) – Wertung: 10,0
    #ClansOfCaledoniaIndustria
    Partien: 2x zu dritt
    Kurzfassung: Mehr von allem aus dem Grundspiel plus ein extra Zugtableau mit mehr Möglichkeiten.
    Pro: neue Clans, neue Plättchen, neue Spielplanmodule fügen sich nahtlos und perfekt ins Grundspiel ein; auch die vier kleinen Ergänzungen mit Auszeichungsplättchen, Marktanpassungen, Refill Board und Bauernhofmärkte sind sehr gut integrierbar; Zug-Tableau und Meilensteine bieten mehr Möglichkeiten zu punkten bzw. an Geld oder Ressourcen zu kommen; nur zwei neue Aktionen machen das Spiel nicht komplizierter
    Kontra: Zugtableau macht das Grundspiel noch einmal komplexer; wirkt vor dem ersten Spielen fast unmöglich, dass man Waren liefern und Aufträge erfüllen kann; zu dritt wenig Interaktion auf dem Zugtableau (Interaktion kommt durch das Grundspiel auf dem Spielplan); etwas längere Spielzeit als im Grundspiel
    Spielbericht: 15.12.-21.12.2025

    Begründung: „Clans of Caledonia“ ist eines meiner Lieblingsspiele (hey, so fing doch schon einmal ein Satz an). Und so war ich auf „Industria“ gespannt. Der erste Test – noch als Prototyp – stimmte mich nicht so richtig glücklich. Aber mit jeder Partie wurde es besser, nur mit dem Zugtableau wurde ich nicht warm. Im Austausch mit dem Verlag Karma Games konnte ich aber „Industria“ etwas mitgestalten und hoffentlich so gut machen, wie es jetzt ist. Und es ist gut. Sehr gut sogar. So gut, dass mit inzwischen sogar das Zugtableau gefällt.

    Barrage: Duel (Cranio Creations, 2024) – Wertung: 9,5
    #Barrage #BarrageDuel #Wasserkraft
    Partien: 1x zu zweit
    Kurzfassung: „Wasserkraft“ auf einer speziellen Duell-Map mit einem Duell-Tableau.
    Pro: schöne, enge Karte mit neuen Wegen; zufälliges Setup, was Plätze belegt, erzeugt Variabilität
    Kontra: Duell-Tableau für mich überflüssig
    Spielbericht: RE: 17.03.-23.03.2025

    Begründung: „Barrage“ ist eines … naja, ihr wisst schon. Da ich oft zu zweit spiele, war ich sehr auf die Duell-Karte gespannt und sie hat nicht enttäuscht. Alles ist schön kompakt und man kommt sich gut in die Quere, was ich an „Barrage“ so liebe. Auf der Standardkarte konnte man sich zu zweit einfach zu gut aus dem Weg gehen. Ich finde das Duell-Tableau zwar überflüssig, aber das muss ich ja nicht dazu nehmen.

    Zenith (PlayPunk, 2025) – Wertung: 9,5
    #Zenith
    Partien: 4x zu zweit (davon 2x auf BGA)
    Kurzfassung: Tauziehen um Vorherrschaft auf fünf Planeten und Wettlauf in den Technologien
    Pro: direkte, sehr hohe Interaktion, wie es sich für ein Duell-Spiel gehört; toller Karteneinsatzmechanismus auf drei Arten; sehr schöne Mechanismen mit Tauziehen und Technologie; Variabilität bei den Technologie; unterschiedliche Siegbedingungen; sehr schön illustrierte und abwechslungsreiche Karten; kurze Spieldauer von 30 Minuten
    Kontra: eher funktional wirkendes Spielbrett und Technologieleiste
    Spielberichte: RE: 03.03.-09.03.2025 RE: 28.07.-03.08.2025 RE: 04.08.-10.08.2025

    Begründung: „Zenith“ ist für mich ein fast perfektes Zweipersonen-Duellspiel. Ich gebe zu, dass es mir sogar noch etwas besser als mein Highlight „Herr der Ringe: Duell um Mittelerde“ gefällt, aber mir reicht ein Duell-Spiel im Schrank. Jedenfalls machen alle Partien so viel Spaß. Ständig geht es hin und her. Und die Entscheidung, wie ich eine Karte einsetze, ist so spannend. Einfach ein großartiges Spiel!

    Galactic Cruise (Kinson Key Games/PD-Verlag, 2025) – Wertung: 9,5
    #GalacticCruise
    Partien: 1x solo, 1x zu zweit und 1x zu dritt auf BGA
    Kurzfassung: Weltraumtourimus mittels Arbeitereinsatz, Aktionswahl und ganz viel anderen Mechanismen
    Pro: (fast) alle Mechanismen fügen sich sehr gut in das Gesamte ein; ich kam schnell in das komplexe Spiel rein; trotz langer Spielzeit wollte ich nicht aufhören zu spielen; sehr klare und verständliche Spielplangrafik von Ian O'Toole
    Neutral: geringe Interaktion; dafür kann ich aber auch planen und ausführen, was ich möchte
    Kontra: lange Spielzeit; hohe Wartezeit zwischen Zügen; Partie entwickelt sich sehr langsam
    Spielberichte: 29.09.-05.10.2025 RE: 06.10.-12.10.2025 RE: 06.10.-12.10.2025

    Begründung: Trotz der Negativpunkte hat mich „Galactic Cruise“ sehr begeistert. Da passt sowohl mechanisch als auch thematisch so viel zusammen. Und gleich ab Partie 1 ergab sich für mich ein Bild, was ich wie machen will. Und das trotz der eher hohen Komplexität. Hätte ich ein anderes Umfeld, würde der Titel sicherlich in meinen Schrank einziehen dürfen. Bis dahin freue ich mich darüber, das Spiel zumindest kennengelernt zu haben. Und sicherlich kann ich das irgendwann irgendwo wieder einmal mitspielen.

    Runner up (jetzt auch mit Kinderspielen): #TeamAdlerauge (9.5), #Pictoo (9.0), #TrickyTreats (9.0), #NipponZaibatsu (9.0), #Emblems (9.0), #Hitster (9.0), #BorealisArcticExpeditions (9.0), #TheLastDroids (8.5), #AzulDuel (8.5), #AmGoldenenFluss (8.0), #Australis (8.0)

    Flop 5

    Flossen weg! (funbot/Korea Boardgames, 2025) – Wertung: 4,5
    #FlossenWeg
    Partien: 1x zu dritt auf der SPIEL'25
    Kurzfassung: Twister mit Fingern
    Pro: schnell erklärt und gespielt; viel Interaktion; sorgt für Lacher; nettes Bluffelement
    Kontra: ist für mich eher Beschäftigung als Spiel; große bzw. großhändige Menschen haben einen Vorteil
    Spielberichte: RE: (an-) Gespielt: Erste Eindrücke von der Spiel 2025

    Begründung: „Flossen weg!“ ist so ein Spaßspiel, was mir keinen Spaß macht. Wie oben zu sehen gibt es wenig Negativpunkte, aber es hat mich einfach nicht angesprochen, die Finger zu verknoten und auf Karten zu legen, auch wenn es in der Situation auf der Messe unterhaltsam war.

    Landmarks (Pegasus, 2025) – Wertung: 4,5
    #Landmarks
    Partien: 1x zu dritt kooperativ
    Kurzfassung: Auf einer Landkarte müssen wir Wortplättchen einsortieren, um Schätze zu finden.
    Pro: kompetitiv in Teams oder kooperativ; nette Idee, ein Wortspiel mit Wegfindung zu kreuzen (die aber nur so halb für mich funktioniert)
    Kontra: manchmal unmöglich, einen Begriff bei drei oder mehr angrenzenden Plättchen zu finden; eher Zufall, wo Plättchen bei drei offenen Bereichen angelegt wird; hohe Wartezeit, wenn Tippgeber nichts einfällt
    Spielbericht: RE: 09.06.-15.06.2025

    Begründung: Von der Idee her fand ich „Landmarks“ nett, aber ich finde, es funktioniert nicht richtig. Es passiert viel zu oft, dass man den Weg in eine Richtung weitergehen wollte, aber es keinen Begriff mehr gab, der auf die zwei oder drei angrenzenden Begriffe passte. Und umgekehrt ist es Zufall, welche Richtung eingeschlagen wird, wenn der neue Begriff auf nur genau ein Plättchen passt, um aus obiger Situation herauszukommen. Dazu ist die Wartezeit teilweise extrem hoch, wenn dem Erklärer nichts einfällt, weil er sich „verlaufen“ hat.

    Hitster: Celebration (Jumbo, 2025) – Wertung: 4,0
    #HitsterCelebration
    Partien: 1x zu siebt kompetitiv
    Kurzfassung: wie Hitster nur mit mir unbekannten Liedern
    Pro: spielt sich wie Hitster
    Kontra: ganz viele mir unbekannte Lieder, von denen ich kaum welche mit Feierlichkeiten in Verbindung bringe
    Spielbericht: RE: 29.09.-05.10.2025

    Begründung: „Hitster“ steht bei den Tops oben als Runner up. Deswegen hat mich „Hitster: Celebration“ so extrem enttäuscht. Ich kannte die meisten Lieder nicht und konnte auch den Stil nicht einordnen, was auf Dauer frustrierend ist und keinen Spaß macht. Dazu hat sich das Spiel zu siebt kompetitiv auch noch ewig gezogen, sodass ich vorzeitig abbrach. Ich bleibe dann lieber beim Original.

    Qu'arz (Garden Gnome Games/till5am, 2026) – Wertung: 4,0
    #Quarz
    Partien: 1x zu viert via TTS
    Kurzfassung: Capture the Flag mit vier Fraktionen je vier Figuren auf einer Hex-Karte
    Pro: mir gefällt der Humor; asymmetrische Fraktionen mit asymmetrischen Figuren sorgen für Abwechselung; recht thematisch umgesetzt
    Kontra: grafisch und gestalterisch nicht mein Fall; hohe Regelfülle; sehr viele Regelfragen; sehr viel Lesen zu Beginn und damit schwerer Einstieg; langer Aufbau
    Spielbericht: 21.04.-27.04.2025

    Begründung: Ich wusste schon vor der Partie, dass dies nicht meine Art von Spiel sein wird. Aber der Einstieg war mir einfach zu kompliziert. Dazu gab es während der Partie noch sehr viele Regelfragen. Zur Verteidigung des Spiels: Wir spielten die Partie während der Crowdfunding-Kampagne. Es kann sein, dass sich hier im Nachgang noch einiges gebessert hat. Dann würde die Wertung sicherlich ein Punkt höher ausfallen.

    Das Spiel mit der Krake (Espenlaub, 1992) – Wertung: 2,0
    #DasSpielMitDerKrake
    Partien: 2x zu zweit und 1x zu fünft
    Kurzfassung: Spieler laufen auf einem Krakenrundkurs und sammeln Fische.
    Pro: innovativer Mechanismus mit Drehrad, der Figuren verschiebt
    Kontra: bis zur Unspielbarkeit unklare Regeln; skaliert sehr schlecht; fragwürdige Designentscheidungen
    Spielberichte: RE: 23.06.-29.06.2025

    Begründung: Mit „Das Spiel mit der Krake“ ist dann doch ein Kinderspiel mit reingerutscht, weil ich nicht viel mehr Flops bei den Erwachsenenspielen hatte. Die meisten Kinderspiele, die ich kennenlerne, sind ganz okay. Manche gefallen mir auch gut und ein paar wenige sogar sehr gut. Die Anleitung von „Das Spiel mit der Krake“ lässt aber so viel Regeldetails offen, dass man es zwingend hausregeln muss, weil es sonst nicht spielbar ist. Es ist nicht einmal definiert, wo die Figuren beim Setup hingestellt werden. Zu zweit ist das Spiel ebenfalls nicht spielbar, weil die Spielerin, die einen Fisch einsammelt, den nächsten aufdeckt und damit immer einen bei sich auswählen wird. Hier rennt die zweite Person also immer hinterher.

  • Meine Top's und Enttäuschungen 2025

    Top:

    • Street Masters
      Ich stimme ja eigentlich nie mit Becki überein, aber hier muss ich sagen war das mal ein Volltreffer. Anfang des Jahres wurde Street Masters ausgeliefert und kam gleich mehrmals auf den Tisch. Die Mischung aus Positionierung, Kartenmanagement und Würfelglück geht total auf. Dabei sollte man jedoch keine große Tiefe erwarten, sondern mehr sehr spaßige Bier und Bretzel Unterhaltung auf hohem Niveau. Nicht ganz so trashig wie Thunder Road, aber geht in eine ähnliche Richtung.
    • Primal
      Auf dem Sekundärmarkt geschossen, direkt mal ausprobiert und instant drauf hängen geblieben. Man nehme Street Masters, schmeiße den Amitrash über Bord und versprühe den Vibe eines Monsterhunters, schon hat man die Rezeptur "entschlüsselt". Die taktischen Kämpfe machen extrem viel Laune und sind auch ziemlich fordernd. Ebenso sticht das Crafting heraus, was ähnlich motivierend ist. Dank unzähliger Viecher kann auch noch in 2026 weiter gejagt werden.
    • Galactic Cruise
      Super gestreamlinetes Experten Euro. Sieht toll aus, hat ein Thema was durchsticht und dank vieler Module kam das schmucke Stück trotz Länge und später Lieferung durch PD schon 11x auf den Tisch. Ähnlich wie Darwin's Journey wirds immer noch nicht langweilig und hab direkt Lust auf noch ne Partie.
    • Speakeasy
      Kam sehr spät und nach den eher mauen Erfahrungen der letzten LaCerda's, die ich gespielt habe (Kanban EV und Gallerist (Ja ich weiß gelten als seine besseren, haben aber bei mir so gar nicht gezündet)) war ich mir schon nicht mehr sicher auf was ich mich hier eingelassen hab. Aber es kam noch 2x in 2026 auf den Tisch und hat mich voll abgeholt. Thema kommt gut rüber und Mechanisch fühlt es sich angenehm grüblig herüber. Die Aktionsketten erscheinen mir logisch, so dass trotz Komplexität das ganze Nachvollziehbar bleibt (mit sehr wenigen Ausnahmen).


    Auf der Enttäuschen Seite hab ich jetzt nicht pauschal schlechte Spiele, aber die haben so gar nicht unseren Geschmack getroffen.

    • Bomb Busters
      Unkommunikatives Deduktionsspiel. Als alten Skatspieler regt es mich schon fürchterlich auf, wenn mein Partner nicht weiß was zu spielen ist, aber hier sind es noch zwei mehr. Ich krieg die Krise bei sowas, bei Sky Team konnte man sich wenigstens keinen Reim auf die Würfelergebnisse machen aber das hier ist bei uns total durchgefallen. Das es zudem auch noch ziemlich hässlich aussieht hat es nicht besser gemacht. Nach 5 Partien musste das Spiel auch schon wieder ausziehen.
    • Dirt & Dust
      Klingt eigentlich genau nach meinem Spiel, aber spielt sich in der Praxis so dröge. Auch das Thema will trotz des stimmigen Artworks so gar nicht rüber kommen, da sich das ganze nie so recht erschließen will. Im Multiplayer ist die Interaktion nahe bei null und selbst Solo konnte es wegen dem viel zu einfachen und zufälligen Würfel Bot nicht überzeugen.
    • Luthier
      Ein toll aussehender Euro, aber auch nur auf den ersten Blick. Die Qualitätsmängel unter der Haube sind krass. Dazu kommt auch noch das Pacing des Spiel wirkt sehr unrund und führt besonders gegen Ende zu eine krassen Downtime. Auch im Balancing hab ich noch so einige Fragezeichen. Unterm Strich bleibt ein fader Beigeschmack bei einem Spiel was mit etwas mehr feinschliff sicher großartig hätte sein können.
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  • Also mein TOP im Jahr 2025 sind die Spielerunden mit Bananenfischer  Teewicht und Gheyn sowie die Familienrunden als auch mit meinem Bruder

    Auf das Jahr betrachtet war Everdell Complete Edition ein Dauerbrenner. Das war ein Weihnachtsgeschenk meiner Partnerin 2024 und zog sich eigentlich durch das ganze Jahr. Für mich hat es sich aber mit der Zeit etwas ausgespielt, aber da es meine Partnerin gerne spielt und selten Lust auf neue Spiele hat kommt Everdell immer wieder auf den Tisch. Wir haben jetzt auch die Erweiterungen größtenteils durchgespielt. Es fehlen noch ein paar Module. Aber New Leaf hat mich persönlich am meisten abgeholt und gerade sind wir mit Spirecrest beschäftigt. Beides tolle Erweiterungen. Pearlbrook ist bei uns aber durchgefallen. Ansonsten punktet Everdell mit der Grafik einfach immer noch. Bei der neuen Standalone überlege ich sogar, während mit Farshore noch nicht abgeholt hat.

    Aber mein Highlight schlecht hin war eigentlich Arcs. Ich habe es erst zur Messe dieses Jahr kennengelernt und hat mich übelst umgehauen. Ich fand Root 'gut' aber immer noch die Hürde es zu erklären nervt mich. In einer festen 4er Runde wäre das sicher auch eins meiner All-Time Favoriten. Arcs hingegen löst dieses Problem. Ich habe leider erst 4 Partien zu Buche, da die feste 3er Gruppe nur 4x zusammenkam. Ich kann Arcs garnicht so recht beschreiben, was mir daran so sehr gefällt. Die Regeln sind zwar nicht eingängig aber doch gut erklärt. Aber was im Spiel entsteht, dieser Fight verbunden mit einem Stichspiel trifft bei mir alle Punkte die mir gefallen. Die Illustrationen finde ich ebenfalls super. Arcs ist aktuell ein Spiel, was ich in einer 3 oder 4er Runde immer mitspielen will und aktiv oft einfordere. Nachteil: Zu zweit fand ich mir das etwas zu hefitg.

    Arcs steht bei mir aktuell bei einer 10 von 10.

    Dann Heat - weil ich vor 2-3 Jahren nicht begeistert war, hat der zweite Versuch mich positiv abgeholt. Einfach, schnell gespielt und mit Modulen schnell zu einem komplexeren Ding ausgeweitet. Leider habe ich es in meiner Sammlung noch nicht, wird aber bald sicher einziehen, da es in vielen Runen gut ankommen würde.

    Dann noch Rebirth. Das hat hinten raus eine Menge Partien gebracht. Aktuell 19 Runden. Wird oft als Lückenfüller gespielt. Auch daran gefällt mir, dass es so schnell erklärt ist. Und man nach einer Partie eigentlich sofort eine zweite möchte. Die Regeln könnten kaum einfacher sein, aber was man im Gegenzug für Entscheidungsmöglichkeiten hat steht in einem extremen Verhältnis. Für mich eigentlich ein Kandidat: Spiel des Jahres.

    Dann die Flops:

    Tag Team: Ich fand es in den ersten 2-3 Runden eigentlich ganz gut und interessant, aber eigentlich habe ich schon jetzt keine Lust mehr drauf. Obwohl es mir optisch gefällt, war die Luft leider schneller raus

    Scarface 1920: Weiß ich garnicht mehr genau, aber es war lang und ich fand es irgendwie langweilig

    Tricky Taders: Leider auch eher meh.

  • Meine Tops 2025:

    • HEAT: bleibt seit seinem Erscheinen bei mir immer vorne mit dabei. Seit ich nun 13 Seasons in der Online-Liga gespielt habe, ist es mein täglicher Begleiter. Aber auch auf dem Tisch ist es immer wieder zu sehen.
    • Pax Pamir: ein grandioses Spiel, sowohl in Sachen Material als auch Spielgefühl. Eines unserer Favourites in der Gruppe. Auch Solo ein echter Genuss. Wehrle at his best.
    • Civolution: Als Feld-Verschmäher musste ich das trotzdem haben und wurde nicht enttäuscht. Die Vielfalt in diesem Spiel ist umwerfend. Habe nur wenige Partien bislang gespielt, aber die waren bereits fantastisch.
    • Star Trek: Captain's Chair: erst wenige Tage alt, aber schon im Herzen angekommen. Aktuell mein Lieblingsspiel, leider für mich deutlich besser als Imperium. Da gibt es noch viel zu entdecken.
    • Dune Imperium: Uprising/Bloodlines und all das andere Zubehör: ohne Worte, eines der besten Games in meinen Regalen.
    • EDIT: Oh, einen ganz fetten Eintrag fast vergessen, da auch noch relativ neu im Regal: Herr der Ringe: das Schicksal der Gemeinschaft. Das ist so stark, thematisch durch und durch mit tollem Material ausgestattet. Als alter Pandemie-Fan in den frühen Jahren dieses Hobbies ist zudem die Mechanik total vertraut, so dass da keine Fragen entstehen. Großartig.

    Meine Überraschungen, Spiele, von denen ich nicht gedacht hätte, dass sie mich (noch einmal) überzeugen können:

    • Mage Knight: war bereits auf dem Weg ins Archiv, als ich zufällig noch einmal ein Video dazu sehen konnte. Nach Jahren wieder ausgepackt und solo losgespielt. Und wie! In diesen Tagen um den Jahreswechsel Dauergast auf dem Tisch, heute Abend sogar zu zweit.
    • Kingdom Legacy: Ich habe alle Kampagnenspiele, die ich besitze entblindet und kaufe keine Legacy-Spiele. Ich bin mehr zufällig an KL geraten und habe zunächst, wie so viele hier, gesleeved, was das Zeug hält. Dann irgendwann dachte ich: Blödsinn, ich spiele das Ding, wie vorgesehen. Zwar zerreisse ich immer noch keine Karten, sondern horte sie irgendwo in einer Kiste (dienen übrigens als Versteifer für ausgedruckte Fan-Karten), aber ansonsten ist es - Legacy. Mann, macht das Spaß. Einige Erweiterungen harren noch der Dinge, aber ich liebe das Artwork und die Mechanik. War 2025 eine echte Entdeckung und ein echtes Highlight.
    • Rallyman Dirt: Nachdem Rallyman GT ebenfalls auf dem Weg ins Archiv war, hat mich irgendwer geritten, Dirt und die Monte Carlo Erweiterung zu kaufen. Und das mit den vielen Fan-Materialien macht super Spaß. Ist bislang auch noch nicht gebührend gespielt worden, ist aber voll auf dem Radar.
    • Endeavor Tiefsee: Gehört eigentlich oben in die Highlights. Das Überraschende war aber, wie es meine "Expertengruppe" gesuchtet hat. An einem der regelmäßigen Spieleabende wollte ich es mal als seichtes Intermezzo auf den Tisch bringen. Prompt kam vor meiner nächsten Gastgeberschaft ein paar Wochen später der Vorschlag, es wieder zu spielen. Und zu viert kompetitiv macht es enorm Spaß.
    • Jump Drive: Als Race for the Galxy Fan, so wohl "in echt" als auch als App habe ich im letzten Jahr vermehrt das kleine Jump Drive solo gespielt. Was soll ich sagen: wenige Minuten, dann ist das Ding durch und das RftG-Feeling ist auch da. Als Zwischendurchspiel super geeignet.

    Flops:

    • Ich schaue mir die Spiele vor dem Kauf immer erst genau an, in Foren, auf YT oder durch Regellesen. Deshalb finden sich in meinem Fundus so gut wie keine Flops. Allerdings hatte ich vor Weihnachten die Idee, etwas Spaß auf den Tisch zu bringen und habe Lightspeed Arena gekauft, mehr oder weniger blind auf Basis einiger weniger Berichte hier. Leider war das bei uns ein Totalausfall. Ich habe das Gefühl, das funktioniert besser mit Kindern, die es bei uns (noch) nicht gibt. Schade.


    3 Mal editiert, zuletzt von hellvet (2. Januar 2026 um 14:03)

  • Ich habe mir jetzt auch mal meine 2025 gespielten Titel angeschaut und es wird schwierig. Ich habe auch einige Überraschungen erlebt, bei Spiele die nach einem ersten Blick als uninteressant beiseite gelegt habe und mich dann doch überrascht haben. Da ich oft die Spiele vorschlage und mich davor sehr genau damit beschäftige gibt es eigentlich wenig Flops und wenn sind es meist kleine Spiele als Aufwärmer oder Absacker.

    Tops:

    #TheHuntersAD1492 sah toll aus daher hatte ich es gebackt ohne mich zu sehr inhaltlich damit zu beschäftigen. Nach erhalt war ich von der Story fasziniert und habe die Kampagne dieses Jahr 2x gespielt. Tolle Story, tolles Material, das die dunkle Story super unterstützt. Die schwächen hinsichtlich Balancing habe ich ob der Story verziehen.

    #EaglesInTheSky hatte ich 2023 links liegen gelassen ist aber ein super Luftkampfspiel im Setting des ersten Weltkriegs. Ich konnte mir nicht vorstellen, dass ein Brettspiel mit Karten Countern soviel Wings of Glory Feelings erzeugt.

    #Insurrection war eine Überraschung in Essen. Ein kleines schnelles Spiel das sehr an fantastische Reiche erinnert aber mit den unterschiedlichen Endbedingungen und variabler Kartenanzahl abwechslungsreicher ist.

    #Artengarten weil es genau das ist, was ich erwartet habe, eine leichtes Arche Nova, das ich mit meiner Frau und in größerer Runde spielen kann.

    Flops:

    #Waffelzeit eigentlich kein schlechtes Spiel aber das Thema geht gar nicht

    #HappySalmon oder #LuckyLachs für mich kein Spiel sondern eine Aufwärmübung beim Firmenevent. Aber ich mag eigentlich auch keine Partyspiele.

    #Odin zu beliebig und wahrscheinlich bei unserer Spielerzahl so unglücklich das 2 Spieler eigentlich nur passen konnten.

  • Na, dann will ich auch mal... Ich glaube, 2025 war mehr Licht als Schatten...

    Die Top-5, bezogen auf die Spiele, die ich in diesem Jahr neu kennengelernt habe:

    1. #Obsession - ein Spiel, das mich vom Thema her mal so gar nicht interessiert, und auf das ich beim wiederholten Lesen der Anleitung, verbunden mit dem für mich vollkommen untinteressanten Thema, so gar keine Lust mehr hatte, weswegen es auch mehrere Anläufe brauchte, bis das Spiel dann endlich zum Einsatz kam. Optisch auch nicht gerade top, aber was sich dann da im Spielverlauf entwickelt, auch bzw. gerade an Thema und Geschichte... - grandios! Ganz, ganz tolles Spiel, bei dem man merkt, wieviel Herzblut da hineingeflossen ist... Das wird noch sehr häufig zum Einsatz kommen! Ansonsten ist und bleibt Adel aber für mich uninteressant...

    2. #MenNefer - optisches Gegenteil zu #Obsession - schaut toll aus und spielt sich auch schön. Hübsch verzahnt, irgendwie ist alles drin, was das Alte Ägypten so ausgemacht hat. Es macht einfach Spaß. Ich bin darin zwar nicht gut, spiele das aber immer wieder begeistert mit

    3. #Hitster - hier das Spiel an sich und im speziellen die Schlagerfassung, die mein Erstkontakt mit der Reihe war. Überhaupt nicht meine Musik (wenn überhaupt noch die Schlager aus den 70ern, meiner Kindheit, weil damit einfach viele Erinnerungen verbunden sind und man auch nach 40 Jahren ohne Hören der Lieder diese noch spontan mitschmettern kann), dennoch hat das einen Heidenspaß gemacht und für mich das Anno-Domini-Konzept auf ein neues Level gehoben.

    4. #SkullKing - mich hat ja der Titel immer abgeschreckt. Wizard fand/finde ich witzig, aber die Graphik.... Oje oje.... Und irgendwie wurde das, insbesondere zu Dritt, gegen Ende immer ziemlich zäh. Dagegen gewinnt #SkullKing für mich durch die auf 10 begrenzte Anzahl von Runden und durch die Sonderkarten, die sich dann im Kreis gegenseitig schlagen, wodurch man sich nie so ganz sicher (wie bei Wizard) sein kann.

    5. #Targi - das lag hier lange ungespielt herum, da sich meine Frau weigerte, ein Spiel mit verschleierten Frauen zu spielen - das hat sich dann geändert, nachdem ich ihr (nach einem Blick in die Spielregel) erklärte, dass die verscheierten hier die Männer seien... Tolles Spiel in kleiner Schachtel, das uns wohl noch desöfteren auf Reisen begleiten wird. Das Konzept mit den Aktionen im Schnittpunkt gefällt und im Spiel steckt doch eine ganze Menge Tiefgang, ohne zum Hirnverzwirbler zu werden.


    Flops:

    Ich glaube, ich würde tatsächlich nur einen neu kennengelernten Titel als Flop bezeichnen, nämlich

    #HitsterCelebrations - so begeistert ich vom Konzept bin, diese Version war für mich die Vollkatastrophe... Ich meine, dass die auch hier im Forum nicht so besonders gut weg kommt, hatte aber irgendwie immer gedacht, dass es hier um Weihnachtslieder ginge (keine Ahnung, wieso ich das dachte). Vor Beginn des Spiels wurde ich darüber aufgeklärt, dass es hier um die besten Partyhits ginge, wodurch ich mir dann so einige Titel ausgemalt hatte, die darin vorkommen könnten (vorrangig aus "meinem" musikalischem Jahrzehnt, den 80ern). Und dann kam das Spiel...

    Was war denn das???? Und was müssen die jungen Leute heute für schreckliche Parties haben.... =O Das ist ja grausam!!!! (okay, ich muss zugeben, dass ich in keinem Lebensbereich so intolerant bin wie bei der Frage, was gute oder schlechte Musik ist - ich würde mir hier selbst schon immer mehr Toleranz bzw. Leidensfähigkeit wünschen, aber das klappt nicht...). Irgendwie waren in den zwei Partien, die wir gespielt haben, zu 80-85 % Stücke aus diesem Jahrtausend (als ob es "bei uns" früher nix zu feiern gegeben hätte...), 15% aus den 60ern und die paar Prozent, die dann noch übrigbleiben, teilen sich auf die Zeit von 1970-2000 auf. Vielleicht hatten wir nur (meiner Ansicht nach) Pech mit den gezogenen Karten, aber das war eine so unausgewogene Verteilung, das hat ja mal überhaupt keinen Spaß gemacht. Vor allem, weil ich die meisten Lieder absolut furchtbar fand, zum anderen aber auch, weil es eine derartige Dichte an Jahreszahlen gab, dass es ohne wirklich gute Kenntnis der Titel (die von uns Eltern keiner hatte) vollkommen abwegig war, hier die Einordnung richtig zu schätzen. Das Spiel haben die beiden 19 und 21 jährigen Töchter der Freunde quasi alleine bestritten.


    Aber das war tatsächlich der einzige wirkliche Flop - eine Spielejahr mit deutlich mehr Licht!

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  • Anders als 2024, als ich keinen im abgelaufenen Jahr erstmalig gespielten Titel als wirklichen Top für mich bezeichnete, gab es diesmal einige sehr schöne Titel, die neu für mich waren (so verstehe ich das jedenfalls hier, dass es um in 2025 neu kennengelernte Spiele geht).

    Nähere Erläuterungen erspare ich mir, da das den Rahmen sprengen würde, insbesondere bei den Flops.

    Tops

    Bier Pioniere

    SETI

    Concordia Venus

    Pirates of Maracaibo


    fast top (aber so ganz reicht es in meinen Augen halt nicht):

    Rival Cities

    Am goldenen Fluss

    Die weiße Burg

    Rumble Nation (online, als 2er)


    gefloppt

    Alle online, idR 1x gespielt und als äußerst schwach empfunden:

    Pacifica, Mesos, Pagan, Nature, Agent Avenue, Linie 1, Ratten von Wistar, Pyramido, Steinreich, Memoir 44, Wizards of Grimoire

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  • Meine Tops und Flops 2025...


    Tops:

    Überraschenderweise sind da diesmal viele kleinere Spiele dabei. Bei den großen Brocken war in 2025 eher Vielfalt angesagt und es gab kaum Titel, die auf eine größere Anzahl von Partien gekommen sind. Trotzdem fand ich den Jahrgang im Bereich Kennerspiele/Heavy Euros, vor allem in der Breite eigentlich sehr gelungen. Da war viel dabei, was mir sehr gut gefallen hat (z.B. Forestry, Covenant, Recall, Druids of Edora, Life of the Amazonia). Meine Top 5 Highlights wären aber wohl folgende:

    • Ada's Dream (7 Partien, davon 3 solo)... Für mich das beste Heavy Euro, das ich aus dem aktuellen Jahrgang gespielt habe, wenn auch nicht auf einer Stufe mit den beiden Hits aus dem Vorjahr (Shackleton Base und Civolution). Trotzdem ein sehr gutes Spiel mit interessanten Mechanismen, insbesondere dem Bau der Maschine.
    • Take Time (37 Partien)... Wenn ich jeden einzelnen Versuch getrackt hätte, wäre es wohl dreistellig geworden, was die Partien angeht (Ich logge hier einzelne Uhren, bei vielen Fehlversuchen nach fünf Runden eine neue Partie). Das habe ich mit meiner Frau, die das auch ständig selbst einfordert, seit der Messe rauf uns runter gespielt, so dass wir inzwischen beim vorletzten Umschlag angekommen sind. Funktioniert für uns auch zu zweit hervorragend und es kommen immer wieder interessante Aufgaben. Ich verstehe auch, dass das durchaus polarisiert, bei uns ist es ein absoluter Hit.
    • Cascadia (63 Partien, davon 61 solo)... Das hat bei mir seinen dritten Frühling erlebt, die Challenges auf BGG führten jeden Monat zu mehreren Partien, sowohl mit als ohne Erweiterung. Mit 20 Minuten Spielzeit einfach ein großartiges Solospiel und inzwischen mit Abstand mein meistgespieltes Spiel und eines an dem ich mich immer noch nicht sattgespielt habe.
    • En Route (18 Partien, davon 17 solo)... Der zweite Solo-Hit, der mich seit der Messe begleitet hat und den ich immer mal wieder für eine flotte Partie ausgepackt habe. Da ich erst etwa die Hälfte der enthaltenen Städte ausprobiert habe, wird das auch in 2026 sicher auf eine ordentliche Anzahl von Partien kommen. Wirklich toll, was man hier an Umfang geboten bekommt. Sehr schönes Flip & Write.
    • Bomb Busters (20 Partien)... Abschließend würde ich auch Bomb Busters nennen wollen, das wir in verschiedenen Runden auf den Tisch gebracht haben und alle Mitspieler, auch diverse Wenig- bis Nichtspieler waren durchweg sehr angetan. Der Haken an den vielen unterschiedlichen Gruppen ist, dass wir mit keiner wirklich weit gekommen sind (max. Level 16). Nur zu zweit hat es für uns nicht gut funktioniert bzw. mochte es meine Frau in der Konstellation nicht.


    Flops:

    Gibt es bei mir traditionell eher wenige. Durch gute Vorselektion und intensive Beschäftigung mit den meisten Spielen schon vor einem Kauf, kommen hier eigentlich fast keine Spiele auf den Tisch, die mir gar nicht gefallen. Auf die folgenden drei trifft das aber zu...

    • Voynich Puzzle... Mit großem Abstand der größte Flop für mich in diesem Jahr. Mir ist schon lange nicht mehr so schnell die Lust auf ein Spiel wieder vergangen, wie in diesem Fall. Fand ich von den Mechanismen langweilig und hinzu kamen noch diverse Ausstattungsmängel, die das Spiel für mich dann komplett gekillt haben. Absolute Enttäuschung und nach einer Partie umgehend wieder verkauft.
    • Great Western Trail: El Paso... Auf der Messe gespielt und keine großen Erwartungen gehabt, aber auch die wurden noch unterboten. Schlimmes Material und spielerisch um alles beschnitten, was Great Western Trail so großartig macht. Zudem trotzdem noch mit relativ großem Erkläraufwand, so dass ich immer das Original bevorzugen würde.
    • Flip 7... Würde ich kaum als Spiel bezeichnen, dann lieber noch Uno. Hier hat man ja wirklich überhaupt keine Entscheidungen. Möchte ich nicht nochmal "spielen".

    Meine Top 15:

    Terra Mystica - Gaia Project - Ein Fest für Odin - Arche Nova - Underwater Cities - Great Western Trail - Clans of Caledonia - The Gallerist- Shackleton Base - Scythe - Wasserkraft/Barrage - Orleans (inkl. Handelserweiterung) - Oranienburger Kanal - Civolution - Agricola

  • TOPs sind für mich oft Spiele, die mich positiv überraschen, mehr bieten als erwartet. Als TOPs in 2025 würde ich nennen:
      
    #Yro
    Mein meistgespieltes Spiel in 2025 mit 48 Partien – entpuppte sich als Überraschung, denn nach den ersten beiden Partien war ich noch sehr unterwältigt. Dann aber entdeckte ich die fanmade Solo-Kampagne, und hab eine Zeitlang quasi nichts anderes mehr gespielt. Mir gefällt Yro grundlegend schon viel besser als Castle Combo, weil es ein wenig mehr Entscheidungen bietet, ohne kompliziert zu werden. Der Solomodus aus der Box ist okay, hat mich aber nicht vom Hocker gerissen – angepasst und mit Kampagne fluppte das dann aber richtig gut. Wenn es jetzt noch hübsch wäre 😉 Naja man kann nicht alles haben.
      
    #CreatureCaravan
    Absolutes Wohlfühlspiel, das lauter Mechaniken versammelt, die ich mag und dabei wunderhübsch ist. Und auch hier war es die fanmade Kampagne, die für insgesamt 24 Partien gesorgt hat, bisher alle solo. Möchte ich unbedingt noch multiplayer ausprobieren. Wird aber auf jeden Fall im Regel bleiben und immer wieder mal auf den Tisch kommen. Vielleicht bastle ich mir die Kampagne sogar mal in schick 😉
      
    #Fliptown
    Absoluter Überraschungshit. Ich mag weder Thema noch Optik, aber ich mag Flip & Writes, und hörte grade solo viel gutes. Und da steckt richtig was drin, die kleine Kampagne ist toll, aber sogar ohne diese bietet das Spiel viel Abwechslung. Es ist sicher etwas komplexer, aber immer noch simpel genug für einen entspannten Feierabend. Da spiele ich die Kampagne sicher nochmal durch.
      
    #Froschreich
    Tja, was soll ich sagen – auch hier habe ich mehr bekommen, als ich erwartet hatte. Frösche ins Raster legen, und sie dabei gut punkten zu lassen klingt jetzt nicht soooo neu oder spannend, aber bedingt durch die geringe Kartenauswahl, die mich immer wieder vor ein Dilemma stellt, und die knifflige Überlegung wegen der Futterkarten ist da doch mehr dran als gedacht. Dazu ein funktionierender Solomodus und im Kern schlanke Regeln für ein schnelles Spiel – bin ich immer dabei!
      
    #BossFightersQR
    Einfach nur mega gut. Wir haben SO viel Spaß in meiner Gruppe damit und ich glaube den werden wir auch noch lange haben. Die Abwechslung durch die unterschiedlichen Bosse, die enge Kooperation, die gut funktionierende App und dann sogar noch ein anlassbedingter Sonderboss. Alle Daumen hoch.
      
    #Astrobienen
    Abgedrehtes Thema, tolle Ausstattung, bombastisch guter Solomodus, tolle Interaktion im Multiplayer-Spiel und irre viel Abwechslung – was soll schief gehen. Nix. Ich war dennoch überrascht, wie gut es dann wirklich war und dass Astrobienen es geschafft hat, meine wenigspielenden Freunde an ein komplexes Spiel ranzuführen, das sogar mehrfach gefordert wurde. Super.
      
    #PandemicLegacy0
    Das steht hier nicht, weil es mich positiv überrascht hat, sondern einfach weil mein Mann und ich es endlich geschafft haben, es durchzuspielen, und wir auch hier immer wieder vor spannenden Entscheidungen standen. Es wurde mir fast zu regelintensiv gegen Ende, und wir mögen Teil 2 immer noch am liebsten, aber dennoch: es ist ein Pandemic Legacy und es war unterm Strich einfach wieder super.
      
    Runner-Ups sind #Pilgrims, #Cities, #Mycelia mit der Erweiterung, #Tiwanaku und #Tesseract.
      
    FLOPs sind natürlich entsprechend die Spiele, bei denen man hohe Erwartungen hatte und enttäuscht aufgestanden ist. Oder Spiele, die einfach schlecht waren (subjektiv, natürlich). Ich glaube so richtig krasse Flops hatte ich keine. Es gab ein paar Erstpartien von Spielen, die ich nicht bräuchte zum Glücklichsein, die mir aber einfach egal sind - wie #CastleCombo, #LoveLetter, #Flip7.
    #Snowcrest hatte ich mir auch besser vorgestellt, das war schnell auserzählt, bei #Adamastor bin ich mir noch nicht sicher, ob ich enttäuscht bin, aber da passt mir schon einiges nicht. #LeHavre schlug nicht ein wie erwartet und #Kavango konnte mich auch nur bedingt überzeugen, würde ich aber gerne nochmal spielen.
    Ah, eins fällt mir ein:
    #LewisAndClarkTheExpedition
    Das habe ich endlich auf den Tisch gebracht und fand es wirklich richtig schlecht, dabei hatte ich so viel gutes gehört. Ich fand es umständlich, den Solomodus aus der Box schlecht, und fand gar keinen Zugang dazu. Da war ich ein klein wenig traurig, aber nur kurz.
      
    Ich hab noch ein Spiel, das ist beides. TOP und FLOP. Das steht für mich zwischen allen Stühlen, ich weiß nie: verkauf ich es oder spiel ich es nochmal? Und ich hätte Lust auf beides davon.
    #Vantage
    Top finde ich die Idee, die Freiheiten, die wilden Geschichten, die das Spiel schreibt. Mein Entdeckerdrang ist geweckt, ich erlebe hier das lustigste Zeug, Dinge, die man sich nicht vorstellen kann. Und das ganze wird nicht von einer komplizierten Mechanik oder viel Verwaltungsaufwand erschlagen.
    Flop ist für mich auf jeden Fall die Anleitung, das ist die für mich mieseste, die ich dieses Jahr in der Hand gehalten habe. Jedes Mal aufs neue Fragezeichen, Unklarheiten, Missverständnisse. So frei die Welt auch sein will, die Anleitung hätte mehr Struktur und Genauigkeit dringend nötig gehabt. Dazu kommt, dass das Spiel teils schon zu frei ist. Pläne schmieden kann man knicken, Anweisungen sind nur vage umsetzbar und Richtungsanweisungen sind mehr oder weniger Schall und Rauch.
    Vantage stellt mich vor ein Rätsel – ich kann nicht sagen, ob ich es supergut oder schlecht finde. Ich will unbedingt weitere Partien spielen, kann mich aber nicht durchringen und kenne ja auch um meine Probleme mit der Anleitung – das wird durch Warten ja nu nicht besser. Im Moment liegt es im Regal und wirkt ebenso unentschlossen wie ich.
    Ein seltsames Spiel.

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  • (...) #LewisAndClarkTheExpedition
    (...) hatte ich so viel gutes gehört (...)

    Bist Du Dir da sicher? Ich halte das für den totalen Überflop und habe noch NIE Gutes darüber gehört, wobei ich das richtige #LewisAndClark sehr gerne mag. Ich glaube, ohne den Titel im Namen hätte "the Expedition" circa Null Käufer gefunden.

    UpLive [bgg for trade] - einfach anschreiben, wenn Dich davon was interessiert!

  • Bist Du Dir da sicher?

    Ja, eigentlich schon. Ich weiß nicht, was das "richtige" ist, ich meine das hier, und hatte das aufgrund vieler positiver Stimmen geholt damals:

    https://boardgamegeek.com/boardgame/1406…-the-expedition

    Ich mag das auch. Nicht überragend, weil es andere Spiele gibt, die Deckbuilding oder Worker Placement jeweils besser umsetzen.

    Aber es macht Spaß und ist thematisch.

    Allein, dass die "Siegpunktleiste" die Strecke zum Pazifik ist.

  • (...) #LewisAndClarkTheExpedition
    (...) hatte ich so viel gutes gehört (...)

    Bist Du Dir da sicher? Ich halte das für den totalen Überflop und habe noch NIE Gutes darüber gehört, wobei ich das richtige #LewisAndClark sehr gerne mag. Ich glaube, ohne den Titel im Namen hätte "the Expedition" circa Null Käufer gefunden.

    Kann es sein dass du Discoveries meinst? Bergziege spricht jedenfalls vom "klassischen" Lewis&Clark, das ich persönlich auch herausragend finde, nur leider mit mehr als zwei Spielern zu lang und solo öde.

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  • Nähere Erläuterungen erspare ich mir, da das den Rahmen sprengen würde, insbesondere bei den Flops.

    Gerade das wäre doch aber interessant. So sehe ich nur ein paar Spieletitel und habe keine Ahnung, was die für dich so besonders bzw. besonders schlecht machen.

    Gruß Dee

    Gerade bei den Flops ist dies m.E. Zeitverschwendung, wie geschrieben.

    Ich habe die größtenteils vor Wochen, Monaten gespielt und als schlecht abgehakt. Das war es.

    Jetzt müsste ich sie mir noch einmal alle in Erinnerung rufen - das sind sie schon nicht wert -, mir eventuell das Spiel generell anschauen und mir einen Text dazu einfallen lassen. Das kommt für mich nicht in Betracht.

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  • Das Spieljahr 2025 hatte einige Highlights, aber auch ein paar wenige Enttäuschungen dabei. Wie immer ist das eine persönliche Einschätzung, deshalb mag ich auch ungern von Flops sprechen, denn wirklich schlechte Spiele kommen bei mir eigentlich nie auf den Tisch. 🤗


    Highlights

    #SlaytheSpire

    Eine der positiven Überraschungen gleich am Anfang des Jahres. Spielerisch macht es nichts wirklich Neues, aber es hat bei meinen Kindern total gut gezündet, und Anfang des Jahres wurde es rauf und runter gespielt. Mal sehen, ob wir in diesem Jahr wieder so eine Phase haben oder ob der Hype abgeklungen ist, wo wir das meiste frei geschaltet haben. Aber mit 25 Partien und 31 Stunden Spielzeit war es definitiv sein Geld wert. 😊


    #FinalGirl

    Ich und Horrorfilme? Zwei Welten treffen aufeinander! Ich und extrem glückslastige Würfelspiele? Nie im Leben! Und dann überlege ich mir auf der Spiel, Final Girl mal trotzdem auszuprobieren. Und wider Erwarten hat es gezündet. 😆 Getreu dem Motto sag niemals nie! Aber genau dafür ist die Spiel perfekt für mich. Mal etwas außerhalb der üblichen Komfortzone ausprobieren und positiv überrascht werden. Definitiv eine meiner ganz großen Überraschungen in diesem Jahr.


    #Fateforge

    App-basierte Spiele? Sowas kommt mir nicht ins Haus! Ich spiele offline aus gutem Grund. Sprach‘s und griff nach etlichen positiven Reviews dann doch bei einem günstigen Angebot auf Kleinanzeigen zu. 😇 Ich war dann doch neugierig geworden und da ich meinen Sohn damit auch ansprechen konnte, war das Experiment ein voller Erfolg und hat damit auch den Weg für andere Spiele wie #BossFightersQR bereitet. Wichtig ist mir dabei, dass die App Verwaltungsaufwand abnimmt, ohne den Spielfluss zu sehr zu stören, und das hat bei beiden Spielen wirklich gut funktioniert. Insofern definitiv ein Highlight in diesem Jahr, dass meinen Spiele-Horizont erweitert hat.


    #Jisogi Anime Studio Tycoon

    Thema! Thema! Thema! Wenn irgendein Spiel in diesem Jahr wirklich sein Thema dieses Jahr perfekt herüber gebracht hat, dann Jisogi! Neben Brettspiele sind Anime gerade mein liebster Zeitvertreib, und ich kam bei den Animes, die mein Studio produzierte oft aus dem Schmunzeln heraus. Da steckt so viel Liebe drin und eine gesunde Prise Augenzwinkern. 🥰 Das Artwork ist auch einfach ein Fest fürs Auge! 🫶 Und auch spielerisch hat der Titel einiges zu bieten, auch solo mit verschiedenen Szenarien. Definitiv ein kleiner Geheimtipp! Ich freue mich schon auf die angekündigte Erweiterung.


    #IsofarianGuard

    Die meisten Kampagnenspiele haben bei mir bisher nur bedingt funktioniert. Ich bin einfach kein großer Fan vom Genre. Aber hier passt einfach alles! Das Artwork, das World Building, interessante Charakterpaare, die nicht einfach nur so zusammengestellt wurden. Ich liebe Bag Building und zusammen mit dem Karten flippen entsteht ein richtig toller Spielfluss. Mit dem Cinematic Mode hat es auch gerade den richtigen Schwierigkeitsgrad, um mich nicht unnötig zu frustrieren. Und das Ganze abgerundet mit einer überragenden Qualität von Spielmaterial und genialen Hörspiel-Passagen, die ich richtig genießen kann. 🫶 Ein Glück, das nicht alle Kampagnenspiele so perfekt sind, sonst hätte ich nicht nur ein Platz-, sondern ein noch größeres Zeitproblem. 😂 Aber ich habe meinen Liebling gefunden und damit sehr glücklich. 🤗


    Enttäuschungen

    #MassiveDarkness2

    Ich weiß auch nicht. Auf dem Papier klang es wirklich gut. Aber eine Begeisterung wollte beim Spielen einfach nicht aufkommen. Ich war eher vom Spielfluss genervt. Der Verwaltungsaufwand für Minis, Karten und Tokens stand für mich einfach nicht im richtigen Verhältnis zu dem Spielspaß, den ich herausziehen konnte. Das Artwork war auch nicht so meins. Dass meine Kopie ein Massaker schlechter Lagerung durch den Vorbesitzer war, hat dann zum Todesstoß, sprich unverzüglichem Verkauf, geführt. Naja, ich freue mich, dass anderen es gefällt. Nur bei mir war es dann doch leider eine Enttäuschung.


    #20Strong

    Nachdem ich monatelang auf die Ersatzwürfel gewartet hatte, wollte ich es final wissen: Funktioniert das Spiel für mich oder nicht? Und leider hatte mir gerade die lange Pause gezeigt, dass es nicht etwas ist, das ich in meiner Sammlung brauche. Die Regeln sind zwar nicht wirklich komplex, aber ich muss sie aber nach längerer Pause definitiv auffrischen. Aber jedes Set hat seine speziellen Änderungen der Grundregeln, also muss ich gleich zwei Regelhefte im Mini-Format durcharbeiten. Und dann ist das Spiel auch noch extrem glückslastig. Im Vergleich gerade zu #FinalGirl ist vielleicht der wichtigste Unterschied, dass bei 20 Strong zu viel Regelüberhang im Vergleich zu dem steht, was ich aus dem Gesamtsystem herausziehen konnte. Bezogen auf den Hype um ChipTheoryGames und speziell auch 20 Strong war es dann doch eine Enttäuschung für mich. Aber dafür konnte ich dem nächsten Besitzer eine Freude machen. 🤗


    #Vantage

    Noch so ein Hype-Titel, der einfach nicht für mich funktioniert hat. Ich war sooo kurz davor, es mir auch zu holen, nachdem alle so begeistert waren. Aber dann kam dann doch noch die kleine Stimme im Hinterkopf, die mich zurückhielt. Ich hatte das Gefühl, dass es ähnlich wie Sleeping Gods sein könnte, und das hatte mich auch nicht so recht abholen können. Aber so ganz aufgeben wollte ich noch nicht, und deshalb nutzte ich die Gelegenheit, eine Probepartie auf der Spiel zu spielen. Aber der Ersteindruck bestätigte sich für mich. Nach 2 Stunden mit der 4er Gruppe waren wir noch einmal ansatzweise soweit, dass wir unsere Aufgaben erledigen konnten. Das ziellose Herumwandern ist für einige das Besondere, was sie bei diesem Spiel besonders abholt. Für mich hat es aber einfach nicht funktioniert. Ich kann mich dafür aber einfach nicht begeistern. Aber auch wenn es für mich insofern eine Enttäuschung war, bin ich dennoch froh, dass es auch solche Spiele gibt, die unser Hobby bereichern.



    Insofern wieder ein spannendes Spiele-Jahr mit vielen Spielen, die mich besonders überrascht haben und manche auch einfach nicht gezündet haben.

    Und dabei habe ich so viele andere Spiele nicht angesprochen, die mir auch Freude bereitet haben, aber das würde den Rahmen sprengen. 😉

    Einmal editiert, zuletzt von Lhynx (2. Januar 2026 um 20:06)

  • Gerade bei den Flops ist dies m.E. Zeitverschwendung, wie geschrieben.

    Okay, ein "Rahmen sprengen" hatte ich als "ich will euch nicht so viel Text zumuten" interpretiert und nicht alles "ich will nichts dazu schreiben".

    Für die Flops hast du ja Argumente gebracht. Aber wieso schreibst du nichts zu den Tops? Das sind ja gute Spiele, die dir sicher noch präsent im Kopf sind.

    So verstehe ich es besser, danke.

    Gruß Dee

    Blog (manchmal sogar über Brettspiele): deesaster.org

    Einmal editiert, zuletzt von Dee (3. Januar 2026 um 00:49)

  • Aber wieso schreibst du nichts zu den Tops? Das sind ja gute Spiele, die dir sicher noch präsent im Kopf sind.

    Gruß Dee

    Lass doch gut sein :)

    Seine Tops (und/oder Flops) ohne Begründung hier zu posten ist immer noch besser als gar nicht zu posten.

    Finde ich auch. So ein Nachhaken kann auch unschön rüberkommen. Hier werden Listen abgefragt, und das wurde doch bedient. Bleibt jedem überlassen, ob weiteres geschrieben wird.

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  • Ist Slayer the Spire am Tisch auch ein Rogue-Lite? Mir war gar nicht klar, dass man da Inhalte freischalten kann. Ich habs nur einmal gespielt und direkt den Act3 und den Hidden Boss besiegt mit nem Kollegen. Aber wenn man 600h am PC hat, ist die analoge Version auch echt ziemlich easy ^^

  • Gerne beteilige ich mich an diesem Thema.

    Meine Tops im letzten Jahr:

    :9_10:

    ArcheNova: Schon viel darüber gelesen und gehört, trauten wir uns aber aufgrund der Komplexität nie an das Spiel ran. Außerdem halte ich nichts vom Konzept Zoo und finde eingesperrte Tiere problematisch. In diesem Jahr ergab sich aber ein Treffen, bei dem uns das Spiel gleich mit Wasserwelten sehr verständlich erklärt wurde. In folge dessen kamen wir mit ein paar Zwischenfragen recht gut ins Spiel und konnten erstaunlicherweise gut Anschluß halten. Wir waren zwar in der Viererpartie nur auf den letzten Plätzen, wurden aber auch nicht abgehängt. Ein großartiges Spiel mit vielen Möglichkeiten zum Sieg, das einen positiven, bleibenden Eindruck hinterließ. Inzwischen besitzen wir es selbst und spielen es nach ein paar Runden auf BGA (zum Regeln und Abläufe festigen) auch immer wieder gern. Das Thema Zoo bleibt aber leider und daher gibt's keine volle Punktzahl.

    :9_10:

    Die weiße Burg mit Teezeremonie: Auf der BerlinCon gekauft. Uns gefällt Marco Polo II. Dies hier versprach eine ähnliche Mechanik. Außerdem gefällt uns Asien und Tee mögen wir auch. :) Zunächst spielten wir nur das Grundspiel. Später nahmen wir die Erweiterung mit dazu. Oh mein Gott! Nie wieder ohne! Ein großartiges Spiel zum kleinen Preis. Schlußendlich unterscheidet es sich von MP2 dann doch in sehr vielen Punkten. Beide bleiben in der Sammlung.

    :10_10:

    Dune: Imperium - Uprising: DIU legt noch einmal ne Schippe zum ersten Dune drauf. Wir hatten soo fesselde und epische Spiele bei denen bis zu letzt nicht klar war wer die Nase vorn hat. Die Spione und andere Veränderungen machen es so viel besser mMn. Dazu noch das Thema! Großartig!


    Meine Flops:

    :5_10:

    Deep Regrets Ich hätte es gern weiter empfohlen. Kennengelernt hab ich es ebenfalls auf der BerlinCon. Die Optik und das Material ist tiptop. Jedoch dauert es zu lange für das was man bekommt. Zu zweit mag sich die Spielzeit noch im Rahmen halten, aber zu dritt oder gar zu viert dauert es einfach zu lang und viel Tiefe steckt mMn nicht drin, wenn mir der flache Wortwitz erlaubt sein mag. Man macht gefühlt in jedem Zug das gleiche. Man angelt Fische oder anderes Getier und liefert es zum Hafen. Muss ich nicht noch einmal spielen.

    :3_10:

    Würfelwelten Auf der BerlinCon bei Feuerland erwürfelt. Ein Roll-And-Write bei dem man in drei Durchgängen in Minispielen versucht die meisten Sterne zu erspielen. Wir fanden der Regel hätten ein paar klärende Sätze zusätzlich gut getan. Wir haben bessere des Genres im Regal. Es blieb bei zwei Partien zu zweit. Top: Die zwei übergroßen Würfel. Liegt auf dem Ausziehstapel.

    :2_10:

    Oh My Pigeons! Man versucht seine "Parkbank" mit 10 Tauben zu füllen und sie somit von denen der Mitspieler "wegzulocken". Das funktioniert mit Karten, die verschiedene Effekte haben. Zusätzlich gibt es einen Würfel, den man mit einem Effekt zu einer gegnerischen Parkbank schnippsen kann. Mit der richtigen Gruppe ganz spassig, verliert aber schnell den Reiz.

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