Spiel Empfehlungen für Kinder

  • Ich wollte nach Spieleemfehlungen für Kinder von 6-10 Jahren fragen.

    Ich Spiele öfter mit 3 Kindern und einer von denen ist leider etwas geistig eingeschränkt.

    Es ist nicht extrem, aber er hat probleme logisch zu denken.


    Die streiten sich auch jedes mal, also sollte es keine negative Interaktion haben 😅.

    Die anderen 2 sind ziemlich Intelligent und würde mich echt interessieren was ihr empfehlen würdet.


    Dragomino kam bis jetzt sehr gut an, aber habe noch nicht viel anderes mit denen probiert.

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  • Hallo! #Karak könnt ihr euch anschauen. Mögen meine Kinder sehr gerne. Familien-Dungeon-crawler, bei dem man in einem Labyrinth Waffen, Schätze etc. findet.


    Wenn oft gestritten wird wären auch Kooperative Spiele toll. Zum Beispiel #DieAbenteuerdesRobinHood. Ein kooperatives Abenteuerspiel.


    Vielleicht magst du mehr über die Kinder erzählen? Welche Themen finden sie interessant?


    Was kann man sich unter „unterbelichtet“ vorstellen? Welche Stärken hat den das Kind? Was liegt ihm gar nicht?

  • Meine Kinder lieben ,,Die Chroniken von Avel,, und ,,Wonderbook,, beide Kooperativ. Somit super geeignet für Spielgruppen mit unterschiedlich starker Erfahrung. Wenn es etwas seichter sein soll kann ich auch noch ,,Karak,, , wenn es etwas wilder zugehen soll ,,5minute Dungeon,, empfehlen.


    Zombi Teens kam auch richtig gut an. Legenden von Andor junior ist bei uns total gefloppt.

    2 Mal editiert, zuletzt von Rauschen ()

  • Moin Germanicus,

    wenn Streit ein großes Problem ist, wären kooperative Spiele eine Lösung. Alle gemeinsam gegen das Spiel.

    Meine drei "großen" Kinder (3, 6, 9) spielen sehr gerne folgende kooperative Titel:


    #LeomusszumFriseur

    Ein verdeckter Weg wird ausgelegt. Und wir bewegen alle gemeinsam kartengesteuert unseren Löwen Leo über diesen Weg. Der plaudert aber extrem gerne und verschwendet damit Zeit und kommt immer wieder zu spät zum Friseur. In dem wir uns den Weg merken und gemeinsam absprechen wer Leo jetzt mit seinen Karten bewegt schaffen wir es dann hoffentlich zum Friseur bevor seine Mähne unseren Leo überwuchert.


    #AndorJunior

    Wir sind junge Held:innen in einem Fantasy-Setting. Wir suchen auf einer großen Karte nach verdeckten Gegenständen und besiegen die angreifenden Monster um eine Gruppe von Wolfswelpen zu retten bevor ein Drache unsere Burg zerstört. Ein wenig wirr aber durchaus kindgerecht.


    #DieChronikenVonAvel

    Wir sind abermals junge Held:innen in einem Fantasy-Setting. Diesmal liegt der Fokus aber darauf, dass wir uns in der ersten Phase des Spieles Monster besiegen und die Gegend um unsere Burg auskundschaften um uns aufzurüsten und auf den Ansturm der Monster vorzubereiten. Dieser ist dann in der zweiten Phase des Spiels abzuwehren. Hier hat jede:r Spieler:in ein besonders schönes und individualisierbares Playerboard.


    #UnlockKids

    Mal was anderes. Wir lösen gemeinsam Rätsel indem wir schlau Kombinieren und versteckte Hinweise auf unseren Karten finden. Sehr kindgerecht sowohl in der graphischen Ausgestaltung als auch im Rätseldesign.


    #MagicMazeKids

    Wir müssen unter Zeitdruck unsere vier Held:innen durch eine verwinkelte Karte führen, um Zutaten für einen Zaubertrank zu sammeln. Der Clou ist, dass wir nicht die Spielfiguren verkörpern sondern die Himmelsrichtungen in die sie gezogen werden können. Eine:r kann also beispielsweis nur in den Norden ziehen. Dafür kann bzw. muss natürlich jede:r jede Spielfigur ziehen, damit wir erfolgreich sind.


    #WonderBook

    Und Fantasyheld:innen die dritte. Hier aber mit Story und einen beindruckenden Pop Up Buch als Spielplan. Man merkt meine Kinder haben einen Faible für solche Spiele.


    einer von denen ist leider etwas unterbelichtet.

    ist das beleidigend gemeint oder liegt tatsächlich eine Beeinträchtigung vor?

  • Er ist eine frühgeburt und hat seine probleme logisch zu denken. Bei allem macht er einfach ohne sich überhaupt den kleinsten gedanken zu machen. Ist also schwer irgendwas zu spielen wo man wissen muss was man tut.


    Die 2 Geschwister sind ziemlich Intelligent.


    Karak werde ich mal bestellen.

    Die Chroniken von Avel und Wonderbook schaue ich mir mal genauer an.

  • Hallo! #Karak könnt ihr euch anschauen. Mögen meine Kinder sehr gerne. Familien-Dungeon-crawler, bei dem man in einem Labyrinth Waffen, Schätze etc. findet.


    [...]

    #Karak

    Kann ich auch empfehlen. Wobei ich hierbei die Regeln abgeändert habe. Es ist nämlich eigentlich ziemlich frustrierender Ameritrash mit sehr unterschiedlich starken Startbedingungen und viel Würfelglück. Spielt man es aber kooperativ ist das alles deutlich leichter zu ertragen


    Was zu karak und fast allen meiner obigen Empfehlungen von oben noch zu sagen ist: sie dauern deutlich länger als Dragomino. Viel viel länger. Karak haben wir noch nie unter einer Stunde gespielt. Avel dauert in der Regel sogar zwei.

  • #DerAbenteuerClub
    Nettes Koop Spiel bei dem man versucht auf kreative Weise kurze Geschichten weiter voran zu treiben. Man hat immer 10 Gegenstände und überlegt sich mit welchen man zB den brennenden Tannenbaum löschen kann. Dann legt man die zwei Gegenstände für die man sich entschieden hat, zusammen mit 3 anderen heraus, die man für komplett nutzlos hält. Tippen die anderen Spieler die richtigen Karten, geht es in der Geschichte weiter.
    Spielbar ist das problemlos ab 6 Jahren.

  • [...]

    Er ist eine frühgeburt und hat seine probleme logisch zu denken. Bei allem macht er einfach ohne sich überhaupt den kleinsten gedanken zu machen. Ist also schwer irgendwas zu spielen wo man wissen muss was man tut.

    [...]

    Hat er also Probleme zu kombinieren? Dann würde ich meine Empfehlung zu unlock kids zurückziehen. Das wird dann doch eher frustrierend sein wenn er nicht erkennen kann was die anderen beiden dort vor sich hin rätseln.

    Wie sieht es mit seinem Gedächtnis aus? Funktionieren memory Spiele gut? Ansonsten ist Leo auch schwierig.

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  • Die meiner Meinung nach entscheidende Frage ist doch: Auf welcher mentalen Altersstufe befindet sich deiner Einschätzung nach das beeinträchtigte Kind und wie schätzt Du die beiden andern Kinder ein und sind die beiden anderen Kinder bereit Rücksicht auf das beeinträchtigte Kind zu nehmen. Erst dann könnte man sinnvolle Vorschläge machen.

  • Das Problem bei Kooperativen spielen kann natürlich schnell sein, dass hier die anderen beiden Kinder zum Alphaspieler für den Bauchspieler werden und ihm darlegen was seine beste Spielweise wäre bzw. Was er machen muss. Es sollte also denke ich ein Spiel sein, das zwar gegeneinander gespielt wird, allerdings weder mit Take that oder strategischem Vorteil funktioniert.

    Ich denke Push your Luck wäre da ein passender Mechanismus, bei dem zwar die Strategen mal die Nase vorne haben, der Bauchspieler aber mal sein Glück im richtigen Moment strapaziert und als Sieger hervor geht.


    Da zudem kurze Runden den Ärger stets reduzieren, da man einfach die nächste Partie dranhängen kann, würde ich #Monster12 ein Würfelspiel für einen schmalen Taler vorschlagen.

    Im Grunde trifft man 2 Entscheidungen: welche Würfel nehme ich und wann höre ich auf. Ich denke damit wären Strategen, Bauchspieler, Eltern und Kinder gleichermaßen gut bedient.

  • Empfehlungen zu #Monster12 unterschreibe ich ja immer. ;) Finde den Vorschlag in diesem Kontext auch sehr gut.


    Wie wäre es mit Geschicklichkeitselementen? wundergirl schlug ja schon FlyinGoblin vor, ebenso könnten #Pitchcar, #GezankeaufderPlanke oder das gute #LoopingLouie hier begeistern. Manchmal darf es im Spiel ja einfacher, simpler Spaß sein - nicht nur bei Kindern.

    Letting your mind play is the best way to solve problems. (Bill Watterson)

  • Uwe Rosenberg hat wohl Agricola soweit ich gelesen habe mit Grundschülern getestet - das holt sie sicher auch thematisch ab. Wie es um "den faulen Apfel " steht musst du wissen...

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  • Uwe Rosenberg hat wohl Agricola soweit ich gelesen habe mit Grundschülern getestet - das holt sie sicher auch thematisch ab. Wie es um "den faulen Apfel " steht musst du wissen...


    „Unterbelichtet“ fand ich schon beleidigend.

    Aber ein mental beeinträchtigtes Kind als „faulen Apfel“ zu bezeichnen ist echt enorm elitär unempathisch und unsozial.

    Sei froh und dankbar, dass du mit Genen geboren und in einem Umfeld aufgewachsen bist, das deine kognitiven Fähigkeiten hat blühen lassen. Das war keine Leistung von dir, sondern einfach Glück.


    Kann das bitte entsprechend moderiert werden?

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  • War nicht als beleidigung gemeint, aber egal wie man es schreibt kann man es als beleidigung aufnehmen.

    Mental beeinträchtigt ist das selbe nur anders formuliert.


    Wenn ich jemand Übergewichtigem sagen würde das er wohlgenährt oder dick ist kommt auf das selbe hinaus. Egal wie ich es umschreiben würde, bezeichene ich die Person als Fett und es wird als beleidigung aufgenommen, da es nichts postives ist.


    Der geistige Zustand von dem Jungen ist auch nicht schön und egal wie man seinen Zustand hier umschreibt ist es etwas Negatives und das hat nicht viel mit Empathie zu tun. Ich finde die Gesellschaft ist etwas zu Sensibel. Solange man sowas sagt ohne die Intention zu haben ihn zu beleidigen ist es finde ich nicht schlimm. Wenn ich zu dem Jungen gehen und ihm sagen würde, dass er mental beeinträchtigt ist würde er es auch als "du bist dumm" aufnehmen.

    Hier geht ja keiner persöhnlich zu ihm und sagt diese Wörter.


    Ich habe zum Beispiel Rechtschreibschwäche, weil ich ein verblödeter Idiot bin und das liegt nicht an meinen ausländischen Wurzeln ^^

    Ich könnte jetzt auch sagen wegen meiner Erziehung und meinen ausländischen Wurzeln habe ich leider Rechtschreibschwäche und jeder der etwas dagegen sagt ist ein Nazi.


    Ich denke hier wollte ihn niemand beleidigen und hier wurde ja auch von vielen geholfen ihm gute Spiele zu finden damit er mit seinen Geschwistern spaß haben kann.

    Man sollte auch nicht bei allem gleich das Negative sehen und nicht jedes Wort immer gleich als irgendwas Negatives sehen.


    Man sieht es ja in den Medien bei Promis usw. wie die oft runtergemacht werden wegen einem schlecht gewählten Wort wo irgendwie nicht böse gemeint war.


  • Es ist leider nicht so einfach, dass man nur sagen muss, dass etwas nicht beleidigend/rassistisch/sexistisch/etc. gemeint war und dann alles schon okay ist.

    So funktionieren Kommunikation und die Welt nicht - und das ist gut so.

  • Also ich war mein ganzes Lebenlang mit sehr viel Rassismus konfrontiert und bin zum Teil unter etwas verstörenden bedingungen aufgewachsen. Ich habe sehr viel mit Unterschicht Menschen zu tun.


    Für mich macht es ein Unterschied ob jemand der im Stresszustand mich beleidigt (viele Menschen sind unter dauer Stress und können sich nicht kontrolieren), obwohl die es nicht so meinen oder ob ein religiöser Fanatiker erniedrigende Worte sagt, weil es seinen Grundsätzen nicht entspricht.


    Es ist ein Unterschied ob jemand etwas geschmackslose Worte wählt für einen Witz, weil man sich darüber keinen gedanken gemacht hat oder bewusst jemanden erniedrigt.


    Kann auch mal sein das im moment einfach kein passenderes Wort einfällt. Es hat nicht jeder eine gute Bildung genossen.


    Wenn man rausgeht hört man auch die Leute alle nur hin und her beleidigen. Manche sagen "Hey du alter Hu...sohn was geht" und meinen es nicht als beleidigung.


    Wenn ich ein Kind wäre und höre meine Eltern über mich reden und sie würden sagen das ich mental Beinträchtigt wäre würde ich denken ich wäre Behindert.

    Würde sie sagen "Holzkopf", würde ich es als nicht so schlimm aufnehmen, obwohl Holzkopf eine beleidigung ist.


    In vielen Umkreisen wird einfach etwas beleidigent geredet und oft benutzt man die Worte auch einfach ohne sich große gedanken zu machen.

    Es wäre natürlich besser, wenn jeder mit der perfekten Wortwahl reden würde, aber so ist es eben nicht.


    Schau doch viele junge Leute an die es schaffen in jedem Satz 2-3 mal Digga zu sagen.

    Wie viele jetzt mit den Jugendwörtern des Jahres kommen. Ich höre so oft Sus, weird und keine Ahnung was noch, weil die Leute sich ihrer umgebung anpassen.


    Von daher bin ich da nicht so empfindlich.


    Ich sehe es wie bei vielen Umweltschützern.

    Die setzen sich für eine gute Sache ein, aber zum Teil wird es Negativ wegen dem "wie" sie sich dafür einsetzen.

    Gut ist nicht gleich gut und schlecht ist nicht gleich schlecht. Es ist oft viel komplexer und so sehe ich das.


    In meinem Umfeld ist alles voller Hass, entweder lasst man sich unterkriegen, empfindet auch Hass oder probiert wie ich mal nicht alles gleich als negativ zu empfinden.

  • Viele Begriffe "kommen auf das selbe hinaus" , aber einige davon sind schon von euch aus beleidigend gemeint und werden deshalb auch von anderen so aufgefasst.

    Wenn Du sagst "beeinträchtigt", dann ist das für mich eine gute Zusatzinformation, um bessere Empfehlungen zu geben. Sagst du aber "zurückgeblieben" dann habe ich neben dieser Information noch den Eindruck, dass Du das Kind sehr wahrscheinlich nicht ausstehen kannst. Warum solltest Du sonst so über es herziehen?!

  • Generell ist das ein interessantes und auch wichtiges Thema, aber könnten wir das bitte separat diskutieren und hier bei passenden Spielvorschlägen bleiben?

    Da hast Du natürlich Recht. Aber es zumindest anzusprechen fand ich schon wichtig. Hätte aber nicht nochmal nachlegen müssen.


    Nachlegen würde ich aber gerne noch mit einem weiteren Spielvorschlag:

    Da Dragomino beliebt ist und es bei meinem Kindern wir beim ersten Tag noch immer beliebt ist wäre ich noch bei #Funkelschatz

    Ist zwar kompetetiv aber eine große Menge Glück dabei ohne total witzlos bei den Entscheidungen zu sein

  • Vielleicht wäre etwas in Richtung Dexterity-Spiele für euch interessant.


    #TokyoHighway haben wir recht viel gespielt. Ich muss aber gestehen, dass wir nie so richtig nach den offiziellen Regeln gespielt haben. Es hat einfach so Spaß gemacht, ein tolles Straßennetz zu bauen. ^^


    #LOTS war auch eher ein Zufallsfund, aber auch ein sehr schönes Spiel, bei dem mir vor allem gefällt, dass der letzte Spieler einen Bonus-Stein zum Bauen bekommt.

    LOTS: A Competitive Tower Building Game
    Be the most "constructive" builder using 3D tetromino blocks.
    boardgamegeek.com

    Wenn man es ohne Karten spielt, ist es auch komplett sprachneutral.


    Was in eine ähnliche Richtung geht, wäre #Menatwork

    Men at Work
    Carefully balance your ego with your survival in this hilarious stacking challenge!
    boardgamegeek.com

    Da kann ich allerdings noch nicht aus eigener Erfahrung berichten.

    Einmal editiert, zuletzt von Lhynx ()

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  • Verfuxt! wäre vielleicht auch eine Option für alle 3 Kinder zusammen: Ein kooperatives, würfelbasiertes Deduktionsspiel für kleine Detektive, die herausfinden möchten, welcher der 16 verdächtigen Füchse das goldene Ei geklaut hat, bevor der Dieb entwischt.


    Da ich die Altersspanne 6 bis 10 Jahren aber recht groß finde und wie du sagt, auch ein kognitiv beeinträchtigtes Kind dabei ist, frage ich dich: Hast du auch die Möglichkeit, mit den Kindern einzeln in einer weniger konfliktgeladenen Konstellation zu spielen? Falls ja, könnten sich hier noch ganz andere Spieletipps ergeben.


    [Offtopic]

    Ich denke, dass das Umfeld bzw. der Umgang (meist von uns Erwachsenen) mit guter Vorbildfunktion enorm darüber entscheidet, ob ein Kind sich selbst etwas zutraut oder überhaupt die Muße hat Überlegungen anzustellen und diese dann auch erfolgreich umzusetzen, ohne sich bloßgestellt zu fühlen, wenn sonst alle Augen auf es gerichtet sind. Mit viel Geduld und Zuspruch kannst du da viel Empowerment erreichen. Ich kann als Fremde natürlich nicht darüber urteilen, wie stark dein "Problemkind" wirklich beeinträchtigt ist, noch möchte ich überheblich aus der Ferne dir deine Einschätzung dazu in Abrede stellen. Aber vielleicht würden sich die 3 ganz unterschiedlich verhalten, je nachdem, mit welchem Kind sie zusammen oder nur allein jeweils mit dir spielen? Und das Kind mit Beinträchtigung ist dann gar nicht so doof, wie du es im 3er-Gespann erlebst? Gutes und faires Benehmen am Brettspieltisch kommt nicht unbedingt von allein (quasi angeboren), sondern kann durch Vorbilder erlernt werden. Wir klatschen uns hier z.B. immer nach einem Spiel ab, auch wenn wir verloren haben. Ich bedanke mich bei meinen Kindern für das Spiel und sage ihnen ehrlich, wie viel Spaß es mir gemacht hat und bestaune im Nachgang noch einmal ihre Spielzüge, wenn sie besonders raffiniert waren. Auslachen ist ein No-go. Es wird kein Druck gemacht, wenn jemand länger zum Nachdenken braucht. etc


    Und: Manchmal tun wir Erwachsene einige Verhaltensweisen der Kinder mit einer flapsigen Bemerkung ab, ohne dabei zu bemerken, was wir bei den Kleinen damit anrichten. Wundern uns dann aber später, wenn sie zögerlich sind oder sie ihre Unsicherheit mit promptem Handeln überspielen, was wir wiederum nicht nachvollziehen können.


    Ich habe übrigens auch eine frühgeborene Tochter, mittlerweile 5 Jahre alt. Man merkt es ihr nicht mehr an. Vielleicht liegt es u.a. daran, dass sie nie von uns den Stempel "Frühgeburt" aufgedrückt bekam. Ihr Lieblingsspiel ist Stone Age Junior.


    Danke, dass du so offen und ehrlich über deinen sozialen Hintergrund gesprochen hast.

  • Ok, das überrascht mich - ich fand unterbelichtet deutlich schlimmer - fauler Apfel eher als deutlich nettere Umschreibung, die auf den Bauernhof thematisch passt. Aber ich habe auch keine Kinder und kenn mich damit nicht aus...

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