Bloodstones von Martin Wallace

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  • Der wesentliche Punkt seiner Aussage ist für mich, dass kein deutscher Spieleverlag die Übersetzung macht, sondern ein von ihm angeheuerter Übersetzer. Für mich ist nicht klar, in wie weit der in der Materie steckt und ob es tatsächlich ein professioneller Übersetzer ist.


    Bzgl. der Fans, die bei der Übersetzung helfen wollen: Mr. Wallace spart ja nicht irgendwelche Kosten oder fordert die Leute auf, bei der Übersetzung zu unterstützen. Seit die deutsche Version des Spiels bestätigt wurde, bieten sich Backer von sich aus an, die deutschen Regeln gegen zu lesen.


    Da bei der Kampagne ja Ideen der Backer aufgegriffen oder zumindest in Betracht gezogen werden, passt es für mich, dass er die deutschen Regeln von ein paar interessierten Backern gegenlesen lässt. Vielleicht will er auch einfach schlechte Stimmung und Diskussionen bzgl. der Übersetzung vermeiden. Ich sehe eher das Problem, dass nicht jeder, der glaubt, der deutschen und englischen Sprache mächtig zu sein, das auch tatsächlich ist. Und wenn dann noch mehrere Leute daran rumwerkeln, stimmt mich das skeptisch.

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  • Ich freu mich einfach dass jetzt doch eine gedruckte deutsche Version kommen wird - wenn die Übersetzung schlecht ist, kann man das Board immer noch selber übersetzen und ausdrucken. Den Aufwand hätte man bei der englischen Variante so oder so gehabt. Von daher seh ich nur ein dickes Plus, mehr nicht ^^

  • Wenn man einen Hobbyisten gegen Bezahlung von einem Spiel zum Übersetzen anheuert, dann ist es logisch und richtig, die Backer das Lektorat machen zu lassen. Allein schon als Absicherung gegen ganz schlimmen Unfug.

    Das Problem hier ist, dass es gar nicht erst so weit kommen sollte. Warum gibt es Partnerverlage aus dem entsprechenden Land für FR, IT und ES, aber nicht für DE? Lasst das z.B. Frosted Games machen und ich steige um auf deutsch. Sonst bleibt's bei englisch.

  • Naja, was mich mehr nerven würde: wenn der Verlag einen professionellen Übersetzer anstellen und bezahlen würde, der allerdings keine rechte Ahnung von Brettspielen hat ...

    Ich bin da ganz bei dir, sehe hier aber mehr als nur eine Seite. Und nein, ich bin nicht total dagegen, finde es aber trotzdem peinlich, wenn Verlag und Autor es nicht im Griff haben. Das ging eher aus der Sicht hervor, dass man hier ein Produkt auf den Markt werfen will, das nicht gerade günstig ist (wie oben bereits 1-2 mal von Anderen erwähnt) und dann Hilfe von Fans "erwartet".


    Meine Aussage / Zustimmung kommt aus der Richtung, dass ich in letzter Zeit (und davor viel zu oft) einige unschöne Regeln gelesen habe und es allgemein viel zu oft vorkommt, dass Regeln nicht gut strukturiert und / oder geschrieben sind. Auf Fans einzugehen und ggf. Kritik ernst zu nehmen ist eine Sache, aber wieso werden die Regeln nicht von echten Kennern des Spiels gegengelesen? Gab es nur 2 Testspieler und sind nur 2 Leute am Projekt beteiligt?


    Davon abgesehen finde ich es immer löblich, wenn auch auf die Fans geachtet wird. Offiziell zur Mithilfe aufzurufen, hat eine andere Wirkung auf mich.


  • Was spricht gegen bilingual DE/ENG wie Splotter? Steht jemand mit den Kampagneros in Kontakt?


    Zum Probespiel morgen: Wie wäre 19.30 Uhr Ressless  MetalPirate  Algathrac  koala-goalie ?

    mich bitte nur als Wackelkandidat. Generell geht bei mir nicht früher als 20:00 ~ 20:30

    Kind und so... .


    Also sollten sich die Götter gnädig Zeigen und die Welt nicht verschlingen und ich das goldene Ticket bekommen melde ich mich.

    Meine BGG Sammlung

    Meine aktuelle Top 10:

    1 Starcraft: Das Brettspiel | 2 Twilight Imperium: Fourth Edition | 3 Kemet: Blood and Sand

    4 Terraforming Mars | 5 Brass: Lancashire & Birmingham | 6 Mahjong |7 Gaia Project

    8 Viticulture Essential Edition |9 Food Chain Magnate | 10 Ascension: Deckbuilding Game

    Einmal editiert, zuletzt von Ressless ()

  • Ehrlich gesagt empfinde ich die Sprachfrage hier so unwichtig wie schon länger nicht mehr:

    Weil zum Einen ist das Spiel quasi sprachneutral. Nur die Übersichtskarten der Fraktionen sind es nicht. Aber die Fähigkeiten eine echt schnell erklärt und wenige genug um sich die auch merken zu können.

    Und zum Anderen ist die Regel eigentlich ziemlich elegant und straight forward. Um viel kaputt zu machen braucht es da schon ein höheres Maß an Dilettantismus. Also ich hätte bei diesem Spiel weniger Sorgen vor einer Hobby-Übersetzung als bei manch anderen Spielen.

    Zum Probespiel morgen: Wie wäre 19.30 Uhr Ressless  MetalPirate  Algathrac  koala-goalie ?

    Ich fahre morgen Abend noch eine längere Strecke Bahn nach Hause... Und kann da für 19:30 wohl nicht garantieren.

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  • Die beiden neuen Fraktionen sind auch spielbar. Je nach Karte, die man wählt:


    Map 2 - Swan dance

    2-4 Players

    Chaos Horde
    Dragon riders
    Hill Folk
    Necromancers


    Map 3 - Lady of the Lake

    2-3 Players

    Corsairs
    Dragon riders
    Necromancers

  • Wenn man einen Hobbyisten gegen Bezahlung von einem Spiel zum Übersetzen anheuert, dann ist es logisch und richtig, die Backer das Lektorat machen zu lassen. Allein schon als Absicherung gegen ganz schlimmen Unfug.

    Das Problem hier ist, dass es gar nicht erst so weit kommen sollte. Warum gibt es Partnerverlage aus dem entsprechenden Land für FR, IT und ES, aber nicht für DE? Lasst das z.B. Frosted Games machen und ich steige um auf deutsch. Sonst bleibt's bei englisch.

    Wenn ich da nicht völlig falsch liege, ist sowohl die Übersetzung als auch die Redaktion im Spielemikrokosmos eine Grauzone. Oder gibt es ein spezielles Studium oder eine staatlich anerkannte Ausbildung für diese Berufe? Grundsätzlich stimme ich Dir zu, dass diverse etablierte Verlage eine gute Arbeit leisten. Ich habe aber auch da durchaus Übersetzungen von Spielregeln gesehen, die kein professionelles Niveau hatten.

    Im Übrigen gehe ich erstmal davon aus, dass die Übersetzung ein Herr übernimmt, der in meiner Erinnerung die meisten Wallace-Spiele ins Deutsche übertragen hat.

  • Ich habe auch die erste Testpartie hinter mir. Horse Lords gegen Hill Folk.

    Beim Regelstudium war der Eindruck schon sehr positiv und hat sich im Spiel jetzt noch mal bestätigt. Die Regeln sind sehr eingängig, einfach und schnell erklärt (bis auf wenige Details). Das Spielgeschehen ist dafür aber umso taktischer und tiefer. Bis man hier alle Möglichkeiten der einzelnen Fraktionen ausgeschöpft hat, vergehen sicherlich einige Partien. In unserer Partie kamen mir die Hill Folks mit den Riesen tatsächlich sehr mächtig vor. Die Riesen waren schnell im Spiel und haben ein Gebiet nach dem anderen gesichert.

    Wobei die Karte (wir haben auf der ersten großen gespielt) für 2 Spieler nicht optimal war. Zuerst die Ausbreitung auf der ganzen Map. Damit sind die Dörfer schnell verteilt und es kommt nur noch auf die wenigen Kämpfe in der Mitte der Karte an. Mittwoch testen wir dann noch mal auf der kleineren dritten Karte. Ich vermute, dass es dann noch mehr zur Sache geht.

    Spaß gemacht hat es trotzdem sehr und durch das „echte“ Spielmaterial wird zumindest für mich das Spielgefühl noch etwas angenehmer werden, da Übersichtskarten etc immer im Sichtbereich liegen. Leider ein großer TTS Nachteil….

  • Konnte gestern das Spiel zu dritt ausprobieren (TTS) mit MetalPirate und Algathrac :


    + Toller Entscheidungsraum mit wenigen kontraintuitiven Regeldetails (die zweierlei Rückzugsarten seien hier genannt)

    + Multi-Use-Optionen (bis zu vier) der Einheitenplättchen fühlt sich gut an, gute Begrenzung mit Handlimit von 6 (Pferdelords 7)

    + Glücksfaktor im Kampf gut begrenzt (durch mindestens Dreifachziehung, Zentrierung und Swap)

    + Schlachten spielentscheidend, aber Truppenverlust meistens begrenzt

    + Je nach Karte unterschiedliche Spieldynamik

    ~ Spielende-Bedingung


    Wir haben das Spiel nicht ganz zu Ende gespielt, aber es war absehbar, dass der Startspieler großen Einfluss auf das Spielende hat ohne mit wenig Kompensation für die anderen Spieler (Der letzte Spieler beginnt mit dem Setzen der Zitadelle). Die unterschiedlichen Karten vor allem mit angrenzenden Gewässern bieten eine hohe Variabilität. Es bleibt abzuwarten, wie das Balancing der unterschiedlichen Fraktionen gelingt, ich vermute aber, dass Drachenreiter und das Bergvolk in Ersteindrücken als zu stark gelten werden. Ich sehe das Weight-Rating eher bei einer 3, das Spiel bietet schon eine hohe Tiefe bei überschaubarer Komplexität.

    "If liberty means anything at all, it means the right to tell people what they do not want to hear." - George Orwell

    2 Mal editiert, zuletzt von atreides ()

  • Und wer ist jetzt umgestiegen auf die deutsche Version?

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  • Die letzten 6Std laufen, Stretchgoals sind alle erreicht und lassen mMn auch kaum was zu wünschen übrig.

    Gibt sogar noch ne kleine Promo. Ich hab ja schon auf das alternative Cover nach meinem Vorschlag gehofft (pinke Schachtel mit Regenbogen und Einhorn reitenden Kätzchen),aber jetzt wurde es nur ein pinker Spielstein mit einem von einem Kätzchen gerittenem Einhorn.