[Brettspieltag.de] Der konfrontative Bruder von Bomb Busters: Got Five! (09. Juni)

  • So schreibt sich Spielegeschichte: Auf dem SpieleWahnsinn 2026 in Herne kennengelernt und in entspannter Viererrunde als Bestie knapp verloren, weil ich dann doch zu übermütig war und meine geheime Identität als Raubtier vorzeitig enttarnt wurde. Eine interessante Erfahrung, die sich allerdings im viel besuchten Gerne der Hidden-Movement-Spiel abspielt, von denen ich schon eine ganze Menge besitze. Trotzdem ist La Bête ausreichend anders.

    Die Bestie: Gejagt im Gévaudan im Jahr des Herrn 1764 – Brettspieltag.de

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  • ravn 8. Mai 2026 um 17:07

    Hat den Titel des Themas von „[Brettspieltag.de] Take Time: Mehr als ein Fest und eine Falle für Alphaspieler? (04. Mai)“ zu „[Brettspieltag.de] Die Bestie: Gejagt im Gévaudan im Jahr des Herrn 1764 (08. Mai)“ geändert.
  • Komplex verschachtelte Eurogame-Optimierspiele gibt es viele. Das hier ist zum Glück keines davon. Das angenehm reduzierte Erstlingswerk vom Autor Lars Ehresmann führt uns in eine Zeit, die Ruhm und Reichtum verspricht. Der Schleswig-Holsteinische Canal wurde eröffnet und wir sind mit dabei. Eine Aktion pro Zug und keinerlei nervige Kettenzüge und das alles im belohnenden Wettstreit im Kreise unserer Mitspieler. So entfaltet sich ein empfehlenswertes 60-Minuten-Spiel vor uns.

    Kilia: 60 Minuten Reeder sein in interessanten Eurogame-Zeiten – Brettspieltag.de

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  • ravn 10. Mai 2026 um 12:22

    Hat den Titel des Themas von „[Brettspieltag.de] Die Bestie: Gejagt im Gévaudan im Jahr des Herrn 1764 (08. Mai)“ zu „[Brettspieltag.de] Kilia: 60 Minuten Reeder sein in interessanten Eurogame-Zeiten (10. Mai)“ geändert.
  • Der kryptische Spieletitel ist dem Umstand der internationalen Version geschuldet. Schwamm drüber, denn dahinter versteckt sich ein kommunikatives Echtzeitspiel im thematischen Gewand eines gemeinsamen Raubzuges. Wären da nur nicht die Laser-Sensoren, die nur jeder Zweite von uns sieht. Auf der Spiel DOCH! 2026 in Dortmund kennengelernt und aufgrund seiner Originalität direkt ins Spielerherz geschlossen.

    2gether: Kooperative Beutejagd mit Rot-Blau-Maske – Brettspieltag.de

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  • ravn 13. Mai 2026 um 00:20

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  • Die Interaktion liest sich ähnlich wie bei Concordia. Wenn du Concordia kennst, findest du es bei der Interaktion vergleichbar?

    Killia ist für mich gefühlt so weit von Concordia weg, dass ich bei der Interaktion kaum einen Vergleich ziehen kann. Bei Concordia hast Du ein eigenes Kartendeck, das Du auch persönlich erweiterst und mehrfach im Spielverlauf nutzt. Da ist die Interaktion darin begründet, dass ich mir wie bei Killia eine spezielle Karte vor den Mitspielern aus der Auslage greife.

    Ansonsten spiele ich bei Killia eher unbeeinflusst von meinen Mitspielern, da es keinen gemeinsamen Spielplan gibt, auf dem wir interagieren könnten. Jeder schippert für sich und baut für sich sein Tableau aus. In Summe ist Concordia wesentlich interaktiver und Killia wesentlich solitärer vom Spielgefühl. Concordia ist da auch konfrontativer, da ich preisgünstige Bauplätze besetze und die nachbauenden Mitspieler mehr zahlen müssen, was in Summe den Unterschied ausmachen kann. Killia kennt keine Konfrontation fernab des Karte wegschnappen.

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    Einmal editiert, zuletzt von ravn (14. Mai 2026 um 12:09)

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  • Mein Erstkontakt mit der Eurogame-Neuheit aus dem PD-Verlag beschreibt eine Geschichte des Scheiterns. Nun wäre es für mich viel zu einfach, mein spielerisches Versagen einem blöden Spieldesign zuzuschreiben. Stattdessen habe ich in meiner mitgespielten Kennenlernpartie ganz viel gemacht, nur wenig davon hat mich in der Endabrechnung auf die Siegerstraße geführt. So bleibt für mich ein arg diffuses Gefühl übrig, die zugrunde liegenden Erfolgsfaktoren noch gar nicht entschlüsselt zu haben. Folgt mir auf meiner Spurensuche der Gründe.

    Die Ameisen von Amyra: An den Siegpunkten vorbeigespielt – Brettspieltag.de

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  • ravn 14. Mai 2026 um 12:12

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  • Lasst Euch von einem farbenfrohen Abenteuer- und Entdeckerspiel in eine fantastische Welt entführen, in der Ihr Eure eigenen Märchen erleben könnt. Die Vielfalt der Möglichkeiten steht dabei im Mittelpunkt, während Ihr Euch auf der Suche nach drei Tugenden begebt. So könnt Ihr Euch in Drachenkämpfen beweisen oder Kameradschaft und Großzügigkeit pflegen. Interessant anders, aber doch vertraut.

    Aufbruch in Brighthelm: Als Habenichts auf zu Abenteuern – Brettspieltag.de

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  • ravn 16. Mai 2026 um 14:44

    Hat den Titel des Themas von „[Brettspieltag.de] Die Ameisen von Amyra: An den Siegpunkten vorbeigespielt (14. Mai)“ zu „[Brettspieltag.de] Aufbruch in Brighthelm: Als Habenichts auf zu Abenteuern (16. Mai)“ geändert.
  • Selbst Schuld und deshalb auch nur einen geringen Vorwurf an das kartengetriebene Politikspiel rund um unsere Demokratie, dem Geschacher um die Macht und ausgehandelte Ministerposter, während Oligarchen ihre ganz eigenen Ziele verfolgen. Die hiermit niedergeschriebene Historie meiner Erstpartie, bei der mal so alles schief lief.

    Dindex: Kläglich an der eigenen Regelerklärung gescheitert – Brettspieltag.de

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  • ravn 19. Mai 2026 um 17:54

    Hat den Titel des Themas von „[Brettspieltag.de] Aufbruch in Brighthelm: Als Habenichts auf zu Abenteuern (16. Mai)“ zu „[Brettspieltag.de] Dindex: Kläglich an der eigenen Regelerklärung gescheitert (19. Mai)“ geändert.
  • Killia kennt keine Konfrontation fernab des Karte wegschnappen

    Ist dieses mehrfach erwähnte Killia ein anderes Spiel als Kilia ? ;) Da schnappt man sich vor allem die besseren Punkte auf dem Ratstableau weg und muss sich daher schon aufmerksam belauern, auch was das Potential unerfüllter Aufträge angeht. Die Kartenauslage ist nur eine Facette - da baue ich meine Engine nach den sich bietenden Möglichkeiten taktisch aus. Anderen was wegschnappen kann mal ein gerne mitgenommener Seiteneffekt sein, aber da kommt ja eh immer was nach. Wer sich flexibel hält, kann damit umgehen, wer nicht, verreißt das Spiel :/

    Freiheit für :lachwein: - "Ein Tag ohne Lachen ist ein verlorener Tag" (Charlie Chaplin)

    180+ Bauanleitungen zu Inserts aus Schaumkern, Kurzspielregeln, Praxis-Tipps, ...

    Einmal editiert, zuletzt von Smuntz (20. Mai 2026 um 08:45) aus folgendem Grund: Typo

  • Selbst Schuld und deshalb auch nur einen geringen Vorwurf an das kartengetriebene Politikspiel rund um unsere Demokratie, dem Geschacher um die Macht und ausgehandelte Ministerposter, während Oligarchen ihre ganz eigenen Ziele verfolgen. Die hiermit niedergeschriebene Historie meiner Erstpartie, bei der mal so alles schief lief.

    https://brettspieltag.de/2026/05/19/din…ng-gescheitert/

    Oh je. Habs mir auf der Messe blind mitgenommen weil ich das Thema zu wichtig finde. Aber noch nicjz gespielt. Hab jetzt etwas Sorge das es doch komplexer ist als gedacht :/

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  • Dindex ist nicht komplex, nur leider aus einer wissenden Sicht in der Spielanleitung beschrieben und bei meiner ersten Regelerklärung half mir die nur begrenzt zum Nachschlagen weiter. Deshalb eigene Kurzregel zum Erklären erstellen, in dem man es vorab für sich simuliert ausprobiert. Da ich das Spiel gerne am Wochenende auf den Tisch bringen möchte, werde ich mich da notgedrungen vorab ransetzen.

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    Einmal editiert, zuletzt von ravn (20. Mai 2026 um 11:06)

  • Dindex ist nicht komplex, nur leider aus einer wissenden Sicht in der Spielanleitung beschrieben und bei meiner ersten Regelerklärung half mir die nur begrenzt zum Nachschlagen weiter. Deshalb eigene Kurzregel zum Erklären erstellen, in dem man es vorab für sich simuliert ausprobiert. Da ich das Spiel gerne am Wochenende auf den Tisch bringen möchte, werde ich mich da notgedrungen vorab ransetzen.

    Ok, verstehe. Ist dann nur schwierig sowas zu machen, wenn man es vorher noch nie mal gespielt hat. Also vorallem nicht korrekt gespielt hat :lachwein:

  • Ebenso könnte ich als zu einfache Ausrede anführen, dass ich nicht der Einzige war, der das Spiel erstmalig dabei hatte.

    Stimmt. Ich hatte mir die Regeln zur Vorbereitung nochmal überflogen, aber eine konkreten Plan wie man es erklären sollte hatte ich auch nicht parat.

    Es ist aber auch wirklich grandios gescheitert.

    Eines, das ich am liebsten ganz schnell vergessen und aus den Köpfen meiner Mitspieler streichen möchte.

    Nein! Heute lache ich darüber. Was ein Zufall!
    Es war ja sogar noch schlimmer wie beschrieben. Die Koalition wurde dir zugestanden mit 4 Ämtern zu 2 Ämtern. Ich bezweifel, dass ich man das so machen sollte. Vermutlich würde ich in der ersten Runde 3 / 3 teilen und der ausgeloste Startspieler bekommt halt das Kanzleramt. Nochmal 2 Regierungspunkte mehr (nicht, dass das relevant gewesen wäre).

    Aber damit nicht genug. Der Koalitionspartner hatte als nur 2 Ämter. Immerhin jene, für die er auch kompetent war.
    Wie hoch ist bitte die Wahrscheinlichkeit, dass alle (gezogenen) Regierungsaufgaben nur genau diese beiden Ämter betreffen!
    (später wurde noch eine Karte als zusätzliche Aufgabe für die Regierung gespielt, aber das war ja dann kein Zufall mehr)
    Nicht nur, dass der Koalitionspartner da als minderer Steigbügelhalter für den Oligarchen dienen musste. Er hat auch noch das meiste abbekommen für die fast schon zwangsweise scheiternde Regierung, die gar nicht genug Handlungsoptionen hatte! :lachwein:


    Das war fast schon maximal schlecht. Würde ich es manipulieren und noch schlechter machen, das einzige was man tun könnte wäre, jeden oligarchische Karten (Stufe 1) ziehen zu lassen. Tatsächlich wurden primär rechtsfeindliche Karten (Stufe 2) gezogen. Das geht also gerade noch ein wenig noch schlimmer. Aber viel Luft nach unten war da nicht mehr!

    Zitat

    Dindex ist nicht komplex, nur leider aus einer wissenden Sicht in der Spielanleitung beschrieben und bei meiner ersten Regelerklärung half mir die nur begrenzt zum Nachschlagen weiter.

    Die Regel ist denke ich ganz gut zum nachschlagen geschrieben aber nur begrenzt hilfreich zum sofort losspielen. Sie ist vollständig und gut strukturiert. Ich muss sie selbst nochmal lesen, aber ich vermute ich würde zur Erklärung tatsächlich einfach in der Aktionsphase starten und die Regierung / Koalition einfach jemandem geben (zur Erklärrunde). Dann erklärt man die Karten, wie man sie spielt und was die Symbolik bedeutet und was Wähler, Stammwähler, Nicht-Wähler und Systemgegner sind und wo der Dindex ist. Einzig die Lupe und das "warum" kann man nicht erklären.
    Die Lupe kann man sofort nachliefern, springt dann aber in der Zugreihenfolge rückwärts. Dann "spielt" man exemplarisch 2-3 Karten und danach beendet man die Runde und zählt aus, zeigt was am Rundenende geschieht und dann auch den Start einer neuen Runde.

    Nur um danach alles wieder zu resetten und mit der ersten echten Runde zu beginnen. Das ist aktuell mein Plan, wie ich es erklären würde. Weil man dann mit dem Kern des Spiels beginnt: den Aktionen.
    Ansonten beginnt man mit einer Koalitionsbildung mit Konsequenzen, die man noch nicht abschätzen kann. Wobei ich fast denke, dass das normalerweise kein großes Problem ist, dann wird die Regierung halt danach abgestraft. Sofern nicht bereits das erste Jahr so katastrophal ist, dass das Spiel beendet wird. :lachwein:


    Trotz alledem, ich denke Dindex ist kein hochstrategisches Spiel und will es auch nicht sein. Aber ich denke weiterhin, dass man damit schon Spaß haben kann und ein Spiel mit (wichtigem?) Realitätsbezug und Verrätermechanismus hat. Zumindest erhoffe ich mir das.
    (Die Hoffnung bezieht sich darauf, dass es nicht allzu hart chaotisch ist, sondern durchaus auch primär auf die Spieler ankommt)

  • Bei meiner Erklärung zu Dindex fehlte vor allem das "warum ich überhaupt etwas mache": Im Kern ganz einfach. Ich möchte möglichst viele 3er-Stapel von Stammwählern generieren, weil die kann man mir nicht so einfach abwerben wie Wähler und erhöhen zudem mein Limit, mit wie vielen Karten ich in eine Runde starte. Je mehr Handkarten, desto größer die Chance, sinnvoll agieren zu können. Je mehr Wähler, desto größer die Chance, stärkste Partei zu werden, um den Auftrag zu bekommen, eine Regierung für die Runde zu bekommen. Weil fast nur in der Regierung macht man Punkte (über Regierungsposten) und das will man als Demokrat. In der Aktionsphase versuche ich dann, mehr Wähler zu bekommen und/oder Wähler in Stammwähler umzuwandeln. Während ich als Oligarch dafür sorge, dass der Demokratie Index sinkt, indem ich viele 3er-Stapel von Systemgegnern in der Tischmitte versammele, aber anfangs nicht zu auffällig, um nicht offen ausgegrenzt zu werden.

    Wird Zeit für ne Revanche-Partie.

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    2 Mal editiert, zuletzt von ravn (20. Mai 2026 um 22:05)

  • Komm mir nicht mit diesen alten Schinken an. In Zeiten, in denen selbst die Neuheit vom letzten Spielejahrgang schon alter und geschmolzener Schnee von vorgestern ist, springen wir mal eben 1976 Jahre zurück. Schon damals hat sich so mancher seine freie Zeit mit einem entspannten Brettspiel vergnüglicher gemacht.

    Tabula: Spielen zu Zeiten des römischen Kaisers Claudius – Brettspieltag.de

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  • ravn 24. Mai 2026 um 18:53

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  • Es gibt so manche Spiele, die in einer Erstpartie mal so gar nicht zünden. Als langweilig und spannungsarm abgestempelt und mit vielen Fragezeichen auf meiner Stirn, weil Autor und betreuender Redakteur zu den ganz Großen in der Branche gehören. Zudem bei einem Verlag veröffentlicht, der den Qualitätsbegriff für Kennerspiele neu definiert hat in der Vergangenheit. Inzwischen weiß ich für mich, dass ich mich im Ersteindruck mächtig geirrt habe, obwohl wir alles richtig gespielt hatten.

    The Druids of Edora: Eurogame-Liebe erst im zweiten Anlauf – Brettspieltag.de

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  • ravn 28. Mai 2026 um 00:40

    Hat den Titel des Themas von „[Brettspieltag.de] Tabula: Spielen zu Zeiten des römischen Kaisers Claudius (24. Mai)“ zu „[Brettspieltag.de] The Druids of Edora: Eurogame-Liebe erst im zweiten Anlauf (28. Mai)“ geändert.
  • Hallo,

    das ging mir schon mit dem Proto so und muss jetzt dem Redakteur für das Vertrauen in das Spiel dankbar sein. ;)

    Zu zwot skalieren wir nochmal on top - indem wir das Spielfeld um drei Tafeln reduzieren (nicht das Portal), drei Aktionen pro Kultstätte. Lediglich die Steintafeln für drei Startplätze und zwei Dolmen legen wir beiseite. Ist eine Variante - auf BGG gefunden.

    Bastelprojekt für einen Rahmenbinder

    widow_s_cruse
    1. Februar 2026 um 13:14


    Liebe Grüße

    Nils (der zweiten Partie nicht überdrüssig.)

    2 Mal editiert, zuletzt von widow_s_cruse (28. Mai 2026 um 09:41)

  • Manche Spiele tragen einen erklärenden Zusatz im Titel, der Erwartungen weckt. Unter einem Musikquiz, bei dem wir selbst die Fragen stellen, hatte ich mir allerdings ein wenig mehr versprochen. Mehr als nur von einer vorgegebenen Karte genau diese Fragen vorzulesen und einem Mitspieler zu stellen. Angespielt haben wir es auf der Spiel DOCH! 2026 in Dortmund trotzdem.

    Chartbreak: Kreativität ist hier leider doch nicht gefragt – Brettspieltag.de

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  • ravn 29. Mai 2026 um 23:59

    Hat den Titel des Themas von „[Brettspieltag.de] The Druids of Edora: Eurogame-Liebe erst im zweiten Anlauf (28. Mai)“ zu „[Brettspieltag.de] Chartbreak: Kreativität ist hier leider doch nicht gefragt (30. Mai)“ geändert.
  • Und, wie war's?

    Die Index-Viererrunde über die mittlere Distanz (die ich auch anstatt der kurzen Spieldauer im Setup empfehlen kann) hat durchaus Spaß gemacht. Allerdings hatte sich der Oligarch durch ein Verständnisfehler selbst verraten und dann war es ein einfaches, die Partie für die Demokraten nach Hause zu tragen. War aber trotzdem knapp, weil die Demokratie zu kippen drohte, da die Opposition an die Macht wollte und deshalb einige Aktionen ausgespielt hat, um zum eigenen Vorteil Wählerstimmen zu bekommen. Der nur wer zur Regierung gehört, kann überhaupt Regierungspunkte (= Siegpunkte) machen. Im Kern lebt das Spiel von seinen Aktionen und dem Mitspielerwillen, diese Aktionen auch thematisch ausspielen zu wollen. Weil rein auf den mechanischen Kern reduziert, weil man zu wenig am Thema interessiert ist, bleibt dann nur ein Umverteilen und Stimmkarten und ein Auf und Ab des Demokratieindex übrig. Braucht somit eine Runde, die sich bewusst Zeit für die Flavourtexte lassen mag und das Thema erleben möchte. Erwartet also kein Euro-Optimierspiel, sondern eher ein thematisches Tauziehen an der Grenze zum Zerfall der demokratischen Ordnung.

    Meine Spielehilfe hat (mir) geholfen. War allerdings fast schon zu lang und umfangreich, weil ich da alles unterbringen wollte. Werde ich die Tage noch optimieren, in bunt gestalten und durch Icons ergänzen.

    Die Tabula-Kennenlernpartie zu viert war dann am Ende etwas langatmig, sodass wir die auf dem SpieleWahnsinn abgebrochen hatten. Weil Richtung Endspiel gab es nur wenige Felder, die man überhaupt per Würfelwurf erreichen konnte, was das zu einem zu zähen Glücksspiel gemacht hat. Im Zweifel auf x Züge spielen und dann abrechnen, wie viele Steine man in den letzten Sektor gebracht hat.

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  • Ein wahres Wohlfühlspiel. Wir sitzen gemeinsam mit bis zu vier Spielern an einem Spieltisch, aber jeder spielt für sich alleine. Zeitgleich ist es ein Wettlauf, möglichst zwölf in Zusammenspiel mächtige Kreaturen auszuspielen, um nach zwölf Tagesreisen die ferne Stadt Asteern zu erreichen. Meine Anspielsession auf dem SpieleWahnsinn 2026 in Herne hat mich so überzeugt, dass nun die eigene Auspacksession folgt.

    Kreaturen Karawane: Gleichzeitig per Würfel durch Arzium – Brettspieltag.de

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    Einmal editiert, zuletzt von ravn (3. Juni 2026 um 01:46)

  • ravn 3. Juni 2026 um 01:47

    Hat den Titel des Themas von „[Brettspieltag.de] Chartbreak: Kreativität ist hier leider doch nicht gefragt (30. Mai)“ zu „[Brettspieltag.de] Kreaturen Karawane: Gleichzeitig per Würfel durch Arzium (03. Juni)“ geändert.
  • Manche Geschicklichkeitsspiele haben eine Einstiegshürde, die Erstspieler klar von Experten trennt und eventuell sogar den Spielspaß verleidet. Das über 22 Jahre alte Einsteiger-Spiel von Randy Nash ist da eine willkommene Ausnahme und deshalb eine Bereicherung für alle, die an diesem Genre Gefallen finde – besonders in großer und entspannt-launiger Runde empfohlen.

    Tumblin-Dice: Geschick trifft auf Glück im Würfelschnipp – Brettspieltag.de

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  • ravn 4. Juni 2026 um 15:53

    Hat den Titel des Themas von „[Brettspieltag.de] Kreaturen Karawane: Gleichzeitig per Würfel durch Arzium (03. Juni)“ zu „[Brettspieltag.de] Tumblin-Dice: Geschick trifft auf Glück im Würfelschnipp (04. Juni)“ geändert.
  • Oh, jetzt werden aber die ganz alten Klassiker ausgegraben. Tumblin' Dice ist großartig. Außer in der Mini-Version von Ferti...

    Von Eagle-Gryphon gab's sogar mal zusätzliche Würfel für bis zu 8 Spieler - was dem ohnehin in seinem Chaos am lustigsten - definitiv nicht schadet.

    Einmal editiert, zuletzt von Imagine (5. Juni 2026 um 11:56)

  • Alea-Spiele mit internationalem Titel sind spätestens seit The Druids of Edora keine Besonderheit mehr. Hier wurde sogar auf die Erklärspalte der Anleitung verzichtet und das zugrunde liegende Thema hätte ich eher nicht beim eher biederen Ravensberger Mutterhaus vermutet. Dahinter steht der Dominion-Erfinder, der hier ganz viel fernab sämtlicher Eurogame-Konventionen wagen kann – mit Erfolg.

    Kein gewöhnliches Alea Eurogame: Moon Colony Bloodbath – Brettspieltag.de

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  • ravn 8. Juni 2026 um 18:28

    Hat den Titel des Themas von „[Brettspieltag.de] Tumblin-Dice: Geschick trifft auf Glück im Würfelschnipp (04. Juni)“ zu „[Brettspieltag.de] Kein gewöhnliches Alea Eurogame: Moon Colony Bloodbath (08. Juni)“ geändert.
  • Hier wurde sogar auf die Erklärspalte der Anleitung verzichtet

    Der Fakt ist ja unstrittig, aber es fehlt die Einordnung ;)
    Meine persönlichen Meinung nach war das kein Gewinn: ganz im Gegenteil. Die typische Alea Redaktion hätte ich zugetraut die Anleitung noch etwas runder zu machen: schade, dass das nicht geschehen ist.

  • Die Einordnung dazu fängt schon in meinem Artikel zum vorab gespielten Alea-Spiel an und greife ich hier erneut auf: "Alea stand für spielmechanische Qualität und ein Regelwerk, das nicht nur keine Fragen offen ließ, sondern auch die Randspalte mit der eingebauten Kurzregel in die Brettspielwelt einführte."

    In The Druids of Edora war die noch vorhandenen, wenn auch nicht durchgängig. Hier bei Moon Colony Bloodbath wurde hingegen die Struktur der englischsprachigen Originalversion von Rio Grande Games übernommen, weil es nur eine Lokalisierung ist. Jip, diese Einordnung einer Lokalisierung fehlt.

    Ist das hier das erste Alea Spiel, das nicht ursprünglich direkt bei Alea entstanden und veröffentlicht wurde? Würde erklären, warum es für mich wie ein Fremdkörper der Reihe wirkt.

    Content-Nachschlag gefällig? Brettspieltag.de – Das Tagebuch der entspannten Brettspiele

  • Ist das hier das erste Alea Spiel, das nicht ursprünglich direkt bei Alea entstanden und veröffentlicht wurde?

    Auch Propolis hat das Alea Label. Welches der beiden früher erschien, weiß ich nicht. Vielleicht kamen sie auch gleichzeitig raus!?

    André Zottmann / Thygra Spiele - u. a. für Pegasus Spiele tätig
    Ich gebe hier generell immer meine eigene, ganz persönliche Meinung von mir.

    Friendly Reminder (for me and for you)

  • Vorzeitig lösen oder weiterspielen? Nur einer von uns kann gewinnen. Die Spannung liegt knisternd in der Luft oder verflüchtigt sich, wenn eine Partie in ratlose Überlänge geht und jeder am Tisch nur noch auf den entscheidenden Hinweis wartet. Wer zu lange wartet und zudem nichts wagt, der hat hier allerdings keine Chance.

    Der konfrontative Bruder von Bomb Busters: Got Five! – Brettspieltag.de

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  • ravn 9. Juni 2026 um 18:21

    Hat den Titel des Themas von „[Brettspieltag.de] Kein gewöhnliches Alea Eurogame: Moon Colony Bloodbath (08. Juni)“ zu „[Brettspieltag.de] Der konfrontative Bruder von Bomb Busters: Got Five! (09. Juni)“ geändert.