• Italy '43 ist gerade in einem völlig zerdengelten Karton angekommen - Spiel unbeschädigt, Eigentümer glücklich.

    Mit Gewaltlosigkeit hat noch nie jemand etwas erreicht. (Montgomery Burns)

    Ich habe zwar keine Lösung, aber ich bewundere das Problem. Präsident der EZB. (Das Känguru)

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    Jaws of Victory. Illusions of Glory. Fall Blau/Kharkov Battles. Empire of the Sun. GMT 194x-Reihe. Napoleon against Europe. Where there is Discord. GMT GBACW-Reihe. 1914 - Nach Paris. GMT 1914-Reihe.

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  • Italy '43 ist gerade in einem völlig zerdengelten Karton angekommen - Spiel unbeschädigt, Eigentümer glücklich.

    Das Leben kann so einfach sein. 🤠

    Italy '43 werde ich mir natürlich auch noch zulegen, schliesslich habe ich die gesamte Serie bis auf Salerno ( + Causasus Campaign). Da ich aber noch in den letzten Zügen von Stalingrad stecke, danach ne kleine Simonitchpause einlege um anschliessend mir Ardennen '44 vor die Brust zu nehmen, hat das alles noch ein wenig Zeit. Die Spiele der Serie sind ja meist mindestens ein Jahr verfügbar.

    Einmal editiert, zuletzt von VoSch (11. Dezember 2025 um 14:17)

  • Gerrit Da ich mir die Mounted Map für Italy '43 gegönnt habe, habe ich auch die größere Box dazubekommen. Wenn ich das richtig überblicke, sollte ich alles in dieser Box unterbringen können. Jetzt ist die kleinere übrig und wenn Du magst und es Dich noch glücklicher macht, kann ich sie Dir gerne überlassen.

    The dice decide my fate. And that's a shame.

  • Nafets Lieb von Dir. Ich spare den Platz besser für das nächste. Sind aber tolle Kartons!

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  • Aktuell sind Italy, Normandy, Holland, North Africa und Stalingrad aus der Serie verfügbar. Holland und North Africa haben vergleichsweise viel chrome/Spezialregeln. Stalingrad benötigt sehr viel Platz wenn man die Kampagne spielen möchte. Es gibt noch 4 weitere Szenarien, nur eines davon braucht nur 1 Karte, die anderen mindestens 2. Die Regeln sind dafür aber weniger speziell. Das "Schwesterspiel" Salerno wird durchweg als relativ einfach beschrieben, Italy soll diesem entsprechen. Normandy habe ich regeltechnisch auch als übersichtlich in Erinnerung, auch wenn man wie meistens ein paar Runden benötigt damit die Regeln sitzen. Ich würde daher von den aktuell lieferbaren Spielen Italy oder Nirmandy zum Einstieg empfehlen.

    2 Mal editiert, zuletzt von VoSch (12. Dezember 2025 um 14:38)

  • Normandy fand ich mehrfach als Deutscher maximal frustrierend.

    Italy konnte ich noch nicht spielen.

    Salerno eignet sich wunderbar als Einstieg.

    Holland bleibt einer der Favoriten. Es spielt sich sehr abwechslungsreich. Der Chrome-Faktor ist da nicht so hoch - da setzt Ardennes ganz andere Maßstäbe.

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  • Bei BGG läuft die Serie ja unter Zoc Bond Systems


    Daher habe ich in meinem Hinterstübchen höchst positive Erinnerungen an The Caucasus Campaign

    The Caucasus Campaign
    A division-level game on the Axis offensive towards the Caucasus in 1942.
    boardgamegeek.com

    entdeckt. Für den Einstieg ist ein 5-Stünder für das Campaign Game sicherlich prima. Chrom ist da ziemlich reduziert

    Ich gebe hier, auch wenn ich es im Text nicht explizit erwähne, immer meine persönliche Meinung wieder.

  • Normandy fand ich mehrfach als Deutscher maximal frustrierend.

    Italy konnte ich noch nicht spielen.

    Salerno eignet sich wunderbar als Einstieg.

    Holland bleibt einer der Favoriten. Es spielt sich sehr abwechslungsreich. Der Chrome-Faktor ist da nicht so hoch - da setzt Ardennes ganz andere Maßstäbe.

    Da ich bis auf Ukraine 43 alle Spiele der Serie nur solitär gespielt habe, kann es gut sein, dass ich jede einzelne Ausgabe im 1:1 anders bewerten würde. Mir ist zumindest solitär die deutsche Seite in Normandy als interessant in Erinnerung geblieben. Wir haben damals nach Ukraine '43 nicht mehr Ardennes '44 gespielt, da mein Spielpartner erzählte, dass es vermeintlich für den Allierten nicht unterhaltsam wäre und man es besser solo spielen solle. Diese Meinung habe ich aber später in dieser Form nirgendwo mehr gelesen.

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  • Bei UGG ist Italy '44 bereits ausverkauft, daher müsste eventuell das eine oder andere Exemplar bei den hier anwesenden Forumsmitgliedern auch eingezogen sein. Also, wer hat es a) eingepackt im Regal b) ausgepackt c) ausprobiert ?

    Ich wähle d) aufgeschoben ist nicht aufgehoben.

    Ich bin ja "leider" im Skiurlaub...


    EDIT: a)

    Mit Gewaltlosigkeit hat noch nie jemand etwas erreicht. (Montgomery Burns)

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    Einmal editiert, zuletzt von Gerrit (31. Dezember 2025 um 18:05)

  • Bei UGG ist Italy '44 bereits ausverkauft, daher müsste eventuell das eine oder andere Exemplar bei den hier anwesenden Forumsmitgliedern auch eingezogen sein. Also, wer hat es a) eingepackt im Regal b) ausgepackt c) ausprobiert ?

    Ich wähle d) aufgeschoben ist nicht aufgehoben.

    Ich bin ja "leider" im Skiurlaub...

    Bleibt die Frage a) oder b) ? 😉

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  • Italy '43 - Across the Volturno:

    Ziel der alliierten Seite ist die Sicherung von 7 SP bis zum Ende von Turn 7, die Seite der Achse versucht dies natürlich zu verhindern und den Vormarsch zu verzögern. Die Startaufstellung und die Verstärkungen der ersten zwei Turns erzeugen auf alliierter Seite einen deutlichen Vorteil an Truppenstärke, Luft- und Artillerieunterstützung. Dem hat die Achse nur einige, größtenteils reduzierte Infanteriebattallione, eine geringe Anzahl gepanzerter Einheiten und Artillerie entgegenzusetzen. Zwar steht am Golf von Gaeta eine komplette PzGrenDiv, diese darf jedoch erst eingreifen, wenn ihre Einheiten von Gegnern bedroht werden oder die Alliierten den Volturno überschreiten.

    Zu Beginn des 3. Turns haben sich die Einheiten der Achse in die Bergregion und zum Volturno zurück gezogen. Die Verdoppelung des Defensivwertes sollte hier ausreichen, um erfolgreiche Verzögerungsgefechte zu führen. Darüber hinaus kann die alliierte Seite ihre mechanisierten Einheiten in dem bergigem Terrain nur sehr eingeschränkt zum Einsatz bringen. Benevento wurde 2 Runden lang erfolgreich gehalten und zuletzt aufgegeben, da den relativ schwachen Einheiten der Achse nun eine komplette Infanteridivision mit Artillerieunterstützung gegenüber stand. Die entsprechende Garnison wurde nach Norden verlegt um an einer topographisch günstig gelegenen Stelle einen schnellen Vorstoß von Einheiten der 45. InfDiv nach Norden aufzuhalten.

    Der alliierte Plan sieht nach der Einnahme von Benevento einen Vorstoß der 45. InfDiv entlang des Flusstals des Calore nach Norden bis Amorosi und anschließend einen Schwenk nach Westen Richtung Limatola vor. Operationsziele sind hierbei neben Amorosi (1 SP) und Limatola (SP1), die Umfassung gegnerischer Einheiten in den weiter südlich gelegenen Bergregionen. Im Rücken dieser Operation würde die nachrückende 34. InfDiv den Volturno entlang weiter im Norden die Operationsziele Alife und Marzano Appio mit jeweils 1 SP einnehmen.

    Die britische 56. InfDiv soll zügig über die westliche Ebene nach Norden auf Capua vorstoßen, um den dortigen Flußübergang zu sichern. Gedeckt wird sie hierbei an der östlichen Flanke von britischen Einheiten der 46. InfDiv, die im besten Falle auch Caserte (1SP) einnehmen können.

    Die amerikanische 3. InfDiv hat die Aufgabe die Achsen-Kräfte in das zentral gelegene, bergige Gelände zu zwingen. Sofern die 45. InfDiv ihre OP-Ziele im Norden erreicht, wären somit alle eingeschlossenen Einheiten OOS und OOC.

    Insgesamt wird das, zeitlich gesehen, eine knappe Kiste für die alliierte Seite...


    Zum Ende von Turn 3 stehen die Briten vor Padua. Hier ist zwischenzeitlich ein Battallion PzGren der Achse zu Verstärkung eingetroffen, ein britischer Angriff auf die Stadt ist somit wenig aussichtsreich. Ein Angriff auf Caserte wurde zurück geworfen und in der zentralen Bergregion tauschen die Einheiten der Achse geschickt Gelände gegen Zeit. Der Vorstoß der 45. InfDiv wurde von deutschen Einheiten bei Torrecus gebremst - eine Umgehung weiter östlich kostet hier zu viel Zeit.

    Beginn von Turn 5: Das Wetter ist endlich besser und ermöglicht den Einsatz der alliierten Luftunterstützung. Caserte ist gefallen, jedoch halten deutsche Einheiten, dank erfolgreicher Determined Defense weiterhin wichtige Passstrassen im Gebirge. Weiter westlich geht es für die 45. InfDiv nur langsam voran, während von Süden bereits Teile der 34. InfDiv nachrücken. Die Achse führt weiterhin Verstärkungen von Norden heran, um die Einnahme von Padua zu verhindern.

    Beginn von Turn 6: Die Zeit läuft den Alliierten davon. Ein erster Angriff auf Padua wurde abgeschlagen, der Vormarsch im zentralen, bergigen Gelände gestaltet sich langsam und verlustreich. Die 45. InfDiv hat erst jetzt ihr erstes OP-Ziel erreicht, Amorosi gesichert und beginnt nun mit der nördlichen Umfassung der verbliebenen deutschen Einheiten. Östlich von Padua hat eine britische mechanisierte Division den Volturno überschritten und bei einem Gegenangriff deutscher Einheiten im offenen Gelände schwere Verluste erlitten. Dafür ist nun der östliche Zugang zu Padua und somit eine Rückzugsmöglichkeit für dieweiter westlich operierenden deutschen Einheiten versperrt.

    Beginn Turn 7: Der alliierten Seite fehlen noch 2 SP. Padua ist eingenommen und soll den Ausgangspunkt für einen Vorstoß nach Norden bilden. Hier finden sich die benötigten 2 SP in direkter Nähe und das Gelände favorisiert die alliierte Seite. Im Zentrum wurden nahezu alle deutschen Einheiten aufgerieben und das verbliebene OP-Ziel Limatola eingenommen. Die 45. InfDiv hat hierbei ordentlich Federn lassen müssen und wird nun den Vorstoß von Padua aus über die Ostflanke der unterstützen. Die 34. InfDiv hat ihr Zwischenziel Alife erreicht schwenkt nun nach Westen, in der Hoffnung noch Marzano Appio zu erreichen.

    Ende des Szenarios: Der Vorstoß auf Marzano Appio wurde von Verstärkungen der Achse verhindert, die Einheiten der 34. InfDiv sind in Sichtweite des OP-Ziels stecken geblieben und die Siegpunkte sind somit nicht mehr erreichbar. Mit der letzten Aktion gelingt jedoch der Vorstoß der Briten von Padua aus und sichert mittels Breakthrough Combat die notwendigen 2 SP am Capua Airfield und östlich von Sparanise. Entscheidend war hier die östliche Flankierung durch die 45. InfDiv, die einen Rückzug der gegnerischen Einheiten nach Osten verhinderte und somit erst den Breakthrough Combat ermöglichte. Die deutsche Seite versuchte im Vorfeld noch einen Entlastungsangriff mit der 15 PzGrenDiv von Westen auf Padua zu um diese Operation zu torpedieren - dieser konnte jedoch von britischen Einheiten rechtzeitig aufgefangen werden.

    Fazit:

    Das Szenario hat mir richtig gut gefallen. Der Zeitdruck für die Alliierten ist nicht zu unterschätzen und erzeugte Spannung bis zum letzten Zug. Die deutsche Seite kann zwar nur sehr punktuell offensiv operieren, der Reiz liegt jedoch darin, die Bewegungen des Gegners mit minimalem Aufwand zu behindern und zu verzögern. Hierbei kann der Full Retreat durchaus mal eine Option sein, um Verluste zu vermeiden und Gelände gegen Zeit zu tauschen.

    Das zentral gelegene, bergige Gelände mit seinen besonderen Regeln für Bewegung und Kampf stellt insbesondere für den alliierten Spieler eine echte Herausforderung dar. Insbesondere im Bereich der Passstrassen kann ein gut platziertes Battalion mit etwas Glück schon mal den Angriff einer kompletten Division mit Artillerieunterstützung aufhalten. Mal schauen, ob sich das in den nächsten Partien auch anders lösen lässt. Ich habe sicherheitshalber schon mal alles für die komplette Kampagne aufgebaut :)

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  • Am Ende von Zug 11 scheint hier der Drops gelutscht. Einheiten der 34. und 3. US Inf. Div. haben zentral einen großen Durchbruch erzielen können, die 15. PG-Division der Deutschen im Westen am Golf von Gaeta festgenagelt und zwei der 4 fertiggestellten Festungsanlagen überrannt. Im Osten sieht es für die deutsche Seite auch nicht besser aus, steht hier nur ein Sammelsurium schwacher Infanterieregimenter der vollen Kampfstärke der 45. US-Infanterie gegenüber. Chancen für einen erfolgreichen deutschen Gegenstoß kann ich hier nicht mehr erkennen…

    Fazit: Die deutsche Seite hat in den ersten Zügen unglücklich mehrere Einheiten in der Ebene von Kampanien verloren und so fehlten Truppen um die strategisch wichtigen Städte Caserta und San Felice a Cancello zu halten. Die Alliierten konnten somit früh Einheiten von West nach Ost verlegen und somit nach Belieben Angriffsschwerpunkte setzen. Die Hauptangriffsachsen liefen über Amoroso und Alife im Osten und über Capua im Westen. Ein früh vorgetragener britischer Vorstoß über Castel Volturno konnte die Einheiten der 15. PG binden und eine Verstärkung der deutschen Verteidigung von Capua verhindern. Fliegerwetter und Würfelpech taten dann ihr übriges…
    In Summe eine ziemlich knackige Aufgabe für die deutsche Seite.

    Einmal editiert, zuletzt von meepleinho (7. Februar 2026 um 15:11)

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  • Ich hatte gestern die Gelegenheit Italy '43 live zu spielen; Szenario 1 - Ziel der Alliierten: über den Voltuno und 7 VP erobern. Als Alliierter hatte ich mir vorgenommen, die 15. Panzerdivision so lange wie möglich "frozen" zu lassen. Ich hätte mal lieber einen Blick auf die VP-Verteilung werfen sollen, aber dazu später mehr.

    Die ersten Turns verliefen relativ schnell. Die Deutschen zogen sich zurück und die Alliierten folgten. Die Aufklärungseinheiten machten das, was sie am besten konnten: Treffer vermeiden. Ausgerechnet da schaffte ich vernünftig zu würfeln - leider sinnlos. Schon bei Benevento (östliche Mapseite, da wo das Bild so spiegelt) begannen meine Probleme: Eine deutsche Aufklärungseinheit hatte den Rückzusbefehl verpasst und zwei alliierte Angriffe mit A1- und DR-Ergebnis bei erfolgreichen Determined Defense (DD) scheiterten krachend und ließen meine US-Amerikaner vor der Stadt verzweifeln. Erst als diese abgezogen wurde, konnte der rechte Arm seinen Vormarsch beginnen.

    Viel schmlimmer wirkte sich aber das Wetter aus: erst in T2 kommen die Korps- und Divisionsartillerie ins Spiel und die alliierte Luftwaffe kann eingreifen. Soviel zur Theorie. Tatsächlich verhinderte das schlechter Wetter jegliche Versorgungspunkte für die Alliierten und die Jäger blieben am Boden. So war ich bis in den T4 gezwungen, faktisch ohne Unterstützung anzugreifen, was sich angesichts des Terrains, der deutschen Artillerie und der ausgeglichenen Kräfteverhältnisse einigermaßen schwierig gestaltete. Letztendlich zeigte sich, dass ein DR-Ergebnis eher vorteihaft für die Deutschen ist, da sie dann noch eine weitere "Bewegung" mehr haben. Auch freiwillig in "Full Retreat" zu gehen, ist ein probates Mittel, sofern man denn eine Auffangstellung hat... ...hat man in dem Spiel.

    Ich sage mal so: mein Name passt wunderbar in die Reihe anderer britischer Kommandeure, wie z.B. Percival, Ritchie, Browning...

    Spoiler anzeigen

    ...das waren alles britische Kommandeure, die eklatante Fehler machten oder als am wenigesten fähig galten.

    Am Voltuno angekommen, schaffte ich es nicht meine britischen Divisionen so aufzustellen, dass sie in mehreren Angriffspunkten die Deutschen in die Breite zwingen und damit hätten schwächen können, um ein oder zwei Überquerungen in T5 zu schaffen. Zwei Angriffe scheiterten an der guten Aufstellung der deutschen Verteidiger - diese können sich auf die bestmögliche Verteilung der Defensivstärken konzentrieren und müssen nicht auf die Divisionsintegrität achten.

    Nur die US-Army schaffte es den Fluss zu überqueren, stand dann aber natürlich im unwegsamenen Gelände - und natürlich begann mal wieder schlechtes Wetter... Die mühsam herangeführten Verstärkungen aus Richtung Benevento kamen zu langsam zum Einsatz und liefen sich gleichfalls schnell fest. Auch diese konnten keinen wirksamen Druck auf die westliche Verteidigung der Deutschen ausüben.

    Letztendlich konnte ich meinen Fehler nicht wieder gut machen. Eine breitere Front (der Briten) hätte die Deutschen auseinandergezogen und auch die Marine involviert. Statt zwei Angriffsfelder, wären eher vier gut gewesen, irgendwo wäre man dann schon durchgebrochen. Das Wetter und das Gelände können krasse Auswirkungen haben. In den Bergen oder über einen Fluß ohne Artillerie gegen 10 Verteidigungspunkte angreifen, wird schnell zu einem Desaster. Und auch, wenn das Ergebnis nach T6 (siehe Bild oben) nach einem Durchbruch aussieht, hier verbergen sich zwischen 10 und 20 Verteidigungspunkte im Gebirge, was die Sache ausgesprochen schwierig macht.

    Zwei Fehler: Stacking ist eigentlich irrelevant, außer bei einer britischen 7th Armored, was wir regelmäßig vergaßen. Außerdem setzten der Deutsche in der Verteidigung zuviele Artillerie-Shifts ein. Letztendlich waren diese Fehler aber ohne Auswirkungen.

    Fazit: Auch wenn der Deutsche nicht einen einzigen Angriff gemacht hat, war es ein spannendes Spiel. Hinter der kleinen Map und den wenigen Einheiten, verbirgt sich ein Spiel, dass man erst einmal beherrschen muss. Die Kenntnis der besten Angriffs- oder Verteidigungspunkte, die beste Aufstellung der Einheiten und der Einsatz der Artillerie und Fliegerei (wenn man sie mal hat) sind echte Nüsse zum Knacken. Die optionalen Regeln können sicherlich auch noch mehr bewirken - wir haben sie erst einmal weggelassen. Wir haben ca. 3,5 Stunden für die 6 Turns gebraucht - waren allerdings doch wieder eingerostet in dem System.

    Mit Gewaltlosigkeit hat noch nie jemand etwas erreicht. (Montgomery Burns)

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