Ja spannend. Irgendwie geht von der Brettspielwelt (mit Skirmishern) zum Tabletop ein paar kulturelle Unterschiede.
Zuletzt habe ich mit einem Kumpel Galaxy Defenders durchgespielt. Bei uns war das schon so, dass wir sehr ausgiebig Planen und regelmäßig Detailregelfragen auftauchen. Die müssen dann erstmal geklärt werden damit wir zufrieden weiter machen können. Ich glaube wir sind beide schon Typen, den das korrekte Spielen sehr sehr wichtig ist.
Auf der anderen Seite würde ich von einem Publischer auch erwarten Regeländerungen kostenlos zu bekommen, wenn ich einmal das Spiel gekauft habe. Natürlich sehe ich, dass Tabletop mit einer kompetitiven Szene da was anderes ist als ein Brettspiel. Aber als Einsteiger und wahrscheinlich eher unambitionierter Freizeitspieler würde ich mir mehr Konstanz wünschen.
Wie habt ihr den in der Vergangheit die Regeländerungen beim Editionswechsel wahrgenommen? Geht es da wirklich darum das Spielerlebnis zu verbessern (wie und was wurde verbessert) oder ist das eher als GW Cashgrab einzuordnen?
Ansonsten will ich noch mal sagen: ich finde das Grundregelwerk von AoS richtig gut gemacht. Z.B. weil man nachvollziehen kann ich welcher Reihenfolge Fähigkeiten/Effekte stattfinden. Gefühlt vermisse ich sowas in Brettspielen häufig.
Ich sehe auch total, dass Spearhead das normale AoS gut reduziert. Als Neuling habe ich keine Ahnung von Tatik. Wie soll ich dann da bitte eine Armeeliste schreiben.? Der Honest Wargamer hatte neulich ein alternatives Format zu Spearhead vorgeschlagen. Wenn ich es richtig verstanden habe dann so: schreibe eine 1000 Pkt Liste, kämpfe nach Grundregeln, um Zielobjekte/Punkte. Er fand das sei ein besserer Einstieg als Spearhead, weil du so wenigsten das Spiel lernst... Oh manno. Ich fand den Vorschlag echt daneben.