Knee deep in Hexes - till5am [2024]

  • Taktisches 1 vs. 1. Der Autor feilte wohl schon länger an der finalen Version. Das Spielbrett mit den Hexfeldern sieht entsprechend generisch aus, aber das soll es halt auch. Die sehr wohl bestehende Glückskomponente beschränkt sich aufs Kartenziehen. Sieht nicht umspannend aus. Thema sollte bei der Art von Spiel, also wer gegen wen kämpft, hintenangestellt sein.

    Stilp. Knietiefe.

    habe die Ehre *hutzieh*

  • No dice, no luck, no comparisons on countless sheets, no tomes of glossaries.

    Da hab ich dann zum Lesen aufgehört. :(

    Warum das? Ernst gemeint. Ich überlege nämlich noch.

    Weil es sich für mich entweder schachartig und damit auch extrem AP-prone anhört, oder die genannten Komponenten werden durch Kartenmischen ersetzt - da bevorzuge ich dann in jedem Fall Würfel.

    Für mich ist das jedenfalls nichts; klingt nach "kein Fisch, kein Fleisch ".

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  • Weiß jemand wie lange der Late-Pledge noch offen ist? :/

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    "Wenn du etwas verstehen möchtest, dann ist es nicht gut, eine Meinung dazu zu haben."

    "Es ist das begriffliche Wort, das die Menschen auf so unglückliche Weise gespalten hat."

    J. Krishnamurti

  • Habe gestern eine Partie auf der Bonn-spielt gespielt. Hat mir und den Kindern sehr gut gefallen.

    Wenn man die Regeln liest, kann es was schachartiges haben, vom Spielgefühl aber überhaupt nicht. Es ist sehr taktisch. Der Kniff des Spiels ist u.a. Eine der beiden Endbedingung. Ist eine Leiste voll mit zerstörten Fahrzeugen und Gebäuden wird abgerechnet. Wer mehr Schadenspunkte verursacht hat, gewinnt das Spiel. Das verhindert das einbunkern einer Partei. Das Handkartenmanagement verhindert mit seiner Glückskomponente AP.
    Ich habe mich zum Teil an C&C erinnert. Ganz spaßig das Spiel.

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  • Ich habe kürzlich erst von dem Spiel gelesen und wollte es mir mal genauer anschauen, ob das was für mich ist, weil es sehr interessant klingt und ausschaut.

    Kann mir hier jemand mal bitte was über die Verfügbarkeit des Spiel schildern? :)

    Wird das Spiel auch im Retail verfügbar sein oder nur über das Kickstarter-Projekt? (Late Pledge ist lt. der Seite seit Ende März jedoch zu).

  • Vielen Dank für die Info. Und wie sieht es generell mit der Verfügbarkeit aus?

    Gibt es unterschiedliche Versionen von dem Spiel oder sind alle gleich? (eine deutsche Ausgabe gibt es, oder?)

    Wann kommen die Erweiterungen raus?

    Kann man irgendwo das Regelbuch einsehen?

    Wie sind eure Eindrücke bisher, wenn ihr es schon gespielt habt?

  • Vielen Dank für die Info. Und wie sieht es generell mit der Verfügbarkeit aus?

    Gibt es unterschiedliche Versionen von dem Spiel oder sind alle gleich? (eine deutsche Ausgabe gibt es, oder?)

    Wann kommen die Erweiterungen raus?

    Kann man irgendwo das Regelbuch einsehen?

    Wie sind eure Eindrücke bisher, wenn ihr es schon gespielt habt?

    Schau dir einfach die Kickstarter Kampagne an.
    Ich als Backer warte immer noch auf mein Exemplar (2. Wave, Druck ist gerade im Gang, aber vor Juni sehe ich kaum ne Chance)

    Gib mir mein ... Gib mir mein :lachwein: zurück ... Bevor es auseinanderbricht.

  • Wie sind eure Eindrücke bisher, wenn ihr es schon gespielt habt?

    Ich fande es gut. Es erinnert vom Spielgefühl sehr stark an das alte Command and Conquer. Wenn ich mich richtig erinnere, weist das Spiel sehr wenige Glückskomponente (Nachziehstapel) auf und der Kampf ist komplett ausrechenbar.

    Der Verlagschef ist sehr sympathisch und da steckt auch eine Menge Herzblut drin. Nur der Preis ist ein Knackpunkt. Auf der Messe wird für das Grundspiel 70€ aufgerufen.

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  • Interessant, dass gerade einige Spiele im Stil von Command&Conquer auf den Markt kommen und alle aus dem deutschsprachigen Raum.

    Neben Knee Deep in Hexes, kam zuletzt ja auch Aces & Armor und Dominate & Delegate heraus.
    Da ich beide gebacked hatte, blieb ich dann bei Knee Deep doch draußen.

    Ein Vergleich der Spiele wäre mal interessant.

  • Interessant, dass gerade einige Spiele im Stil von Command&Conquer auf den Markt kommen und alle aus dem deutschsprachigen Raum.

    Neben Knee Deep in Hexes, kam zuletzt ja auch Aces & Armor und Dominate & Delegate heraus.
    Da ich beide gebacked hatte, blieb ich dann bei Knee Deep doch draußen.

    Ein Vergleich der Spiele wäre mal interessant.

    Ich finde es ja interessant, dass vor allem Command & Conquer als erstes in dem Zusammenhang bei Knee Deep in Hexes genannt wird (bei Dominate & Delegate liegt es ja auf der Hand). Mein erster Gedanke (grade mit dem Spielziel gegnerisches HQ zerstören) war nämlich die Ähnlichkeit mit den Battle Isle-Spielen, Advance Wars oder Z (kennt noch jemand Z von den Bitmap Brothers? - einfach ein genial fluffiges 90er Echtzeitstrategiespiel mit mega viel Charme mit seinen knuddeligen Robotern).

    Bisher fande ich Verbotene Welten vom feeling her immer sehr gut in der Richtung eines der klassischen Echtzeitstrategiespiele mit seiner Befehlsmarker-Spielmechanik und der daraus resultierenden Spieldynamik. Knee Deep in Hexes hört sich aber auf jedenfall mega interessant an mit den Kämpfen und auch dem Deckbuilding zu Beginn einer Partie und klingt nach einer Menge Potential, grade mit den Erweiterungen :)

  • Interessant, dass gerade einige Spiele im Stil von Command&Conquer auf den Markt kommen und alle aus dem deutschsprachigen Raum.

    Neben Knee Deep in Hexes, kam zuletzt ja auch Aces & Armor und Dominate & Delegate heraus.
    Da ich beide gebacked hatte, blieb ich dann bei Knee Deep doch draußen.

    Ein Vergleich der Spiele wäre mal interessant.

    Ich finde es ja interessant, dass vor allem Command & Conquer als erstes in dem Zusammenhang bei Knee Deep in Hexes genannt wird (bei Dominate & Delegate liegt es ja auf der Hand). Mein erster Gedanke (grade mit dem Spielziel gegnerisches HQ zerstören) war nämlich die Ähnlichkeit mit den Battle Isle-Spielen, Advance Wars oder Z (kennt noch jemand Z von den Bitmap Brothers? - einfach ein genial fluffiges 90er Echtzeitstrategiespiel mit mega viel Charme mit seinen knuddeligen Robotern).

    Bisher fande ich Verbotene Welten vom feeling her immer sehr gut in der Richtung eines der klassischen Echtzeitstrategiespiele mit seiner Befehlsmarker-Spielmechanik und der daraus resultierenden Spieldynamik. Knee Deep in Hexes hört sich aber auf jedenfall mega interessant an mit den Kämpfen und auch dem Deckbuilding zu Beginn einer Partie und klingt nach einer Menge Potential, grade mit den Erweiterungen :)

    Ja, C&C wird da eher als Synonym für die ganzen Echtzeitstrategiespiel der damaligen Zeit gesehen.
    Bei Aces & Armor wäre mir auch eher Panzer General eher in den Sinn gekommen.

    Aber dennoch interessant, dass gerade einige Brettspiele zu diesem Genre auf den Markt kommen.
    Knee Deep ist bei mir jedenfalls nur durch den Raster gefallen, weil ich die beiden anderen schon zuvor gebacked hatte.

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  • Ja, C&C wird da eher als Synonym für die ganzen Echtzeitstrategiespiel der damaligen Zeit gesehen.

    Genau, das ist der Punkt. Wenn ich einen Vergleich zu Z mache, kennen das viel weniger Personen als C&C. C&C ist irgendwie der Referenztitel für dieses Genre (mechanisierte Echtzeitstrategiespiele), ohne eine Aussage zu treffen, welches das Beste ist.

  • Ja, C&C wird da eher als Synonym für die ganzen Echtzeitstrategiespiel der damaligen Zeit gesehen.

    Genau, das ist der Punkt. Wenn ich einen Vergleich zu Z mache, kennen das viel weniger Personen als C&C. C&C ist irgendwie der Referenztitel für dieses Genre (mechanisierte Echtzeitstrategiespiele), ohne eine Aussage zu treffen, welches das Beste ist.

    Das weckt nostalgische Gefühle! :)

    Ich muss gerade dabei an das gute alte Thandor oder Earth 2140 bzw. 2150 denken. Das waren geile Spiele damals.:)

  • Ich fand, das Spiel klang total cool, war mir im Kickstarter aber zu teuer. Auf der SPIEL haben wir es dann mal angespielt und waren doch sehr ernüchtert. Durch die symmetrische Karte und nur sehr leichte Asymmetrie der Fraktionen spielte es sich sehr schachmäßig, und die Art und Weise, Gefechte zu initiieren und abzuhandeln kam uns unübersichtlich und fummelig vor.

    Also wäre mein Tipp, nicht aus Nostalgie blind kaufen, sondern vorher in Ruhe recherchieren, und am besten mal probespielen.

  • Total Annihilation war zwar optisch nicht schön, aber die Möglichkeiten Einheiten zu basteln waren super. Ähnlich bei Earth 2150, was ich mir in einem modernen Gewand wünschen würde.

    Da kann ich noch Dune 2, KKND1+2, Dark Reign, Empire Earth und Dawn of War ergänzen.

    Bei Knee deep in Hexes musste ich auch erst einmal an Battle Isle denken. Das war zwar damals sehr cool, aber mir schon ne Stufe zu taktisch und schwer.

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  • Ich fand, das Spiel klang total cool, war mir im Kickstarter aber zu teuer. Auf der SPIEL haben wir es dann mal angespielt und waren doch sehr ernüchtert. Durch die symmetrische Karte und nur sehr leichte Asymmetrie der Fraktionen spielte es sich sehr schachmäßig, und die Art und Weise, Gefechte zu initiieren und abzuhandeln kam uns unübersichtlich und fummelig vor.

    Also wäre mein Tipp, nicht aus Nostalgie blind kaufen, sondern vorher in Ruhe recherchieren, und am besten mal probespielen.

    Vielen Dank für deine Eindrücke :)

    Ich habe zwischenzeitlich mal das Regelbuch lesen können und das mit dem symmetrischen Spielfeld ist mir dabei auch etwas aufgestoßen. Selbst beim fortgeschrittenen Spielaufbau bleibt es immer ein symmetrisches Spielfeld und mit HQs immer an den gleichen Stellen und ohne weitere Terrain-Features wie Flüsse, Brücken etc. erscheint mir das mehr angepriesenes Feature zum Thema Varianz zu sein, als tatsächlich mehr für Varianz zu sorgen, da es vom Gefühl her keine großen Auswirkungen auf eine Partie hat. Und es sind ja auch mehr als gneug Ressourcenfelder auf der Map, sodass da vermutlich eher weniger der Kampf um einen Ressourcenvorteil entbrennt. Den größten Einfluss auf die Varianz und Langzeitmotivation hat tatsächlich das Zusammenstellen seiner Kartendecks (was sich wirklich sehr cool anhört und nach einer Menge Möglichkeiten klingt). Das Kampfsystem erinnert mich sehr an Battle Isle 1, wo der eine Spieler ja immer im Bewegungsmodus und der andere im Kampfmodus war und dann umgekehrt.

    Insofern bin ich auch gerade etwas unentschlossen, wegen dem oben genannten und weil es mir tatsächlich viel zu teuer ist, für das was das Spiel bietet, mit 129 € für Grundspiel mit den Erweiterungen, bzw. 70 € nur für das Geundspiel ist auch schon viel zu viel (und weil es wirklich nur zu zweit geht):/

    Was können diejenigen von euch dazu sagen, die es bereits mehrmals gespielt haben?

    Wiviel Variation und Abwechslun ist da im Bezu auf den symmetrischen zufällig durch die Planetenkarten generierten Spielfeldaufbau wirklich beim spielen vorhanden?

    Aces & Armor, bzw. Trench Club scheint da doch mehr im Bezug auf Terrain und dessen Effekt im Kampf (und auch mit Einheiten gegnerische Einheiten in die Zange nehmen für mehr Schaden) ähnlicher an Panzer General und Battle Isle zu sein.

    Der andere Konkurrent Dominate & Delegate reizt mich mal so gar nicht, muss ich sagen. Noch vor ein paar Jahren wäre ich da mega drauf abgegangen, weil es quasi wie die Erfüllung eines Kindheitstraums gewesen wäre ein C&C-Brettspiel zu haben, aber das ist meiner Meinung nach so sehr C&C-Klon vom Gameplay her, dass ich mir das als Brettspiel sehr behäbig vom spielen her vorstelle, grade mit der Anfangsphase einer Skirmish-Partie mit dem Basenbau, der ja eigentlich immer gleich abläuft und dem Rohstoffe farmen mit dem Sammler. Klar, das Spiel will genau das ja auch sein, aber ich frage mich da eher inwieweit das als Brettspiel abseits der rosaroten Nostalgikerbrille vom Spielprinzip auch tatsächlich auch taugt. Und dominieren der Tiberiumfelder und dem Gegner die Sammler zerstören um seine Wirtschaft zu zerhauen ist auch da einfach die beste alternativlose Strategie. Da habe ich tatsächlich kein Verlangen das als Brettspiel zu spielen, da ich da lieber die alten C&C zocke :/ (dank MagicDosBox auf Android und der inzwischen als Freeware verfügbaren iso-Dateien von den ersten beiden C&Cs übrigens super spaßig auch für unterwegs auf dem Smartphone :D)

    3 Mal editiert, zuletzt von Tharsis (6. April 2025 um 15:47)

  • Dominate & Delegate reizt mich mal so gar nicht, muss ich sagen. Noch vor ein paar Jahren wäre ich da mega drauf abgegangen, weil es quasi wie die Erfüllung eines Kindheitstraums gewesen wäre ein C&C-Brettspiel zu haben, aber das ist meiner Meinung nach so sehr C&C-Klon vom Gameplay her, dass ich mir das als Brettspiel sehr behäbig vom spielen her vorstelle, grade mit der Anfangsphase einer Skirmish-Partie mit dem Basenbau, der ja eigentlich immer gleich abläuft und dem Rohstoffe farmen mit dem Sammler. Klar, das Spiel will genau das ja auch sein, aber ich frage mich da eher inwieweit das als Brettspiel abseits der rosaroten Nostalgikerbrille vom Spielprinzip auch tatsächlich auch taugt. Und dominieren der Tiberiumfelder und dem Gegner die Sammler zerstören um seine Wirtschaft zu zerhauen ist auch da einfach die beste alternativlose Strategie. Da habe ich tatsächlich kein Verlangen das als Brettspiel zu spielen, da ich da lieber die alten C&C zocke :/ (dank MagicDosBox auf Android und der inzwischen als Freeware verfügbaren iso-Dateien von den ersten beiden C&Cs übrigens super spaßig auch für unterwegs auf dem Smartphone :D )

    Warum genau glaubst du, dass das Spielprinzip als Brettspiel weniger gut funktioniert?
    Die Aufbauphase hast du beim Videospiel ja genauso und ist ja wichtiger Teil des Spielprinzips.
    Bei D&D gibt es übrigens auch Skirmish-Maps, bei denen es bereits Gebäude am Spielplan gibt.
    Aber klar, wenn dich das persönlich nicht reizt, ist es natürlich ok.

    Ich habe bewusst Aces & Armor und D&D genommen, weil bei ersterem die eben der Kampf im Fordergrund steht (Panzergeneral) und bei D&D auch das Produzieren von Einheiten (C&C).

  • Dominate & Delegate reizt mich mal so gar nicht, muss ich sagen. Noch vor ein paar Jahren wäre ich da mega drauf abgegangen, weil es quasi wie die Erfüllung eines Kindheitstraums gewesen wäre ein C&C-Brettspiel zu haben, aber das ist meiner Meinung nach so sehr C&C-Klon vom Gameplay her, dass ich mir das als Brettspiel sehr behäbig vom spielen her vorstelle, grade mit der Anfangsphase einer Skirmish-Partie mit dem Basenbau, der ja eigentlich immer gleich abläuft und dem Rohstoffe farmen mit dem Sammler. Klar, das Spiel will genau das ja auch sein, aber ich frage mich da eher inwieweit das als Brettspiel abseits der rosaroten Nostalgikerbrille vom Spielprinzip auch tatsächlich auch taugt. Und dominieren der Tiberiumfelder und dem Gegner die Sammler zerstören um seine Wirtschaft zu zerhauen ist auch da einfach die beste alternativlose Strategie. Da habe ich tatsächlich kein Verlangen das als Brettspiel zu spielen, da ich da lieber die alten C&C zocke :/ (dank MagicDosBox auf Android und der inzwischen als Freeware verfügbaren iso-Dateien von den ersten beiden C&Cs übrigens super spaßig auch für unterwegs auf dem Smartphone :D )

    Warum genau glaubst du, dass das Spielprinzip als Brettspiel weniger gut funktioniert?
    Die Aufbauphase hast du beim Videospiel ja genauso und ist ja wichtiger Teil des Spielprinzips.
    Bei D&D gibt es übrigens auch Skirmish-Maps, bei denen es bereits Gebäude am Spielplan gibt.
    Aber klar, wenn dich das persönlich nicht reizt, ist es natürlich ok.

    Ich habe bewusst Aces & Armor und D&D genommen, weil bei ersterem die eben der Kampf im Fordergrund steht (Panzergeneral) und bei D&D auch das Produzieren von Einheiten (C&C).

    Ich finde das Projekt bei D&D auf jedenfall toll. Wirklich klasse, was der Designer da als Herzensprojekt da auf die Beine gestellt hat, favor wirklich Hut ab:) Als Fan von klassischer Runden- und auch Echtzeitstrategie (und insbesonder der alten C&C-Titel) reizt das Spielprinzip im Grunde genommen schon sehr. Ich bin ein riesen Fan der alten C&C-Titel. Ich bin nur etwas skeptisch wie sich das als Brettspiel spielt und ob es sich in dem Format gut oder eher schwerfällig und altbacken in Form eines Brettspiels anfühlt:)

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  • Habe es jetzt 3x gespielt und bin etwas erschrocken, wie wenig ausbalanciert die Fraktionen sind. Wir knobeln an Hausregeln, um das etwas auszugleichen. Da bin ich an den Erfahrungen von anderen interessiert.
    Der Vergleich mit Schach, der hier mehrfach gefallen ist, ist nicht ganz falsch. Allerdings kann man mit den Karten zuweilen mehr Schaden anrichten, als mit geschickten Zügen auf dem Feld. Das grenzt es wieder von Schach ab.
    Der verzögerte Angriffsmodus sorgt vor allem dafür, dass es ein Flucht-Spiel ist - und keine Angriffs-Spiel. Da muss ich noch ein paar Partien spielen, um einschätzen zu können, ob ich das gut finde...

  • Smudje76 hast du das Thema schon einmal auf deren Discord angesprochen? Mich wundert es, dass die Balance nicht stimmen sollte. Angeblich haben sie doch gerade daran viel gefeilt. Evtl ist es auch ein anderes Problem. Zumal 3 Partien jetzt auch noch nicht ausgiebig viele sind. Dann müsste es ja echt ein offensichtliches Problem sein …

    Gib mir mein ... Gib mir mein :lachwein: zurück ... Bevor es auseinanderbricht.

  • Hi SirAnn
    Nein, auf deren Discord bin ich gar nicht.
    Ein Beispiel: Als Gondwana-General kann ich mit der Atomschlag-Karte "einfach so" einen Extraktor meines Gegners zerstören. Und die Karte gibt es zweimal. Nach einem solchen Doppelschlag ist das Spiel so gut wie vorbei.
    Ich wollte es in der nächsten Partie mit einer Hausregel entschärfen, so dass das Gebäude/das Fahrzeug nur "beschädigt" wird. Dann müsste man es zwar vom Feld nehmen aber nicht auf den Schrottplatz legen, sondern zurück in den Vorrat.

  • Hi SirAnn
    Nein, auf deren Discord bin ich gar nicht.
    Ein Beispiel: Als Gondwana-General kann ich mit der Atomschlag-Karte "einfach so" einen Extraktor meines Gegners zerstören. Und die Karte gibt es zweimal. Nach einem solchen Doppelschlag ist das Spiel so gut wie vorbei.
    Ich wollte es in der nächsten Partie mit einer Hausregel entschärfen, so dass das Gebäude/das Fahrzeug nur "beschädigt" wird. Dann müsste man es zwar vom Feld nehmen aber nicht auf den Schrottplatz legen, sondern zurück in den Vorrat.

    Ich habe das Beispiel auf dem discord gepostet.

    Gib mir mein ... Gib mir mein :lachwein: zurück ... Bevor es auseinanderbricht.

  • Hi SirAnn
    Nein, auf deren Discord bin ich gar nicht.
    Ein Beispiel: Als Gondwana-General kann ich mit der Atomschlag-Karte "einfach so" einen Extraktor meines Gegners zerstören. Und die Karte gibt es zweimal. Nach einem solchen Doppelschlag ist das Spiel so gut wie vorbei.
    Ich wollte es in der nächsten Partie mit einer Hausregel entschärfen, so dass das Gebäude/das Fahrzeug nur "beschädigt" wird. Dann müsste man es zwar vom Feld nehmen aber nicht auf den Schrottplatz legen, sondern zurück in den Vorrat.

    Und hier die Antwort:

    Zitat von justicex75

    Wo anfangen? Ja die Situation kann entstehen ist aber nicht spielentscheidend. Es würde implizieren, dass man das Spiel nur über die Extraktor gewinnen kann. Wenn ich mich richtig erinnere kann man ja 4 davon bauen. Die Lernkurve in dem Spiel ist sich auch mit dem Deck des Gegners auseinander zu setzen und zu antizipieren wie und wann diese Karte verwendet werden kann. Ich möchte dabei nicht ausräumen, dass ein Doppelschlag in dem Sinne im early Game bestimmt wie ein massiver Rückschlag daherkommt, aber die Kosten zum Ausspielen der Karte müssen ja auch aufgebracht werden. Ich weiß, schwacher Trost. Der Grund wieso ich seufze - nach 3 Partien solche Aussagen zu machen wo ich alleine bestimmt an die 500 Testspiele hinter mir habe und in diese Situation vielleicht 2 mal gerannt bin. Ich kann mich aber nicht mehr erinnern ob ich das Spiel dann verloren hab oder noch drehen konnte. Es gibt viele Karten die isoliert unfair oder gar unbalanced wirken. Das wird auch so bleiben, wenn man nicht lernt wie man solche Situationen navigieren kann. Die Siegbedingungen sind weiterhin das gegnerische HQ zerstören oder mehr weniger HP im scrap haben als der Gegner bei 11 zerstörten Gebäuden/einheiten. Ich weiß es fühlt sich scheiße an. Anfangs dachte ich auch, ich gewinne das Spiel nur über die 11 Units und wieviel ich auf der map zerstört habe. Inzwischen gewinne ich fast nur noch über HQ Zerstörung. Das ist ein Wettrennen, turtelling verliert auf lange Sicht. Dafür ist das Spiel aus meiner Sicht auch nicht Designed. Abschlussgedanke. Selbst wenn die Situation unüberwindbar wirkt. Das Beispiel kommt ja als early Game Problem. Es ist keine Schande wie beim Schach abbrechen. Mund abwischen reset und von vorne. Es ist höchst unwahrscheinlich, dass der Gegner exakt wieder diese beiden Karten am Anfang zieht und jetzt bin ich ja vorbereitet und baue mich anders auf. 3 Partien und so ein Urteil. Treibt mir leider etwas die Galle hoch. Aber ich bin befangen.

    Und

    Zitat von justicex75

    Du kannst mich gern zitieren. Kein Thema. Ich hab das Spiel von seinen ersten Versionen an gespielt bis zur Release Version meine Sicht ist natürlich massiv davon gefärbt.

    Ich möchte unbedingt daran erinnern: das Spiel ist nicht für jeden. Es hat eine steile Lernkurve. Die Regeln sind Verhältnismäßig einfach aber die taktische Tiefe enorm. Wenn man nicht den Ehrgeiz hat scheinbar unüberwindliche Situation zu meistern, dann wird man immer an solchen Karten scheitern. Das ist nicht die einzige Karte im Spiel, bei der das Gefühl entsteht man hat einen I win button. Du kannst mir aber in einer Hinsicht vertrauen. Das Spiel entscheidet sich erst ganz am Ende. Erst wenn die 11te Einheit raus ist oder das HQ verloren. Ich kann nicht die Male aufzählen bei denen ich bereits 8 pieces in scrap hatte und dennoch gewonnen habe. Über HQ Zerstörung. Ein gut abgepasster Konter kann alles auf den Kopf stellen. Leider versteifen sich viele Anfänger besonders darauf eine Front zu halten. Das ist die falsche Taktik. Blocken, gegen Angriffe, damit kommt man aus der Spirale raus. Dazu muss man auch bereit sein Einheiten zu opfern. Immer die Zerstörung der HQ im Blick halten. Dazu bedarf es nicht viel. Wenn man sich taktisch richtig aufstellt. Anpassen. Lernen aus Fehlern. Karten nicht nur in einem Kontext verwenden lernen. Die Karte aus dem Beispiel heißt ja nicht Extraktor Zerstörer. Ich würde mit der Karte was anderes zerstören was mir auf der Karte eher im Weg steht. Ein turret zum Beispiel, der den einzigen Weg in ein hexcluster versperrt. Erheblich wertvoller als ein Extraktor.

    Gib mir mein ... Gib mir mein :lachwein: zurück ... Bevor es auseinanderbricht.

    Einmal editiert, zuletzt von SirAnn (10. August 2025 um 13:31)

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