[2025] The Druids of Edora

  • Divinity (SpieleGourmet) Du zahlst dafür nicht weniger. Deshalb besser in Kosten für Wege denken ;)

    Aber vielleicht liege ich ja falsch, so habe ich das halt bisher gespielt, anders wäre ja schon sehr speziell. Betrachte den Kultplatz in der Mitte als erreicht, der Weg dorthin ist zu bezahlen, auch wenn du dort nicht stehenbleiben möchtest. Und der Weg ab dort ist wieder ein anderer und hat eigene Kosten.

    Freiheit für :lachwein: - "Ein Tag ohne Lachen ist ein verlorener Tag" (Charlie Chaplin)

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    3 Mal editiert, zuletzt von Smuntz (20. Januar 2026 um 11:53)

  • Divinity (SpieleGourmet) Du zahlst dafür nicht weniger. Deshalb besser in Kosten für Wege denken ;)

    Doch! Wenn ich ein Kultplatz weniger durchlaufe spare ich mir ein Proviant! Ausser ich habe jetzt alles falsch verstanden! 😅

    Hätte man vielleicht noch ein bisschen eindeutiger illustrieren können, aber ich finde das schon relativ klar, dass man in diesen Fällen über den Kultplatz drüber läuft und dafür dann auch bezahlen muss.

    Meine Top 15:

    Terra Mystica - Gaia Project - Ein Fest für Odin - Arche Nova - Underwater Cities - Great Western Trail - Clans of Caledonia - The Gallerist- Shackleton Base - Scythe - Wasserkraft/Barrage - Orleans (inkl. Handelserweiterung) - Oranienburger Kanal - Civolution - Agricola

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  • Die Tränke sind schon verräumt, aber die Steintafeln liegen noch lose auf dem Tisch rum… #unspielbar! Außerdem ist immer noch Platz im Karton. Deswegen hab ich mir das noch überlegt:

    Hätte nur gern eine kleinere Steinstruktur, bin aber nicht fündig geworden.

    Ein ganz dickes DANKE an Algathrac für dieses praktische und schöne Teil - gleich 19 lose Plättchen weniger auf dem Tisch und so kann man das auch mal einfach auf dem Tisch bewegen. Mein familieninterner Druckauftrag (das ganzteilige Modell) wurde bearbeitet, gestern war noch etwas Pinselei angesagt - das sieht schon sehr fein aus. :love:

    Aus meinem selbstgebauten Insert habe ich einfach die gesockelte Bodenplatte (in der Höhe 8mm) entfernt, dann passt der Steinkreis noch oben auf den Regeln locker in den Karton.

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    Einmal editiert, zuletzt von Smuntz (26. Januar 2026 um 13:43)

  • Hehe - die Verwendung des alea Allzweckbretts war dann wohl doch nicht nach deinem Geschmack. 8o
    Du hast es doch (und ich habe auch noch davon), ;)
    Auf dem Brett macht das Punktezählen sogar doppelten Spaß! :)

    Sturzsicher aufgeräumt habe ich das Spiel auch schon.

    Dir viel Spaß an dem Steintafel-Plätzchen.
    LG Nils (Neidhammel)

    3 Mal editiert, zuletzt von widow_s_cruse (26. Januar 2026 um 14:06)

  • Hallo,

    ich stifte mal wieder Verwirrung - eine meiner leichtesten Übungen. 8o
    Und - muss mit dem Gerücht aufräumen, dass es eine #EDORA Playmat gibt. Habe ich nie behauptet! Ich sagte, es gibt noch von dem alea Allzweckbrett. ;)
    Oder unserem dritten Frühstücksbrett - denn bei unserem Frühmahl wird FISCHEN als Dessert kredenzt.

    Das Zähltafeln-Gestalten ging hier schon 2018 los. Allgemeine Siegpunktleiste/Kramerleiste Ich zelebrierte den Zählgolem und erntete dafür die hier im Forum übliche Verunglimpfung. 8-))
    Dann 2019 erschien #CarpeDiem und Herr Brück bewies sein Geschick darin, das Punktezählen nervend zu machen. Ich - provoziert - gestaltete die Zähltafel für CD und schenkte sie ihm. Wie sich nun mit #Edora herausstellt, war dieses Geschenk machen vergeblich. Aber die CD-Tafel weckte damals Interesse und erweist sich jetzt als DAS alea Allzweckbrett. Siehe Beitrag zuvor.


    Ja - ich habe noch davon, ein gutes Dutzend - wenn notwendig landet davon immer mal wieder eine Tafel in einer Spieleschachtel. Ich tät die übrigen aber auch raushauen - für'n Obelix - bitte PN.

    Euch einen angenehmen Wochenstart.
    LG Nils (selbstständiger Steinmetz)

    Einmal editiert, zuletzt von widow_s_cruse (2. Februar 2026 um 09:36)

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  • Hat inzwischen jemand abseits der einzigen deutschsprachigen Spielhilfe auf BGG eine eigene Version erstellt? Bei der Version auf BGG gefällt mir die Hintergrundfarne nicht, auch wenn das der Spielregel nachempfunden sein mag. Die französische Version z. B. ist grandios.

    Bei mir steht am DO eine Erstpartie zu dritt an. Ohne Spielhilfe könnte das arg schwierig werden, weil es noch keiner von uns gespielt hat.

    Ein Bild sagt mehr als 298 Wörter... :floet:

  • Hat inzwischen jemand abseits der einzigen deutschsprachigen Spielhilfe auf BGG eine eigene Version erstellt? Bei der Version auf BGG gefällt mir die Hintergrundfarne nicht, auch wenn das der Spielregel nachempfunden sein mag. Die französische Version z. B. ist grandios.

    ...und die gibt es dank Kurtilus in noch besserer Form auch in deutsch - du hast eine PN...

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    Einmal editiert, zuletzt von Smuntz (9. Februar 2026 um 23:22)

  • Gestern das erste Mal mit vier Personen gespielt, ein Neuling und einmal Zweitpartie. Meine Frau und ich haben schon öfter gespielt. Nach der Erklärung waren wir in 59 Minuten durch und der Neuling hat sogar gewonnen.

    Die Zweitpartie für den einen Spieler hat perfekt gezeigt, wie unterschiedlich Partien in Edora verlaufen können. In seiner Erstpartie ging er voll auf Heilkräuter und hatte keinen einzigen Edelstein genommen und gewann, gestern wurde er knapp Zweiter, da aber mit vollem Amulett. Zwei Mal das gleiche Spiel gespielt, zwei mal ganz anderer Fokus.

    Beim Neuling hat man in den letzten drei Zügen gemerkt, wie gut das Spiel designed ist. Wie er geschafft hat, mit seinem letzten Würfel und Restproviant noch über fünf Kultplätze zu gehen, dadurch ein Lagerfeuer zu aktivieren, welches ihm den letzten Würfel vom Vorrat gab, um den genau noch abschließend am Kultplatz nebenan einen Zaubertrank brauen zu können, um einmal einen Würfel auf einem Kultplatz auf die Sechs zu drehen. Bei dem Lagerfeuer hatte er übrigens auch noch den sechsten Schritt wissen gesammelt für eine Steintafel. Und das brachte ihm dann fünf Punkte vor Platz 2 den Sieg, weil er so auch den einen Kultplatz noch Platz 2 streitig machte und ihm so die Punkte klaute.

    Besonders, dass der Spieler gerne eher paar Partien braucht, um in ein Spiel reinzukommen und gerne bisschen zerstreuter ist, aber die letzten Züge, wie er da das Puzzle gelöst hat, war toll zu sehen am Tisch. Das haben in letzter Zeit wenige Spiele geschafft, dass ich ins Staunen und schwärmen über den Zug oder Züge eines Mitspielers gekommen bin.

    2 Mal editiert, zuletzt von Gladrir (14. Februar 2026 um 23:57)

  • Hallo,

    ich schrieb schon mal:

    ich bin auch überrascht vom Spiel. Erfolg hatte ich gar nicht erwartet. (Es wurden schon mehrere Auflagen/Prints produziert.) Ich kenne den Proto seit bald fünf Jahren und kratzte mir auch erst den Kopf. Halt nur alle paar Monate auf dem Tisch gehabt. Insofern kann ich Ersteindrücke verstehen. Meine bessere Hälfte war gleich begeistert. Ich bin inzwischen auch überzeugt, der Titel hat Potenzial. Insbesondere, weil jede Partie anders ist. Insofern - der Titel ist sich für einen One-Night-Stand vielleicht zu schade - will geliebt werden.

    Dienstag auf dem Spielertreffen im Nachbarort wurde das Spiel von mir geprüft. 8-)) Ein Mitspieler war gehandicapt (Schlaganfall), eine andere Wenigspielerin. Ich habe mir mit der Erklärung Zeit gelassen. Es wurde schon gestöhnt. Sicher haben sie zu Spielbeginn auch nur die Hälfte verstanden (mangels Spielerfahrung). Aber während der Partie waren beide mit ihren Zügen am Ball und spielten vorausschauend. Nach der Partie befragt - hat es ihnen doch Spaß gemacht.
    Jedenfalls ich bin gespannt, welchen Weg dieser Titel nimmt. Ich möchte mal behaupten, es hat das Potenzial eines BuBus und Carpe Diem. Aber CD hat das dann auch nichts genutzt - weil die Spielergemeinde nicht mitspielte.


    Und für alle chronisch kranken alea Hatern hier noch meine Empfehlung: Sucht bitte mal einen Augenarzt auf. 8-));)

    Liebes Grüße
    valentinischer Nils

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  • Gegenüber

    Echt - du bist ein alea Hater? Oder deren Bodygard und machst gerade mit deinem Körper den persönlichen Kugelfangschutz :thumbsup: Hmm - vielleicht einfach mal ein paar Schuhe links liegenlassen, wenn sie nicht passen wollen. :)

    Ich frage mich gerade, wer diese Alea Hater sein sollen. Carpe Diem fand ich spielerisch interessant und optisch strunzenhässlich - was eindeutig ein Verlagsversagen ist. Zumindest, wenn man mich als Zielgruppe ansprechen wollte. Scheint aber vielen so gegangen zu sein. Macht einen das schon zum Alea Hater?

  • Du kannst es gerne ignorieren - mein Statement stand neben ein paar Aufnahmen von dem - meiner Meinung - hübsch gewählten Material von EDORA und steht dazu im Bezug. Und deine irgendwann mal irgendwo mal geäußerte Kritik an dem Spiel kam mir gerade da beim Verfassen nicht in den Sinn. Sorry, dass du nicht im Mittelpunkt stehst. :/
    Mit Hatern sind gemeint - irgendwelche Kommentierenden, denen es bei jedem alea Betrag ganz wichtig erscheint, anzumerken, dass sie niemals einen alea Titel kaufen würden, weil alle hässlich sind. Batsch - nimmt das du alea Spieler.

    Da du ja nun auch meinst, mir deine Kritik aufdrängen zu müssen. 8o
    Ich kann nicht viel dazu sagen. Meine Augen sind schlecht, meine Brille vermag das nicht auszugleichen, das Tischlicht ist zu wenig - ich sehe schlichtweg nicht gut genug. Ich habe mir mit einem Vergrößerungsglas das angesehen. Der Druck ist nicht verschwommen. Es ist für meine Sehstärke einfach nicht klar zu erkennen. Habe ich ein Problem in der Partie? Nein. Punkte sind dreieckig - Wissen ist viereckig. Ich kann EDORA mit meiner Sehbeeinträchtigung ohne Probleme spielen.
    In meiner Montagsgruppe mit Spirit Island habe ich einen Mitspieler, der liest mir auf 1,8m Entfernung kopfüber die vor mir liegende Karte vor. Ich beneide ihn um dieses Sehvermögen. Es ist nicht jedem gegeben.
    Wäre es besser machbar - ja. Wie man alles besser machen könnte. Aber dann hätten die Kritiker ja Langeweile. 8o

    4 Mal editiert, zuletzt von widow_s_cruse (16. Februar 2026 um 17:17)

  • Carpe Diem fand ich spielerisch interessant und optisch strunzenhässlich

    Tja - und ich habe gestern Abend einer lieben Freundin Carpe Diem zum ersten Mal gezeigt und mit ihr gespielt. Vor zehn Minuten schreibt sie mir, den Titel soll ich Mittwoch zum Spielertreffen mitbringen. Sie möchte dort den Mitspielern das Spiel präsentieren. :/
    Mir - als Augenarzt 8-)) - bleibt da nur eine Diagnose - ein klarer Fall von Augenkrebs :lachwein:

    2 Mal editiert, zuletzt von widow_s_cruse (16. Februar 2026 um 18:02)

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  • Tja - und ich habe gestern Abend einer lieben Freundin Carpe Diem zum ersten Mal gezeigt und mit ihr gespielt. Vor zehn Minuten schreibt sie mir, den Titel soll ich Mittwoch zum Spielertreffen mitbringen. Sie möchte dort den Mitspielern das Spiel präsentieren.

    Das sagt nichts darüber aus, ob deiner lieben Freundin die Optik des Spiels gefallen hat oder nicht.

    André Zottmann / Thygra Spiele - u. a. für Pegasus Spiele tätig
    Ich gebe hier generell immer meine eigene, ganz persönliche Meinung von mir.

    Friendly Reminder (for me and for you)

  • Verlag oder Redaktion hat sich entschieden, das Spiel in einer multilingualen Version zu veröffentlichen. Deshalb wurde das Spielmaterial frei von jeglichen Texten gestaltet und ausschließlich auf Icons gesetzt. Kann funktionieren, wie in manchen anderen Spielen gesehen, wenn zumindest eine persönliche Spielübersicht beiliegt, in der jeder für sich nachschlagen und die Icon-Sprache verinnerlichen kann.

    The Druids of Edora lagert die Erklärungen in die sprachspezifische Anleitung und ein zweites Anleitungsheft mit allen Sprachen aus. Für mich war das eine unnötige Hürde. Viel lieber hätte ich unter den Icon-Leisten der Aktionen und Fortschritte wie auch Effekte einen reduziert erklärenden Satz in meiner Muttersprache gelesen. Einfach möglich wäre das bei der Kräuter-Tafel und der Auslage der Zaubertränke gewesen. Gibt es aber nicht.

    Diese Kritik habe ich so oder vergleichbar in allen Rezensionen gelesen, die ich mir nachträglich (!) angeschaut habe. Da scheint es flächendeckend eine Übereinkunft zu geben, dass die Flut von Icons eine unnötige Einstiegshürde ist, bei dem Alea Lösungswege geht, die in anderen Eurogames eleganter umgesetzt sind. Glaubt Alea nicht (mehr) an den deutschsprachigen Markt, sodass sich länderspezifische Versionen nicht lohnen und auch das Material soweit reduziert wurde, dass Spielerübersichten weggespart worden sind?

    Content-Nachschlag gefällig? Brettspieltag.de – Das Tagebuch der entspannten Brettspiele

  • Ich verstehe nicht - gerne kannst Du das erklären - warum Dich die Kritik von jemandem so persönlich angreift? Wenn jemand sagt "Ich würde nie Alea kaufen!!" - was hindert einen daran, zu sagen "Cool. Tus halt nicht" und das damit abzuhaken? Warum geht es immer um das Grundsätzliche? Also nicht das "Ich finde Alea-Spiele hässlich", sondern um "Alea Spiele SIND hässlich (egal, was Du sagst)" - oder in Deinem Falle das umgekehrte "Eure Kritik ist unberechtigt, weil ihr unreflektiert seid".

    Ich habe weiter oben Kritik an Edora geübt, weil z.B. die Symbole rund um die Lagerfeuer viel zu klein sind. Dass da überall "3 Punkte" steht, kann man sich merken, wenn man es einmal weiß. Da könnten aber auch theoretisch überall unterschiedliche Punktezahlen stehen und dann muss man eben doch mit der Lupe ran (SO gut sind meine Augen auch nicht mehr). Dass es keine Spielerhilfen gibt jenseits des multilingualen Heftes hat in den Erstpartien, die ich mit anderen gespielt habe, auch immer zu Stirnrunzeln geführt - und dazu, dass während der Partie immer geblättert oder nachgefragt werden musste.

    Und ist die Erstauflage von Carpe Diem nicht gerade aufgrund von Kritik überarbeitet worden? Dass das Pentagramm (meine ich?) da in einen Kreis aufgelöst wurde, war doch damals auch Aufreger wert (unnötig, weil es ja mechanisch dasselbe ist. Wirkte nur anders). Insofern finde ich konstruktive Kritik SEHR wichtig, wenn sie nicht nur zu einer Verbesserung DIESES Spiels führt, sondern eben auch zu einer potentiellen Verbesserung zukünftiger Spiele, wo dann ähnliche Fehler vermieden werden.

    Ich mag Edora echt gerne - trotz der kleinen Schwächen. Hätte mir dennoch gewünscht, dass es sie nicht gibt.

    Und ja: Ich bin jemand, er gerne 30€ mehr ausgibt, wenn das Spiel dafür optisch deutlich opulenter daher kommt.

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  • deiner lieben Freundin die Optik

    Sie ist Kunstpädagogin, Autorin, freie Künstlerin mit Atelier und Spieleoptik ist ihr ziemlich egal. Eine, mit der man tolle Partien Quebec spielen kann. Als ich Carpe Diem auftischte, hauchte ihr ein lustvolles "Stefan Feld" über die Lippen. ;)
    Wir habe sie seit einem Jahr unter den Fittichen. Inzwischen leitet sie im Nachbarort ein Spielertreffen. Sie ist noch unverdorben; voller Leidenschaft, Mechaniken kennenzulernen. Sich über hübsche und aufgehübschte Spiele in der Szene profilieren zu wollen, ist ihr (noch) fremd.
    Ganz das Gegenteil von mir, der über jedes gutes, missgestaltete Spiel in Ektase gerät. Weil ich Gelegenheit erhalte, dem Titel meinen Stempel / Note aufzudrücken. Nichts ist für mich langweiliger wie ein fertiges Spiel. :lachwein:
    Aber worauf ich hinaus möchte, Spieleoptik geht in meinem Umfeld den normalen Menschen am Arsch vorbei. Sie erfreuen sich der schönen Stunden, die sie gemeinsam an der Tischkante verbringen. Das sind Gesellschaftsspiele und Spieler.

    Ich verstehe nicht

    Ich teile im Netz mit, dass ich mit einem alea Titel eine schöne Zeit verbracht habe und erfahre von einem aufgeheizten Hater die Reaktion, dass er meine Erfahrung voll ätzen findet. Das muss jetzt verkündet werden, auch wenn es im Dialog wenig konstruktiv ist. Vielleicht für ihn doch, weil er meine Erfahrung auf jeden Fall öffentlich korrigieren muss. Kann ja gar nicht sein, dass sein Empfinden für meine Spielwerte wenig relevant ist. Ähm ja - das hat für mich auch Mobbingqualität.

    Die sehr vielen normalen Spieler leiden nicht wie ein Nerd - mangels Erfahrung und endlicher Regalwand. Sie sind noch in der Lage, die schönen Stunden wertzuschätzen, die ein gutes Spiel verschaffen kann. Die müssen ihre Expertise nicht darüber profilieren, dass der Titel nicht ausoptimiert wurde.
    Aber dem normalen Spieler wird ein gutes Spiel praktisch vorenthalten, wenn die Multiplikatoren sich gegenseitig ereifern, einen Titel wegen Nichtigkeiten (für den Normalo) in der Luft zu zerreißen.
    Ja - Carpe Diem ist nicht fertig. Meine Reaktion darauf - ich schenke dem Redakteur ein Zählbrett. Aber ich werde in meinem Umfeld den Normalo nicht die Nase auf dem Spielbrett platt drücken und ihm das Spiel vergraulen. Es bereitet auch in der Optik schöne Stunden. Der Jury setzte mit ihrer Nominierung wohl ähnliche Prioritäten. Dass dieser Titel wirtschaftlich nicht zündete, will ich nicht der unzulänglichen Ausarbeit oder der Optik anlasten - sondern dem ach so sehr geliebten Verriss.
    Ja - mit jeder Wiederauflage bekommt so ein Titel die Chance der Verbesserung. Dafür ist aber eine Wirtschaftlichkeit Vorrausetzung. Also - meine lieben Multiplikatoren - jubelt bei einem guten Spiel - und sei es, dass ihr an der erlebten schönen Spielzeit teilhaben lasst. Mit Dizzen profiliert ihr euch ganz sicher - aber eure Opfer sind die Normalos und das gute, erfolgreich versenkte Spiel.

    Liebe Grüße
    Nils (muss nochmal in dem Keller nach der Erstauflage von Carpe Diem graben; sah Puma letzt' diese Ausgabe spielen und hatte die Empfindung, die bessere Auflage zu erkennen. 8-)) )

  • Sie ist Kunstpädagogin, Autorin, freie Künstler mit Atelier und Spieleoptik ist ihr ziemlich egal.

    Weshalb nennst du sie dann als Argument für die Optik des Spiels?

    Du hast gerade dein eigenes Argument entkräftet ...

    Ich teile im Netz mit, dass ich mit einem alea Titel eine schöne Zeit verbracht habe und erfahre von einem aufgeheizten Hater die Reaktion, dass er meine Erfahrung voll ätzen findet.

    Der einzige, der hier im Thread zurzeit den Eindruck eines "aufgeheizten Haters" macht, bist du.

    André Zottmann / Thygra Spiele - u. a. für Pegasus Spiele tätig
    Ich gebe hier generell immer meine eigene, ganz persönliche Meinung von mir.

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  • Nach der leidigen Diskussion auf den letzten Seiten, die wenig zu dem Spiel selbst beiträgt, hier mal wieder ein kurzer und hoffentlich konstruktiver Bericht von mir:


    In den letzten 5 Tagen hatten wir eine Erstpartie zu dritt und drei Partien zu zweit. Meiner Liebsten und mir gefällt The Druids of Edora ausgesprochen gut. Ich finde nicht, dass man sich im Spiel zu zweit zu wenig in die Quere kommt, aber das hängt natürlich von verschiedenen Faktoren ab. Wir hatten eine Zweierpartie in denen wir auf gegenüberliegenden Seiten starteten und fast nur eine Hälfte des Spielfelds mit unseren Würfeln nutzten. Das hätte auch ganz anders kommen können.

    Uns gefällt besonders, dass Edora angenehm komplex und variabel ist und wir im Spiel zu zweit auf eine reine Spielzeit von 45-50min (nach insges. 4 Partien) kommen. Das könnte sich perspektivisch bei 35-40min einpendeln und das ist ziemlich genial.

    Gerade die auf auf BGG verfügbare französische Spielhilfe, die dankenswerterweise hier von Kurtilusübersetzt worden ist (und auf Anfrage per PN erhältlich ist), hat uns die ersten Partien enorm geholfen und die Einstiegshürde deutlich reduziert!!!

    Ungewöhnlich für ein Spiel mit Würfelarbeitern ist, dass die Würfel nur während des Spielaufbaus gewürfelt werden und dann nicht mehr. Weiterhin gibt es nur eine Möglichkeit im Spiel, Würfel um +/- 2 zu verändern.
    Ich war übrigens positiv überrascht, weil meiner Meinung nach das Spiel in echt besser aussieht als auf einigen Fotos. Ja, die Kritik an der Optik verstehe ich sehr gut und ich teile die Ansicht, dennoch sah es für mich auf Fotos schlimmer aus als es tatsächlich ist. Richtig gut fühlen sich die Würfel an und sind wunderschön.

    Alles in allem ist Edora ein Spiel, dass ich in dieser Form noch nicht in meinem Bestand hatte. Fast alle meine Spiele dauern eher zwischen 2 und 3,5 Stunden. Edora wird schon alleine deswegen, aber vor allem weil es uns sehr gut gefällt, nicht so schnell wieder ausziehen.

    Ein Bild sagt mehr als 298 Wörter... :floet:

    4 Mal editiert, zuletzt von velvre (17. Februar 2026 um 13:42)

  • Ich teile im Netz mit, dass ich mit einem alea Titel eine schöne Zeit verbracht habe und erfahre von einem aufgeheizten Hater die Reaktion, dass er meine Erfahrung voll ätzen findet.

    Als Mitleser habe zumindest ich eben das Problem, den Kontext zu verstehen. Denn als Du das gemacht hast (Beitrag 214 im Thread, also jenen unbekannten Hatern mal ein Blick aufs Spiel empfohlen, Stichwort "Augenarzt" - auch unnötig spitz), ging zumindest hier im Thread dem nichts voraus, was dies als Reaktion (?) verständlich gemacht hätte. Also war das anderswo? Dann aber liefere doch den Kontext mit oder lass den Einwurf an dieser Stelle einfach sein. So fühlt sich hier wieder wer fälschlich angesprochen und Ihr fetzt Euch - wie ich finde unnötig, denn ich meine die hier Schreibenden mögen das Spiel, was die Erwähnung von Kritikpunkten wie fehlender Spielhilfe ja nicht unerlaubt erscheinen lässt - das ist weder Bashing noch Haten, sondern wie ich finde konstruktiv und muss erlaubt sein.

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    2 Mal editiert, zuletzt von Smuntz (17. Februar 2026 um 10:55)

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  • Also war das anderswo?

    Ich empfinde diese Erfahrung und Verhältnisse erwähnenswert.
    Ja - die ersten Bilder vom unbekannten Edora erschienen im Netz und schon ploppten die Kommentare auf: "Wieder so ein hässliches alea Spiel!" - bar jeder Erfahrung zu dem Titel. Ich habe jetzt diese Bilder von Edora gemacht und dachte mir, den Hatern vielleicht mit einer Empfehlung helfen zu können. ;)
    Ganz ohne einen Bezug zu einem "Kritiker". Dass diese nun unter ihren Steinen hervorgekrochen und protestieren, stand gar nicht in meiner Absicht und mir im Sinn. Ich habe sie nicht gerufen - die selbsternannten Berufenen.

    Einmal editiert, zuletzt von widow_s_cruse (17. Februar 2026 um 11:30)

  • Wie sind Eure Erfahrungen im Standardspiel: Hat man mit nur niedrigen Würfelwerten eine Chance gegen Mitspieler mit Varianz in den Würfelwerten oder überwiegend hohen Werten?

    Gleichen die geringen Proviantkosten das aus?

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  • Mit geringen Würfelwerten ist man viel agiler; schnapp dem mit den hohen Werten das Proviant weg und er wird 1 bis zwei Aktionen mangels Power verlieren; selbst wird man noch agiler und konzentriert sich auf andere Punktequellen (Kräuter, Amulett, Tafeln); wo niedrige Würfelwerte erfolgreich sind. Allein dort sind locker 100-120 Punkte zu holen.

  • fehlender Spielhilfe

    Habe ich mit keinem Wort KRITISIERT. Aber vielleicht doch eigenen Ansichten dazu. 8o

    BuBu und BoBo haben vom Meister in Deutung der Symbolik vorbildlichen Raum auf dem Spielfeld erhalten. Es ist ein Genuss, die Spiele daran zu erklären. Für BoBo war das auch kein wirtschaftlicher Garant.
    Ja - der Meister hat nachgelassen. Seit Jahren in der Firma unter negativen, amerikanischen Einfluss 8-)) ; die Freude an alea verloren, hingeworfen. Nun sind 's Lokalisierungen - alea ist tot.

    Aber - wer braucht diese Spielehilfen eigentlich? Der Normalo - nö.
    Es ist diese seltene Kreatur eines Spieleexpertens - der wegen der unendlichen Vielfalt seiner Spiele diese nicht spielen kann - nicht beherrscht. Der Normalo liest doch keine Spielregeln. Der lässt sich ein Spiel erklären - sonst wird das doch gleich gar nicht gekauft. Der spielt seine ein, zwei Spielekäufe im Jahr auch oft und kann die Regeln - vielleicht - wenn nicht - auch nicht schlimm - merkt ja keiner - Hauptsache Spaß am Tisch.

    Liebe Grüße
    Nils (erste nichts ahnende Worte an den Meister der Essener Feder und dreifach mit Titeln in der BGG Ruhmeshalle verewigten waren: Ich habe dieses Puerto Rico geschenkt erhalten und kann die bescheuerte Regel nicht verstehen. 8-)))

    4 Mal editiert, zuletzt von widow_s_cruse (17. Februar 2026 um 13:27)

  • Aber - wer braucht diese Spielehilfen eigentlich? Der Normalo - nö

    Also meine "Normalos" brauchen das und das sei ihnen auch zugestanden - die Abbildungen der Kräuter und Steintafeln sind nicht selbsterklärend und jeder hat ein Spielerlebnis schon im ersten Spiel verdient, nicht nur eine Lehrgeld-Runde zum Regeln erlernen. Ja, es liegt alles dem Spiel bei, nur eben nicht zur einfachen Ansicht aller - da muss geblättert und herumgereicht werden

    Der Normalo liest doch keine Spielregeln. Der lässt sich ein Spiel erklären

    Einverstanden - die Rolle nehme ich ja selbst gelegentlich ein und das passt, soweit das vor dem Spiel oder in der Anfangsphase (bei speziellen Dingen wie Endabrechnung gerne auch später) geschieht - aber irgendwann ist dann mal gut. Der permanent auskunftsfreudige Erklärbär in mir kann auch mal eine Auszeit fürs eigene Spiel gebrauchen. Dass Du selbst eine fehlende Spielhilfe nicht kritisiert hast, war auch nicht mein Tenor, nur die Vermutung, dass dahingehend geäußerte Kritik anderer kein Anlass ist, von Bashing o.a. zu sprechen.

    Wir fassen zusammen: Deine Beschwerde gegen Alea-Hater (die es ja in der Vergangenheit durchaus gab und heute vielleicht auch noch gibt) war zumindest in diesem Thread ohne Bezug und die eigene Begeisterung für das summa summarum eher gut geratene Edora hat Dich nochmal auf diesen fiktiven Gegner hauen lassen, auch wenn hier gerade keiner den Kopf herausstreckte. Dass den so unnötig hineingebrachten scharfen Ton dann nicht jeder mag, ist doch nachvollziehbar. Also ich hätte es an dieser Stelle beim Ausdruck meiner Begeisterung für das Spiel (die ich ja teile) belassen.

    Freiheit für :lachwein: - "Ein Tag ohne Lachen ist ein verlorener Tag" (Charlie Chaplin)

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    Einmal editiert, zuletzt von Smuntz (17. Februar 2026 um 13:25)

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  • ... aber er hat doch Smiley benutzt, also alles gut mit dem geistig gesundheitlich angeschlagenen Dummschätzer. :| ?( X/ X( <X

    Ja - die Qualität des Kritikers ist sein Wort und der Durchblick.

    Kein Normalo tät sich eine Spielhilfe basteln; tät dem doch gar nicht in den Sinn kommen. Der ist mit dem Gelieferten zufrieden. Die Spielhilfe wird vom Normalo nur für wenige Partie gebraucht. Der kann es dann. ?Catan-Bierdeckel?

    Und natürlich bin ich kein Normalo. Wir Experten haben eine Verwendung für Lehrmittel.
    Weil wir den Titel nur alle Jubeljahr aus dem Regal ziehen und dann dumm da stehen würden.
    Weil wir oft Erklärrunden leisten. Dieses Hilfsmittel ist unser persönliches Bedürfnis.
    Ein echter Kritiker-Aufreger. :thumbsup:

    LG Nils (vermag sich nicht zu erinnern, am Sonntag die ausgedruckte Spielhilfe zur Hand genommen zu haben - und gewann trotzdem 8o)

    5 Mal editiert, zuletzt von widow_s_cruse (17. Februar 2026 um 16:10)

  • Wie sind Eure Erfahrungen im Standardspiel: Hat man mit nur niedrigen Würfelwerten eine Chance gegen Mitspieler mit Varianz in den Würfelwerten oder überwiegend hohen Werten?

    Gleichen die geringen Proviantkosten das aus?

    Bislang hatte ich erst eine Partie, bei der meine Frau deutlich niedriger würfelte als ich. Dachte daher leicht mit der Strategie „Einfluss auf Maximum (x4) + möglichst viele Würfel, Stelen und Menhire bauen und einsammeln“ gewinnen zu können aber sie hatte am Ende u. a. mit einem vollen Amulett die Nase vorn und gewann 192 : 181. Ich konnte leider einen Auftrag nicht erfüllen aber selbst mit diesem erfüllten Auftrag hätten 192 : 191 Punkte auch nicht zum Sieg gereicht (wobei das natürlich eine sehr ungenaue Aufrechnung von 10 Punkten ist, da man Aktionen anders verwendet hat und anders Punkte geholt hat und somit nicht die vollen 10 Punkte addieren kann).

    Spoiler anzeigen

    Die niedrigen Würfel passten gut, um das Amulett zu vervollständigen. Im gesamten Spiel nutzte sie 6 von 13 Würfel (und somit fast die Hälfte aller Aktionen im Spiel) für das Amulett und kam mit nur einer reinen Proviantaktion (18 Proviant mit Heilkraut) aus und konnte dementsprechend 6 Aktionen anderweitig nutzen.

    Ein Bild sagt mehr als 298 Wörter... :floet:

    2 Mal editiert, zuletzt von velvre (17. Februar 2026 um 22:51)

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