• Sind das dann eigentlich viele Solopartien bei den Kandidaten mit >400 pro Jahr?

    Ich hatte mich das eher bei den 51 Partien Civolution gefragt einen Post weiter oben.

    Die 51 Partien Civolution sind von mir. 😃

    Ich spiele nicht solo (außer vielleicht, wenn es mich auf eine einsame Insel verschlägt 😉).

    Aber ich habe das Glück einer spielebegeisterten Spielepartnerin gleich nebenan. 🤩

    Gut die Hälfte meiner Partien (290, darunter 42 der 51 Civolution-Partien) sind 2-Spieler-Partien, der Rest ist bunt gemischt:

  • Nur live ausgetragene Spiele, online spiele ich mittlerweile selten. Die Zeiten sind errechnet, nicht aufgezeichnet.

    54% der Partien habe ich in der Familie gespielt, solo spiele ich nicht.

    Ich hatte noch nie so wenig Neuzugänge (12) in der Sammlung wie 2015.

    Esra und Nehemiah ist erwähnenswert, da ich es erstmals im Oktober gespielt habe.

    It's a game, have fun!

    2 Mal editiert, zuletzt von PeHa (1. Januar 2026 um 17:31)



  • Inklusive BGA-Spiele, ich tracke alle Spiele und BGA macht hier etwa 83% aus - deshalb sind es auch so viele Partien.
    Leider ist meine Familie nicht so spielwütig, wie ich selber aber meine Jüngste spielt öfters mit mir die kleineren Spiele und mein Ältester mit mir Sword & Sorcery. Die Unknows Turniere machen mir Spass genau wie die regelmässigen Treffen in Spielegruppen...

  • Ich bin mit dem Spielejahr 2025 auch sehr zufrieden. Statistisch betrachtet würde ich gerne an noch mehr Tagen im Jahr spielen, aber im Schnitt jeder zweite Tag und im Schnitt eine Stunde am Tag ist doch bereits super, da online spielen bei mir keine Rolle spielt und ich überwiegend mit lieben Menschen, Freunden, Bekannten, Kollegen, auf Treffs der Szene oder daheim in trauter Zweisamkeit mit meinem liebsten Mitspieler spiele.

    Zudem konnte ich bereits meinen Vorsatz, geliebte Spiele öfter zu spielen ein wenig näher kommen, ältere Titel wieder entdecken und einige Jahreshighlights etliche Male ausgiebig erkunden selbst wenn es Neuheiten waren.

    Meine Top-Neuheiten aus dem Jahrgang gebe ich gerne auch als Überblick. Das ist ein Ranking nach aktuellem Stand, in ein paar Monaten werde ich es updaten, wenn ich einige Titel noch häufiger und zudem weitere Titel auftischen konnte, die leider noch auf ihre Erstpartie warten. Vor allem auf Sweet Lands und Recall bin ich sehr gespannt, ebenso auf Emberleaf und Wispwood.

    Besonders häufig spielen konnte ich #DerHerrDerRingeDasSchicksalDerGemeinschaft, #TheElderScrollsBetryalOfTheSecondEra im kooperativen Bereich, #Rebirth und #Furchtlos im kompetitiven Bereich. Und das werden sicher alles Dauerbrenner bleiben. Ich freue mich auf das neue Spielejahr 2026 voller älterer Schätze und neuer Entdeckungen!

    3 Mal editiert, zuletzt von kindofblue (2. Januar 2026 um 18:57)

  • Dann will ich auch mal :)

    Ich habe es mal in fünf Grafiken unterteilt. Wir fangen mit der Gesamtzahl an analogen Spielen von mir in 2025. Den größten Einfluss wird hier der Beitritt von meiner Frau und mir in den Brettspielverein Mitte des Jahres gehabt haben, der auch für die gut 100 Stunden mehr an Spielzeit verantwortlich ist. Mein Highlight des Jahres ist Ringkrieg, endlich mal getraut und als großer Herr der Ringe Fan hat das natürlich so dermaßen bei mir für Begeisterung gesorgt, dass ich ganz viele damit angesteckt habe und richtig viele Partien zustande gekommen sind. Schicksal der Gemeinschaft avanciert hier sogar zu meinem liebsten Spiel aller Zeiten und die Partie Weimar am Tag der Deutschen Einheit war denkwürdig. 75 neue Spiele ist echt ein Brett, aber wir haben viel Neues im Kinderbereich auch ausprobiert und verkaufen auch immer regelmäßig, sodass das Kalax Regal immer nicht überfüllt wird. Ich habe das Glück, mit meiner Frau gemeinsam 2019 das Hobby für uns entdeckt zu haben und ich so immer eine verlässliche Spielpartnerin habe, auch wenn wir drei Kinder in der Spanne 1 bis 5 Jahre haben. Wir haben sonst keine großen Hobbies, wenn wir also gemeinsam am Abend zu Hause etwas tun, ist es Brettspiele spielen :) Auch schön, rein auf die Zeit gesehen ist sogar ein Kinderspiel mit in der Topliste zum ersten Mal vertreten.

    Dann würde ich noch gerne speziell auf die Partien im Brettspielverein zeigen. Seit September sind wir wirklich aktiv mit zwei Mal pro Monat, ca vier bis fünf Stunden pro Abend im Verein. Mit über 25 zuvor unbekannten Leuten ins Gespräch und ins Spielen zu kommen, egal welcher Herkunft oder Alter, war wirklich eine tolle Erfahrung dieses Jahr. Auch beginnen sich erste Freundschaft zu entwickeln, auch zu Familien mit gleichaltrigen Kindern, wo das Hobby verbindet. Ganz toll! Und soetwas wie Oath hätte zu zweit nur mit meiner Frau daheim nicht geklappt, weil das erst mit mehr Leuten trägt. Spiele wie Wasserkraft und SETI durfte ich darüber neu kennenlernen, da ich zuvor immer nur der Erklärung und Aussuchende war, waren das auch tolle Erfahrungen.

    Schauen wir nun auf die Spielzeit von unserem ältesten Sohn, gerade fünf Jahre alt geworden. Die kleinen Alchemisten ist Wahnsinnig gut angekommen, dank paar Partien ohne mir und nur mit dem kleineren Bruder und Mama sogar ganze 17 Partien in diesem Jahr. Alle andern Spiele habe ich auch mitgespielt und bin begeistert, was sich mittlerweile im Kinderbereich tut, wie Bock unsere Kinder aufs Spielen mit uns haben und wir so aktiv Zeit miteinander verbringen.

    Schauen wir noch auf K2 mit 3,5 Jahren. Am Ende hat nicht so viel anders, er hat nur gerne mal öfter bei Light Speed Arena ausgesetzt und dafür Obstgarten als seinen Klassiker gewählt. Hier fehlen auch etliche Partien Obstgarten wie auch Carla Caramel, die ich nicht getrackt habe. Cascadia Junior hat sich zu seinem Lieblingsspiel entwickelt (Das Bärenspiel nennt er es).

    Zu guter Letzt noch meine BGA Partien, die ich rausrechnen musste, sonst wäre es total verfälscht. Kann es sein, dass ich Castle Combo mag? xD Das perfekte zwischendurch Spiel, paar Partien liefen immer zugbasiert nebenher. Analog mag ich es tatsächlich nicht so, weil ich da Yro besser finde, aber das gibt es ja nicht auf BGA ;) Mischwald war in den Urlauben immer mittags mit meiner Frau, wenn die Kinder geschlafen oder im Zimmer gespielt haben, eine Go To Runde in Echtzeit oder auch mal auf der Couch während Sportevents. Seit ich mit BGA angefangen habe, nutze ich meine Handygames nicht mehr, das hat BGA total abgelöst. Auch wegen der ganzen Tutorials eine tolle Möglichkeit, neue Spiele digital auszuprobieren, bevor ich sie kaufen würde. Mischwald Würde ich aber zB nie mehr analog spielen wollen, weil ich auf das manuelle Zählen gar keine Lust hätte :D

    Ich freue mich auf ein noch mehr spielerisches 2026 mit einem vollen Jahr Brettspielverein.

    3 Mal editiert, zuletzt von Gladrir (2. Januar 2026 um 16:18)

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  • 2025 war für mich ein gutes Spielejahr, viele neue Spielende kennengelernt, dazu beigetragen einen öffentlichen Spieletreff zu etablieren.

    624 Partien speisen sich aus den verschiedensten Gruppen und Konstellation, da war 2025 so divers wie noch nie, Spieletreffs, private Runden, Cons, BGA usw.

    Hier meine Top Ten:

  • 2025 war durchwachsen, was das spielen betrifft - zumindest bei dem, das auch getrackt wurde:

    • 59 Partien wurden gespielt, inkl. angefangener, Solo- und Lernpartien.
    • 7 verschiedene Spieler - das war zu erwarten.
    • 36 Spiele wurden gespielt.
    • H-Index: 4.
    • Spitzenreiter waren:
      • Jenga
      • Slay the Spire (bereits verkauft)
      • Battle of Hoth (bereits verkauft)
      • Crokinole
      • Radlands
      • Cthulhu Gloom
      • Würfelgemüse
      • Chroniken von Drunagor (bereits verkauft)
      • Aeons End
    • Alles weitere unter den 59 wurde nur ein einziges Mal gespielt.
  • 2025 war wohl mein bisher geschäftigstes Jahr :D

    Manchmal hatte ich das Gefühl ich brauchte Freizeit von der Freizeit da teils 4-5x die Woche Spieleabende angesetzt waren. Aber es hat auch einfach immer Spaß gemacht, also kann ich mich nicht beschweren. Durch viele neue Bekanntschaften und Vereinsgründung kamen auch viele lustige Runden zusammen.

  • Jahresrückblick 2025

    Der absteigende Trend setzt sich fort, so wie ich 2024 weniger gespielt habe als 2023 habe ich auch 2025 weniger gespielt als 2024 aber das ist okay so. Andere Hobbys und Aktivitäten nehmen wieder zunehmend mehr Zeit ein in meinem Leben und das ist in Ordnung. Ich erwarte, dass das dieses Jahr nochmal zunimmt und weniger gespielt werden wird.

    Spielerzahlen

    Erstmal ist die Anzahl der Mitspieler stark verfälscht durch Anonyme Spieler, benannte Spieler sind es tatsächlich "nur" 374. Die hohe Zahl kommt daher, dass ich die unterschiedlichsten Spielewochenenden besuche, viel Blood on the Clocktower Spiele (da hat man einfach viele unterschiedliche Mitspieler) und auch so viel rum komme.

    Zwei Dinge sind auffällig

    • Mit 19% hat das Zweipersonspielen fast ein Allzeit-Hoch erreicht und den höchsten Anteil seit 2021. Das ist schön, ich spiele gerne zu 2. aber in der Regal wollen die wenigsten Personen zu zweit spielen
    • Ich habe eine kleine Solo-Renaissance erlebt dieses Jahr, vor allem geprägt durch Spire's End und komme somit immerhin auf 3% Solo-Partien dieses Jahr

    Leider bietet BGStats immer noch keine Möglichkeit die Spielerzahlen nach Spielzeit anzuzeigen, aber wenn ich mir anschaue, dass Blood on the Clocktower 121 von 675 Spielstunden einnimmt würde ich vermute, dass das die Verteilung mehr Richtung der hohen Spielerzahlen verschieben würde.

    Orte

    Man merkt, dass ich angefangen habe den Spieleabend auf der Arbeit zu besuchen und wir dort ne Blood on the Clocktower Gruppe gegründet haben, wodurch der Ort an dem ich am meisten gespielt habe dieses Jahr tatsächlich mein Arbeitsplatz ist. Überraschenderweise habe ich dort auch einfach viele Leute getroffen, die meinen Spielegeschmack teilen. Es werden fast keine Euros gespielt und Cole Wehrle ist hoch im Kurs.

    Zuhause kommt immerhin auf 9%, mehr als im Vorjahr, aber nehme ich die Solo-Partien raus sinkt das ganze wieder auf 6%. Das zeigt mir, dass Portabilität meiner Spiele immer noch sehr wichtig für mich ist, da sie sonst nicht gespielt werden. Ich wohne relativ nah an der Innenstadt, trotzdem ist das vielen Leuten schon zu weit, weil sie auch einfach kein Fahrrad haben und dazu kommt, dass es anderen in der Spielegruppe deutlich wichtiger ist bei sich zu spielen als es das mir ist. In 2026 will ich aber vielleicht auch mal wieder mehr Spieleabend bei mir veranstalten.

    Insgesamt hab ich an 47 unterschiedlichen Orten gespielt.

    Die Sammlung

    Während ich 2024 mehr Spiele verkauft als gekauft habe ist die Sammlung dieses Jahr leider trotz ausmistens gewachsen und auch der Pile of Shame ist gewachsen. Ich spiele einfach lieber bekannte Spiele als neue, weswegen ich nicht so viel Motivation habe den zu reduzieren und man muss ja auch die Richtung Mitspieler für finden, was nicht immer einfach ist.

    Vor Blood on the Clocktower habe ich meist geschafft, ca 90% meiner Sammlung zu spielen. Dieses Jahr sind es, ähnlich wie im letzten Jahr leider nur etwa 50% was mich noch weiter darin bestärkt, dass ich mehr Ausmisten kann. Aktuell ist die Sammlung in einem Rahmen wo ich sage, da bin ich bereit den Platz für aufzugeben und so gut wie alles passt in die 2 Schränke, die ich dafür habe. Aber es ist definitiv Reduktionspotential da.

    Spielehighlights

    Da hier im Thread von manchen ja auch der Wunsch aufkam, dass man was zu ein paar Spielen schreibt, schreib ich ein wenig was zu meinen Highlights dieses Jahr für die, die das interessiert.

    Blood on the Clocktower (80 Partien)

    Überrascht vermutlich niemanden bei mir. Es ist mein absolutes Lieblingsspiel und der Plan war eigentlich 100 Partien zu spielen dieses Jahr, daraus wurde nichts aber ich habe auch nicht jede Gelegenheit dazu genutzt, die ich hätte nutzen können. Sport is halt auch wichtig. Trotzdem habe ich meine 200. Partie voll gemacht dieses Jahr und das Spiel wird immer noch nicht langweilig. Durch die vielen Rollen, Skripte und hohe Spielerinteraktion ist hier einfach so viel Abwechslung geboten, dass man so viel erleben kann.

    Ich sehe, dass das Spiel nicht für jeden was ist, Social Deduction ist speziell. Aber wer mit Social Deduction was anfangen kann bekommt hier mMn die beste Implementierung davon.

    Alice is Missing (2 Partien)

    Dieses Stille Rollenspiel ist die vermutlich heftigste Spielerfahrung, die ich je hatte. Nicht in dem Sinne, dass es das beste Spiel ist das es gibt, aber es war emotional einfach krass und am Ende der ersten Partie hab ich fast geheult. Unglaublich mitreißende Spielerfahrung wenn man sich drauf einlassen kann und will.

    Nanolith (17 Partien)

    Ein Kampagnenspiel, das ich dieses Jahr mit einer Freundin angefangen habe. Da wir in unterschiedlichen Städten wohnen kommen wir nicht so gut voran, wie ich mir das wünschen würde, da wir auch nicht jedes mal wenn wir uns sehen, unbedingt nen Brecher an Brettspiel spielen wollen. Das Spiel hat mich total gehooked, aber es kommt leider nur in so großen Abständen auf den Tisch, dass ich der Story kaum folgen kann.

    Cyberpunk-Setting, sehr Final Fantasy VII-esque und dazu starke und eskalative Fähigkeiten. Die Story zieht einen in seinen Bann, das World-Building ist echt cool. Mechanisch hat es sicher ein paar Schwächen, es ist schon sehr Würfellastig und das kann an Stellen frustrierend sein. Was mir gefällt ist das Missionsdesign, das ist wirklich sehr sehr unterschiedlich und während man oft am Anfang denk "das is doch unschaffbar", merkt man, dass es sehr wohl geht wenn man mal gecheckt hat was man tun sollte. Dann macht's plötzlich "Klick" und alles ergibt Sinn. Das gefällt mir.

    Sail (15 Partien)

    Ihr mögt Stichspiele? Ihr mögt Koop? Ihr spielt gern zu zweit? Anschauen!

    Viel mehr gibt es dazu nicht zu sagen, man versucht gemeinsam ein Schiff ins Ziel zu manövrieren und das ganze macht man über einen Stichspielmechanismus. Das Schiff segelt dabei immer in Richtung des Spielern, der den Stich gewonnen hat und Spezieleffekte gibt es auch noch.

    Joyride (13 Partien)

    Bestes Rennspiel das ich je gespielt habe. Chaotisch, lustig aber trotzdem taktisch. Macht einfach Laune. Einziger Nachteil ist, dass es nur bis 4 Spieler geht. Es ist einfach super erfrischend, dass man eine offene Rennstrecke mit check-points hat. Man muss durch die Check-Points aber welchen Weg man dafür wählt ist einem selbst überlassen und das ist so cool. Dazu noch die Kollisionen die man haben kann, bei dem man das Auto der anderen einfach mal umdreht. Das is schon echt Spaßig.

    Oath (8 Partien)

    Diese Jahr haben wir zu 4. ne Oath Kampagne gestartet, die auch in sehr regelmäßigen Abständen auf den Tisch kommt, was für das Spiel gar kein Thema ist. Macht einfach richtig Laune zu sehen, wie sich das Spiel entwickelt und es mit Leuten zu spielen, die es verstehen. Das Ding is einfach richtig gut und die Erweiterung klingt auch extrem vielversprechend.

    The Gang (46 Partien)

    Kooperatives Poker und wirklich jeder mag es. Ich hab das jetzt mit so vielen Leuten gespielt und es kam immer gut an und es wurde immer nach mehr verlangt. Jetzt schon ein moderner Klassiker bei dem ich auf viele Erweiterungen hoffe.

    Es kommt immer die Diskussion auf ob man Potential schätzt oder nicht aber irgendwann versteht dann doch jeder, dass man nicht Potential schätzen sollte sondern den aktuellen Stand seiner Hand.

    Spire's End (8 Partien)

    Damit hab ich Solo-Spielen wieder für mich entdeckt. Hat mir einfach Spaß gemacht immer wieder in den Turm einzusteigen und zu schauen was passiert. Hat mir gezeigt, dass ich Solo vor allem Story brauche um viel Spaß zu haben. Mechanisches Puzzle lösen catcht mich alleine einfach net so.

    Einmal editiert, zuletzt von Wuschel (2. Januar 2026 um 11:26)

  • Alles in allem bewegen sich die Zahlen bei mir in einem ähnlichen Bereich wie in den letzten Jahren.

    • 589 Plays sind der bislang höchste Wert.
    • Die Spielzeit lag bei 389 Stunden und damit niedriger als in den letzten beiden Jahren. Es gab also einen Trend zu eher kürzeren Spielen.
    • Der H-Index lag zum fünften Mal in Folge bei 11.
    • Auch die Anzahl für mich neuer Spiele bewegte sich mit 79 im übliche Rahmen.
    • Der Anteil der Solopartien ging von 36 auf 25% (192 Partien) zurück.
    • Online-Partien geloggt habe ich 48, wie in der Vergangenheit sind das ausschließlich die in Echtzeit gespielten Runden.


    Die Toptitel 2025 nach Anzahl Partien und Spielzeit:

    • Cascadia, En Route und Voyages waren in 2025 meine Go-To-Solotitel. Dazu gleich nochmal mehr.
    • Take Time und der EXIT Adventskalender haben vor allem die letzten beiden Monate geprägt und vor allem dafür gesorgt, dass ich wieder mehr mit meiner Frau gespielt habe.
    • Bei Sortierung nach Spielzeit tauchen dann auch ein paar größere Spiele auf, bei denen in 2025 keines so dominant war, wie das in den letzten Jahren schon mal der Fall war. Wenn ich Life of the Amazonia mit 11 Partien mal außen vor lasse, kam keines der Expertenspiele mehr als 7 mal auf den Tisch. Dafür wurden viele unterschiedliche Spiele in dem Bereich ein- bis dreimal gespielt.


    Solo:

    Solo dominierten 2025 bei mir eher kleinere Spiele. Bei Cascadia und Voyages (in der ersten Jahreshälfte) motivierten mich die monatlichen Challenges auf BGG ungemein und sorgten für regelmäßige Partien. En Route hat mich seit der Messe als flott gespieltes Flip & Write begleitet und wird das sicher auch in 2026 tun. Bei Fliptown wartet die Solokampagne darauf ausprobiert zu werden, das wird sicher auch in 2026 kommen.

    Bei den größeren Spielen sticht Civolution mit 7 Partien heraus, auch hier ist die kleine Erweiterung noch nicht gespielt. Life of the Amazonia, Gaia Project als Klassiker dank der Erweiterung sowie Ada's Dream kamen auch mehrfach zum EIinsatz.


    Online:

    Auf BGA logge ich wie erwähnt lediglich die Echtzeit-Partien. Das sind dann in der Regel auch eher kürzere Spiele. Hervorheben möchte ich da Welcome to the Moon, das ich neben den fünf geloggten Partien auch ständig zugbasiert spiele und damit wohl online bei weitem mein am häufigsten gespieltes Spiel war.


    Ohne Solo und Online:

    Abschließend nochmal eine Übersicht, bereinigt um Solo- und Online-Partien. Da tauchen dann mit Sides, Perfect Words und District Noir auch weitere Titel in den Top 10 auf, die ich vor allem viel zu zweit mit meiner Frau gespielt habe.

    Meine Top 15:

    Terra Mystica - Gaia Project - Ein Fest für Odin - Arche Nova - Underwater Cities - Great Western Trail - Clans of Caledonia - The Gallerist- Shackleton Base - Scythe - Wasserkraft/Barrage - Orleans (inkl. Handelserweiterung) - Oranienburger Kanal - Civolution - Agricola

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  • Nachdem die Anzahl der gespielten Partien und auch die Spieldauer während der letzten 5 Jahre kontinuierlich zugenommen hatten, waren beide 2025 weniger als im Vorjahr, was einerseits einfach an vielen anderen Programmpunkten liegt, sicher aber auch daran, dass viel Zeit in unserere nun abeschlossene Renovierung floss, die insbesondere für Solo-Spieleabende weggefallen ist.

    Nach Zeit bzw. Anzahl der Partien schaut es folgendermaßen aus (und da das irgendwie mit dem Einfügen der Graphiken nicht klappt, kurz per Text):

    Spieldauer: Anzahl:

    1. Arche Nova (20 h) 1. Port Royal (18 Partien)

    2. Men-Nefer (17 h) 2. Cascadia (14 Partien)

    3. Obsession (16 h) 3. Superhirn (13 Partien)

    4. Aelderman (14 h) 4. Arche Nova (9 Partien)

    5. Maracaibo (14 h) 5. Men Nefer (9 Partien)


    Wie geschrieben, beides weniger als in den vergangenen Jahren, verglichen mit dem Vorjahr schaut's folgendermaßen aus:

    334 Partien (Vorjahr: 392)

    386 Stunden (Vorjahr: 471)

    100 unterschiedliche Spiele (Vorjahr 87)

    16 für mich neue Spiele (Vorjahr 10)

    8 H-Index (Vorjahr: 10)

    26 Spiele mehr als 5x gespielt (Vorjahr: 28)

    Was bleibt neben dieser puren Statistik? Vor allem einmal "meine" beiden Neuentdeckungen des Jahres, nämlich #MenNefer und #Obsession - beide Spiele haben mich begeistert und dürften auch in den nächsten Jahren noch oft zum Einsatz kommen. Außerdem bleibt es bei einer insgesamt recht großen Breite an Spielen und weniger einem oder zwei speziellen Spielen, die das Jahr dominiert haben.

    Persönliche Dauerbrenner aus den Vorjahren waren bei uns (wieder) #ArcheNova, #Aelderman oder #Maracaibo, und während #Cascadia im letzten Jahr etwas weniger als zuvor auf den Tisch kam, hatte das jetzt wieder mehr Spielzeit und Einsätze als 2024, fast sowas wie das "Comeback des Jahres"...

    Es wird interessant sein zu sehen, wie sich das alles 2026 weiterentwickelt. Vermutlich werden einfache Familienspiele häufiger zum Einsatz kommen, da die so langsam auch unsere Tochter mitspielen kann. Vielleicht steigt dadurch dann auch wieder die Spieldauer/Anzahl der Partien, da ich einfache Kinderspiele nicht notiere (keine Ahnung, weshalb nicht...)

    Es bleibt spannend!

    2 Mal editiert, zuletzt von Waltersche (2. Januar 2026 um 12:03)

  • Sodele, hier mal meins.
    Haben teilweise Partyspiele nicht immer alle aufgezeichnet, wobei die ja auch keinen Anspruch haben.
    Zusätzlich hab ich fast jeden Tag mit meinem Junior früh morgens vor der Schule 5 Partien Uno gespielt, welche ich nie eingetragen hab.
    Ansonsten viele neue Spiele gespielt, die mit ca. 2-3 Partien dabei waren und zwischendurch mal was „älteres“ gespielt.
    Alles in allem ganz zufrieden.
    Dieses Jahr wird aber definitiv weniger gekauft, als vergangenes Jahr.
    Bomb Busters war aber unser größter Spaß-Garant.

  • Der Trend setzt sich fort. Jedes Jahr wird weniger gespielt. Da aber dieses Jahr der Anteil von BGA und TTS sehr hoch war hab ich die Statistik einmal komplett und einmal nur physikalisch auf dem Tisch geteilt. Auch habe ich jeweils zwischen Anzahl Partien und geschätzte Zeit getrennt da große Klopper natürlich weniger auf den Tisch kommen dafür aber mehr Zeit in Anspruch nehmen.

    Anzahl Partien Physikalisch und Digital:


    Spielzeit Physikalisch und Digital:


    Anzahl Partien nur physisch:


    Spielzeit nur physisch:

  • Ich bin recht zufrieden mit meinem Jahr – mit 672 rein analogen Partien (hatte noch 25 Partien zum Testen eines Spiels auf BGA, die zähle ich nicht mit rein. Davon ab fasse ich BGA nicht an.) liege ich ein gutes Stück über 2024 (605 Partien). Auch der H-Index von 15 ist super.
    Der Solo-Anteil liegt bei 73% und ist damit wieder deutlich gestiegen, auch das freut mich, denn es bedeutet, dass ich es wieder öfter weg vom Bildschirm an den Tisch geschafft habe. Solo-Spielen ist und bleibt unsagbar wichtig in meinem Leben und hat mir gerade in diesem Jahr durch eine tief despressive Phase geholfen. Das ist und bleibt weiterhin ein fester Bestandteil des Hobbies und mir, je nach persönlicher Laune, auch wichtiger und lieber als das Multiplayer-Spielen.
      
    Ich greife mal ein paar Spiele raus, die in diesem Jahr besonders waren (den Prototypen lasse ich außen vor, ich sag nur: meiner isses nicht ;) ).
      
    #Yro – mit knapp 50 Partien steht es an der Spitze in diesem Jahr, das ist vor allem der fanmade Solo-Kampagne zu verdanken. Ich mag Yro sooo viel lieber als Castle Combo (optisch find ich beide schlimm), es ist schnell, simpel, und bietet gerade in der Kampagne dennoch genug kleine Entscheidungen. Ist ein totaler Überraschungs-Hit für mich geworden, hatte ich nach den ersten beiden Partien überhaupt nicht erwartet.
    #TheIsofarianGuard begleitete mich vor allem Anfang des Jahres noch, als ich mit dem Update Pack von vorne begann. Dann ging es aber leider den Weg aller Kampagnenspiele – wobei an Isofarian Guard mein Herz so sehr hängt, das wird erstens niemals ausziehen, zweitens will ich es vor allem aber unbedingt wieder spielen.
    #Astrobienen hat mich solo und multiplayer total überzeugt und hat meine gelegenheitsspielenden Freunde an „größere“ Titel rangeführt. Mega guter Workerplacer!
    #CreatureCaravan – auch hier war es eine fanmade Solo-Kampagne, die zu vielen, vielen Partien führt, danke an Fluegelschlaegerin! Ein tolles Wohlfühl-Spiel, macht mir sehr viel Spaß und das möchte ich unbedingt auch mal multiplayer spielen.
    #Fliptown ist ein durchaus anspruchsvolles Flip & Write, das sehr viel Abwechslung bietet, schon ohne die kleine, extrem gut gemachte Solo-Kampagne. Noch so ein Überraschungskandidat, toller Titel!
    #Cities finde ich multiplayer richtig gut, und auch solo macht es mir Spaß. Simpel, nicht banal, schöner kleiner Titel.
    #Froschreich – mein Überraschungshit der Messe, funktioniert solo super, und kam bei allen bisher gut an.
    #PandemicLegacySeason0 habe ich endlich mit meinem Mann durchgespielt, das ist an sich schon was besonderes, weil er sonst ja wirklich nie spielt.
    Dauerbrenner als Absacker und Zwischendurch-Spiele sowohl solo als auch multi bleiben #Gardlings, #Seaside, #Obsthain, #TheGlade…. Und viele weitere.

    Ich schreibe noch ein paar Details im Top & Flop Thread.

    Da bleibt jetzt nur, sich aufs kommende Spielejahr zu freuen :)

  • (...) Seit ich mit BGA angefangen habe, nutze ich meine Handygames [nicht] mehr (...)

    Einfügung durch mich - vermutlich hast Du die vergessen, oder? Sonst macht für mich der Satz keinen Sinn.

    Meine Statistik:

    Ich bin ganz zufrieden, ich finde auch den Anteil an neuen Spielen mit etwas über einem Drittel ganz gut (etwas weniger neue und mehr alte wäre mir lieber, aber das ist halt nicht der Trend unserer Zeit). Die reine Anzahl der Partien wird natürlich von den "kleinen", schnell gespielten Spielen dominiert, wobei "Mischwald: Dartmoor" für mich den normalen Mischwald ziemlich abgehängt hat, mal schauen.

    Noch eine kleine Zusatzfrage an alle, die so sorgfältig zwischen digitalen und analogen Partien unterscheiden: Gerade Star Realms zocke ich häufig mit einer Freundin, während wir beide zusammensitzen, uns unterhalten und ärgern, aber als Spielmaterial nutzen wir jeweils die App.
    Ist das dann eine analoge, weil gemeinsam am selben Ort gespielte, oder eine digitale, weil mit einem Programm statt mit Karten gespielte Partie? Und was ist mit "Light Speed: Arena", oder anderen Spielen mit App-Unterstützung?

    UpLive [bgg for trade] - einfach anschreiben, wenn Dich davon was interessiert!

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  • Ja, habe das Wort vergessen ;)

    Es hat für mich, bei deiner Zusatzfrage, mit dem erdachten Hauptmedium zu tun. Reise durch Mittelerde, Boss Fighters QR etc. Nutzen digitale Elemente, sind per se aber Gesellschaftsspiele, bzw. für mich reicht das Kriterium, dass es auf BGG gelistet ist, dabei aus.

    Daher trenne ich beide Welten, obwohl ich zum Beispiel Path of Civilization analog habe sowie digital gespielt habe, weil es analog zu spielen, ein ganz anderes Commitment ist. Digital in 30 Minuten erledigt, analog mit Aufbau- und Abbau 1,5 Stunden. Und daher kam es analog nur einmal auf den Tisch, digital Dutzend Male. Soll mir auch helfen, zu sehen, dass man das eigentlich ruhig analog verkaufen könnte, wenn einem die digitale Variante anscheinend eher liegt.

    Die zwei Partien Dune Imperium auf Steam mit einem Kumpel habe ich dann gar nicht berücksichtigt, weil das dann wieder ein Videospiel für mich ist.

    Einmal editiert, zuletzt von Gladrir (2. Januar 2026 um 16:25)

  • Noch eine kleine Zusatzfrage an alle, die so sorgfältig zwischen digitalen und analogen Partien unterscheiden: Gerade Star Realms zocke ich häufig mit einer Freundin, während wir beide zusammensitzen, uns unterhalten und ärgern, aber als Spielmaterial nutzen wir jeweils die App.
    Ist das dann eine analoge, weil gemeinsam am selben Ort gespielte, oder eine digitale, weil mit einem Programm statt mit Karten gespielte Partie? Und was ist mit "Light Speed: Arena", oder anderen Spielen mit App-Unterstützung?

    Das wären für mich alles analoge Partien, gerade bei Spielen mit App-Unterstützung müsste man sich ja ansonsten auch noch definieren ab welchem Unterstützungsgrad es nicht mehr als analog zählt.

  • Noch eine kleine Zusatzfrage an alle, die so sorgfältig zwischen digitalen und analogen Partien unterscheiden: Gerade Star Realms zocke ich häufig mit einer Freundin, während wir beide zusammensitzen, uns unterhalten und ärgern, aber als Spielmaterial nutzen wir jeweils die App.
    Ist das dann eine analoge, weil gemeinsam am selben Ort gespielte, oder eine digitale, weil mit einem Programm statt mit Karten gespielte Partie? Und was ist mit "Light Speed: Arena", oder anderen Spielen mit App-Unterstützung?

    Das wären für mich alles analoge Partien, gerade bei Spielen mit App-Unterstützung müsste man sich ja ansonsten auch noch definieren ab welchem Unterstützungsgrad es nicht mehr als analog zählt.

    Digitale Partien bei Star Realms, da die App ja nicht nötig ist und es physisches Spielmaterial gibt

    Wenn eine App zwingend für das Spiel Notwendig ist (Boss Fighters QR oder auch Descent - Legenden...) dann wäre es Analog meiner Meinung nach.

  • Im Jahr 2025 hat sich die Anzahl der Partien und die Spielzeit im Vergleich zum Vorjahr nochmal verringert. Der Anteil der Solo Partien mit leichtem Anstieg von 25% auf 31%. Über die Hälfte der Partien wurden zu zweit gespielt. Keine digitalen Partien. Mein Spiel des Jahres mit 11 Partien war #Seti. Am Häufigsten gespielt wurde die kleine Perle #Faraway. Erstmal wurden 2 Challenges nicht erreicht, 75 verschiedene Spiele und einen H-Index von 10.

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  • Mit so tollen Grafiken kann ich nicht aufwarten, ist alles eher nüchtern (nur schwarz auf weiß).

    Das hier gibt meine Statistik für mein Spielejahr 2025 her:


    Spiele am Tisch: 258 (60 verschiedene Spiele)

    Die Tendenz ist leider weiterhin fallend.

    2024: 286 (66 verschiedene), 2023: 326, 2022: 447, 2021: 368, 2020: 531

    Vermutlich entfallen ca. 95% davon auf 2er-Partien mit meiner Frau, hauptsächlich Freitag- und Samstagabend.


    meistgespielte (eher) kleine Spiele davon

    Sky Team 30x

    Qwixx 18x

    Tippi Toppi, Blätterrauschen, Ganz schön clever je 8x


    (eher) große Spiele

    Gilde der fahrenden Händler 16x

    Pandemic: Iberia 15x

    HdR - Duell um Mittelerde 11x

    Arche Nova, Revive, Orleans je 7x


    kein Solospiel dabei

    Fünfzehn Verkäufen (plus eine Erweiterung) stehen sieben Neuzugänge (Sabika, Gilde der fahrenden Händler, Rival Cities, Concordia Venus, HdR-Duell um Mittelerde, Tzolkin, Bier Pioniere) gegenüber, gut so.


    Spiele online, zu 99% auf BGA: 1.613 (142 verschiedene Titel)

    Es gab also noch eine Ecke mehr (5%) als im Jahr zuvor.

    2024: 1.532 (135 verschiedene Titel), 2023: 1.461, 2022: 1.555, 2021: 1.453, 2020: 1.567


    meistgespielte:

    Kahuna 242x

    Can't stop 139x

    Sobek Duell 105x

    Carcassonne J&S 89x

    Butterfly 82x

    Sankt Petersburg 77x

    Spirits of the forest 61x

    Tobago 55x

    Schotten Totten 48x

    Gilde der fahrenden Händler 41x

    Rumble Nation 35x

    Die weiße Burg 21x

    Captain Flip 20x

    Fromage 17x

    Welcome to the moon 15x

    Pirates of Maracaibo 15x

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    Einmal editiert, zuletzt von lanzi (3. Januar 2026 um 16:26)

  • 2025 war spielerisch sehr toll, da die Kinder -speziell unser Sohn - immer gerne nach einem Spiel fragen. Dazu kommen diverse Solopartien, die ich häufig, analog der Vorjahre, abends noch zum Ausklang spiele wenn die restliche Familie schläft. Laut BGS sind die Anzahl Partien ähnlich dem Jahr 2025 mit knapp über 700.

    Partien am Tisch nach Anzahl PartienPartien am Tisch nach gesamter Spielzeit

    Bei der Spielzeit sieht man klar die Solopartien vertreten, wobei ISS Vanguard noch über die letzten Tage des Jahres in dei Liste gerutscht ist. Piggy Piggy ist über alles gesehen aber schon der Familienfavorit. Das hatten wir ja Ende 2024 entdeckt, Anfang 2025 direkt gekauft und das Jahr über immer wieder gespielt. Königreich Legacy hat im ersten Quartal 2025 gepunktet und ich muss es mal langsam für die Erweiterungen reaktivieren. Was man in der Balkengrafik über die Monate auch gut erkennt ist der Fakt, dass unser Sohn seit Ende Oktober und damit über die Winterzeit jeden(!) Morgen vor der Schule ein paar Partien einforderte. Ich vermute mal, das hält sich nicht über ganz 2026, bin aber gewillt, dies anzugehen. ;)

    Bei beiden Statistiken ist eine kleine Unschärfe drin, die man direkt beim Blick auf die meist gespielten Autorinnen und Autoren erkennt. Familie Brand und auch Ralph Querfurth - KOSMOS rangieren in der Top 5, was nur eines bedeuten kann: viele Exits. Und da ich die in der Gesamtstatistik nicht als ein Exit bündeln kann, hier die gesonderte Auswertung rein für diese - wobei der Exit-Kalender von den 47 Partien schon 13 ausmachen. Der H-Index von 3 zeigt auch hier, dass wir Exits schon häufiger über mehrere Partien spielen, da halt im Familienkreis, wo wir unterbrechen, wenn die Konzentration nachlässt.

    Da ich aber nicht nur physikalische Partien logge, sondern auch die auf BGA, ergibt sich ein leicht anderes Bild, wenn ich BGA mit hineinfiltere, da ich in 2025 erstmals sehr viel auf BGA gespielt habe.

    Partien am Tisch und auf BGA nach AnzahlPartien am Tisch und auf BGA nach Spielzeit

    Das bringt mich auf 380 zusätzliche Partien und man sieht schnell, dass der Großteil davon auf das Konto von Faraway, Arche Nova und Die Gilde der fahrenden Händler geht. Erste zwei im Dauerwettstreit mit Klaus_Knechtskern - immerhin habe ich bei Faraway die Nase vorn, da ich bei Arche Nova ja p-fast sicher von Klaus oder alternativ von nique77 geschrubbt werde. Dank der unknowns-Turniere von lanzi kommen weitere BGA-Partien hinzu und speziell die fahrenden Händler haben sich über 2025 tief in mein Spielerherz gespielt (neben Faraway; Arche Nova war da schon lang). Spielzeit ist, da zuggebunden gespielt, auf eine Runde am Tisch umgerechnet. Die 200 zusätzlichen Stunden saß ich dafür nicht vor dem Bildschirm. :D

    Letting your mind play is the best way to solve problems. (Bill Watterson)

    Bin auch immer mal in der FAIRPLAY zu lesen.

    Einmal editiert, zuletzt von HRune (3. Januar 2026 um 19:47)

  • Im Jahr 2025 hat sich die Anzahl der Partien und die Spielzeit im Vergleich zum Vorjahr nochmal verringert. Der Anteil der Solo Partien mit leichtem Anstieg von 25% auf 31%. Über die Hälfte der Partien wurden zu zweit gespielt. Keine digitalen Partien. Mein Spiel des Jahres mit 11 Partien war #Seti. Am Häufigsten gespielt wurde die kleine Perle #Faraway. Erstmal wurden 2 Challenges nicht erreicht, 75 verschiedene Spiele und einen H-Index von 10.

    interessant, dass es 1 Spiel in den Top 10 nach einem Spiel geschafft hat. Muss nur lange genug dauern :lachwein:

    Einmal editiert, zuletzt von Wanne (4. Januar 2026 um 11:24)

  • Wie jedes Jahr gibt es auch von mir eine Statistik. Ich nutze keine App zum Tracking, sondern schreibe alles in Textdateien auf und habe ein Skript, das mir die Auswertung am Jahresende vornimmt. So kann ich genau das filtern, was ich sehen möchte. Wichtig: Solo- und Online-Spiele zähle ich auch, Kinderspiele aber nicht, da ich davon im Regelfall nur die allererste Partie für meine Notizen aufschreibe. Ich habe unten aber eine extra Kinderspiel-Sektion. In Klammern stehen jeweils die Vorjahreswerte (soweit vorhanden).

    • Unterschiedliche Spiele: 129 (91, 110, 96, 100, 75, 136)

    Ich gebe zu, dass ich nicht damit gerechnet habe, dass die Anzahl der unterschiedlichen Spiele so groß ist wie 2019. Dies bedeutet eine große Vielfalt in 2025, und das freut mich sehr, da ich gerne verschiedene Spiele erkunde. Ich gebe aber zu, dass ich 2026 auch gerne mal wieder einzelne Spiele mehrfach erkunden möchte, anstatt One-Shots zu haben.

    • Unterschiedliche Spiele (nur online): 37 (19, 28, 43, 38)

    Die Anzahl an Online-Spielen nahm interessanterweise auch zu, was mich erst einmal etwas wunderte. Es gab eine kleine „Ich teste Solo-Spiele“-Phase in der Mitte des Jahres und dann eine „Ich teste Duell-Spiele“-Phase, aber ansonsten habe ich hauptsächlich nur das online gespielt, woran ich auch explizit interessiert war. Den Hauptteil haben aber vermutlich Spiele mit meiner Spielegruppe ausgemacht, als wir uns nicht real treffen konnten und das Treffen kurzerhand nach BGA verlegt haben. Hier blieb es aber meist dabei, dass neue Spiele gespielt wurden. Und wir haben diese Treffen auch nicht dauerhaft eingerichtet. Vor Ort ist es einfach besser. Online spielen ist für mich nach wie vor hauptsächlich zum Testen von Spielen wichtig, nicht zum „Spaßspielen“. ;)

    • Unterschiedliche Spiele (nur einmal): 72 (47, 66)

    Mehr als die Hälfte der gespielten Spiele waren One-Shots, die ich nur ein einziges Mal digital oder real auf dem Tisch liegen hatte. Das hat damit zu tun, dass ich nicht so oft bei Spieleabenden bin. Genau genommen pro Monat einen oder zwei, manchmal auch gar keinen. So komme ich gar nicht dazu, Spiele mehrfach zu spielen, weil es bei diesen Abständen so viele Neuzugänge gibt, dass selten „Altes“ aufgetischt wird. Und auch zum Austesten von Spielen (online) reicht mir oft eine einzige Partie, um zu sehen, ob das Spiel etwas für mich ist oder nicht.

    • Neu kennengelernte Spiele: 92 (57, 72, 71, 69, 47, 89)

    Auch der Wert überrascht mich, denn das sind 71% an neuen Spielen (nicht zwingend Neuheiten). Natürlich spielt hier die Spielemesse in Essen eine große Rolle, auf der ich zwei Tage war. Wobei ich mir dort viele Kinderspiele angeschaut habe, die nicht in der Statistik enthalten sind. Nach wie vor habe ich ein Interesse daran, neue Spiele kennenzulernen, auch wenn mir immer weniger Spiele so stark zusagen, dass ich sie selbst besitzen müsste.

    • Neu kennengelernte Spiele (nur online): 35 (14, 24, 40, 38)

    Hier sieht man sehr schön, dass von den 37 Online-Spielen 35 neu waren, also fast alle. Wie gesagt nutze ich Online-Implementierungen hauptsächlich zum Testen vor einem Kauf bzw. zum Kennenlernen, um mitreden zu können. Ich spiele kaum etwas Bekanntes noch einmal online. Die zwei Ausnahmen waren „Castle Combo“ und „Look at the Stars“, die ich bei einem Online-Spieleabend (weil wir uns real nicht treffen konnten) einem Freund erklärte – und danach nie wieder spielte.

    • Aktuelle Spiele aus 2024–26: 80 (61, 65, 43, 40, 23, 55)

    „Neuheiten“ stehen bei mir immer noch hoch im Kurs. Mit 62% etwas weniger als im Jahr zuvor, aber dennoch recht hoch. Auch hier spielen der Besuch der SPIEL'25 und natürlich die Online-Spielerfahrungen eine Rolle, die meist Neuheiten betreffen. Ich finde es aber nach wie vor schön, dass ich auch nach zig Jahren im Hobby das Interesse an neuen Titeln auf dem Markt nicht verloren habe.

    • Anzahl Partien: 316 (252, 283, 270)
    • Partien nach Spieleranzahl: 1 (52), 2 (134), 3 (83), 4 (34), 5 (3), 6 (3), ≥7 (7)

    Ein neues Hoch, was die Anzahl an Partien angeht. Für 2019 habe ich da leider keinen Wert, aber vermutlich lag der noch ähnlich hoch. Am meisten spiele ich nach wie vor zu zweit, weil das auch hier daheim mit Partnerin oder Kind mal ebenso „nebenbei“ geht. (Nein, nicht ernsthaft. Etwas komplexere Spiele müssen auch extra in den Abendablauf eingeplant werden.) Aber auch online zum Testen von Spielen ist es leichter, einen weiteren Spielpartner zu finden anstatt zwei oder drei. Auf den meisten Spieleabenden waren wir aber meist zu dritt oder viert. Mehr Spielerinnen am Tisch gab es bei mir eher selten.

    • Anzahl Partien ohne Online, ohne Solo, ohne Messen: 183 (118, 100, 95)

    Hier steigt der Wert, was Spiele mit realen Menschen an einem realen Tisch angeht. Fast 58% habe ich meine Partien an Spieleabenden oder daheim absolviert. Und das gefällt mir, dass ich gar nicht so viel online oder solo Zeit verbringe. Zumal mehr online gespielt wurde als die Jahre zuvor, da einige Spieleabende in den virtuellen Raum verlegt werden mussten.

    • Eigene Spiele gespielt: 28 von 77 = 36% (32%, 46%, 21%)
    • Davon eigene Exemplare: 26 von 77 = 34%

    Der Wert ist recht konstant. Inzwischen habe ich aber einen Spieleabend in der Firma etabliert, zu dem ich die Spiele beisteuere. Und so kann ich mehr aus meinem eigenen Schrank spielen. Dennoch haben fast 2/3 meiner Spiele im Schrank das Tageslicht nicht gesehen. Aber das ist völlig okay. Von Zeit zu Zeit mache ich aber Inventur und gebe weg, was ich nicht mehr spielen will.

    • Neue Spiele im Schrank: 7 (Herr der Ringe: Duell um Mittelerde, Erde: Vielfalt, Australis, Forest Gangs, Clans of Caledonia: Industria, Peninsula, Herr der Ringe: Duell um Mittelerde – Verbündete)

    Es gab mehr Zugänge als gedacht, wobei es sich um drei Erweiterungen handelt. Also eigentlich nur vier neue Spiele, was absolut im Rahmen ist. Vor allem sind zwei kleine Schachteln dabei, die wenig Platz wegnehmen. Okay, dafür ist die Box von „Industria“ extrem groß. Wichtig auch: Fünf der Spiele hatte ich vor dem Kauf gespielt, eine Erweiterung wurde tatsächlich ungespielt gekauft („Verbündete“) und „Australis“ war ein Geschenk. Ich kaufe also nach wie vor nur, was ich zuvor auch gespielt habe.

    • Aus dem Schrank entfernte Spiele: 3 (Panamax, 7 Wonders Duel, Kanban)

    Aus dem Schrank entfernt wurden „Panamax“. Es ist eines meiner Lieblingsspiele, hat aber einige Ecken und Kanten in der Anleitung und in den Regeln, sodass ich es nicht einfach so auf den Tisch bringen würde. Nach fünf ungespielten Jahren habe ich es weggegeben, weil mit „Movers & Shakers“ ein guter Nachfolger nächstes Jahr herauskommt.

    Dabei habe ich auch gleich „Kanban“ verkauft. Ebenfalls eines meiner Lieblingsspiele, aber es kommt ebenfalls nicht auf den Tisch. Die letzte Partie war im Juli 2021. Da ich mit „Bot Factory“ die kleinere Version habe, die bezogen auf Regeldetails und Spieldauer alles besser macht, habe ich mich von „Kanban“ verabschiedet.

    Und zuletzt musste „7 Wonders Duel“ gehen, weil „Herr der Ringe: Duell um Mittelerde“ uns so viel besser gefällt und fast jeden Monat in 2025 gespielt wurde. Da war klar, dass „7 Wonders Duel“ nie wieder auf den Tisch kommt. Das große „7 Wonders“ habe ich aber noch für große Spielegruppen.

    • Unterstützte Crowdfunding-Spiele: Gigamon, Movers & Shakers, Rolling in Wonderland
    • Gespielte Crowdfunding-Spiele: 4 (8, 13, 18)

    Man sieht ein bisschen, dass ich mich wesentlich weniger für Crowdfunding interessiert habe als in den Jahren zuvor. Ich habe nur vier Spiele gespielt: „Qu'arz“, „Nippon: Zaibatsu“, „Movers & Shakers“ und „Rolling in Wonderland“ – das letzte sogar real in Essen beim Verlag. Unterstützt habe ich dann davon nur zwei plus noch zusätzlich „Gigamon XL“ aus Spieleschmiede für den ansässigen Kindergarten.

    • Am häufigsten gespielt (größere Spiele): Herr der Ringe: Duell um Mittelerde (27), Australis (24), Zombie Teenz Evolution (20), Captain Flip inkl. Isla Bomba (16), Waypoints (8)

    „Waypoints“ schlug letztes Jahr noch mit 41 Partien zu Buche, das relativierte sich dann in 2025 wieder etwas, zumal ich keine eigene Karte veröffentlichte (auch wenn ich derzeit an einer arbeite). Dafür stand die Neuanschaffung „Herr der Ringe: Duell um Mittelerde“ ganz hoch im Kurs, sowohl bei der Partnerin als auch bei der Fünfjährigen, die das schon mitspielen kann. Beiden hat auch „Australis“ sehr gut gefallen, wobei die Menge an Partien durch den von mir entwickelten Solomodus beim Testen zustande kam. Aber auch ohne den wären es 10 Partien gewesen. Mit der Fünfjährigen wurde dann auch „Zombie Teenz Evolution“ weitergespielt (was ich nicht als Kinderspiel zähle), wobei wir immer noch nicht fertig sind. Und bei „Captain Flip“ gab es zehn Offline-Partien (u.a. auch mit der Fünfjährigen) plus den Test der Erweiterung auf BGA.

    • Bestbewertete, neue Spiele: Movers & Shakers (10.0), Galactic Cruise (9.5), Barrage: Duel (9.5), Zenith (9.5), Team Adlerauge (9.5), Tricky Treats (9.0), Nippon: Zaibatsu (9.0), Stella: Dixit Universe (9.5), Emblems (9.0), Hitster (9.0), Borealis: Arctic Expeditions (9.0), Pictoo Fantasy/Disney (9.0)

    Hier verweise ich auf meinen Beitrag zu den „Tops und Flops 2025“, wo ich einiges zu den Spielen geschrieben habe. Ansonsten will ich vor allem auf die großartigen Kinder-/Einsteigerspiele „Tricky Treats“, „Team Adlerauge“ und „Pictoo Fantasy/Disney“ hinweisen, die mir extrem gut gefallen haben.

    Ich will auch – dieses Jahr neu – noch etwas explizit zu Kinderspielen schreiben:

    • Unterschiedliche Kinderspiele: 47 (24)
    • Neu kennengelernte Kinderspiele: 31 (20)
    • Anzahl Partien bei Kinderspielen: 169 (61)

    Hier gibt es eine Steigerung in allen Belangen. Das ältere Kind ist 5 geworden, das jüngere 3. Mit der Großen kann ich auch teilweise schon Erwachsenenspiele spielen (wie „Australis“ oder „Herr der Ringe: Duell um Mittelerde“), aber es kommen eben auch viel mehr Kinderspiele infrage, die auf den Tisch kommen. Vor allem die Bücherei hilft uns da enorm, wenig Spiele kaufen zu müssen und trotzdem für einen Monat Spaß damit zu haben. Wichtig: Ich tracke nicht immer alle Partien, weil mir das zu aufwendig ist. Gespielt wurde vermutlich ein bisschen mehr.

    • Am häufigsten gespielte Kinderspiele: Pictoo Fantasy/Disney (26), Team Adlerauge (25), Similo: Märchen (17), Dragon Clans (16), Topp die Torte! (12)

    „Pictoo“ lernte ich bei Stadt-Land-Spielt 2025 kennen und brachte es der Dreijährigen von der SPIEL'25 mit. Die Große erhielt dafür „Team Adlerauge“. Beide Spiele schlugen nach dem Mitbringen ein und waren ein bis zwei Wochen in Dauerbespielung. Und dann? Dann irgendwie nicht mehr. Keine einzige Partie im Dezember. Ich habe keine Ahnung, wieso. Das ist anders als bei „Dragon Clans“, das ich von der SPIEL'24 mitbrachte und Anfang des Jahres jeden Monat zumindest noch einmal herausgeholt wurde. Aber auch das kam seit August nicht mehr auf den Tisch/Fußboden. Ich glaube, die Auswahl an anderen Spielen ist inzwischen zu groß. Und LEGO. :D Die Menge „Similo: Märchen“-Partien lag aber am Besuch einer Zehnjährigen, die das Spiel so gern mag. Ansonsten hätten wir das wesentlich weniger bis gar nicht gespielt. (Die Fünfjährige mag es lieber als Memory-Variante mit Geschichten erzählen danach.) Und „Topp die Torte!“ liehen wir aus der Bücherei aus und die Fünfjährige – aber auch ich – waren davon begeistert. Ein toller Kinderspiel-des-Jahres-Gewinner!

    Ich freue mich jedes Jahr im Dezember darauf, die Statistik zu erstellen, da ich deren Ausgang im Voraus nicht kenne. Umso überraschter war ich über die zahlreichen Spiele und Partien, da ich gefühlt sehr wenig in 2025 gespielt habe, da es nur zwölf reale Spieleabende gab, also im Schnitt pro Monat einen. Aber wir wichen auch einige Male auf die digitale Umsetzung bei BGA aus, wenn ein reales Treffen nicht stattfinden konnte. Insofern gab es wohl doch um die zwanzig Spieleabende.

    Ggf. ist das auch ein Modus, der in 2026 funktioniert. Wir werden es in einem Jahr sehen, wie es gelaufen ist. Vorgaben gibt es keine, Challenges auch nicht. Es kommt, wie es kommt, und wird gut sein! :)

    Gruß Dee

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  • Hier auch einmal meine Übersicht für 2025.

    Ich bin insgesamt mit dem persönlichen Spielejahr 2025 sehr zufrieden. Es wurde mehr gespielt als im Vorjahr und auch wieder mehr Solo, was ich als sehr entspannend und auch befreiend empfinde, weil ich (als jemand, der AP im MP nicht leiden kann) mir auch mal Zeit bei meinen Zügen lassen und das Ganze etwas durchdenken kann.

    Ich setze mir jedes Jahr Challenges in BG Stats und habe diese mit der Jahresstatistik 2025 einmal überdacht.

    So hatte ich zum Beispiel in den vergangenen Jahren immer eine 10×10-Challenge, aber ich spiele einfach zu gerne neue Spiele, sodass ich viele Spiele gar nicht 10 mal im Jahr spielen möchte. Dennoch möchte ich auch neue Spiele gerne etwas erkunden und mag die Idee der 10×10-Challenge an sich sehr gerne, sodass ich dieses Jahr auf eine 20×5-Challenge (also 20 Spiele je 5-mal spielen) gewechselt bin.

    Ebenfalls habe ich meine „New-to-me“-Challenge auf 50 Spiele erhöht, da 30 im Normalfall bereits mit einem Besuch in Essen und dem nachfolgenden Ausprobieren meiner und anderer Neuheiten abgedeckt waren.

    Schlussendlich habe ich mich noch von der „Cost-per-Play“-Challenge verabschiedet, da es mir mehr wie ein Zwang vorkam, Spiele zu spielen, um einen ausgedachten Wert von 5EUR zu erreichen. Ebenso habe ich die Anzahl zu erreichender Partien von 220 auf 250 erhöht.

    Zu meinen persönlichen Tops (2025 war ein fantastischer Jahrgang für mich) und Flops gibt es dann demnächst noch im entsprechenden Thread.

  • Da ich erst seit einigen Wochen (mit großer Begeisterung) die BG-Stats App nutze und davor mit der offiziellen BGG-App getrackt habe, sind viele meiner Daten zu den Partien in 2025 unvollständig. Z.B. habe ich die Spielzeit nicht getrackt, die Anzahl der Personen auch nicht, auch das Thema "Neu für mich" passt nicht usw.

    Aber die Anzahl der Partien passt, daher hier mein Überblick:

    Kommentare dazu:

    • Bomb Busters: In verschiedensten Konstellationen gespielt macht mit das Teil einfach immer Spaß. Nur zu zweit möchte ich es ungern spielen, da es dadurch, dass man stets weiß, wer welche Werte hat (nur nicht an welcher Stelle) zu einem ziemlich anderen Spiel wird. Ist auch reizvoll, aber mir gefällt es am allerbesten zu viert. Inzwischen hat es auch meine Frau richtig gecacht und wir wollen gerne deutlich weiter kommen in der "Kampagne" dieses Jahr. Aufgrund der vielen verschiedenen Spielegruppe sind wir erst maximal auf Level 18 aktuell.
    • Harmonies: Eines der absoluten Lieblingsspiele meiner Frau, das erst dieses Jahr bei uns eingezogen ist und dauernd gefordert wird. Haben wir auch schon in verschiedensten Gruppen gespielt und dieses nicht triviale Puzzel macht immer Spaß.
    • Isofarian Guard: Nachdem Anfang des Jahres das Update Pack ankam, habe ich meine Kampagne 1 resettet und mit Begeisterung sehr weit gespielt (Mitte Chapter 3). Seitdem kam ich nur selten dazu bzw. habe eher nicht mehr Solo gespielt, möchte nun aber endlich wieder weiterspielen und habe es tatsächlich zwischen den Feiertagen auch endlich geschafft, wieder ein Stückchen zu spielen und bin erneut gehooked. Mal schauen, ob ich ab Kampagne 2 im Cinematice Mode spiele, um den Grind einzuschränken, aber bisher gefällt es mir auch im Original sehr gut. Seit Version 2 (Update Pack) kann man ja auch Kämpfe überspringen und seit ich zudem das Boot freigeschalten habe, ist zumindest das Reisen auf der Map viel angenehmer als zuvor ohne Boot und mit den Regeln aus Version 1.
    • Arydia: Supergeiles Kampagnen-Spiel in der richtigen Runde, die Welt bietet so viel zu entdecken, solche tollen Überraschungen (ich sag nur bemalte Minis in einer Art "Adventskalender" --> Traumhaft!). Ich spiele es in meiner monatlichen Kampagnenrunde mit zwei Kumpels und das macht total Laune. Gut ist, dass die Regeln vergleichsweise überschaubar sind, sodass wir auch bei monatlichem Rhythmus immer wieder gut reinfinden. Trotzdem würde ich es gerne häufiger spielen, hoffentlich klappt das in 2026, denn ansonsten spielen wir den Titel noch bis in 2027 rein...
    • Fate: Neben Too Many Bones mein aktuelles Lieblingsspiel. Dieses Jahr eingezogen und für einen größeren Titel (Spielzeit zumeist ca. 2h bei mir) schon viele Partien geschafft. Zumeist zu zweit mit einem Kumpel gespielt und immer war es sehr schön knapp aber nicht unfair - genau wie das sein soll bei Koop-Spielen. Nachdem ich nun per BG-Stats auch das Ergebnis der Partien logge, werde ich in 2026 auch sehen, wie hoch die Gewinnquote ist. Ich schätze bei Fate liegen wir so bei 75% und das passt für mich auch sehr gut

    Mein Ziel für 2026: Min. eine Partie pro Tag spielen im Schnitt, sprich 365 Partien in Summe. Das sollte gut machbar sein, denn ich habe es irgendwie geschafft in den letzten Wochen meine Frau mehr zum spielen zu begeistern und so stehen wir in 2026 jetzt schon bei 11 Partien und der wöchentliche Donnerstag-Spieleabend zu dritt mit einem Kumpel steht auch noch an diese Woche --> Sehr schön!

  • Weiterhin sind TfM und AN unsere angesagtesten Spiele. Die hohe Partienanzahl kommt durch viele Kinderspiele, zwei haben es auch in die Übersicht geschafft.

    Dazu seit langem auch wieder mehr gekartelt wie man an Binokel sieht.

    Dazu geht die Spielzeit wieder mehr nach oben je älter die Kinder werden, sehr erfreulich 😬

  • Dann will ich auch mal. Der Jahresüberblick täuscht diesmal ein wenig, denn die Dorfromantik Spiele wurden jeweils in ein paar Tagen durchgespielt, die Crew kam nur an einem Spielewochenende auf den Tisch, während das Herr der Ringe Stichspiel in drei verschiedenen Runden zum Einsatz kam. Dadurch sind ein paar unserer Dauerbrenner wie Spirit Island oder SETI knapp rausgefallen. Zumindest Arche Nova und Harmonies sind weiterhin stabil dabei.

    Unser Ziel war es in 2025 weniger Zeit vorm Fernseher zu verbringen und stattdessen einfach mal häufiger was zu spielen. Das war ein Erfolg, gegenüber 2024 haben wir die Partien und Spielzeit verdoppelt. Zudem haben wir doppelt so viele neue Spiele gespielt (danke an die Spieleausleihe in Mannheim) und nebenbei aber auch 70% unserer eigenen Spiele gespielt. Die Wochenenden mit einigen Brettspielverrückten Freunden tun ihr übriges. Insofern ein erfolgreiches Jahr, so kann es bleiben.

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  • Kurz und knapp

    316 Partien, das ist der 2.beste Wert seit Pandemie, einige Partien BombBusters treiben die Zahl

    106 versch.Spiele, guter Durchschnitt seit Aufzeichnungsbeginn

    H Index ist von vorjährigem 6 wieder auf 8 gekraxelt, darüber freue ich mich am Meisten, dass ich wieder in mehr Breite Spiele intensiver spielen konnte

  • Etwas sehr late to the party, aber ich will auch noch mal.


    Disclaimer vorweg: Ich logge alles. Ob klein oder kurz, digital oder analog, angefangen und nicht beendet (kommt mit Kindern leider häufiger vor als mir lieb wäre).

    Nach Anzahl Partien

    Nach Spielzeit

    1x offener Spieleabend die Woche, 1x 2er Spiele-Date die Woche, BGA (nur Echtzeit mit Freunden und solo; wobei zum Ende des Jahres habe ich Zugbasiertes Spiel mit Freunden für mich entdeckt), 2x Spiele-HalbeWoche (je 5 Tage) + 4 Tage Essen. Und den ein oder anderen Spiele-Tag + -Abend mit Freunden. Da kommt dann schon einiges zusammen. Dazu hier und da solo (25 % - 279 Partien).


    Kleine und kurze Spiele schaffen es natürlich sehr viel schneller häufig gespielt zu werden und stehen daher am Ende des Jahres meist immer oben in meiner Liste. Aber allein die Tatsache, dass ich die Spiele so häufig gespielt habe sagt ja auch was aus und wenn sie keinen Spaß gemacht hätten, stünden sie nicht soweit oben.

    Bei der nach Spielzeit sortierten Liste sieht das dann anders aus, da kommen dann auch eher mal Spiele mit weniger, aber dafür langen Partien zur Geltung.


    Im Sommer gab es eine kleine Flaute, Ausnahme der Urlaubsmonat Juli.


    Für dieses Jahr erhoffe ich mir meine eigenen, expertigeren Titel mal intensiver vertiefen zu können.

    Einmal editiert, zuletzt von nifdgad (18. Februar 2026 um 11:49)