Epona von Suchý (Delicious Games)

  • Das neue Spiel von Vladimir Suchý ist bekannt. In dem Kartenspiel (1-6 Personen) leitet man einen Pferdebetrieb.

    Epona
    Breed your horses to be best!
    boardgamegeek.com

    Dieses Jahr veröffentlicht Delicious Games Spiele mit sehr ungewöhnlichen Themen, was ich als solches sehr gut finde.

    Kronshorst
    27. Oktober 2024 um 12:23

    Ich hoffe sie taugen auch spielerisch etwas. Richtige Flops hatten sie aber IMHO bisher noch nicht.

  • Das neue Spiel von Vladimir Suchý ist bekannt. In dem Kartenspiel (1-6 Personen) leitet man einen Pferdebetrieb.

    https://boardgamegeek.com/boardgame/449155/epona

    Dieses Jahr veröffentlicht Delicious Games Spiele mit sehr ungewöhnlichen Themen, was ich als solches sehr gut finde.

    Kronshorst
    27. Oktober 2024 um 12:23

    Ich hoffe sie taugen auch spielerisch etwas. Richtige Flops hatten sie aber IMHO bisher noch nicht.

    Der Autor ist doch kein anderer als Tomáš Holek oder habe ich das falsch verstanden?

    Aquaria
    Take care of your Lionfish!!
    boardgamegeek.com
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  • Puma Den gleichen Gedanken hatte ich auch. Ich weiß nicht, ob das wie bei #LifeoftheAmazonia aus so einem tollen widerstandsfähigen Karton sein soll, aber sie fühlen sich einfach labbrig an. Da ich gestern die Spielerhilfe eingedeutscht und das auf, ich glaube, 120g Papier ausgedruckt habe, kam mir die Spielerhilfe dicker vor, als die Karten.

    Die Spielschachtel hätte auch nur halb so groß sein müssen, wenn Anleitung und Spielhilfen verkleinert worden wären.

    Die Anleitung empfand ich auch nur so semi gut. Bin bei der Probepartie gleich über die Paar Karte für 2 Spieler gestolpert, die nirgends richtig erklärt wird.

    Wer sich da auch wundert, was Runde 3&6 bedeuten soll: Ich habe bei BGG vom Autor die Antwort bekommen, dass jeder Spieler 5 Karten zieht und 2 davon ablegt. Auch ist in den beiden Runden kein züchten zwischen den beiden Spielern möglich.

    Das Spiel selbst empfand ich in der Erstpartie etwas sperrig, weil wir überhaupt nicht wussten, was wir wie und wo anlegen sollten, also haben wir uns an den Stallvorgaben orientiert. Nach 2-3 Runden hat es dann aber gezündet und ich war am Punkte optimieren.

    Die Auslage wird recht groß, worunter die Übersichtlichkeit leidet und ich schnell aufgegeben habe jede Kartenplatzierung bis ins Detail zu überdenken. Man wird auch etwas von der Symbolik erschlagen, aber gegen Ende der Partie war dann das meiste klar. Das sich manche Symbole ähneln hilft hier leider auch nicht.
    Der „i split, you choose“-Mechanismus kam aufgrund der mangelnden Spielerfahrung auch noch nicht wirklich zum Tragen und irgendwie hat man ja alles brauchen können.

    Es hatte aber durchaus seinen Reiz. Wollte heute schon fast in die Soloregeln kucken, um es mal zu testen.

    Wem die 3x3 Auslage von #CastleCombo zu klein ist, gerne noch ne Schippe Komplexität drauf legen möchte, aber sonst mit dieser Art Spiel was anfangen kann, kann sich das gerne mal anschauen.

    Nach der Testpartie sah das bei uns so aus:



    Achja, das Punkteabrechnen am Ende ist wie so oft bei diesen Spielen etwas mühselig. Warum der mitgelieferte Block am Ende keine Reihe mehr für die Gesamtpunktzahl hat, wissen auch nur die Götter. xD

  • Hat jemand das Spiel auf der Messe ausprobiert und kann was berichten?

    Ja, ich habe es auf der Messe und 1x zu Hause gespielt.

    Es ist im Kern ein Tableau Builder. In jeder Runde spielen immer 2 Spieler zusammen. Ein Spieler des Teams darf dann die Karten aufteilen, der andere Spieler als erstes aussuchen, Welche es sind und wer ziehen und aufteilen darf, wird durch eine Rundenkarte vorgegeben. Bei ungeraden Spielerzahlen zieht der einzelne Spieler einfach eine bestimmte Anzahl Karten und behält davon ebenfalls eine bestimmte Anzahl.

    Es gibt 6 verschiedene Kartenstapel, von jeder Farbe wird pro Runde eine Karte gezogen (insgesamt 4 Stück) + nochmal 2 beliebige, unterschiedliche Karten. Jeder Kartenstapel enthält dabei 2-3 verschiedene Kartensorten:

    - Sportpferde (grau, unterteilt in Renn-, Dressur- und Springpferde)

    - Arbeitspferde (lila unterteilt in Zugpferde für Kutschen , Pflüge und Reitpferde)

    - Personal (grün, Manager und Reiter)

    - Personal (grün, Stallpersonal und Tierärzte)

    - Ausrüstung (gelb, Hürden, Dressurplätze, Rennbahnen)

    - Ausrüstung (gelb, Kutschen und Pferdetransporter)


    Nach dem Verteilen werden die erhaltenen Karten ausgelegt, alternativ können Karten auch für 2 Geld abgeworfen werden. Am Anfang jeder Kartenreihe steht ein Stall, der anzeigt, wie viele Karten dort Platz finden (es können zwischen 3 und 6 karten sein) und welche Sorten eingebaut werden müssen, um einen Bonus (sofort und/oder am Spielende) zu bekommen. Man startet mit 2 Ställen und kann insgesamt bis zu 6 Ställe in seiner Auslage besitzen, es dürfen davon aber maximal 3 noch nicht voll sein, bevor man neue Ställe nachzieht. Karten müssen nicht angrenzend gelegt werden, sondern können auf jeden beliebigen Platz des Stalls gelegt werden.

    Einige Karten haben Kosten, viele Karten bringen Boni und Punkte am Spielende. Sie beziehen sich dabei auf bestimmte andere Karten in der Reihe, Spalte, direkten Nachbarschaft oder irgendwo auf dem Tableau. Reiter kommen mit kleinen Zylindern, die am Spielende für Siegpunkte auf Sportpferde verteilt werden dürfen. Pferdetransporter erlauben am Spielende den Tausch von Karten auf dem Tableau. Und als ob das alles nicht genug wäre, können Stuten mit Hengsten aus dem eigenen Stall oder aus dem Stall des Teammitglieds gepaart werden. Handelt es sich dabei um Pferde der gleichen Sorte, gehen reinrassige Fohlen aus der Paarung hervor, die mehr Siegpunkte bringen als gemischtrassige. Und über allem thront der Besitzer des Pferdestalls, der in Form einer Karte verschiedene Boni, dauerhafte Rabatte und Siegpunkte am Spielende ausschüttet, wahlweise in der symmetrischen Variante für Beginner und in der asymmetrischen Variante für Fortgeschrittene.

    Nachdem 6 Runden gespielt wurden, kommt es zu einer großen Abrechnung, die der von Mischwald in nichts nachsteht.

    Wo weit ist das ein grober Umriss von Epona, ich habe noch einige Details ausgelassen.

    Der I split, you choose- Mechanismus ist übrigens auch nur eine Variante des Spiels, es gibt auch eine einfachere low interaction - Variante, die ich mir noch nicht angeschaut habe. Wie das Spiel mit 2 Spielern funktioniert, habe ich noch nicht probiert, weil beide Partien, die ich gespielt habe, 4 Spieler-Partien waren. Die haben mir aber sehr gut gefallen, auch wenn die letzte Partie, die ich selbst erklärt habe, etwas hakelig abgelaufen ist und etwas zu lang wurde.


    Puma Die Kartenqualität ist jetzt nicht die allerbeste, aber ich finde sie ganz okay. Man mischt ja auch nicht ständig wie bei einem Deckbuilder.

    You can´t eat an ice cream when you´re burning in hell.

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  • Das Ablegen für 2 Geld ist aber nur als Ausnahmefall möglich, wenn ich bereits 6 Ställe habe und diese alle voll sind.

    Es ist ein bisschen auf Seite 10 des Regelwerks versteckt, aber man kann jederzeit eine Karte für 2 Geld abwerfen:

    Wenn alle 6 Ställe voll sind, bleibt einem keine andere Möglichkeit als Karten für Geld abzuwerfen.

    You can´t eat an ice cream when you´re burning in hell.

    Einmal editiert, zuletzt von Lighthammel (3. November 2025 um 12:26)