Nocturne (FLATOUT GAMES)

  • Funding Start
    24. Oktober 2023
    Funding Ende
    9. Dezember 2023

    Externer Inhalt www.kickstarter.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    #Nocturne

    Nocturne
    Fox mystics cast spells to outwit one another and collect magical forest items.
    boardgamegeek.com
  • Das Besondere hier ist, dass das Brettspiel deutlich konfrontativer angelegt ist. Bei Flatout macht man nichts falsch. Wir mögen zumindest alle bisherigen Titel, in denen sich eigentlich immer eine kleine Weiterentwicklung einer bekannten Idee findet.

    Unsere Redaktion benötigt Verstärkung.
    Wir suchen Brettspielprofis als News-Autoren und Rezensenten.

    Auch in anderen Themenbereichen kann man sich beteiligen, etwa Videospiele oder Filme und Serien.

    Wichtig: Wir sind ein kleines Team, erwarten Aktivität, dafür werden Ihr eng an die Hand genommen und könnt etwas lernen.

    Lust mitzumachen? >>> Infos <<<

  • Anzeige
  • 50€ sind mir für “da kann man nichts falsch machen” dann aber tatsächlich einfach zu viel.

    Das ist leider das Problem. Die Flatout-Spiele haben ja bislang doch immer einen deutschen Verlag gefunden, wo sie dann im 30-35€ Preisbereich verkauft werden. Dort sind sie auch gut aufgehoben, finde ich. Für mich heißt das also auch: Geduld haben und evtl. auf die Kickstarter-Promo verzichten.

    (Aber wer auch immer das dieses Mal in Deutschland rausbringt: es wäre schon nett, wenn das Original-Schachtelformat beibehalten wird. Ravensburgers Calico schert da leider unnötig aus.)

  • Alle bisherigen Flatout-Titel z.B. :) Auch wenn sie nicht innovativ waren, hatten sie alle das gewisse Etwas. Das fehlt mir hier komplett. ?(

    Wirklich? Ich finde nach dem ersten Überfliegen der Kickstarter-Seite gerade diesen Biet-/Draft-Mechanismus relativ ungewöhnlich. Sind da nicht z.B. Calico oder Cascadia die viel geradlinigeren Plättchenlegespiele?

  • Anzeige
  • Wirklich? Ich finde nach dem ersten Überfliegen der Kickstarter-Seite gerade diesen Biet-/Draft-Mechanismus relativ ungewöhnlich.

    Deswegen frag ich. Vielleicht hab ich es nur übersehen.

    Man kommt wohl so an die Plättchen, dass man mit Hilfe seiner Spell Tokens bietet. Der Startspieler fängt dabei mit seinem niedrigsten Token irgendwo auf dem Grid an zu bieten, ab dann dürfen alle Spieler mitbieten indem sie (1) natürlich höhere Token platzieren und (2) muss das auf ein orthogonal angrenzendes Plättchen geschehen. Damit setzt mein Gebot nicht nur die Messlatte für die Höhe des nächsten Gebots sondern schränkt den folgenden Spieler auch noch dahingehend ein, auf welche Plättchen er überhaupt bieten kann. Wenn keiner mehr drüber gehen kann, bekommt der Spieler mit dem höchsten Gebot genau das Plättchen, auf das er damit gesetzt hat. Die nicht erfolgreichen Spell Tokens können dann noch auf das Forest Spirit-Board wandern, wovon am Ende der Runde auch nochmal gedriftet werden kann. Das hört sich schon alles ziemlich special an, finde ich. Meine Furcht ist nach Überfliegen der Anleitung eher, dass das ein wenig zu kleinteilig von den Regeln sein könnte. Z.B. kann man sog. "Corner Casten" – d.h. wenn ich ein Gebot auf ein Plättchen mache, von dem es keine orthognal angrenzenden Plättchen mehr gibt. Damit verbaut man allen anderen Mitspielern die Möglichkeit weiterzubieten und gewinnt das Plättchen sofort. Allerdings bekommt man dann nicht das Recht, in der nächsten Runde Startspieler zu sein.


    Es gibt dieses Mal übrigens auch einen 6er Pledge, bei dem man mit Versand und Steuern bei etwas über 41€ liegen würde. Aber ich nehme an eine Sammelbestellung rentiert sich aufgrund von innerdeutschem Weiterversand trotzdem nicht?

  • Nach dem ersten Überfliegen finde ich diesen Drafting Mechanismus auch sehr innovativ und interessant. Ich werde mich auf jeden Fall näher damit beschäftigen ... und dann wahrscheinlich auf eine Lokalisierung warten. ;)

    Die Frage auf die es für mich hinausläuft ist auch, ob der eine Mechanismus das ansonsten recht gewöhnliche (Set)Collection Spiel auf ein neues Level hebt.

    Um die zu beantworten ist mir ein (mit Steuer und Versand fast) 50€ Spiel aber zu teuer.

  • Ich habe nun die Anleitung gelesen und bleibe dabei, dass das Spiel mir nichts besonderes bietet. Ja, der Bietmechanismus ist anders, aber er klingt mir zu unkontrolliert und zufällig. Genau wüsste ich das aber erst nach einem Test. Zusätzlich tue ich mich mit der nicht vorhandenen, thematischen Einbettung schwer. Die Bietchips sind nur zum Bieten da. Es gibt keinerlei Thema dahinter, was ich schade finde.

    Ansonsten bleibt neben dem Bieten aber nicht mehr viel übrig, was irgendwie interessant klingt. Ich vermute spontan, dass das Spiel ein Jahr nach Auslieferung bei einer BGG-Note von 6,0 bis 6,5 landen wird.

    Leider existiert der Solomodus noch nicht, sonst könnte ich es mal testen.

    Gruß Dee

  • Ich habe mir heute die deutsche Lokalisierung von Nocturne (erschienen bei Kosmos) geholt und die Regeln gelesen. Der Bietmechanismus erinnert mich sehr an das alte Metropolys von Ystari, was ich damals lang und breit mit Begeisterung gespielt habe. Bei Metropolys bietet man mit seinen durchnummerierten Wolkenkratzern um die Bauplätze auf dem Spielbrett; die Lage der Wolkenkratzer ist am Spielende wichtig für die Erfüllung der Zielkarten. Bei Nocturne steht das Sammeln von verschiedenen Plättchen und das Bilden von Sets im Fokus. Das Material ist wertig, Beth Sobel hat auch mal wieder schönse Arbeit abgeliefert- ich freue mich definitiv auf die erste Partie.

    You can´t eat an ice cream when you´re burning in hell.

  • Anzeige
  • Habs heute gespielt, der Bietmechanismus ist nice und hat dadurch auch ein freshes element ins Spiel. Das Spiel geht dadurch natürlich etwas länger, als wenn man einfach draften würde. Ansonsten ist es hals gewöhnliches Plättchen und Symbole sammlen für Punkte.

    Thema ist nicht vorhanden bzw beliebig austauschbar. Material ist solide, aber ohne jetzt besondes interessant zu sein, die schicke Box verspricht da etwas mehr als das Spiel dann innen drin zu bieten hat.

    Unterm Strich nettes gehobenes Famlienspiel, mit simplem und gewöhnlichem Kern, das sich aber durch den Bietmechanismus etwas aus der Masse hervorhebt.

  • Ich vermute spontan, dass das Spiel ein Jahr nach Auslieferung bei einer BGG-Note von 6,0 bis 6,5 landen wird.

    Naja, fast. auf 6,9 hat es das Spiel inzwischen gebracht. Ich hab es nun gespielt und es bleibt bei einer 6,5 für mich: RE: 22.06.-28.06.2026

    Gruß Dee

    6.0-6.5 und 6.9 ist aber schon ein deutlicher Unterschied. 6,0 ist ja fast schin mehr oder weniger eine Gurke, während 6,9 für ein 45 min Spiel recht ordentlich ist

  • Anzeige
  • viel

    Okay, speak for yourself then. :)

    Spiellänge hat imho 0 mit der Wertung zu tun. Ein 30 Minuten Spiel kann genauso gut ne 10/10 sein, wie ein 4 Stunden Klopper. Solange die Spielzeit zum Spiel passt, ist's wertungstechnisch komplett egal.

    Ich glaube es geht um das BGG Bias, was ganz klar lange und komplexe Spiele bevorzugt. BGG ist nicht neutral. Auch Crowd funding Titel werden unabhängig ihrer Qualität eher überbewertet. Teilweise auch wegen dem Sunk-Cost Phänomen.