Erfahrungen mit Banken und Sparkassen

  • Kunde Jahres 2003 oder 2004 war aber: Trommelwirbel Typ kommt am Freitag, 2 Minuten vor Geschäftsschluss rein, macht einen riesen Aufstand, dass er aus dem Schließfach seinen Pass für eine Reise am Sonntag braucht - das Schließfach war aber gar nicht im meiner Filiale, sondern 10km entfernt im anderen Stadtbezirk. Also dort angerufen und zwei (Mindestbesetzung!) Kollegen gebeten, bitte länger zu bleiben, damit der noch seinen Pass holen kann.

    Klassiker.

    Bei mir hat sich mal einer auch tierisch aufgeregt und die Filliale zusammengebrüllt. Wenn ich ihm jetzt nicht sofort Geld auszahle löst er sein Konto auf und geht zu ner anderen Bank. Ich hab nur geantwortet, dass er doch dann bitte sein Konto auflösen soll... dafür müsse er aber in die Nachbarstadt fahren, denn er ist gar kein Kunde bei uns.

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  • Wir verdienen nicht nur nichts mit Giro-Geld..

    Wir DÜRFEN mit Giro-Geld gar nicht arbeiten..🤓

    Bei uns gibt es also GAR KEINE Fristentransformationen (von der Bank für den Kunden und das Bankhaus angelegtes Kundengeld) mit Giro-Einlagen.

    Wenn man es ganz ganz simpel ausdrücken möchte: Konten auf denen der Kunde nichts (Betonung auf nichts. Nicht 0,1 oder 0,0000001 etc. sondern NICHTS) an Zinsen und Erträgen erhält, das rührt die Bank auch nicht an.
    Es liegt da.. und liegt.. und verstaubt🤪

    Als jemand aus dem Bereich Gesamtbanksteuerung mit Erfahrung in 2 dt. Großbanken wenn auch nur bis Basel 2 -> das ist Schwachsinn.
    Unabhängig von der Fristentransformation => der Hauptrefi Satz ist nicht negativ = der Interbankenzinssatz ist nicht negativ

    Ansonsten hilft ein Blick in den Geschäftsbericht jeder Bank weiter

    Klingt nur bedingt überzeugend, angesichts dessen, dass Basel 2 seit 10 Jahren Geschichte ist und man für das Geld auf dem Zentralbankkonto nicht den Hauptrefi Satz bekommt sondern die Einlagenfazilität.

  • Platz 4: bei Genossenschaftsbanken - trotz intensiver Aufklärung, dem Kleingedruckten auf dem Vertrag, dem großen Hinweis auf dem Vertrag, den Geschäftsanteil "sofort" verfügen wollen.

    Weiß nicht ob das wirklich ein gutes Beispiel ist. Die VR-Bank ist ja sehr dahinter die Genossenschaftsanteile zu verkaufen. Vor 10-15 Jahren gab es dann auch ein Bonusprogramm, mit weiteren Vergünstigungen, gestaffelt je nachdem wie viele Anteile man hatte. Das Bonusprogramm war dann irgendwann ratz fatz weg, aber auf den Anteilen ist man dann sitzen geblieben und musste bis Ende des Jahre mit der Kündigung warten und dann noch auf die nächsten Genossenschaftsversammlung im Juni/Juli. War damals noch jünger, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass da keiner beim Anpreisen des Bonusprogramm erwähnt hat, dass man die Anteile nicht "so eben" wieder los wird. Aber vielleicht gab es da ja einen Lernprozess.

    War heute bei meinem Vater, der schon jahrelang Vorstand vom örtlichen Sportverein ist. Hatte ihn dann mal gefragt was der Verein so von der Sparkasse bisher hatte. War überschaubar, über wahnsinnige 250 EUR darf der lokale Filialleiter verfügen und für das Aufhängen von Werbung gibt es 30 EUR. Kontoführung ist auch nicht kostenfrei. Also hört sich für mich ehrlich gesagt nicht nach wirklich mehr an als auch andere Unternehmen als Werbung machen.

    FalcoBaa Wie viele Fälle gibt es dann tatsächlich dass ein Bankberater im Privatkundengeschäft verklagt wird? Habe da ehrlich gesagt noch nie was von mitbekommen.

    Einmal editiert, zuletzt von crenshaw (1. März 2026 um 19:18)

  • crenshaw Ich habe das so beraten: Zinssatz idR über Sparzins, wird von Vertreterversammlung festgelegt, lange Kündigungsfrist, eher Unternehmensanleihe als Sparprodukt, ist EK der Bank und daher wichtig. Bonusprogramm ist "Bonus" - sagt schon der Name, sollte man begreifen.

    Manche haben das verpflichtend zum Konto festgelegt. Da es für Genossenschaftsbanken der beste Weg zur EK-Generierung ist, finde ich vertretbar. Wem das nicht passt, kann es lassen.

    Ich habe in den 26 Jahren Bank gelernt: Gier frisst Hirn. Selektives Hören ist weit verbreitet.

    Wenn du etwas konkretes wissen möchtest, lass hören. Auf das allgemeine Rumgemotze habe ich aber langsam keine Lust mehr. Auch in Banken arbeiten Menschen, mal nette, mal Idioten, mal welche, die verkaufen, mal welche die beraten - das lässt sich nicht verallgemeinern und nicht bewerten. Da können wir uns ja viele weitere Berufsgruppen raussuchen, wo man den einen, die Gruppe oder die Branche an den Pranger stellt.

    Mit Gewaltlosigkeit hat noch nie jemand etwas erreicht. (Montgomery Burns)

    Ich habe zwar keine Lösung, aber ich bewundere das Problem. Präsident der EZB. (Das Känguru)

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    Jaws of Victory. Illusions of Glory. Fall Blau/Kharkov Battles. Empire of the Sun. GMT 194x-Reihe. Napoleon against Europe. Where there is Discord. GMT GBACW-Reihe. 1914 - Nach Paris. GMT 1914-Reihe.

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    Wasserkraft. Brass: Birmingham. Anachrony. Arche Nova. Imperial Steam. Pampero. SETI. Excavation Earth.

  • crenshaw Verklagt? Wie kommst Du da rauf jetzt? Wegen des Gefängnisspruchs? Falls ja, ging es mir darum, das wir steht’s sehr erpicht darauf sein müssen darauf zu achten was gesagt und/oder empfohlen wird, dass gut dokumentiert werden muss etc.

    Ansonsten kommt sowas tatsächlich sehr sehr selten vor. Zu Beschwerden oder eher dem Versuch derselben kommt es dagegen häufiger.

    Wenn aber alles so lief wie es sollte, ist dann da aber ein Dokument vorhanden, welches über jedwedes Risiko und alle Eventualitäten informiert und das sowohl wir, als auch der Kunde unterschreiben müssen. Noch besser natürlich das ganze ist eine Videoberatung gewesen. Oder am Telefon inklusive beidseitiger Bandaufnahme des gesamten Gesprächs. Das ist aber im Privat- bzw. Vermögensbanking häufiger der Fall.

    Aber wie bereits mal erwähnt, wird zuvor eh eine Risikoanalyse des Kunden durchgeführt. Erfahrung, Schmerzgrenze, bisher getätigte Finanzgeschäfte etc. Oder auch die Frage ab wann man bereits „nervös“ wird.

    Alles außerhalb der Risikoklasse darf nicht verkauft werden.

    Kurzum: Solche Klagen sind eher selten bis gar nicht.

    - In Progress -

    Lieblingsorte für den nächsten Urlaub:

    Arkham, Innsmouth, Newberryport und Dunwich

    Lieblingsessen: Calamares fritti (eigentlich Lasagne)

    Nichts ist tot, was ewig stinkt. Bis Seife den Geruch bezwingt.

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  • Platz 8: "Haben Sie Ahnung von Fonds, Anleihen, Aktien, Schuldverschreibungen, Bundesschatzbriefe...?" "Nein!" "Und in was wollen Sie investieren?" "Alles in Telekom-Aktien!" "Danke, schön Sie kennengelernt zu haben..."

    "Beratung brauch ich ned, des hat mei Schwager/Nachbar/Bekannter/Pfarrer auch so gemacht..."

    ...und wehe es kommt zu nem Verlust.


    Beim Brexit hatte ich mal eine Frau am Schalter die uns Arschloch rauf und runter geschimpft hat warum wir sie nicht gewarnt haben, dass der Brexit kommt und sie ihr "ganzes" in Fonds angelegtes Geld verliert.

    Dass selbst die Briten überrascht waren und dass man Verlust auch erst mal realisieren muss wollte sie nicht verstehen. Die Beschwerde über Falschberatung lag auf dem Tisch und wurde dann von ihr aber großmütig zurückgezogen als nach nicht ganz ner Woche der massive Kursverlust (von 9%) wieder ausgeglichen war.


    So viel dazu:

    Auf das allgemeine Rumgemotze habe ich aber langsam keine Lust mehr. Auch in Banken arbeiten Menschen

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  • Das liegt halt auch stark an der fehlenden Finanzbildung in deutschen Schulen.

    Wenn ich über meine Finanzbildung aus dem bayerischen Gymnasium denke fällt mir nicht wirklich viel ein.

    Da wäre das Potential die Leute selbstverantwortlicher zu machen - was hier in der Schweiz seeehr anders ist. Hier zahlt man z.B. die Einkommensteuer NACH der Steuererklärung, nicht mit dem Lohn. Wenn man das nicht übers Jahr vorsorgt hat man ein Problem. Und kann niemand anderes verantwortlich machen.