Revenant (Voidfall-Ableger) von Mindclash

  • Mag die Welt ja total und möchte da gerne mehr erfahren aber bin mir noch nicht sicher wie ich das Thema finde. Also als Brettspielthema mMn. sehr spezifisch und für Menschen die damit nichts am Hut haben wohl "schwer" greifbar.

    Was denkt ihr?

    Dat is, wat dat is. Weer dat anners, weer dat nich so, wie dat is. Wenn man nix ännert, blifft dat ook so.

  • Mag die Welt ja total und möchte da gerne mehr erfahren aber bin mir noch nicht sicher wie ich das Thema finde. Also als Brettspielthema mMn. sehr spezifisch und für Menschen die damit nichts am Hut haben wohl "schwer" greifbar.

    Was denkt ihr?

    Ich bin erstmal gespannt, was da noch kommt.

    a) Den Autor kann man schwer einschätzen. Ich vermute mal, dass Mindclash hier einfach einem anderen Spiel das Voidfall-Thema aufgeklatscht hat. Vielleicht stimmt das nicht und sie haben das Spiel speziell für die Voidfall-Welt entwickelt, aber das erfahren wir bestimmt noch.
    b) Mindclash arbeitet sauber und bringt in der Regel redaktionell gut bearbeitete Spiele raus. Aber auch Mindclash hat genug Spiele, die ich wirklich nicht gut fand.
    c) Ian O'Toole geht immer!

    Insgesamt ist das Spiel noch eine große Unbekannte. Zwei Sachen daran faszinieren mich aber: 1., dass sie die Welt von Voidfall überhaupt ausbauen. Ich glaube, das ist das erste Mal, dass sie ein thematisch angrenzendes Spiel veröffentlichen. Und 2., die Kampagnen von Mindclash sind immer super! Alleine darauf freue ich mich schon.

    Mal schauen, was das alles wird. :)

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  • Hier die Beschreibung des Spiels von BGG auf Deutsch (Dank geht an ChatGPT):

    Zitat

    Aus der Leere zwischen den Dimensionen kam eine uralte kosmische Entität, um zu korrumpieren und zu verschlingen. Nach der Katastrophe, die als Voidfall bekannt ist, schmiedeten die Admiräle des gefallenen Novarchon-Imperiums einen verzweifelten Notfallplan. Um das angesammelte Wissen zu bewahren, das eines Tages die Bedrohung durch die Voidborn beantworten könnte, wurde ein ehemaliges imperiales Flaggschiff, die Revenant, umgerüstet, um die Datenbanken des Imperiums zu beherbergen. An Bord, mit der letzten Hoffnung der Menschheit und begleitet von Schiffen der Vasallenhäuser des Imperiums, müsst ihr nun die Flotte in Sicherheit eskortieren, während ihr euren Einfluss bei den Großen Häusern managt und eure politische Zukunft sichert.

    Revenant ist ein eigenständiges, kompetitives Worker-Placement-Spiel mit wechselnden Allianzen, das im Universum von Voidfall angesiedelt ist. Die Spieler schlüpfen in die Rolle rivalisierender Admiräle, die die Verteidigung einer fliehenden Sternenflotte koordinieren und um Einfluss bei den Fraktionen konkurrieren, die die Reise überstehen könnten.

    Über vier Runden hinweg weisen die Spieler Crewmitglieder verschiedenen Schiffen der Flotte zu, von denen aus sie gegen die Voidborn kämpfen, Planeten nach Ressourcen erkunden, ihre Schiffe und Besatzungen aufrüsten, neue Schiffe einsetzen und vieles mehr. Jedes Schiff ist einem der Großen Häuser zugeordnet, und jedes Mal, wenn ihr Crewmitglieder dort einsetzt, gewinnt ihr Einfluss bei diesem Haus.

    Die Reise wird nicht einfach sein. Die korrumpierten Streitkräfte der Voidborn werden die Flotte unablässig angreifen und am Ende jeder Runde verschiedenen Schiffen Schaden zufügen. Ihr könnt euren Teil dazu beitragen, die Flotte zu schützen, indem ihr feindliche Schiffe zerstört, befreundete Schiffe repariert oder sie in sichere Bereiche manövriert – oder letztlich den Hyperantrieb der Revenant aktiviert, um in einen sicheren Sektor zu springen. Unabhängig von euren Bemühungen wird es Verluste geben – ihr müsst sicherstellen, dass die Häuser, bei denen ihr Einfluss habt, besser geschützt sind als andere.

    Revenant bringt das Ressourcenmanagement und das Engine-Building eines mittelschweren Eurogames durch dynamische taktische Herausforderungen, ständige Spielerinteraktion und wechselnde Allianzen in Schwung.

    Klingt… interessant, aber ich bin vorsichtig: Der Autor sagt mir nichts und Mindclash Games hat genügend Spiele im Portfolio, die mir gar nicht zusagen. Voidfall ist wunderprächtig, wobei da waren eben auch Buckle/Turczi am Werk. Doch ja, das Cover ist schon mal ein Blickfang :)

  • Die Kommentare von MCG klingen schon mal sehr vielversprechend.

    Zitat

    I'd say Revenant's complexity is right on par with Anachrony, and it is indeed very interactive with lots of clutch moments - far from a heads-down Euro

    Zitat

    ...Revenant takes place in the same universe while being less expensive and more accessible.

  • Mag die Welt ja total und möchte da gerne mehr erfahren aber bin mir noch nicht sicher wie ich das Thema finde. Also als Brettspielthema mMn. sehr spezifisch und für Menschen die damit nichts am Hut haben wohl "schwer" greifbar.

    Was denkt ihr?

    Ich bin erstmal gespannt, was da noch kommt.

    a) Den Autor kann man schwer einschätzen. Ich vermute mal, dass Mindclash hier einfach einem anderen Spiel das Voidfall-Thema aufgeklatscht hat. Vielleicht stimmt das nicht und sie haben das Spiel speziell für die Voidfall-Welt entwickelt, aber das erfahren wir bestimmt noch.
    b) Mindclash arbeitet sauber und bringt in der Regel redaktionell gut bearbeitete Spiele raus. Aber auch Mindclash hat genug Spiele, die ich wirklich nicht gut fand.
    c) Ian O'Toole geht immer!

    Insgesamt ist das Spiel noch eine große Unbekannte. Zwei Sachen daran faszinieren mich aber: 1., dass sie die Welt von Voidfall überhaupt ausbauen. Ich glaube, das ist das erste Mal, dass sie ein thematisch angrenzendes Spiel veröffentlichen. Und 2., die Kampagnen von Mindclash sind immer super! Alleine darauf freue ich mich schon.

    Mal schauen, was das alles wird. :)

    Was wird.

  • Hier ein weiterer Einblick auf die Unterschiede zwischen Voidfall und Revenant von Mindclash.

    Das hier die Voidborn eine VIEL aktivere Rollen einnehmen und eine konstante Bedrohung sind und ständig aktiv angreifen.

    Zitat

    Hopefully this will become clearer as we're sharing more details leading up to the campaign, but I wanted to quickly clarify that the Revenant and Voidfall are very different mechanically, and one of the biggest differences is the Voidborn's role.

    In Voidfall, aside from the Skirmish mechanic, the Voidborn's role is to hinder player expansion and to put a "roadblock" between players to let them prepare for PvP combat, and enable the more defensive, economy-focused playstyles. It's true that it isn't actively attacking the players (any attempt to implement something like that pushed the complexity into the stratosphere), but it fit well into the galactic-scale grand strategy setting, and the story also supports it: the Competitive game takes place after the Voidfall - the Rifts were closed during the events of the Cooperative version, which precedes it in the story.

    In Revenant, however, the scale is a lot more "zoomed in": instead of managing a galactic empire, you are trying to coordinate a small fleet trying to escape from the collapsing Empire right after the Voidfall, so the Voidborn is not simply more active - it's a menace. Voidborn ships are constantly spawning from the Rifts and attacking the fleet - in fact, it is quite unlikely that you will make it out without losing a couple of ships. A lot of Revenant's tension and excitement revolves around how you deal with the growing pressure of the Voidborn - there are more ways to do this than simply shooting them down, but they are not something you can ignore.

    2 Mal editiert, zuletzt von JoeGenius (23. September 2024 um 18:56)

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  • Uff,

    da klingen irgendwie gleichermaßen das Chu-chu des Hypetrain als auch sämtliche Alarmglocken bei mir.

    Bei einem Voidfall "Nachfolger" hätte ich jetzt eher was in Richtung Storyspiel erwartet, da man so gezielt und umfangreich diese wunderbar erschaffene Welt hätte ausbauen können.

    Ein Eurogame hingegen als Nachfolger eines Euro-(4Xigen) Spiels wirkt erstmal seltsam. Dass die Autoren zudem noch wechseln, lässt den Zyniker in mir natürlich auch erstmal zu dem Schluss kommen, dass hier ganz billig das kommerziell erfolgreiche Thema auf einen themenlosen Prototypen gepappt wurde.

    Da wir wohl nie erfahren werden, ob das konkret der Fall war, bleibt nur abzuwarten, ob denn so oder so das zugrunde liegende Spiel einen Blick wert ist.

    Denn so sehr ich Voidfall auch liebe, brauche ich jetzt kein belangloses Workerplacement Spiel, nur weil es auch leerenverdorbene Schiffe darin hat, denn sind wir mal ehrlich, ist das Basiskonzept jetzt auch nicht viel mehr als generisch und wird massiv vom Gameplay getragen. Im Zweifel habe ich da ja auch schon Dune: Imperium, was mir auf den ersten Blick sehr in dieser Kerbe zu liegen scheint.

    Nichtsdestotrotz bin ich schwer gespannt, was Mindclash da in petto hat. Als jemand der Septima für das mochte, was es ist (Solides Einsteiger Expertenspiel, wenn man alle Module dazunimmt), kann ich erstmal garkeine schlechten Erwartungen an den Verlag haben. Kickstarter Erinnerung ist gesetzt.

  • Was ist denn ein 'Einsteiger Expertenspiel'? :S

    Ansonsten kann ich deine Bedenken nicht ganz nachvollziehen. Natürlich ist es ein Eurogame, das ist nunmal das grundlegende Genre für MCG. Dass man da einen anderen Designer nimmt als für ein 4X, finde ich auch nicht verwunderlich. Aber letztendlich brauchen wir nicht mutmaßen, in einer Woche gibt's ja Demos auf der Messe und wir wissen mehr. Ich hab übrigens noch keine Regel gesehen für die Demo, die ich geben soll. Also noch hochgeheim! ^^

    Einmal editiert, zuletzt von Xologrim (25. September 2024 um 01:01)

  • Interessante Punkte, sehe ich teilweise genauso/ähnlich (auch bzgl. Septima aber anderes Spiel). Ein Storyspiel erwarte ich bei Mindclash Games aber nicht und das ist wohl auch der Punkt. Fühlt sich an als würde man hier eine Marke schaffen wollen und eigentlich finde ich das nicht schlecht, weil ich die Welt mag. Wüsste auch nicht, wie ich das anstellen würde, weil es im Euro-Bereich mMn. nicht einfach umzusetzen ist, ohne das es eben aufgesetzt wirkt oder wie du sagst, den Anschein macht, das es kommerziell ausgenutzt wird.

    Aber was könnte man denn machen, außer das Narrativ und die Mechaniken zu ändern (jetzt mal abgesehen von nem Storyspiel)? Abgesehen von Perseverance gab es sowas bei Mindclash Games ja auch noch nicht und ist doch auch generell realtiv selten oder? Es sind ja sonst eher weiter Standalone Boxen (Unmatched, Aeons End), wo das Spielprinzip überwiegend gleich bleibt oder klassische Erweiterungen. Zumindest fällt mir jetzt nichts ein.

    Wenn es ein gutes Spiel wird (und ich bin als Fan definitiv angetan), ist es mir egal, ob das jetzt nur rangeklatscht und ausgenutzt wurde. Freue mich einfach, mehr in dieser Welt spielen zu können. Hier kommt aber mein Punkt ins Spiel, dass es dann thematisch sehr speziell ist. Zumindest so mein initales Gefühl. Wenn es einfach ein neues Eurogame mit dem Thema "Die Welt die wir kennen wird von einer fremden Alienrasse angegriffen, alle Völker verbünden sich, fliehen als große Flotte, müssen diese Verteidigen und ne Priese Game of Thrones" wäre, wäre das für mich noch ein typisches Brettspielthema - sogar ein frisches. Das kann man natürlich auch genauso sehen bzw. Neulingen so erklären aber durch die Einbettung in die Welt von Voidfall kommt da für mich noch eine weitere Ebene dazu, wodurch eben bestimmte Aspekte des Spiels erklärt werden und die ich meinen Mitspielern natürlich nicht vorenthalten würde. :D

    Liefe dann in etwa so ab: Die interdimensionale Entität namens Voidborn hat die urzeitlichen Vorfahren das Hauses Novarchon gefördert, welches dadaurch das herrschende Haus des sog. Imperiums Domineum wurde. Also die Entwicklung der bekannten Welt gesteuert. Warum hat der Herr Voidborn das gemacht? Weil er möchte, dass wir zu einer anständigen Mahlzeit heranwachsen. Da wir diesen Punkt erreicht haben, kommt er uns jetzt essen. Das nennt man übrigens Voidfall. Durch die Überreste des gefallenen Hauses Novarchon konnten wir Technologien entdecken, mit denen wir den Voidborn bekämpfen können. Diese gilt es u.A. zu Verteidigen. Der Voidborn selbst hat eigentlich nur technologischen Fortschritt zur Steigerung der Population und dessen Ausbreitung gefördert. Da jetzt die Stelle des Imperators frei geworden ist und die anderen Häuser des Domineums eigentlich keine Freunde sind, konkurrieren wir auch darum.

    :S:love:

    Ein anderer Pitch als der obige. Vielleicht bin ich aber auch einfach zu vernarrt. :D

    Aber isses nich auch irgendwie egal? Auch wenn Euros thematisch sein können/wollen ist es doch für ein Euro erstmal 'egal'. Man sucht sich halt ein Thema aus, dass einem gefällt.

    Könnte mir vorstellen dass es Ähnlichkeiten mit Andromedas Edge haben wird.

    Was ist denn ein 'Einsteiger Expertenspiel'? :S

    Komm schon ;)

    Dat is, wat dat is. Weer dat anners, weer dat nich so, wie dat is. Wenn man nix ännert, blifft dat ook so.

    9 Mal editiert, zuletzt von GonzoHeart (25. September 2024 um 02:46)

  • Was ist denn ein 'Einsteiger Expertenspiel'? :S


    Ein Spiel, das auf einem Komplexitätsniveau angesetzt ist, welches es primären Kennernspielern ermöglichen soll, ohne großen Mehraufwand in die Welt der Expertenspiele einzusteigen. Für Expertenspieler hingegen ist es aber immernoch anspruchsvoll genug, dass sie sich nicht konstant unterfordert fühlen. Hätte nicht gedacht, dass das eine so komplizierte Wortzusammensetzung wäre. :S Ob man mir jetzt in Bezug auf Septima (mit allen Modulen) bei dieser Einordnung zustimmt, steht natürlich auf einem anderen Blatt und ist sicherlich subjektiv.


    Ansonsten kann ich deine Bedenken nicht ganz nachvollziehen. Natürlich ist es ein Eurogame, das ist nunmal das grundlegende Genre für MCG. Dass man da einen anderen Designer nimmt als für ein 4X, finde ich auch nicht verwunderlich. Aber letztendlich brauchen wir nicht mutmaßen, in einer Woche gibt's ja Demos auf der Messe und wir wissen mehr. Ich hab übrigens noch keine Regel gesehen für die Demo, die ich geben soll. Also noch hochgeheim! ^^


    Ich will auch garnicht sagen, dass meine Gedanken vollends ausgearbeitet oder begründet sind. Es war lediglich meine Initialreaktion, die ich hier zu "Papier" bringen wollte.

    Seitdem ich die Voidfall Box das erste Mal aufgemacht habe, konnte ich mich dem Eindruck nicht verwehren, dass irgendwo darin versteckt eine tiefergehende Welt versteckt ist, die mit der Einführung in der Anleitung und den kurzen Szenariobeschreibungen nur angerissen wurde / werden konnte, da es eben ein Eurogame ist.

    Ein Storyspiel bedeutet aber ja auch nicht gleich ein Dungeoncrawler mit 1000-seitigem Choose your own Adventure Vorlesebuch. Da gibt es sicherlich auch andere Ansätze, welche die Welt mehr in den Vordergrund rücken, als bei MC Spielen sonst üblich. Und nur weil der Verlag keine Historie diesbezüglich hat, heißt das ja nicht gleich, dass sie sie nicht auch mal in solche Bereiche vorwagen könnten.

    Was natürlich auch nicht heißt, dass hier nicht viel Wert darauf gelegt werden könnte. Wie du ja sagst, wissen wir bald ja schon mehr. Daher will ich garnicht wirklich Zeit darauf verwenden zu wild zu spekulieren, was Revenant alles sein könnte.

    Ich hoffe eben nur, dass man dem Spiel nicht zu sehr anmerkt, dass Gameplay und Thema "künstlich" verheiratet wurden, dass mich beides überzeugen kann und dass das Spiel mir erlaubt, noch tiefer in die Voidfall Welt einzutauchen und dabei ein Spiel zu spielen, dass genausoviel Spaß macht wie der Vorgänger, sich aber vllt für andere Gelegenheiten anbietet, an denen man bspw. weniger Zeit oder weniger Hirnkapazitäten an den Tisch bringt.

    Bzgl. deiner Anmerkung, dass es logisch ist, einen anderen Designer zu wählen, wenn man kein 4X Game macht, kann ich dich allerdings widerrum nicht ganz nachvollziehen. Schaut man sich das Portfolie von Nigle Buckle und insbesondere David Turczi hat, wird man schnell feststellen, dass beide beiweitem keine 4X Designexperten sind bzw. nichtmal im Ansatz auf dieses Genre beschränken. Was nicht heißt, dass das Spiel unter einem anderen Designer zwingend schlechter werden muss.

  • Ich hatte gesagt, dass ich es nicht verwunderlich finde, einen anderen Designer zu wählen, nicht, dass ich es logisch finde. Das ist mAn nochmal ein Unterschied. :)
    Das Portfolio von David Turczi ist mir wohlbekannt, hab ja ein halbes Dutzend Spiele von ihm hier rumstehen. Aber ich finde es halt auch nicht notwendig, dass derselbe Designer alle Spiele in einem Universum designed.

    Bin einfach auf das Spiel gespannt und hoffe, dass es etwas zugänglicher wird als Voidfall, denn das finde ich zwar brillant, aber mit zwei kleinen Kindern und sehr begrenzter Spielzeit hauptsächlich an Wochenabenden kommt das halt auf absehbare Zeit nie auf den Tisch.

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  • Hier mal ein Ersteindruck von Better Board Games.

    Ich hab das Video mal auf die Stelle verlinkt.

    Vor allem mit Bildern. Sieht wahnsinnig cool aus. Voll in der Voidfall Optik.

    Top oder Lahm? 1. Spieleindrücke von der SPIEL 2024
    Die größte Brettspielmesse der WELT, die SPIEL in Essen, geht wieder los und wir sind mitten drin. Jeden Tag berichten wir von den Erlebnissen und gespielten...
    youtu.be

    Einmal editiert, zuletzt von JoeGenius (4. Oktober 2024 um 08:53)

  • Danke fürs Video! 12 Züge.. hmm. Klingt für mich erstmal wenig bzw. nicht nach meinem Geschmack. Hab jetzt aber auch nicht die krasse Erfahrung mit so Zug armen Spielen. Eigentlich nur Trolls and Princesses, sind auch um die 12 Züge aber man setzt zwei Worker pro Zug. Das Spiel mag ich. Musste an The White Castle denken, ohne es gespielt zu haben. Da sagt mir die Beschreibung, dass man wenig Züge hat und genau überlegen muss, auch nicht so zu. Muss ich mal ausprobieren.

    Erster Eindruck vom Spielbrett ist so lala. Mal gucken was das macht oder ob man die Schiffe/Einsatzfelder nicht auch einfach hätte drauf drücken können.

    Dat is, wat dat is. Weer dat anners, weer dat nich so, wie dat is. Wenn man nix ännert, blifft dat ook so.

  • 12 Züge. Klingt jetzt nicht viel weniger als bei Voidfall. ;)

    Ich bin der letzte der Mindclash keine Chance gibt, aber irgendwie macht mich Revenant lediglich von der ersten Prämisse an. Alles, was danach kommt, lässt mich auch eher kalt. Voidfall war grundsätzlich mein Spiel des Jahres 2023. Über 10 Partien in Comp und CoOp und alle davon haben richtig gut abgeliefert.

    Jetzt kommt Revenant, was im selben Universum spielt und auch teilweise gut aussieht. Außer das Brett. Und dann macht man diese gigantischen Plastikklöpse als Minis drauf. Da geht jegliche Eleganz der Schiffe die's bei Voidfall gab irgendwie komplett verloren.

    Für das Spiel spricht erst mal wieder die grafische Gestaltung der Symbole, die wieder hervorragend gelungen ist. Auch das Cardplay gefällt mir erstmal. Wenn die Kampagne startet, werde ich mir mal ein paar Gemplay Videos anschauen.

  • Ist auch nur das erste Gefühl, dass ich bekomme, wenn ich 12 Züge höre. Wissen ja nicht wie die Züge dann schlussendlich aussehen. Im Video hört man nur '1 Hauptaktion und 1 Nebenaktion" pro Zug.

    Hab jetzt 30+ Partien Voidfall und es ist aktuell bzw. nach wie vor mein Lieblingsspiel. Glaube Voidfall hat Minimum 13 Züge und hier ist die Aktionszahl pro Zug ja sehr variabel und es ist eben kein Worker-Placement. Ich würde mich als Fanboy definitiv freuen, wenn es mich auch mit nur 12 Zügen abholt. Ansonsten muss ich halt Brass spielen, da gibt's mehr Züge. :S

    Dat is, wat dat is. Weer dat anners, weer dat nich so, wie dat is. Wenn man nix ännert, blifft dat ook so.

    2 Mal editiert, zuletzt von GonzoHeart (4. Oktober 2024 um 12:14)

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  • Ist auch nur das erste Gefühl, dass ich bekomme, wenn ich 12 Züge höre. Wissen ja nicht wie die Züge dann schlussendlich aussehen. Im Video hört man nur '1 Hauptaktion und 1 Nebenaktion" pro Zug.

    Hab jetzt 30+ Partien Voidfall und es ist aktuell bzw. nach wie vor mein Lieblingsspiel. Glaube Voidfall hat Minimum 13 Züge und hier ist die Aktionszahl pro Zug ja sehr variabel und es ist eben kein Worker-Placement. Ich würde mich als Fanboy definitiv freuen, wenn es mich auch mit nur 12 Zügen abholt. Ansonsten muss ich halt Brass spielen, da gibt's mehr Züge. :S


    Oder halt gleich Zug um Zug. Da gibts noch mehr Züge.

    Einmal editiert, zuletzt von JoeGenius (4. Oktober 2024 um 12:16)

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  • Ist auch nur das erste Gefühl, dass ich bekomme, wenn ich 12 Züge höre. Wissen ja nicht wie die Züge dann schlussendlich aussehen. Im Video hört man nur '1 Hauptaktion und 1 Nebenaktion" pro Zug.

    Hab jetzt 30+ Partien Voidfall und es ist aktuell bzw. nach wie vor mein Lieblingsspiel. Glaube Voidfall hat Minimum 13 Züge und hier ist die Aktionszahl pro Zug ja sehr variabel und es ist eben kein Worker-Placement. Ich würde mich als Fanboy definitiv freuen, wenn es mich auch mit nur 12 Zügen abholt. Ansonsten muss ich halt Brass spielen, da gibt's mehr Züge. :S


    Oder halt gleich Zug um Zug. Da gibts noch mehr Züge.

    Hä? Das sind doch bloß zwei?

  • Fazit nach einer Playtest-Runde: Das Tauziehen um die Fraktionen hat Potential. Interessant wird sein, wie weit man bei der Stärke einer Fraktion den anderen in die Suppe spucken kann. Die Aktionen auf die einzelnen Schiffe innerhalb der Flotte zu verteilen ist ein netter Twist. Die Möglichkeit kleine Combos mit seinen Handkarten zu spielen und so sein Board als auch die Kadetten upzugraden triggert zumindest meine Hirnzellen. Freu mich schon aufs Playtesting :)

  • Liegen die Miniaturen einfach auf oder sind die irgendwie verbunden?

    Die werden auf die Double-Layer-Marker gesteckt. Hielten fest, zumindest in der Demo-Version, die wir vor Ort hatten. Wobei ich die Minis hier echt überflüssig finde, die Marker sind super.

    Das Spiel selbst ist auf jeden Fall ein interessantes Projekt. Ob es letztendlich gut oder schlecht wird, hängt von der Balance und dem Finetuning ab. Ein wenig mehr Variationsmöglichkeiten könnten vermutlich auch nicht schaden, wobei die Asymmetrie der Spielerfraktionen auch noch nicht abschließend designed war. Insgesamt ändert sich sicher noch viel. Allan hat sich auch viele Notizen gemacht basierend auf dem Feedback der Spieler. Gerade der 'Semi-Coop'-Teil muss einfach gut funktionieren, sonst fällt das Spiel in sich zusammen.
    Habe mich während der Messe mit ihm einige Zeit unterhalten, sehr entspannter und sympathischer Typ auf jeden Fall, deshalb wünsche ich ihm auf jeden Fall viel Erfolg. Aber die Mindclash-Designer vor Ort sind eigentlich alle sehr nett (Viktor Peter, der ja auch CEO ist, David Turczi und Allan waren den Großteil der Zeit da).

  • Gestern habe ich in einem Video gehört, wie der Designer sagte, dass er seit 2020 an dem Spiel arbeitet. Das wirft bei mir die Frage auf, wie es um die thematische Einbettung steht. Damals war Voidfall wahrscheinlich auch schon in Entwicklung aber das Revenant im Voidfalluniversum spielen soll, stand damals sicherlich noch nicht fest bzw. das Mindclash Games hier überhaupt Verleger wird.

    Ich weiß inzwischen, dass manche Autoren erst die Mechanik entwickeln und dann das Thema auswählen oder umgekehrt und letzteres auch mal vom Verlag bestimmt wird.

    Mich interessiert jetzt einfach, wie ihr das bewerten würdet, da mir das Thema sehr am Herzen liegt. Übertrieben und pessimistisch gefragt: Muss man fürchten, dass hier einfach nur das Thema aufgesetzt bzw. ausgenutzt wurde und es sich nicht gut/thematisch anfühlen könnte?

    Man kann da natürlich auch einfach Mindclash Games vertrauen, dass sie die Mechanik als passend für ein Spiel im Voidfalluniversum empfunden haben und es eine gute und thematisch sinnvolle Entscheidung ist. Zusätzlich ist es halt auch ein Euro (die ich trotzdem oft und gerne als thematisch empfinde).

    Dat is, wat dat is. Weer dat anners, weer dat nich so, wie dat is. Wenn man nix ännert, blifft dat ook so.

  • Gestern habe ich in einem Video gehört, wie der Designer sagte, dass er seit 2020 an dem Spiel arbeitet. Das wirft bei mir die Frage auf, wie es um die thematische Einbettung steht. Damals war Voidfall wahrscheinlich auch schon in Entwicklung aber das Revenant im Voidfalluniversum spielen soll, stand damals sicherlich noch nicht fest bzw. das Mindclash Games hier überhaupt Verleger wird.

    Ich weiß inzwischen, dass manche Autoren erst die Mechanik entwickeln und dann das Thema auswählen oder umgekehrt und letzteres auch mal vom Verlag bestimmt wird.

    Mich interessiert jetzt einfach, wie ihr das bewerten würdet, da mir das Thema sehr am Herzen liegt. Übertrieben und pessimistisch gefragt: Muss man fürchten, dass hier einfach nur das Thema aufgesetzt bzw. ausgenutzt wurde und es sich nicht gut/thematisch anfühlen könnte?

    Man kann da natürlich auch einfach Mindclash Games vertrauen, dass sie die Mechanik als passend für ein Spiel im Voidfalluniversum empfunden haben und es eine gute und thematisch sinnvolle Entscheidung ist. Zusätzlich ist es halt auch ein Euro (die ich trotzdem oft und gerne als thematisch empfinde).

    Ich denke da liegt genug Wandel im Zeitrahmen das ein Früher Proto u.U weit weg ist vom jetzigen fertigen Produkt, ich denke eher das der Verleger, wenn er bekannt ist für gute redaktionelle Arbeit ist, das stark kompensiert, das ein Thema nicht zu sehr übergestülpt wirkt ...

    ... ich meine, ich habe mal gelesen, vor Jahren (ohne Gewähr bei den Zahlen) das #CrystalPalace an dem der Designer auch X+ Jahre schraubte mindestens 4 eher 5 andere Themen vor der Finalen Version hatte, und die Finale Version wurde zusammen mit dem Verleger auf das Finale Thema gebracht ...

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  • Gestern habe ich in einem Video gehört, wie der Designer sagte, dass er seit 2020 an dem Spiel arbeitet. Das wirft bei mir die Frage auf, wie es um die thematische Einbettung steht. Damals war Voidfall wahrscheinlich auch schon in Entwicklung aber das Revenant im Voidfalluniversum spielen soll, stand damals sicherlich noch nicht fest bzw. das Mindclash Games hier überhaupt Verleger wird.

    Auf jeden Fall war das Ding nicht von Anfang an ein "Voidfall"-Spiel, sondern wurde erst in die Richtung entwickelt, als Mindclash es übernommen und daran mitgearbeitet hat.
    Das ist aber erstmal weder gut noch schlecht.

    Im Augenblick ist das alles ohnehin nur Kaffeesatzleserei. Wenn die Kampagne startet, wissen wir mehr. :)

  • Ob es jetzt ein Voidfall Spiel oder ein "generisches Weltraum Setting" Spiel ist, macht ja erstmal auch gar nicht so einen großen Unterschied oder?

    Vom Setting her hätte das auch Battelstar Galactica sein können. Solange man jetzt nicht einem Spiel das ursprünglich mal Agricola war krampfhaft versucht auf SciFi zu trimmen sehe ich da nicht so die großen Probleme einige Kleinigkeiten einzubringen die das Spiel eben vom "generischen Weltraum Thema" zum spezifischen Universum bringen.


    BTW: Erinnert noch jemanden das Setting und die Schiffe als Worker Placement Spots an Black Angel? :/

    Einmal editiert, zuletzt von IamSalvation (7. November 2024 um 12:50)

  • Mich interessiert jetzt einfach, wie ihr das bewerten würdet, da mir das Thema sehr am Herzen liegt. Übertrieben und pessimistisch gefragt: Muss man fürchten, dass hier einfach nur das Thema aufgesetzt bzw. ausgenutzt wurde und es sich nicht gut/thematisch anfühlen könnte?

    Es gibt ein Designer Diary dazu. Die ursprüngliche Spielidee passt thematisch schon zu dem, was man bisher über das Spiel weiß. Es war schon von Anfang an als "space journey game" mit einigen Aspekten geplant die jetzt auch noch dabei sind. Aus "space" wurde dann halt konkreter die "Voidfall Welt".

  • Danke für die Antworten. Bin auf die Kampagne gespannt wie ein Flitzebogen! Wird schon gut. Eine umgekehrte Entwicklung hätte mir, jetzt im Vorfeld, noch mehr geschmeckt. Also damit zu starten, gezielt ein neues Spiel in dem Universum zu kreieren. Freue mich aber, dass sie die Welt ausbauen!

    Dat is, wat dat is. Weer dat anners, weer dat nich so, wie dat is. Wenn man nix ännert, blifft dat ook so.

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