12 Jahre danach: Deutscher Spielepreis 2010 – Was wird noch gespielt?

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  • Ich lass die Reihe jetzt mal weiter leben (Es hat tatsächlich jemand danach gefragt. Danke mondscheiner!), die ich mit dem DSP 2012 begonnen habe. Da es mir aber zu viel Aufwand ist, die echten 10 Jahre zurückzuverfolgen (also 2010 bis 2020 zu analysieren), erhöhe ich für die alten Jahrgänge den Rückblick einfach um jeweils ein Jahr.


    Die Top 10 des DSP 2010 waren:


    1. Fresko (Marco Ruskowsi/Marcel Süßelbeck, Queen Games, 2010)

    2. Vasco Da Gama (Paoli Mori, What's Your Game, 2009)

    3. Die Tore der Welt (Michael Rieneck/Stefan Stadtler, Kosmos, 2009)

    4. Tobago (Bruce Allen, Zoch, 2009)

    5. Hansa Teutonica (Andreas Steding, Argentum, 2009)

    6. Magister Navis (Carl de Visser/Jarrat Gray, Lookout, 2009)

    7. Egizia (Acchittocca, Hans im Glück, 2009)

    8. Macao (Stefan Feld, alea, 2009)

    9. Dungeon Lords (Vlaada Chvatil, CGE, 2009)

    10. Machtspiele (Maximilian Thiel, eggert, 2009)


    Reihenfolge nach Datum der letzten auf BGG 1000 geloggten Partien:


    1. Hansa Teutonica (Letztes 1000. Spiel: 2022-05-26 / Letztes Spiel: 2022-09-20)

    2. Tobago (Letztes 1000. Spiel: 2022-01-30 / Letztes Spiel: 2022-09-20)

    3. Macao (Letztes 1000. Spiel: 2021-08-22 / Letztes Spiel: 2022-09-21)

    4. Fresko (Letztes 1000. Spiel: 2021-07-24 / Letztes Spiel: 2022-09-20)

    5. Dungeon Lords (Letztes 1000. Spiel: 2020-12-30 / Letztes Spiel: 2022-09-20)

    6. Egizia (Letztes 1000. Spiel: 2020-09-09 / Letztes Spiel: 2022-09-20)

    7. Die Tore der Welt (Letztes 1000. Spiel: 2019-12-04 / Letztes Spiel: 2022-09-18)

    8. Magister Navis (Letztes 1000. Spiel: 2019-07-20 / Letztes Spiel: 2022-09-18)

    9. Vasco da Gama (Letztes 1000. Spiel: 2018-04-07 / Letztes Spiel: 2022-09-17)

    10. Machtspiele (Letztes 1000. Spiel: 2013-03-02 / Letztes Spiel: 2022-08-03)


    Was ich aus den Zahlen lese:

    Im Gegensatz zu 2011 ist 2010 irgendwie alles durcheinander gewirbelt. Alle Spiele werden heute (also in den letzten Tagen) noch ab und an gespielt. Einige Spiele wurden auch neu aufgelegt, so wie „Macaoa" mit der Reimplementierung „Amsterdam“. Und auch „Magister Navis“ oder „Egizia“ haben einen Neuauflage in den letzten Jahren erfahren. Und die Marke „Fresko“ wird von Queen auch weiterhin gut gepflegt.


    Gruß Dee


    Edit: Die Zahlen von Macao waren falsch, ich hab es korrigiert.

    Blog (manchmal sogar über Brettspiele): deesaster.org

    Einmal editiert, zuletzt von Dee ()

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  • In dem Jahrgang ist einiges dabei, dass ich gar nicht gespielt habe: Fresko, Die Tore der Welt, Tobago und Dungeon Lords. Egizia und Macao fand ich persönlich nicht so gut, spiele ich aber mit, wenn es denn seinn muss. Vasco da Gama ist schon , Machtspiele wird noch verkauft - gute Spiele, aber da ich die Sammlung derzeit verkleinere, nicht gut genug um bleiben zu dürfen. Magister Navis kam bis kurz vor der Seuche regelmäßig auf den Tisch und das gleiche gilt für Hansa Teutonica, das definitiv zu meinen Lieblingsspielen zählt.

    Gruß aus Frankfurt, Helmut

    Einmal editiert, zuletzt von Helmut R. ()

  • Tatsächlich wird von allen Spielen des DSP 2010 von mir nur noch #Fresco gespielt, zuletzt vor ca. 2 Wochen in der Bigbox Version. Ist auch das einzige Spiel von der Liste, welches noch in meinem Regal steht. Nach wie vor gutes Gateway Spiel, welches in meinen Augen für ein Euro auch noch etwas thematisch ist. Hansa Teutonica und die Tore der Welt waren mal in der Sammlung. Macao von Stefan Feld wollte ich immer mal spielen, hat sich leider nicht ergeben. Den Rest habe ich nie gespielt.

  • ?( Hab mal grad bei mir nachgeschaut weil mir das mit Macao etwas seltsam vorgekommen ist. Meine letzte geloggte Partie von Macao war am 27.6.22.

    Keine Ahnung wie deine Tabelle zustande kommt


    Und ich seh grad das es allein diesem Monat 39 mal gespielt wurde

    Einmal editiert, zuletzt von Tritop () aus folgendem Grund: Und ich seh grad das es allein in diesem Monat 39 mal gespielt wurde

  • Keine Ahnung wie deine Tabelle zustande kommt

    Danke. Falsche Nummer. Ich hab das Spiel "Dragon Ball Z: Majin Buu Saga" angeschaut. Das hat die Nummer 5567. Macao hat noch eine 0 hinten dran. Ich korrigiere es.

    Blog (manchmal sogar über Brettspiele): deesaster.org

    Einmal editiert, zuletzt von Dee ()

  • Hui, endlich mal ein aus meiner Sicht gar nicht mal so interessanter Jahrgang, bei dem Fresko klar mein Favorit ist. Sowohl Hansa Teutonica als auch Magister Navis habe ich erst 2021 zum ersten Mal gespielt, 2010 war ich noch reiner 2-Personen-Spieler, da ergaben beide weniger Sinn. Hansa Teutonica und Magister Navis mochte ich beide, ohne sie für mich zu absoluten Highlights erklären zu wollen. Tobago ist ein Familien-Knaller, den ich bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit über den grünen Klee lobe, und hat ja dank des Vulkans letztes Jahr noch eine Frischzellenkur erfahren - immer noch ein tolles Spiel. Tore der Welt war damals ganz gut, aber ich weiß noch dass die wirklich heftig reinhauenden Events uns damals gestört haben, und die Variabilität des Ganzen ist zur Abwechslung zu hoch - wirkliche Strategien kann man da kaum entwickeln. Müsste ich mir mit heutigem Blick nochmal ansehen, fürchte aber dass es nicht sehr gut gealtert ist. Egizia konnte ich vorletztes Jahr nochmal in der Neuauflage spielen; quasi ein Veteran der Italo-Brettspielschule, etwas sperrig und daher mittlerweile durch diverse "Nachfahren" überholt. Dungeon Lords war mir damals zuviel Verwaltungsaufwand, dauerte ewig und hat eine dieser grausligen, auf witzig getrimmten CGE-Anleitungen, das wurde seit 10 Jahren nicht mehr angefasst. Da bräuchte es eine gewisse Überwindung, um das nochmal auf den Tisch zu bringen.

    Bis heute nicht gespielt und nicht im eigenen Besitz sind Machtspiele und Vasco da Gama, Macao habe ich dank gab62 vor kurzem erhalten und hoffe es bald ausprobieren zu können.

  • 1. Hansa Teutonica

    2. Tobago

    3. Fresko

    4. Dungeon Lords

    5. Egizia

    6. Die Tore der Welt

    7. Magister Navis

    8. Vasco da Gama

    9. Machtspiele

    10. Macao


    Tatsächlich habe ich alle Titel von der Liste gespielt und bis auf #Tobago, #DungeonLords und #Machtspiele auch alle mal besessen.


    Im Einzelnen:


    1. Hansa Teutonica : Anfangs hat es mir sehr gefallen, aber in meiner letzten Partie vor vielen Jahren hat ein Mitspieler immer meine Scheiben verdrängt, obwohl andere Optionen besser gewesen wären. Ein Spiel, wo das möglich ist und ich dann auch persönlich erlebt habe, hat es anschließend schwer bei mir. Deshalb wurde es verkauft.


    2. Tobago : fand ich zu glückslastig, deshalb blieb es bei einer Partie


    3. Fresko : fand ich damals sehr gut und frisch mit der „Aufstehzeit“. Habe ich schon ewig nicht mehr gespielt, aber bleibt im Bestand.


    4. Dungeon Lords : eine Partie reichte mir - das ist nicht meine Art von Spiel, die ich mag


    5. Egizia : Mein absolutes Lieblingsspiel aus diesen 10 Spielen hier. Kam auch vor 3 Jahren noch auf den Tisch, als ich noch an 3-er- oder 4-er-Runden teilnahm. Das Kribbeln bei der Aktionsauswahl, wie weit geh ich vor, nimmt mir jemand die dringend gewünschte Aktion weg? Herrlich! Wird mein Haus nicht verlassen :)


    6. Die Tore der Welt : Das Ausrichten der Ereigniskarte fand ich immer sehr pfiffig.

    Irgendwann beim Ausmisten kam das Spiel aber weg


    7. Magister Navis : Die Erstauflage hat mich damals nicht so begeistert: gefühlt habe ich immer die falsche Entscheidung getroffen und keine Schnitte bei dem Spiel bekommen. Deshalb kam es nach einigen Partien weg.

    Die Neuauflage mit überarbeiteten Regeln hat mich aber vor wenigen Jahren sehr angesprochen, auch wenn es nicht zu einem Kauf reichte ….


    8. Vasco da Gama : das hat mir damals extrem gut gefallen und wenn ich auf die Schachtel blicke, denke ich immer : „das müsste ich auch mal wieder spielen“…

    Deshalb bleibt es weiterhin im Bestand


    9. Machtspiele : 1 Partie, die ich als sehr lang und trocken in Erinnerung habe


    10. Macao : super gern damals gespielt. Vorletztes Jahr dann eine Auffrischungspartie, die sich aber leider sehr gezogen hat. Das hat mir so gar nicht gefallen und deshalb kam es weg und beglückt hoffentlich fortan einen Mitforisten ;)….

  • Tobago ist ein Familien-Knaller, den ich bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit über den grünen Klee lobe,

    Tobago war eines der ersten Spiele, die ich beim Einstieg ins Hobby mal im Müller zu einem wirklich winzig kleinen Preis geschnappt hatte, und ich weiß noch, wie meine Augen groß wurden, als ich das Material das erste Mal gesehen habe... Diese Statuen!!! :love:
    Ich mag Tobago sehr, sehr gerne, habe nur selten Runden, in denen es auf den Tisch kommt (habe aber vor kurzem vom Solomodus erfahren). Ganz tolles Spiel.

    Dungeon Lords hatte ich, aber ich komme mit der Art Anleitung einfach nicht klar, das ging daher ungespielt wieder mit seinem Kumpel Dungeon Petz.

    Alle anderen kenne ich nur vom Namen.

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  • 1. Hansa Teutonica : Anfangs hat es mir sehr gefallen, aber in meiner letzten Partie vor vielen Jahren hat ein Mitspieler immer meine Scheiben verdrängt, obwohl andere Optionen besser gewesen wären. Ein Spiel, wo das möglich ist und ich dann auch persönlich erlebt habe, hat es anschließend schwer bei mir. Deshalb wurde es verkauft.

    Mitspieler, die so dämlich spielen, haben es anschließend schwer bei mir X( . Leider kann man DIE nicht verkaufen ... ^^ ;)

    Gruß aus Frankfurt, Helmut

  • Wirklich guter Jahrgang. Enthält 2 meiner Top10-Spiele, wobei eines hier gar nicht in der Liste auftaucht. Aber wieder der Reihe nach:


    1. Fresko (Marco Ruskowsi/Marcel Süßelbeck, Queen Games, 2010)

    Spiele ich gerne mit, aber irgendetwas bei der Skalierung auf 3 Spieler hat mir nicht gefallen. Lange verkauft.


    2. Vasco Da Gama (Paoli Mori, What's Your Game, 2009)

    Gefällt mir deutlich besser als Fresko. Wurde damals immer wieder mal auf Treffen gespielt, hat es aber nicht in mein Regal geschafft.


    3. Die Tore der Welt (Michael Rieneck/Stefan Stadtler, Kosmos, 2009)

    Die Säulen der Erde hat mir immer besser gefallen, daher nur ein paar Mal gespielt und nie besessen.


    4. Tobago (Bruce Allen, Zoch, 2009)

    Die Optik finde ich sehr schön, das Material einfach endgeil. Leider hatte ich nie so wirklich Spaß beim Spielen. Der Glücksanteil war mir schlicht zu hoch. Ist wieder ausgezogen.


    5. Hansa Teutonica (Andreas Steding, Argentum, 2009)

    Sehr gutes Euro. Bleibt.


    6. Magister Navis (Carl de Visser/Jarrat Gray, Lookout, 2009)

    Ich mag es immer noch sehr. Der Regalplatz ist ihm weiterhin sicher, auch wenn blau als Spielerfarbe schmerzlich fehlt.


    7. Egizia (Acchittocca, Hans im Glück, 2009)

    Gutes Spiel, aber auch nicht so ganz mein Fall. Daher auch nie besessen.


    8. Macao (Stefan Feld, alea, 2009)

    Der Würfelmechanismus ist schon etwas Besonderes. Die Optik hat auch einen gewissen Aufforderungscharakter, die brutale thematische Einbindung - nicht.


    9. Dungeon Lords (Vlaada Chvatil, CGE, 2009)

    Jaaaa, was ein geiles Spiel! Die Anleitung ist genial, das Spielgeschehen episch, die thematische Einbindung genau meins und mit den Erweiterungen 5. Jahreszeit und Festival meine verdiente Allzeit Nummer 5!


    10. Machtspiele (Maximilian Thiel, eggert, 2009)

    Hab ich mal mitgespielt, nicht meins.


    Fazit: Alle gespielt und würde ich auch wieder mitspielen, 3 noch in der Sammlung, 2 verkauft.


    Was fehlt? Vor den Toren von Loyang (9,2/10). Rang 8 in meiner Top10. Mein Lieblingszweier!

  • Hansa Teutonica finde ich ein absolut fantastisches Spiel. Einfach Regeln, viel Interaktion und viele Möglichkeiten. Absoluter Klassiker. Und das Cover der Erstauflage ein absoluter Klassiker an von abschreckendem Euro Cover.

    Fresko durfte bei mir ausziehen - ist ganz ok aber nichts was mich begeistert und gibt eigentlich immer anderes das ich lieber auf den Tisch stelle. Habs vor ca. einem Jahr an einen Freund verkauft bei dem wir auch öfter spielen aber auch dort habe ich es seitdem nicht auf dem Tisch gesehen.

    Die Tore der Welt nie gespielt weil es sehr gemischte Kritiken hatte und eigentlich der Tenor war das Säulen besser ist.

    Vasco Da Gama, Tobago, Magister Navis, Egizia nicht gespielt.

    Bin sonst ein ziemlicher Feld Fan aber Macao hat mich nicht so richtig abgeholt. Hat einen "anti Cachtup Mechanismus" den ich grade zu abstrakt finde aus Spieldesign Blickrichtung, da würde ich gerne mal Stefan fragen was er sich dabei gedacht hat. :/ Die Grundmechanik hat mir schon gefallen aber was dann drum herum war ist nicht so meins. Erschreckenderweise wurden die Dinge die ich nicht mochte auch in die neue Version übernommen.

    Dungeon Lords sehr lange her das ich es gespielt habe und bisher nicht wirklich verlangen es nochmal zu spielen.

    Machtspiele durfte auch schon länger nicht mehr auf den Tisch, hier ist es aber so das ich es gerne mal wieder auf den Tisch bringen würde, die Dröge Optik und das Thema helfen da nicht sonderlich die Mitspieler zu begeistern. Könnte hier aber auch sein das es ausziehen dürfte nachdem es nochmal auf dem Tisch war. Hatte ich in letzter Zeit bei einigen Spielen die ich eigentlich positiv in Erinnerung hatte, das sie nach erneutem Spielen und Vergleich mit dem was man sonst heute so spielt dann kräftig gesunken sind.

  • Bin sonst ein ziemlicher Feld Fan aber Macao hat mich nicht so richtig abgeholt. Hat einen "anti Cachtup Mechanismus" den ich grade zu abstrakt finde aus Spieldesign Blickrichtung, da würde ich gerne mal Stefan fragen was er sich dabei gedacht hat. :/

    Welchen Mechanismus meinst du?

  • Bin sonst ein ziemlicher Feld Fan aber Macao hat mich nicht so richtig abgeholt. Hat einen "anti Cachtup Mechanismus" den ich grade zu abstrakt finde aus Spieldesign Blickrichtung, da würde ich gerne mal Stefan fragen was er sich dabei gedacht hat. :/

    Stefan Feld

  • Bin sonst ein ziemlicher Feld Fan aber Macao hat mich nicht so richtig abgeholt. Hat einen "anti Cachtup Mechanismus" den ich grade zu abstrakt finde aus Spieldesign Blickrichtung, da würde ich gerne mal Stefan fragen was er sich dabei gedacht hat. :/

    Welchen Mechanismus meinst du?

    Das man wenn man seine Karten nicht ausspielt bzw. das Tableau voll ist dafür noch Minus punkte bekommt. Und auch am Ende des Spiels dafür nochmal Abzüge bekommt. Es ist ja nciht so als würde man das absichtlich machen oder Vorteile verschaffen wenn man die Sachen nicht baut, ganz im Gegenteil, die Karten geben ihre Vorteile ja erst wenn man sie gebaut hat. Man ist also schon "bestraft" dafür das man falsch geplant/unglücklich gewürfelt hat, nämlich damit das man diese Vorteile nicht nutzen kann. Warum man da quasi nochmal "nachtritt" und auch noch Punkte abzieht ist mir absolut schleierhaft.

  • In letzter Zeit (<12 Monate) gespielt wurden:
    - Hansa Teutonica
    - Magister Navis
    - Egizia

    Alle drei sehr gut gereifte Spiele, die uns immer noch Spaß machen - aber bitte in der Urfassung, nicht eine dieser elenden Neufassungen mit neuer Grafik und Zusatzgedöns!

    Fresko und Die Tore der Welt liegen zwar noch im Regal, wurden aber ewig nicht gespielt.

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  • Welchen Mechanismus meinst du?

    Das man wenn man seine Karten nicht ausspielt bzw. das Tableau voll ist dafür noch Minus punkte bekommt. Und auch am Ende des Spiels dafür nochmal Abzüge bekommt. Es ist ja nciht so als würde man das absichtlich machen oder Vorteile verschaffen wenn man die Sachen nicht baut, ganz im Gegenteil, die Karten geben ihre Vorteile ja erst wenn man sie gebaut hat. Man ist also schon "bestraft" dafür das man falsch geplant/unglücklich gewürfelt hat, nämlich damit das man diese Vorteile nicht nutzen kann. Warum man da quasi nochmal "nachtritt" und auch noch Punkte abzieht ist mir absolut schleierhaft.

  • Letzten Endes ist der Malus drin, um die Entscheidung bei der Auswahl der Karten noch etwas heftiger zu gestalten. Dadurch trägt sich natürlich auch indirekt der Mauermechanismus etwas besser. Es wird dadurch schwieriger, einfach hinten auf der Mauer sitzen zu bleiben.

    Aber wie immer: Geschmacksache😉

  • In letzter Zeit (<12 Monate) gespielt wurden:
    - Hansa Teutonica
    - Magister Navis
    - Egizia

    Alle drei sehr gut gereifte Spiele, die uns immer noch Spaß machen - aber bitte in der Urfassung, nicht eine dieser elenden Neufassungen mit neuer Grafik und Zusatzgedöns!

    Fresko und Die Tore der Welt liegen zwar noch im Regal, wurden aber ewig nicht gespielt.

    Also ich halte #EndeavorAgeOfSail als überfällige Weiterentwicklung zu #MagisterNavis . Dieses „Zusatzgedöns“ ist immanent wichtig, grade die Abenteuer. Weiterhin wurde die Regel verbessert und vorallem das Spielmaterial. Das einzig negative ist diese überflüssige Erweiterung und die übergroße Spielschachtel, die den Doublelayerboards geschuldet sind.


    #VascoDaGama stand bis vorgestern sehr günstig im Marktplatz.


    Stilp. Regalreifung.

    habe die Ehre *hutzieh*

  • Das man wenn man seine Karten nicht ausspielt bzw. das Tableau voll ist dafür noch Minus punkte bekommt. Und auch am Ende des Spiels dafür nochmal Abzüge bekommt. Es ist ja nciht so als würde man das absichtlich machen oder Vorteile verschaffen wenn man die Sachen nicht baut, ganz im Gegenteil, die Karten geben ihre Vorteile ja erst wenn man sie gebaut hat. Man ist also schon "bestraft" dafür das man falsch geplant/unglücklich gewürfelt hat, nämlich damit das man diese Vorteile nicht nutzen kann. Warum man da quasi nochmal "nachtritt" und auch noch Punkte abzieht ist mir absolut schleierhaft.

    Ich kann nur für mich sprechen, aber dann wird doch die Auswahl der Karten sehr trivial und man kann auch problemlos jemanden einfach nur ein Karte wegnehmen ohne selbst jegliche negativen Effekte davonzutragen

    Ich gebe hier, auch wenn ich es im Text nicht explizit erwähne, immer meine persönliche Meinung wieder.

  • Die ersten acht der Liste habe/hatte ich und habe ich auch gespielt, die letzten beiden nicht.


    Von den ursprünglichen Fassungen habe ich noch Fresko (zuletzt gespielt im August) und Die Tore der Welt.

    Magister Navis habe ich in der deutschen Fassung von 2018 (also nicht die von 2020) als Endeavor: Segelschiffära.

    Egizia habe ich der späteren Ausgabe als Egizia-Shifting Sands.


    In besonders schlechter Erinnerung habe ich Macao. Da hat mich erheblich gestört, dass Waren, die man in der Stadt kaufte, wie durch ein Wunder auf dem zu dem Zeitpunkt auf hoher See befindlichen Schiff auftauchten. Stefan Feld hat das mit vorrangigen spielmechanischen Notwendigkeiten begründet, für mich war dieser thematische Bruch aber schlicht unerträglich. Deshalb hat mich das mechanisch ansonsten gar nicht üble (ach ja, die Seefahrt konnte sich schon auch arg ziehen) Spiel verlassen müssen. In der Neuausgabe soll dieses thematische Unding ja behoben werden. Vielleicht reizt mich die Neuausgabe dann doch wieder, wenn auch die Seefahrt verbessert wird.

    Spielerische Grüße Ernst-Jürgen


    TOP 10: 1. Viticulture - Compl. Coll. Ed., 2. Martians - A Story of Civilization, 3. Scythe, 4. Anachrony, 5. Snowdonia: Deluxe Master Set, 6. Räuber aus Skythien, 7. Age of Industry, 8. Nieuw Amsterdam, 9. Siedler von Catan - Entdecker&Piraten, 10. Alubari - A nice cup of Tea

    1. Fresko (Marco Ruskowsi/Marcel Süßelbeck, Queen Games, 2010)
      #Fresko / Fresco | Board Game | BoardGameGeek
      Habe ich ehrlicherweise nie sehr gerne gespielt, und besitze es daher auch nicht.
    2. Vasco Da Gama (Paoli Mori, What's Your Game, 2009)
      #VascoDaGama / Vasco da Gama | Board Game | BoardGameGeek
      Für mich das schwächste Spiel von WYG, besitze es daher auch nicht mehr.
    3. Die Tore der Welt (Michael Rieneck/Stefan Stadtler, Kosmos, 2009)
      #DieTorederWelt / World Without End | Board Game | BoardGameGeek
      Auch hier hat mir ein anderes Spiel besser gefallen - #DieSäulenDerErde - und nachdem das auch zu sechst spielbar ist (mit der Erweiterung), habe ich lieber das behalten und #DieTorederWelt abgegeben.
    4. Tobago (Bruce Allen, Zoch, 2009)
      #Tobago / Tobago | Board Game | BoardGameGeek
      Da habe ich lange überlegt, ob ich es behalte, weil es schön ist und ich es auch mag, aber letztendlich ist es zu speziell.
    5. Hansa Teutonica (Andreas Steding, Argentum, 2009)
      #HansaTeutonica / Hansa Teutonica | Board Game | BoardGameGeek
      Wie hier schon viele geschrieben haben - das finde ich (immer noch!) wirklich gut, habe mir auch die Extrakarten dazu besorgt. Müßte ich mal wieder hervorholen.
    6. Magister Navis (Carl de Visser/Jarrat Gray, Lookout, 2009)
      #MagisterNavis / Endeavor | Board Game | BoardGameGeek
      Eigentlich ja #Endeavor , wie der BGG-Link verrät, mag ich ganz gerne. Mir gefällt auch aus o.g. Gründen die Neuauflage viel besser, aber dennoch steht es auf der Kippe.
    7. Egizia (Acchittocca, Hans im Glück, 2009)
      #Egizia / Egizia | Board Game | BoardGameGeek
      Hat mir damals sehr gut gefallen, aber irgendwann hatte ich mich daran satt gespielt und es verkauft.
    8. Macao (Stefan Feld, alea, 2009)
      #Macao / Macao | Board Game | BoardGameGeek
      Ich wollte es mögen, mochte es aber nicht. Vielleicht auch, weil ich es nicht verstanden habe? Habe es dann verkauft.
    9. Dungeon Lords (Vlaada Chvatil, CGE, 2009)
      #DungeonLords / Dungeon Lords | Board Game | BoardGameGeek
      Ich hatte da die #DungeonLordsJubiläumsedition und da habe ich so sagenhaft aberwitzig viel Geld dafür geboten bekommen, daß ich es verkauft habe. Es ist nicht gut genug, als daß ich es mir dann nochmal geholt hätte.
    10. Machtspiele (Maximilian Thiel, eggert, 2009)
      #Machtspiele / Power Struggle | Board Game | BoardGameGeek 
      Eigentlich heißt das Spiel ja Macht$piele. Wer wie ich in einem großen Konzern arbeitet, muß das Spiel eigentlich nur dafür mögen, wie realitätsnah es die Prozesse in so einem Umfeld abbildet. Habe ich, habe es auch ein paarmal gespielt und will ich eigentlich auch mal wieder spielen (am liebsten mit Kolleginnen und Kollegen), daher gebe ich es auch nicht her. Unbedingt jedem empfehlen würde ich es allerdings auch nicht.

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    Einmal editiert, zuletzt von Sternenfahrer ()

  • Das man wenn man seine Karten nicht ausspielt bzw. das Tableau voll ist dafür noch Minus punkte bekommt. Und auch am Ende des Spiels dafür nochmal Abzüge bekommt. Es ist ja nciht so als würde man das absichtlich machen oder Vorteile verschaffen wenn man die Sachen nicht baut, ganz im Gegenteil, die Karten geben ihre Vorteile ja erst wenn man sie gebaut hat. Man ist also schon "bestraft" dafür das man falsch geplant/unglücklich gewürfelt hat, nämlich damit das man diese Vorteile nicht nutzen kann. Warum man da quasi nochmal "nachtritt" und auch noch Punkte abzieht ist mir absolut schleierhaft.

    Ich kann nur für mich sprechen, aber dann wird doch die Auswahl der Karten sehr trivial und man kann auch problemlos jemanden einfach nur ein Karte wegnehmen ohne selbst jegliche negativen Effekte davonzutragen

    So?

    Für den Mitspieler ist es also ein negativer Effekt er nicht die Karte bekommt die er will... aber für mich ist es kein negativer Effekt das ich nicht die Karte bekomme die mir was bringt sondern meine Aktion dafür nutze, dem Mitspieler was wegzunehmen das ich nicht brauchen kann? Die Logik musst du mir nochmal erklären. Oder wahlweise erklären wie ich etwas nehme das ich nur als "Hate Draft" jemandem anders wegnehme und gleichzeitig noch das bekomme was ich gerne selbst bauen will.

    Was machst du denn sonst mit den Ressourcen außer Karten bauen? Ist ja nicht so als könnte man jede Runde alles in massig Siegpunkte investieren oder 5 Stadtteile am Stück kaufen statt Karten zu bauen. Wenn man einen Tableau "overflow" hat ist das wohl zu fast 100% keine Absicht weil man sich davon einen Vorteil versprochen hat oder lieber was anderes machen wollte sondern nicht ausreichende Planung bzw. großes Pech mit den Würfeln.

    Die Karten geben ja grad die Möglichkeiten mehr siegpunkte zu generieren, besser/flexibler an Ressourcen zu kommen etc. Das ich diese Vorteile mehrere Runden nicht habe ist allein schon "Strafe" genug.

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  • Bei meinen ersten Partien gab es den Overflow; zumeist aber einfach wegen zu hoher Risiken, welche man eingeht.


    Wenn es keine Strafen mehr gäbe, wäre wohl in den meisten Fällen das Nehmen der größten Würfelanzahlen in den ersten Runden quasi verpflichtend

    Ich gebe hier, auch wenn ich es im Text nicht explizit erwähne, immer meine persönliche Meinung wieder.

  • Bin selbst überrascht, aber alle Spiele stehen noch im Regal... Gespielt wurden in 2022 aber nur ein paar Partie Tobago (und die Erweiterung wurde auch noch angeschafft) und Macao. Mögen wir immer noch obwohl es schon etwas dauern kann. Würde natürlich gerne mal die neue Variante testen.

  • 1. Fresko habe ich

    (Das nackte Grundspiel ist nicht empfehlenswert, sondern dient nur zum Kennenlernen.

    Mit mindestens 6 Modulen ist es immernoch sehr gern gesehen auf unserem Tisch. Es wird meine Sammlung nie verlassen).


    2. Vasco Da Gama habe ich

    (Kam seit langer Zeit nicht mehr auf den Tisch. Gefiel damals, aber könnte heute vielleicht altbacken sein, müsste ich mal wieder ausprobieren).


    3. Die Tore der Welt habe ich

    (wurd damals angespielt, hatten gemerkt, dass man es doch lieber zu viert spielen sollte, wegen den Ereigniskarten. Muß ich mal wieder ausprobieren).


    4. Tobago weder besessen noch gespielt


    5. Hansa Teutonica habe ich

    (Das normale wurde verkauft und die Big Box wurd angeschafft.

    Sehr gutes Spiel kommt aber wegen Spielermangel nicht auf den Tisch. Würds nämlich in Vollbesetzung spielen).


    6. Magister Navis habe ich

    (Fanden wir super. Habs verkauft und Segelschiffära geholt, welches seitdem ungespielt rumliegt, hoffentlich wurde es spielerisch nicht verschlimmbessert).


    7. Egizia wurde verkauft

    (Gutes Spiel, jedoch waren mir die Sphinxkarten zu unausbalanciert. wurd dann verkauft)


    8. Macao wurde verkauft

    (War gut jedoch nicht genug. Hatte mir einige Ecken und Kanten.

    Am meisten störte mich die Handhabung mit den Würfel an diesem Tableau. So ein Rad wie bei Barrage hätte dem Spiel damals gut getan).


    9. Dungeon Lords habe ich

    (Beim ersten Spiel damals untergegangen und später lieben gelernt. Tolles Spiel, sowohl der Workerplacement, als auch der knobelige Teil mit den Angreifern. Wird die Sammlung nie verlassen. Die Jubibox wurde auch angeschafft).


    10. Machtspiele weder besessen noch gespielt

    Einmal editiert, zuletzt von Mahmut ()

  • Davon habe ich die folgenden Spiele:

    1. Fresko

    Gefällt mir sehr gut, auch gerade weil es aufgrund der Module sehr variabel auf das spielerische Niveau der Spieler anzupassen ist. Immer wieder gerne, ich würde es gerne morgen wieder beim Treffen unseres Spielegrüppchens spielen - wir sind nur zu viert, das würde also passen.

    Kann mir nicht vorstellen, dass das mal meine Sammlung verlassen wird

    2. Tobago

    Phantastisches Material! Auch deswegen ist das Spiel meiner Ansicht nach geeignet, um Nichtspieler mal zu einem Spiel zu bewegen. Irgendwie hatten wir aber auch immer so ein bisschen das Gefühl "Hm, ist das schon alles?". Etwas glückslastig beim Ziehen der Schätze, bin daher eher hin- und hergerissen. Dennoch letztens die Vulkan-Erweiterung gekauft, in der Hoffnung, damit das Spiel etwas aufzupeppen, denn das fasst man einfach gerne an... ;) Ist mit Erweiterung aber noch nicht zum Einsatz gekommen.

    3. Egizia

    Bisher nur auf Yucata gespielt - und dabei habe ich gemerkt, dass Online-Spiele für mich nicht geeignet sind, um ein Spiel kennenzulernen. Wenn ich ein Spiel kenne, ist das okay, aber auf diese Art und Weise kennenlernen? Nee, das ist nix für mich. Ging bei Glen More schief (gefällt mir in natura sehr gut), und ich glaube auch Egizia würde mir, wenn es denn mal physisch auf den Tisch käme, gut gefallen. Vielleicht dann mal wieder auf Yucata.

    4. Vasco da Gama

    Für die nächste Balkon-Saison eingeplant - da ist nix dabei, was wegzufliegen droht...

    5. Hansa Teutonica

    Hatte ich aufgrund der Optik ursprünglich immer einen Bogen darum gemacht. Habe mir nun aber doch die Big Box geholt und es wartet noch auf die passende Gelegenheit. Eventuell in drei Wochen - da wären wir zu fünft, alle spielen vom Anspruch her so querbeet zwischen Stone Age, Quacksalber und Agricola. Andere Kandidaten für den Abend wären Collosseum oder Die Händler von Genua...


    Die anderen Spiele habe ich nie gespielt, von Machtspiele überhaupt erstmals hier in diesem Thread gelesen.

  • 8. Macao wurde verkauft

    (War gut jedoch nicht genug. Hatte mir einige Ecken und Kanten.

    Am meisten störte mich die Handhabung mit den Würfel an diesem Tableau. So ein Rad wie bei Barrage hätte dem Spiel damals gut getan).

    Dafür habe ich damals ein Rad aus Holz gebastelt, weil mir das auch auf die Nerven ging, wie die Würfelchen verrutschten und man zwischendurch nicht mehr wusste, zu welcher Zahl gehört denn nun der Haufen :S….


  • Ja ... Da wird es schon wieder sehr dünn bei mir. Gespielt habe ich von den 10 nur zwei, aber die haben mir beide gefallen.

    Zum einen Hansa Teutonica. Das habe ich erst 2020 kennen gelernt, hat mir aber auf Anhieb gefallen. Nur gekauft habe ich es mir dann trotzdem nicht ... Weil ich nach ein paar Partien die Aktionsverbesserung nicht mochte. Also von zwei auf drei Aktionen zu kommen hatte immer bei allen oberste Priorität und in der Folge drehte sich gefühlt die erste Hälfte des Spiels um diese Stadt mit diversen Nebenschauplätzen... In der zweiten Hälfte hatte es sich dann geöffnet und wurde interessant. Irgendwie haben wir dieses Meta nicht überwunden. Naja, in der Folge hatte ich es nicht zu meiner Sammlung hinzu gefügt.

    Und zum anderen, es ist kein Geheimnis, bin ich dann der ersten Stunde von Dungeon Lords. Das Spiel war meine Initialzündung für dieses Hobby und alles muss sich zu daran messen. Ich kann durchaus verstehen, dass das Spiel oder dessen Humor nicht jeder Fraus Sache ist, aber es ist in seinem Charakter immer noch ziemlich einzigartig. Auch 12 Jahre später sehe ich das noch als super abgemischt an. Die Worker-Programmierung und das Bösometer bieten genug Interaktion, die Kammern und Monster ermöglichen verschiedene Strategien und die Zauberkarten lockern die Kämpfe mit etwas Glück auf. Gut, neben der Thematik ist es ein fieses Mangelspiel, dass dir zur Strafe fürs schlecht geplant haben noch deine Infrastruktur kurz und klein haut ... egal, ich liebe es.

  • Dungeon Lords, habe ich tatsächlich in der Sammlung und auch gespielt, zuletzt vor puh..., damals hatten die Mitspieler noch in der Wohnung davor gewohnt... vor über 3 Jahren?!

    Das Spiel habe ich geschenkt bekommen. Es ist eines der wenigen Worker Placer in der Sammlung, wenn nicht sogar das einzige... ist halt aber auch der Mechanismus den ich meide wo es nur geht :S .

    Thema und Humor sind gut, helfen aber nur bedingt über dieses Manko hinweg.


    Tja der Rest ist alles nett zu hören, habe weder ein Bild vor Augen, noch das Gefühl es schon gehört zu haben...

    Die Serie an schlechten Eindrücken von mir hier im Forum hält also an... ?( .

  • dass das Spiel oder dessen Humor nicht jeder Fraus Sache ist, aber es ist in seinem Charakter immer noch ziemlich einzigartig.

    Nur um das nochmal festzuhalten: ich liebe das Setting und auch den Witz und Charme vom Spiel Dungeon Lords an sich. Ich wollte das unbedingt mögen. Ich bin nur nicht in der Lage, diese Art der Anleitung mit diesen Humor-Passagen zu lesen und zu verstehen. Das liegt mir einfach nicht. Da ich dann auch keine Mitspieler mehr hatte, hab ich es nach dem 5. Anlauf oder so dann gelassen.

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  • Ich habe Hansa Teutonica, Dungeon Lords, Magister Navis und Egizia gespielt und besitze die Spiele auch noch. Dungeon Lords und Magister Navis stehen auf unserer "Tolles Spiel, müssen wir unbedingt wieder kennenlernen"-Liste. Noch ein paar Jahre ungespielt und Hansa Teutonica und Egizia kommen auch wieder darauf.

  • Alle (mehrfach) gespielt und keins davon für schlecht befunden. Ok, Dungeon Lords ist knapp davor. Die meisten waren / sind ok bis gut und dann haben wir da noch 2 meiner ewigen Top10 Spiele...


    Hansa Teutonica (zuletzt gestern gespielt und in den letzten 5 Jahren im Schnitt ca. 1x pro Monat)

    Egizia (zuletzt vor ca. 10 Tagen und kommt ähnlich regelmässig auf den Tisch)


    Interlude...

    1. Hansa Teutonica : Anfangs hat es mir sehr gefallen, aber in meiner letzten Partie vor vielen Jahren hat ein Mitspieler immer meine Scheiben verdrängt, obwohl andere Optionen besser gewesen wären. Ein Spiel, wo das möglich ist und ich dann auch persönlich erlebt habe, hat es anschließend schwer bei mir. Deshalb wurde es verkauft.

    Ok, wenn man mir das Gewinnen so einfach macht, würde ich auf Dauer wohl die Spielpartner wechseln. ;)

    Im Ernst, damit schenkt er die unmengen an Zeit / Aktionen. Danke sagen und gnadenlos abziehen! Wenn er Lernfähig ist, ändert er irgendwann seine "Strategie".


    // Interlude off



    Machtspiele fand ich immer witzig, aber auf Dauer fehlte mir irgend etwas. Ich glaube letztes Jahr habe ich es dann verkauft.

    Tobago glänzt vor allem mit der Ausstattung und der Idee, die mir allein aber nicht gereicht hat.


    Alle anderen Spiele fand ich ok, mehr aber auch nicht.

  • Kein schlechter Jahrgang, hat sogar echte Klassiker! Von den zehn habe ich auch tatsächlich alle gespielt. Damals hat man noch mehr eingekauft, die Spiele waren deutlich billiger und man wusste noch nicht, das man meist sowieso nicht für alles ausreichend Zeit findet.


    1. Fresko (Marco Ruskowsi/Marcel Süßelbeck, Queen Games, 2010) - besitze ich noch, wurde aber schon länger nicht gespielt. Würde ich aber durchaus wieder tun. Ich habe nie eine der unzähligen Erweiterungen gekauft, aber das Grundspiel mit seinen drei Modulen ist schon recht gut.


    2. Vasco Da Gama (Paoli Mori, What's Your Game, 2009) - In der Spielerunde auch noch vorhanden, wenn auch schon lange nicht mehr gespielt (man hat einfach zuviele Spiele und zuwenig Zeit, wer kennt es nicht...). Hat aber durchaus auch gefallen.


    3. Die Tore der Welt (Michael Rieneck/Stefan Stadtler, Kosmos, 2009) - In meinem Besitz, und wurde auch vor nicht allzu langer Zeit gespielt. Im Gegensatz zu Säulen der Erde, das ich zweimal besessen habe und jedes mal nicht ausstehen konnte, finde ich das hier richtig gut. Das Spiel ist immer so schön dreckig, feige und gemein zu seinen Mitspielern - aber wenigstens zu allen ;)


    4. Tobago (Bruce Allen, Zoch, 2009) - Nie in der Runde vorhanden gewesen, aber irgendwo habe ich mal eine Partie online gespielt und gewonnen, ohne jemals richtig die Regeln gelesen zu haben. Das fand ich dann schon etwas arg seltsam... Ist mir mit Alhambra auch mal passiert, irgendwie beides Spiele, die ich dann nicht brauchte.


    5. Hansa Teutonica (Andreas Steding, Argentum, 2009) - Im Regal, mit Deutschland und England Erweiterungsplan. Wurde früher oft gespielt, mag aber nicht jeder. Läuft bei mir unter "gut aber hässlich".


    6. Magister Navis (Carl de Visser/Jarrat Gray, Lookout, 2009) - Hat mich irgendwann verlassen, aber nur um durch die neue Endeavour Kickstarter Edition ersetzt zu werden. Ich mag es sehr, eines der Spiele, die ich auch zu fünft mal herausholen würde, weil es immer noch eine angenehm kurze Spielzeit hat und man nicht am downtime boredom syndrom sterben muß :)


    7. Egizia (Acchittocca, Hans im Glück, 2009) - Kurz und knapp: Eines meiner absoluten Lieblingsspiele, war auch letztens erst auf dem Tisch. Das würde ich nie hergeben. Besitze sowohl die Hans im Glück Version, als auch die neue Shifting Sands Version. Zugegeben: Uns gefällt die alte Version tatsächlich besser als die neue Variante. Das wunderhübsche Egizia konnte man damals als Messeneuheit in Essen übrigens für 24 Euro mitnehmen. Das hat sich mehr als bezahlt gemacht.


    8. Macao (Stefan Feld, alea, 2009) - Hatte ich lange im Besitz, wurde sicher auch zweistellig oft gespielt. Irgendwann brauchte ich aber Geld und Platz, da hat es mich verlassen. Kein schlechtes Spiel, aber sicher nicht Aleas hübscheste Produktion. Zudem bin ich zu der Erkenntnis gekommen: Wenn ich gerne ein "typisches Stefan Feld Punktesalat Spiel" spielen möchte, würde ich ein anderes bevorzugen. Sei es nun Trajan, Bora Bora (Alea konnte auch hübsch!) oder Carpe Diem (aber eher selten) - im Regal sind durchaus noch mehr.


    9. Dungeon Lords (Vlaada Chvatil, CGE, 2009) - große Erwartungen, Vlaada war damals so gehypt, die Erstpartie hat mich dann aber so unendlich angeödet. Das Ding lag nie wieder auf dem Tisch. Brrrrrrrrrrigittigitt


    10. Machtspiele (Maximilian Thiel, eggert, 2009) - Auch in einer Spielerunde vorhanden, ich habe es einmal mitgespielt, kann mich aber nicht so richtig daran erinnern, außer das ich es recht gut fand. Der Besitzer hat es allerdings nie wieder auf den Tisch gebracht, keine Ahnung ob es noch vorhanden ist.


    Kurz also: Alles gespielt, meine Favoriten eindeutig 7, 6 und 3 - in genau der Reihenfolge, mit ein paar Kronprinzen, die auch noch da sind.

    • Hansa Teutonica - Brettspiel-Biedermeier, für die Siegpunkt-Quetscher-Fraktion. Hat mir für die Art Spiel ganz gut gefallen. Interessanter Mechanismus, wenn mich auch störte das man gefühlt oft durch die Aktionen der Mitspieler den besten Zug vorgegeben bekommt, will man keinen bevorteilen. Kann mich aber auch irren, nur 2 mitgespielt.
    • Tore der Welt - super Teil, thematisch und innovativ mit dem Kartenmechanismus. Wer die Bücher kennt, hat natürlich noch mehr davon. Wird zusammen mit "Säulen der Erde" nie ausziehen
    • Dungeon Lords - ich mag den Humor, ich find das Spiel toll, aber die Anleitung ist schwierig. Durch die vielen kleinen Details die beachtet werden müssen, fällt der Einstieg immer wieder schwer. Zudem m.M.n. nur mit genau 4 Leuten gut. Erst im Sommer wieder gespielt nach längerer Zeit, die Euro-Spieler-Fraktion war wenig angetan :sonne: . Ich finde dagegen gerade die Unwägbarkeiten bei der Aktionswahl und das manchmal ausbrechende Chaos beim Kampf sehr reizvoll.

    Den Rest nie gespielt und bis auf Tobago reizt mich da auch nüscht von

  • 1. Fresko

    Immer wieder gern, war leider schon lang nicht auf dem Tisch. Bleibt definitiv in der Sammlung.


    2. Vasco Da Gama

    Hab ich glaube mal irgendwann bei SO geliehen. War gar nicht so schlecht, aber auch nicht gut genug um einzuziehen. Hat anscheinend nicht genug Eindrücke hinterlassen.


    3. Die Tore der Welt

    Hab ich eine ganze Zeit besessen und Spaß damit. Irgendwann kam es aber nicht mehr so auf den Tisch. Ist mittlerweile ausgezogen, würde ich aber wieder mitspielen.


    4. Tobago

    Ähnliches Schicksal wie Tore der Welt. Ein paar Beiträge obendrüber hab ich den Kommentar zum Dazukaufen der Vulkanerweiterung gelesen, um das Spiel aufzupeppen. Hatte tatsächlich schon mit dem Gedanken gespielt, das ganze nochmal als Bundle zu kaufen. Hab es aber bisher bleiben lassen. Möchte den Vulkan aber auch mal zumindest irgendwann ausprobieren.


    5. Hansa Teutonica

    Länge einen Bogen drumgemacht wegen der Optik, das sah so staubtrocken aus. Dann gab es das vor vielen Jahren im Angebot - die Folge: es ist seitdem nicht mehr ausgezogen und bleibt. Richtig gut, tolles Strategiespiel mit Interaktion / Konfrontation. Da haben wir uns schon ein paar spannende Schlachten geliefert.


    6. Magister Navis

    Hier hatte ich mal überlegt gegen die Neuauflage zu tauschen wegen der 2-Personen-Spielbarkeit. War leider auch lang nicht auf dem Tisch.


    7. Egizia

    Habe ich nie selbst besessen, aber ein paar mal mitgespielt.


    8. Macao

    Was soll ich sagen: einer der ganz wenigen Feld-Spiele, die mir gut gefallen. Der Rad-Mechanismus hat mich irgendwie abgeholt.


    9. Dungeon Lords

    Ja ich stehe auf diesen Humor und auch auf das Känguru (wie weiter oben als Vergleich gezogen). 😉 Dungeon Petz kommt zwar deutlich öfter auf den Tisch, aber ab und an auch die Lords. Das hat definitiv auch mit der Spieldauer zu tun. Die Erweiterung mit der 5. Jahreszeit haben wir auch, hier kam es aber noch nie dazu, dass wir die dazugenommen haben. Da lag dann so viel Zeit zwischen den Partien, dass das Grundspiel von den Regeln her dann gereicht hat.


    10. Machtspiele

    Das einzige von der Liste, dass ich nicht kenne. Braucht es wahrscheinlich aber auch eine passende Runde dazu, um es auf den Tisch zu bringen.