GameFound wirbt damit, wie gut sie Nutzer ausspionieren können

  • Schon mal über die langen GameFound-Links mit hunderten vermeintlich kryptischen Zeichen hinter einem Fragezeichen gewundert? GameFound wirbt mittlerweile ganz offensiv damit, wie gut sie User tracken können:

    [What's New] Facebook CAPI & Feast Applications Open! - Gamefound
    Today brings good news for everyone using the Meta Facebook Pixel but wishing for access to more data. And that’s not all, we’re also opening registrations for…
    gamefound.com

    (Dieser Link ist natürlich um den Tracking-Mist, der es über den Blog-Newsletter mit meiner Email-Adresse verknüpfen würde, bereinigt.)

  • Schon mal über die langen GameFound-Links mit hunderten vermeintlich kryptischen Zeichen hinter einem Fragezeichen gewundert? GameFound wirbt mittlerweile ganz offensiv damit, wie gut sie User tracken können:

    https://gamefound.com/en/blog/post/capi-feast

    (Dieser Link ist natürlich um den Tracking-Mist, der es über den Blog-Newsletter mit meiner Email-Adresse verknüpfen würde, bereinigt.)

    Trackinglinks und Trackingcookies sind jetzt weiß Gott nichts neues

    Wuschel wartet aktuell noch auf folgende Kickstarter: ICE - Unlimited, Lands of Galzyr reprint, Death may Die season 5&6, Andromedas Edge expansion, Return to Dark Tower - Expeditions, Uprising - Allin :saint:

  • Ich Spiel den Thread mal eben durch und sage, dass ich nix zu verbergen habe und bezeichne mich gleichzeitig als blauäugig und argumentiere mit dem BVerfG, dass allein die Tatsache, dass man weiß, dass man "überwacht" wird, Verhalten beeinflusst. Eine Gefahr für die Demokratie! Zack. Sparen wir uns locker 50% der Kommentare!

  • Hat jemand schon mal den Gedankengang gehabt, dass Tracking sogar gut sein kann?

    Ich meine, aller Müll an Spielen den ich gar nicht will, wird mir nicht angezeigt. Die filtern sozusagen umsonst alles was ich mich interessiert :lachwein:

    Jetzt mal ernsthaft, hat Greedo wirklich zuerst geschossen?

  • Finde ich persönlich jetzt nicht schlimm. Solange mich in meiner Wohnung noch keiner Überwacht ist alles schick.

    Die Überwachung deines Smartphones reicht für´s Erste vollkommen aus ...

    ... neben der Überwachung deiner IP, deines Kontos, deiner Karten, deiner Streaming-Abos usw. usf.

    8o

    Smartphone und Streaming habe ich nicht. Außerdem habe ich nichts zu verbergen und von daher bin ich pro maximaler Überwachung. Das Gamefound das macht ist wie gesagt auch nicht schlimm. Eigentlich überrascht mich das nicht mal. Ich gehe davon aus, dass ich eh schon überwacht werde. Hat viele positive Seiten. Etwas skurril finde ich, dass meiner Frau Sachen bei Insta angezeigt werden, die ich lediglich wörtlich mal erwähnt habe. Ihr Handy hört anscheinend auch mit :D

  • Die Überwachung deines Smartphones reicht für´s Erste vollkommen aus ...

    ... neben der Überwachung deiner IP, deines Kontos, deiner Karten, deiner Streaming-Abos usw. usf.

    8o

    Außerdem habe ich nichts zu verbergen und von daher bin ich pro maximaler Überwachung.


    Dann hast du bestimmt nichts dagegen wenn ich eine Kamera bei dir im Schlafzimmer installiere.

  • Außerdem habe ich nichts zu verbergen und von daher bin ich pro maximaler Überwachung.


    Dann hast du bestimmt nichts dagegen wenn ich eine Kamera bei dir im Schlafzimmer installiere.

    Das habe ich im ersten Post von mir bereits ausgeschlossen. Überall Überwachung außer in der Wohnung. Da habe ich zwar auch nichts zu verbergen, aber wer weß, vielleicht werde ich über die Kamera dich dort habe eh schon Überwacht. xD

    Bitte zum Gamefound Thema zurück. Wenn Gamefound damit wirbt, ist es an sich sogar ganz nett, weil ich als Nutzer dann ja davon ausgehen kann, dass ich nur Spiele vorgeschlagen bekommen die mich Interessieren könnten. :)

  • Gamefound: "Jetzt können unsere Nutzer noch besser sehen, wer durch Facebook-Ads auf ihre Kampagnen gekommen ist und wie effektiv die Werbung ist."

    Metalpirate: "Gamefound spioniert euch richtig hardcore aus und wirbt auch noch damit, wie geil sie das machen!!!!!"

    *Seufz*

    Einmal editiert, zuletzt von Huutini (2. Dezember 2025 um 18:59)

  • Gamefound: "Jetzt können unsere Nutzer noch besser sehen, wer durch Facebook-Ads auf ihre Kampagnen gekommen ist und wie effektiv die Werbung ist."

    Metalpirate: "Gamefound spioniert euch richtig hardcore aus und wirbt auch noch damit, wie geil sie das machen!!!!!"

    *Seufz*

    Etwas überspitzt, aber gehe ich mit. Der liebe Metalpirat ist ja auch nicht der größte Crowdfundingfreund wie man ja mitbekommt . Was auch völlig Ok ist :)

    Ich denke 99,8% wird es egal sein, was die Seite trackt. Wen es stört, macht dann zukünftig ein Bogen um Gamefound und wartet bis der großteil natürlich eh wieder im Retail erhältlich ist und kauft dann ggfs. noch vergünstigt auf dem Sekundärmarkt. Ändert sich daher nichts und alle können Ihren Lieblingsweg zur Spielebeschaffung wählen :)

    Einmal editiert, zuletzt von Knolle (2. Dezember 2025 um 19:17)

  • Die Überwachung deines Smartphones reicht für´s Erste vollkommen aus ...

    ... neben der Überwachung deiner IP, deines Kontos, deiner Karten, deiner Streaming-Abos usw. usf.

    8o

    Smartphone und Streaming habe ich nicht. Außerdem habe ich nichts zu verbergen und von daher bin ich pro maximaler Überwachung. Das Gamefound das macht ist wie gesagt auch nicht schlimm. Eigentlich überrascht mich das nicht mal. Ich gehe davon aus, dass ich eh schon überwacht werde. Hat viele positive Seiten. Etwas skurril finde ich, dass meiner Frau Sachen bei Insta angezeigt werden, die ich lediglich wörtlich mal erwähnt habe. Ihr Handy hört anscheinend auch mit :D

    Die Einstellung kann ich nicht nachvollziehen. Das kann man m.E. nur sagen wenn man da etwas naiv drangeht.

    Stell dir nur vor, die Negativ-Partei der Wahl (links, rechts, mitte, je nach persönlicher Abneigung) stellt die Absolute Mehrheit und die gesammelten Daten werden plötzlich gegen einen verwendet.
    Jetzt sagt dann natürlich jemand, dass es bei uns eine Judikative gibt die das verhindert, aber (siehe USA oder auch Deutschland in den 30ern des letzten Jahrhunderts) diese muss nicht immer unbefangen sein. Gerade in Deutschland sollte uns schmerzlich bewusst sein, wie wichtig es ist unsere Privatsphäre zu verteidigen.

  • Das hat nichts mit Überwachung zu tun, sondern ist ganz normales, handelsübliches Tracking. Es geht schlicht und einfach darum, ob jemand auf eine Werbung klickt oder nicht, innerhalb von Meta. Ganz vereinfacht ausgedrückt.

    Ich bin ja tatsächlich auch total gegen das Tracking, das große Konzerne wie Meta zu eigenen Zwecken anstellen, aber das hat beileibe nichts mit harmlosem Marketing-Tracking zu tun, was Werbetreibende durchführen. Ich verdiene selbst mein Geld damit und ich kann euch sagen: Da geschieht nichts auf Nutzerbasis. Es geht einfach nur darum, wie gut eine Werbung funktioniert.

    Im Kern schaut man sich dabei Dinge an wie: Wie viele User (unbekannter Weise!) sehen die Werbung, wie viele klicken darauf, wie viele konvertieren danach zu Kunden/backern - quasi: Vermittelt die Werbung das Versprechen, das die Kampagne danach auch hält oder "erwarten" die Nutzer scheinbar was anderes, weil sie danach abspringen? Da schaut sich keiner an, was der Metalpirate so privat macht, sondern es geht um Statistik. Vollkommen harmlos.

    Der Hintergrund ist hierbei, dass ein Adblocker bisher vieles davon kaputtgemacht hat. Das soll dadurch nun anders sein.

    Ich bin in der Regel auch sehr vorsichtig, aber es sind einfach zwei paar Schuhe, ob man einem Werbetreibenden Statistiken an die Hand gibt, wie gut seine Werbung funktioniert, oder ob Facebook, Google, China und Co. persönliche Daten auswerten und Nutzerprofile anlegen. Auch wenn es gleich/ähnlich heißt, sind das nicht dieselben Themen.

  • Das hat nichts mit Überwachung zu tun, sondern ist ganz normales, handelsübliches Tracking. Es geht schlicht und einfach darum, ob jemand auf eine Werbung klickt oder nicht, innerhalb von Meta. Ganz vereinfacht ausgedrückt.

    Ich bin ja tatsächlich auch total gegen das Tracking, das große Konzerne wie Meta zu eigenen Zwecken anstellen, aber das hat beileibe nichts mit harmlosem Marketing-Tracking zu tun, was Werbetreibende durchführen. Ich verdiene selbst mein Geld damit und ich kann euch sagen: Da geschieht nichts auf Nutzerbasis. Es geht einfach nur darum, wie gut eine Werbung funktioniert.

    Im Kern schaut man sich dabei Dinge an wie: Wie viele User (unbekannter Weise!) sehen die Werbung, wie viele klicken darauf, wie viele konvertieren danach zu Kunden/backern - quasi: Vermittelt die Werbung das Versprechen, das die Kampagne danach auch hält oder "erwarten" die Nutzer scheinbar was anderes, weil sie danach abspringen? Da schaut sich keiner an, was der Metalpirate so privat macht, sondern es geht um Statistik. Vollkommen harmlos.

    Der Hintergrund ist hierbei, dass ein Adblocker bisher vieles davon kaputtgemacht hat. Das soll dadurch nun anders sein.

    Ich bin in der Regel auch sehr vorsichtig, aber es sind einfach zwei paar Schuhe, ob man einem Werbetreibenden Statistiken an die Hand gibt, wie gut seine Werbung funktioniert, oder ob Facebook, Google, China und Co. persönliche Daten auswerten und Nutzerprofile anlegen. Auch wenn es gleich/ähnlich heißt, sind das nicht dieselben Themen.

    Hmm. Als Softwareentwickler, der einige Jahre lang auch Tracking-Scripts für verschiedene Trackingsysteme implementiert hat muss ich darauf antworten: Was glaubst du wie diese Statistiken funktionieren? Wie findet man heraus ob die Werbung funktioniert? Natürlich indem man gesammelte Daten analysiert. Möglichst indem man Domainübergreifend Nutzer nachverfolgen kann. Und das muss auch nicht zwangsläufig über blockierbare Tracking-Scripts oder Cookies passieren sondern kann auch über serverseitig gesammelte Daten gemacht werden. Das sind nicht zwei Paar Schuhe sondern zwei Seiten derselben Medallie.

    Einmal editiert, zuletzt von kyrilin (2. Dezember 2025 um 21:09)

  • Da hast du mich falsch verstanden. Gamefound und Werbetreibende (hier Spieleentwickler/-verkäufer) sind hier nicht der Satan. Für die ist es schlicht eine Auswertung. Natürlich geschieht das auf Nutzerbasis, aber es wird nicht auf Nutzerbasis ausgespielt. Es wird sich wohl niemals jemand bei dir telefonisch melden und dich fragen, warum Du in der und der Kampagne nicht auf Kaufen geklickt hast.

    Ich will die Relevanz von Tracking gar nicht klein reden, nichts liegt mir ferner. Und bei Sätzen wie "Ich hab ja nichts zu verbergen" könnte ich mir die Tastatur ins Gesicht schlagen, wie naiv und dumm (sorry!) das ist. Mir geht es hier nur darum einen Unterschied zu machen.

    Natürlich wird das Verhalten jedes einzelnen Nutzers getrackt und analysiert, wie bei jeder E-Mail auch, aber diese Daten helfen dem Werbetreibenden nicht auf Nutzerbasis, sondern nur auf Nutzergruppenbasis. Gemeint ist damit: Diese Daten werden erst aussagekräftig ab >1.000 User. Je mehr desto besser. Statistik eben. Natürlich stecken da die einzelnen Nutzerdaten drin, die wertet aber einzeln niemand aus. Es geht darum statistische Werte zu vergleichen und darauf hin Anpassungen an seiner Werbung vorzunehmen.

    Was ich sehr sehr sehr bedenklich finde (wie schon etliche Male gesagt), sind die Konzerne und Staaten dahinter, aber da geht es um andere Bereiche, auch wenn es technisch ähnlich ist.

  • Hmm. Als Softwareentwickler, der einige Jahre lang auch Tracking-Scripts für verschiedene Trackingsysteme implementiert hat muss ich darauf antworten: Was glaubst du wie diese Statistiken funktionieren? Wie findet man heraus ob die Werbung funktioniert? Natürlich indem man gesammelte Daten analysiert. Möglichst indem man Domainübergreifend Nutzer nachverfolgen kann. Und das muss auch nicht zwangsläufig über blockierbare Tracking-Scripts oder Cookies passieren sondern kann auch über serverseitig gesammelte Daten gemacht werden. Das sind nicht zwei Paar Schuhe sondern zwei Seiten derselben Medallie.

    Da hast du mich falsch verstanden. Gamefound und Werbetreibende (hier Spieleentwickler/-verkäufer) sind hier nicht der Satan. Für die ist es schlicht eine Auswertung. Natürlich geschieht das auf Nutzerbasis, aber es wird nicht auf Nutzerbasis ausgespielt. Es wird sich wohl niemals jemand bei dir telefonisch melden und dich fragen, warum Du in der und der Kampagne nicht auf Kaufen geklickt hast.

    Ich will die Relevanz von Tracking gar nicht klein reden, nichts liegt mir ferner. Und bei Sätzen wie "Ich hab ja nichts zu verbergen" könnte ich mir die Tastatur ins Gesicht schlagen, wie naiv und dumm (sorry!) das ist. Mir geht es hier nur darum einen Unterschied zu machen.

    Natürlich wird das Verhalten jedes einzelnen Nutzers getrackt und analysiert, wie bei jeder E-Mail auch, aber diese Daten helfen dem Werbetreibenden nicht auf Nutzerbasis, sondern nur auf Nutzergruppenbasis. Gemeint ist damit: Diese Daten werden erst aussagekräftig ab >1.000 User. Je mehr desto besser. Statistik eben. Natürlich stecken da die einzelnen Nutzerdaten drin, die wertet aber einzeln niemand aus. Es geht darum statistische Werte zu vergleichen und darauf hin Anpassungen an seiner Werbung vorzunehmen.

    Was ich sehr sehr sehr bedenklich finde (wie schon etliche Male gesagt), sind die Konzerne und Staaten dahinter, aber da geht es um andere Bereiche, auch wenn es technisch ähnlich ist.

    Das kann ich so gut nachvollziehen…dennoch macht man hier als Werbetreibender quasi in gewissem Maß einen Deal with the Devil, der hier natürlich dadurch die Daten sammelt auf der die Auswertungen passierten. Und dieser ist im Zweifelsfall wenig den EU-Datenschutzbestimmungen verpflichtet und hat eventuell auch weitere Interessen als ausschließlich die des Werbetreibenden.

    Aber mir ist natürlich selbst klar dass es eigentlich keine wirklichen Alternativen als die Quasi-Monopolisten gibt.

    Einmal editiert, zuletzt von kyrilin (2. Dezember 2025 um 22:37)

  • Natürlich stecken da die einzelnen Nutzerdaten drin, die wertet aber einzeln niemand aus.

    noch nicht, dank immer größerer Rechenpower wird das dann der nächste Schritt sein....

    Das ginge technisch schon heute, es hat aus Marketing-Sicht aber einen sehr geringen Gegenwert.

  • Seit wann haben Patterns oder Profile basierend auf Massendaten der Nutzer keine Relevanz für das Marketing? Klar, wenn ich nur schauen will, wie hoch der Wirkungsgrad [auf Outreach-Ebene] eines speziellen Werbeproduktes i.S. eines Kommunikationsprodukts ist (und vielleicht noch ein bisschen Outcomedaten sammel), dann ist das zu viel Aufwand. Aber grundsätzlich werden - ab einem bestimmten Level of Ambition - Nutzerdaten immer durchs Data Mining gejagt. Zumal die Rechenleistung es hergibt und nur so strategische Ausrichtung eine halbwegs valide Basis haben kann.

  • Das viele User etwas gegen den ganzen Trackingmurks haben, auch wenn dieser "berechtigten Interessen" der Werbetreibenden dient und keineswegs schlimmbösen Zwecken...


    ...das haben sich Werbende doch selbst eingebrockt? Das ist wie mit den Cookies. Schon dem Erfinder damals war klar, dass die Dinger potentiell Problematische Aspekte haben können, hoffte aber auf Vernunft - wir haben gesehen, wie vernünftig Werbetreibende dann waren.

    Niemand hat Werbetreibende dazu gezwungen, diese Techniken zu missbrauchen. Mir ist relativ egal, wie hoch und heilig die Werbeindustrie schwört, dieses Mal die Daten nicht zu missbrauchen. Haben wir alle doch schon 20x gehört und jedes Mal wurden Daten, die missbraucht werden können, auch missbraucht, ohne Ausnahme. Wird hier nicht anders sein.

  • Das "Werbetreibende" klingt immer so harmlos. Das sind Datensammler und Datenhändler, und die Unterschiede wird man in der modernen Welt spätestens dann merken, wenn die Personen A, B und C dann von Verkäufern bei der Preisgestaltung, von Versicherungen bei Angeboten oder von Arbeitgebern bei der Jobsuche auf einmal anders behandelt werden. Spätestens wenn die KI Zugriff auf Massen von Daten hat, sind da Dinge möglich, die einfach nicht mehr schön sind. Dann ist alles, was man bisher an Diskriminierungsmöglichkeiten kennt, Kinderkram.

  • Das "Werbetreibende" klingt immer so harmlos. Das sind Datensammler und Datenhändler, und die Unterschiede wird man in der modernen Welt spätestens dann merken, wenn die Personen A, B und C dann von Verkäufern bei der Preisgestaltung, von Versicherungen bei Angeboten oder von Arbeitgebern bei der Jobsuche auf einmal anders behandelt werden. Spätestens wenn die KI Zugriff auf Massen von Daten hat, sind da Dinge möglich, die einfach nicht mehr schön sind. Dann ist alles, was man bisher an Diskriminierungsmöglichkeiten kennt, Kinderkram.

    Dazu passt dann auch extrem gut, dass Google mit Gemini 3 (Pro) (Link) gerade den KI-Markt von hinten aufzurollen scheint - möglicherweise sogar bei den Entwicklungsumgebungen mit Antigravity .
    Ich hab mir schon vor längerem gedacht, wie kurzsichtig die Totsagung von Google im KI-Rennen war wenn man weiß, wer hier die ganzen Daten sammelt und wie hilfreich diese fürs Training von KIs sind.

  • Das "Werbetreibende" klingt immer so harmlos. Das sind Datensammler und Datenhändler, und die Unterschiede wird man in der modernen Welt spätestens dann merken, wenn die Personen A, B und C dann von Verkäufern bei der Preisgestaltung, von Versicherungen bei Angeboten oder von Arbeitgebern bei der Jobsuche auf einmal anders behandelt werden. Spätestens wenn die KI Zugriff auf Massen von Daten hat, sind da Dinge möglich, die einfach nicht mehr schön sind. Dann ist alles, was man bisher an Diskriminierungsmöglichkeiten kennt, Kinderkram.

    Nein, da vermischt Du leider etwas. Der Werbetreibende ist jemand, der auf diese Daten keinen Zugriff hat. Es gibt einen Unterschied zwischen Datenkraken/Datenhändlern und Werbetreibenden.

    Problematisch sind erstere, weil sie Geld mit den puren Daten verdienen. Je mehr und je genauer und personalisierter, desto besser. Das sind Firmen wie Meta (Facebook/Instagram/WhatsApp), Google (Android), Tiktok, Payback, oder Staaten wie China (Temu).

    Unproblematisch in dieser Hinsicht sind Werbetreibende wie Tante Emma/Fantasyflight Games/Kickstarter-Autor/Autohaus XY/you name it. Die stellen ein: "Hier ist meine Werbung, ich gebe dir 100€ pro Tag. Zeige sie bitte Leuten in diesem Alter, mit diesen Interessen, die diese Sprache sprechen und in Region XY leben."