Naja zumindest finde ich, dass man zu Zweit den Schwierigkeitsgrad varriieren kann. Mit China und dem globalen Süden ist es wesentlich härter. Trotzdem haben wir im Spiel zu viert auf Anhieb gewonnen und nie größere SChwierigkeiten gehabt während im SPiel zu zweit, es durchaus schwergefallen ist die Emissionen zu begrenzen und die Kipppunkte es zum kippen gebracht haben...
E-Mission - kooperatives Spiel von Matt Leacock und Matteo Menapace
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- Sonstige
- Completed
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Kuro-Okami -
20. September 2022 um 18:22
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Ich spiele das manchmal mit einem Freund zu zweit auf BGA. Mit den Herausforderungen (global und individuell) und den schwereren Fraktionen ist es ganz schön knifflig. Aber man wird mit steigender Erfahrung schon relativ sicher in dem Spiel.
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Ich hab es bis jetzt nur zu dritt und zu viert gespielt. Haben aber immer recht souverän gewonnen. Dem Spiel würde eine kleine Hausforderungserweiterung guttun

Ist zu dem Spiel schon eine Erweiterung in Planung oder eher unwahrscheinlich?
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Ich hab es bis jetzt nur zu dritt und zu viert gespielt. Haben aber immer recht souverän gewonnen. Dem Spiel würde eine kleine Hausforderungserweiterung guttun

Ist zu dem Spiel schon eine Erweiterung in Planung oder eher unwahrscheinlich?
Eine "kleine Herausforderungserweiterung" ist doch bereits enthalten. Es gibt kleine Kärtchen, mit denen du eure Situation etwas schwieriger machen kannst.
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Ich hab es bis jetzt nur zu dritt und zu viert gespielt. Haben aber immer recht souverän gewonnen. Dem Spiel würde eine kleine Hausforderungserweiterung guttun

Ist zu dem Spiel schon eine Erweiterung in Planung oder eher unwahrscheinlich?
Eine "kleine Herausforderungserweiterung" ist doch bereits enthalten. Es gibt kleine Kärtchen, mit denen du eure Situation etwas schwieriger machen kannst.
Stimmt. Mit den spielen wir eh schon ^^. Hat trotzdem immer gut gereicht. Aber wir lassen uns überraschen ob noch etwas kommt

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Geht es euch auch so, dass dieses eine Projekt, wo man Karten sammeln kann, die man statt anderer Marker abgeben kann, das Spiel so viel leichter macht? Also wenn das früh kommt, ist alles easy.
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Bei dem aktuellen Preis bei Müller (31,99) habe ich auch mal zugeschlagen.
Und da ich es vorallem erst einmal Solo spielen werde, bin ich auf diesen BGG-Thread gestoßen (boardgamegeek.com/thread/3194729/solo-games-for-4-regular-world-powers), wo jemand den Solomodus um die einzelnen Weltmächte erweitert hat.
Ich hab diese Anpassungen und die Tabelle aus dem Regelheft fürs Mehrspielerspiel, mal auf Kartenformat (65x100 mm) angepasst. Auf BGG in English und für euch und mich in deutsch hier:


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Beim Amazon-Schnäppchen zugeschlagen, null im Vorfeld damit beschäftigt, als großer Pandemic-Fan Matt Leacock gelesen und für ausreichend befunden, und... natürlich heftig enttäuscht worden.
Ich hatte hier mit einem Koop-Kracher gerechnet, und stattdessen Terraforming Mars light bekommen. Dabei hätte man nur den Eingangspost des Threads lesen müssen, um einigermaßen eine Idee zu bekommen, wo die Reise hingeht:
Inspiration findet das Spiel in bekannten Titeln wir TfM oder Flügelschlag.
Ich mag Euros und paralleles Aneinandervorbeispielen leider überhaupt nicht, aber wenigstens wars günstig

Einer der wenigen Preisträger, bei dem ich den Reiz wirklich nicht nachvollziehen kann, aber das liegt wohl an meinem speziellen Geschmack.
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…paralleles Aneinandervorbeispielen…
Damit kommt man in dem Spiel aber auch nicht allzu weit.
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…paralleles Aneinandervorbeispielen…
Damit kommt man in dem Spiel aber auch nicht allzu weit.
Wollte eigentlich nichts mehr dazu schreiben, aber jetzt interessiert es mich doch: wo genau liegt denn der kooperative Part in dem Spiel? Abseits von "ich unterstütze Projekt X" oder "diese Krise schadet mir sehr, lass da mal was machen" sehe ich es ehrlich gesagt nicht. Spielt ihr eure Karten/Züge alle gemeinsam in Absprache, um das Maximum aus Kombos rauszuholen oder wie muss man sich das vorstellen?
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(...) Spielt ihr eure Karten/Züge alle gemeinsam in Absprache, um (...)
... überhaupt eine Chance zu haben, daß die Welt nicht den Bach runter geht?
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Es kommt auch sehr darauf an, mit welchen Nationen man spielt. China kann ja zum Beispiel direkt von Anfang an Strom exportieren. Da macht es zum Beispiel Sinn, dass man dort eine starke Engine für grüne Energie aufbaut. Wenn man die Möglichkeit hat, sich Karten zuzuschieben, kann man da recht flexibel agieren. Auch das Entfernen von Notständen und das Verteilen von Stabilitätsplättchen geht sehr gut in Absprache.
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Spielt ihr eure Karten/Züge alle gemeinsam in Absprache, um das Maximum aus Kombos rauszuholen oder wie muss man sich das vorstellen?
Nur zum Teil denn wie Sternenfahrer schreibt hat jeder für sich keine Chance auf Erfolg. Vor allem einzelne Aspekte kann man nur mit Glück erreichen bspw. bei den Notstandsmarkern kann man mit Pech schnell verlieren. Ich persönlich fand es mit mehreren Spielenden einfach, zu zweit war es immer am knappsten. Natürlich ist das Spiel im Standardmodus relativ einfach aber dafür bietet es in den Varianten dann schon ein hohes Level und man muss mehr zusammenarbeiten. Karten sind hier oft das Problem, je weniger man hat desto weniger Optionen.
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Das Spiel ist sehr kooperativ. Ohne gibt's keine Chance auf Erfolg.
Super Spiel.
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Wenn man die Möglichkeit hat, sich Karten zuzuschieben, kann man da recht flexibel agieren. Auch das Entfernen von Notständen und das Verteilen von Stabilitätsplättchen geht sehr gut in Absprache.
Danke für die Erläuterung.
Für mich persönlich reichen solche Micromanagement-Entscheidungen nicht aus, um zu einem kooperativen Spiel zu führen, aber das ist sicher diskutabel. Mir ist das auf übergeordneter Ebene zu wenig. Es ist eben ein Engine Builder mit einem Hauch von Koop, und das sagt mir persönlich nicht zu. Ob man sich dann so tief reinfuchsen will, dass man die 15 Handkarten seiner Mitspieler auch auf dem Schirm hat und mitmanaged, während die gerade selbst 3 verschiedene Sachen gleichzeitig machen, muss jeder für sich entscheiden.
Das Spiel ist sehr kooperativ.
Danke auch dafür, sehr hilfreich

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Ob man sich dann so tief reinfuchsen will, dass man die 15 Handkarten seiner Mitspieler auch auf dem Schirm hat und mitmanaged, während die gerade selbst 3 verschiedene Sachen gleichzeitig machen, muss jeder für sich entscheiden.
So tief würde ich da aber auch nicht gehen. Das läuft – relativ thematisch, wie ich finde – eher auf einer Ebene der übergeordneten Absprache. Sowas wie „Kann mir jemand ein weiteres Solar-Symbol zukommen lassen, dann kann ich jede Runde 6 Energie produzieren?“ Und das ist während den Runde – zwischen den Runden diskutiert man dann das gröbere Vorgehen: was ist dringend, welches Projekt wählt man, was will man erreichen.
Ich finde das eine ziemlich tolle Art von Koop, weil dort Alpha-Gaming keine große Rolle spielt. Bei Pandemie mit offenen Karten kann eine einzelne Person die ganze Runde durchplanen. Hier wollen alle das gleiche erreichen, aber ob und wie man dabei einander hilft hängt oft davon ab, was man selbst glaubt schaffen zu können. Also aus oben genanntem Beispiel: gebe ich die Solar-Karte ab? Oder glaube ich, dass ich mit ihr etwas anfangen kann was für alle vorteilhafter ist? Man hat seine eigenen Probleme und Agendas, ohne das man sich die Probleme eines semi-kooperativen Designs einhandelt.
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Für mich persönlich reichen solche Micromanagement-Entscheidungen nicht aus, um zu einem kooperativen Spiel zu führen, aber das ist sicher diskutabel
Auch wenn das vielleicht jetzt zur Wortklauberei führt aber du kannst den Spiel nicht absprechen ob es kooperativ ist oder nicht. Das ist kein Modus, keine Variante oder Option, das Spiel ist auch nicht semi-kooperativ. Es ist ein kooperatives Spiel da Alle Spielenden das selbe Ziel verfolgen. Da ist auch Nichts diskutabel, dass Spiel ist kooperativ. Zu 100% ohne Ausnahme... Wir können über die Interaktion sprechen und wie umfangreich diese im Vergleich zu anderen Kooperativspielen ist und darüber diskutieren aber definitiv können wir nicht darüber diskutieren ob e-Mission kooperativ ist oder nicht.

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Es ist ein kooperatives Spiel da Alle Spielenden das selbe Ziel verfolgen.
Würd ich so eher nicht als mustergültige Definition empfehlen. In so gut wie allen Spielen ist das Ziel, die meisten Punkte zu erreichen und dadurch zu gewinnen. Und dann gibt es noch die semi-coops, in denen alle Spieler nur augenscheinlich zusammenarbeiten, aber beispielsweise von einem oder mehreren Verrätern unterwandert werden.
Aber ja, ich verstehe trotzdem was du meinst und stimme zu, dass e-Mission kooperativ ist und es daran nichts zu rütteln gibt. Mich stört nur der Grad der Kooperation, weil ich mit etwas anderer Interaktion gerechnet hatte.
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Würd ich so eher nicht als mustergültige Definition empfehlen. In so gut wie allen Spielen ist das Ziel, die meisten Punkte zu erreichen und dadurch zu gewinnen.
Nochmals Wortklauberei - das "selbe Ziel" ist nicht das "gleiche Ziel"
In kooperativen Spielen verfolgen Alle das selbe Ziel - das gleiche Ziel ist die kompetitive Jagd nach Siegpunkten.p.s.: ich höre ja schon auf

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Würd ich so eher nicht als mustergültige Definition empfehlen. In so gut wie allen Spielen ist das Ziel, die meisten Punkte zu erreichen und dadurch zu gewinnen.
Nochmals Wortklauberei - das "selbe Ziel" ist nicht das "gleiche Ziel"
In kooperativen Spielen verfolgen Alle das selbe Ziel - das gleiche Ziel ist die kompetitive Jagd nach Siegpunkten.p.s.: ich höre ja schon auf

Ist Unsinn, will ich aber nicht weiter in die Tiefe gehen. Zur Sache selbst bzgl. e-Mission (Threadthema) hatte ich dir ja bereits zugestimmt.
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Für uns lebt das Spiel vor allem dadurch, dass wir uns gegenseitig erzählen, was wir tun und Fokus auf das Thema legen. Wenn wir uns z.B. nicht entscheiden können, welches Globale Projekt wir auswählen sollen, informieren wir uns über den QR-Code und wählen dann aus.
Wir haben es jetzt in kurzer Zeit wieder 4x mal hintereinander gespielt und erst im 4. Anlauf ist es uns gelungen, erfolgreich den Wendepunkt zu überstehen. Für uns schafft es e-mission durch das Thema, dass wir es unbedingt schaffen wollen. Nach dem letzten Sieg haben wir aus Interesse weitergespielt, um zu schauen, wie es dann weitergeht. -
TerraformingArse was ist denn ein wirklich kooperatives Spiel für dich?
Ich bin etwas überrascht, weil ich bei E-Mission die Kooperation schon als Pflicht empfinde. Anders als zu.Bsp. Spirit Island. Da lasse ich gerade anfänger alleine vor sich hin Spielen, bis die selber soweit sind über den eigenen Plan hinaus zu blicken .
Gloomhaven Pranken des Löwen, S&S, Descent oder Oathsworn sind alles so Kampagne Spiele, die zwar eine kooperative Anlage haben aber bis auf einen Buff oder eine Heilung hier und da ist da Mechanisch auch wenig Kooperative Anlage drin. Das Thread Assessment vielleicht noch.
Das von dir genannte Pandemie hat mMn eher eine Tendenz zum Alpha Play als zur Kooperation. Man muss halt jedes Mal den besten Zug finden, bei offener und überschaubarer Info. Da finde ich die Kooperation eher als anstrengend: Zähneknirschend den Leuten nicht den besten Zug erklären.
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Für uns lebt das Spiel vor allem dadurch, dass wir uns gegenseitig erzählen, was wir tun und Fokus auf das Thema legen. Wenn wir uns z.B. nicht entscheiden können, welches Globale Projekt wir auswählen sollen, informieren wir uns über den QR-Code und wählen dann aus.
Zudem gibt es doch auch so viele Anlässe zum kommunizieren, wer kann eine passende Karte für das globale Projekt erübrigen? Wer kann wem anders Energie oder Symbole zukommen lassen? Im späteren Spielverlauf kann man teilweise auch Karten tauschen, was extrem stark ist. Wir haben bei unseren Partien eigentlich immer durchgängig kommuniziert über unsere Probleme und Optionen. Hat sehr viel Spaß gemacht und auch etwas Suchtpotential bis man den ersten Wendepunkt geschafft hat.
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Gloomhaven Pranken des Löwen,
Sicher? Ich hatte bei den Gloomhaven-artigen Spielen immer das Gefühl, dass Absprache, z.B. wer en schnetzelt oder die Tor-Öffnung vorbereitet, absolut essentiell ist.
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Gute Frage, die wahrscheinlich eher in einen anderen Thread gehört und gar nicht so leicht zu beantworten ist. Ich möchte hier nicht unbedingt auf Spielbasis antworten, sondern übergeordnet, allerdings trotzdem als Positivbeispiele mal Pandemic und Arkham Horror LCG für die bessere Einordnung anführen.
Für mich gehört zu einem guten kooperativen Spiel ein hoher Interaktionsgrad zwischen den Spielern während des gesamten Spiels (damit meine ich jede Phase des Spiels) dazu. Das kann sich ganz simpel in der Kommunikation (bspw. Dorfromantik), aber auch in nonverbaler Interaktion äußern, wenn ich mich bspw. mit jeder Aktion an meinen Mitspieler anpassen muss (Sky Team).
Verstärken lässt sich dieser Effekt, wenn physische Spielfiguren enthalten sind, mit denen man auf verschiedenste Arten interagieren kann: Karten tauschen, heilen, andere Figuren bewegen, durch Unterstützungskarten verstärken, aus Kämpfen befreien etc. Ich habe hier ein breites Portfolio an Möglichkeiten.
Grundsätzlich kommt es mir aber tatsächlich eher auf den Punkt an, den du als negativ auslegst:
Das von dir genannte Pandemie hat mMn eher eine Tendenz zum Alpha Play als zur Kooperation. Man muss halt jedes Mal den besten Zug finden, bei offener und überschaubarer Info. Da finde ich die Kooperation eher als anstrengend: Zähneknirschend den Leuten nicht den besten Zug erklären.
Ich empfinde es als spannend, wenn ich in jeder Aktion eingebunden werden kann (aber nicht muss), sei es durch Ratschläge oder eigene Aktionen. Mir ist bei einem kooperativen Spiel wichtig, dass ich immer den Überblick habe, was gerade bei allen Spielern passiert, und dafür ist natürlich ein spezielles Design nötig: kurze Züge, abgesteckte Handlungsmöglichkeiten, abwechselnde Spielerreihenfolge. Jemandem bei 5-minütigen Kettenzügen zuschauen mag ich ehrlich gesagt nicht.
Diese Eigenschaft fehlt mir bei e-Mission, denn die Engine und damit auch der Kern des Spiels wird weitgehend unabhängig gebaut und ausgeführt. Das Kernelement läuft relativ autonom, am Schluss wird abgeglichen was erreicht wurde, und dann geht es weiter. Ich bin also nicht dauerhaft auf dem Stand der Dinge, möchte es als guter Kooperationspartner aber gerne sein.
Ich möchte hier nochmal einen Vergleich zwischen e-Mission und Paleo anführen. Ja, die Spiele sind mechanisch sehr unterschiedlich, aber die Prämisse ist einigermaßen ähnlich: wir haben eine weitgehend bekannte Bedrohungslage und müssen uns in Phasen dagegen wehren und mit Karten bestimmte Vorgaben erfüllen, um die Bedrohung abzuwehren, bevor die Zeit abgelaufen ist. Nach Ablauf der Phasen wird bestraft und es geht von vorne los. Paleo gefällt mir unabhängig von der Spielmechanik als kooperatives Spiel erheblich besser, weil jede gezogene Karte (und damit jede Aktion) gemeinsam stattfindet, und somit auch jede einzelne Aktion gemeinsam abgesprochen werden kann. Das treibt für mich persönlich den empfundenen Grad der Kooperation deutlich in die Höhe. Ja, ich kann bei e-Mission auch über jede gespielte Karte sprechen, aber dann komme ich in eine Spieldauer jenseits von Gut und Böse.
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