Among Cultists - fundet In 12 min

  • - Die Kultisten haben verschiedene Handkarten, die anderen immer die gleiche. Das verleitet dazu, einfach eine Karte zu spielen, ohne sie anzugucken. Dadurch ist sofort klar, dass jeder, der seine Karten durchsucht, Kultist ist.

    deswegen darfst deine Handkarten auch nicht sortieren, damit du die anschauen musst. Es ist auch ne Regel, dass du keine Karten spielen darfst ohne dir deine Hand anzuschauen. Spielt halt einfach nach den Regeln? Ich nehme als guter bei der Widerstand ja auch nicht einfach ne Erfolgskarte vom Stapel und leg die direkt in die Mission rein.

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  • - Die Kultisten haben verschiedene Handkarten, die anderen immer die gleiche. Das verleitet dazu, einfach eine Karte zu spielen, ohne sie anzugucken. Dadurch ist sofort klar, dass jeder, der seine Karten durchsucht, Kultist ist.

    deswegen darfst deine Handkarten auch nicht sortieren, damit du die anschauen musst. Es ist auch ne Regel, dass du keine Karten spielen darfst ohne dir deine Hand anzuschauen. Spielt halt einfach nach den Regeln? Ich nehme als guter bei der Widerstand ja auch nicht einfach ne Erfolgskarte vom Stapel und leg die direkt in die Mission rein.


    Undurchdachtes Material durch eine Regel zu lösen finde ich nicht gut. Wenn jeder die gleichen Karten hätte, wäre das Problem gelöst...

    Dieses Karten austauschen führt auch zu einem nervigen Mischen von "Stapeln" mit 4/5 Karten.

  • deswegen darfst deine Handkarten auch nicht sortieren, damit du die anschauen musst. Es ist auch ne Regel, dass du keine Karten spielen darfst ohne dir deine Hand anzuschauen. Spielt halt einfach nach den Regeln? Ich nehme als guter bei der Widerstand ja auch nicht einfach ne Erfolgskarte vom Stapel und leg die direkt in die Mission rein.


    Undurchdachtes Material durch eine Regel zu lösen finde ich nicht gut. Wenn jeder die gleichen Karten hätte, wäre das Problem gelöst...

    Dieses Karten austauschen führt auch zu einem nervigen Mischen von "Stapeln" mit 4/5 Karten.

    Hmm okay, ich glaub ich mach mir da einfach keine Probleme wo mMn keine sind. Wenn ich ne Karte spielen muss nehm ich meine Karten in die Hand, wähle eine aus und spiele sie. Wirkt für mich grad wirklich als suche man nach Problemen, aber jedem das seine.


    Wenn Ermittler plötzlich Tot-Karten haben obwohl sie gar nicht töten können/dürfen kann es auch dazu führen, dass Spieler denken sie dürften das und jemanden töten, weil sie zB denken, dass sie so nen Kultisten töten können um zu gewinnen. Das macht dann das gesamte Spiel kaputt und fällt erst am Ende auf. Da finde ich seine Handkarten nicht mischen zu dürfen und halt mal kurz die Karten in die Hand nehmen bevor man ne Karte spielt das geringere Problem, aber evtl bin ich da auch einfach komisch.

    Einmal editiert, zuletzt von Wuschel ()

  • Undurchdachtes Material durch eine Regel zu lösen finde ich nicht gut. Wenn jeder die gleichen Karten hätte, wäre das Problem gelöst...

    Dieses Karten austauschen führt auch zu einem nervigen Mischen von "Stapeln" mit 4/5 Karten.

    Hmm okay, ich glaub ich mach mir da einfach keine Probleme wo mMn keine sind. Wenn ich ne Karte spielen muss nehm ich meine Karten in die Hand, wähle eine aus und spiele sie. Wirkt für mich grad wirklich als suche man nach Problemen, aber jedem das seine.

    Du empfindest es nicht als Problem wenn du aufgrund des undurchdachten Spielmaterials jedes Mal so tun musst als suchst du eine Karte aus? Es ist doch essentiell wichtig, dass deine Rolle geheim bleibt und gerade dieses Detail verrät so einfach welche Rolle du hast.


    Ich denke das könnte man deutlich besser lösen. Vor allem in einem Social Deduction Spiel MÜSSTE man das deutlich besser lösen. Vielleicht bin ich da auch allein mit meiner Meinung.


    Btw ich bin trotzdem im All-In drin, aber meine Erwartungen sind extrem niedrig. Notfalls wird es verkauft für kleines Geld.

  • Hmm okay, ich glaub ich mach mir da einfach keine Probleme wo mMn keine sind. Wenn ich ne Karte spielen muss nehm ich meine Karten in die Hand, wähle eine aus und spiele sie. Wirkt für mich grad wirklich als suche man nach Problemen, aber jedem das seine.

    Du empfindest es nicht als Problem wenn du aufgrund des undurchdachten Spielmaterials jedes Mal so tun musst als suchst du eine Karte aus? Es ist doch essentiell wichtig, dass deine Rolle geheim bleibt und gerade dieses Detail verrät so einfach welche Rolle du hast.

    Naja ich muss ja nicht so tun, die Puls-Karten und die Erfolgkarten werden ja gemischt, so dass du sowieso nicht blind ne Karte greifen kannst. Mich stört's da wirklich nicht meine Handkarten kurz in die Hand zu nehmen um ne Karte rauszusuchen, aber mich stört's auch bei Der Widerstand nicht, dass ich als guter ne Fehlschlagkarte in die Hand nehmen muss und so tun muss als hätte ich ne Wahl, obwohl ich sowieso nur Erfolg legen darf.


    Also ich hab Among Cultists jetzt 2 mal gespielt, einmal auf der Messe in Essen und einmal im TTS und es ist mir halt null negativ aufgefallen. Da sind mir ein paar thematische Ungereimtheiten eher negativ aufgefallen, aber auch da kann ich drüber hinwegsehen.

  • Die Frage ist, reicht das für dich um Among Cultist auf den Tisch zu bringen, anstatt z.b. Feed the Kraken oder Quest oder Human Punishment (NICHT The Beginning)?

  • Die Frage ist, reicht das für dich um Among Cultist auf den Tisch zu bringen, anstatt z.b. Feed the Kraken oder Quest oder Human Punishment (NICHT The Beginning)?

    Ich verstehe die Frage jetzt nicht so ganz, ist das Karten aussuchen das was Among Cultists ausmacht und warum man das Spielen sollte? Feed the Kraken hab ich bisher nicht gespielt, aber zumindest Quest und Human Punishment: Social Deduction 2.0 fühlen sich doch sehr anders an als Among Cultists, würde auch behaupten es gibt viele Leute mit denen ich AC auf den Tisch bringen kann, HP: SD 2.0 aber nicht.

    Ich hatte in meinen 2 Partien Among Cultists mega Spaß und freue mich total drauf ein Spiel zu haben das wir spielen können wenn wir zu 7. sind das ein wenig mehr Tiefgang hat und sich ein wenig mehr nach Brettspiel anfühlt, das nicht 7 Wonders ist.

  • Ich finde es schon etwas problematisch, wenn jemand schauspielern soll, etwas zu tun, das seinem Spielziel gegenüber steht. Die Ermittler WOLLEN sich ja gegenseitig erkennen - und ein "Tell" kann ja durchaus sein, wer wie schnell seine Karten aussucht oder wie er/sie dabei guckt oder was man sagt. Die Kultisten müssten also umgekehrt besonders gelangweilt in ihre Karten gucken, sodass alle denken, sie würden nur so tun (müssen), als schauten sie da rein.


    Ich hab die Regeln nicht gelesen (und spiel es mittwoch online zum ersten Mal), aber eine "Augen zu-Phase hätte hier helfen können. Alle machen die Augen zu, nur die Kultisten dürfen aufmachen, alle müssen mit ihren Karten rumfummeln. Oder so ähnlich.

  • Ich finde es schon etwas problematisch, wenn jemand schauspielern soll, etwas zu tun, das seinem Spielziel gegenüber steht. Die Ermittler WOLLEN sich ja gegenseitig erkennen - und ein "Tell" kann ja durchaus sein, wer wie schnell seine Karten aussucht oder wie er/sie dabei guckt oder was man sagt. Die Kultisten müssten also umgekehrt besonders gelangweilt in ihre Karten gucken, sodass alle denken, sie würden nur so tun (müssen), als schauten sie da rein.

    Das habe ich versucht auszudrücken 😅 du hast bessere Worte gefunden.

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  • Ich hab die Regeln nicht gelesen (und spiel es mittwoch online zum ersten Mal), aber eine "Augen zu-Phase hätte hier helfen können. Alle machen die Augen zu, nur die Kultisten dürfen aufmachen, alle müssen mit ihren Karten rumfummeln. Oder so ähnlich.

    Die gibt es ganz am Anfang. Die Kultisten erkennen sich und wenn man mit nem Playercount spielt in dem schon Ermittler tot sein können, halt diese ihr Pulsdeck hoch, so dass Kultisten erkennen, wer schon tot ist.


    Und das "Schauspielern" is ja einfach nur Karten in die Hand nehmen und Karte raussuchen, das geht ruck zuck. Was nicht erlaubt ist, ist wenn dein Kartenstapel auf dem Tisch liegt einfach die oberste Karte nehmen und reinlegen, weil dann klar ist, dass du Ermittler bist weil du nur die selben Karten hast. Aber ich sag mal wenn einem das Spiel gefällt stört einen das nicht, und wenn einen das so hart stört, dass man das Spiel nicht spielen will, dann hat einem das Spiel von vornherein eh nicht so gut gefallen würde ich mal sagen.


    Bin sehr gespannt was du berichten wirst : )

    Einmal editiert, zuletzt von Wuschel ()

  • LookAtTheBacon Sorry, das empfinde ich halt anders. Du hast aufgrund meiner persönlichen Einschätzung in Post 100 von Social Media und falschen (!) Erwartungen gesprochen, ohne einmal zu fragen, was meine Erwartungen waren und woher sie gekommen sein mögen. Du hast meine subjektiven und objektiven Kriterien einfach weggewischt und hast es persönlichen Erwartungen zugeschoben. Gleichzeitig siehst du das Spiel völlig anders vermarktet als der Rest hier. Wie soll ich damit umgehen? Ich habe dir deine Meinung nicht abgesprochen. Es ist doch super das du Spaß hast und es den Leuten erklärst, wie man damit Spaß haben kann. Aber warum musst du mir von außen Dinge unterstellen und mir etwas absprechen? Das nur zur Erklärung. Den Rest können wir uns glaube ich sparen, weil wir uns hier verrannt haben. Kann passieren. Ich finde, es ist - jetzt das dritte Mal erklärt - kein gutes Spiel aufgrund von diversen Sachen UND es ist kein gutes Social Deduction Spiel, als welches es vermarktet wurde. Es ist aber so, wenn Social Deduction drauf steht und ich im Spiel derben Spielspaß beim Pick-Up & Delivery gehabt hätte, dann hätte ich das durchaus anerkannt. Bei der Vermarktung und den vielen PR-Events und Pressemitteilungen wird immer viel gehobelt. Wenn ich mich davon nicht lösen könnte, müsste man viel mehr Spiele zerreißen. Es gibt auch durchaus Spiele, wo meine falsche Erwartungshaltung eine Rolle gespielt hat. Da wäre z. B. Etherfields zu nennen. Da bin ich offen und fair in der Kommunikation. Bei HP The Beginning ist es aber einfach nur eine Unterstellung. Also, ich glaube ich habe dich nun verstanden und sehe den Punkt mit der Kampagne, dass ich das explizierter angesprochen habe. Ich verstehe auch, wie du Spielspaß erlebt hast. Und ich glaube, du weißt auch, wie ich zu meiner Meinung gekommen bin.

  • Wie schon mehrmals erwähnt, kann Godot Marketing. Und daran ist erstmal nichts verwerfliches. Nur das letzte Produkt entsprach eben nicht dem Marketing und sorgte so für Enttäuschungen.

    Das unterstellt aber auch ein Stück weit totale Kontrolle. Ich denke nicht, dass Godot da Texte vorfertigt, denn das sind aufrichtige Jungs.


    Was ich mir aber schon vorstellen kann ist, dass es eine Art Freundschaftsdienst einiger Influencer ist ein Spiel besonders gut dastehen zu lassen. Da gab es doch ein Beispiel vom oft zitierten "BSG Killer", wobei derjenige das Spiel dann in der eigenen Facebook Gruppe relativ schnell verramscht hat.


    Das lässt doch einfach nur den Schluss zu, dass durch den Sympathiebonus von Messen, Spieletreffs und eben auch YouTube die Projekte gegenseitig etwas gepuscht werden. Sieht man ja auch an der aktuellen Kampagne, wenn Updates über Podcasts gemacht werden (und wie sie gemacht werden).


    Das ist auch vollkommen legitim und ich denke nicht, dass es irgendwo anders läuft. Es fallen eben nur wieder die auf die Nase, die blind auf Influencer hören. Dass Godot keinen Scheiß auf den Markt bringt sondern aus ihrer Sicht voll hinter dem Produkt stehen, ist klar. Sonst hätten sie es nicht so veröffentlicht. Und natürlich schreibt niemand schlecht über sein eigenes Produkt.


    "BSG Killer" kommt nicht von Godot, sondern von Influencern. Und natürlich würde wohl jeder so ein Zitat auch ganz oben auf seine eigene Kampagne schreiben, wenn man es bekommt. Egal ob bezahlt oder nicht. Und es mag ja auch sein, dass dieser Influencer es genau so sieht (das spätere Verhalten mal ausgeblendet). Man muss ja auch nicht viel von Brettspielen verstehen, um Influencer zu werden. Da geht es ja oft nur um den eigenen Geschmack.

  • Persönlich kommt es mir aber so vor, als ob bei den meisten Youtubern Spiele eher gut abschneiden. Zu den Jungs von Better Board Games kann ich da wenig sagen, da die einfach bei der Spieleauswahl zu selten meinen Geschmack treffen und ich die nicht schaue.

    Vielleicht werden Spiele ja auch zunehmend gut designt, aber wenn ich hören will, wie ein Spiel zerrissen wird, schaue ich die Nische. ^^

  • Persönlich kommt es mir aber so vor, als ob bei den meisten Youtubern Spiele eher gut abschneiden. Zu den Jungs von Better Board Games kann ich da wenig sagen, da die einfach bei der Spieleauswahl zu selten meinen Geschmack treffen und ich die nicht schaue.

    Vielleicht werden Spiele ja auch zunehmend gut designt, aber wenn ich hören will, wie ein Spiel zerrissen wird, schaue ich die Nische. ^^

    Das kommt Dir sehr richtig so vor, weil alle youtuber sich hauptsächlich mit den Dingen in ihrer Freizeit beschäftigen, die ihnen Spaß machen. Und sich mit einem Spiel, das man nicht mag, NOCH zwei Stunden zu beschäftigen... nö.

    Also: solange in Deutschland die Youtuber selbständige Hobbyisten sind, wird sich daran auch nichts ändern.

    Ein Tipp allerdings: Wie beim Arbeitszeugnis kommts eher darauf an, was NICHT gesagt wird. Über welche spiele wird nicht geredet? Das sind vermutlich die, die ihnen nicht gefallen.

  • Das leuchtet ein, allerdings bestätigen Ausnahmen wie immer die Regel und die zeigen, dass es auch anders geht. Ich höre einfach zu selten kritische Töne, dabei sollten die doch selbst bei einem Spiel, das mir ansonsten gut gefällt, möglich sein. Differenziert geht irgendwie anders,

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  • Ich finde es hört sich vorsichtiger an.


    Das größte Problem für Among Cultis dürfte die Konkurenz sein:

    - Feed the Kraken

    - The Thing


    Wer beide Spiele hat und immer noch mehr braucht, für den ist AC sicher das richtige. Ob die Zielgruppe da ist, wird sich zeigen.

  • So, hier mein Eindruck nach gestern abend:


    1) Online Social Deduction ist nicht so meins - ich brauch Gesichter und Mimik... und ich brauch, 100%ig zuordnen zu können, wer gerade was wann sagt. Dazu ist die Kommunikations-Etiquette (Es darf immer nur einer sprechen) durchaus auch unförderlich für social deduction.


    2) Das Spiel verläuft flüssig, die Regeln sind klar und insgesamt übersichtlich. Zuerst bewegen sich alle bis zu 3 Felder und können dann, falls sie in einem Raum passender Farbe stehen (passend zu einer Bewegungskarte, die sie am Anfang des Spiels bekamen), den Raum aktivieren und dort entweder eine Karte rein legen ODER, falls der Raum schon über 3 Karten verfügt(e), eine Karte ziehen um bei positivem Ergebnis (Es gibt Karten mit grünem Häkchen oder rotem Kreuz) einen Token raus zu nehmen. Ggf hat der Raum dann keine Token mehr und die Ermittler bekommen Punkte. Bei entsprechender Punktezahl ist dann das Spiel zuende und die Ermittler gewinnen. Das ist uns gestern passiert.

    Was super funktioniert: Man muss den Raum wechseln in jedem Zug, weil die Bewegungskarte einem diktiert, wo man hin muss. Dadurch kommt es auf jeden Fall zu Begegnungen - die sind zentral für die Verräter, weil man sich Gesundheitskarten gibt - und das kann eben auch eine "du bist tot"-Karte sein. Dadurch, dass man sich begegnen MUSS, ist Dynamik im Spiel


    was für mich nicht gut funktioniert hat: der Deduction-Aspekt. Irgendwie waren fast überall nur Raumkarten mit grünem Häkchen, sodass man hier wenig draus schließen konnte (jeder Raum beginnt auch mit einer zufälligen Karte, sodass man selbst bei x nix draus schließen könnte). Irgendwann war ich tot - und ich hatte Karten von Andreas oder Stephan (Godot). Klar war also (lediglich): ICH war gut und einer von beiden oder beide waren Kultist(en). Gestorben ist während des Spieles sonst niemand. Gewonnen haben die Kultisten nicht, weil ein Ermittler zu viel NICHT tot war (das wird am Ende des Spiels noch mal gecheckt). Das schien aber eher zufall zu sein, weil 2 Ermittler immer zusammen rumgelaufen sind und am Ende zu weit weg von den Kultisten waren.

    Kann sein, dass das nur eine Folge des Online-Spiels war. In jedem Fall war das "jede*r könnte ein*e Verräter*in sein"-Feeling gut spürbar.


    vblade  Wuschel Die Karten sind ja alle sprachneutral und sie unterscheiden sich entweder ausschließlich durch ein KLAR sichtbares Kreuz/Häkchen oben links oder durch ein klar anderes großes Bild in der Mitte. Das von vblade angesprochene Problem existiert nicht. Außerdem gibt es keine Situation, wo man SEHR spontan eine Karte legen muss - außer bei Begegnungen, wenn ein Ermittler zu einem Kultisten läuft. Dann ist in der Tat zackige Handlungsentscheidung gefragt.

  • Das von vblade angesprochene Problem existiert nicht.

    Naja online natürlich nicht und klar muss es ja mit einer Regel geklärt werden, aber wenn die Emotionen mitkochen und die gehören bei dem Genre nunmal dazu, kann ich mir vorstellen dass da zumindest einer der 8 Köpfe gern mal raushängen lässt eben nicht genau auf seine Karten zu schauen, sofern es hilft andere damit zu überzeugen dass man eben (k)eine Rolle spielt... Einfach weil man es eben kann. Für mich schon klar eine Desigenschwäche.


    Edit: Die BTW sehr leitch zu vermeiden gewesen wäre IMHO.

    ...ich will doch nur Spiele(n).

    7 Mal editiert, zuletzt von eyyojung ()

  • Das von vblade angesprochene Problem existiert nicht.

    Naja online natürlich nicht und klar muss es ja mit einer Regel geklärt werden, aber wenn die Emotionen mitkochen und die gehören bei dem Genre nunmal dazu, kann ich mir vorstellen dass da zumindest einer der 8 Köpfe gern mal raushängen lässt eben nicht genau auf seine Karten zu schauen, sofern es hilft andere damit zu überzeugen dass man eben (k)eine Rolle spielt... Einfach weil man es eben kann. Für mich schon klar eine Desigenschwäche.

    Exakt so war es bei uns. Das "Problem" ist natürlich lösbar, aber nicht "nicht existent".

  • Naja:

    Jede*r hat ohnehin 2 Kartentypen auf der Hand: Gesundheitskarten und die Raumkarten. "Blind" kann man da nicht greifen. Und als Verräter kannst Du durchaus ja vorplanen - es gibt nur exakt EINE Situation, wo Du halbwegs spontan Deine Karte präsentieren musst - und das ist eben, wenn jemand sich zu dir bewegt. Dann muss man halt mal improvisieren.


    Genauso kann ein Verräter aber seine Karten schon vorsortiert haben und dann "lustlos" einfach eine rausziehen und damit den Eindruck erwecken, er sei kein Kultist.


    Zumindest sehe ich da kein größeres Problem, das sich lohnt, irgendwie benannt zu werden. Die thematischen Schwächen (tote laufen herum) sind da sicher etwas gravierender, haben mir aber auch nichts ausgemacht, weil ich insgesamt wenig Thema verspürt habe. Hätte auch Among Us sein können.

  • Genauso kann ein Verräter aber seine Karten schon vorsortiert haben

    Darf man das überhaupt?


    Immerhin steht direkt nach Verteilung der vorab gemischten Decks auf Seite 10 in rot:

    Wichtig: Ihr dürft die Reihenfolge eurer Handkarten fortan nicht mehr ändern.

    Mit freundlichen kollegialen Grüßen


    Syrophir


    ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------


    "Die Menschen hungern nach der Wahrheit, doch wissen sie selten ihren Geschmack zu schätzen."

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  • Wuschel The Thing, Feed The Kraken, Room 25, Schatten über Camelot sind keine großen Brecher und auch richtige Brettspiele. Also es gibt durchaus einige Alternativen.

    wir haben bei The Thing jetzt 2 mal das Problem gehabt dass es irgendwie nicht fluppen wollte ... kA ob es daran gelegen hat dass das Alien nen Neuling war und gefühlt null Plan hatte was zu tun ist, oder dass es permanent so lief wie "ich bin der Wettermann ich muss Wetter machen gehen" ich find das Spiel vom Thema usw mega und muss da mal mehr verifizieren


    -> ich beobachte und lese fleißig mit weil es hier ja mit du kannst nur in Raum 1,2 oder 3 ähnliche Vorgaben zu geben scheint

  • JulWest Ja, das ist das Problem bei The Thing, welches ich im Thread ja angesprochen habe und mir damals die Welle der Entrüstung entgegen schlug. Lass mich raten, ihr wart weniger als 6 Personen? Wenn der Koch z.B. das Alien ist, wird es schwerer. Nur die Kombination aus Eskalation, Hunden und der folgenden zwingenden Zusammenarbeit, lässt das Spiel funktionieren. Im Prinzip ist es, wenn es so läuft wie bei euch, ja so, dass die Menschen trotzdem verlieren, weil am Ende keiner weiß, wer das Alien ist. Man muss ja eben wählen, wer das Alien ist. Entsprechend helfen die Tests. So kann man in einer kleinen Gruppe eigentlich sehr easy sich auf Tests fokussieren, den Hubschrauber rufen und abhauen. In größerer Gruppe funktioniert das nicht. Es eskaliert zu schnell. Zweite Möglichkeit, wenn man in der Spielreihenfolge gut sitzt, ist es als Alien sich bewusst dafür zu entscheiden, andere anzustecken, auch wenn man sich damit enttarnt. Die Gruppe weiß ja nicht, ob angesteckt wurde. Wenn dann die Anzahl an Tests nicht reicht, kann es auch spannend eskalieren.


    Grundsätzlich ist es aber so, das je nach Verhalten der Personen in kleinen Gruppen The Thing spielerisch komisch werden kann. Ich habe das auch in meiner Rezension thematisiert: https://brettundpad.de/2022/04/27/the-thing-das-brettspiel/


    Ich hatte bei 6 bis 8 Personen auch schon Momente, da waren am Ende alle Aliens und ich habs losgetreten. Es war für mich so geil zu sehen, weil ich genau wusste, wer wen wo angesteckt hat. Am Ende waren alle Menschen ausgelöscht.

  • Das von vblade angesprochene Problem existiert nicht.

    Naja online natürlich nicht und klar muss es ja mit einer Regel geklärt werden, aber wenn die Emotionen mitkochen und die gehören bei dem Genre nunmal dazu, kann ich mir vorstellen dass da zumindest einer der 8 Köpfe gern mal raushängen lässt eben nicht genau auf seine Karten zu schauen, sofern es hilft andere damit zu überzeugen dass man eben (k)eine Rolle spielt... Einfach weil man es eben kann. Für mich schon klar eine Desigenschwäche.

    Ist halt immer die Frage ob das ein Spieler- oder Spielproblem ist.


    In Root kann ich auch die ganze Zeit den selben Spieler angreifen, so dass dieser auf jeden Fall keinen Spaß hat in der Partie. Ist Root schlecht designt deswegen? Ich würde sagen nicht, solange der Spieler nicht konstant am gewinnen/führen ist bin ich einfach ein Idiot wenn ich das mache und der Rest sollte nie wieder mit mir Root spielen.


    In der Widerstand kann ich auch "zufällig aus versehen" meine nicht gespielte Fehlschlag-Karte offen zurück legen wenn ich zu genervt davon bin, dass mich alle für nen Spion halten. Genauso hab ich als Nicht-Spion ja eh keine Wahl bei der Karte und könnte einfach vom Erfolg-Stapel ne Karte nehmen und reinlegen. Ist für mich dann aber immer noch keine Designschwäche des Spiels, sondern das sind dann Mitspieler mit denen ich das Spiel nicht mehr spielen werde.


    Bei Among Cultists darfst die Handkarten ja nicht sortieren und so wie ich das verstanden habe, sollte die Routenkarte immer ganz oben auf dem Kartenstapel liegen, damit muss man die Karten eh immer in die Hand nehmen. Aber selbst wenn die da nicht drauf liegt, muss ja auch immer der richtige Kartentyp oben liegen das du einfach nur die oberste Karte nehmen kannst und sind wir mal ehrlich, das ist doch dann ein Spielerproblem wenn jemand sowas macht? Ist halt für mich dann auch jemand mit dem ich das Spiel (und wahrscheinlich generell) nie wieder spielen werde.


    Edit: Die BTW sehr leitch zu vermeiden gewesen wäre IMHO.

    Lass uns doch bitte nicht unwissend sterben :D Hau raus.

  • Diesen Luckshot von mir wirst du wohl nie in Gänze verkraften, hm? ;)

    Ich kann es dir bis heute nicht erklären, aber ich hatte so ein krasses Bauchgefühl, dass du trollst ;)

  • Diesen Luckshot von mir wirst du wohl nie in Gänze verkraften, hm? ;)

    Ich kann es dir bis heute nicht erklären, aber ich hatte so ein krasses Bauchgefühl, dass du trollst ;)

    Ich verwirrt wann ich getrollt haben soll? 😅 Sich als einer von den guten zu tarnen in nem Social Deduction Spiel ist für mich erstmal relativ normales Verhalten in dem Gerne und macht auch niemandem das Spiel kaputt, das hat für mich mit Trollen nichts zu tun.

  • Diesen Luckshot von mir wirst du wohl nie in Gänze verkraften, hm? ;)

    Ich kann es dir bis heute nicht erklären, aber ich hatte so ein krasses Bauchgefühl, dass du trollst ;)

    Ich verwirrt wann ich getrollt haben soll? 😅 Sich als einer von den guten zu tarnen in nem Social Deduction Spiel ist für mich erstmal relativ normales Verhalten in dem Gerne und macht auch niemandem das Spiel kaputt, das hat für mich mit Trollen nichts zu tun.

    Geht ja nicht um "Spiel kaputt machen".

    Mit "du trollst" meinte ich, dass du den Ermittler halt nur vorgibst was sich am Ende ja auch bewahrheitet hat ;)

    Und das du als Kultist immer versuchst so gut wie möglich den Ermittler zu mimen is ja klar.

  • Ich verwirrt wann ich getrollt haben soll? 😅 Sich als einer von den guten zu tarnen in nem Social Deduction Spiel ist für mich erstmal relativ normales Verhalten in dem Gerne und macht auch niemandem das Spiel kaputt, das hat für mich mit Trollen nichts zu tun.

    Geht ja nicht um "Spiel kaputt machen".

    Mit "du trollst" meinte ich, dass du den Ermittler halt nur vorgibst was sich am Ende ja auch bewahrheitet hat ;)

    Und das du als Kultist immer versuchst so gut wie möglich den Ermittler zu mimen is ja klar.

    Klingt für mich halt einfach nicht nach trollen :D aber ich weiß was du meinst : )

  • Als langjähriger Mitleser, auch mal was von mir hier im Unknowns Forum.


    Ich hatte vor kurzem auch die Gelegenheit, Among Cultists anzuzocken. Anbei meine Ersteindrücke - als jemand, der Human Punishment: The Beginning richtig besch...eiden fand.


    Vorweg: Das Cover stand direkt rechts neben mir und es ist schrecklich. Wenn darauf "Sharknado: The B Movie BoardGame" stehen würde, fände ich das sehr passend. Wirkt einfach billig und ist absolut KEIN Hingucker im Regal. Keine Ahnung, wie das bei denen ein "Geil, so machen wir das!"-Gefühl geweckt hat. Zumal das von HP:TB echt gut aussah. Das landet irgendwo ganz weit hinten. Aber wie sagt man so schön: Wichtig ist aufm Platz...

    1. Das Spiel ist im Gegensatz HP:TB gestreamlined und die Spieleerklärung ging wirklich schnell. Habe die Zeit nicht gestoppt, gefühlt würde ich aber sagen, dass wir nach spätestens 15 Minuten loszocken konnten.
    2. Die Befürchtungen hier, dass man am raussuchen der Karten erkennen kann, wer Kultist und wer Ermittler ist, kann ich definitiv entkräften. Das geht alles auch für die Kultisten ganz einfach, zumal man wirklich genug Karten jeder Sorte hat. Da muss sich keiner Sorgen machen, dass man da schnell auffällt.
    3. Die Bewegungskarten sind einfach wie genial: Dadurch ist immer eine gewisse "Tension" im Spiel und man begegnet sich zwangsläufig und Misstrauen wird geschürt. Klar, jetzt kann man sagen: Das Spiel spielt einen also in gewissem Maße. Dadurch, dass man trotzdem Wahlmöglichkeiten hat, welche der vorgegebenen Räume man besucht, fühlt es sich aber absolut nicht so an.
    4. Das Spiel macht wirklich Spaß! Ja, die Runde hat echt Laune gemacht und es wurde wirklich viel diskutiert, beschuldigt, verteidigt - alles, was man sich von so einem Spiel erhofft. Ich liebe Feed the Kraken und würde für mich persönlich (!) sagen, dass mir Among Cultists genauso viel Spaß gemacht hat. Among Cultists ist mehr Spiel als Feed the Kraken, dafür ist Feed the Kraken hübscher und noch einsteigerfreundlicher. Zudem kann man FtK auch mit mehr Leuten spielen.
    5. Holt euch den Grundpledge, das reicht. Ich befürchte, dass die Erweiterungen a.) more of the same und b.) teilweise wieder unnötige kleine Mechaniken ins Spiel bringen. Das Spiel wird häufiger auf dem Tisch landen, ja. Aber so häufig, dass man noch so viel Abwechslung und neue Mechanismen braucht? Das kann ich für mich zumindest klar verneinen.
    6. Chapeau, Godot! Ja, HP:TB war ein spielerischer Offenbarungseid, ein Griff ins Klo, eine Konglomerat hunderter Mechanismen ohne Streamlining. Aber hier muss ich sagen: Das spielerische Gesamtpaket passt, das Spiel funktioniert und macht Spaß. Nur optisch würde ich mir echt wünschen, dass man beim Cover nochmal ansetzt. Das restliche Material ist zumindest "ok".
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