Kinfire Chronicles: Night's Fall

  • Sooo extrem schlimm find ich es nicht. Kann man einfach überlesen.


    Hier mal en Bild vom englischen Text

  • Gerade gegoogelt:

    hen, hens, hem sind geschlechtsneutrale Pronomen (Neopronomen) im Deutschen, die als Alternative zu "er" und "sie" dienen, um nicht-binäre Personen oder unbekannte Geschlechter auszudrücken, wobei hen (Nominativ), hens (Genitiv), hem (Dativ) und hen (Akkusativ) die Formen eines Systems (wie das NoNa-System) darstellen. Sie werden verwendet, wenn das Geschlecht einer Person unbekannt ist oder nicht spezifiziert werden soll, ähnlich dem schwedischen hen, aus dem die Idee stammt.

    Ich möchte hier ein Filmzitat verwenden, "Ich bin zu alt für diesen scheiß!"

  • Ich möchte hier ein Filmzitat verwenden, "Ich bin zu alt für diesen scheiß!"

    Ja, so etwas nervt mich auch leider sehr. Ich fürchte wenn sich das jetzt bei dem Spiel stark durchzieht, werde ich mich da auch wieder davon trennen. Wäre nicht das erste Produkte, um das ich einen Bogen gemacht haben - deswegen.

    Wahrscheinlich bin ich auch zu alt dafür. :lachwein:

    --
    Leif & in Farbe: Brettspiele & anderer Spielkram

  • Im Englischen ist es ja auch genderneutral gelöst mit "they/them" bei Singular. Schon interessant, dass das dann OK ist, im Deutschen Alternativen aber direkt verteufelt werden.

    Das betrifft ja auch nur geschlechtsneutrale Figuren, die ja auch von der Story her bewusst weder männlich noch weiblich sind.

    Anfangs ist es sehr ungewohnt, ja. Aber man gewöhnt sich dran (wenn man dazu bereit ist).

  • Einfach einen Charakter wählen, der nicht geschlechtsneutral ist, dann wird ja auch die bekannte Schreibweise verwendet. Wimre hast du hier genau den einen Charakter gefunden, auf den das zutrifft.

    Ansonsten denke ich, dass Veränderung sich immer im ersten Moment ungewohnt anfühlt. Dass man sich als Mann in einer Welt, in der traditionell fast alles in männlicher Nomenklatur benannt wurde, um Repräsentation nicht zu sorgen braucht, ist klar, aber für die gesellschaftlichen Gruppen, auf die das nicht zutrifft, nehme ich persönlich gern eine im ersten Moment etwas holprige Leseerfahrung in Kauf.

  • Ich hatte für meine Probepartie zum Regellernen auch Khor genommen und hatte zunächst überhaupt nicht verstanden, was der Text auf der Peitsche bedeuten soll. Es ist schon etwas bedenklich, wenn hier so geschrieben wird, dass Muttersprachler ins Straucheln kommen bei der exklusiven Sprache. Letztlich habe ich die Kampagne mit der Orkin gespielt. Ist eh die Coolste ;)

    Ein ordentliches Spiel, aber leider zu leicht. Ein wenig mehr Herausforderung wäre gut gewesen.

  • Ich habe jetzt die zweite Quest (fast) beendet – zumindest habe ich den Gegner diesmal erfolgreich besiegt. Hatte aber auch echt Glück beim Ziehen der Jetons. Mir gefällt die Beutel-Mechanik schon echt gut, aber da kann man auch echt Pech haben.

    Was diese "problematische neutrale Sprache" angeht, ist mir das bisher nur auf den Deck-Karten von Khor aufgefallen. In den Story-Texten kam es bisher nicht vor, daher bin ich für den Moment etwas versöhnt. Auch wenn ich nach wie vor der Meinung bin, dass das die Lesbarkeit stark stört. Aktuell macht das aber zum Glück nur einen überschaubaren Teil aus.

    Am Ende der zweiten Quest ergeben sich doch noch 2-3 Fragen für mich:
    1. Auf den Story-Karten der 2. Quest werden Regeln zum Handling in der Stadt erwähnt - Regelheft 4 – welches ich aber eigentlich erst in der 3. Quest-Box erhalten. Ist das ein Fehler.
    2. Beim Besuch des Händlers soll ich ein Marktdeck zusammenstellen und dann steht da noch ich soll die Karte aus dem Deck von "Din'Lux" entfernen - ich bin aber in der ersten Stadt. Irgendwie hatte mich das auch verwirrt.
    3. Habe in der Stadt einen Ort besucht und auf der Karte steht, dass ich diese Karte aus Din'Lux entfernen soll. Muss das nicht eigentlich Vinna heißen?