18.07.-24.07.2022

Online spielen? Erstelle einen Termin oder melde Dich an: KLICK
  • ANZEIGE
  • Jetzt schreibst Du da fast jede Woche über Basketball, Sankt Peter, doch welches der beiden isses denn nu? :/


    Basketball
    This early game from Warren Built-Rite Games is numbered 883. Use cards to move your players up and down the court to score. Game is for age 8 and up. It comes…
    boardgamegeek.com


    Basketball
    Objective: score most hits Table version of basketball. Players direct the metal ball on the play field in such way to score the goal (2 points). Players…
    boardgamegeek.com


    Sehen, zugegeben, beide nicht so spannend aus. Was reizt dich denn besonders daran? ;)

    Letting your mind play is the best way to solve problems. (Bill Watterson)

  • #CarnivalZombie


    Der dritte Anlauf Carnival Zombie. Das Spiel lief halbwegs rund, aber die kleinteiligen Phasen, das ständige Suchen im Regelheft und / oder den FAQ, gepaart mit recht repetetivem Gameplay erzeugen wenig Spielspaß. Das Thema kommt auch eher über die Gestaltung als durch spielerische Elemente zum Tragen.. Klar sind noch einige Szenarien vorhanden, die für Abwechslung sorgen und die wir noch nicht gesehen haben, aber bis CZ wieder auf den Tisch kommt, geht das mühsame Einarbeiten wahrscheinlich wieder von vorne los. Das Spiel fliegt zeitnah aus der Sammlung. Mit Dawn of the Zeds gibt es schließlich ein thematisch ähnliches Spiel mit klaren Regeln, vielen Szenarien UND redaktionell hervorragender Bearbeitung.



    #PaganSchicksalvonRoanoke


    Nach dem Abbruch der Erstpartie haben wir auch hier einen weiteren Anlauf gewagt und auch hier ist das Spiel gefloppt. Es ist zwar ein recht thematisches Spiel, aber das Tauziehen, die Identität der richtigen Hexe herauszufinden bzw. bis zum Ritual geheim zu halten, ist mechanisch dann doch zu uninteressant und eintönig, um für mich über die Spielzeit zu tragen. Pagan wird ebenfalls ausziehen müssen.



    #KeystoneNorthAmerica


    Mechanisch wandelt Keystone Nordamerika auf bekannten Wegen, thematisch nehme ich diesem abstrakten Legespiel nicht ab, dass man als Biologe Spezies ansiedelt und versucht, ein möglichst gut funktIonierendes Ökosystem zu erschaffen.


    Man hat die Wahl zwischen zwei Aktionen:

    Aktion 1: Kartenkauf und Ablegen der gekauften Karte auf dem eigenen Spielertableau Die Kartenauswahl erfolgt über einen Pay to Skip- Mechanismus. Man wählt eine Spezieskarte aus einer Reihe und legt Eicheltoken zum Bezahlen auf alle Karten, die vorher in der Reihe sind. Je weiter hinten die Karte liegt, desto teurer ist sie. Befinden sich Marker auf einer Karte, bekommt man sie und füllt damit seine Kasse auf. Anschließend wird die Karte auf einem 4x4 Felder großen Tableau eingebaut. Beim Einbau ist ausschlaggebend, ob die Biotope übereinstimmen (Übereinstimmungen bringen Eichelmarker), ob die Nummerierung der einzelnen Karten aufeinanderfolgend ist und ob mir die Anordnung auf dem Tableau am Ende hilft, persönliche, geheime Ziele zu erfüllen. Sogenannte Schlüsselspezies (keystone species) sind dabei besonders wertvoll, weil man mit ihnen Reihen und Spalten des Tableaus mehr als einmal werten kann.

    Aktion 2: Man nutzt die ausliegenden Forschungsplättchen. Sie sind das Salz in der Suppe und machen Keystone interessant. Man kann entweder ein einzelnes, aktives Plättchen nutzen und auf die Rückseite drehen, oder ALLE inaktiven Plättchen nutzen, auf die Vorderseite drehen und den Zeitmarker auf der Zeitleiste ein Feld vorziehen. Mit Forschungsplättchen kann man Karten siegpunkttechnisch aufwerten, Karten verschieben, vom Ablage- oder Nachziehstapel ziehen und umsonst einbauen oder auch Karten, die meine Mitspieler interessieren könnten, aus der Auslage entfernen.

    Einmal pro Zug kann man für 10 Eicheln eine Wildniskarte kaufen, die als eine Art Joker fungiert und eine beliebige Nummer annehmen kann.


    Keystone endet, wenn bei deiner Forschungsaktion das letzte Feld der Zeitleiste erreicht wird oder jemand in der Runde sein Tableau komplett gefüllt hat. Danach werden jede Reihe, jede Spalte, die geheimen Ziele und die Eichelmarker für den finalen Siegpunktregen gewertet.


    Keystone sieht toll aus und fühlt sich haptisch gut an. Die Karten sind wertig, die Spielertableaus aus dicker Pappe und faltbar, die Marker griffig und nicht zu klein. Das Highlight des Spiels sind die Tier- und Pflanzenillustrationen.



    Das schlägt sich zwar auf den Preis nieder (>40€ für ein recht einfaches Familienspiel ist kein Pappenstiel), aber der Gegenwert passt hier für mich.

    Mechanisch darf man kein Innovationswunder erwarten, aber Keystone läuft sehr rund, sehr eingängig und stellt jeden Spieler früher oder später vor ein Dilemma. Nicht jede Karte wird man ohne Reibungsverluste auf seinem Tableau einfügen können und genau hier liegt der Reiz des Spiels. Interaktion findet nur über die Auslage der Karten statt, was ich als ausreichend empfinde ich. Unsere Partien sind zwar relativ ähnlich abgelaufen, aber das sehe ich bei dem angenehmen Spielgefühl nicht unbedingt als Manko an. Ein wenig Abwechslung kommt immerhin über die geheimen Ziele und über die von Partie zu Partie wechselnden Forschungsplättchen zustande. Der Solomodus bietet viele verschiedene Aufgaben, die es zu erfüllen gilt, ein Koop-Spiel ist ebenfalls möglich laut Regelwerk. Beides habe ich noch nicht ausprobiert.


    #Knister

    In den letzten Wochen habe ich zig Solopartien auf H@ll9000 gespielt. Das Spiel ist eigentlich total banal, macht aber irgendwie auch süchtig.

    Das Institut für unfertige Studien hat herausgefunden, dass 8 von 10 Menschen ein

  • #EinFestFürOdin + Expansion (1 x 2P)

    Letzte Woche habe ich über den, meiner Meinung nach, besten Rosenberg berichtet (#ArlerErde).

    Heute sollte der zweitbeste in meiner Liste noch mal Erwähnung finden.


    Ein Fest für Odin ist wirklich ein episches Spiel, dass einem in typischer Rosenberg Manier, wie man es eben auch bei Arler Erde immer wieder erlebt, gerne mal mit Möglichkeiten überschlägt. Anfänglich hält man es immer für unmöglich, den eigenen Plan vollzupuzzlen, bis einem dann urplötzlich der Platz ausgeht und man verzweifelt auf Reisen zu neuen Ländern geht oder Gebäude baut, die lohnende Boni versprechen.


    Mit der Expansion fühlen sich viele Aktionsfelder noch bedeutender an, für mich fördern sie ein besseres, strafferes Spielgefühl mit mehr Optionen. Würde ich immer wieder mit der Expansion spielen wollen.




    #SniperElite (2x 2P)


    Nachdem #MingMGMT für uns als Hidden Movement Game nur als "OK" empfunden wurde, haben wir bei Sniper Elite einen weiteren Versuch in diesem Genre gewagt. Ich muss sagen, im direkten Vergleich gewinnt Sniper Elite deutlich. Sehr gestreamlinte Regeln sorgen dafür, dass man wirklich schnell das Spielprinzip verinnerlicht hat. Es gibt keine unnötige Fiddlyness, was wiederum auch ein schnelles Regelerklären für beide Seiten ermöglicht.


    Die Züge des Snipers sind gefühlt wesentlich interessanter, ermöglichen mehr Planung und taktische Anpassung an die Bewegungen der / des Gegner(s). Die andere Seite wiederum bietet gewissermaßen ein kluges Positionieren und Taktieren. Deduktion ist hier sicherlich der Schlüssel, was ab und an dazu führt, dass es ein bisschen in Mathematik und dem typischen "nachrechnen" enden kann, wo der Sniper nun sein könnte.


    Sniper Elite hat aber bestätigt, dass wir der Hidden Movement Spiele einfach nicht unterhaltsam genug finden. Daher durfte es ausziehen.


    #Oathsworn (2 volle Chapter - 2x Story 2x Encounter, 2P)


    Oathsworn wird hier sicher noch lange den Tisch dominieren und wenig Platz für anderes einräumen.


    Die Story, die dort erzählt wird, ist ganz sicher einer der besten, die ich in einem Brettspiel jemals erleben durfte. Dazu ist sie noch ganz hervorragend vertont. Man fühlt sich direkt in die Welt hineingezogen. Die Story ist nicht generisch, bleibt im Kopf, die Entscheidungen, die man trifft, fühlen sich wirklich wichtig an. Ob sie wirklich das Spielgeschehen maßgeblich ändern, das kann ich nicht beurteilen, aber man fühlt sich mit den Charakteren und der Welt eben sehr verbunden. Tolles Setting, was hier geschaffen wurde.


    Die Encounter finde ich toll gelöst, die Mechanik mit den "Full Characters" sowie "Companions" funktioniert fantastisch. Man kann sich auf seinen eigenen Heldenzug konzentrieren und die Companions passend einsetzen. Der erste Encounter hatte uns nicht so stark gefordert. In Encounter 2 zog der Schwierigkeitsgrad schon an. Ich freue mich sehr auf die weiten Bosse und finde es jetzt schon bewundernswert, wie sehr sich beide Bosse dann doch unterscheiden.


    Mein Respekt geht an das Erstlingswerk, das an allen Ecken wirklich hervorragende Arbeit abgeliefert hat. Auch das Regelwerk war sehr eingängig, was man für einen Erstlings-Kickstarter dieses Genres mittlerweile fast schon als kleines Wunder betrachten muss.


    Wenn es diesen Kurs hält, dann wird es sicherlich einen dauerhaften Platz in meiner Top10 erreichen.

    Einmal editiert, zuletzt von sNice24 ()

  • Wie schon weiter oben jemand angemerkt hat: Es ist Sommer und da gibt es (leider) weniger Mitspieler, die sich abends auf ein Brettspiel einfinden.

    Aber wenigstens eine hat´s geschafft und somit kam auf den Tisch

    Dead Reckoning (zu zweit)

    Nachdem ich den Automa zwar als gut gemacht aber höllisch durchtrieben und viel zu viel Druck aufbauend "genossen" habe, wollte ich das Spielgefühl mit menschlichen Mitspielenden mal ausprobieren und war gespannt, ob sich meine Erwartungshaltung erfüllt oder nicht.


    Okay, zwei ist jetzt vermutlich auch nicht der "Sweet Spot", aber zum Kennenlernen des Spiels durchaus angebracht.


    Nach der doch recht langen Erklärung, da viele Dinge einfach erklärt werden müssen, ging es auch ohne Probleme in die ersten Runden.

    Wir sind der Empfehlung in den Regeln gefolgt und haben die Zielplättchen zur ersten Orientierung ausgeteilt - somit hat man grob einen Weg, den man gehen kann und ist nicht ob der vielen Möglichkeiten erstmal völlig erschlagen und rat-/ziellos.

    Außerdem habe ich direkt die ersten "1.00"-Karten der ersten SAGA-Erweiterung mit rein genommen.


    Die ersten Runden waren aber zunächst geprägt vom Entdecken der Inseln, denn jeder wollte sich dieses Ziel sichern und das kann in einer 2-Spieler-Partie ja nur einer.

    Wenn die Karten gepasst haben, hat man sich natürlich direkt eine Insel gesichert und wenn alles top lief, auch direkt noch produziert und die Ernte eingefahren.

    So wurde das jeweilige Schiff immer voller und man musste mittlerweile seine Laderäume etwas lichten, in dem man die Sachen einfach mal auf der vorher eroberten Insel lagerte...

    Dies weckte natürlich Begehrlichkeiten und als meine Mit-Piratin merkte, dass sie das Entdecker-Ziel nicht mehr erreichen konnte, erstmal voll auf reine Inseleroberungen (und Eigentumswechsel inklusive dort lagernder (meiner!) Gegenstände) umschwenkte.

    Dies konnte ich glücklicherweise durch die richtigen Karten auf der Hand und den Piratenmodus zum Schutz meiner wertvollsten Insel wirkungsvoll verhindern.


    Als diese erste Aufregung mal vorbei war, stand es 4 Inseln zu 2 Inseln für meine Mit-Piratin und es ging daran, die etwas "schwerer" zu erreichenden Ziele zu sichern.

    Ich hatte auf meinem Zielplättchen u.a. das Ziel, vier erfolgreiche Angriffe durchzuführen.

    Also rüstete ich mein Schiff und meine Mannschaft mit entsprechenden Kanonen auf, und ging mit 4 verfügbaren Kanonen auf Händlerjagd.

    Ich geriet natürlich zuerst an einen Händler mit 6 Kanonen.....aber durch den Würfelturm hat man ja immer eine Chance (dachte ich!).


    Somit fielen 10 Würfel in die Auslage und 3 davon blieben auf den Kronen hängen - einer auf der Doppelkrone - leider waren es NICHT MEINE Würfel.

    Zwei meiner Würfel verharrten auf dem Doppel-Schaden-Feld und die anderen zwei auf den Plünder-Feldern (Fässer/Münzen).

    Damit versenkte mich der erste Händler natürlich auch, da ich insgesamt mit 6 Schäden vom Platz gefegt wurde.

    Die 5 Siegpunkte die man beim Versenken verliert, tun weh und auch die Niederlage wirft einen erstmal komplett zurück, da man ja nicht mehr weiter segeln und seinen geplanten Zug fortsetzen kann.

    Im weiteren Verlauf griff ich noch zwei Händler an, von denen ich nur einen versenken konnte (endlich!) - aber, ein Kampf gegen meine "Lieblings"-Piratin führt auch noch zum Erfolg und ich konnte sie durch das geschickte Aufrüsten meines Schiffs und der mittlerweile ausgebauten Kampffähigkeiten meiner Crew in die tiefsten Tiefen des Ozeans sinken lassen.

    Somit hatte ich 5 Münzen mehr und sie 5 weniger, was doppelt ärgerlich war, denn sie musste eigentlich nur noch die auf dem Schiff befindlichen zwei Münzen abgeben und hätte damit dann 31 Münzen und den vierten Erfolg feiern dürfen.

    Ohne es zu wissen, war ich ihr mit meinem Angriff wohl mächtig in die Parade gefahren und rückblickend hat es sie nicht nur die 5 Siegpunkte, sondern auch noch die Siegpunkte des nicht erreichten Ziels gekostet - bitter....aber gut für mich :evil: !


    Aber ich schwebte natürlich im siebten Piratenhimmel und sicherte mir noch zwei lukrative Inseln, die ich mit Forts entsprechend absicherte.

    So konnte ich dann das vierte Ziel erreichen und somit das Spielende einläuten - nach gut 4 Stunden.

    Am Ende gelang mir doch tatsächlich noch der Gesamtsieg mit 80:68 Punkten - dabei war ich während des Spiels nur so von einem Mist in den anderen gestolpert, hatte aber doch irgendwie ein glückliches Händchen....ich kam mir vor wie Jack Sparrow! :lachwein:




    Trotzdem hat meiner Mitspielerin und mir #DeadReckoning sehr gut gefallen und wir beide fühlten uns klasse unterhalten.

    Die jeweilige Zeit beim Zug des Gegenübers verbringt man mit der Frage, welche Karte man jetzt heraufstufen soll und macht dies u.a. auch von dem/den Mitspielenden abhängig, wenn man die Auswahl hat.


    Ich weiß trotzdem nicht, ob ich das Spiel mit mehr als maximal 3 Spielenden spielen wollen würde, denn man muss in seinem Zug auch gut überlegen, was man in welcher Reihenfolge macht und welche Karten man evtl. oder überhaupt ausspielt. Das führt zu einer gewissen Downtime, was bei mehr Spielenden natürlich auch dazu führt, dass die Zeit bis man selbst wieder dran ist, doch etwas länger sein kann.

    Drei Spielende deshalb, da dann die Interaktion und das "Chaos"-Element nochmal etwas mehr für Spannung sorgt, denn die Interaktion und die Eroberungen nehmen vermutlich (!) zu.

    Vielleicht - und wenn es sich ergibt - probiere ich´s mal mit 4 Spielenden aus und schaue, ob sich meine Befürchtung bezüglich der Downtime bestätigt oder ob sich die Spannung auch während der Züge der anderen hält und man die Wartezeit nicht als unangenehm empfindet.....wie sehr ihr das? Hat das jemand schon in Vollbesetzung gespielt und kann was dazu sagen (vielleicht direkt im Thread zum Spiel!)?!


    Jedenfalls waren wir sonst sehr mit dem Spiel zufrieden und es hat alle meine Erwartungen erfüllt. Es war spannend, emotional, hatte eine enorme Tischpräsenz, gute Spielmechanismen und hinterlässt ein wohliges Gefühl von Freibeuterei und Abenteuer.

    Das direkte Hinzufügen der SAGA-Elemente (zumindest der ersten SAGA) würde ich jedem empfehlen - auch wenn man keine Kampagne spielt oder spielen möchte, denn die geben dem ganzen nochmal etwas mehr "Unterbau" und sorgen mit ihren Karten für Spannung und Abwechslung.

    Wir haben nicht viele der zusätzlichen Elemente entdeckt - tatsächlich nur eine "richtige" Karte mit Story. Die hatte aber direkt konkrete Auswirkungen auf meine Mitspielerin und das war richtig klasse (im positiven Sinne auch aus Sicht der Mitspielerin!).


    Ich würde #DeadReckoning nicht mit Optimierenden und Glückselemente-Hassenden spielen, denn dann würden mir die wesentlichen Teile eines Piratenspiels fehlen: Das Abenteuer, die Wagnis, der TrashTalk am Tisch....

    Aber die werden eh durch die vorhandenen Glückselemente abgeschreckt, denn Glück spielt hier eine nicht wesentliche Rolle.
    Glück bei den verfügbaren (und zu seiner Strategie eventuell auch passenden) Erweiterungen, Glück beim Entdecken von Inseln und vor allem das Glück was man braucht, um einen Kampf zu gewinnen.

    Jedenfalls dann, wenn man noch nicht über die entsprechend passenden Manipulations- und Zusatzfähigkeiten verfügt, denn nur dadurch lässt sich der Glücksfaktor beim Kampf etwas mitigieren.


    Ich würde dem Spiel bei BGG aktuell eine 10 geben, da ich wirklich begeistert war.

    Trotzdem warte ich jetzt erstmal auf die nächste richtige 2er bzw. 3er/4er-Partie und warte mal ab, ob sich das gute Gefühl auch langfristig hält.

    Somit steht #DeadReckoning bei mir auf einer :9_10: mit der klaren Tendenz auf die 10.....ich würde am liebsten schon wieder aufbauen und los spielen.


    In der im August startenden 2. Kampagne nehme ich mir auf jeden Fall die 3. SAGA mit - das was in dem Video von Quackaloop kurz zu sehen war, hat mich schon jetzt begeistert und angefixt......

    Und wer die erste Kampagne verpasst hat, dem kann ich nur wärmstens empfehlen, hier einzusteigen. Es lohnt sich, wenn man auf solche Art Spiele auch nur halbwegs steht!


    P.S.:

    Auch wenn es gut zum Spiel passt: Irgendwann geht euch der Score aus "Fluch der Karibik" doch gehörig auf den Senkel! :lachwein:

  • ANZEIGE
  • Ich war ein wenig shoppen und bis auf eines kamen die neuen Spiele auch gleich auf den Tisch, fangen wir mal mit diesen an…


    Living Forest

    Partien Nr. 1-2

    Ich hatte vorab schon eine Partie auf Boardgamearena probiert, von daher kein Kauf ins Blaue. Bekommen habe ich, was ich erwartet hatte… kein Überflieger, aber ein sehr solides Kennerspiel, das ganz hübsch anzusehen ist und sich vor allem auch flott spielt. Bei uns dauerte die 3er Partie eine knappe Stunde, aber es hätte auch gut schon nach ca. 40 Minuten vorbei sein können, wenn mir nicht ein Baumplättchen geklaut worden wäre. Naja so ging es noch zwei Runden weiter und wir erfüllten alle gleichzeitig jeweils eine andere der drei Spielendebedingungen, Sabbla war aber als einziger bei allen dreien gut aufgestellt und siegte beim 35-26-22 deutlich. Er deckte teilweise aber auch gefühlt sein komplettes, riesiges Deck auf, während wir anderen in einzelnen Runden mit 3 oder 4 Karten auskommen mussten. Von daher war der Ausgang am Ende wenig überraschend.

    Mit meiner Freundin folgte noch eine 2er Partie. Sie hat über die Flammen gewonnen als ich erst bei 10 Bäumen stand. Ich hatte einmal den Fehler gemacht, ihr zwei Flammen hinzulegen als sie in der Runde darauf Startspieler war. So konnte sie in zwei Runden jeweils vier Flammen löschen, was man sich in einer 2er Partie halt auch selbst vorbereiten kann. Zu zweit könnte das Spiel zumindest vom Ersteindruck her ein Problem haben. Meiner Freundin hat es aber gut gefallen, von daher mal sehen, wie das beim nächsten Mal läuft

    Ersteindruck erstmal gut, so im Bereich 7,5/10 für mich und keine Überraschung, dass Living Forest Kennerspiel des Jahres geworden ist (weil Dune zu komplex ist und Cryptid dann doch ein paar Schwächen hat).




    Nidavellir

    Partie Nr. 1

    Da bin ich schon ein paar Mal drum herumgeschlichen, jetzt habe ich 20 Euro zugeschlagen, um es aufgrund der überwiegend positiven Meinungen mal auszuprobieren. Auch hier wurden meine Erwartungen erfüllt, Nidavellir fällt im Prinzip ja in dieselbe Kategorie wie Living Forest was die Komplexität angeht. Mechanisch geht es vor allem um Set Collection kombiniert mit einem kleinen Bietmechanismus, über den gesteuert wird, in welcher Reihenfolge die Zwerge ausgewählt werden dürfen. Das Aufwerten der eigenen Münzen, mit denen dann geboten wird, bringt einen interessanten zusätzlichen Aspekt mit rein.

    Spielzeit zu dritt auch hier um die 50 Minuten. Geht sogar bis fünf Spieler, aber das wird vermutlich zu chaotisch bzw. zu wenig planbar. Von daher vermute ich den Sweetspot bei 3 Spielern. Auch hier Sieg für Sabbla beim 294-278-263. Auch wenn wir alle sehr unterschiedliche Wege gegangen sind, waren wir nah beieinander.

    Nidavellir fällt wie auch Living Forest in eine Kategorie, die in meiner Sammlung bislang ein wenig unterrepräsentiert war (leichte Kennerspiele mit einer Spielzeit bis max. 1 Stunde). Von daher bin ich auch hiermit erstmal zufrieden und ordne es ebenfalls im Bereich 7,5/10 ein.




    The Game - Face to Face

    Partien Nr. 1-3

    Mit einem kleinen Kniff wird hier aus dem kooperativen The Game ein 1vs1 Duell. Jeder Spieler hat sein eigenes Kartenset von 2 bis 59 und versucht die Karten aufsteigend bzw. absteigend auf zwei Stapeln los zu werden. Einmal pro Zug darf man allerdings auch eine Karte beim Gegner ablegen, wenn man damit diesen Stapel für ihn ‚verbessert‘. Zur Belohnung darf man im Anschluss auf 6 Karten aufziehen, während man ansonsten nur 2 Karten nachziehen darf, egal wie viele Karten man bei sich selbst abgelegt hat. Das Spiel endet entweder, wenn ein Spieler nicht mindestens zwei Karten in einem Zug ablegen kann oder alle 58 Karten los geworden ist. In unserer Erstpartie war ich zwar deutlich schneller unterwegs, weil ich auch mehr Karten bei meinem Gegner ablegte, aber mit nur noch vier Karten auf der Hand ging nichts mehr.

    Auch hier folgten noch zwei Partien mit meiner Freundin, die sie beide deutlich gewann, weil mir irgendwann die Optionen ausgingen und ich schon früh viel häufiger gezwungen war, Karten bei ihr abzulegen.

    Hat mir und auch meiner Freundin (mit der ich eine Weile mal The Game Extreme gesuchtet hatte, bis wir es einmal geschafft haben) gut gefallen. Funktioniert auch als Duell richtig gut, auch wenn man natürlich wie bei The Game üblich ein gutes Stück weit den Karten ausgeliefert ist.


    Piepmatz

    Partie Nr. 1

    Ein weiteres kleines Kartenspiel. Das habe ich zu zweit mit meiner Freundin ausprobiert. Erklärung war erstmal etwas aufwändiger als erwartet und wir waren anfangs etwas planlos, wie man das Spiel am besten angeht. Im Laufe der Partie entwickelte zumindest ich die eine oder andere Idee, wie man seine Karten sinnvoll ausspielt und so hatte ich am Ende deutlich mehr Vogelpaare in meiner Auslage und vor allem auch mehr und bessere Futterkarten, weil meine Freundin zweimal von einem fiesen Eichhörnchen beklaut wurde... 68-53 Sieg für mich.

    Mir hat auch Piepmatz soweit gut gefallen, meine Freundin war erstmal nicht so begeistert, ist aber zumindest weiteren Partien nicht abgeneigt. Schön illustriertes Kartenspiel mit Set Collection Aspekt und auch einer gewissen Interaktion, weil man immer schauen muss, was die Gegner für Karten sammeln und brauchen.


    Auf den Spuren von Marco Polo

    Partie Nr. 35

    Teil 2 war bei mir nach einigen Partien ja wieder ausgezogen, das Original spiele ich als Klassiker immer wieder gerne, die letzte Partie lag jetzt allerdings ca. 10 Monate zurück.

    Als Letzter der Zugreihenfolge wählte ich Khan Arghun, der persönliche Stadtkarten als Zusatzaktionen nutzen kann. Meine Mitspieler waren mit Altan Ord (Boni für Häuserbau) und Johannes Caprimi (Oasenspringer) am Start. Altan Ord und ich wählten die teure Südroute, kamen dabei aber ganz ordentlich voran. Mir halfen dabei anfangs ein paar meiner Stadtkarten, die mir u.a. 12 Geld einbrachten. Gegen Ende konnte ich über zwei andere Stadtkarten noch ordentlich Punkte generieren und da ich trotzdem auch die meisten Aufträge erfüllt hatte sowie meine Zielorte alle erreicht hatte, wurde es ein recht deutlicher Sieg. Endstand nach kurzweiligen 75 Minuten 86-74-54(Oasenspringer).

    Wenn Khan Arghun eine gute Zusammenstellung an Stadtkarten mit sich bringt, ist das schon ein starker Charakter. Er gehört jedenfalls zu den Charakteren, mit denen ich eine 100%ige Siegquote habe (3/3 Partien gewonnen).


    Gentes

    Partien Nr. 10-11

    Ich hatte ja schon mal berichtet, dass das meiner Freundin sehr gut gefällt (sie bezeichnet es sogar als ihr Lieblingsspiel neben Insel der Katzen) und so haben wir das zuletzt wieder zweimal zu zweit gespielt. Ich vermute mal, sie mag Gentes, weil es sich mit nur vier Hauptaktionen recht übersichtlich spielt und weil unsere Partien hier zumindest eng sind, auch wenn sie weiterhin auf ihren ersten Sieg wartet.

    Unsere letzte Partie war aber wieder extrem knapp und endete 94-93. Eigentlich lief es für mich dabei lange rund und ich dachte, ich würde einigermaßen deutlich gewinnen. Hintenraus ist mir aber etwas die Luft ausgegangen und ich konnte lediglich eine Karte der dritten Epoche ausspielen. Mit meinen letzten Aktionen legte ich deshalb den Fokus auf das Bauen von Gebäuden, erreichte so immerhin noch die acht Bonuspunkte für das Errichten aller sechs Gebäude und nahm noch einige Punkte über die Ortsboni mit. Parallel dazu spielte meine Freundin munter punkteträchtige Karten aus und konnte bei der Schlusswertung auch ihre drei verbliebenen Handkarten für die Hälfte der Punkte werten. So wurde es nochmal sehr eng. Spielzeit finde ich mit zuletzt ca. 75 Minute auch sehr schön, für mich bleibt Gentes eine 8/10.


    Arche Nova

    Partie Nr. 35

    Eine zweite Partie gegen Arno auf dem mittleren Schwierigkeitsgrad. Sehr spannend wieder, gefällt mir richtig gut und deutlich motivierender als der Standard-Solomodus.

    Ausnahmsweise ging es bei mir mal Richtung Großtierzoo. Auf Sponsorenkarten verzichtete ich weitestgehend, weil mir wenig Passendes in den Weg kam. Hilfreich war gegen Ende ein Nashorn, das mich ein Artenschutzprojekt auf die Hand nehmen ließ, das mir dann nochmal vier Artenschutzpunkte brachte. Auch wurde der Zoo nach längerer Zeit mal wieder komplett voll, dank Sponsorenkarte für sogar 12 Punkte und der Architektenzoo als Zielkarte passte dazu natürlich auch gut. Endstand 17-7 nach gut 70 Minuten.



    #LivingForest #Nidavellir #TheGameFaceToFace #Piepmatz #AufDenSpurenVonMarcoPolo #Gentes #ArcheNova

    Meine Top 15 (in loser Reihenfolge):

    Terra Mystica - Gaia Project - Ein Fest für Odin - Great Western Trail - Clans of Caledonia - Underwater Cities - Arche Nova - Orleans (inkl. Handelserweiterung) - Scythe - Tzolk'in - Heaven & Ale - Wasserkraft/Barrage - Food Chain Magnate - Auf den Spuren von Marco Polo - The Gallerist

  • Wow, ich kann mein Glück kaum Fassen:

    Unsere neuen Nachbarn haben, nachdem sie mein Spieleregal gesehen haben doch glatt nach einem Spieleabend gefragt.

    Sie brachten bisher nur Erfahrungen in Therapie und Pandemie mit, aber was soll's, dann werden sie halt nach und nach Domestiziert.

    So fingen wir zu viert mit einer Runde #ZugUmZugEuropa an und machten mit ner Partie #CatLady weiter.

    Das war toll, man konnte förmlich ihren Spaß daran sehen und der nächste Abend ist schon verabredet. Mal gucken, wo die Reise noch so hingeht?!

    Vielspieler im Körper eines Gelegenheitsspielers

  • Bei uns macht sich so langsam aber sicher ein kleines Sommerloch breit. Gab nicht allzu viel:

    Orleans (eine 3er-Partie, eine 2er-Partie)
    Gefällt mir immer besser je öfter ich es spiele. Zu dritt macht es deutlich mehr Spaß als zu zweit, da auf dem Brett dann etwas mehr los ist. Demnächst zieht die Invasion-Erweiterung ein.

    Menara (eine 3er-Partie)
    Immer wieder klasse als Absacker. Eines meiner meistgespielten Spiele im letzten Jahr und auch dieses Jahr wird das wieder relativ weit oben landen. Hat bisher jedem Spaß gemacht, der es mitspielen musste :D

    King of New York (zwei 4er-Partien)
    Ja, macht auch Spaß wenn man mal ein bisschen mehr möchte als Kniffel. Kommt für mich aber nicht ganz an Tokyo ran.

    7 Wonders Duell (eine 2er-Partie)
    Kommt bei meiner Frau und mir immer mal wieder auf den Tisch. Ist immer schön und knackig. Vor allem ist es auch schön schnell runtergespielt. Eine Erweiterung ist bereits vorbestellt zusammen mit dem Roll & Write von Twilight Imperium (damit es versandkostenfrei wird...jajaja...Opfer der Konsumgsellschaft...schuldig in allen Belangen)

    Tainted Grail (zwei 2er-Partien)
    Yeah...nachdem ich endlich mit dem Bemalen der Minis fertig war und die dann irgendwie länger rumgestanden haben als gedacht, sind wir endlich in "Der Niedergang Avalons" gestartet und haben die ersten beiden Kapitel gespielt. Meine Frau spielt Beor und ich Arev. Im ersten Kapitel haben wir wohl direkt die richtige Abzweigung genommen und waren nach gut 25Min. durch. Das zweite Kapitel hat uns dann etwas länger "aufgehalten". Am Ende haben wir das Kapitel dann so beendet, dass wir

    heute Abend geht es weiter. Bin schon richtig gespannt.

    Tawantinsuyu (eine 3er-Partie)

    Endlich, dass Ding steht schon lange bei mir auf der Want-to-Play-Liste und gestern hat es dann geklappt. Für meine Frau und mich also die Erstpartie und auch wenn meine Frau permanent meinte, sie hätte keinen Plan, hat sie uns mit gut 20 Punkten Vorsprung besiegt.
    Mir hat es richtig gut gefallen, meine Frau war auch recht angetan. Da freue ich mich auf weitere Partien.

  • Achja, am Samstag gab es mal wieder einen FTF in befreundeten Gefilden. LemuelG + bessere Hälfte wollten auch mal den "heissen Scheiss" Anno 2021 kennen lernen und so kam

    #ArcheNova auf den Tisch

    Es scheint die Erklärung fiel auf fruchtbaren Boden, denn die Neulinge lagen dann doch vorne (+18, +10, +7, +6) Zumindest konnte der Chronist die eigene Regierung noch souverän hinter sich lassen. Dass die A Boards für Spiel einen deutlichen Vorteil bieten scheint sich zu bestätigen. Das nächste mal müssen nicht wir das Spiel mitschleppen, denn trotz des ungünstigen Schachtelformats wird sich im Gastgeber-Regal noch ein Plätzchen finden ;)

    Meine Holde hat im Vorfeld noch, u.a. mit Zwergenbeteiligung #NochMalKids und ? (irgend so ein Dings mit Piratenkisten die mit Holzteilen zu füllen sind) erfolgreich gelernt und verloren :D


    Am Sonntag hat dann die Holde bei einem 43 -17 den Boden mit mir großzügig gewischt.... :cursing: ( #ArcheNova )

    Ich gebe hier, auch wenn ich es im Text nicht explizit erwähne, immer meine persönliche Meinung wieder.

    3 Mal editiert, zuletzt von Klaus_Knechtskern () aus folgendem Grund: Typos

  • Es ist doch immer interessant, dass ihr nach solchem Ergebnis noch als „Holde“ von eurem Raumteiler sprecht.

    Entweder da ist Angst im Spiel, oder ihr kennt euch noch nicht lange genug. ;) :lachwein:

    Wenn immer der Klügere nachgibt, wird nur dummes getan!

  • ANZEIGE
  • Diese Woche gab es vor allem die wöchentliche Gruppe. Dort kam aus aktuellem Anlass (und weil ich es sooo cool finde)

    #DeadReckoning :

    zum dritten Mal (für mich) auf den Tisch. Wieder spielten wir zu viert und wieder haben wir etwas über drei Stunden reine Spielzeit gebraucht.

    Alle Mitspieler fanden die Mechanismen super und das Spiel sehr attraktiv. Dennoch waren nur drei so angetriggert, dass sie es jederzeit wieder mitspielen würden. Der vierte Mitspieler war auch von den Qualitäten des Spiels überzeugt, war jedoch ein wenig abgeschreckt davon, dass in dieser Partie doch auch ordentlich - mehr als in den beiden anderen Partien zuvor - gegeneinander gespielt wurde. Vor allem die auf vielen Inseln hochploppenden Garnisonen, die im Vorbeifahren gegnerische Schiffe beschießen, sorgten im Endspiel für ordentlich Schaden, so dass man immer aufpassen musste, nicht versenkt zu werden.

    Gegenseitiges Versenken war zwar dann doch nicht so häufig (nur einmal versenkten ich und ein Mitspieler uns gleichzeitig), aber die Bedrohung war schon da und hat das Spiel schon beeinflusst.

    Ansonsten war es wieder eine gute Partie und ich finde das Spiel immer noch großartig. Tatsächlich sollte man aber schauen, dass man nicht mit zu großen Haderern spielt, da deren Züge dann schonmal ein wenig dauern können.


    #CarnivalZombie :

    Nachdem die anderen beiden weg waren, spielten wir noch zu zweit meine erste vollständige Partie Carnival Zombie. Die Partie war sehr spannend und wir hatten von Beginn an das Gefühl, dass es echt knapp war. Am Ende konnten wir dennoch in der dritten Nacht per Schiff entkommen, auch wenn nur noch fünf der sechs Charaktere jeweils einen Stresspunkt hatten. Es war also denkbar knapp.

    Die normalen Nächte waren dabei immer spannend und man hatte genügend abwägende Entscheidungen zu treffen, so dass man sich nicht gespielt fühlte. Vor allem das Platzieren der Zombies auf dem Grabstein (ein kleines Geschicklichkeitselement), sorgte mit voranschreitender Nacht für immer schweißtreibendere Situationen.

    Allerdings war das Finale dann im Gegensatz dazu ein wenig ernüchternd, da man hier nicht mehr so viel Einfluss auf den Verlauf hat und mehr vom Glück abhängig ist. Auch die Einleitung eines Finales ist eine glückslastige Angelegenheit, da man aus dem Kartenstapel die richtige Kartenart aufdecken muss, um "den Zeppelin zu rufen" oder "das Boot zu finden". Da wir da echtes Pech hatten, haben wir eine Menge Aktionen nur dorthin verbraten.

    Durch solche Situationen und die nur drei Tage, die man in einem Spiel hat, sind die Freiheiten für Aktionen am Tag leider sehr beschränkt und man konzentriert sich vor allem aufs Überleben der Charaktere. Auch das Ziehen von Gegenständen ist eher zufällig, da es sehr starke und eher schwache Gegenstände gibt, die den Spielverlauf schon deutlich ändern können.

    Insgesamt hat uns das Spiel aber Spaß gemacht, ist aber sicher nichts für jedermann und ich würde mir hier und da ein etwas "freieres" Spielgefühl und etwas mehr Kontrolle an den Tagphasen wünschen.


    Dann habe ich mit meinem Sohn, der zwischendurch noch etwas spielen wollte und wir nur ca. 1 Stunde hatten, nach Ewigkeiten endlich

    #SpaceHulk :

    noch einmal ausgepackt. Die dritte Edition lungert hier schon seit Jahren im Schrank herum und wartet auf einen weiteren Einsatz. Diesmal sprang sie mir aus dem Spieleregal ins Auge und los gings. Das Spiel ist schnell erklärt und spielt sich auch flüssig und schnell herunter, wodurch ein ziemlicher Sog im Spiel entsteht. Mein Sohn übernahm den Trupp auf fünf Space Marines, die auf einem im All herumtreibenden Space Hulk Einzel-Missionen bestehen müssen.

    Da es seine erste Partie war, haben wir ohne Timer gespielt (ansonsten stehen die Marines unter Zeitdruck, weil es eine bedrohliche, stressige Kampfsituation ist). Dennoch kam es, wie es kommen musste und meine Symbionten-Monster konnten die Space Marines restlos aufreiben.

    Alles in Allem dauerte alles mit Aufbauen und Erklären dann tatsächlich in etwa die geplante Stunde.

    Da es ihm gut gefallen hatte, wiederholten wir die Partie dann ein paar Tage später noch einmal, aber auch hier musste er sich schon sehr früh den Gegnern geschlagen geben.

    Das Spiel ist wirklich Zwei-Spieler-Ameritrash erster Güte. Kein unnötiger Regelballast, sondern einfach drauflos und gut ist. Die Spannung, die durch die verzweifelte Situation der Space Marines immer direkt entsteht, ist immer wieder direkt spürbar.

    Ich hoffe, dass wir das häufiger spielen, da ich in meiner Space Hulk "Karriere" noch nie über Mission 4 hinausgekommen bin ;)

    Mögest Du in uninteressanten Zeiten leben...

  • Es gibt Partien, die bedürfen eines eigenen Posts, selbst wenn diese Woche über mehr Spiele zu berichten wäre - vielleicht in einem zweiten Post.


    Die 6-jährige Tochter kam beim Herrichten der Bettstatt im Gästezimmer (das sich einen großen Kellerraum mit meinem Spielzimmer teilt) mit einer Schachtel von Drei Magier Spiele in der Hand rüber und sagte: “Papa. Das ist doch auch ein Kinderspiel, oder?“ „Ja, ist es.“ „Wieso haben wir es denn noch nicht gespielt?“ „Nun, wir können es ja gerne noch kurz vor dem Zubettgehen spielen.“ … Auspacken beginnt… „Ist das ein Feuer? Und wo kommen die Bäume hin? … KANN das LEUCHTEN?“ Papa grinst. „Ja, kann es. Hol mal Papas Mallampe und wir tanken die Steine kurz auf.“ Glitzern in den Augen meiner Tochter und auch in denen meines 4-jährigen Sohnes. „So baut man das auf. Du siehst, das ganze Brett ist voll. Dann versuchst Du in Deinem Zug mit dem Magier vorsichtig Steine so zu schieben, dass irgendwann einer Deiner Kessel am Ende im Mittelkreis landet. Sollte aber ein Teil vom Brett hinunterfallen, dann bin ich dran.“… Licht aus… und wir spielten in der Dämmerung zwei Partien #NachtDerMagier

    … die meine Tochter zwar frustierten, da sie beide verlor (sich aber auch keinen Tipp geben lassen wollte). Doch auch ihren Ehrgeiz weckten. Sie wollte direkt eine dritte Partie, die wir aber auf das Aufstehen morgen früh verschoben haben. Irgendwann ist halt doch Bettgehzeit.


    Was diese Partie speziell macht ist die Geschichte des Spiels. Nacht der Magier war 2005 auf der Spielwiesn in München das erste Brettspiel, das meine Frau und ich (damals noch Status „sehr stark aneinander interessiert“ :* ) zusammen gespielt haben. Und jetzt haben auch unsere Kinder daran Gefallen gefunden. :love:


    Dieses Spiel wird hier nie ausziehen. ;)

    Letting your mind play is the best way to solve problems. (Bill Watterson)

  • Hallo,

    Nacht der Magier war 2005 auf der Spielwiesn in München das erste Brettspiel,

    Habt ihr auch mal die anderen Spiele aus die "Dunkelheit"-Reihe ausprobiert?
    Ich habe mal eine zeitlang für den Verlag diese Spiele auf Veranstaltungen präsentiert und hatte viel Spaß mit den Kids. Aber du glaubst nicht, wieviel Aufwand es ist, auf einer Veranstaltung einen wirklich dunklen Raum zu erzeugen. 8-))

    Liebe Grüße
    Nils

  • Wie geplant gab es gestern dann Kapitel 3 von Tainted Grail. Immernoch der Niedergang Avalons


    Mir gefällt das Spiel mit seinen ganzen Möglichkeiten und der gefühlten freien Entscheidungen. Meiner Frau hat dises "im Dunkeln Stochern" gestern nicht allzu gut gefallen. Ich bin gespannt ob ich ab der nächsten Partie solo spielen "muss" :D

  • widow_s_cruse : ne, bisher nur Nacht der Magier. Kann mich dran erinnern, dass es damals ein kleiner Pavilion mit schwerem Wandbehang war und einem zweiten Innenvorhang. Wobei ich auch finde, dass Nacht der Magier in starker Dämmerung besser wirkt als in kompletter Dunkelheit. Dann sieht man noch grobe Umrisse und Schatten, ohne es gut einschätzen zu können.


    Heute Morgen nach dem Aufstehen wurde auch prompt die dritte Partie eingefordert. 3:0 für Papa aktuell, doch heute morgen war der Sieg schon sehr knapp.

    Letting your mind play is the best way to solve problems. (Bill Watterson)

  • ein kleiner Pavilion mit schwerem Wandbehang war

    Stimmt - der von meinem Vorgänger. 8-))
    Mein Dunkelzelt hatte 4x4m mit zwei Tischen und war eins von vier Pagoden zum Spielen - das war 2010-12.

    Wobei ich auch finde, dass Nacht der Magier in starker Dämmerung besser wirkt als in kompletter Dunkelheit. Dann sieht man noch grobe Umrisse und Schatten, ohne es gut einschätzen zu können.

    Also - ich finde die Spannung der Dunkelheit schon beeindruckend, wenn die Akustik der stürzenden Teile zum Spielelement werden, und alle Beteiligten gespannt am Lauschen sind.

    Das andere Spiel, welches in der Reihe sehr gut ankam war #VampireDerNacht
    https://www.luding.org/cgi-bin/GameData.py?f=00w^E4X&gameid=23088

  • ANZEIGE
  • Wir hatten Spass mit:


    #7Wonders - war doch wieder mal Zeit, dass auf den Tisch zu bringen

    #ArcheNova - immer wieder gerne

    #DieZukunftvonCamelot - interessantes Spiel; kommt optisch unschuldig daher und bringt danach eine Reihe von Dilemmata; sehr schön, hat uns gefallen.

    #Gutenberg - auch hier: immer wieder gerne

    #KingOfTheValley - mehr Spieltiefe als ich erwartet hatte

    #LaGranjanosiesta - und vergesst die Hüte nicht

    #Mystic Vale - diesmal sogar gewonnen


    Absacker

    #AllesAuf1Karte

    #dicecup

    #L.A.M.A.

    #SailormanDice

  • Es gab eine Zeit, da fand ich #DominantSpecies nicht schlecht. Seit gestern kann das „nicht“ gestrichen werden! So dermassen viel an Zufall und unplanmässigen Gegebenheiten habe ich lange nicht mehr erlebt. Du brauchst Nahrungsmarker (Elemente), willst dich vor dem Verlust selbiger schützen, dich auf entsprechendes Gebiet ausbreiten, auch mal eine Wertung mit Karte durchführen…

    Bist du allerdings hinten, gibts höchstens nur Plan B - und auch der wird oft zunichte gemacht, wenn du erst spät dran bist. Das ist auch meine größte Abneigung dabei, der 1 Aktionsplatz zum Reihenfolge ändern schiebt dich nur 1 Platz nach vorn. Dafür muss dieser aber erstmal frei sein, als 4. oder 5. ist das meist nicht der Fall. Zudem gibts auch nicht so viele Runden, nach 5-6 ist Feierabend. Auch 5 Spieler sind vielleicht nicht das Optimum, aber egal. Allzuviel Worte will ich auch nicht mehr verlieren - ich fühlte mich mehr von den Umständen gespielt, ein sinnvoller Plan konnte nicht umgesetzt werden. Ständig nur reagieren auf den Blödsinn, den die lieben Mitspieler verzapfen. Die Hitze mag evtl. einen gewissen Anteil ausgemacht haben, ich will da aber auch gar nicht weiter drüber diskutieren. Für mich gaukelt das Spiel mehr vor, als man wirklich umsetzen kann.

    Keine Fotos, wollte mir die Kameralinse nicht kaputt machen… :crazy:

    Bitte senden Sie mir Ihre E-Mail doppelt, ich brauche eine fürs Archiv :/


  • Über die letzten Tage verteilt: 3x #CartaventuraVinland zu dritt / viert….die jüngere Tochter war immer zusammen mit mir und meiner Frau am Start…die größere gesellte sich sporadisch mal mit dazu.


    Cartaventura ist ein kleines Abenteuer-Kartenspiel mit erzählenden Charakter. Im Mittelpunkt von Vinland stehen der Wikinger Leif Eriksson und seine Schwester. Ganz oft bieten die Karten eine Entscheidungsmöglichkeit der Art: A oder B. Je nach Wahl setzt sich die Geschichte dann anders fort und man bekommt andere Gegenstände oder auch andere Informationen. Weiterhin bekommt man die Möglichkeit an ein paar Stellen im Spiel sich die Günste verschiedener Götter zu holen. Diese dienen dann an späteren Stellen als eine Art Schlüssel…nur mit der Gunst einer bestimmten Gottheit (Loki, Tyr, Thrud, Odin) kann ich die Geschichte auf besondere Weise fortsetzen. Die Götter dienen auch als Leben…stirbt mein Charakter, kann ich durch Abgabe einer Gottheit mich wieder in die Welt der Lebenden bringen lassen.


    Die erste Partie zog sich etwas (knappe Stunde) und wir mussten erst mal in das System reinfinden und lasen natürlich alle Texte komplett.

    Bei weiteren Durchgängen „übersprangen“ wir Textpassagen, die wir schon kannten und es lief deutlich flotter.

    Es gibt 5 verschiedene Ausgänge der Geschichte.

    Unsere Ausbeute nach 3 Durchgängen:

    • gestorben - kein Ende erreicht
    • Ende Nummer 4
    • Ende Nummer 1

    Gibt also immer noch etwas zu entdecken.

  • Torlok da bekommst Du einmal (verdienterweise) den Arsch voll... und jetzt heulst du hier herum? Ja klar, das Spiel ist Schuld. Ist es doch immer! Sind die anderen Spezies zu stark... bist du einfach zu schwach! So ist das halt in der Evolution! :D


    Gernspieler Nein, es ist nicht schlecht, ganz und gar nicht! Aber wahrscheinlich nichts für dich! :)

    Einmal editiert, zuletzt von d0gb0t ()

  • Torlok da bekommst Du einmal (verdienterweise) den Arsch voll... und jetzt heulst du hier herum? Ja klar, das Spiel ist Schuld. Ist es doch immer! Sind die anderen Spezies zu stark... bist du einfach zu schwach! So ist das halt in der Evolution! :D


    Gernspieler Nein, es ist nicht schlecht, ganz und gar nicht! Aber wahrscheinlich nichts für dich! :)

    Was bringt dich zu dieser Ansicht?

    Nix für Griller? ;)


    Apropos, habe gestern Burger mit Patties von der Färse gegrillt!

    Ein Träumchen, nein, ein ausgewachsener Hammer.

    Wenn immer der Klügere nachgibt, wird nur dummes getan!

  • Dominant Species ist IMO kein Spiel für Leute, die vorwiegend und gerne Eurogames spielen, besonders solche, bei der man einen anfangs gesponnenen Plan über die gesamte Partie hinweg verfolgen kann. Es geht dabei darum, sich den aktuellen Gegebenheiten (Klima, Gegner) anzupassen und zu dabei zu überleben. Da kann es auch mal vorkommen, dass Du innerhalb von Minuten von über 20 Tieren deiner Spezies auf dem Spielplan auf 2 dezimiert wirst und dadurch auf dem letzten Loch pfeifst. Wenn Du so etwas nicht magst/verträgst... setz dich erst gar nicht an den Tisch. Darüber hinaus war Chad Jensen (RIP) dafür bekannt, das Chaos als festen Bestandteil in seine Spiele einzubauen.

  • ANZEIGE
  • Es ist halt ein Worker Placement Spiel und da hat Torlok ne Allergie

    What?????

    Das heißt, das ich nicht mit Torlok spielen sollte?

    Jetzt wird hier aber mein Weltbild zu Asche verwandelt.

    Wer kauft meine Sammlung? Was soll ich mit dem Kram noch? ;)

    Keine Panik, du und ich haben auch gute Spiele!

    Den ganzen „WP-Krempel“ kannst du doch spenden - tu gutes und sprich drüber… :P

    Oha, sowas aus deinem Mund, obwohl du mit eher als langmütig erscheinst.

    Dann muss das aber wirklich schlecht sein.

    Ist es denn in kleinerer Besetzung besser?

    Nein, das Spiel ist per se nicht schlecht. Es läßt dir nur keine Zeit vernünftig zu reagieren, umso schlechter je weiter hinten du in Spielerreihenfolge bist. Ich denke mal, zu drit oder max 4 ist es etwas entzerrter und dadurch den berühmten Tick planbarer. Es sind dann 4 Aktionsfelder mehr verfügbar durch den fehlenden Spieler.

    Dominant Species ist IMO kein Spiel für Leute, die vorwiegend und gerne Eurogames spielen, besonders solche, bei der man einen anfangs gesponnenen Plan über die gesamte Partie hinweg verfolgen kann. Es geht dabei darum, sich den aktuellen Gegebenheiten (Klima, Gegner) anzupassen und zu dabei zu überleben. Da kann es auch mal vorkommen, dass Du innerhalb von Minuten von über 20 Tieren deiner Spezies auf dem Spielplan auf 2 dezimiert wirst und dadurch auf dem letzten Loch pfeifst. Wenn Du so etwas nicht magst/verträgst... setz dich erst gar nicht an den Tisch. Darüber hinaus war Chad Jensen (RIP) dafür bekannt, das Chaos als festen Bestandteil in seine Spiele einzubauen.

    Ich bin alles andere als einer der gern Eurogames spielt, sollte auch aus meinen Wochenberichten irgendwie ersichtlich sein. ;)

    Ein Plan kann selbstverständlich mal durchkreuzt werden, aber bitte nicht ständig. Dann verkommt es zu einem Glücksspiel, und da gibts anderes.

    Bitte senden Sie mir Ihre E-Mail doppelt, ich brauche eine fürs Archiv :/

  • Ich bin alles andere als einer der gern Eurogames spielt, sollte auch aus meinen Wochenberichten irgendwie ersichtlich sein. ;)

    Weil Du glaubst, dass Dark Ages, Monumental und co die Platzhirsche des Amitrash sind? Okay, Du bist alt, daher sei es dir gegönnt... :whistling:

  • Torlok da bekommst Du einmal (verdienterweise) den Arsch voll... und jetzt heulst du hier herum? Ja klar, das Spiel ist Schuld. Ist es doch immer! Sind die anderen Spezies zu stark... bist du einfach zu schwach! So ist das halt in der Evolution! :D


    Gernspieler Nein, es ist nicht schlecht, ganz und gar nicht! Aber wahrscheinlich nichts für dich! :)

    Danke, danke, danke!

    Endlich spricht mal einer die Dinge aus, wie sie wirklich sind.

    Übrigens wurde ich bei der besagten Partie Erster und war fast immer (als Säugetier) als Letzter beim Setzen an der Reihe.

    Meine Pläne sind da einfach besser aufgegangen.

    Für mich nach wie vor ein klasse Spiel, jetzt erst recht! 8o