Moon Colony Bloodbath | Donald X. Vaccarino | Rio Grande Games
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Ist ja schon seit Tagen in der Hotness Liste bei BGG. Mittlerweile sogar auf Platz 1.
Keine Ahnung von dem Game und das Artwork sieht speziell aus, aber grundsätzlich wäre ich auch interessiert an dem Game.
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Ist ja schon seit Tagen in der Hotness Liste bei BGG. Mittlerweile sogar auf Platz 1.
Keine Ahnung von dem Game und das Artwork sieht speziell aus, aber grundsätzlich wäre ich auch interessiert an dem Game.
Mich schreckt das Artwork und das Design so sehr ab, dass ich mir das Spiel nicht näher anschauen werde - das sieht wirklich aus, wie eine der günstigeren Eigenverlag-Produktionen aus den 2000ern und ich weiß genau, dass alleine deswegen meine Gruppen das nicht attraktiv finden werden und es, egal, was das Spiel macht, extrem schwierig werden würde, das Spiel jemandem hier zu "verkaufen". Da müsste es spielerisch schon soooo übermäßig gut sein, dass ich mit Fug und Recht behaupten kann, dass es das wert ist. Und in der Hinsicht bin ich ebenfalls nicht überzeugt.
Aber am Ende ist es bei mir oft tatsächlich so: ein mittelmäßiges Spiel lässt sich dennoch auf den Tisch bringen, wenn es hübsch ist, ein gutes aber kaum, wenn es hässlich ist.
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Diese Art Spiel kann ich nur lokalisiert brauchen - also schau ich derzeit angestrengt weg.
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Ähem, was ist denn das Problem mit der Optik? Das ist doch klar an SF-Comics des Silver Age angelehnt, nur weniger handdrawn?
Ansonsten, nach Ansicht eines Videos: Das ist Galaxy Trucker als Deckbuilder. Wir bauen zuerst die Basis auf, die dann von zahllosen Katastrophen zerstört wird. Wessen Basis am längsten überlebt gewinnt. Klingt ziemlich witzig, hab ich mal bei Fantasywelt vorbestellt. Vaccarino ist ja leider Hit and Miss, aber bei Deckbuildern hat er mein vollstes Vertrauen.
Vielleicht kommen da auch nur unangenehme Erinnerungen an #Flux hoch

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Gibt's das in Deutschland schon irgendwo?
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Nein, bisher nur vorbestellbar. Soll aber laut Fantasywelt in Kürze kommen.
Auch die deutsche? Ich habe nur die Englische Version gefunden
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Was meinst mit „die deutsche“ bei einem Spiel, bei dem es nur eine englische Version gibt?

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Frage falsch gelesen - mein Ding
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Das Spielprinzip hört sich für mich lustig an - Galaxy Trucker als schnelles Kartenspiel ist definitiv einen Blick wert - aber leider finde ich das Artwork wirklich hässlich, das schreckt definitiv ab. Was mir noch nicht klar ist, sind die Twistkarten (nach den 2 Startkarten) immer gleich in der Abfolge? Irgendwie habe ich den Eindruck gewonnen, dies wäre natürlich echt eine deutliche Einschränkung beim Wiederspielwert. Vorbestellen werde ich es mir definitiv nicht, aber wenn es mir mal über den Weg läuft, werde ich es definitiv testen wollen.
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Hier fehlt es an Widerspruch!
Ich find die Grafiken in Ordnung.
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Mich schreckt das Artwork und das Design so sehr ab, dass ich mir das Spiel nicht näher anschauen werde - das sieht wirklich aus, wie eine der günstigeren Eigenverlag-Produktionen aus den 2000ern und ich weiß genau, dass alleine deswegen meine Gruppen das nicht attraktiv finden werden und es, egal, was das Spiel macht, extrem schwierig werden würde, das Spiel jemandem hier zu "verkaufen". Da müsste es spielerisch schon soooo übermäßig gut sein, dass ich mit Fug und Recht behaupten kann, dass es das wert ist. Und in der Hinsicht bin ich ebenfalls nicht überzeugt.
Das Artwork ist absolut treffend, weil es thematisch die Spielatmosphäre maximal einfängt und das i-Tüpfelchen auf das großartige Gesamtpaket setzt. Wer lieber grüblerisch Holzwürfelchen über nen Ian O'Toole-Spielplan schiebt, der ist davon zurecht abgeschreckt, denn auch wenn es mechanisch überaus solide ist, lebt #MoonColonyBloodbath von der witzig-lockeren Atmosphäre und der allgemeinen Panik am Spieltisch.

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gibt es eine deutsche version davon bzw erscheint eine?
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Das sieht spaßig aus. Aber aus Erfahrung mit solchen Spielen frage ich mich: ist es nach 1-2 Mal immer noch spannend? Ist es noch lustig, sobald sich Karten wiederholen?
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Hier die heutige Antwort von Donald X. Vaccarino auf BGG auf die Frage, ob es gute Nachrichten bzgl. einer dt. Version gebe:
ZitatI'm expecting one. I don't have a date though. I know the publisher but shouldn't mention them in case it somehow doesn't happen.
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Wir haben jetzt ein paar Partien hinter uns und das Spiel ist wirklich spaßig. Am Anfang baut man ein bisschen auf. Dann wird es ziemlich schnell hart und es wird einem alles wieder kaputt gemacht. Die richtig Strategie zu finde ist gar nicht so einfach. Natürlich hängt es auch davon ab welche Gebäude man zieht. Aber uns gefällt es.
Eigentlich habe ich es für mich als solo Spiel gekauft, aber in der Gruppe macht es ein wenig mehr Spaß. Solo schaffe ich es nicht bis zum Ende. Mit mehreren Spielern ist es halt zu Ende wenn einer keine Kolonisten mehr hat. Es gewinnt dann der mit den meisten Kolonisten.
Ist kein strategisches Highlight, aber ein echt spaßiges Spiel mit bösem Humor.
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Wir haben jetzt ein paar Partien hinter uns und das Spiel ist wirklich spaßig. Am Anfang baut man ein bisschen auf. Dann wird es ziemlich schnell hart und es wird einem alles wieder kaputt gemacht. Die richtig Strategie zu finde ist gar nicht so einfach. Natürlich hängt es auch davon ab welche Gebäude man zieht. Aber uns gefällt es.
Eigentlich habe ich es für mich als solo Spiel gekauft, aber in der Gruppe macht es ein wenig mehr Spaß. Solo schaffe ich es nicht bis zum Ende. Mit mehreren Spielern ist es halt zu Ende wenn einer keine Kolonisten mehr hat. Es gewinnt dann der mit den meisten Kolonisten.
Ist kein strategisches Highlight, aber ein echt spaßiges Spiel mit bösem Humor.
Unterschreibe ich alles! Man sollte wissen: das Spiel hat eine geringe Sprachhürde und sollte kaum jemandem große Probleme bereiten.
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Kam gerade per Post, bin ja mal gespannt wie es ist. Hoffentlich bekomme ich es heute Abend auf den Tisch.
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Ich tiger um dieses Spiel herum, weil mich Thema, Komplexität, Spieldauer, Mechanik und Verpackungsgröße inkl. Preis interessiert. Sehe es auf dem Tisch kommen mit casual playern und das SUSD Review überzeugt mich fast.
Ich lese aber vermehrt, das man nach 2-4 Spielen alles gesehen hat und sich so gut wie immer die gleichen Strategien als Erfolgsstrategien herauskristallisieren. D.h. die Wiederspielbarkeit geht nach dem 4. Spiel quasi gegen 0 (siehe z.B. das space biff review, ein Rezensent, von dem ich viel halte).
Ich kann aber noch nicht nachvollziehen warum. Wie sehen das diejenigen hier, die das schon öfters gespielt haben, d.h. knapp 10x z.B. 😁
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Ich glaube PowerPlant hat einen Thread eröffnet in dem er fragte, ob es ein Spiel gibt, in dem das Ende von vornherein vorprogrammiert ist.
Wenn ich das richtig verstehe, ist dieses Spiel genau das

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Ich tiger um dieses Spiel herum, weil mich Thema, Komplexität, Spieldauer, Mechanik und Verpackungsgröße inkl. Preis interessiert. Sehe es auf dem Tisch kommen mit casual playern und das SUSD Review überzeugt mich fast.
Ich lese aber vermehrt, das man nach 2-4 Spielen alles gesehen hat und sich so gut wie immer die gleichen Strategien als Erfolgsstrategien herauskristallisieren. D.h. die Wiederspielbarkeit geht nach dem 4. Spiel quasi gegen 0 (siehe z.B. das space biff review, ein Rezensent, von dem ich viel halte).
Ich kann aber noch nicht nachvollziehen warum. Wie sehen das diejenigen hier, die das schon öfters gespielt haben, d.h. knapp 10x z.B. 😁
Sehe ich kein Problem drin. Klar gibt es Spiele mit mehr Varianz, aber jede Partie hat andere Twists, und Strategien sind schön und gut, wenn Du andere Karten bekommst, musst Du zwangsläufig umplanen.
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Hab gerade das erste Spiel hinter mir. Event 10 hat mir dann den Garaus gemacht. Schön, dass sich das Spiel quasi selber abbaut, so hat man am Ende recht wenig zu tun

Ein durchnummeriertes Eventdeck wäre auch etwas bei dem ich grundsätzlich erstmal Abstand vom Spiel nehmen würde. Allerdings ist das hier völlig unkritisch. Kern des Spiels ist nunmal (so lange wie möglich) zu überleben, das Eventdeck bringt diesen Motor einfach Stufenweise ins Spiel. Die Events beschränken sich ja auch hauptsächlich darauf, X Anzahl Bewohner gleich verlieren oder einen Roboter ins Spiel bringen und dann Bewohner zu verlieren. Wie man in der nächsten Runde auf den Sack bekommt ist dann random. Mit Pech kommen halt 3 robots und 5 incidents hintereinander... dann wird's ganz schnell ganz leer auf dem Spielfeld.
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Mir gefällt das Spiel ausgesprochen gut – es bietet wirklich etwas ganz Neues. Die Idee, nur wenige Aktionen zur Verfügung zu haben, um Einfluss zu nehmen, und dann den folgenden Ereignissen ausgeliefert zu sein, ist einzigartig. Eine Erweiterung mit mehr Varianz würde das Spiel noch bereichern, aber auch so macht es mir großen Spaß.
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Was sich mir aus den Kommentaren immer noch nicht erschließt, ist, ob die geringe Varianz dazu führt, dass irgendwann am Tisch alle das gleiche machen (i.S.v. identische Züge) und das Event Deck am Ende entscheidet wer gewinnt/verliert und nicht die bessere Engine.
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Wie ist denn der wiederspielwert ?
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Mir gefällt das Spiel ausgesprochen gut – es bietet wirklich etwas ganz Neues. Die Idee, nur wenige Aktionen zur Verfügung zu haben, um Einfluss zu nehmen, und dann den folgenden Ereignissen ausgeliefert zu sein, ist einzigartig. Eine Erweiterung mit mehr Varianz würde das Spiel noch bereichern, aber auch so macht es mir großen Spaß.
Wie ist denn das Spiel in der "Destruktionsphase" im Vergleich zu Galaxy Trucker? Auch dort hat man wenig Einfluss und muss das mögen, einfach Spaß an dem entstehenden Chaos zu haben.
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Meine Partien von Galaxy Trucker sind schon eine Weile her, aber es ist eine andere Art von Destruktion, da deine gebauten Karten weniger zerstört werden, sondern eher deine Siedler Ziel der Destruktion sind. Und Moon Colony Bloodbath ist von den Regeln auch eingängiger hätte ich gesagt. Aber wie gesagt, meine Partien von Galaxy Trucker sind schon länger her.
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Wie ist denn der wiederspielwert ?
Da kann ich zwar nach einer Partie wenig zu sagen, aber ich habe das Gefühl das könnte deutlich besser sein als ich angenommen habe.
Es wäre allerdings kein Spiel, mit dem ich einen Abend ausfüllen würde. Das spielt man ein, bestenfalls zwei mal und dann ist gut. Solo hat es den Vorteil, dass es sehr zügig auf- und abgebaut ist und sehr wenig Platz auf dem Tisch braucht. Daher ist es für mich ein klassisches "mal schnell zwischendurch" Spiel.
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Wo kauft man es denn am besten? Es scheint ja ein paar europäische Läden zu geben, aber mit Versand liegt man da bei 60+ Euro. Das erscheint mir angesichts des Inhalts eine Spur zu viel.
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Ich habe es vor ein paar Tagen bei Meeplebox für 39€ gekauft, Fantasywelt hat (hatte?) auch noch Bestände... aber nach einem guten SUSD Review ist sowas auch schnell mal weg. Gamers-HQ hat wohl noch, aber da kostet es 53€.
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Für den Preis hätte ich es auch genommen. Dann heißt es wohl abwarten.
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Ich bin noch etwas skeptisch bezüglich der Wiederspielbarkeit, auch wenn mir Idee und Thema zusagt. Mir wirkt das Ganze durch das Eventdeck nach ein paar Partien doch eher repititiv.
Interessant fand ich auch den Vergleich zum entsprechenden Ereignisdeck bei Paleo - welches zumindest bei Dan Thurot, dessen Rezensionen ich in der Regel sehr schätze, als wesentlich besser bezeichnet wird.
Let Me Die Surrounded By MachinesMoon Colony Bloodbath is a board game out of time, and not entirely in the good sense. It owes its evocative title to the Mountain Goats / John Vanderslice…spacebiff.com -
Ich bin noch etwas skeptisch bezüglich der Wiederspielbarkeit, auch wenn mir Idee und Thema zusagt. Mir wirkt das Ganze durch das Eventdeck nach ein paar Partien doch eher repititiv.
Genau meine Befürchtung. Ich befürchte, dass sich sowas sehr schnell abnutzt. Ähnlich wie Spiele wie Munchkin, Kampf gegen das Spießertum, etc. - in denen es fast lustiger ist die Karten zu lesen als das Spiel zu spielen. Und nach dem einmaligen Lesen ist auch ein Großteil des Spaßes und der Überraschung dann dahin.
Mir fällt nicht mehr ein, in welchem Spiel das war, aber wir hatten mal ein Spiel mit einer ähnlichen Mechanik. Anfangs fühlt es sich noch lustig an, vom Spiel "herumgeschaukelt" zu werden. Spätestens nach 2-3 Partien aber, wenn man besser in dem Spiel wird und beginnt, sich Ziele zu setzen, ist das dann eher etwas, das für Frust sorgt. Vor allem wenn dann noch jemand gewinnt, der 100% aus dem Bauch heraus spielt. Gut, so soll so ein Spiel dann wohl auch sein, aber das macht mir dann auf Dauer keinen Spaß.
Und dieses hier verdient leider auch das Prädikat "UU": Ultra-Ugly

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Nochmal, das Eventdeck bringt einfach nur sukzessiv die Zerstörung ins Spiel. Das sind keine einzigartigen Ereignisse wie bei Andor, wo du beim 3. Mal genau weißt: Jetzt kommen die Feinde, die laufen da lang, dann kommt das Ereignis und dann passiert das...
Die Events sagen Hautsächlich zwei Sachen: Robot kommt ins Spiel oder ein Incident kommt ins Spiel. Welcher Robot ist random genau so wann die Events nach dem Mischen in der nächsten Runde auftreten. Man muss den einfach als Timer verstehen, der das Spiel von Runde zu Runde schwerer macht. Die Wiederspielbarkeit leidet da 1000mal eher unter dem recht flachen Spielprinzip. Für mich zumindest ist das nichts was ich mehrfach hintereinander spielen würde oder an mehreren Tagen. Immer mal ein zwei Partien ist cool, für mehr reicht es bei mir aber nicht. Das liegt aber, um es nochmal deutlich zu machen, nicht am sich wiederholenden Eventdeck. -
Ich finde das Spiel optisch absolut gelungen und passend. Der Retro Look passt total gut zum Thema
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Der Wiederspielwert kommt über die Gebäude und die Kombos die man damit bauen kann. Das ist dann eher so wie bei Terraforming Mars oder ähnlichen Spielen. Nur etwas seichter und es wird halt zum Schluss alles wieder kaputt gemacht.
Für mich ist der Spielreiz herauszufinden mit welcher Strategie man am längsten durchhält. Allerdings ist es wie bei allen Kartenspielen: Wann kommen welche Karten.
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Ich weiß nicht, was ich von der Diskussion um den "Wiederspielwert" halten soll - wie viele Dutzend Partien bestreitet Ihr mit dem Großteil der Spiele in Eurer Sammlung so? Und wir reden hier von einem kurzen, spaßigen Gute-Laune-Spiel, das hauptsächlich vom Panik- und Schadenfreudefaktor lebt, der in jeder Partie gleich ist... Wer sich unterhalb eines Lacerda nicht an den Tisch setzt oder jedes Spiel als persönliche Herausforderung ansieht, ist mit was anderem definitiv besser bedient. Wer dagegen Spaß an ein bisschen Trash Talk hat und wem #Munchkin vier Nummern zu seicht ist, findet mit #MoonColonyBloodbath womöglich seine Perle für's Leben (zumindest solange, bis er #Stationfall entdeckt).
Nicht falsch verstehen: Bei einem 100€-Brecher sind solche Überlegungen ja völlig legitim, aber wenn das hier Eure Hauptsorge ist, dann seid Ihr vermutlich nicht die Zielgruppe. Im Zweifelsfall kauft es lieber jetzt, wo Ihr es nach dem Ausprobieren noch gut losbekommt, solange bis auch der letzte Influencer aufgewacht ist - denn wenn das Spiel eines kann, dann angenehm aus dem üblichen Brettspiel-Einheitsbrei herausstechen. Alleine das ist inzwischen schon eine Leistung.

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Stimme soweit zu, außer beim Wort "kurz". Zu viert zieht sich die Chose schon über 75-90 Minuten hin, das ist dann für das Gebotene nicht mehr kurz. Spaßig ist es dennoch, ich mag es auch nach 10 Partien immer noch sehr, auch und gerade in kleineren Spielerzahlen. Die Varianz ist für die gebotene Komplexität völlig in Ordnung, wir sind hier im Bereich Kennerspiel, wo es ja oft eher um Varianz innerhalb eines bekannten Katzensatzes geht.
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Hallo,
die eigentliche Neuigkeit ist, dass es mit der Marke alea nun wohl endgültig vorbei ist. Mir klingt das zu sehr nach Resteverwertung dieser Marke.

Alea lokalisiert Moon Colony Bloodbath
Liebe Grüße
Nils
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