3D Drucker für Inserts

  • Hallo zusammen im Forum,

    ich bin Neuling beim 3D-Druck und möchte mir einen günstigen Einstiegsdrucker zulegen, vor allem um Inserts für meine Brettspiele selbst zu basteln. Ich arbeite ausschließlich mit einem Apple-Rechner (Mac), also suche ich Modelle, die super mit macOS kompatibel sind. Die Software sollte total einfach sein: Ich will fertige STL-Dateien kaufen (z. B. auf Thingiverse oder Etsy), sie einlesen und direkt drucken – ohne komplizierte Einstellungen oder Modellierung.

    Habt ihr Tipps für günstige Drucker unter ca. 300 €, die das leisten? oder ist das eher in der Preislage nicht machbar.

    Danke für eure Erfahrungen – ich freu mich auf Eure Posts!

    Beste Grüße aus Hamburg

  • Ich habe einen Flashforge Adventurer 5M. Oder halt für Multidruck den Flashforge AD5X. Bin soweit zufrieden. Würde jedoch zukünftig immer gleich 2-300 € mehr investieren und immer Multidruck nehmen. Wenn du nicht weißt, ob der 3D Druck etwas für dich ist, geh auf den Gebrauchtmarkt und kaufe einen für max. 150€.

  • Bambu Lab A1 oder A1 Mini - wobei ich auf den A1 gehen würde, dann ist Platz eher kein Problem. Und bei einem Budget von 300€ würde ich noch 50€ drauflegen fürs AMS Light damit du Multifarbdruck bzw. 4 Rollen auf einmal verdrucken kannst.

    Wenn es um direkt Drucken geht, würde ich den Mini nicht empfehlen. Selbst diverse Kartenhalter oder zum Beispiel das Insert für Hitster Bingo lassen sich nicht drucken, da zu wenig Platz. Das Problem hab ich nämlich gerade.

    Übersetzt & lektoriert Spiele für div. Verlage und probiert Spiele in allen möglichen Stadien aus.

    2 Mal editiert, zuletzt von Peer (11. Dezember 2025 um 18:11)

  • Bambu Lab A1 oder A1 Mini - wobei ich auf den A1 gehen würde, dann ist Platz eher kein Problem. Und bei einem Budget von 300€ würde ich noch 50€ drauflegen fürs AMS Light damit du Multifarbdruck bzw. 4 Rollen auf einmal verdrucken kannst.

    Das nen Extra Teil dafür oder also das AMS Light ?

  • Bambu Lab A1 oder A1 Mini - wobei ich auf den A1 gehen würde, dann ist Platz eher kein Problem. Und bei einem Budget von 300€ würde ich noch 50€ drauflegen fürs AMS Light damit du Multifarbdruck bzw. 4 Rollen auf einmal verdrucken kannst.

    Das nen Extra Teil dafür oder also das AMS Light ?

    Das kannst Du Dir gut hier angucken.

  • brettxpedition
    Ich persönlich würde vielleicht auch eher ein bisschen mehr Geld ausgeben, wenn es machbar ist.

    Würde hier tatsächlich, den gerade super günstigen BambuLab P1S (inkl. AMS) nehmen.

    Ja, er kostet mehr als 300,- Euro aber ich würde behaupten, man kauft sonst recht schnell zweimal.

    Ich hatte damals auch zuerst einen Creality....habe aber recht schnell auf den P1S gewechselt.

    (aufgrund vieler Vorteile gegenüber dem ersten Gerät.)

  • Der A1 mit AMS Light steht dem P1S hinsichtlich des druckens in nichts nach und hat sogar eher noch ein paar Komfortfeatures mehr (wie den schnellwechsel der Düse).

    Der p1s macht nur Sinn wenn man auch andere Materialien wie ABS drucken will, daneben ist er deutlich lauter als der A1.

    Einmal editiert, zuletzt von Alex | Scurox (11. Dezember 2025 um 23:19)

  • Definitiv A1 oder A1 Mini. Letzteren hatte ich und muss sagen, dass ich 99% aller Vorhaben damit realisieren konnte. Falls der Preis ausschlaggebend ist.

  • Der A1 mit AMS Light steht dem P1S hinsichtlich des druckens in nichts nach und hat sogar eher noch ein paar Komforrfeatures mehr (wie den schnellwechsel der Düse).

    Der p1s macht nur Sinn wenn man auch andere Materialien wie ABS drucken will, daneben ist er deutlich lauter als der A1

    Mhhhh.....jeder wie er meint. :)

    Es wird warscheinlich von Vielen hier, viele Meinungen geben.

    Ob der A1 leiser ist kann ich nicht beurteilen, dafür hat der P1S hat einen geschlossenen Bauraum und das bessere AMS (oder wenn noch Geld über, ist das AMS Pro).

    Und es finden sich bestimmt noch mehr Feinheiten.

  • Würde hier tatsächlich, den gerade super günstigen BambuLab P1S (inkl. AMS) nehmen.

    Freundin will jetzt auch einen Drucker haben, kurzes googlen im Bett bevor es zum letzten Arbeitstag vor dem Urlaub geht, ergab ca. 550€.

    Ist das der günstige Preis oder lohnt ein Weitersuchen heute Nachmittag ab Urlaub?

    Mit freundlichen kollegialen Grüßen

    Syrophir

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    "Die Menschen hungern nach der Wahrheit, doch wissen sie selten ihren Geschmack zu schätzen."

  • Ich würde keinen Bettschubser, wie den A1, mehr wollen.

    Ein geschlossener CoreXY Drucker sieht so viel aufgeräumter aus und das (bessere) AMS kann man auf den Drucker stellen.

    Falls kleine Kinder Zugang zum Drucker haben sollten, hat der geschlossene Drucker auch noch Vorteile.

  • Würde hier tatsächlich, den gerade super günstigen BambuLab P1S (inkl. AMS) nehmen.

    Freundin will jetzt auch einen Drucker haben, kurzes googlen im Bett bevor es zum letzten Arbeitstag vor dem Urlaub geht, ergab ca. 550€.

    Ist das der günstige Preis oder lohnt ein Weitersuchen heute Nachmittag ab Urlaub?

    Ich glaube einen besseren Preis wirst du nicht finden. :/
    Bambu selbst liefert aber sehr zuverlässig, von daher würde ich da auch bestellen. (bzw. ich hatte damals auch dort bestellt.)

  • Ich würde keinen Bettschubser, wie den A1, mehr wollen.

    Ein geschlossener CoreXY Drucker sieht so viel aufgeräumter aus und das (bessere) AMS kann man auf den Drucker stellen.

    Falls kleine Kinder Zugang zum Drucker haben sollten, hat der geschlossene Drucker auch noch Vorteile.

    Was ich bedenken würde - da steckt aber nun nicht wirklich technisches Wissen drin: Der A1 Mini hat ja ein sehr kleines Bett mit 18x18cm. Darauf kann man natürlich vieles von Inserts drucken, aber meist nur 1-3 Teile gleichzeitig. Dauert im Endeffekt genau so lang wie beim A1 (ohne Mini), aber man muss öfter zum Drucker und die fertigen Teile entnehmen. Da der Drucker aber nun das gesamte Bett dauernd hin und her bewegt - und das für mein Erachten extrem schnell und präzise - hätte ich zumindest bedenken, dass ein komplett vollgepacktes Druckbett beim A1 (24,5x24,5cm) nicht irgendwann "mechanisch anspruchsvoll" wird. Ich meine, der muss ja wirklich rasend schnell und dabei auf 0,2mm präzise das Bett hin und her bewegen - mit allem, was gerade drauf klebt. Das kann je nach Modell ja mal gern 1 kg sein. Nicht unbedenklich, finde ich.

    Diese Probleme hat ein A1 Mini bzw. ein CoreXY-Drucker, der das Bett nur langsam rauf und runter bewegt, wahrscheinlich nicht.

    Auf der anderen Seite aber gibt es nun auch nicht die Masse an Beschwerden, der A1 wäre unpräzise oder würde schnell verschleißen.

    Als ich die Tokens von meinem BBTM: Playoffs gedruckt habe, ist mir schon aufgefallen, dass der H2S gegenüber dem A1 Mini nochmal um einiges präziser ist. Das fällt aber auch nur auf, wenn man die Teile neben- oder aufeinander legt. Und ist auch irgendwie zu erwarten, beim 10-fachen Anschaffungspreis der Maschine.

  • Was ich bedenken würde - da steckt aber nun nicht wirklich technisches Wissen drin: Der A1 Mini hat ja ein sehr kleines Bett mit 18x18cm. Darauf kann man natürlich vieles von Inserts drucken, aber meist nur 1-3 Teile gleichzeitig. Dauert im Endeffekt genau so lang wie beim A1 (ohne Mini), aber man muss öfter zum Drucker und die fertigen Teile entnehmen. Da der Drucker aber nun das gesamte Bett dauernd hin und her bewegt - und das für mein Erachten extrem schnell und präzise - hätte ich zumindest bedenken, dass ein komplett vollgepacktes Druckbett beim A1 (24,5x24,5cm) nicht irgendwann "mechanisch anspruchsvoll" wird. Ich meine, der muss ja wirklich rasend schnell und dabei auf 0,2mm präzise das Bett hin und her bewegen - mit allem, was gerade drauf klebt. Das kann je nach Modell ja mal gern 1 kg sein. Nicht unbedenklich, finde ich.

    Das ist bei den Gewichten die auf der Druckplatte liegen absolut kein Problem. Probleme machen eher sehr hohe Drucke weil Schwingungen mit zunehmender Höhe größer werden.

    Ein geschlossener CoreXY Drucker sieht so viel aufgeräumter aus und das (bessere) AMS kann man auf den Drucker stellen.

    Beim A1 kann man sich einen Halter drucken um das AMS Light auf dem A1 zu montieren.

    P1S ergibt ggü. A1 nur Sinn, wenn der Drucker in Zugluft steht oder es generell Platzprobleme gibt.

    oder man eben sowas wie ABS und TPU drucken will. Aber selbst da bräuchte der P1S ja eigentlich noch eine Absaugung.

  • Auf der anderen Seite aber gibt es nun auch nicht die Masse an Beschwerden, der A1 wäre unpräzise oder würde schnell verschleißen.

    Im Februar werden es zwei Jahre mit A1 Mini und A1 und bisher kein Verschleiß in jeglicher Form. Toi Toi Toi! ^^ Ich drucke aber natürlich auch nicht in den Ausmaßen eines Fozzybears oder kommerzieller Anbieter wie Agon, etc.

    ist mir schon aufgefallen, dass der X2S gegenüber dem A1 Mini nochmal um einiges präziser ist. Das fällt aber auch nur auf, wenn man die Teile neben- oder aufeinander legt. Und ist auch irgendwie zu erwarten, beim 10-fachen Anschaffungspreis der Maschine.

    Muss gestehen, dass ich eigentlich erwarten würde, dass das auch der A1 Mini genauso gut hinbekommt bei so etwas einfachem wie Token unabhängig vom Preis. :/

  • Muss gestehen, dass ich eigentlich erwarten würde, dass das auch der A1 Mini genauso gut hinbekommt bei so etwas einfachem wie Token unabhängig vom Preis. :/

    Gleicher Raum, gleicher Tag. Die Drucker standen quasi 30cm nebeneinander. Dieselbe Düsengröße. Dasselbe Filament mit denselben Einstellungen auf derselben Datei (abseits der weißen Schicht beim H2S).

    Es sind zwar nur Details, aber man sieht, dass der H2S "wesentlich" sauberer in den Ecken ist. Aufeinander geklebt sieht man gut, wo der A1 Mini "bauchig" gedruckt hat. Besonders die Ecken sind etwas ausladend.

    Dennoch aber nichts, was ich zuvor beim A1 Mini beanstandet hätte und weit weg vom Anycubic. Fällt wirklich nur im Vergleich auf.

    PS: Der Token ist 1x1 cm klein. Das sind Macro-Aufnahmen und in der Realität fallen diese Unterschiede wesentlich weniger auf. Wenn man sie aber aufeinander legt/klebt, fällt hier schon stark auf, wie sauber der H2S im Vergleich zum A1 Mini druckt, zumindest gemessen an den Ecken/Kanten. Die Fläche des Tokens schließt nicht so bündig wie beim A1 Mini, aber der H2S muss vielleicht nochmal feinkalibriert werden.

  • PS: Der Token ist 1x1 cm klein.

    Interessanter Vergleich, danke! :) Wobei ich, falls es sich so las, nicht an deiner Einschätzung zweifeln wollte, sondern eben einfach diese Erwartung gehabt hätte. Ist das bei 1x1cm schon mit kleiner Nozzle oder mit 0,4?

    Beides mit 0,4er Düse. Ich sag ja, ohne den Vergleich hätte ich nie über die Qualität gemeckert. Auf der anderen Seite hätte ich wahrscheinlich bei gleichem Ergebnis gezweifelt, warum das andere Gerät so viel teurer ist ;)

    Interessant aber auch, dass der A1 Mini mit durchlaufener "Feinkonfiguration" über den Slicer (wie auf dem 2. Bild zu sehen) viel markantere Layer druckt als der H2S "out of the box". Auch die sieht man in der Realität nicht, aber gemessen an den Außenseiten sieht der H2S-Druck fast aus wie gegossen, während man beim A1 Mini noch jede Linie sehen kann.

    Auf dem letzten Bild sind man die Unterschiede in der Qualität. Die obere Hälfte stammt vom H2S, die untere Hälfte vom A1 Mini. Auf dem ersten Foto aber sieht man den Größenvergleich zum handelsüblichen Bleistift, und dass diese unterschiede mit bloßem Auge bei weitem nicht so gravierend auffallen.

    Dennoch beeindruckend, wie der H2S die Schichten verschwinden lässt, oder?!

    PS: Wehe einer nimmt Fingerabdrücke ;)