11 Jahre danach: Deutscher Spielepreis 2011 – Was wird noch gespielt?

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  • Ich habe 7 der 10 Spiel auf der Liste: 7 Wonders, BuBu, Troyes, Navegador, Asara, Lancaster, Luna. Starker Jahrgang.

    Das beste davon ist IMHO Navegador, knapp vor Luna. Das unterschätzteste davon ist Asara.


    #Navegador war neben #Yspahan eines der Brettspiele, mit der ich meine Frau zum Glück doch noch zu diesem Hobby gebracht habe (Landkarte, auf der man seine Schiffe bewegt - das geht bei ihr immer, dazu ein portugiesischer Rotwein... - Perfekt!)

    Aus dem gleichen Jahrgang wie Navegador gibt's auch ein Spiel mit Landkarte, bei dem man den portugiesischen Wein anbaut und vermarktet. Übermäßig viel Rotwein dazu trinken sollte man allerdings nicht...

    #Vinhos

    (wobei ich die etwas entschlackte Version von 2016 (?) besser finde)

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  • 1. 7 Wonders ist in der Sammlung, kommt nie auf den Tisch, aber wird behalten, weil falls wir doch mal zu fünft oder sechst nen Draftspiel spielen wollen.


    2. Die Burgen von Burgund ist in der Sammlung. Ein Muss, eines meiner Topspiele, welches ich in regelmässigen Abständen spiele.


    3. Troyes ist in der Sammlung. Tolles Spiel, finde aber Burgund nen tucken reizvoller.


    4. Navegador ist in der Sammlung, wird auch bleiben. Bis heute aber leider ungespielt.


    5. Asara wurde ungespielt abgegeben, weil die Spiele vom Duo mich nie umhauen. Bei Asara bereue ich aber, dass ich es nicht ausprobiert hab.


    6. Mondo nicht ausprobiert und war auch nie in der Sammlung. Um Michael Schacht Spiele mache ich bis Dato einen großen Bogen rum.


    7. Pantheon ist in der Sammlung. Wurd bis Dato nie ausprobiert, obwohl ich Tummelhofer Spiele sehr mag (St. Petersburg, Stone Age).

    Pantheon wird ungespielt ausziehen.


    8. Lancaster hab ich in der Sammlung. Wird auch wie Burgund und Navegador von diesem Jahrgang auch garantiert meine Sammlung nie verlassen.

    Tolles Mehrheitenspiel ab 3 Personen.


    9. Luna war in der Sammlung und durfte nach ner Partie zu zweit wieder gehen. Gut aber eben nicht gut genug.


    10. Strasbourg ist in der Sammlung und wartet immernoch auf seinen ersten Einsatz. Wenn ich mal 5 Spieler zusammenkriege...



    Hatte 9 von 10 Spielen aus dieser Top 10. Davon sind 2 (Asara, Luna) gegangen und einer (Pantheon) wird noch folgen.

  • Der Jahrgang gehört noch zu denen, bei denen ich viele Titel auch mal blind gekauft habe, weil sie einen gewissen Hype hatten. Danach hatte ich mehr Anspielmöglichkeiten im Umfeld und hab auch aufgehört jedes Spiel zu kaufen, weil es ja angeblich so toll sein soll und gerade im Angebot war.


    7 Wonders, Luna, Strasbourg habe ich nie selbst besessen. Mit Luna könnte ich im Testspiel nicht viel anfangen, Strasbourg habe ich tatsächlich nie gespielt (hat sich irgendwie nicht ergeben), bei 7Wonders konnte ich den Hype ähnlich wie bei Dominion nicht nachvollziehen, da ich Magic-Spieler (ja, nur Männer, brauch man nicht gendern 😉) um mich herum habe und die Prinzipien durch meine paar Erfahrungen damit selbst nicht so neuartig fand. Ich erkenne aber an, dass Draft damit Einzug in die Brettspielszene hielt und finde den Preis nach wie vor gerechtfertigt.

    Burgen von Burgund, Mondo, Asara, Pantheon, Navegador, Troyes waren eine Zeit in der Sammlung und sind aber mittlerweile ausgezogen. BuBu dauert mir zu lange für das was es ist, für Troyes hatte ich nie eine Spielegruppe auf die das passte (hab ich an einen Freund verschenkt), Navegador hatte ein ähnliches Schicksal (zu zweit auf Dauer zu gleichförmig). Die anderen 3 Titel waren ok, aber z.B. ist Galaxy Trucker interessanter als Mondo und daher geblieben.

    Lancaster hab ich als einziges noch. Leider kommt es nicht mehr so auf den Tisch aber da häng ich irgendwie noch dran.

  • Das ist wohl der einzige Jahrgang, aus dem ich die gesamte Top 10 mehrfach gespielt habe. Was vor allem an den jeweiligen Themen liegt (kein Science Fiction, keine Zombies, kein extremes Fantasy). Bitte mehr von solchen Jahrgängen!

    7 Wonders, Die Burgen von Burgund, Troyes, Navegador, Pantheon, Lancaster, Strasbourg - alle noch hier im Regal.

    Luna ist auch gut, hat es nur nie ins Regal geschafft.

    Lediglich Asara und Mondo sind eher nicht meins.

  • 7 Wonders, Die Burgen von Burgund, Troyes, Navegador, Pantheon, Lancaster, Strasbourg - alle noch hier im Regal.

    Luna ist auch gut, hat es nur nie ins Regal geschafft.

    Lediglich Asara und Mondo sind eher nicht meins.

    Genau die 7 habe ich auch noch im Regal. Wie findest du Pantheon. Ich wollte es ungespielt abgeben. Soll ich es lieber doch ausprobieren?

  • Was wird noch gespielt?


    Lancaster, Troyes, Navegador: sehr, sehr gerne


    7 Wonders, BuBu: gerne


    Mondo: Immer mal nett mit den Kindern zu spielen.


    Asara, Pantheon, Luna, Strasbourg - Sind mir bekannt und laut Beschreibungen gar nicht uninteressant, habe ich jedoch noch nie gespielt.


    Daheim im Regal habe ich die fett markierten vier Stück.

    meine Spiele-Favoriten:

  • 7 Wonders, Die Burgen von Burgund, Troyes, Navegador, Pantheon, Lancaster, Strasbourg - alle noch hier im Regal.

    Luna ist auch gut, hat es nur nie ins Regal geschafft.

    Lediglich Asara und Mondo sind eher nicht meins.

    Genau die 7 habe ich auch noch im Regal. Wie findest du Pantheon. Ich wollte es ungespielt abgeben. Soll ich es lieber doch ausprobieren?

    Ich will es mal so sagen: mein Pantheon steht zum Verkauf... ^^

  • malzspiele Eine dumme Frage: Wirst du irgendwann ein Spiel rausbringen, wo du den Mechanismus von EDO nutzt?

    Ich find das Spiel so gut und unterbewertet. Würde weitere Spiele gerne mit dem Mechanismus sehen.

  • malzspiele Eine dumme Frage: Wirst du irgendwann ein Spiel rausbringen, wo du den Mechanismus von EDO nutzt?

    Ich find das Spiel so gut und unterbewertet. Würde weitere Spiele gerne mit dem Mechanismus sehen.

    Kann passieren und ist durchaus geplant - aber das wird dauern. Lange dauern.

    Derzeit wird gerade ein anderes Spiel von uns zur Marktreife gebracht (siehe Hat jemand Interesse, unseren aktuellen Prototypen über Tabletopia zu testen?).

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  • 7 Wonders besitze ich und spiele ich auch heute noch sehr gern. Ebenfalls die "Ableger" Duel und Architects.

    Für Navegador gilt das Gleiche, wobei das bei weitem nicht so häuftig auf den Tisch kommt.

    Troyes wurde von Black Angel abgelöst, welches ich persönlich in allen Belangen überlegen finde (Look, Setting, Gameplay, usw.). Das sehen aber die Wenigsten so und dessen bin ich mir auch bewusst.

    BuBu war okay aber ich fand das Spiel weder sonderlich hübsch, noch gut ausbalanciert. Manche Pläne waren klar stärker als andere und diese Plättchen zum Verändern der Würfelwerte sind ein Must, um um den Sieg mitspielen zu können. Sowas finde ich immer recht unglücklich für ein von der Komplexität her gehobenes Euro.

    Asara habe ich mir erst neulich geholt weil ich immer nur Positives darüber gelesen und gehört habe, liegt aber noch auf dem PoS.

    Luna war toll, hat aber knapp nicht für einen Kauf gereicht damals. Da mag ich einfach andere Felds noch lieber (Bora Bora, AquaSphere, Brügge, Bonfire, Forum Trajanum) und die Neuauflage war mir persönlich dann einfach zu teuer.

    Pantheon, Mondo, Lancaster und Strasbourg sind Bildungslücken, wobei ich die drei Letzteren gern irgendwann mal ausprobieren würde. Auf Pantheon bin ich jetzt nicht so heiß, würde es aber mitspielen, wenn es jemand vorschlagen würde bei uns.
    Lg

  • Wir haben sogar noch alle Spiele des Jahrgangs im Regal. Troyes und Asara noch in 2022 gespielt, 7 Wonders vor ca. 5 Wichen aber ansonsten sogar mehrfach in 2022. Tja und BuBu sogar noch gestern Abend mit Sohn und Schwiegertochter. Eines unserer Top 10 Spiele, hat nichts von seinem Reiz eingebüßt, wir freuen uns schon auf die nächste Neuauflage 😀

  • 7 Wonders habe ich und spiele ich auch immer noch gern. Gern auch mit Leaders Erweiterung.


    Auch Navegador gefällt mir immer noch gut und bleibt.

    Burgen von Burgund find ich nach wie vor auch noch sehr gut und darf bleiben. Dauert mir mit Grüblern jedoch zu lang.

    Asara fand ich sehr gelungen. Kam bei Gelegenheitsspielern auch gut an, weil es recht eingängig ist. Aber nicht trivial, weswegen es mir immer noch Spaß macht.


    Troyes habe ich nicht gespielt, ebenso Luna, Panteon, Mondo Strasbourg und Lancaster.


    War für mich schon ein guter Jahrgang, obwohl ich nicht alles kenne.

  • Pantheon, Mondo, Lancaster und Strasbourg sind Bildungslücken, wobei ich die drei Letzteren gern irgendwann mal ausprobieren würde.

    Davon lohnt sich IMHO am meisten Lancaster. Wobei man dazu sagen sollte, dass das eigentlich nicht für 2-5 Spieler ist (wie auf der Schachtel angegeben), sondern 3-5, am besten 4-5. Das 2er-Spiel hat eine ganz komische Dummy-Spieler-Lösung, die erstens furchtbar umständlich ist und zweitens vom dem, was Lancaster ausmacht, nicht mehr viel übrig lässt.

    Da merkt man halt, dass das Spiel von 2011 ist. Von dem Trend zu Solo-Spielen hat auch die 2er-Spielbarkeit profitiert. So komische 2er-Dummy-Sachen wie damals gibt's heute nicht mehr. Da hat sich das Spieldesign deutlich weiterentwickelt.

  • Da hat sich das Spieldesign deutlich weiterentwickelt.

    Eine Weiterentwicklung wäre es mmn wenn man einfach mal ehrliche Zahlen auf die Packung schreibt. Wenn das Spiel zu zweit scheiße ist und einen Bot braucht dann scheibt doch 3+ drauf.

    Das sage ich als jemand dem schon der 2 Spieler Modus von Pulsar zu umständlich ist - alles was über Felder abdecken / kleineren Plan verwenden hinausgeht wird von mir nicht als 2 Spieler gespielt.

  • Eine Weiterentwicklung wäre es mmn wenn man einfach mal ehrliche Zahlen auf die Packung schreibt. Wenn das Spiel zu zweit scheiße ist und einen Bot braucht dann scheibt doch 3+ drauf.

    Aber genau das ist doch längst nicht mehr so schlimm wie früher. Eben weil da in den letzten 10+ Jahren diverse Sachen ausprobiert worden sind, die dann tatsächlich auch funktioniert haben, und dann immer wieder kopiert oder weiterentwickelt worden sind.

    Man vergleiche z.B. die 2er-Lösung von Spielen wie Dungeon Petz (passt zum Thread: von 2011 :) ) mit Dune Imperium. Beides Worker Placement. Beides tolle Spiele. Bei Dungeon Petz werden im 2er die Felder reihum vom Dummy besetzt, bei Dune Imperium gibt's einen auf das Minimum reduzierten Dummy: Karte ziehen, das entsprechende Feld besetzen, und wegen der "neu mischen" Karte ist das auch nicht alles komplett berechenbar. Obendrein funktioniert bei Dune Imperium auch ein starkes Mehrheiten-Element. Im 2er-Spiel! Das hätte ich vor 10 Jahren noch für unmöglich gehalten...

  • Man vergleiche z.B. die 2er-Lösung von Spielen wie Dungeon Petz (passt zum Thread: von 2011 :) ) mit Dune Imperium. Beides Worker Placement. Beides tolle Spiele. Bei Dungeon Petz werden im 2er die Felder reihum vom Dummy besetzt, bei Dune Imperium gibt's einen auf das Minimum reduzierten Dummy: Karte ziehen, das entsprechende Feld besetzen, und wegen der "neu mischen" Karte ist das auch nicht alles komplett berechenbar. Obendrein funktioniert bei Dune Imperium auch ein starkes Mehrheiten-Element. Im 2er-Spiel! Das hätte ich vor 10 Jahren noch für unmöglich gehalten...

    Ich fand Dungeon Petz zu zweit sehr gut und nicht umständlich.

  • So komische 2er-Dummy-Sachen wie damals gibt's heute nicht mehr. Da hat sich das Spieldesign deutlich weiterentwickelt.

    Ich würde das nicht s/w sehen, denn obwohl ich solche Lösungen auch eher nicht mag, so gefiel mir zB 7Wonders zu 2 mit Abstand am besten. Jeder spielt abwechselnd einen dritten Spieler, der entsprechend mitwirkt und auch hate-draften kann. Fand ich eine super Lösung.


    Wie im 7W Beispiel gibt es Spiele, bei denen ich es sogar gut finde, wenn die Spieler jeweils eine nicht aktive Farbe ins Spiel bringen, mit derer sie Aktionen verhindern/vorbereiten können. Es kommt einfach darauf an, wie es umgesetzt ist und ob die Spielmechanik überhaupt dazu passt. Bei Lancaster würde ich zB nie auf die Idee kommen das zu 2 zu spielen, weil es so gar nicht zur Mechanik passt. Bei 7W hingegen wird es mit zunehmender Spielerzahl immer chaotischer und genau deswegen fand ich es zu 2 am besten. So hat man möglichst viel Einfluss und konnte direkt auf den Gegner eingehen.

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  • Ich fand Dungeon Petz zu zweit sehr gut und nicht umständlich.

    Ich fand auch Dungeon Petz zu zweit gut spielbar. Trotzdem ist die 2er-Lösung nicht mehr "state of the art" im Bereich des Spieledesigns.


    so gefiel mir zB 7Wonders zu 2 mit Abstand am besten

    Ich würde jetzt nicht "am besten" sagen, aber ich gehöre auch zu der Minderheit, die die 2er-Variante von 7 Wonders für völlig okay halten. Es ändert halt den Charakter des Spiels spürbar. Aber auch das ist heute, wo Solo-Spielbarkeit fast schon vorausgesetzt wird, akzeptierter als vor 10+ Jahren.

  • So komische 2er-Dummy-Sachen wie damals gibt's heute nicht mehr. Da hat sich das Spieldesign deutlich weiterentwickelt.

    Sagte er, nachdem ich gestern einiges an Automa-Aufwand im Zweipersonenspiel vom neuen Kickstarter "The Fox Experiment" hatte. Und auch bei „Oros“ ist ein Automa im Zweipersonenspiel Pflicht. Und „Dune Imperium“ hat auch einen Automa. Das ist also heute nicht so selten, oder?


    Gruß Dee

  • 'Automa' klingt halt einfach um Klassen schicker als 'Dummy'.


    Es sind aber gerade zwei Spiele aus dieser Zeit, bei denen mir die Dummy-Lösungen außerordentlich gut gefallen, weil sie super funktionieren und aufwandsarm zu verwalten sind - nämlich Glen More und Pergamon (der Grabräuber).

  • Ein Bot bleibt ein Bot! :thumbsdown:

    Gruß aus dem Münsterland
    Herbert

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    I'm old enough to know what's wise
    and young enough not to choose it

  • Also per se schlecht oder wie ist das gemeint?

    Exakt.

    Ich mag es einfach nicht irgendwelche nicht vorhandenen Gegenspieler händisch zu simulieren.

    Gruß aus dem Münsterland
    Herbert

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  • Ich mag es einfach nicht irgendwelche nicht vorhandenen Gegenspieler händisch zu simulieren.

    Bei modernen Spielen simulierst du doch gar keinen nicht vorhandenen Gegenspieler mit allem drum-und-dran, sondern erzeugst einfach nur Bedingungen, unter denen das Spiel auf unterschiedliche Spielerzahlen gut skaliert. Idealerweise integriert sich das nahtlos und ziemlich unauffällig in den möglichst minimalen Verwaltungsanteil, den einfach jedes Brettspiel hat.

    Erstens ist Spielersimulation kein Selbstzweck und zweitens könnte das einen Stapel "Automa"-Karten auch gar nicht leisten.

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  • Bei modernen Spielen simulierst du doch gar keinen nicht vorhandenen Gegenspieler mit allem drum-und-dran

    Also noch mal: Bei "The Fox Experiment" wird ein kompletter Gegenspieler simuliert. Er nimmt Füchse aus der Auslage, kann Startspieler werden und erzeugt Nachwuchs, die dann wieder als Eltern herhalten können. Einzig die Siegpunkte zählt man am Ende nicht.


    Gruß Dee

  • Auf #Lancaster bin ich gestoßen, als ich interaktiven Euros gesucht hab. Ich finde, dass es total interessant klingt. Es sieht aber eher bescheiden aus und ich wüsste nicht direkt, wie ich mit so einem Spiel Begeisterung auslösen könnte, es mal zu spielen.

    Ich würde mich da über eine grafisch überarbeitete Neuauflage freuen (aber bitte ohne lauter modulhaften Erweiterungen, wie Queen-Games sie so gerne mag...ich hasse es).

  • Auf #Lancaster bin ich gestoßen, als ich interaktiven Euros gesucht hab. Ich finde, dass es total interessant klingt. Es sieht aber eher bescheiden aus und ich wüsste nicht direkt, wie ich mit so einem Spiel Begeisterung auslösen könnte, es mal zu spielen.

    Oha. Kannst du näher ausführen, was für dich da "bescheiden" aussieht?

    In den letzten 10+ Jahren ist die durchschnittliche Produktionsqualität von Spielen sicher besser geworden. Die Erwartungshaltung der Spieler damit ebenso. Aber Lancaster konnte sich damals schon gut sehen lassen und fällt auch heute noch IMHO optisch nicht ab gegenüber dem Spiele-Durchschnitt.

    Ach ja: Falls dich die beklebten Ritter-Quader stören: die haben eine spielerische Funktion. Die werden gestapelt, der höhere Stapel gewinnt. Höhe steht für Stärke.

  • In den letzten 10+ Jahren ist die durchschnittliche Produktionsqualität von Spielen sicher besser geworden. Die Erwartungshaltung der Spieler damit ebenso.

    Ich glaube, dass das der Kern ist. Für damals sieht das Spiel gut aus und das Spielbrett finde ich auch heute noch ansehnlich. Die Spielertableaus, Tokens etc. weniger.

    Letzten Endes gibt es mittlerweile einfach so viele Spiele, die sowohl mechanisch als auch materialtechnisch top sind, dass ich mehr als genug Auswahl habe ohne Abstriche zu machen. Zumal ich ja auch die Mitspieler überzeugen muss, ein bestimmtes Spiel zu spielen. Wenn das nicht selber gerade totale Vielspieler sind, zieht man da weniger über Mechanik als mehr über Thema und Optik. Würde ich häufiger spielen (können), dann wäre ich auch mehr bereit Abstriche zu machen.

  • Ist auch eine Frage des Themas. Wenn ich SciFi oder Fantasy habe, finde ich das zeitloser, als Antike/Mittelalter. Klar, ist immer noch Geschmackssache und ein paar finden vielleicht gerade diese Themen ansprechender, aber Spiele mit den letztgenannten Themen haben immer so ein 90er Jahre/Kellermuff-Gschmäckle. Da entfache ich bei Wenigspielern nicht unbedingt Interesse dafür.

    Hab auch ein #FürstenderRenaissance hier stehen, was ich vermutlich nicht auf den Tisch bringen werde, sooft das schon übergangen wurde. Ich find‘s eigentlich ganz hübsch und würde es gerne mal testen, aber ich habe halt auch schon die erste Hürde genommen und mich weiter mit dem Spiel beschäftigt, dass es mein Interesse wecken konnte. Soweit sind meine Mitspieler nach kurzem Blick auf die Schachtel noch nicht… :(


    Kann nur jedem empfehlen offener an die Spiele ran zu gehen. Gerade wenn die schon ein paar Jahre auf dem Buckel haben und größtenteils positiv besprochen wurden kommt das ja nicht von ungefähr und ist meist einen Blick wert.

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  • 1. #7Wonders

    Das habe ich nie selbst besessen und es gehört auch zu den Titel, die mich nie so komplett begeistert haben. Funktioniert zwar auch in großen Runden, aber man schaut dann doch nur nach rechts und links zu den Nachbarn. Das Spiel war aber sicher das, was Draften als Mechanismus bekannt gemacht hat. Verdienter Preis insofern damals.


    2. #DieBurgenVonBurgund

    Noch so ein Vertreter, mit dem ich auf dem Brett nie so warm geworden bin. Zu zweit ok, zu dritt und viert einfach sehr langatmig. Als App-Umsetzung find ich es aber prima für zwischendurch (geht mir z.B. auch mit Terraforming Mars, Dominion ähnlich).


    3. #Troyes

    Das fand ich ein tolles Spiel, obwohl mir die Optik erst so gar nicht zugesagt hat. Leider hatte ich dafür nie Mitspieler:innen, aber die Erweiterung wurde trotzdem auch noch dazugekauft.... Hab dann ein paar Jahre später das Spiel im Freundeskreis verschenkt.


    4. #Navegador

    Das hat mir auch sehr gut gefallen, allerdings find ich es ab 3 Personen richtig gut. Zu zweit verliefen unsere Partien oft etwas gleichförmig. Leider kann es insgesamt dann doch zu selten auf den Tisch und wurde dann verkauft.


    5. #Asara

    Tolle Optik auf dem Tisch, aber auf Dauer nicht gut genug für einen Regalplatz. Irgendwie merke ich gerade, dass ich mich hier auch kaum an Mechanismen erinnere.... passiert mich eigentlich selten, aber es hat wohl doch nicht so einen Eindruck hinterlassen.


    6. #Mondo

    Das seichtere Galaxy Trucker, leider auch auf Dauer das uninteressantere. Galaxy Trucker blieb, Mondo ist ausgezogen


    7. #Pantheon

    Ein Schnäppchenkauf, der für ein paar Partien ok war. Auch das musste dann wieder gehen.


    8. #Lancaster

    Leider findet auch dieses Spiel ein wenig beachtetes Dasein im Regal. Ich könnte es endlich nochmal auf den Tisch bringen, das ist echt viel zu lang her. Insofern danke für die Erinnerung durch den Thread an Lancaster.


    9. #Luna

    Leider überhaupt nicht meins gewesen wie so viele Felds. Das war aber glaube mein erster auf dem Spieltisch.


    10. #Strasbourg

    Das ist auf meiner ewigen "muss ich mal irgendwann ausprobieren"-Liste. Und damit hat das Spiel wohl schon 10jähriges Jubiläum bei mir. 😅


    Fazit: Lancaster ist bis heute als einziges im Regal geblieben. In Summe waren darüber hinaus einige Titel dabei, die ich auch jederzeit wieder mitspielen würde - also sicher kein schlechter Jahrgang