Fantasy Bücher und Reihen - Klassiker und Neues

  • Also wenn du Abercrombie kennst, ist "The Devils" genau das was man bei der Story erwarten kann.

    James Cameron hat sich die Filmrechte nicht grundlos gesichert. ;)

    Ich hatte in einigen Rezensionen gelesen, dass es ziemlich albern werden würde zwischendurch was den Humor angeht. So kenne ich Abercrombie nicht wirklich. Zynisch und ironisch? Ja. Albern? Eher nicht.

    Also es gibt Situationen, bei denen hängt es davon ab, wie man sie "liest".

    Ich behaupte, als jemand der fast alles von Abercrombie gelesen hat, dass es nach meinem Empfinden passt.
    Aber es ist kein reines "Grimdark", es gab schon immer Figuren bei ihm die etwas "drüber" waren.

    Vielleicht erinnerst du dich noch an den Giftmischer, ich glaube aus "Best served cold".
    Und du hast hier mit Vigga eine Figur, die man entweder großartig findet oder unter Umständen halt komisch bis lächerlich.

    Ich kann nur sagen, mir als Abercrombie-Fan hat es gefallen.

  • Bin inzwischen beim sechsten Buch vom wandering inn und muss sagen dass es echt gut ist.

    Wenn ich mir vorstelle,dass das erst ein Drittel der Story ist und was schon alles passiert ist, kann ich mir nur schlecht vorstellen, wie episch das ganze wird wenn ich bei Buch 18 oder so angekommen bin.

    Die Reihe hat auch ihre Höhen und tiefen und manche Passagen sind schlechter als andere aber das world building und die Charaktere sind toll und man fiebert mit.

    Das pacing ist sehr langsam. Wie ich schon geschrieben habe, werden die Charaktere über Rückblenden oder auch live fast Tag für Tag begleitet. Also beim sechsten Buch sind wir erst beim zweiten Monat oder so. Nichtsdestotrotz würde ich jedem empfehlen, da mal rein zu lesen. Ich glaube die Reihe ist auch online für umsonst zu finden.

    Hab allerdings mir die Bücher gegönnt bisher

  • Also wenn du Abercrombie kennst, ist "The Devils" genau das was man bei der Story erwarten kann.

    James Cameron hat sich die Filmrechte nicht grundlos gesichert. ;)

    Ich hatte in einigen Rezensionen gelesen, dass es ziemlich albern werden würde zwischendurch was den Humor angeht. So kenne ich Abercrombie nicht wirklich. Zynisch und ironisch? Ja. Albern? Eher nicht.

    Ohne jetzt viel über den Autor zu wissen: kann mir jemand so eine grobe Richtung geben, in welche Abercrombie geht? Hatte gerade gesehen das der Autor mehrere Bücher veröffentlicht hat, wo wäre ein guter Einstieg? Danke!

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  • Beitrag von streichwursttoast (13. September 2026 um 22:09)

    Dieser Beitrag wurde vom Autor gelöscht (13. September 2026 um 22:10).
  • Ich hatte in einigen Rezensionen gelesen, dass es ziemlich albern werden würde zwischendurch was den Humor angeht. So kenne ich Abercrombie nicht wirklich. Zynisch und ironisch? Ja. Albern? Eher nicht.

    Ohne jetzt viel über den Autor zu wissen: kann mir jemand so eine grobe Richtung geben, in welche Abercrombie geht? Hatte gerade gesehen das der Autor mehrere Bücher veröffentlicht hat, wo wäre ein guter Einstieg? Danke!

    Die Klingen Saga (soweit du auf Deutsch liest) und hier „Kriegsklingen“ als erstes Buch sind der beste Einstieg.

    Abercrombie schreibt schmutzig. Grim Dark ist da das Schlagwort. Seine „Helden“ und „Bösewichte“ sind grau und nicht schwarz weiß. Die Welt und ihre Charaktere sind gebrochen teilweise, zynisch und teilweise gemein zu sich und anderen.

    Einen Helden in strahlender Rüstung gibt es hier nicht. Magie ist vorhanden aber nicht die Hauptsache und nicht der Heilsbringer.

    Klingt alles düster. Das ist es auch. Aber es ist auch oft ungeheuer witzig und extrem unterhaltsam.

    Nicht seine Welt steht im Vordergrund, sondern die Charaktere. Ihre Dialoge und Gedanken sind toll.

    Man muss allerdings damit umgehen können, dass der erste Band eher Aufbau der Protagonisten ist und die volle Bandbreite der Handlung erst ein bisschen später beginnt.

    Absolute Leseempfehlung!

    - In Progress -

    Lieblingsorte für den nächsten Urlaub:

    Arkham, Innsmouth, Newberryport und Dunwich

    Lieblingsessen: Calamares fritti (eigentlich Lasagne)

    Nichts ist tot, was ewig stinkt. Bis Seife den Geruch bezwingt.

    Einmal editiert, zuletzt von FalcoBaa (14. September 2026 um 07:24)

  • Kriegsklingen mal geordert. Danke für die Empfehlung.

  • Man muss allerdings damit umgehen können, dass der erste Band eher Aufbau der Protagonisten ist und die volle Bandbreite der Handlung erst ein bisschen später beginnt.

    Für mich persönlich sind die ersten drei Bände eigentlich nur der Prolog für „Racheklingen“ (Um evtl. Missverständnissen vorzubeugen, nicht ganz ernst gemeint.)

    Würde ich völlig ernst so unterschreiben. Ich mag die erste Trilogie sehr, aber am Ende muss man als Leser schon damit klarkommen, was Abercrombie da gemacht hat.

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  • Nachdem hier so viele vom Carl geschwärmt haben, habe ich es mir auch mal besorgt. Habe mich ein paar Stunden durchgequält und es dann aufgegeben.

    Wie auch schon beim „Weg des Schamanen“ stelle ich fest: Bücher die andauernd irgendwelche Computerspiel-MMORPG Statistiken, Auflevel und Skillungen („für Noobs“) runterleiern langweilen mich irgendwie. Aber so sind Geschmäcker verschieden. :)

    Dafür habe ich vorgestern ein neues Highlight dür mich entdeckt:

    The Tainted Cup (Shadow of Leviathan) von Robert Jackson Bennet. Die ersten Bände gibt es auch schon auf Deutsch.

    Einmal editiert, zuletzt von Kitsune (15. September 2026 um 19:52)

  • Ich bin jetzt grundlegend auch nicht an dem RPG-Teil bei LitRPG übermäßig interessiert, finde aber, dass man es gerade bei Dungeon Crawler Carl relativ gut ausblenden kann, bzw. es von Matt Dinniman sehr gut eingewoben wird.

    In anderen Romanen hat man häufig auch Dinge im Aufbau, die erklärt werden müssen, damit die Auflösung funktioniert (häufig das Magiesystem).

    Was mir an DCC gefällt sind die Charaktere, gepaart mit absolut überzogenen Aktionen.

    Matt Dinniman meinte Mal im Interview, dass der Tonfall, den er anstrebt (und damit auch seinen Humor) sehr gut nach der Szene mit dem Goblin-Boss klar sein sollte.

    Ich verstehe, warum das jemandem nicht liegt, aber anders als z.B. bei Malazan ist hier von Anfang an klar, was man bekommt.

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  • So Band 2 "The strenght of the few" ist nun auch schon ein weilchen durch und ich muss wohl bis min. nächstes Jahr(?) eher länger warten bis Band 3 kommt. Und das ist ja dann noch immer nicht das Ende. Insgesamt hat mir das Hardcover besser zugesagt, da dort das Lektorat nicht mit dem Taschenbuch von Teil1 zu vergleichen ist. Endlich keine katastrophalen Satzbauten am Fließband mehr. Keine Ahnung wie sowas passieren konnte?! Auch Teil 2 hat sich fix und geschmeidig lesen lassen ohne allzu große Längen. Gleich zu Beginn wird dem Ende von Teil 1 nochmal eins drauf gesetzt (oder ich war zu unaufmerksam... wer weis), und am Ende wird nochmal kräftig "gezaubert" und man wird natürlich heiß auf den Nachfolger gemacht. Bisher eine Runde Sache und Band 3 wird sicherlich auch wieder gekauft/gelesen.

    Als kleines Schmankerl hab ich noch "Blackwater" geschenkt bekommen. Wohl die Serie die Stephen King zur grünen Meile inspiriert hat (hab da nur das erste Heftchen dazu gelsen und den Film glaub ich nie so ganz angeschaut). Die Story ist aber eine ganz andere wenngleich der Grusel eher subtil daherkommt. Trotzdem hat es seine blutigen Momente, wobei es eigentlich eher eine Familiensaga ist. Also Blackwater. Band 1 lässt sich leicht runter lesen, aber ein Pageturner ist es nicht. Die Geschichte läuft eher langsam, dass muss man mögen bzw. ab können. Band 2 liegt bereit und soll wohl etwas zulegen, Band 1 ist halt eine langsame und ruhige Einführung. Die Schauer Elemente entstehen auch eher im Kopf und weniger durch explit geschriebenen Text. Auch das wird wohl ausgesprochene Horror Liebhaber eher gelangweilt dastehen lassen. Ich wiederum würde eher keine klassischen Horrorgeschichten lesen, ich kratze das Genre eher mehr hin und wieder zufällig am Rande.

  • Kurze Zwischenstandmeldung zu Dungen Crawler Carl Band 2.

    Ich fand den zweiten Band richtig gut, für mich baut er die erschaffene Welt weiter aus und bleibt sich von Aufbau und von Lesegefühl her weiter treu. Natürlich wird dieses Buch nie mit dem Literatur Nobelpreis ausgezeichnet werden, bietet für mich aber spaßige Unterhaltung. Den 3ten Band habe ich vorbestellt. Allerdings bin ich mal gespannt, ob die Bücher bis zur Beendigung der Serie so gut bleiben, da die Neuerungen eher klein ausfielen. Entscheidend wir wie der Autor die Spannung weiter aufrecht erhält, die eigene Arbeit nicht zerstört, und trotzdem soviel hinzufügt das die Bücher interessant bleiben. Bis jetzt kann ich die Reihe aber weiterhin sehr empfehlen!

  • Ich lese gerade Godkiller Band 1-3 von Hannah Kaner aus der Bibliothek, momentan in Band 2. Ganz nett, aber nicht herausragend.

    Außerdem ist endlich "Assail" von Esslemont (Malazan-Coautor) angekommen (hatte nach 8 Wochen bei Thalia storniert und woanders bestellt), aber das lese ich erst, wenn ich mit den Bibliotheksbüchern durch bin .

    Lieblingsspiele: Go, Arnak, die Weiße Burg, Mischwald (Dartmoor), Harmonies, Wuselige Wiesen

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  • Ich habe gestern mit "Der Paria" von Anthony Ryan begonnen. Die ersten 120 Seiten sind druch und es gefällt mir bislang sehr gut.

    Ich kannte Ryan zuvor nicht aber muss zugeben, ich mag seinen Schreibstil. Das "Spiegel Bestselelr" Etikett hat mich allerdings erst einmal abgeschreckt.

  • Der Paria fand ich angenehm kurzweilig, mich hat nur gestört, dass es wieder mehrere Bände werden, wo ich erstmal wieder auf die Fortsetzung warten kann.

    Was ich allerdings viel eher von Anthony Ryan bewerben würde, ist sein Erstling "Das Lied des Blutes", Band 1 der Rabenschatten-Trilogie.

    Ich empfand zwar hier Band 1 stärker als 2 & 3, aber insgesamt liegt die Trilogie noch immer weit über dem Durchschnitt, weswegen mich das nicht gestört hat.

  • Ich empfand zwar hier Band 1 stärker als 2 & 3, aber insgesamt liegt die Trilogie noch immer weit über dem Durchschnitt, weswegen mich das nicht gestört hat.

    Band 1 fand ich stark, Band 2 und 3 war mir dann irgendwann zu viel. Es musste mal wieder alles noch größer werden und die anfänglichen Konflikte wurden zunehmend unwichtiger. Dazu kamen viel zu viele Kämpfe, die ich irgendwann ermüdend fand.

    Daher konnte ich mich bisher auch noch nicht dazu überwinden den anderen Reihen von Anthony Ryan eine Chance zu geben.

  • Anthony Ryan hat mir auch recht gut gefallen. Also nicht so fürs Regal aber einen Ausleihe aus der Bücherhalle ist er schon wert. Die Serie mit den Drachen fand ich nicht so gut, Lied des Blutes und der Spinoff war nett, Paria etwas düster aber auch gut lesbar.

    Lieblingsspiele: Go, Arnak, die Weiße Burg, Mischwald (Dartmoor), Harmonies, Wuselige Wiesen