Kavango von Mazaza Games

  • Funding Start
    21. September 2023
    Funding Ende
    19. Oktober 2023

    Hallo zusammen,

    hat sich jemand zufälligerweise schon mit diesem Spiel beschäftigt: Kavango by Mazaza Games — Kickstarter

    Ich persönlich finde, es sieht echt toll aus und hat einen interessanten Mechanismus.

    Leider ist es in der Kampagne nur auf Englisch, aber zumindest die Anleitung soll es auf Deutsch geben und eventuell auch eine Übersetzung zu den sprachabhängigen Karten.

    Und ich glaube man kann einiges sparen, wenn man sich zu Viert oder Zehnt (nur Retailer?) zusammen tut.

    Hat wer von euch vielleicht Interesse?

    Einmal editiert, zuletzt von Mister T (25. September 2023 um 13:43)

  • Wir haben das Spiel auf der Messe mit einem fremden Paar anspielen können und ein paar nette Worte mit Matt Brown, dem (Co) Autor gewechselt. Die Co Autorin Zara Reid war leider nicht da.

    Das Spiel hat uns sehr gefallen. Es ist ein Tableau-Builder mit Drafting und einer Semi-Kooperativen Komponente.

    Das Ziel ist es ein Reservat aufzubauen. Dazu haben wir vor uns ein leeres Tableau mit 24 Kartenplätzen (3x8) und zusätzlichen 3 "Sanctuary" Plätzen rechts.
    Oben auf dem Tableau gibt es 4 Nahrungsressourcen (Fisch, Gräser, Bäume, Insekten) von denen zwei bereits mit einem Symbol fest vorhanden sind. Alle weiteren müssen später mit untergeschobenen Karten erzeugt werden.

    Es werden Karten mehrerer Kategorien (Nahrung, Tiere, Aktion) auf die Hand gezogen. Dann wählt man eine Karte aus die man spielen möchte.
    Alle decken ihre gewählte Karte gleichzeitig auf und geben die restlichen Karten weiter.

    je nachdem welche Karte man ausspielt kann man entweder

    • eine Futterkarte oben links unterschieben um so das Futterangebot im Reservat zu vergrößern
    • ein Tier auf einem der drei "Sanctuary" Plätze "parken"
    • eine Aktion ausspielen - die Aktionen können sein ein Tier aus dem eigenen Sanctuary mit einem Tier von einem anderen Tableau zu tauschen, eine Bonuskarte erhalten etc.
    • diverse andere Aktionskarten

    Wenn das Reservat die Bedingungen eines Tieres im Sanctuary erfüllt (Futterart und -menge oben links, Protection-Status, andere Tiere usw.) wird das Tier automatisch ins Reservat entlassen.

    Nach dem Ausspielen der Karten und Ausführen der ggf. entstehenden Folgeaktionen kann man Geld investieren, um entweder das eigene Reservat aufzuwerten, Bonuskarten zu kaufen oder den weltweiten Klima- (und damit Artenschutz) zu unterstützen. Der weltweite Klima- und Artenschutz ist die Semi-Kooperative Komponente: Viele Tiere erfordern einen Mindestlevel auf dieser Skala, alleine kann man den Level aber nicht erhöhen, da müssen mehrere zusammen einzahlen.

    Wir haben nur einen kleinen Teil der möglichen Bonus- und Aktionskarten gesehen, aber das was wir gespielt haben hat bereits Spaß gemacht.

    Jedes Tier hat eigene Anforderungen wie die genannten Ausbaustufen des Reservats, Schutzstatus, weltweiter Klimaschutz sowie das Nahrungsangebot im Reservat. So sind nicht nur die vier Futterarten oben links relevant, sondern auch die Tiere selbst. Ein Tier frisst Kröten, die gibt es nicht als Futter oben links, d.H. ich muss vorher irgendeine Krötenart in mein Reservat auswildern um diese Bedingung zu erfüllen.

    Punkte gibt es sowohl als Sofortpunkte für bestimmte Aktionen und am Ende für Artenvielfalt im eigenen Reservat und den Punktewert der Tiere, dazu gibt es wohl noch persönliche Ziele etc.

    Durch das Drafting und dadurch das viele Aktionen parallel gespielt werden können haben wir die erste Runde zu viert inkl. Erklärung in unter einer Stunde gespielt, mit etwas Downtime weil wir für Zwischenfragen auf den Autor zurückgreifen mussten, der natürlich auch mit anderen Besuchern gesprochen hat.

    Der Semi-Kooperative Teil hält sich imho sehr zurück, man muss halt das gemeinsame Ziel Klima- und Artenschutz finanziell stemmen, und da jeder darauf angewiesen ist, ist die eigene Spielweise auch nicht komplett davon abhängig. Möglicherweise zögert mal einer seine Zahlung hinaus, aber das ist kein Showstopper. Das Drafting ist angenehm, weil man nach einem Durchgang weiß was an Tieren und Futter im Umlauf ist, die Gewichtung und Verteilung ändert sich von Runde zu Runde.

    Was mir sehr positiv aufgefallen ist: Der Autor hat erzählt dass er selber in Afrika im namensgebenden Kavango-Zambesi-Reservat die Fotos von den Tieren gemacht und die Karten illustriert hat... was er NICHT erzählt hat: Das er und seine Mitautorin Zara Reid aktiv in Afrika in entsprechenden Projekten gearbeitet haben und 20% der Erlöse aus dem Spiel drei ausgewählten Tier- und Naturschutzorganisationen in Afrika spenden.

    Wir hatten uns schon gefragt welchen Hintergrund seine Begeisterung hat, aber an dem Tag dann doch keine Zeit das zu erörtern. Ich fand es aber angenehm dass er nicht mit dieser Spende Werbung bei uns gemacht hat weil ich dadurch nicht das Gefühl hatte ich muss das jetzt kaufen um was gutes zu tun, sondern meine Entscheidung rein von dem Spiel abhängig gemacht habe.

    Wir haben dann direkt am Stand online das Spiel mit Messerabatt bestellt. Wenn es kommt werde ich versuchen einen Spielbericht zu schreiben.

    Liebe Grüße

    Cal

    „Das einzige was es zu bekämpfen gibt, ist der nach Kampf strebende Geist in uns.“

    Ō Sensei Ueshiba Morihei

    Einmal editiert, zuletzt von Calredon (8. Oktober 2024 um 09:50)

  • Wir haben das Spiel gestern bekommen und direkt gespielt.

    Worum geht es:

    Wir entwickeln ein Naturschutzgebiet für Tiere und erfpllen dabei die Forschungsaufträge der Geldgeber.
    Gleichzeitig müssen wir das Schutzniveau unseres Reservats in den Bereichen Lebensraum & Wilderei erhöhen und gemeinschaftlich in den Klimaschutz einzahlen.

    Spielablauf:

    Zu Spielbeginn erhalten wir etwas Startkapital, zwei Tiere in unsere Auffangstation und eine Spezialistin, die uns dauerhaft einen einzigartigen Bonus verleiht sowie ein persönliches Tableau, welches einen bestimmten Landschaftstyp repräsentiert und von den 4 verschiedenen "Grundfuttersorten" ("Producer") jeweils zwei mit dem Wert 1 aufgedruckt hat.

    Gespielt wird über drei Runden mit jeweils 10 Zügen.
    Es wird überwiegend gleichzeitig gespielt, weswegen die einzelnen Züge eher kurz ausfallen und eine Runde auch nicht so lang ist.

    Am Anfang jeder Runde werden abhängig von der Spielerzahl pro Person jeweils 12-15 Karten ausgeteilt - darunter sind einige wenige Aktionskarten und überwiegend Tierkarten.

    In einem Spielzug wählen wir simultan aus unserer Kartenhand exakt 1 Karte aus und spielen diese dann aus. Aktionskarten werden sofort ausgeführt, wobei über eine jeder Kartenhand zugeordnete Zählkarte die Reihenfolge bestimmt wird, da wir ja generell "simultan" spielen.
    Tierkarten spielen wir entweder direkt auf unser Tableau (24 Kartenslots) wenn wir die Bedingungen erfüllen oder in unsere "Auffangstation" ("Sanctuary"), das sind 3 Slots am rechten Rand unseres Tableaus wenn eine oder mehrere Bedingungen noch nicht erfüllt sind. Futter (die "Producer" Gräser, Bäume, Wirbellose und Fische) werden oben Links unter die jeweils aufgedruckten Symbole des Tableaus geschoben um ihren Wert zu steigern.

    Es ist möglich Kettenzüge zu erhalten, wenn z.B. durch das ausspielen eines kleinen Säugetieres die Voraussetzung für einen Raubvogel erfüllt wird, der dann automatisch aus der Auffangstation in unser Naturschutzgebiet ausgewildert wird und damit seinerseit eine fehlende Bedingung für ein weiteres Tier in der Auffangstation erfüllt .....

    Danach prüfen alle ob sie einen der 4 zu Rundenbeginn ausgelegten Forschungsaufträge erfüllen können - jeder Forschungsauftrag hat 3 Stufen und wir entscheiden, welche davon wir erfüllen, dafür erhalten wir Geld und Punkte, die wir direkt auf der Punkteleiste abtragen.

    Nach oder vor der Forschung können wir noch Geld ausgeben welches wir durch Forschungsaufträge oder Aktionskarten erhalten um entweder das Schutzniveau unseres Naturschutzgebietes, den Schutz vor Wilderern oder den internationalen Klimaschutz zu unterstützen. Außerdem können wir spezielle Wiederansiedlungskarten kaufen mit denen wir eine der vier Grundfutterarten unseres Reservats weiter verstärken können.

    Der Zug ist vorbei und man reicht seine Handkarten inkl. der zugeordneten Zählkarte nach links weiter.
    Die Runde endet wenn man nur noch 2 bzw. 5 Karten auf der Hand hat.

    Nun werden alle Forschungsaufträge abgeräumt und die Handkarten abgeworfen.
    Für die nächste Runde werden neue, stärkere Forschungaufträge ausgelegt und neue Handkarten verteilt. Hier kommen nun größere Tiere ins Spiel, die mehr Punkte bringen, aber auch höhere Anforderungen stellen.

    Nach der dritten Runde endet das Spiel.
    Punkte gibt es dann für die drei Naturschutzpreise, sofern an sie erfüllt (Biodiversität, Klimaschutz, Schutzstatus), pers. Zielkarten sofern man sie nutzt und natürlich für die Tiere im eigenen Naturschutzgebiet.

    Wie hat es uns gefallen?

    Kurz: Sehr gut!

    Es ist ein eher einfaches Spiel was die Regeln angeht und auch das Spiel selber ist keine Raketenwissenschaft. Unsere Erstpartie gestern endete mit einer Punktedifferenz von 12 Punkten zwischen Platz 1. mit 117 Punkten und Platz 3 mit 105 Punkten, und meine Frau, mein Sohn und ich sind unterschiedlich "spielstark".

    Man kann und muss planen und umsichtig agieren - jedes Tier hat Anforderungen:

    Die Grundfutterarten Gräser, Bäume, Wirbellose und Fisch müssen in einer bestimmten Menge (Stärke) vorhanden sein, z.B. "2x Gräser & 2x Bäume" für die Pferdantilope. Viele Tiere benötigen darüber hinaus aber auch andere Tiere als Beute, z.B. braucht man für bestimmte Schlangen neben dem Grundnahrungsmittel "Fisch" auch kleine Säugetiere.
    Zusätzlich fordern die Tiere unterschiedliche Kombinationen von Schutzniveaus, z.B. Lebensraum 2 und Schutz vor Wilderei 3, oder Umweltschutz 1 und Lebensraum 3.

    Die später auftauchenden (Raub-)Tiere die mehr Punkte geben fordern dann auch z.B. neben 1x Gräsern noch 3x große Säugetiere.

    Gleichzeitig sollte man nicht zu sehr planen, da gut 25% der Punkte im Spiel selber durch Forschungsaufträge gesammelt werden - die werden jede Runde neu und zufällig aufgedeckt, d.H. es ist absolut nicht planbar ob man alle 12 Forschungsaufträge des Spiels überhaupt erfüllen kann - so hatten wir in der letzten Runde einen Auftrag, bei dem Tiere gewerten wurden, die "Bäume" in ihren Anforderungen stehen hatten. Davon hatte ich nur sehr wenige und habe daher nur 1 lausigen Punkt bekommen.

    Das kann man als Schwäche des Spiels betrachten, da es hier rein vom Glücksfaktor abhängt, ob im späteren Verlauf die passenden Forschungsaufträge kommen oder nicht. Andererseits hat man so viel Flexiblität, dass es meistens möglich ist, wenigstens einen Punkt bei den Forschungsaufträgen zu machen. Zudem wird das Spiel dadurch familientauglich, ich würde es zumindest dort zuordnen.

    Thematisch betrachtet ist das Spiel gut umgesetzt, man merkt dass Matt Brown und Zara Reid "vom Fach" sind. In der Anleitung finden sich immer wieder kurze Erklärungen z.B. zu der Bedeutung von Forschungsaufträgen, welche von den Sponsoren erteilt werden und so auch im echten Leben Geld bringen um solche Projekte zu betreiben.

    Das Artwork der Karten ist sehr schön, ähnlich wie bei Flügelschlag finden wir am unteren Kartenrand einen informativen Flufftext zu dme jeweiligen Tier.

    Das Material der Deluxe-Edition ist wertig und das gesamte Spiel ist schön gestaltet, von den Hintergründen der Playerboards über die Muster auf den Kartenrückseiten bis hin zu den Stoffbeuteln, die wohl auch traditionelle Muster aus Namibia (?) zeigen.

    Bilder habe ich leider vergessen, reiche ich nah wenn ich es beim nächsten mal nicht wieder vergesse...

    Liebe Grüße

    Cal

    „Das einzige was es zu bekämpfen gibt, ist der nach Kampf strebende Geist in uns.“

    Ō Sensei Ueshiba Morihei

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  • Wir haben das Spiel auf der Messe mit einem fremden Paar anspielen können und ein paar nette Worte mit Matt Brown, dem (Co) Autor gewechselt. Die Co Autorin Zara Reid war leider nicht da.

    Ich glaube wir waren das fremde Paar (habe mich in deinem Post zur Spiel wiedergefunden), hat Spaß gemacht mit euch. :)

    Uns hat das Spiel auch gut gefallen, wir haben uns allerdings später gefragt wie es mit der Wiederspielbarkeit aussieht. Wir sind zu viert ja schon durch recht viele Karten gegangen und die Ausgangssituation ist immer die gleiche. Ob sich das nicht relativ schnell abnutzt? Die Spielpläne waren mir auch etwas zu einfach gestaltet, das machen die meisten Spiele heutzutage besser. Da merkt man wahrscheinlich doch, dass das ein Erstlingswerk ist und kein Verlag involviert war. Nichtsdestotrotz war der Autor total sympathisch und die Story hinter dem Spiel ist natürlich einfach toll. Ein wichtiges Thema und die beiden haben das schön in ein Brettspiel verpackt.

    Allerdings haben wir zufällig eine Woche später das originale 7 Wonders gespielt und waren sehr überrascht, dass viele Mechanismen 1:1 identisch waren. Jeder startet mit einem Board, was bestimmte Startressourcen hat, in seinem Zug sucht man sich eine Karte aus die man spielt und gibt den Rest weiter an den nächsten Spieler. Ressourcen müssen nur ausliegen um Karten spielen zu können und werden nicht verbraucht. Das scheint eine sehr starke Inspiration gewesen zu sein. Jemand auf BGG schrieb "7 Wonders trifft Flügelschlag", er hat nicht unrecht.

  • Ich glaube wir waren das fremde Paar (habe mich in deinem Post zur Spiel wiedergefunden), hat Spaß gemacht mit euch.

    Danke, das gebe ich gerne zurück :D

    Uns hat das Spiel auch gut gefallen, wir haben uns allerdings später gefragt wie es mit der Wiederspielbarkeit aussieht. Wir sind zu viert ja schon durch recht viele Karten gegangen und die Ausgangssituation ist immer die gleiche. Ob sich das nicht relativ schnell abnutzt?

    Die Wiederspielbarkeit ergibt sich für mich aus der Herausforderung in jedem Spiel eine andere Kombination von Forschungsaufträgen, Experten und Zielkarten (haben wir auf der Messe glaube ich gar nicht gehabt...) zu haben und "das beste daraus zu machen" ... :)

    Die Wiederspielbarkeit ist imho nicht so hoch wie bei Flügelschlag oder 7 Wonders, um mal bei den beiden zu bleiben - dafür spielt zu viel Zufall mit und ich habe keine Effekte, bei Kavango kann man nicht so gut wie bei 7 Wonders oder bei Flügelschlag gezielt eine Strategie ausprobieren. Dafür ist es allerdings ähnlich wie 7 Wonders recht fluffig zu spielen da ja vieles parallel abläuft, aber im Gegensatz zu 7 Wonders muss ich mich bei Kavango in jeder Runde auf vier neue Forschungsprojekte einstellen, was das Spiel letztlich zu einem Puzzle macht.

    Die Spielpläne waren mir auch etwas zu einfach gestaltet, das machen die meisten Spiele heutzutage besser. Da merkt man wahrscheinlich doch, dass das ein Erstlingswerk ist und kein Verlag involviert war.

    Die Spielpläne sind sehr dezent, das stimmt, aber mir ist zuhause erst aufgefallen dass alle 5 Pläne unterschiedlich sind, nicht nur bei den Startressourcen und farblich, sondern auch komplett andere Landschaftstypen mit unterschiedlicher Flora & Fauna zeigen. Im Endeffekt aber fast egal, da man die zum Spielende eh fast komplett mit Tieren zugekleistert hat :)

    Aber man merkt dass an der einen oder anderen Stelle etwas Feinschliff fehlt, z.B. bei der Art wie man die Spielzüge zählt - einen Spielzugmarker gibt es nicht, weil man in den Testspielen gemerkt hat dass die Leute den eh immer vergessen. Also haben sie ihn ganz weggelassen und verlassen sich darauf, dass man schon merkt dass bei 12 (oder 15) Handkarten 10 Züge um sind, wenn man nur noch 2 (oder 5) Karten auf der Hand hat. Das hätte eine Redaktion ggf. eleganter gelöst.

    Allerdings im Gegensatz zu vielen anderen Erstlingswerken ist Kavango tatsächlich ohne Probleme spielbar und imho besser als so manches "professionell" veröffentlichte Spiel.

    Allerdings haben wir zufällig eine Woche später das originale 7 Wonders gespielt und waren sehr überrascht, dass viele Mechanismen 1:1 identisch waren. Jeder startet mit einem Board, was bestimmte Startressourcen hat, in seinem Zug sucht man sich eine Karte aus die man spielt und gibt den Rest weiter an den nächsten Spieler. Ressourcen müssen nur ausliegen um Karten spielen zu können und werden nicht verbraucht. Das scheint eine sehr starke Inspiration gewesen zu sein. Jemand auf BGG schrieb "7 Wonders trifft Flügelschlag", er hat nicht unrecht.

    Ich glaube die Ähnlichkeit zu Flügelschlag basiert überwiegend auf der Optik - wir legen Tiere auf ein Raster, das war es aber weitestgehend. Spielerisch ist Flügelschlag schon etwas ganz anderes. Es erinnert mich nur ganz entfernt an 7 Wonders, da wir da einen ganz anderen Schwerpunkt haben - Drafting gibt es in vielen Spielen, und ausliegende sich nicht verbrauchende Ressourcen haben wir in vielen Deck- & Enginebuildern.

    Liebe Grüße

    Cal

    „Das einzige was es zu bekämpfen gibt, ist der nach Kampf strebende Geist in uns.“

    Ō Sensei Ueshiba Morihei

  • Die Wiederspielbarkeit ergibt sich für mich aus der Herausforderung in jedem Spiel eine andere Kombination von Forschungsaufträgen, Experten und Zielkarten (haben wir auf der Messe glaube ich gar nicht gehabt...) zu haben und "das beste daraus zu machen" ... :)

    Ja ich glaube die Zielkarten haben wir tatsächlich bei der Messe nicht gehabt, das bringt natürlich nochmal mehr Abwechslung und Strategie rein. Gute Info.

    Allerdings im Gegensatz zu vielen anderen Erstlingswerken ist Kavango tatsächlich ohne Probleme spielbar und imho besser als so manches "professionell" veröffentlichte Spiel.

    Ich hoffe es klang jetzt nicht zu negativ, Kavango ist definitiv kein schlechtes Spiel. Es hat sich in unserer Partie auf der Messe ja schon sehr zackig und flüssig gespielt, durch das gleichzeitige Ausspielen der Karten hat man quasi keine Downtime und die Regeln waren im Grunde auch sehr intuitiv. Denke schon, dass hier viele auf ihre Kosten kommen werden.

    Für uns war es am Ende ein wenig zu seicht und für das gebotene auch etwas zu teuer. Würde aber nicht ausschließen, dass es noch den Weg in unsere Sammlung findet, wenn irgendwann eine günstigere Essential Edition rauskommt.

  • Ich hoffe es klang jetzt nicht zu negativ, Kavango ist definitiv kein schlechtes Spiel. Es hat sich in unserer Partie auf der Messe ja schon sehr zackig und flüssig gespielt, durch das gleichzeitige Ausspielen der Karten hat man quasi keine Downtime und die Regeln waren im Grunde auch sehr intuitiv. Denke schon, dass hier viele auf ihre Kosten kommen werden.

    Für uns war es am Ende ein wenig zu seicht und für das gebotene auch etwas zu teuer. Würde aber nicht ausschließen, dass es noch den Weg in unsere Sammlung findet, wenn irgendwann eine günstigere Essential Edition rauskommt.

    Nee, das klang nicht zu negativ, ist ja völlig berechtigt.

    Wenn sie eine Retailverson bringen sollte sie deutlich günstiger zu haben sein.

    Liebe Grüße

    Cal

    „Das einzige was es zu bekämpfen gibt, ist der nach Kampf strebende Geist in uns.“

    Ō Sensei Ueshiba Morihei

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  • Allem Anschein nach kommt die deutsche Retail bei Schmidt mit einem UVP von 55 € raus.

    Und da isses:

    Kavango, Familienspiel
    Familienspiel Erfolgreicher Kickstarter Naturschutz und Artenvielfalt in der Kavango-Region Umweltfreundlich in Deutschland produziert…
    www.schmidtspiele-shop.de

    Sie haben auf jeden Fall die Playerboards überarbeitet, die Regeln sind noch nicht online, aber ich denke sie werden da auch nochmal redaktionell nachgearbeitet haben.

    Liebe Grüße

    Cal

    „Das einzige was es zu bekämpfen gibt, ist der nach Kampf strebende Geist in uns.“

    Ō Sensei Ueshiba Morihei

  • Gibt es schon bei bol und bücher.de günstiger!
    Bei bol bestellt, leider kam es total angedätscht an X(, da das Spiel in einer überdimensionierten Schachtel
    ohne Füllmaterial herumfliegen konnte. Nur als Vorwarnung für Besteller!

    Ich habe exakt die gleiche Erfahrung gemacht, zum Glück war aber nur eine Ecke etwas abgeschabt. Der Preis bei Bol war mit 33,99 Euro aber einfach unschlagbar.

  • Allem Anschein nach kommt die deutsche Retail bei Schmidt mit einem UVP von 55 € raus.

    Und da isses:

    https://www.schmidtspiele-shop.de/kavango-familienspiel

    Sie haben auf jeden Fall die Playerboards überarbeitet, die Regeln sind noch nicht online, aber ich denke sie werden da auch nochmal redaktionell nachgearbeitet haben.

    Die Spielanleitung ist bereits beim Verlag zu finden:
    https://www.schmidtspiele.de/files/Retail/72dpi_PNG/49466_Kavango_D.pdf

    In der deutschen Ausgabe haben alle 300 Karten einheitlich das Format 63 x 88 mm, dafür gibt es kein Material für eine fünfte Mitspielerin. Die Playerboards wurden in der Tat abgewandelt. Für die Spielenden sind es dennoch Double Layer Boards. Das gemeinschaftliche Board ist aber nur einlagig mit Ausstanzungen.

  • Die Spielanleitung ist bereits beim Verlag zu finden:

    Danke, als ich heute früh auf der offiziellen Seite des Spiels bei Schmidt auf den Button "Anleitung" geklickt habe wurde nur ein Bild des Spiels angezeigt, ich dachte das sei ein Platzhalter und die Anleitung kommt erst später :D

    Liebe Grüße

    Cal

    „Das einzige was es zu bekämpfen gibt, ist der nach Kampf strebende Geist in uns.“

    Ō Sensei Ueshiba Morihei

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  • Wir haben Kavango auf der Spiel gekauft von Schmidt Spiele. Ich wunder mich nur darüber, aus welchem Grund ich meine ausgespielten Tiere erst am Ende des Spiels werten soll. Gibt es dafür irgendeine sinnvolle Erklärung? Ich empfand es eher als lästig am Ende des Spiels alle Punkte der ausgespielten Tiere zusammenzuzählen. Da kommen ja durchaus relevante Punktemengen zusammen, so dass man überhaupt gar nicht abschätzen kann, wer aktuell in Führung ist (ohne viel nachzurechnen). Oder ist das genau das Ziel? Soll das Spiel knapp aussehen, obwohl ein Spieler bereits 70 Punkte Vorsprung hat?

  • Über den Zeitpunkt der Punktevergabe habe ich mir keine Gedanken gemacht. Mich hat die ultra kleine Darstellung auf den Tierkarten der für die Zielkarten wichtigen Merkmale gestört. Ich erkenne zwar auf den Karten, ob da ein Paar abgebildet ist, aber um flink und giftig zu erkennen, muss ich doch auf das Symbol achten. Und da bin ich in einem Alter, wo das auch mit Brille sehr schwierig ist bei der Größe (von "Größe" kann man eigentlich nicht sprechen) der Abbildung.

    ABER: ich habe meinen absoluten Nichtspieler Ehemann gezwungen, am Wochenende eine Partie zu spielen. Er spielt sonst nur im Urlaub mir zuliebe, aber da kommen nur Qwixx, Trails of Turcana, twenty one und Qwirkle auf den Tisch. Einfach genial und Patchwork sind das höchste der Gefühle, "mehr" Spiel will er nicht. Und was sagt er gestern zu mir?: "Heute habe ich ja leider keine Zeit, aber morgen spielen wir dein neues Spiel wieder." Das hat es in unserer 32jährigen Ehe noch nie gegeben und ich habe auch nicht mehr daran geglaubt.

  • Mich hat die ultra kleine Darstellung auf den Tierkarten der für die Zielkarten wichtigen Merkmale gestört. Ich erkenne zwar auf den Karten, ob da ein Paar abgebildet ist, aber um flink und giftig zu erkennen, muss ich doch auf das Symbol achten. Und da bin ich in einem Alter, wo das auch mit Brille sehr schwierig ist bei der Größe (von "Größe" kann man eigentlich nicht sprechen) der Abbildung.

    Das könnte damit zusammenhängen dass es auf den Originalkarten dieses Symbol gar nicht gibt - in der Erstauflage hat man diese Orientierungshilfe nicht. Möglicherweise mussten sie die zusätzlichen Symbole irgendwie unterbringen, ohne das Kartendesign ansich zu ändern - für die Lokalisierung mussten sie "nur" die Textfelder unten und die Namen oben anfassen, möglicherweise ist das der Grund dafür dass die neuen Symbole so klein sind. Alle Karten umzugestalten wäre möglicherweise auch zu teuer geworden.

    Wir haben Kavango auf der Spiel gekauft von Schmidt Spiele. Ich wunder mich nur darüber, aus welchem Grund ich meine ausgespielten Tiere erst am Ende des Spiels werten soll. Gibt es dafür irgendeine sinnvolle Erklärung? Ich empfand es eher als lästig am Ende des Spiels alle Punkte der ausgespielten Tiere zusammenzuzählen. Da kommen ja durchaus relevante Punktemengen zusammen, so dass man überhaupt gar nicht abschätzen kann, wer aktuell in Führung ist (ohne viel nachzurechnen). Oder ist das genau das Ziel? Soll das Spiel knapp aussehen, obwohl ein Spieler bereits 70 Punkte Vorsprung hat?

    Ich denke das hat primär damit zu tun dass es im regulären Spielverlauf schnell unübersichtlich werden kann, da man ja weitestgehend simultan spielt - und wenn alle gleichzeitig ihre Tiere ausspielen und direkt die Punkte nachhalten war es in den Testrunden wohl zu chaotisch. Das Spiel lässt sich recht flott spielen, die Tierwertung direkt würde es imho zäher machen.

    Aber da es grundsätzlich egal ist, ob ihr die Tiere sofort wertet oder am Ende des Spiels, könnt ihr das ja einfach so spielen wie ihr es besser findet. Da sich ein einmal ins Reservat gespielte Tier nicht mehr verändert und es bei den Tieren selber ja nur um die einfachen Punkte geht, ist das völlig egal wann man die wertet.

    Liebe Grüße

    Cal

    „Das einzige was es zu bekämpfen gibt, ist der nach Kampf strebende Geist in uns.“

    Ō Sensei Ueshiba Morihei

    Einmal editiert, zuletzt von Calredon (29. Oktober 2025 um 09:19)

  • Hi, habe einige Fragen zu Kavango:

    bei BGG ist das Rating mit 7,9 serh hoch, höher sogar als 7 Wonders oder eine wundervolle Welt. Bei Dice Towers wurde es aber zerissen, u.A ein 4/10 von Zee Garcia, es seit teilweise bad game design. Stimmt das?

    Externer Inhalt www.youtube.com
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    außerdem ist es mit 1-5 angegeben, wie auch bei BGG. bei Schmidt steht aber 1-4. Hat der dt Verlag einen Spiely weggekürzt?

    Falls ja, warum nur? Die Stärke von solchen Drafting-spielen ist doch gerade, dass sie auch mit mehr als 4 gut funktionieren...

    Hat Schmidt noch andere Sachen verändert? Vielleicht auch Schwächen behoben?

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  • außerdem ist es mit 1-5 angegeben, wie auch bei BGG. bei Schmidt steht aber 1-4. Hat der dt Verlag einen Spiely weggekürzt?

    Falls ja, warum nur? Die Stärke von solchen Drafting-spielen ist doch gerade, dass sie auch mit mehr als 4 gut funktionieren...

    Hat Schmidt noch andere Sachen verändert? Vielleicht auch Schwächen behoben?

    Hi,

    ich habe die englische Kickstarter-Version bei einem Freund gespielt und besitze nun selbst die Schmidt-Version. Da ich nicht nochmal alles neu aufschreiben wollte, kopiere ich meine Antwort aus dem BGG-Thread und ergänze teilweise:


    Folgende Änderungen sind mir zwischen englisch Kickstarter und deutsch Schmidt aufgefallen:
    - Unten auf den Karten gibt es nun kleine Symbole für welches der Endziele diese Karte zählt, also z.B. einen kleinen Skorpionschwanz für giftige Tiere oder eine Farbpalette für Tiere, deren Name eine Farbe enthält. Das war in der englischen Version nicht so, da war teilweise fraglich ob die Karte nun für das Ziel zählt oder nicht.
    - das Scoreboard ist nicht double layer, hat aber Lücken für die Würfel, die man in den Klimaschutz investiert hat
    - alle Karten haben die gleiche Größe (also auch die Ziele, Renaturierungskarten, Personen etc.)
    - auf dem Board ist kein Platz für das Schutzgebiet, also die Karten, die man erst später spielen kann. Die legt man nun einfach neben das Board
    - die Playerboards sehen ein bisschen anders aus, sind aber auch double layer. Die Lücken für die Würfel sind nicht mehr getrennt. Es gibt also nur eine gemeinsame Lücke für z.B. deine 3 Stufe 3 Habitatsschutz Würfel.
    - die Meeple sind nicht bedruckt. Es gibt 1x Nashorn, 1x Elefant, 1x Giraffe 1x Löwe
    - in Klimaschutz 3+ darf jeder Spieler höchstens 3 Würfel investieren (das war vorher so glaube ich nicht festgelegt)
    - die Punktemarker und auch die "Ziel erfüllen"-Marker sind aus Pappe
    - Es gibt kein fancy Insert
    - es steht explizit in der Anleitung, dass falls die 24 Plätze auf dem Board nicht ausreichen, man Tiere auch daneben legen darf. In der Runde in der ich die englische Version gespielt habe, haben wir es zumindest so gemacht, dass man dann halt Pecht hat. In der englischen Anleitung konnte ich auf die schnelle keine Antwort dazu finden.
    - es gibt keinen Solo-Würfel. Da ich sehr selten Solo spiele, weiß ich nicht wie der Solo-Modus sich dadurch verändert
    - es gibt zusätzlich 4 Karten mit einem Pfeil drauf. Dadurch soll die "Weitegebe-Richtung" beim darften gezeigt werden und man soll nach der Auswahl der Karten auch seinen Stapel dort drauf platzieren für die Übersichtlichkeit

    Tatsächlich kann man Kavango mit der Schmidt-Version nur zu viert spielen, da nur 4x Spielermaterialien beilegt sind.

    Ich mag Kavango und auch meine Mitspieler, mit denen ich es bis jetzt gespielt habe, gefällt es gut. Ich würde es wieder kaufen.

  • Ok, das sind aber ja im Grunde nur Ausstattungsänderungen. Von den Regeln hat sich nichts geändert?

  • - es steht explizit in der Anleitung, dass falls die 24 Plätze auf dem Board nicht ausreichen, man Tiere auch daneben legen darf. In der Runde in der ich die englische Version gespielt habe, haben wir es zumindest so gemacht, dass man dann halt Pecht hat. In der englischen Anleitung konnte ich auf die schnelle keine Antwort dazu finden.

    Was anderes ist mir nicht aufgefallen.

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  • Ok, also sprechen für die dt Version nur ein paar Kleinigkeiten bezüglich der Übersichtlichkeit, während die Kickstarter Version bessere Ausstattung und eben 5 Spieler bietet, richtig?

    soviel ich weiss sind die (wenigen) Aktionskarten nicht 100% identisch, aber ist aus meiner Sicht überhaupt nicht entscheidend.

    Ich habe schon länger her beide Versionen gespielt und wenn ich es richtig im Kopf habe, fand ich die deutsche Adaption leicht besser.

  • Ok, also sprechen für die dt Version nur ein paar Kleinigkeiten bezüglich der Übersichtlichkeit, während die Kickstarter Version bessere Ausstattung und eben 5 Spieler bietet, richtig?

    soviel ich weiss sind die (wenigen) Aktionskarten nicht 100% identisch, aber ist aus meiner Sicht überhaupt nicht entscheidend.

    Ich habe schon länger her beide Versionen gespielt und wenn ich es richtig im Kopf habe, fand ich die deutsche Adaption leicht besser.

    magst Du mal sagen, was die dt Aktionskarten sind? Würde mich doch interessieren

    • 1 Rundenzielkarte von 3 zur Auswahl nehmen
    • 2 Geld
    • 2 Geld in Klimaschutz + 1 SP
    • eine Wiederverwilderungskarte umsonst nehmen
    • 1 Karte aus Reservat mit Karten aus Reservat anderen Spielers oder dessen Hand tauschen, oder für 1 Geld eine Karte aus dem Ablaestapel nehmen
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  • soviel ich weiss sind die (wenigen) Aktionskarten nicht 100% identisch, aber ist aus meiner Sicht überhaupt nicht entscheidend.

    Ich habe schon länger her beide Versionen gespielt und wenn ich es richtig im Kopf habe, fand ich die deutsche Adaption leicht besser.

    magst Du mal sagen, was die dt Aktionskarten sind? Würde mich doch interessieren

    • 1 Rundenzielkarte von 3 zur Auswahl nehmen
    • 2 Geld
    • 2 Geld in Klimaschutz + 1 SP
    • eine Wiederverwilderungskarte umsonst nehmen
    • 1 Karte aus Reservat mit Karten aus Reservat anderen Spielers oder dessen Hand tauschen, oder für 1 Geld eine Karte aus dem Ablaestapel nehmen

    Die ersten 4 sollten identisch sein. Bei der fünften ist nur der Teil mit dem Karte aus dem Ablagestapel nehmen identisch, der andere Teil ist geändert in Abwerfen aus dem eigenen Reservat gegen mehr Geld. Nix mit anderen Spielern etwas wegnehmen.

  • magst Du mal sagen, was die dt Aktionskarten sind? Würde mich doch interessieren

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    • eine Wiederverwilderungskarte umsonst nehmen
    • 1 Karte aus Reservat mit Karten aus Reservat anderen Spielers oder dessen Hand tauschen, oder für 1 Geld eine Karte aus dem Ablaestapel nehmen

    Die ersten 4 sollten identisch sein. Bei der fünften ist nur der Teil mit dem Karte aus dem Ablagestapel nehmen identisch, der andere Teil ist geändert in Abwerfen aus dem eigenen Reservat gegen mehr Geld. Nix mit anderen Spielern etwas wegnehmen.

    ah ok hatte das gerade einer Rezension gelesen, dass das auch in der 2. Edition so geändert wurde, da stand was von 4 Geld.


    Außerdem bekommt man nun immer 2 Zielkarten, von denen 1 gewertet wird. Für 2 Speiler gbt es auch noch eine kleine Änderung in der neuesten Regelversion auf Englisch

    Einmal editiert, zuletzt von actaion (5. Mai 2026 um 15:41)

  • Kavango interaktive Varianten

    imho verschenkt das Spiel etwas Potential für Interaktion. Folgende Varianten lassen sich einfach umsetzen ohne zusätzliches Material.


    Zielkarten-Variante

    lege zu Spielbeginn zusätzliche 3 bzw 4 (4/5p) öffentliche Zielkarten aus. Sobald jemand die minimal-Anforderungen erfüllt, kann er die Karte beanspruchen und die Punkte kassieren. Schaffen es mehrere in derselben Runde, werden die Punkte aufgeteilt (aufrunden).


    Research-Variante

    Wer zuerste eine Scheibe auf die Runden-Research-Karten legt, bekommt 2 Siegpunkte obendrauf. Machen es mehrere in derselben Runde, bekommen alle die 2 Punkte

    4/5p: wer zuletzt die Scheibe platziert, bekommt nur Punkte oder Geld, nicht beides.

    Startspieler muss ggfs zuerst entscheiden, Startspieler nach jeder Runde wechseln.


    Was haltet Ihr davon?

  • Moin Leute,

    kleine Information; ich habe herausgefunden, dass die Erweiterung über Gamefound auch in komplett deutscher Sprache zu bekommen ist.
    Beziehungsweise das Material sprach neutral ist. Die Karten Packs und Anleitung werden komplett in deutsch übersetzt.
    Nur das Grundspiel bleibt leider aus Lizenzrechten in englisch.

    Da ich nicht weiß, wie lange der Pledge Manager noch offen ist, müsst Ihr Euch beeilen, da er schon länger offen ist, als es in den Updates angekündigt wurde.

    Kavango & Lodges Expansion by Mazaza Games - Gamefound
    Build ecotourism lodges to keep your nature reserve thriving! New card placement mechanics add strategic depth and crucial bonuses!
    gamefound.com

    Ich habe mir nun die Erweiterung und das Deluxe-Upgrade Set gegönnt.

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  • Moin Leute,

    kleine Information; ich habe herausgefunden, dass die Erweiterung über Gamefound auch in komplett deutscher Sprache zu bekommen ist.
    Beziehungsweise das Material sprach neutral ist. Die Karten Packs und Anleitung werden komplett in deutsch übersetzt.
    Nur das Grundspiel bleibt leider aus Lizenzrechten in englisch.

    Da ich nicht weiß, wie lange der Pledge Manager noch offen ist, müsst Ihr Euch beeilen, da er schon länger offen ist, als es in den Updates angekündigt wurde.

    https://gamefound.com/de/projects/ma…ects-card-all_1

    Ich habe mir nun die Erweiterung und das Deluxe-Upgrade Set gegönnt.

    Püh, das wird dann aber schon happig teuer. Das Deluxe-Upgrade Set macht ansich nicht viel Sinn, weil die boards ja anscheinend nicht kompatibel zur deutschen Version sind?