• Wir haben gespielt:

    Erneut #ThunderRoadVendetta - aber dieses Mal mit den Charakteren und den Schrauberbuden-Karten. Es war wieder ein Gemetzel, das ich am Ende mit einem easy win für mich entscheiden konnte.

    Danach gab es noch #MoonColonyBloodbath. Das war auch ok, aber nicht herausragend. Fühlt sich ein bisschen wie #PonziScheme an, da man gegen das sichere Ende kämpft, um als last player standing zu gewinnen.

    Was könnt ihr berichten?

    An dieser Stelle auch noch ein Danke an bisher 343 Unterstützer… das sind bereits etwas mehr als die Hälfte vom Zielwert und wir sind auf einem guten Weg. Wer noch nicht unterstützt hat findet hier die Möglichkeit:

    hier klicken…Danke für Deine Unterstützung

    "We are the unknowns. Lower your shields and surrender your ships. We will add your biological and technological distinctiveness to our own. Your culture will adapt to service us. Resistance is futile."

    Meine Spiele: Klick mich

  • Guten Morgen,

    es gab nichts neues diese Woche; „nur“ altbewährtes.

    #MarvelDiceThrone Ist mit Abstand unser beliebtestes Duellspiel und jedes andere kommt nicht ran. Mein Sohn möchte es oft spielen und auch meine Frau fordert es regelmäßig. Ich werde, sobald sie auf Deutsch erscheinen, auch die X-Men Helden besorgen. Aber diese beiden Marvel Boxen reichen eigentlich aus. Wir haben auch noch Misskons hier liegen. Es wurde 2-3 Mal gespielt aber wid nicht wirklich gefordert. Es ist ein gutes Spiel, keine Frage. Allerdings als kooperative Variante wohl nicht ganz unser Favorit.

    #DerHerrderRingeDasSchicksalderGemeinschaft

    RE: [Z-MAN Games] The Lord of The Rings: Fate of the Fellowship / Der Herr der Ringe: Das Schicksal der Gemeinschaft

    Alleine diese Partie hat schon wieder dafür gesorgt, dass dieses Spiel im aktuellen Monat das Spiel des Monats werden könnte. Könnte sage ich auch nur, da die SPIEL ja noch vor der Tür steht und sich das Blatt dort noch wenden kann. Ansonsten wäre es schon sicher.

    #LeviathanWilds Ein Spiel, bei dem ich mich wundere, wieso es nicht mehr Aufmerksamkeit erhält. Ein echt toller Mix and Match „Boss Battler“ mit immer unterschiedlichen Leviathanen, deren Fähigkeiten und schönen Charakteren. Einer der beiden Climber war auf seiner Blight Leiste schon sehr weit vorgerückt und die nächsten Aktionen des Bosses wären boxing hilfreich gewesen. Eine schöne Kombination aus AP + Blight Protection, einer Strike 2 Karte -> „Let Go“ (fallen lassen) und dann im Fallen den letzten Kristall zerstören hat dann den Sieg beschwert.

    #DCSuperHeroesUnited Ich habe es erneut mit Batman und Robin gegen den Joker & Harley Quinn versucht und bin erneut gescheitert. Bisher habe ich kein Rezept gegen das ständige Beschleunigen des Gegnerzuges sowie das Abschmeißen von Karten des Masterplandecks gefunden. Beim letzten Mal war es noch knapp, dieses Mal ging alles viel zu schnell. Aber Spaß macht mir das System immer und eine solche Partie ist auch unter ner halben Stunde gespielt.

    3 Mal editiert, zuletzt von Cleinlish (12. Oktober 2025 um 09:51)

  • Hallo zusammen,

    diese Woche war etwas mehr Zeit:

    #GalacticCruise: Endlich ist das heiß0 ersehnte Spiel auf dem Tisch. Qualitativ ist das Ding schon mal über jeden Zweifel erhaben. Dickes Lob auch für die tolle Anleitung die Spielerhilfen. Egal, was wir nachschauen mussten, wir haben das sofort gefunden. Spielerisch hat es mir super gefallen. Das Planen der Kreuzfahrten macht echt Spaß, das ist alles recht komplex, ohne aber mega kompliziert zu sein. Daher spielt es sich sehr elegant und trotz langer Spielzeit (zu dritt etwas über drei Stunden) kam mir das sehr kurzweilig vor. Ich bin schon auf die nächsten Runden gespannt.

    #Forestry: Puh, ich bin ja eher die Fratkion Insert und das ganze kleinteilige Material in den zig Tüten macht es für mich fast unspielbar. Erinnerte mich nach dem Aufbau zunächst an einen Suchy-Titel, so rein von der Optik. Es hat mir dann aber sehr viel Spaß gemacht, zu überlegen, wie ich meine knappen Aktionen möglichst effizient einsetze. Das wird dann auch schon ganz schön knobelig. Am Ende war das Gefühl da, irgendwie sehr viel an Punkten liegengelassen zu haben. Das wird noch ein paar Runden dauern, bis da alle Optionen richtig ausgelotet sind. Gefällt mir aber gut.

    #DerHerrderRingeDasSchicksalderGemeinschaft: Auch hier die erste Runde, wir haben zu zweit gespielt, das Anfängerszenario. Waren beide etwas regelunsicher und mussten noch viel nachschauen (schlecht vorbereitet). Das Spiel ist wunderschön thematisch und das Katz-und-Maus-Spiel mit den Horden Mordors ist richtig fesselnd und die Kommunikation am Tisch, wer denn jetzt am besten was tut, hat irre Spaß gemacht. Ich mag es, dass das Spiel kein "pushover" ist und eine gewisse Herausforderung bietet. Die Momente, wo man einen fast aussichtslosen Würfelwurf hinbekommt oder aber auch einen sicheren Angriff verbockt (also die Glückskomponente) haben wir eher positiv wahrgenommen. Könnte aber verstehen, wenn das manchen abschreckt. Wir haben es dann leider nicht geschafft, da wir eine Ecke oben rechts unbeobachtet gelassen haben und dort dann schnell viel Hoffnung verloren haben, was dann das Aus besiegelte. Kann ich mir auch gut solo vorstellen.

    #ToyBattle: Kam wieder als Absacker auf den Tisch. Gefällt uns immer noch super, die Duelle sind packend une es geht fast immer knapp aus.

    #AufnachJapan: Drei Partien diese Woche, (inwzischen) schnell gespielt. Gefällt mir immer besser. Habe jetzt die beiden Minierweiterung (Daytrip und Passport) noch bekommen, die kommen nächstes Mal mit rein. Glaube aber nicht, dass ich da weitere Spiele wie Frankreich benötige. (<- Das ist vermutlich was für "Zitate, die schlecht gealtert sind")

    #Abroad: Auch hier werden Reisen geplant, dieses Mal quer durch Europa. Ist ein bisschen wie Auf nach Japan, an das man Area Majoriy ranflantscht. Das Spiel an sich hat gut gefallen. bin hier aber etwas vom Material enttäuscht. Die Playerboards sind extrem dünn und teilweise liegen sie nicht plan auf dem Tisch. Die Herzmarker für die Wochenplanung sind klein und fiddelig. Auf einigen Karten steht das Kürzel "SUD", auf anderen "SOU". Ich vermute, das sind Überbleibsel aus der englischen Version. Dann sind einige Ressourcen aus Holz, andere nicht. Ich hätte gerne 10-15 Euro mehr bezahlt, wenn das etwas bessser gelöst worden wäre. Auch hier kein Insert bei so viel kleinteiligen Material. Ist vielleicht persönliches Dilemma, aber das geht besser. Die Anleitung macht es ganz nett, die einzelnen Phase sind unterschiedlich coloriert. Ich will es mögen, aber da wurden verlagsseitig ein paar Stöcke zwischen die Beine geworfen.

    #DraftnWriteRecords: Aktuell unser beliebtestes "X & write"-Spiel. Wieder einige Partien auf BGA gespielt. Ist für mich fast auf Augenhöhe mit "Welcome to" und gefällt mir vom Thema her sogar besser. Die Kettenzüge sind super spaßig, die Jagd nacht immer höheren Punktzahlen fesselnd. Weiterhin dicke Empfehlung dafür.

    #BigSur: Dicke Überraschung. Wir bauen den Highway 1 entlang der kalifornischen Küste mit wunderschönen Multi-Use-Karten. Ziel ist es, Ketten von gleichen Icons auf Karten zu sammeln. Hat man drei davon nebeneinander, kann man sich eine passende Landmark-Karte nehmen, die entweder dauerhafte Boni oder Endpunkte gibt. Auszuspielende Karten müssen mit anderen Karten bezahlt werden, diese haben auf der Rückseite eine Ressource aufgedruckt. Diese Ressourcenkarten kommt auf einen eigenen Ablagestapel und die jeweils oben liegende Ressource kann man auch zum Bezahlen nutzen. Zudem haben einige Karten, die im Highway liegen, ebenfalls eine Ressource aufgedruckt, die man einmal pro Zug nutzen kann. Ist schnell gespielt, sieht top aus, leichte Regelmn und macht unheimlich viel Spaß. Tolles Ding.

    #Popcorn: Die Iello-Neuheit hatte mich schon beim Thema Kino. Hat die bekannten Mechaniken Deck- und Bagpbuilding und macht da erstmal auch nichts neues. Wir bauen die eigenen Kinos aus, führen da Filme aus und versuchen die passenden Gäste dafür zu bekommen. Das Material ist echt gut (Double-Layer-Boards, Insert) und das Thema kommt voll durch. Da es für die Filme keine Lizenz gibt, sind das Fantasy-Filme, die jedoch an bekannte Filme erinnern. Das ist schon ein kleines Spiel im Spiel, die Originale dazu zu finden. Witzig: Punkte sind im Spiel Popcorn, das in einem kleinen Popcorn-Beser gesammelt wird. Bekannte Mechaniken, das Spiel ist wegen des Themas für mich interessant und hat uns daher gut gefallen. Wer mit dem Thema Kino nichts anfangen kann, braucht es nicht. Spieldauer war relativ kurz.

    #DieMagischenSchlüssel: Wenn man mit der kleinen Tochter in den Spielzeugladen fährt und die dann unbedingt was haben möchte. Sie ist 3 Jahre, das Spiel ist ab 6 empfohlen. Wir hatten dennoch viel Spaß damit. Ihr hat das Spiel super gefallen, vermutlich auch weil sie Papa abgezockt hat. Kam hier übrigens bei jedem Kind super an.

  • #DasGelbeHaus

    Van Gogh und Gaugin diskutieren über die Kunst, und wir spielen ein Ladder Climbing-Spiel komplett neben diesem Thema her. Die ausgespielten Karten sollen dabei die Behauptungen sein, die die Künstler aufstellen, 4 unterschiedliche Farben sollen dabei die Themen Talent, Geld, Inspiration oder Leidenschaft darstellen, über die Van Gogh und Gaugin diskutieren. Um eine Behauptung ausspielen zu können, muß ihr Thema stärker sein als das der zuvor aufgestellten Behauptung.

    Die Karten haben dabei keine Zahlen, aber die Stärke einer jeweiligen Farbe wird mit schönen, dicken Holzmarkern auf einem bedruckten Tuch festgehalten. Jede Farbe darf dabei nur einmal pro Stich ausgespielt werden und durch das Abgeben zusätzlicher Handkarten der gleichen Farbe kann man die Stärke einer Farbe aufwerten. Wer als erstes alle Handkarten ausspielen konnte, gewinnt eine Runde, gespielt wird ein Best of 5.

    Das Spiel klingt auf dem Papier erstmal interessant, aber leider ist es in unseren Partien sehr oft vorgekommen, dass ein Spieler den anderen schnell ausmanövriert hat und seine Kartenhand runterspielen konnte, ohne dass sich der andere dagegen wehren konnte. Die Regel selbst ist auch an einigen Stellen nicht wasserfest, so dass neben dem schönen Material und dem ungewöhnlichen Thema kein Argument gibt, Das gelbe Haus spielen zu wollen.

    :4_10:


    #ZugUmZugPolarlichter

    Polarlichter ist der neueste Spielplan für Zug um Zug und deckt die skandinavischen Länder ab. Das gab's schon mal, war aber ausschließlich für 2-3 Spieler gedacht, jetzt kann man mit bis zu 5 Spielern Streckenbau betreiben. Die Regeln für den Streckenbau sind dabei ziemlich basic, an Sonderstrecken gibt es nur die Fähren, die zwingend eine Lok verlangen.

    Die längsten Strecken liegen dabei bei 5 Feldern, so das das Erfüllen von Aufträgen im Verhältnis aufgewertet wird. Der besondere Kniff an der Polarlichter-Karte liegt in den 4 öffentlichen Aufgabenkarten, von denen immer 4 von 11 im Spiel sind. So wird nicht mehr nur die längste Strecke am Spielende prämiert, sondern z.B. auch die meisten Loks auf der Hand, die meisten Fähr-Verbindungen, die meisten erfüllten Zielkarten mit einem Ziel nördlich des Polarkreises. Das klingt zunächst simpel, aber um an die Sonderpunkte zu kommen muss man auch dementsprechend zielgerichtet spielen. Insgesamt eine tolles Standalone-Spiel im unkaputtbaren Zug um Zug-Franchise.

    :9_10:

    You can´t eat an ice cream when you´re burning in hell.

  • Lighthammel bi Zug um Zug Polarlichter bin ich voll bei Dir, das ist die beste Standalone-Version von ZuZ seit Europa, sie behält die Bösartigkeit der alten Skandinavien-Version, aber durch die Neuregelung mit den Lokomotiven (können durch zwei gleichfarbige Karten ersetzt werden) entschärft, und die Bonuskarten sind tatsächlich toll und ziemlich variabel. Schreibe ich beizeiten nochmal was dazu.

    Beim Gelben Haus aber scheiden sich unsere Geister: Das ist steuerbar und bei weitem nicht so glückslastig wie Du zu glauben scheinst. Um das zu durchschauen braucht man aber gleich mehrere Partien. Es gibt verschiedene Hebel, die man ansetzen kann, man muss aber auch die Karten erraten, die der andere auf der Hand hat. Kartenzählen ist hier Pflicht (wird aber dadurch entschärft, dass man die Auslage und die eigene Hand ja jederzeit sieht). Die Anleitung war auf Deutsch tatsächlich etwas lückenhaft, da lohnt sich der Blick in die englische Version. Wir hatten hier jedenfalls eine ganze Reihe sehr positiver Partien.

  • ... und bei weitem nicht so glückslastig wie Du zu glauben scheinst.

    Ich habe tatsächlich den Glücksfaktor auch nicht kritisiert. Sondern im Prinzip das, was Du hinterher aufgeführt hast:

    man muss aber auch die Karten erraten, die der andere auf der Hand hat.

    Sobald man merkt, bei welchen Karten der Gegner schwach ist, kann man versuchen zu verhindern, dass der Mitspieler noch mal zum Zug kommt, um seine schwache Farben loszuwerden. Das ging bei uns meist so schnell, als das wirklich Spannung in einer Runde aufgebaut werden konnte. Wenn jemand nach der Erkenntnis eisern seine Kartenhand runterspielt, wird so eine Runde auch mal schnell einseitig.

    You can´t eat an ice cream when you´re burning in hell.

    Einmal editiert, zuletzt von Lighthammel (12. Oktober 2025 um 16:38)

  • Ok, jetzt verstehe ich was du meinst. Aber das hat solange noch eine Unwägbarkeit wie noch mehrere Karten nicht im Spiel sind. Also ja, ich verstehe was du meinst, aber ich fand das Spiel gerade wegen dieses No Risk no fun reizvoll. Muss man aber natürlich nicht mögen.

  • #LeviathanWilds Ein Spiel, bei dem ich mich wundere, wieso es nicht mehr Aufmerksamkeit erhält. Ein echt toller Mix and Match „Boss Battler“ mit immer unterschiedlichen Leviathanen, deren Fähigkeiten und schönen Charakteren. Einer der beiden Climber war auf seiner Blight Leiste schon sehr weit vorgerückt und die nächsten Aktionen des Bosses wären boxing hilfreich gewesen. Eine schöne Kombination aus AP + Blight Protection, einer Strike 2 Karte -> „Let Go“ (fallen lassen) und dann im Fallen den letzten Kristall zerstören hat dann den Sieg beschwert.

    Ist halt auf deutsch noch gar nicht erschienen

  • #LeviathanWilds Ein Spiel, bei dem ich mich wundere, wieso es nicht mehr Aufmerksamkeit erhält. Ein echt toller Mix and Match „Boss Battler“ mit immer unterschiedlichen Leviathanen, deren Fähigkeiten und schönen Charakteren. Einer der beiden Climber war auf seiner Blight Leiste schon sehr weit vorgerückt und die nächsten Aktionen des Bosses wären boxing hilfreich gewesen. Eine schöne Kombination aus AP + Blight Protection, einer Strike 2 Karte -> „Let Go“ (fallen lassen) und dann im Fallen den letzten Kristall zerstören hat dann den Sieg beschwert.

    Ist halt auf deutsch noch gar nicht erschienen

    Das ist allgemein gemeint. Den Gesamteindruck werden wir hier vermutlich auch nicht mehr herumreißen.

    Das Spiel kommt an sich durchweg gut an, bekommt gute Reviwes etc. aber dennoch.
    Naja. 🤷🏿‍♂️

  • #6nimmt
    Ein paar Spielrunden mit Wenigspielern haben mich ziemlich geerdet. Für manche ist #Skyjo derzeit das höchste der Gefühle und als Alternative wird dann maximal noch #Phase10 vorgeschlagen, welches ich mehrmals abgelehnt habe; erst recht in Rundengrößen von 6-8 Spielern. Da war es dann teilweise Überredungskunst anderen #6nimmt zu erklären. Immerhin absolvierten wir dann doch zwei komplette Partien, auch wenn vereinzelt die Bemerkung kam, wie kompliziert das Spiel doch sei.

    #Flip7
    In einer anderen größeren Runde konnte ich nach einer Partie #Quixx die anschließende Tendenz zu #Phase10 (was finden Wenigspieler daran eigentlich so toll?) erfolgreich zu #Flip7 hinwenden. Das kam eigentlich recht gut an; und auch hier schafften wir immerhin zwei vollständige Partien mit jeweils einem Sieger mit >200 Punkten. Bezeichnenderweise für die Glückslastigkeit des Spiels ist es allerdings, daß in der Zweitpartie derjenige gewonnen hat, der offen zugab, das Spiel am wenigsten verstanden zu haben.

    #Atiwa
    In den letzten Tagen legte ich mir #Atiwa mal wieder als Solopartie auf den Tisch, in der Hoffnung die magische 120-Punkte-Grenze irgendwie knacken zu können. Und in der Tat; auf einmal kam ich mit 115 Punkten (mein bis dato absolut überirdischer Bestwert) dieser Zielmarke schon sehr nah. Die Folgepartie versemmelte ich allerdings mit 96 Punkten so ziemlich.

    Was in mir den Entschluß reifen ließ, es mal mit einer Fake-Partie zu probieren. Fake insofern, als daß ich mir selber die Landschaftskarten raussuche, welche auf die jeweiligen Aktionsplätze gelegt werden; ich selber zu Spielbeginn die Reihenfolge der Aktionsplättchen bestimme und beim Ziehen der Verschmutzungsmarker immer maximalen Erfolg habe (angefangen von den zwei 2x-Gold-Plättchen bis hin zu den normalen Goldfund-Plättchen). Und siehe da: Am Ende standen tatsächlich 121 Punkte auf dem Wertungszettel. Die Spielauslage direkt vor der Punktezählung habe ich mal im Spoiler verpackt.

    Spoiler anzeigen

    So sehr ich aber auch innere Genugtuung darüber empfinde, mit einer Simulation das vorgegebene Soloziel erreicht zu haben, es ändert nichts daran, daß ich von nun an mit #Atiwa für Solopartien durch bin. Denn wenn ich auf 120 Punkte (oder mehr) nur kommen kann, wenn durch sehr glückliche Fügungen nahezu alles ideal läuft, dann fällt für mich ein ziemlich großer Anreiz zum Spielen weg. Herausforderungen mit einer Siegchance im gefühlt niedrigen einstelligen Prozentbereich betrachte ich leider eher als Zeitverschwendung denn als echten Mehrwert für mich. Als Mehrpersonenspiel hat es für mich jedoch weiter seine Berechtigung, denn das gegenseitige Belauern und Abwägen, wer wann welches Aktionsfeld besetzen könnte, ist derzeit immer noch recht spannend.

  • #CastleCombo Wie so oft in letzter Zeit kam Castle Combo als Dauergast wieder auf den Tisch. ich habe an dem Spiel nichts auszusetzen. Was mir nicht gefällt sind die vielen Ressourcen (Geld und Schlüssel) in Pappform. Das wäre für mich optimaler, wenn man es über kleine Spielerboards mit Leisten geregelt hätte. Bei etsy habe ich neulich für ein anderes Spiel namens Odin (ich kenne es nicht) vier kleine Punkteleisten aus Holz gesehen und gekauft. Damit trägt man die Punkte ab. Auf jedem dieser vier Mini-Boards sind drei Spalten von je 1 bis 20. Eine Spalte benutzt man für das Geld, die andere für die Schlüssel. Das funktioniert für mich nun perfekt.

    #BadBones In Bad Bones hat jeder Spieler einen Turm, den er vor anstürmenden Skeletthorden beschützen muss. Bad Bones ist ein typisches Tower Defense Spiel, aber das Witzige hierbei ist für mich, dass man die Gegnerhorden auch auf die Playerboards der Mitspieler umleiten kann, um sie so noch mehr in Schwierigkeiten zu bringen. Macht total Spaß.

    #SplendorDuel Es gibt ja seit einigen Jahren für Spiele Duell-Varianten. Ob dies immer sinnvoll ist, sei mal dahingestellt und auch Splendor kann man ganz gut zu zweit spielen. Splendor Duel finde ich aber tatsächlich sehr gelungen und macht mir und meiner Frau Spaß.

    #FirstRat Die Partie First Rat zu dritt war... okay. Das lag aber nicht an meinem letzten Platz, sondern ich finde, dass das Spiel für mich sehr schnell an Reiz verloren hat. Den anderen beiden hat es indes gut gefallen.

    #TheWolves kam in der Dreier-Runde direkt nach First Rat auf den Tisch. Das hat richtig viel Spaß gemacht. Für mich ein rundes Spiel mit tollem Material. Ich hatte damals einiges an Zeit, Geld und Energie aufgewendet, um an ein Exemplar heranzukommen (noch bevor eine deutsche Version angekündigt wurde). Ich habe das bis heute nicht bereut und mag das Spiel sehr.

  • Ordentlich was los die Woche. Da meine Frau auf Klassenfahrt war, habe ich unter der Woche an drei Abenden gespielt, dazu noch ein längerer Spieletag am Wochenende…


    Vinhos
    Partie Nr. 1

    Zu dritt, neben mir ein weiterer Erstspieler dabei und auch der Besitzer hat das ewig nicht mehr gespielt. Entsprechend lange waren wir damit beschäftigt, vermutlich insgesamt etwa 4 Stunden, 2:45h davon reine Spielzeit.

    Vinhos ist zwar grundsätzlich sicher einer der einfacheren und zugänglichen Lacerdas, aber verleitet doch hier und da mal zum Grübeln, weil es sich recht mangelig spielt. Fast alle Aktionen muss man mit Geld bezahlen, das dann schnell alle ist und die einzige Möglichkeit an Geld zu kommen, ist seinen Wein zu verkaufen. Den möchte man aber am liebsten reifen lassen und zudem einen der besseren Weine auch auf der Messe ausstellen, die dreimal im Spiel stattfindet. Die übrigen Aktionen dienen vor allem dazu, die eigenen Weingüter auszubauen und mit Mitarbeitern zu bestücken, um in den Produktionsphasen am Ende jeder der sechs Runden möglichst viel und hochwertigen Wein zu produzieren. In jeder Runde führt man nur zwei Aktionen aus (plus mögliche Bonusaktionen natürlich), eine weitere vor der Schlusswertung… sprich insgesamt hat man lediglich 13 Aktionen.

    Die Möglichkeiten, Siegpunkte zu generieren sind übersichtlich. Da gibt es während des Spiels die drei Messen und Punkte für exportierte Weine, am Spielende, gibt es Punkte für Geld, Weine, Mehrheiten in den Spalten bei den Exporten und schließlich noch lila Wertungsplättchen, die man im Rahmen der Messe erstehen kann. Die bringen einen gewissen Glücksfaktor rein, sind schon recht unterschiedlich wertvoll und der Hauptgrund, sich auch um die eigene Positionierung in der Spielerreihenfolge zu kümmern, um dort Erstzugriff zu haben.

    Vinhos fühlt sich insgesamt ähnlich thematisch an wie andere ältere Lacerdas (Gallerist, Kanban), hat mir in der Hinsicht gut gefallen und ist für mich dann auch das bessere Weinspiel im Vergleich zu Viticulture, wobei man die wegen der unterschiedlichen Komplexität natürlich nur eingeschränkt vergleichen kann. Im Ersteindruck hat mir Vinhos sehr gut gefallen, kommt aber nicht an meine liebsten Lacerdas (wieder Gallerist und Kanban EV) heran. Endstand bei uns 118-112-100, wobei mein Sieg von ein, zwei Fehlern des Zweitplatzierten in der Schlussphase begünstigt wurde.


    Shackleton Base
    Partie Nr. 18

    Nachdem ich neulich feststellen musste, dass Shackleton Base auch schon sechs Monate nicht mehr auf dem Tisch war, habe ich das im Anschluss vorgeschlagen und wir spielten ebenfalls zu dritt mit den Unternehmen Evergreen Farms, Space Robotics und Selenium Research.

    Je einer meiner Mitspieler fokussierte sich auf Evergreen Farms und Space Robotics. Ich mischte überall ein bisschen mit, hatte am Ende auch alle drei Unternehmenswertungen ausgelöst, aber zwei nur auf der ersten Stufe, die dritte auf der mittleren. Ansonsten versuchte ich mich auf Projektkarten zu spezialisieren, konnte die vor allem in der zweiten Hälfte sehr günstig bekommen, phasenweise mit einem Rabatt von 6 (-3 dank Spezialfähigkeit und gebautem Headquarter, -3 über Projektkarte). Dazu passend sammelte ich mir zwei Schlusswertungen ein, die jeweils 10 Punkte für meine 5 Projektkarten brachten. Leider fehlte mir am Ende eine Aktion, um zumindest noch ein Laboratorium zu bauen. So blieben sehr viele Ressourcen ungenutzt und es gab in der Kategorie keine Punkte. Wurde dann schließlich sehr eng, aber beim 111-109-107 hatte ich nach genau zwei Stunden doch die Nase vorne. Absolutes Highlight, auch die Partie hat wieder richtig Laune gemacht.


    Menara
    Partie Nr. 3

    Absacker in dem Fall mal was ganz anderes, es wurde kooperativ gebaut. Meine letzte Partie lag hier fast vier Jahre zurück, Schwierigkeitsgrad wählten wir den mittleren. Die erforderliche Höhe erreichten wir problemlos, trotzdem gab es einige heikle Situationen, in denen der Turm recht wacklig aussah. Das Ergebnis war am Ende recht ansehnlich und Spaß gemacht hat das auch mal wieder.


    Imperial Steam
    Partie Nr. 4

    Das war für mich wieder ein absolutes Highlight. Meine ersten drei Partien lagen schon über anderthalb Jahre zurück, weil meine damaligen Mitspieler nicht so begeistert wie ich bzw. teilweise auch überfordert waren. Jetzt gab es einen weiteren Anlauf mit zwei neuen Mitspielern. Imperial Steam ist anders als die meisten Spiele in meiner Sammlung, kann in Sackgassen führen und bestrafend sein, statt an jeder Ecke Belohnungen auszuschütten. Das muss man abkönnen.

    Ich hatte diesmal gefühlt keinen guten Start, baute in der ersten Runde zwei Gleise, dann erst wieder in Runde 4 und auch beim Bau der Fabriken waren mir meine Mitspieler voraus. Die hatten sich im Osten und durch das Zentrum schon früh recht weit nach Süden vorgearbeitet. Ich entschied mich dann über den Westen zu gehen, so dass wir uns alle nicht groß in die Quere kamen. Das hat dann aber auch zur Folge, dass man ein Problem hat, wenn es einer der Mitspieler nach Triest schafft, man selbst aber nicht. Weil in dem Fall muss man dann unter Umständen hohe Trassengebühren an denjenigen zahlen, um seine Gleise zu nutzen.

    Ab Mitte der Partie lief es bei mir… durch regelmäßige Güterlieferungen an die Knotenpunkte und den Verkauf zweier Anteile meines Unternehmens an Investoren zu vernünftigen Preisen, konnte ich mich finanziell gut über Wasser halten. Da hatten meine Mitspieler hintenraus etwas mehr zu kämpfen und mussten improvisieren. So schaffte ich es in Runde 7 als Erster mein Netzwerk nach Triest auszubauen, ein Mitspieler zog noch nach, der andere konnte nur noch Schadensbegrenzung betreiben und im Süden einen Anschluss an mein Netzwerk herstellen. Weil der Eisenpreis plötzlich gestiegen war, fehlten ihm lächerliche 10 Gulden, um es auch noch nach Triest zu schaffen. Endstand 712-464-462, Spielzeit etwa 2:20 Stunden, die durchgehend spannend waren.

    Hat wohl beiden Mitspielern gut gefallen, auch wenn sie es anstrengend und sehr fordernd fanden. Für mich locker eine 9/10, ich mag alles an dem Spiel, vor allem auch dass es mich richtig herausfordert. Ich hoffe mal, dass die nächste Runde nicht wieder so lange auf sich warten lässt. Vielleicht muss ich mir auch endlich mal die Sachen für den Solomodus ausdrucken.


    Underwater Cities
    Partie Nr. 38

    Von 2019 bis 2021 habe ich das hoch und runter gespielt, in den letzten drei Jahren folgten dann nur noch zwei weitere Partien. Jetzt hatte ich aber mal wieder Lust bekommen und das gar nicht mal wegen der angekündigten Erweiterung, die ich mir nicht holen werde (kein Platz mehr in der Box).

    Wir spielten zu zweit jetzt mit den kleineren Modulen aus der ersten Erweiterung, aber ohne Museum. Ich hatte das Board, bei dem die Punkte der braunen Metropole verdoppelt werden und so war mein Ziel meine Strukturen gleichmäßig aufzuwerten und kassierte dafür am Ende auch 32 Punkte. Ansonsten sammelte ich im Gegensatz zu meinem Mitspieler schon während der Partie einige Punkte. Das führte schließlich zu einem sehr deutlichen 134-88 Sieg, Spielzeit 1:45h.

    Ist für mich einfach ein Wohlfühlspiel, das sich weniger komplex anfühlt als die 3,58 auf BGG, definitiv eher Kenner- als Expertenspiel. Zu zweit spielt sich das dann auch komplett ohne Downtime runter, die einzelnen Aktionen sind sehr schnell abgehandelt.


    Spectacular
    Partie Nr. 15

    Im Anschluss ebenfalls zu zweit, inklusive Missionen. Bleibt ein feiner Einkauf von der letztjährigen Messe. Ich mag vor allem den zweiteiligen Draft der Würfel und Plättchen sowie das simultane Spielen, das für eine sehr flotte Spielzeit sorgt. Wir waren wieder nach 25 Minuten durch.

    Mit meinen Missionen tat ich mich diesmal sehr schwer, konnte nur eine der drei erfüllen, verlor da 25 Punkte gegenüber meinem Mitspieler. Über die Watchtower sowie die Tiervielfalt konnte ich das wieder ausgleichen und gewann 188-181.


    Toy Battle
    Partien Nr. 4-6

    Drei flotte Runden auf unterschiedlichen Karten, die alle nur etwa fünf Minuten gedauert haben. Lustigerweise konnte ich dreimal hintereinander mit der gleichen Aktion gewinnen. Hatte mich jeweils schnell in die gegnerische Hälfte vorgekämpft und meinen Gegner ordentlich unter Druck gesetzt. Im richtigen Moment dann jeweils per Doppelzug (2er Plättchen) die Basis gestürmt.


    Saltfjord
    Partie Nr. 13

    Zu zweit, Erstpartie für meinen Mitspieler. Bei Saltfjord finde ich es wichtig, neuen Mitspielern anfangs ein paar Tipps mit an die Hand zu geben, insbesondere dass man möglichst schnell, möglichst viele Bauaktionen machen sollte. Das hat er gut beherzigt und so entwickelte sich eine enge Partie, auch weil meine Sonderfähigkeit relativ nutzlos war (3 Würfel pro Runde vom eigenen Plan entfernen). Da finde ich schon einige deutlich stärker als andere, die nur in bestimmten Situationen hilfreich sind.

    Mein Mitspieler hatte deutlich mehr Kisten gekauft und während der Partie übers Fischen ein paar Punkte mehr gesammelt. Gedreht habe ich die Partie letztlich über die Wagen, mit denen ich 32 Punkte holte, mein Mitspieler 10. Die nehme ich auch bei Erstpartien eigentlich immer mit rein, weil ich diese Mini-Erweiterung einfach sehr gelungen finde. Aber Anfänger tendieren schon dazu, die ein wenig zu vernachlässigen. Endstand 160-143 nach etwa 70 Minuten.


    Quadropolis
    Partie Nr. 6

    Spielen wir in der Konstellation immer wieder gerne, dabei zum zweiten Mal in der Experten-Variante, bei der ein fünfter Sektor auf den Plänen abgedruckt ist und fünf statt vier Runden gespielt werden. Da steckt schon nochmal etwas mehr drin und man muss sehr aufpassen, dass einem Richtung Ende nicht die Optionen ausgehen, überhaupt noch Gebäude in seiner Stadt unterbringen zu können. Das gelang mir diesmal besser dank eines 5er Wohngebäudes… logisch, baut man in die Höhe, bleiben mehr Felder frei. Nachdem mein großer Hafen fertiggestellt war, fokussierte ich mich auf den Ausbau meiner Hochhaus-Siedlung, beides zusammen brachte mir 47 Punkte und den Sieg, Endstand 105-96, Spielzeit etwa 45 Minuten. Wirklich ein feines Ding.


    Akropolis
    Partie Nr. 22

    Das kam zu dritt ohne Erweiterung zum Einsatz, weil ein Erstspieler mit dabei war. Wieder super flott gespielt, inklusive Auswertung keine 20 Minuten. Meine Pläne gingen hintenraus nicht auf, zu wenig Sterne für die richtigen Gebäudetypen und der vorbereitete Bauplatz auf Ebene 3 wurde auch nur noch notbedürftig besetzt. So blieb Platz 3 beim 87-87-79. Weiter ein Highlight unter den einfachen Plättchenlegespielen.


    Smart 10
    Partien Nr. 47-48

    Zum Abschluss wurde noch zwei Runden gequizzt. Die erste war nach nur vier Fragen gelaufen, bereits nach zwei Fragen hatte mein Mitspieler 11 Punkte gesammelt, Endstand 6-16. Die zweite war spannender und wegen mehrerer Literatur- und Rankingfragen etwas zäher, da konnte ich mit der zehnten und letzte Fragen das Ergebnis zu meinen Gunsten drehen und gewann 15-14. Absoluter Dauerbrenner.


    Kneipenquiz
    Partie Nr. 39

    In anderer Runde war Kneipenquiz zu dritt der Absacker. Bis zur letzten Karte war alles offen, aber da konnten wir bis auf einen Glückstreffer nichts beantworten und wurden nur Dritter. Also bei manchen Fragen, fragt man sich schon, wer sowas wissen soll. Aber Spaß macht es so oder so immer.


    Am Goldenen Fluss
    Partie Nr. 1

    Das habe ich über BGA ausprobiert und inzwischen neben dieser Echtzeit-Partie auch schon vier zugbasierte Runden gespielt.

    Die hübsche Optik des physischen Spiels fällt online natürlich weg, aber ansonsten lässt sich das auf BGA sehr gut spielen. Wir haben hier ein recht einfaches Kennerspiel mit nur drei Aktionen… Beim Segeln schippert man mit zwei Booten über den Fluss, um Ressourcen zu sammeln. Man baut Gebäude an den Rand des Flusses, die bringen vor allem Einfluss auf den Leisten (wichtig für Schlusswertung). Und schließlich spielt man Karten für Ressourcen aus, die bestimmte Vorteile während des Spiels oder bei der Schlusswertung bringen. Dazu kommt noch ein kleines Wettrennen um drei ausliegende Ziele. Die Aktionen werden alle über einen Würfelwurf eingeschränkt. Da der direkt nach einem eigenen Zug geworfen wird, hat man anschließend Zeit, sich zu überlegen, was man in der nächsten Runde damit machen möchte. Dadurch gibt es quasi keine Downtime. Die Spielzeit lag online zu dritt bei 50 Minuten und ich vermute mal, das dauert auch am Tisch nicht viel länger.

    Hat mich durchaus positiv überrascht und wäre wohl ein guter Kennerspiel des Jahres Kandidat. Einzig beim Wiederspielreiz bin ich mir nicht sicher, wie lange das Konzept mit wenigen Aktionen und unterschiedlichen Strategien für mich trägt. Die Partien fühlen sich schon recht ähnlich an, es gibt nicht viele Möglichkeiten, unterschiedliche Schwerpunkte zu setzen, das geben die wenigen Aktionen nicht her.


    Waypoints
    Partie Nr. 30-31

    Die fünfte offizielle Map wurde veröffentlicht und ich habe diese gleich ausprobiert. Spielt sich wieder eher klassisch, erinnert an die erste Map, kommt aber erneut mit einigen interessanten Kniffen daher. Wir sind in Schottland unterwegs, dementsprechend prägen Lochs die Landschaft und mit Hilfe eines Schnorchels kann man darüber, ähnlich wie über die MTB Routen, ordentlich Strecke machen. Für zusätzliche Entscheidungen sorgt auch, dass es neben den Feuerstellen in den vier Ecken der Karte Zeltplätze gibt, die man zum Rundenende ansteuern kann. Statt einer Rundenwertung kann man dort besondere Fähigkeiten für den Rest der Partie freischalten. Neu ist auch Nebel, der bei vielen Etappen die Bewegungsfreiheit einschränkt, Wanderungen über Grid-Linien kosten dann mehr Bewegungspunkte.

    Meine Partien endeten mit 125 (21 Etappen) und 134 Punkten (19 Etappen). Insgesamt auf jeden Fall wieder eine runde Sache und schön, dass Fans hier weiter mit Futter versorgt werden, das für Abwechslung sorgt. Schon toll, was man hier, ähnlich wie auch bei Voyages, für die paar Euro geboten bekommt.


    #Vinhos #ShackletonBase #Menara #ImperialSteam #ToyBattle #Akropolis #Quadropolis #AmGoldenenFluss #UnderwaterCities #Saltfjord #Spectacular #AmGoldenenFluss #Smart10 #Kneipenquiz #Waypoints

    Meine Top 15:

    Terra Mystica - Gaia Project - Ein Fest für Odin - Arche Nova - Underwater Cities - Great Western Trail - Clans of Caledonia - The Gallerist- Shackleton Base - Scythe - Wasserkraft/Barrage - Orleans (inkl. Handelserweiterung) - Oranienburger Kanal - Civolution - Agricola

    2 Mal editiert, zuletzt von richy81 (13. Oktober 2025 um 16:56)

  • Verlängertes Ferienwochenende mit den Kindern, dafür wurde aber doch einiges gespielt, denn nach einem Ritterturnier durfte ich mich abends kurz verdrücken, um Forestry auszuprobieren, und auch mein Sohn hatte regelrecht Spiellaune:

    #DuellumCardia Der Ersteindruck war ja wirklich gut, das reine Grundspiel wird dann nach ein paar Partien eher langweilig. Aber: In der Schachtel liegen ja noch zum einen die Schauplätze, die die Regeln des Spiels massiv verändern und auch völlig drehen können, und ein vollständiges zweites Deck, das man auch mit Deck 1 kombinieren kann. Da ist also genug Stoff für mindestens die ersten 20 Partien in der kleinen Schachtel enthalten - zumindest sind wir da jetzt, da mein Sohn das Spiel liebt und er es auch mit schnöder Regelmäßigkeit (2 von 3 Spielen) gewinnt. Gerade dass man weiß was noch an Karten kommt (und sich das bei 16 Karten auch merken kann). macht die Chose interessant (und erinnert mich zunehmend an ein weniger kompliziertes Blue Moon). Mit der Kombination, die 16er rumliegen zu haben, und dann mit einer um 5 Punkte ruinierten 15er noch zu aktivieren und so das Spiel zu gewinnen, fand mein Sohn in Partie 2 - und zog mich damit schon mehrfach ab. Also, ich bleibe dabei: Für ein Fast-schon-Mikrospiel ist das hier echt eine tolle und ziemlich abwechslungsreiche Sache, und auch gar nicht so untypisch für Hans im Glück, wenn man mal an deren Anfänge denkt.

    #TrickyTraders kommt bisher auf Youtube eher gemischt an, wie bereits festgestellt wurde - ich hingegen finde es absolut großartig. Wir werten einen geheimen Marktstand auf und einen anderen ab, der Mitspieler tut das gleiche, und natürlich versuchen wir dann auch seinen präferierten Marktstand zu erraten und in den Abgrund zu stoßen. Dies erfolgt über Persönlichkeiten, die wir mit den Karten entweder bewegen oder aktivieren, und die alle unterschiedliche Effekte haben. Für die Wertung sind wiederum drei Faktoren relevant: Persönlichkeiten, Kunden und Anzahl der Ratten am Stand.
    Ich hab meinen Sohn damit ziemlich überfordert, das ist wirklich eher ein Kennerspiel mit vielen unterschiedlichen Einflüssen, und effektiv spielt man ja nur 6 Karten pro Runde / 18 Karten im Spiel aus, wobei man alle 16 möglichen zu Rundenanfang wieder auf der Hand hat. Die Optionen sind also gewaltig und erst nach einigen Partien zu durchschauen. Wer auf "Wenn Du denkst Du denkst dann denkst Du nur Du denkst"-Spiele steht und maximale Offenheit bei den verfügbaren Strategien schätzt wird in diesem Zweierspiel m.E. sehr glücklich werden.

    #Forestry Auf die Gefahr hin, zum Pegasus-Fanboy deklariert zu werden: Ich sollte/wollte das Spiel ja schon letzte Woche spielen, aber nach Lesen der Anleitung hatte ich dazu überhaupt keine Lust mehr. Wenige Dinge auf der Welt interessieren mich persönlich weniger als Forstwirtschaft, wie auch Biologie insgesamt einen sehr geringen Stellenwert in meinem Wissensspektrum ausmacht. Jetzt kam es aber gestern doch noch zu einer Partie, und Überraschung: Das ist eine der besten Euro-Simulationen in langer Zeit! Was will ich damit sagen? Nun, die meisten aktuellen Euro-Spiele haben einen Mechanismus, auf den ein Thema drübergelegt wurde. Das kann mal mehr oder weniger gut gelungen sein (Men-Nefer wäre da ein Beispiel dafür, dass es sich auch halbwegs thematisch anfühlt), trotzdem ist das Thema hierbei Beiwerk. Auf der anderen Seite gibt es eine gewisse Tradition an Euro-Spielen, die ein Spiel über ein bestimmtes Thema sein wollen - hier fallen mir vor allem kleinere Spiele von Academy Games (One Small Step, Freedom - The Underground Railway) ein, aber auch Arche Nova ist für mich so ein Fall. Und genau in dieser Tradition steht auch Forestry:
    Über Handkarten (Limit und Nachziehen als Aktion, also das übliche) kommen Bäume und sofortereignisse ins spiel. Am eigenen Waldtableau betreiben wir Engine Building, das sowohl Fähigkeiten wie auch Wertungen beeinflusst. Wie bei Arche Nova ist Set Collection einer der Hauptmotoren für die Punktegenerierung, wobei es hier auch auf Artenvielfalt oder ökologische Gleichgewichte ankommt. Dabei sind auch Standortbedingungen einzuhalten, die räumliche Struktur des Waldes (z. B. Nachbarschaften, Zonen) ist für die Wertung entscheidend. Naturereignisse bringen Unvorhersehbarkeit ins Spiel und fordern Anpassungsstrategien. Zudem sind bestimmte Karten oder Lebensräume begrenzt. Wer zuerst pflanzt oder siedelt, kann anderen mögliche Punktequellen vorwegnehmen. Punkte werden in der Wertung nicht nur für Quantität (viele Bäume oder Tiere) vergeben, sondern vor allem für ökologische Balance und Vielfalt. Außerdem gibt es noch einiges zur Weiterbearbeitung dess Holzes, also wie die Forstwirtschaft dann mit der Holzproduktion Hand in Hand geht.

    Mechanisch ist anzumerken, dass die eigene Planung stark über die zur Verfügung stehenden Aktionspunkte gesteuert wird (man denke an Tikal oder Zooloretto), auch langfristige Planungen müssen so geplant werden, dass in der richtigen Runde die richtigen Punkte zur Verfügung stehen (oder Zusatzeffekte und -aktionen freigeschaltet werden). Anders als in Tikal sehe ich hier keine große Gefahr für Analyse-Paralyse bei sonst "normalen" Spielern.

    Also effektiv eine Kombination aus Tableaubau, Set Collection und Ressourcen- bzw. Raumoptimierung, auf oberem Kennerniveau oder unterem Expertenlevel, und ja, das kennt man machnisch schon aus vielen anderen Spielen. Aber genau das galt für Arche Nova ja auch. Es ist wirklich beachtlich, wie sehr sich das Spielen selbst so anfühlt, als stünde man nun im Wald und müsse irgendwas mit dem ganzen Baumbestand anfangen, um ein paar Öhre zu verdienen, gleichzeitig aber auch in einem Jahrzehnt immer noch Wald da zu haben. Rundheraus gesagt: Ich halte die ausführlichen Fachtexte mitten in der Anleitung für eine etwas fragwürdige Entscheidung, denn wenn ich ein Spiel lerne, will ich das alles so genau noch nicht wissen. Beim Lesen der Anleitung haben sie mich gestört, bis ich verstanden habe, dass darin keine Regeln und auch keine Erklärung der Spielmechanik im engen Sinne drin steht - danach habe ich sie ignoriert. Gleichzeitig verstehe ich jetzt nach dem ersten Spiel aber auch warum man das so gelöst hat, denn nur dann wird klar, wie sehr das Thema das Spiel speist und nicht - wie sonst üblich - andersherum. Ist also eine Zwickmühle, und wenn jemand dem Thema des Spiels offener als ich gegenübersteht vielleicht auch der richtigere Zugang.

    Aber was das Spiel auf jeden Fall geschafft hat: In der Schule war ich Totalverweigerer wenn ich keinen Ankerpunkt gefunden habe, der mir ein Thema schmackhaft gemacht hat. Da ging nichts in meine Birne. Bei Forestry weiß ich jetzt mehr über das Thema als vorher, UND ich hatte ziemlich viel Spaß dabei, es zu lernen und "praktisch" in die Tat umzusetzen. Etwas was ich mir vor dem Spiel in keiner Weise hätte vorstellen können. Und das ist wohl das größte Kompliment das ich dem Spiel machen kann.

    #ZugumZugPolarlichter Ein neues Grundspiel, und von allen Grundspielen jetzt mit Abstand mein liebstes. Es verbindet eine wirklich fiese Karte mit vielen Engstellen (aber nicht so fies wie das alte Skandinavien) mit dem Entgegenkommen, dass Lokomotivjoker auch einfach durch zwei gleichfarbige Karten ersetzt werden können. Keine Ahnung warum das nicht in anderen Versionen von ZuZ drin war, aber ich liebe es, und es macht auch böse Karten deutlich besser spielbar.
    Die Karte selbst ist anders aufgebaut als das alte Skandinavien, mit deutlich mehr Routen zwischendrin, insoweit braucht man hier anders als bei Märklin/Deutschland den Doppelkauf nicht zu scheuen. Der eigentliche Trumpf sind aber die Bonuskarten: Hier gibt es nicht eine oder zwei, sondern gleich 12, von denen immer 4 im Spiel sind, und die man auch wirklich gerne erreichen will, was das Spielgefühl deutlich ändert. Man spielt jetzt viel eher darauf als wie auf alten Karten in der zweiten Spielhälfte vorrangig Zielkarten zu ziehen und zu hoffen, dass sie zum bestehenden Streckennetz passen. Neues Spielgefühl, tolle Karte, schöne Illustrationen - das perfekte Einsteiger-ZuZ, und auch ein wirklich gutes neues Spiel für die Fans. Da fragt man sich doch, warum die armen Polen mit so einer langweiligen Karte abgespeist wurden.

    #Slide Wenigstens ein Spiel aus dem Bestand kam auch auf den Tisch, und Slide macht mir bei aller Glückslastigkeit immer noch einen Höllenspaß. Wie in einem Schiebepuzzle entfernen wir verdeckte Karten, drehen sie um und schieben sie wieder rein, so dass man Möglichkeit die Zahlen von 1-10 neben ihresgleichen stehen. Jede Zahl, die einzeln steht, ist am Spielende leider Minuspunkte wert. Auch hier gewinnt mein Sohn mit beängstigender Selbstverständlichkeit. Sehr schönes schnelles Legespiel.

    4 Mal editiert, zuletzt von Schachtelmeer (13. Oktober 2025 um 23:00)

  • daß ich von nun an mit #Atiwa für Solopartien durch bin. Denn wenn ich auf 120 Punkte (oder mehr) nur kommen kann,

    Ist nicht allgemein der Konsens, dass der Wert zu hoch angesetzt ist und 100 das richtigere Ziel ist?

    Gruß Dee

    Wenn es dazu etwas offizielles gab, habe ich es leider nicht mitbekommen. Und bei Lookout steht nach wie vor das originale Regelheft zum Download bereit. 🤷

  • Toy Story

    Toy Battle? :)

    Schöner Bericht, der mich daran erinnert, mich doch endlich mal in Imperial Steam einzulesen...

    Ups :) Danke für den Hinweis, ist korrigiert.

    Zu Imperial Steam: Mach das, lohnt sich wie ich finde sehr :thumbsup:

    Meine Top 15:

    Terra Mystica - Gaia Project - Ein Fest für Odin - Arche Nova - Underwater Cities - Great Western Trail - Clans of Caledonia - The Gallerist- Shackleton Base - Scythe - Wasserkraft/Barrage - Orleans (inkl. Handelserweiterung) - Oranienburger Kanal - Civolution - Agricola

  • #DieWeißeBurg

    ...ist definitiv einer meiner Lieblings-Euros mit Dice Drafting/Placing, leider kommet es dafür (noch) zu selten auf den Tisch,

    jetzt aber zu zweit (+Erweiterung Tee Zeremonie...)

    68 Minuten

    72 - 57

    ...ich liebe die Dice Draft/Place Mechanik, mit der Möglichkeit niedrige Augen-Zahlen mit Geld zu kompensieren, als auch bei höheren Augen-Zahlen und niedrigen Anforderungen an ihnen, dadurch "zu verdienen" auch mag ich "im Zweier" sehr, die Mechanik ein Einsatz Feld ein Würfel und vorbei....

    Auch die Ketten-Züge sind wenn sie gelingen sehr Befriedigend, lediglich das zu/auseinander sortieren des Materials der Erweiterung kratzt an meinen Wohlbefinden, das wird mir schnell arg fiddelich, (das kramen in den Mini-Box ist deren einziger leicht nerviger Nachteil...) ABER das Thema ist jetzt vorerst "Geschichte" da die Gattin vorschlug die nächsten Partien NUR MIT Erweiterung zu spielen, die Erweiterung bringt nicht nur "More of the Same" sondern mach das sehr knackige Grundspiel nen Tick weiter, und "bekömmlicher" in Sachen Optionen, das Risiko auf lehre Züge sinkt deutlich,

    ...ich selber mag beide Optionen, mit als auch ohne Erweiterung, ich genieße es knalleng als auch etwas breiter, optisch ist für mich die Erweiterung traumhaft integriert, sieht Super aus als auch als Highlight die schönen grünen W6 ^^

    Die Kirsche auf der Sahne waren dann für mich das es gut "durch lief" und ich zum ersten mal 70+ VP "erbauchte" :D


    Einmal editiert, zuletzt von blakktom (13. Oktober 2025 um 18:01)

  • #CastleCombo Wie so oft in letzter Zeit kam Castle Combo als Dauergast wieder auf den Tisch. ich habe an dem Spiel nichts auszusetzen. Was mir nicht gefällt sind die vielen Ressourcen (Geld und Schlüssel) in Pappform. Das wäre für mich optimaler, wenn man es über kleine Spielerboards mit Leisten geregelt hätte. Bei etsy habe ich neulich für ein anderes Spiel namens Odin (ich kenne es nicht) vier kleine Punkteleisten aus Holz gesehen und gekauft. Damit trägt man die Punkte ab. Auf jedem dieser vier Mini-Boards sind drei Spalten von je 1 bis 20. Eine Spalte benutzt man für das Geld, die andere für die Schlüssel. Das funktioniert für mich nun perfekt.

    Du kannst aber doch während des Spiels und am Spielende Münzen auf Deine Geldsackkarten legen. Wie willst Du das denn mit einer Punkteleiste vernünftig nachhalten? Ich finde Castle Combo genauso wie es ist sehr passend mit den Pappmünzen und -schlüsseln.

  • Die Runde beginnt mit einem Kartendraft, bei dem man sich für Bäume, Tiere, Ereignisse etc. entscheidet, die man in seinen Wald einbringen will. Am eigenen Waldtableau betreiben wir Engine Building, das sowohl Fähigkeiten wie auch Wertungen beeinflusst. Wie bei Arche Nova ist Set Collection einer der Hauptmotoren für die Punktegenerierung, wobei es hier auch auf Artenvielfalt, Tier-Baum-Beziehungen oder ökologische Gleichgewichte ankommt. Dabei sind auch Standortbedingungen einzuhalten, die räumliche Struktur des Waldes (z. B. Nachbarschaften, Zonen) ist für die Wertung entscheidend.

    Ich bin hochgradig irritiert: Wir haben in ganz Forestry kein einziges Tier gefunden. Was meinst Du damit? Zudem wird auch überhaupt nicht gedraftet - mit welchen Karten denn auch? Oder was haben wir übersehen?

  • Die Runde beginnt mit einem Kartendraft, bei dem man sich für Bäume, Tiere, Ereignisse etc. entscheidet, die man in seinen Wald einbringen will. Am eigenen Waldtableau betreiben wir Engine Building, das sowohl Fähigkeiten wie auch Wertungen beeinflusst. Wie bei Arche Nova ist Set Collection einer der Hauptmotoren für die Punktegenerierung, wobei es hier auch auf Artenvielfalt, Tier-Baum-Beziehungen oder ökologische Gleichgewichte ankommt. Dabei sind auch Standortbedingungen einzuhalten, die räumliche Struktur des Waldes (z. B. Nachbarschaften, Zonen) ist für die Wertung entscheidend.

    Ich bin hochgradig irritiert: Wir haben in ganz Forestry kein einziges Tier gefunden. Was meinst Du damit? Zudem wird auch überhaupt nicht gedraftet - mit welchen Karten denn auch? Oder was haben wir übersehen?

    Das hatte ich auch mal, als ich für den Brettspielverein in WhatsApp einen Spielbericht mit Hilfe von ChatGPT5 und hochgeladener Anleitung als Quelle mit Erklärung Füttern wollte. Da wurden dann ganze Mechanismen erfunden oder stark verändert. Nur eine Vermutung, woran es hier lag. Dazu wäre mir nämlich in der Anleitung auch nichts aufgefallen.

  • Jupp, ich hatte meinen Absatz zu den Spielmechaniken durch ChatGPT gejagt, weil er mir zu inkohärent war und zuviele Fremdwörter hatte. Und da hat ChatGPT dann mal eben was hineingetextet was ich beim Copy-Paste nicht gemerkt habe. Bei mir stand Kartenziehen und nichts von Tieren. Meinen Teil zur Holzverarbeitung hat er dann rausgeworfen. Der Rest passt aber so.

    Sorry, passiert mir nicht nochmal. Ich hab aktuell die Kinder hier und wollte schnell sein, stattdessen dann der Murks.

  • Bei mir begann die Woche spieltechnisch ganz gut und dann waren erst mein Mann und dann auch noch ich krank. Daher blieb es bei zwei sehr schönen Spielabenden am Beginn der Woche.

    Am Montag kam wieder Lacrimosa in meiner regelmäßigen Spielgruppe auf den Tisch, ein Spiel, das sowohl meinen Mann und auch mich begeistert. Das ist selten der Fall, wir sind sonst spieletechnisch nur bedingt auf einer Linie. Wir haben mit zwei Neulingen gespielt und ich habe es bereits zum zweiten Mal gewonnen. Mir gefällt die Thematik super und das Spielmaterial ist wunderschön, auch die übersichtliche Anzahl an Aktionen (nicht zu wenig, nicht zu viel) und das Ressourcenmanagement (nicht zu knapp, nicht zu großzügig) finde ich toll. Dazu noch etwas Deckbuilding und die Möglichkeit mit verschiedenen Strategien zum Ziel zu kommen, also genau mein Geschmack. Einzig negativer Punkt, der manchen vielleicht nicht gefällt, ist die mögliche Downtime zwischen den eigenen Aktionen, wenn man Mitspieler hat, die sehr viel über ihre Züge nachdenken. Mich persönlich stört das aber nicht, ich lasse mir für manche Züge auch ziemlich Zeit, hole das aber dann mit schnellen Zügen wieder auf.

    Dienstag war ich zum ersten Mal bei einem Spieletreffen, das sogar recht nah zu unserer Wohnung ist und dort werde ich sicher öfter sein. Eigentlich hatte ich mich zu Wortassoziationsspielen und Quizspielen verabredet, aber als ich vor Ort mitbekam, dass die Feed the Kraken Protoyp Erweiterung mit einem der Spieldesigner getestet wirde, hatte ich begeistert dort mitgespielt. Ich liebe Social Deduction, hatte auch Feed the Kraken davor bereits gespielt und es hat unheimlich Spaß gemacht. Allerdings hatte ich mich anscheinend zu gut als Seglerin getarnt (ich war Piratin) und wurde dann dem Kraken geopfert, denn man war sich sicher, dass ich definitiv nicht der Kultist bin. Da kam ich dann nicht mehr raus :D.

    Das war aber nicht schlimm, denn so konnte ich mich noch einer Blood on the Clocktower-Runde anschließen, eine eher kleine Gruppe, was ich noch nicht kannte, weil ich bis jetzt in größeren Gruppen (13 Personen und aufwärts) gespielt hatte. Das liegt mir vermutlich besser, denn so war das Spiel leider recht schnell vorbei, auch aufgrund der zügigen Spielleitung. Ich werde dort aber sicher wieder mitspielen, denn die Dynamik fand ich trotzdem sehr interessant.

    Als Absacker schaffte ich es dann doch noch zu einer kurzen Runde Smart 10 mit einem neuen Fragenset, das ziemlich knackig war. Als ich es das erste Mal spielte, fand ich die Fragen eher zu leicht.

    Auf BGA spielte ich auch wieder und zwar die gleichen Spiele wie letzte Woche: Die weiße Burg (kann dem begeisterten Beitrag in diesem Thread nur zustimmen, ich liebe dieses Spiel so sehr, aktuell versuche ich mich an Spielen mit 3 Personen), Zenith (endlich mal wieder in der Rangliste etwas nach oben geklettert, aber jetzt ist meine reale Bekannte wieder aus dem Urlaub zurück und sie wird mich wieder fertigmachen und mich auf 100 zurückbringen, sie spielt das so viel besser als ich 8|), Mischwald/Mischwald Dartmoor (Dartmoor wird immer mehr mein Favorit aus der Reihe), Patchwork (erste Niederlage seit langem), On Tour und Just One

    Meine aktuellen Lieblingsspiele:

    Die weiße Burg, Die verlorenen Ruinen von Arnak, Blood on the Clocktower, Lacrimosa, Mischwald Dartmoor, Zenith

  • So. Besondere Runden.

    Als erstes #Carabande ist weiterhin super.

    Ich spiel immer so, dass, wenn alle dran waren, das letzte Auto ein weiteren Schnipser bekommt. Funny Schnell. Alle haben Spass.

    (=


    Ansonsten eine Runde #RaccoonTycoon . Ein Sehr einfaches Handelsspiel. Man bekommt Ressourcen, der Preis steigt, man verkauft was und der Preis sinkt. Mit Geld/ Ressorcen kannst du Eisenbahngesellschaften/ Staedte kaufen. Das Spiel ist von der Mechanik super und die Zuege sehr kurz. Alle wollten noch ne zweite Runde spielen.

    Die einzige Sache die mich gestoert hat: Es haette anstatt 75min nur 60min gehen koennen. Aber hey. Erste Runde da geht noch weniger.

    Und was alle ein wenig verwirrt hat: Wenn aktuelle Gebaeude nix bringen und nicht gekauft werden, dann werden sie auch nicht ausgetauscht. ...Seltsam.

    Eine nette Kleinigkeit/Regel: Wenn man eine Auktion starten laesst, aber nicht gewinnt, so hat man einen weiteren Zug. Dennoch will man gefuehlt selten Auktionen starten, weil eventuell andere durch das Kaufen ja einen "Bonus"-zug haben.

    Achja es war die Deluxeversion. In der alles geradezu an der Grenze zu laecherlich groß ist.

  • Nach einigen Wochen mit wenig Spielen ging es aufwärts:

    #myLilEverdell

    2 Partien zu 3. bzw. 4. / mit den Kids. Die Kleine (8) liebt das Spiel. Sie geht ein bisschen auf Strategie (Produktionsorte) aber ansonsten guckt sie v.a. was thematisch Sinn macht also Spielzeugmacher zum Laden oder Prinz und Prinzessin mit passendem Ort. Aber das wichtigste ist ja der Spaß und ihr sind die Punkte am Ende völlig egal. Die große (12) fand es auch gut, war aber eher verbissen und dann enttäuscht wenn ihr Ressourcen oder Orte vorher weggeschnappt wurden. Auch für die großen ist das Spiel schön und ein "Kinderspiel" was wir gerne mitspielen.


    #Cities

    Aus der Bücherei geholt. Ich liebe Städtebauspiele - aber genau so fühlt sich Cities für mich / uns nicht an. Zu seicht (dabei mögen wir gut gemachte Familienspiele ganz gerne mal), zu wenig Auswahl da ich ja 1 bzw. 2 Aktionen (zu 2.) je Reihe eh auswählen muss. Ausprobiert, 3 Partien gespielt, kann weg und wird nicht vermisst.


    #Mischwald

    Zu fünft. Ich liebe Mischwald. Zu 2. achte ich schon sehr drauf, was die anderen machten - aber in der Runde wurde sich nett unterhalten und dabei habe ich nur auf 2 Spieler wirklich geguckt. Die einen waren für mich mit Bartgeier, 3x Auslage abgeräumt und 2x Wolf/Rotwild 3x ziemlich gut dabei. Die anderen waren voll auf Schmetterlinge gegangen mit 10 Punkten je Schmetterlinge/Insekt mit 10 in der Auslage + die Punkte für die Schmetterlinge selbst. Habe bei beiden dagegen gehalten und hatte am Ende 4x Rotwild, 1x Wolf und über 210 Punkte - kam aber nur auf Rang 2. Denn 1 Mitspielerin hat sich still und heimlich 2 Wisents geschnappt, ist voll auf Punkteboni mit Kombination mit weiteren Punkte für Farben gegangen und hat mich mit über 240 Punkten kräftig rasiert. Super Partie und wie immer ein tolles Spiel das Spaß macht. Da man kaum Überblick über die Punkte hat, ist es auch i.d.R. recht spannend.


    Dann irgendwas mit Dinosauriern - Art von Love Letter mit indiv. Fähigkeiten. Hat nicht so gezündet. Waren zu 9., 2 versch. Decks und dadurch war es recht chaotisch mit den Effekten.


    #TangramCity

    Netter Absacker. Eine Mitspielerin hat die perfekte Partie beim 1. Mal mit voll gepuzzeltem Brett und 30 Punkten mehr als die anderen hingelegt. Hat allen ganz gut gefallen aber ist für den Langzeitspaß nichts. Wenn Uwe und Puzzeln dann entweder Fest für Odin oder Patchwork.


    Ansonsten noch ein Wortspiel mit ner Reise durch eine Stadt, bei dem man versucht die Mitspieler (kooperativ) über 10 Begriffe die man positiv oder negativ nutzen kann auf die richtigen Felder, die Punkte bringen zu lotsen. Die Auswahlphase geht auf Zeit und das Ergebnis war recht witzig, da man z.T. direkt "falsch" abgebogen war und dadurch auch der weitere Weg dann anders als geplant ablief. Schön zu sehen, wie ein einzelner Gedanke den jemand aufwirft dann z.T. von den anderen aufgegriffen wird während man selbst bei der Auswahl das überhaupt nicht im Blick hatte. Keine Ahnung wie es heißt. Kann man schön adaptieren mit invid. Spielplänen.

  • #Atiwa
    ... Am Ende standen tatsächlich 121 Punkte auf dem Wertungszettel. ...

    So sehr ich aber auch innere Genugtuung darüber empfinde, mit einer Simulation das vorgegebene Soloziel erreicht zu haben, es ändert nichts daran, daß ich von nun an mit #Atiwa für Solopartien durch bin.

    Kann ich verstehen. Solo am meisten gespielt außerhalb von Kampagnenspielen habe ich TFM - bis das einfach ein zu leichter Durchmarsch wurde und mir der Fokus auf Werte pushen statt eine schöne Punkteengine / Punktekarten holen auf den Nerv ging, GanzSchönClever + co bis in die Nähe der rechn. möglichen Höchstwerte - danach ist es etwas fad und max. was für eine Online Runde in einer langweiligen Tel Ko.

    Langzeitmotivation bietet mir noch Mischwald und Palm Island (ist zwar punktemäßig "durchgespielt" aber geht halt immer noch gut von Hand - pun intended)

    Mein Solo Favourit bleibt aber Imperial Settlers bzw. Empires of the North -> hier kann ich die Völker wechseln so dass ich immer mal wieder was anderes machen / erkunden kann. Beim klassischen mit der Kampagne kombiniert ist das eine gute Langzeitmotivation. Und ansonsten: Kampagnenspiele gehen immer.

  • Dann irgendwas mit Dinosauriern - Art von Love Letter mit indiv. Fähigkeiten. Hat nicht so gezündet. Waren zu 9., 2 versch. Decks und dadurch war es recht chaotisch mit den Effekten.

    #VeryDeadDinos

    Die Variante, beide Spiele zusammenzumischen, empfehle ich nur dann, wenn alle das Spiel schon mal gespielt haben. Für eine Erstpartie ist es in der Tat etwas zu chaotisch mit mehr als 6 Personen.

    André Zottmann / Thygra Spiele - u. a. viel für Pegasus Spiele tätig
    Ich gebe hier generell immer meine eigene, ganz persönliche Meinung von mir.

    Friendly Reminder (for me and for you)

    Einmal editiert, zuletzt von Thygra (15. Oktober 2025 um 21:59)

  • The Druids of Edora

    Nennt man das Spiel nun immer beim vollen Namen oder doch nur kurz "Edora", da die übrigen Worte betont kleiner gedruckt sind? Die Zeit wird es zeigen (s. ... Catan), sollte diesem Spiel nachhaltiger Erfolg vergönnt sein. Die Kombination "Spiel von Stefan Feld bei alea" hat uns da jedenfalls wieder einen richtig guten Punktesalat-Titel beschieden.

     

    Dabei rückt der Autor wieder Würfel in den Mittelpunkt des Geschehens. Diese repräsentieren Gehilfen unseres Druidenmeisters, der sich Zug für Zug zu Kultplätzen auf dem bewaldeten Spielplan bemüht, dort einem seiner ihn begleitenden Gehilfen (Würfel) einen Auftrag erteilt (für eine Aktion auf ein Feld einsetzt). Und hat ein Spieler alle 13 Gehilfen eingesetzt, endet das Spiel am Ende der Runde - also nach insgesamt 13 Runden, denn auf Trostpunkt-Züge (für 6 Proviant und einen neuen Würfel ohne Aktions-Einsatz eines solchen) will man doch eher verzichten und richtet sein Spiel danach aus. Das war gestern im Spiel zu viert einer Mitspielerin genau einmal passiert, sonst kam das nicht vor.

    Wegstrecken des Druidenmeisters und - zu Beginn des Spiels einmalig ausgewürfelte - Stärke (Würfelaugen) des Gehilfen wollen mit Proviant bezahlt sein, einer Ressource, für deren Nachschub wir also ab und zu sorgen müssen.

    Mit einer Sichelaktion ernten wir längs des Weges unseres Sichelsteins auf dem eigenen Spielertableau ab und zu paarweise Kräuter, die dort bei Spielbeginn zufällig verteilt wurden. Nach Wahl ist eines der Kräuter wirksam, darf offen liegenbleiben - das andere wird verdeckt. Jedes wirksame der 12 verschiedenen Kräuter gibt starke Spielvorteile, die man synergetisch mit seinen Aktionen verwenden sollte, je öfter je besser. Da die richtigen Wege in der Vielzahl möglicher Entscheidungen zu sehen, macht schon sehr viel Spaß!

    Nebenbei suchen wir noch, am Spielplanrand stehende Dolmen zu verbinden, Feuerstätten für Boni als erste komplett mit eigenen Würfeln zu umschließen, ein Amulett mit Edelsteinen zu vervollständigen (die im Spiel Boni und am Ende SP bringen - was sonst), sammeln hier und da Misteln, die sogleich zu einmaligen starken Zaubertränken gebraut werden können oder sammeln Platten eines Steinkreises (nebst Sofort-Boni), die eine Aufgabe zeigen, deren Erfüllung bei Spielende SP bringen. Dann kann man noch Bonusstarke Artefakte am Ort hinterlassen, seien es Menhire für kumulierte Boni oder Stelen für starke Einmal-Effekte, bei denen (als einzige Aktion) die Augenzahl des Gehilfen für die Stärke der Aktion bedeutsam ist. Zwar wollen wir die Gehilfen nicht immer füttern müssen (was kleine Zahlen begünstigt), ist man einem Ort mit mehreren Gehilfen aber der stärkste, gibt es - na klar - ein paar SP und in der Kultstättenwertung am Schluss ebenfalls für den Würfel und die Artefakte am Ort bis zu 4 SP, abhängig davon, wie weit man auf einer Wissensleiste vorgerückt ist, die auch der Auflösung von Stärke-Gleichständen im Spiel dient. Uff... irgendwas zu erwähnen vergessen?

    Weitere Details spare ich mir, aber nichts von alledem ist kompliziert, das Gesamtgefüge aber allemal komplex. Auch will die Symbolik auf vielen einmaligen Plättchen erst einmal erschlossen werden. Spielhilfen mit Übersichten (Kräuter, Zaubertränke, Steinplatten) fehlen leider - ich werde mir solche aus Scans der entsprechenden Seiten anfertigen, damit die dünnen Regelseiten nicht binnen weniger Partien vom stetigen Nachschlagen (für Neuspieler unvermeidbar) gefleddert werden.

     

    Nach wenigen Zügen durchschaut man das Geschehen, kommt sich in die Quere im Wettstreit um Feuerstellen- oder Dolmen-Boni und nach etwa zwei bis zweieinhalb Stunden angenehmen Grübelns war unsere Erstpartie zu viert vorbei.

    Beim etwas ungleich verteilten Endstand von 229 - 133 - 96 - 79 hatte ich die Nase weit vorne. An den vier Rändern des Waldplanes startend liefen sich je zwei von uns entgegen und ich konnte den Wettlauf um viele Feuerstellen für mich entscheiden. Das früh aktivierte Kraut zur Modifikation der Würfelaugen ersparte mir vorerst einigen Proviant. Eine zu Spielbeginn zugeloste Steintafel, die 5 der 6 Edelsteine auf meinem Amulett forderte, war zugleich die einzige, die ich bei Spielende besaß. Das Amulett habe ich auch soweit bestückt, das allein gab viele Boni und SP, während ich weiteren Steinplatten keine Beachtung schenkte. Menhire begann ich erst kurz vor Schluss zu errichten, waren hierfür doch noch erreichbare Aktionsfelder frei und ich konnte so noch ein paar schöne SP sammeln. Insbesondere aber konnte ich zum Schluss mit 17 x 4 = 68 SP als Einziger eine nennenswerte Kultstättenwertung einfahren.

     

    Nun ja, das war für alle eine Lernpartie, aber die möglichen Synergien der Einzelteile - wollen erkannt und genutzt werden und da habe ich wohl nicht allzu viel falsch gemacht. Auf jeden Fall hatten wir alle Freude am Spiel, so dass weiteren Partien nichts im Wege steht. Wieder mal ein Klasse-Spiel von Stefan Feld und alea/Ravensburger sei Dank zu einem vertretbaren Preis.

    Nachtrag: für das Spiel habe ich ein Schaumkern-Insert angefertigt (Bericht mit Maßangaben)

    #TheDruidsOfEdora #Edora

    Galactic Cruise

    Darüber gab es hier schon viel zu lesen. Ich mach es kurz: ich bin von diesem Spiel ebenfalls sehr begeistert. aus den Einzelteilen eine wertschöpfende Raumfahrt-Tourismus-Firma aufzubauen macht viel Spaß, auch kommt es in den ersten Schritten nicht unbedingt auf perfekt verzahnte Abfolgen der Aktionen an - man kann eh erst einmal alles gebrauchen, später brummt es dann umso mehr und schneller dem Spielende entgegen. Dieser sanfte Anlauf einer flutschenden Wirtschafts-Engine erinnerte mich an Viticulture, das ich ebenfalls sehr mag.

    Und so findet man gut ins Spiel und hat etwas Zeit, die eigene Strategie nach und nach zu festigen. Dabei gilt es, die Mitspieler zu beobachten und ihnen - wo eben möglich - in die Suppe zu spucken, Passagiere abwerben, das Ressourcendepot befüllen oder plündern und anderes mehr. Timing ist in diesem Spiel sehr wichtig. Dann ist das Spiel auch noch dermaßen perfekt produziert, da kann ich auch über das doch eher monströse Schachtelformat mal hinwegsehen. Der Preis ist hoch, das Gebotene aber ist es wert. Von einer schönen Partie zu zweit vergangene Woche nur ein paar Impressionen.

     

     

    #GalacticCruise

    Freiheit für :lachwein: - "Ein Tag ohne Lachen ist ein verlorener Tag" (Charlie Chaplin)

    180+ Bauanleitungen zu Inserts aus Schaumkern, Kurzspielregeln, Praxis-Tipps, ...

    6 Mal editiert, zuletzt von Smuntz (19. Oktober 2025 um 11:09)

  • #Vindication ist ein Spiel, was ich gerne viel öfter spielen würde, was viele in meinen Spielegruppen aber wegen seinem Rennen-Charakter nicht so gerne mögen und manche betiteln es nur als gut aussehenden Ressourcen-Schubser.

    (Bild von BGG, ich hab vergessen eins selber zu machen)

    In Vindication managen wir unsere Ressourcen, laufen auf der Karte herum um neue Orte aufzudecken und deren Aktionen nutzen zu können bzw. diese auch einzunehmen. Vindication ist an sich wirklich nur ein Renn-Spiel, bei dem man durch gutes Management und Area-Control sehr viele Punkte machen kann.

    Ich hatte den Automata von BGG ausprobiert, welcher einen Spieler simuliert. Der Schwierigkeitsgrad im Grundspiel ist dabei auch schon nicht ohne und so wurde ich vom Automata nach ca. 45 Minuten knapp geschlagen. Das Spiel alleine funktioniert wirklich gut und ich werde auf jeden Fall in den nächsten Tagen weitere Partien evtl. auch mal mit den Erweiterungen ausprobieren.


    #Battleforge:Berserker mit wirsing auf dem TTS

    Von Battleforge: Berserker läuft ja aktuell die Gamefound-Kampagne. Für mich ist es daher immer interessant, ein Spiel vorher digital ausprobieren zu können.

    (Bild von TTS, Komponenten können sich natürlich ändern)

    B:B ist ein Bossbattler, in dem wir jeder einen Helden spielen. Es gibt verschiedene Szenarien, welche sich (bisher 2 zum Testen) schon sehr unterschiedlich spielen, da die Minions vom Boss je nach Szenario anders reagieren. In unserem Zug haben wir je 3 Aktionen, die wir in unserem Aktionstableau auswählen. Je mehr Cubes in einer Aktion liegen, desto besser wird sie. Nach dem Auswählen einer Aktion verschieben wir die Cubes wie im Mancala-Mechanismus üblich weiter, je 1 Cube in eines der nächsten Aktionsfelder. Den Boss müssen wir dabei von allen Seiten genug Schaden machen, um ihn zu vernichten.

    Unsere Partie lief am Anfang recht gut, zum Ende hin hatten wir allerdings ein paar schlechte Würfel-Würfe (8 Würfel mit nur 4 Schaden, 16 sind möglich) und wurden von einer brutalen Event+Bosskarten Kombination getroffen, welche uns den 2. Tod bescherte und damit das Spiel verlor.

    Nach insgesamt 4 Partien muss ich mir eingestehen: ich mag das Spiel wirklich sehr gerne. Einen detailreicheren Beitrag findet ihr von mir auch hier im Thread des Spiels zu einer vorherigen Solo-Partie.

    Was mich allerdings weiter vom Backen abhält ist, dass es keine Standee-Version mit den Erweiterungen gibt. Das Grundspiel ist komplett mit Standees, die Erweiterungen bringen immer Standees und Miniaturen, was den Preis hoch treibt. Die Variabilität leidet aber schon stark, wenn man sich die Erweiterungen nicht holt. Wäre diesen Monat nicht die Spiel, hätte ich aber wahrscheinlich die große Gesamtbox gepledgt, welche den kompletten Content direkt verstaut.

    TLDR: Aktionsmechanismus macht Spaß, Variabilität ist durch unterschiedliche Szenarien, Bosse und mittlerweile auch Minions gegeben, Schwierigkeitsgrad kann je nach gezogener Bosskarte und Event schon schwer sein.


    #Fate

    In Fate-Verteidiger von Grimheim verteidigen wir die Stadt in der Mitte und müssen uns Horden von Gegnern stellen. Ich hatte am Anfang Pech, da man vor allem am Anfang erst einmal stark werden muss, um starke Gegner aufzuhalten. Als erste Karte hatte ich dann den Ältestenrat, welcher einfach nur 1 der stärksten Kreaturen jeder Fraktion ins Spiel kommen lässt. Da ich mit dem höchsten Schwierigkeitsgrad gespielt habe (keine Start-Boni, höhere Anforderungen fürs 1. hochleveln, Monsterwürfel und lange Monsterleiste) kam ich so schlecht ins Spiel rein und wurde gegen Ende dann komplett überrannt. Fate lässt sich schnell runter spielen, auch mit der langen Monsterleiste dauert das Spiel Solo nur 60 Minuten.


    Heute habe ich dann mal den Solo-Modus von #Erde ausprobiert.

    Das Spiel wird mit dem Solo-Modus auf jeden Fall stressiger, da das Spiel nach maximal 12 Runden vorbei ist. Mein Start hat mir sehr viel Erde gebracht, um welche ich mich das gesamte Spiel dann kaum kümmern musste. Trotzdem wollten die Karten nicht so kommen, wie ich sie brauchte. Am Ende hat es dann trotzdem locker (;)) gereicht mit 185 zu 183 für mich.

  • Diesmal im richtigen Thread:

    Urlaub, also kleine (Volumen) Spiele:

    Insgesamt 6 Partien #CastleCombo mit Sohnemann:

    In Summe 4:2 für ihn, dabei erst 85 von ihm, später 91 von mir und gestern 100 Punkte (alleine 30 Punkte mit der "5 Punkte für jede Karte mit Kosten 5+") von ihm. Bisher dachte ich, jenseits von 80 Punkten geht nicht mehr viel.

    5 Partien #Elixiermixer mit meiner besseren Hälfte. Normalerweise sehe ich da kein Land, aber diesen Urlaub 5:0 für mich!

    Ein wenig #Uno, #Skyjo und #Biberbande...


    Update: Heute habe ich auch 98 Punkte geschafft, mit nur drei Wappenfarben aufgrund der ersten Karte (7 Punkte je rotem+gelbem+lilanem Wappen), zwei "Kein Wappen der Farbe"-Karten und einer glücklichen (Auslage getauscht) "6 Punkte für jeweils drei gleiche Wappen".

    Einmal editiert, zuletzt von chrikru (19. Oktober 2025 um 20:49)

  • #Nocturne - Erstpartie. Etwas im Stile von Cascadia oder Harmonies erwartet, aber leider ein recht unspannendes Setcollection-Spiel, was für uns gar nicht gezündet hat. 5.5/10

    #DuellUmCardia - Erstpartie. Sehr rundes Zweipersonen-Duell, bei dem wir jeweils Zwei Karten duellieren lassen. Die Stärkere Karte gewinnt den „Stich“ während die schwächere ihr Fähigkeit auslösen kann die eventuell besser ist als zu gewinnen. Die Fähigkeiten nehmen oft Bezug auf bereits gespielte Stiche und können diese nachträglich drehen. So entsteht ein spannendes Mindgame, bei dem beide Spieler am besten gleich oft gespielt haben da hier ein Erfahrungsgefälle entstehen kann. Toll dass auch gleich zwei Decks mit verschiedenen Fähigkeiten enthalten sind 8/10

    #CascadiaRollingRivers - Erstpartie. Schönes Roll&Write, was jetzt zwar nicht wirklich Cascadia-Feeling vermittelt aber dennoch Spaß macht. Wir sammeln dabei Tiere auf den Würfeln , mit denen wir versuchen, eine durchlaufende Reihe von Wertungskarten zu erfüllen. Für die Wertung müssen wir dann die gesammelten Tiere „bezahlen“. Kein Must Have, aber kann man schon machen 7/10

    #Australis - Erstpartie. Schönes Familienspiel, bei dem wir mit unserer Schildkröten durch die Meeresströmung schwimmen lassen , dort jeweils unsere Korallen platzieren und in einer Mehrheitenwertung Punkte sammeln. Auch über Fischschwärme sammeln wir Punkte. Dazu wählen wir verschiedenfarbige Würfel vom Spielplan und führen die entsprechende Aktion aus wie z.B. Fische sammeln, Schildkröte bewegen, Aufwertungskarten nehmen und ans Spielertableau an die entsprechenden Aktionsfelder anlegen. Am Ende der Runde duellieren wir uns mit unseren gesammelten Würfeln um Punkteplättchen. Rund und gefällig 7/10

    #Chartae - lange nicht gespielt. Einfaches Knizia-Zweipersonenspiel, bei dem wir ein 3x3-Grid aus 9 Plättchen legen und drehen, um dabei ein größeres Gebiet unserer Farbe entstehen zu lassen als des Gegners. Okay, aber brauchen wir nicht wirklich 6/10

    #MarschDerKrabben - auch ewig nicht gespielt. Ungewöhnliches kooperatives Zweipersonenspiel, bei dem wir gemeinsam versuchen, unsere gefangenen Krabbenkumpel am Strand zu retten, ohne von den bösen Hummern erwischt zu werde . Diese sind unter Gegenständen (verdeckt) gefangen. Unter 4 Gegenständen sind aber keine Krabben, sondern Hummer, wovon jeder Spieler jeweils nur 2 weiß. Der eine Spieler kann nur waagrecht ziehen, der andere senkrecht. Ungewöhnlich und speziell, wir sind uns nicht ganz sicher wie wir es finden, aber es darf dennoch bleiben 6.5/10

    #Punktestadt - auch ewig nicht gespielt, war auf dem potentiellen Auszugsstapel, hat aber nach der Partie seinen Platz behauptet, weil es uns mehr Spaß gemacht hat als erwartet 7/10

    #ImhotepDasDuell andererseits hatten wir besser in Erinnerung und doch recht langweilig empfunden. Andere Setcollection-Spiele wie z.B. #SobekDasDuell hatten uns in letzter Zeit deutlich besser gefallen. Das kann ausziehen 6/10

    2 Mal editiert, zuletzt von kyrilin (20. Oktober 2025 um 00:24)

  • Unter der Woche das erste mal #FertigIchHabe. Ein Stapel witziger, individuell gestalteter Karten und viel Chaos. Ziel ist es die 3 Karten Ich, Habe, Fertig vor sich liegen zu haben. Die Regeln sind einfach, Karte vom Stapel ziehen und gleich Ausspielen falls sofort drauf steht ansonsten behalten oder eine Karte von der Hand spielen, falls die Karten nicht was anderes sagen. Und so nimmt das Chaos seinen lauf, Karten werden durch andere Karten abgelegt. Alle Handkarten aller eingesammelt, neu gemischt und neu verteilt. Es werden Striche auf Karten gemalt, ich glaube aber nicht das wir zum 79. Strich kommen werden der den automatischen Sieg bescheren wird. Ich fands völlig unplanbar, witzig und die Karten mit vielen witzigen Bezügen. Als kleiner Starter zu 5 super.

    Das gleiche trifft auf das vielbeschriene #Flip7 zu, wobei es so langssam nicht mehr ganz trägt wie zu Beginn.

    Letzte Woche kam dann mal wieder #Kingsburg auf den Tisch und ich finde es nach wie vor schönes Spiel für den offenen Spieleabend. Der Mechanismus ist schnell erklärt. In jeder produktiven Jahreszeit Würfeln und reihum die Würfel auf Berater setzten um deren Rohstoffe oder Leistung zu nutzen. Dabei überlegen, ob es sich lohnt die 3 Würfel zu splitten um mehr zu bekommen, mit dem Risiko auf Würfeln sitzen zu bleiben. Danach bauen und am Jahresende hoffen, dass die Verteidigung gegen die Angreifer hält. Leider hab ich nur die 1st Edition ohne Erweiterung. Meine Erinnerung, war, dass einzelne Erweiterungsmodule dem Spiel nochmal deutlich mehr Tiefe gaben.

    Am Wochenende ergaben sich kurzfristig noch 2 Partien #Breizh1341 . BGG beschreibt das Spiel als "Franzosen gegen Engländer mit Twilight Struggle Vibes im hundertjährigen Krieg". Und genau das ist es. Beide Parteien kämpfen um die Vorherrschaft in 8 Provinzen mittels Ausspielen von Karten. Diese sind analog zu TS neutral oder einer der Parteien zugeordnet. Beim spielen einer Karte des Gegners wird zuerst das Event des Gegners ausgelöst, danach darf man eine Aktion auswählen. Die Aktionen sind, Truppen rekrutieren, Gefolgsleute anheuern, Truppen bekämpfen oder Festungen belagern. Pro Region können beliebig Truppen einer Nation sein, kommt der Gegner hinzu gilt eine Grenze von 4. Darüber kommt es sofort zur Schlacht, die andauert bis eine Nation eliminiert ist oder die Gesamtzahl unter 4. Die Verluste werden über die Differenz aus Truppen + Boni + 1W3 ermittelt. Die Truppen können über Belagern die verschieden starken Burgen in den Regionen besetzen, dabei gilt Truppen + 1W3 > Stärke der Burg +2. Im Kampf werden einfach 1W3 Truppen beliebig entfernt. Gefolgsleute können einfach in beliebige Regionen gesetzt werden. Die Mehrheit aus Gefolgsleute und Burgen bestimmen wer die Region kontrolliert, wobei mindesten 1 Burg + 1 Gefolgsmann vorhanden sein müssen. In der ersten Runden werden 5 von 7 Karten gespielt, in den nächsten 4 Runden werden nur 3 Karten gespielt wobei jeder je 1 Spezialevent spielen muss. Die Kartenzahl dieser Runden richtet sich an der Anzahl der kontrollierten Regionen plus 1. So kann man die 3 Runden auch mit nur 2 Karten begehen und davon noch 1 verlieren wenns dumm läuft und bei mir liefs dumm in der ersten Partie. Ein weiterer Kniff sind die Wegelagerer welche am Rundende den Heimsuchen der mehr ungenutzte Truppen auf dem Plan hat. Diese verhindern die Kontrolle 1 Provinz und können über Kampf in der nächsten Runde beseitigt werden. Somit kann der Spieler der zuletzt am Zug ist seinem Gegner noch was "Gutes" tun und ihm über dessen Events noch Truppen schenken. Ich finde das Spiel bietet viel tiefe für ein kleines Spiel. Bei 1 Stunde Spielzeit ist dann auch noch eine Revanche drin. Für mich ein absoluter Geheimtipp für TS Spieler.

    Ansonsten hab ich die Bestie von Penzberg weiter erfolgreich verfolgt, gefunden und besiegt und stehen nun bei #TheHuntersAD1492, an der Entscheidung wem die Loyalität am Ende der Kampagne gelten soll. Kurz zum Wiederspielreiz: Ich spiele diesmal mit der Wasserburg Erweiterung und anderen Helden. Die Erweiterung führte zu etwas mehr Questen, aktuell bin ich bei 30, wobei noch 2-3 Questen kommen dürften bis zum Ende, beim letzten mal waren es insgesamt 30 Questen aus einem Buch mit 53 Questen (ohne Wasserburg). 16 der aktuell gespielten Questen hatte ich letzte mal auch, teilweise mit anderen Startvoraussetzungen, von den neuen 14 Questen stammen 6 aus der Erweiterung, 8 aus der Basiskampagne. Auch das Spielgefühl ist durch die anderen Charaktere etwas anders, Nachkampfaktionen waren deutlich schwächer, da meine Nahkämpferin, deutlich schwächer als beim letztem mal ist. Dafür ist die Magie und der Fernkampf diesmal stärker. Der Arzt den ich letztes mal hatte hat einiges über die Unterstützung der Mitspieler erreicht, dies ist diesmal weniger ausgeprägt, dafür kann die Zauberin über Fesseln und Betäuben die Gegner deutlich behindern. Mir gefällt auch der 2. Durchgang und es sollte, auf Basis des Updates zur 2nd Edition nächstes Jahr auch noch viel Spaß in einer 3 Partie liegen.