27.06.-03.07.2022

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  • Wizzard <X <X <X (eine 5er-Partie)
    Junge Junge Junge Junge...nach meiner ersten Partie Wizzard vor einigen Jahren habe ich mir vorgenommen, dieses Grauen nie wieder anzufassen.

    Ich leide absolut mit dir, ich "durfte" da auch mal eine Partie mitspielen - 3 (!) verschwendete Stunden Lebenszeit -, nur kurz zur Info, damit wir auch das richtige Spiel beleidigen :D - #Wizard, nur ein "z".

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  • Bergziege :lachwein: stimmt. es heißt Wizard (wobei dieses Spiel nicht verdient richtig geschrieben zu werden!).

    Das interessanteste an Wizard ist die Parallelszene die sich dazu gebildet hat: regelmäßige Turniere, deutsche Meisterschaft, eigene Wizard,-Spieletreffs etc. Das ist so ein bisschen das moderne Skat, Bridge oder Doppelkopf für viele, und gefühlt haben wenige davon Kontakt zu anderen Spielen.

  • klar in der Runde nicht zu retten. Die Aufgabe sein eigenes Blatt entsprechend zu evaluieren finde ich zumindest sehr reizvoll :)

    Ich will da gar nicht drauf rumreiten, aber klar sagen, dass das nicht an der Gruppe lag - bzw. dass einfach ICH das faule Ei dieser Gruppe war. Ich finde Wizard unsagbar dröge und werde es nie, nie wieder anfassen. Ich spiele lieber nichts als das.

    Aber: ich bin grundsätzlich kein Fan von Stichspielen. Nur von allen, die ich je versucht habe, ist Wizard mit Riesenabstand das für mich schlimmste.

  • naja, wenn Du kein Fan von Stichspielen bist erklärt das so manches, aber bei der Spieldauer hätte ich mich auch mit einer akuten Magen-/Darmgrippe abgemeldet ;)

    Ich gebe hier, auch wenn ich es im Text nicht explizit erwähne, immer meine persönliche Meinung wieder.

  • Leider musste ich meinen Spieldoch-Besuch nach ein paar Stunden schon migränebedingt abbrechen, aber immerhin reichte es fürs Durchsuchen des Flohmarkts (völlig überteuert mit den gleichen Ständen wie in Essen), Nachschauen ob die Feldspiele bei Queen angekommen sind (nope) und einer Probepartie #Transatlantic2, das jetzt #CrossingOceans heißt und noch zur Messe im Oktober erscheinen soll. Ein paar Regeln waren noch nicht final, aber im Kern dürfte das das volle Spielerlebnis gewesen sein. Da ich das erste Transatlantic bisher nicht richtig kennenlernen konnte, ging ich halbwegs ohne positive oder negative Vorerwartungen rein; was uns dann zu dritt ( Haddock und ein mir unbekannter, netter dritter Mitspieler, der dann auch prompt gewann) erwartete, war ein typisches MacGerdts-Rondell (das in dieser Version den Concordia-Kartenmechanismus ablöst), über das man Schiffe kauft, dann ihre Routen fahren lässt, sie wieder mit Kohle belädt etc. Im Unterschied zum früheren Spiel gibt es diesmal auch ein großes, sehr schön als Seekarte gestaltetes Spielbrett, was zur Übersichtlichkeit erheblich beiträgt. Das Spiel geht erstaunlich schnell vonstatten, die eigenen Schiffe können nur selten fahren bevor sie durch schnellere und neuere Nachfolger ersetzt werden. Dabei sammelt man auch farbige Bonusplättchen, die man (zunehmend teurer) platzieren muss und dann auch (hier lag mein Fehler) möglichst gleichfarbige Schiffe vorab kauft, die dann am Ende die Wertung in der jeweiligen Farbe vervielfachen. Für MacGerdts liegt das Spiel unter dem Weight eines Antike oder Imperial, wirkt aber dabei wie Concordia sehr gestreamlined. Spätestens nach der ersten Partie würde man wohl effektiv verhindern, dass ein Spieler sich auf eine Farbe konzentrieren kann und so punktetechnisch abhebt. Gute Nachricht für Besitzer der Vorversion: Es wird wohl ein Upgradepack geben. Für Fans von MacGerdts mit Sicherheit einen Blick wert.


    Außerdem noch schnell getestet (und bisher vergessen zu erwähnen): #MilleFiori in der Duellversion á la widow_s_cruse . Ja, das hilft zu zweit ungemein, um die Spannung aufrecht zu erhalten, auch wenn man zu zweit dann viel seltener die Zusatzkarten spielen kann als in höheren Spielerzahlen. Haltlose Begeisterung löst es aber dann doch nicht aus, da ist es mir zu dritt und zu viert dann doch lieber. Wurde übrigens gestern schon für 20 Euro verscherbelt, da war ich dann doch etwas überrascht, wie schnell das ging.


    Und, noch passend zur obigen Debatte, mit einer Novizin das Zweier-Stichspiel #DrJekyllundMrHyde gespielt, bei dem ich mich ja immer noch frage, ob ich es jetzt besser oder genauso gut wie Fuchs im Walde finde. In jedem Fall ist es für Spielanfänger:innen noch deutlich schlechter geeignet, das Spiel wurde nach zwei Runden abgebrochen weil es überhaupt nicht gut ankam. Mein Gegenüber fühlte sich die ganze Zeit veräppelt, egal welche Rolle sie einnahm.

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  • klar in der Runde nicht zu retten. Die Aufgabe sein eigenes Blatt entsprechend zu evaluieren finde ich zumindest sehr reizvoll :)

    Ich will da gar nicht drauf rumreiten, aber klar sagen, dass das nicht an der Gruppe lag - bzw. dass einfach ICH das faule Ei dieser Gruppe war. Ich finde Wizard unsagbar dröge und werde es nie, nie wieder anfassen. Ich spiele lieber nichts als das.

    Aber: ich bin grundsätzlich kein Fan von Stichspielen. Nur von allen, die ich je versucht habe, ist Wizard mit Riesenabstand das für mich schlimmste.

    Ohne dich überzeugen zu wollen:

    Ich liebe #Wizard.

    Wir haben eine Runde, in der wir fast nichts anderes spielen. Und dann gefolgt von #Abluxxen.

    Wenn immer der Klügere nachgibt, wird nur dummes getan!

  • Nehmen wir den heutigen Tag noch mit dazu, komme ich auf die folgenden Spiele:


    #RailroadInk : Diverse Partien über BGA gespielt; Blaue Version im Grundspiel und auch mit den jeweiligen Erweiterungen. Hat mir wieder gezeigt, wie sehr ich Roll&Writes mit Netzbau liebe. War schon mit Doodle City so, ist bei Trails of Tucana genauso und begeistert mich auch bei Railroad Ink. Spielt sich darüber hinaus auf BGA auch sehr flott herunter und ist im zugbasierten Modus was schönes kleines für eine Arbeitspause zwischendurch. Und ich habe ein paar Sachen gelernt in den Partien gegen erfahrenere Spieler. Tolles Spiel, dessen Rating auf BGG ich dadurch auch direkt mal erhöht habe.


    #MitQuacksundConachQuedlinburg : wurde letztes Wochenende von meiner Tochter gefordert. Ich kann ja tun und lassen was ich will, mein Glück beim Ziehen aus dem Beutel oder auch beim gelegentlichen Würfeln ist abgrundtief und scheint ein eingebautes Handicap zu sein, das meiner Tochter fast immer den Sieg ermöglicht.. Selbst wenn ich nur noch ein Feld vor dem Ziel stehe und meine Tochter noch 10 hinter mir, zieht sie zuerst den Radi (8 Schritte), gefolgt von einem Traumkraut bei mir und einem weiteren 4-er Plättchen bei ihr… Doh! :D


    #ZooBreak : wurde heute auch mal wieder gefordert und meine Tochter und ich machten uns mal wieder daran, die Tiere im Pandemie-Stil am Ausbruch zu hindern. Partie 1 lief lange Zeit recht gut, immer ein wenig auf der Kippe. Bis es dann wegbrach, da einer der Elefanten den Turbo zündete und aus dem Hauptausgang heraus in die Stadt verschwand. Nicht gut, wenn ein solch großes Tier ausbüxt - Partie verloren. Nach dem Abendessen gerade noch eine zweite Partie. Dort hatten wir Glück, da wir einige Tiere direkt im Gehege einsperren konnten. Schlugen uns aber recht lange mit den Schlangen, Pandas und Elefanten herum. Und bei den Schlangen und Elefanten war es zweimal wieder sehr knapp. Diesmal war aber das Kartenglück auf unserer Seite und der Elefant blieb kurz vor dem Ausgang lange genug stehen, damit ich ihn noch einfangen konnte. Zuletzt noch das Nashorn wieder eingesperrt, konnten wir einen Sieg vermelden. Weiterhin kleine Schwächen im Spannungsbogen und auf das Spielende hin, doch bei all dem schön packend und mit den Holzfiguren eh mit hohem Einladungsgrad. Macht Spaß und lässt meine Kinder immer mitfiebern, welches Tier denn jetzt ausbricht und welche sich dann auch fortbewegen.

    Letting your mind play is the best way to solve problems. (Bill Watterson)

  • ZooBreak

    Nachdem Du es jetzt schon mehrfach erwähnt hast, hab ich es auf meine Merkliste gesetzt. Bisher steht da #RettetDieEisbären als Einsteigs-Koop. Kannst du es damit vergleichen?


    Gruß Dee

    Ich kenne Rettet die Eisbären nur vom Titel und Thema, doch leider nicht vom Spielgefühl her. Einsteiger-Koop passt auf jeden Fall, leider nur auf Englisch, doch im Wesentlichen sprachneutral und mit Symbolen, die auch Kinder verstehen. Mit einem kleinen bisschen mehr an Symbolen wäre es für Kinder komplett frei für Kinder spielbar; z.B. die Sondereigenschaften der Zoowärter, die nur per Text beschrieben sind. Allerdings ist es bei Kindern ja auch so, dass sie sich das nach einmal erklären merken können. Der schwarze Zoowärter ist der, der keinen Schaden nimmt, der rote der, der schneller geht, der grüne der, der durch Hecken gehen kann, der blaue der, der auf Nachbarfeldern agieren kann.


    Das Grundspiel ist relativ schnell erlernt. Du hast soviele Aktionen, wie Du erwürfelt hast (das ist die große Zufallskomponente im eigenen Zug, die aber hier auch gut passt). Das ist dann entweder bewegen, Gegenstände aufnehmen, Tiere einfangen oder, wenn alle Tiere im Gehege sind, das entsprechende Gehege mit nem Schlüssel zuschließen. Danach brechen über blaue Karten ggf. neue Tiere aus und im Anschluss bewegen sich über eine grüne Karten in aller Regel die meisten Tiere auf dem Plan, wobei es hier süße Sonderkarten gibt (z.B. einsamer Panda, der einen Zoowärter umarmt, Erdmännchen-Party im zentralen Brunnen). Ist alles sehr eingänglich und die schönen Holzfiguren tragen enorm zum Spielgefühl bei. Kleine Ecken und Kanten hat es für mich im Spannungsbogen, wenn schon viele Gehege geschlossen sind und man sich noch um die letzten 2 Tierarten kümmern muss. Da kann nach den Originalregeln selten noch etwas schief gehen, da kaum noch Tiere ausbrechen und sich auch bewegen. Hier muss man ggf. In Runden ohne Kinder per Hausregel eine Verknappung einbauen, um einen Spannungsbogen zu behalten - hat bei uns am Tisch auch erfahrene Pandemic-Legacy Spieler für 2-3 Partien am Stück begeistern können. Für die Kinder (ok: meine Kinder) ist das nebensächlich. Die freuen sich darüber, dass dann kein Tier mehr ausbrechen kann.


    Ich weiß, dass anke79 sehr großer Fan von Zoo Break ist - vielleicht kann er Dir einen Vergleich zu Rettet die Eisbären nennen.

    Letting your mind play is the best way to solve problems. (Bill Watterson)

  • Wieder kam Sonntags noch etwas hinzu:


    Riftforce

    Partien Nr. 7 - 9 (Solo Nr. 4 - 6)

    Mittlerweile steht es 3:3 bei den Solopartien.

    Heute Mittag versuchte ich mich gleich zweimal mit Kristall, Magnet, Liebe und Komet.

    Es klappte gegen den Sologegner überhaupt nicht. Die Kristalle konnte ich nicht ausreichend schützen und so machte er darüber zusätzliche Punkte die ich nicht einholen konnte. Zudem machte er viel zu viele Punkte durch seine Vorteilsrunden weshalb ich hier zweifach unterlag.

    Mit Magnet kam ich gegen den Sologegner auch nicht zurecht. So zieht er die Gegner mit sich weg, was stets auch bedeutete von meinen Elementaren weg.


    Ich drehte dann die Begegnung um und versuchte es mit Sand, Wind, Eis und Musik, was um ein vielfaches besser klappte und reichte um knapp zu gewinnen!

  • Ich weiß, dass anke79 sehr großer Fan von Zoo Break ist - vielleicht kann er Dir einen Vergleich zu Rettet die Eisbären nennen.

    Ich wurde gerufen?! ;) Zu Rettet die Eisbären kann ich leider auch nicht wirklich was beisteuern, aber gab, glaube ich, auf BGG ein paar kritische Stimmen was das Balancing anbelangt. Was Zoo Break betrifft, kann ich HRunes Ausführungen nur zustimmen. Ergänzend dazu:


    Ich bin schon eine Weile mit dem Designer in Kontakt und versuche ein deutsches Sprachkit mit den Regeln und Karten zu drucken. Also wenn Du das Spiel irgendwie kriegen kannst, und ich irgendwann die fertigen Dateien vom Designer bekommen habe (zieht sich leider schon über ein Jahr), kann ich gerne eine Kopie für Dich mitdrucken. Aber das Meiste ist durch die Symbole verständlich, wenn man es grundsätzlich gelernt hat. Nach meinen Infos ist es aber in der EU aktuell nur über Umwege US/UK erhältlich.


    Vergleichen würde ich es am ehsten mit Flash Point, falls Du das kennst, etwas weniger komplex als FP. Jeder Wärter hat halt Spezialeigenschaften, man muss sich Equipment besorgen und dann rechtzeitig zu den entkommenen Tieren laufen und anwenden. Kritikpunkte neben der Spannungskurve, wenn man es sehr häufig spielt, kann es sich etwas repetitiv anfühlen, speziell am Anfang, da die ersten Aktionen ziemlich geskriptet sind.


    Nachdem meine Übersetzungsarbeit abschlossen war, habe ich mich aber vor gut einem Jahr fast unmittelbar daran gemacht, eine Erweiterung zu entwickeln: mehr Tiere, mehr Wärter, variablerer Spielanfang, bessere Spannungskurve. Ich bin da noch mittendrin, ist noch einiges zu tun/balancen, aber sobald die Übersetzung abgeschlossen, möchte ich meine Ideen der Designerfamilie vorstellen und mal schauen, ob dann was Offizielles draus wird oder eine größere Fanerweiterung.


    Ich spiele eigentlich nur noch so, aber nicht, weil das Original schlecht wäre. Ich habe es bereits in mehreren Erwachsenenrunden (aber überwiegend Gelegenheitsspieler) auf den Tisch gebracht und es hat allen Spaß gemacht. Wenn man es halt sehr häufig spielen möchte, dürften die Kritikpunkte schon relevanter werden. Ich habe es im letzten Jahr sehr häufig gespielt und mit meinen Anpassungen/Erweiterungen macht es mir viel Spaß, ist natürlich nichts superdeepes, aber leicht zu erlernen, abwechslungsreich und mit einigen knackigen Entscheidungen.


    Das Spiel wurde ja ursprünglich über Kickstarter finanziert, aber ist eigentlich ein kleines Familienprojekt, so groß war die Fördersumme nicht, glaube knapp über 20000 $. Es gab wohl mal Überlegungen eine neue Kampagne zu einer Legacy-Version durchzuführen, aber glaube nicht, dass man da schon sehr viel gemacht hat. Durch Corona, Containerkrise etc. ist auch fraglich, ob sich eine neue Kampagne zu einer Legacy-Version/Reprint/Erweiterung rentieren würde.

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  • Ich bin schon eine Weile mit dem Designer in Kontakt und versuche ein deutsches Sprachkit mit den Regeln und Karten zu drucken. Also wenn Du das Spiel irgendwie kriegen kannst, und ich irgendwann die fertigen Dateien vom Designer bekommen habe (zieht sich leider schon über ein Jahr), kann ich gerne eine Kopie für Dich mitdrucken.

    Hier melde ich auch mal Interesse an...also wenn du da was hast, nehme ich das gerne auch - und falls du noch Hilfe brauchst, stehe ich als Grafiker gerne ebenfalls zur Verfügung.


    Zitat von anke79

    Nach meinen Infos ist es aber in der EU aktuell nur über Umwege US/UK erhältlich.

    Es war 'ne ganze Zeit in der EU wegen der VAT-Geschichte gar nicht erhältlich. Ich hab' dann mal vorgeschlagen, dass man es doch DDU (Delivery Duty Unpaid) versenden könnte. Das war schlussendlich möglich, weshalb man es jetzt auch wieder aus der EU bestellen kann (Versand erfolgt aus England).

    Bei mir kam es übrigens trotz DDU am Ende zollfrei an. ;)

  • Danke anke79. FlashPoint besitze ich ebenfalls, es ist aber etwas komplexer als "Rettet die Eisbären". Das wiederum habe ich auch nur als "Rescue the Polar Bears" und mir die Karten selbst übersetzt: https://boardgamegeek.com/file…dungshilfe-decision-sheet und https://boardgamegeek.com/file…zungskarten-support-cards Sprich, eine eigene Übersetzung ist mir nicht fremd, wenn es ein Spiel nicht auf Deutsch gibt. ("Eisbären" kamen ja erst drei Jahre nach Kauf auf Deutsch.)


    Sobald ich das Spiel habe (was dauern kann), komme ich aber sicherlich mal auf Dich und Deine Dateien zurück. :)


    Gruß Dee

  • Falls einer von euch übrigens ein 3er-Pack bestellen will (eine Kopie ist ja dann gratis) oder Exemplare übrig hat, ich hatte noch 1-2 Anfragen, so dass ich evtl. bzgl. einer kleinen Sammelbestellung vermitteln könnte.

  • Bei mir kamen insgesamt 3 verschiedene Spiele auf den Tisch:

    #OraEtLabora

    Das war meine erste Partie Ora et Labora. Ein Freund hat es wieder bei sich im Schrank entdeckt und meinte, dass auf der Schachtel mein Name stünde.... Was soll ich sagen... Ich war drauf und dran während dem Spiel einen Edding raus zu holen und da meinen Namen drauf zu schreiben.

    Dörfer bauen ist sowieso total mein Ding und der Mechanismus ist wirklich schön. Habe zwar mit ein wenig Abstand verloren, die Partie hat aber viel Lust auf mehr gemacht.


    #AzulSommerpavilon

    Am Samstag und Sonntag haben wir jeweils eine Runde Azul: Der Sommerpavilion gespielt. Es ist ein wirklich schönes Spiel und wird immer gerne gespielt, wenn es mal etwas kürzeres sein soll oder wenn mit der Mutter gespielt wird. Ich finde, dass es der beste Teil der ersten Dreien ist (den vierten habe ich noch nicht gespielt).


    #TerraformingMars

    Gestern haben meine Freundin und ich dann noch eine Runde Terraforming Mars gespielt. Nach wie vor ein super Spiel. Anfangs sah es auch wirklich gut für mich aus, aber hinten raus hat sie mich dann doch abgezockt. Mir hat es einfach an den richtigen Karten gefehlt. Die nächste Partie wird dann mit Draft gespielt, um zu sehen wie es dann läuft.

    Top 10:

    1. Brass: Birmingham, 2. Arkham Horror LCG, 3. Scythe, 4. Brass Lancashire, 5. Terraforming Mars, 6. Underwater Cities, 7. Arche Nova, 8. Carnegie, 9. Dune: Imperium, 10. Gaia Project

    Member of Deppen am Tisch

  • Oh Oh


    Gestern einmal #GanzSchoenClever gegen meine Frau gewonnen. Ok, ist jetzt nix dolles!

    Aber hinter her gab es #RevolteInRom .

    Lange Zeit hatte ich das Ding im Sack.

    2 Foren, einen Prätorianer und meine Frau…..

    kriegt drei Runden vor Schluss den Händler.

    Würfelpech bei mir und Glück bei meiner Frau ließen die Partie 20:17 für sie ausgehen.

    Was für ein geiles Spiel.

    Das bauen wir auf und fühlen uns gleich zuhause.

    Ein Feld at his best.



    Der Gernspieler

    Wenn immer der Klügere nachgibt, wird nur dummes getan!

  • So, dann folgt hier mal ein Nach-Urlaubs-Bericht. Eigentlich sollte man meinen, wenn man mit kaputtem Knöchel ohnehin ans Haus gefesselt ist, kommt man
    nach dem Urlaub mal richtig zum Zocken, aber tatsächlich ist das gar net so einfach, weil das Ding immer hoch liegen muss. Und da wird es dann grade mit großen Titeln am Tisch etwas schwierig. Außerdem tut's weh und ich bin dauernd müde - aber genug gejammert, es kam trotzdem einiges zusammen. 8-))

    Im Urlaub selbst ging wenig - solange es möglich war, waren wir im Berg, und als es dann nicht mehr ging, im Wellness-Bereich oder am Buffet ^^
    Es kamen einige Partien Orchard, A Gentle Rain und Codex Naturalis zusammen, also nicht wirklich was neues...

    An einem Regentag gab es dann aber doch noch einen neuen Titel, nämlich:

    #MiniRogue, solo
    Da hatte ich zuhause noch fix die Regeln gelesen und dann ging das im Urlaub auch mal für eine Partie. Es handelt sich hier um einen netten, simplen Dungeon Crawler, in dem man seinen Heldencharakter durch den Dungeon, dargestellt durch Karten, bewegt. Dabei gräbt man sich immer tiefer, hat ab und an Boss-Monster umzulegen, um dann am Ende dem Endboss gegenüber zu stehen. Die Räume (Karten), die man dabei durchquert, können alles mögliche bieten - Monster, Schätze, Fallen, Händler - mit guten und schlechten Ergebnissen. Man würfelt ständig Proben, bekommt im Laufe des Spiels weitere Würfel dazu, indem man den Charakter levelt. Außerdem kann man sehr nützliche Tränke erhalten und einsetzen, und sich einen Schild aufbauen, um Angriffe besser abwehren zu können.
    Alles wird auf einem netten Double Layer Player Board festgehalten (in meiner Spiele-Schmiede-Version) und spielt sich sehr fluffig runter - ohne große Höhen und Tiefen. Es plätschert vor sich hin, und dauert mir einen Ticken zu lang.
    Ohne Frage ein nettes kleines Spielchen, das ich auf Dauer aber nicht brauche. Allerdings sind da noch einige, auch recht dicke, Erweiterungen in der Schachtel, mal sehen, ob ich die noch aus der Folie hole...

    Wieder zuhause, wurde direkt ein neues Spiel in Angriff genommen, bei dem ich mittlerweile auch bei 2stelliger Anzahl Partien bin:
    #TheGuildOfMerchantExplorers, solo
    Das macht mir schlicht und einfach richtig Spaß. Dabei ist es gar nichts so besonderes - ein wenig Kartograph, gemischt mit Trails of Tucana, eine Prise Kingdom Builder, fertig ist der gefällige Mix, der solo herausragend funktioniert, da das Spiel ohnehin sehr solitär ist. Die unterschiedlichen Aufgaben und Pläne, dazu die verschiedenen Karten pro Ära - das hilft dabei, das immer gleiche Spielgefühl abwechslungsreich zu gestalten.
    Solo müssen die 3 Aufgaben erfüllt werden, notfalls auch ohne Belohnung. Das ist mir bisher nur einmal nicht gelungen, der Schwierigkeitsgrad ist sehr niedrig, aber am Ende auf Highscore spielen und einfach schauen, dass man es bestmöglich macht, das reicht mir schon.
    Gefällt mir sehr gut, wenn auch das Preis-Leistungs-Verhältnis im Vergleich zu anderen Titeln nicht so das beste ist, und die riesige Spieleschachtel sehr viel Luft bietet, was mich ja grundsätzlich echt ärgert.

    Dann hab ich ein knobeliges Solo-Teilchen ausprobiert:
    #M.A.R.I., M.A.R.I. und die verrückte Fabrik, solo
    Hier handelt es sich um ein kleines Logik-Puzzle, in dem man den Roboter M.A.R.I. in immer schwieriger werdenden Leveln durch die Fabrik bewegen muss. Dazu hat man in jedem Level bestimmte Aktionsplättchen zur Verfügung - ein Feld geradeaus, 2 Felder geradeaus, linksrum, rechtsrum, warten u.ä. - und wählt immer 1 Plättchen aus, das man dann ausführt, ergänzend zu allen Plättchen, die schon liegen. Der Witz ist, dass man das neue Plättchen an jeden Platz in der Kette legen kann, dann die Kette aber von links nach rechts ausführen muss. So versucht man dann, M.A.R.I. zum Ausgang zu bewegen - und das muss genau aufgehen. Müsste man sie über das letzte Feld noch hinaus bewegen, weil noch Befehle liegen, verliert man. Dann gibt es Besonderheiten, wie z.B. dass das Warte-Plättchen immer am Ende liegen muss u.ä.
    Also ein echtes Knobel-Puzzle - bis Level 8 hab ich das im ersten Rutsch mal gemacht, aber es wird sicher nicht mehr lange dauern, bis ich aufgebe ;) Aber klare Empfehlung für alle, die solche Logeleien mögen, das ist wirklich süß gemacht, clever, und günstig. Da hat man lange Spaß dran. Ich weiß schon, wem ich es weiter verschenke, dass ich da nicht weit komme, was mir eh schon bewusst. Da fehlt mir die Geduld...

    Samstags wurde dann das Solo-Spielen durch eine Spielerunde mit 2 weiteren Mitspielenden unterbrochen. Zum Aufwärmen, und Absacken (weil es beim Aufwärmen so gut gefiel), gab es
    #PortRoyal, zu dritt
    Die Aufwärm-Runde mit dem klassischen Grundspiel ohne Module - nach kurzer Findungsphase herrschte gute Stimmung am Tisch, lautes Gelächter, wenn jemandem die Auslage um die Ohren flog, und es war perfekt zum Warmwerden (auch miteinander, die anderen beiden kannten sich bis dahin nicht).
    So wurde es auch nach dem Hauptspiel des Tages als Absacker gewünscht, da packte ich die Aufträge dazu, und konnte ich die erste Partie noch gewinnen, musste ich mich bei der zweiten dann einer Mitspielerin geschlagen geben. Mit 12,11,11 ging es aber denkbar knapp aus.
    Fanden alle super, wird auf jeden Fall einer der Lieblingsaufwärmer, die Runde wird so noch öfter zusammen kommen.

    Dann wurde es extrem episch mit
    #CthulhuDeathMayDie, zu dritt
    Mit Cthulhu als Großem Alten ging es in Szenario 2 (mit den Folianten) schnell hoch her. Schwester Beth, Ahmed und "Indiana Jones" (sorry, ich weiß den richtigen Namen grad nicht mehr) prügelten sich durch die Kultisten, suchten Hinweise auf die Bücher - und irgendwie ging alles ziemlich schnell den Bach runter, als sich unsere Beth plötzlich dem Cthonier, dem Sternengezücht und noch weiterem Geviechs gegenüber sah (immer wieder witzig, wie schnell ein Feld vom "sicheren Ort" zur "kompletten Monster-Apokalypse" wechselt). Es blieb nur, auf einsetzenden Wahnsinn und ihre Psychose zu hoffen, denn mit dieser hätte sie allen Gegnern auf ihrem Feld erheblich geschadet - anscheinend war sie aber geistig sehr stabil (würfelte kein Tentakel) und starb so einen schnellen Tod. Game Over :D

    Da das mal wieder ziemlich schnell ging, wurde der Ruf nach "nochmal!!" am Tisch sehr schnell sehr laut, und das Spiel wurde resettet. Ich tauschte meinen Indiana-Jones-Verschnitt gegen die liebe Elizabeth, da ich eine Fernkämpferin dabei haben wollte, wir mixten die Psychosen nochmal durch und es ging nochmal von vorne los!

    Dieses Mal lief es wesentlich besser - Kultisten fielen wie die Fliegen, so dass wir an die 2 benötigen Folianten kamen, just als Cthulhu sich ohnehin auf dem Plan materialisierte. Nun hieß es also: auf den Dicken! Die beiden anderen waren erstmal ziemlich perplex, als ich erklärte, was Cthulhu alles kann und wie zäh er ist, aber der Mut verließ sie erstmal nicht ;)
    Natürlich kam es mal wieder, wie es kommen musste - wir standen alle in einem Raum, um gemeinsam auf den Dicken einprügeln zu können - das ist immer bedingt gut, wenn man sich manche Psychosen anschaut... Und so drehte unser Ahmed bei Cthulhus Anblick mal wieder radikal durch, griff alles in Reichweite an - und zerlegte dabei leider Schwester Beth... Darüber wurde er kurz darauf allerdings selbst komplett wahnsinnig und brach brabbelnd und sterbend zusammen.
    Da stand also Elizabeth, allein mit ziemlich fiesem Gewürm um sie herum, Cthulhu war schon etwas angekratzt, und es hieß - alles oder nichts. Sie wehrte sich lange und tapfer, und Cthulhu war selbst schon ziemlich zerfetzt, als Elizabeth dann letzten Endes doch die Segel strich... (Cthulhu hatte noch 7 Leben in der letzten Stufe, und ich durfte 7 Würfel werfen. Erster Wurf: 4 Erfolge, ich hatte 3 Neuwürfe. Also die 3 restlichen neu geworfen - kein einziger Erfolg dabei :lachwein: ).
    Verloren, aber wieder mal SO viel knapper, als wir es gedacht hätten. Eigentlich hatten wir das als chancenlos abgetan, und dann war es doch wieder auf der letzten Rille. Beim letzten Würfelwurf standen alle um den Tisch, es war ein Riesengelächter und Gefluche - einfach richtig Leben am Tisch.

    So sehr ich ja auch trockene Euros mag - ab und an so eine unterhaltsame Würfelorgie, das macht einfach auch was her und irre Spaß. Mega Erlebnis, davon werden wir noch lange erzählen.

    So, dann ging es wieder solo weiter.

    #FirstRat, solo
    3 weitere Partien meiner bisherigen Überraschung des Jahres 2022. Was ist das ein tolles Kennerspiel, mit super Solomodus.
    Alle 3 Partien gegen den mittleren Bot gewonnen, ich zieh dann mal den Schwierigkeitsgrad hoch. Es macht einfach sehr viel Spaß, immer andere Wege auszutesten, ich habe mich mal an die Solo-Herausforderungen gemacht. Geschafft habe ich die Käse-Herausforderung (gewinnen und 5mal die Käseleiste werten) - Rakete völlig ignorieren, nur auf Käse gehen, dazu den passenden Kronkorken schnappen, das lief richtig gut! Nicht geschafft habe ich, alle 4 Ratten in die Rakete zu kriegen, trotz des Ratstrong-Comics. Ich hab zwar grundsätzlich gewonnen, aber 4 Ratten so schnell in die Rakete zu schaffen, bei dem Tempo, das der Bot grade gegen Ende vorlegt, das ist schon happiger... Da bleibe ich mal dran :)

    Richtig, richtig gutes Spiel, tolles Preis-Leistungs-Verhältnis. Nur zu empfehlen.

    #ArcheNova, solo
    Mit der Aktionsverteilung 6,5,5,4,4,3 - macht mir wirklich deutlich mehr Spaß, wobei ich mit der neuen Web-Umsetzung dann auch mal den ARNO testen werden. Eine meiner Endwertungskarten war der Kleintierzoo, dazu hatte ich einen Sponsor auf der Hand, der mich bei Kleintieren ein weiteres Kleintier ausspielen ließ, und die Kleintierspezialistin lag auch schon aus. Weg somit klar geebnet und bis zum Schluss durchgezogen. 28 Punkte auf Plan 0 mit 20 Start-Attraktion, gutes Ergebnis.

    Ich finde Arche Nova gut, ohne weltbewegend zu sein.

    Neuzugang:
    #WaggleDance, 2händige Testpartie, danach 2x solo
    Die erste Edition von Waggle Dance hatte ich vor vielen Jahren schon hier, weil mich Thema und Optik angesprochen hatten. Da bin ich ins Hobby grade eingestiegen, und auch wenn mir die Grundmechanik von Waggle Dance Spaß gemacht hat, war halt niemand zum Spielen da, solo ging es offiziell nicht, und so musste es wieder gehen.

    Nun gibt es die 2. Edition mit offiziellem Solomodus direkt aus der Schachtel, und nach langem Warten trudelte es nun bei mir ein.

    Bei Waggle Dance managen wir unseren kleinen Bienenstock - wir züchten neuen Bienen, bauen den Stock aus, schicken die Bienen Nektar holen und wandeln diesen in Honig um. Das ganze machen wir, indem wir die Bienen in der Tagphase in Form von Würfeln auf verschiedenen Aktionskarten platzieren und diese Karten dann nachts von links nach rechts abhandeln. Wer am Ende den meisten Honig gemacht hat, gewinnt.
    Die Schachtel ist angenehm klein, das Material ist ein Mischmasch aus schön und übel. Während die Würfel echt schön sind und von guter Qualität, und die Karten hübsch illustriert, sind die Wabenplättchen geradezu eine Frechheit. Dünne Pappe, hässlich wie die Nacht, viel zu klein für das, was alles drauf passen muss, und zu allem Übel sieht die Honig-Rückseite eigentlich genauso aus wie die Vorderseite ohne Honig, vor allem bei schlechtem Licht. Also das hätte echt schöner gelöst werden können. Die Kartenqualität ist naja, und die Symbolik ist gar nicht mal so gut ;) Selbsterklärend ist da nix.

    Meine erste Partie war eine 2er Partie zum Testen, danach ging es dann an den Solomodus. Und der hat es in sich - logischerweise, denn es geht um Mehrheiten und um das Blockieren von Aktionsplätzen. Sowas ist solo nur mit Aufwand umsetzbar, und so muss man nicht nur für den Bot würfeln, und mit diesen Würfeln dann Solo-Karten ausführen, sondern man braucht auch noch Würfel der beiden anderen Farben, um auch damit Plätze zu blocken. Im ersten Moment ist das wirklich nervig, man kommt aber tatsächlich ganz gut rein.
    Nach meiner ersten Solo-Partie bin ich bei bgg zufällig über einen groben Spielfehler gestolpert, den ich in der zweiten Partie dann ausgemerzt habe - aber ich tue mir mit den Regeln extrem schwer. Die Anleitung ist okay, in Details fehlt mir aber einiges an Information, gerade zu den Blocker-Würfeln und zu den Solo-Aktionen. Ich muss mal schauen, wo ich da noch Info herbekomme, ich hab das Gefühl, ich spiele das falsch...
    Grundsätzlich finde ich es nett, aber solo ist sicherlich nicht die Spieleranzahl, mit der das bestmöglich gespielt werden sollte - das sind vier Leute, und ich hoffe, dass ich es in der Anzahl auch mal auf den Tisch kriege. Da braucht man keine Blockerwürfel, da kann man einfach spielen ;)
    Das Thema ist natürlich drauf gepfropft, aber ein bisschen kommt es schon durch, wenn man Eier in Bienen umwandelt oder Nektar in Honig. Aktuell kann ich die Zukunft des Spiels bei mir noch nicht absehen...

    So, neben zig Partien Orchard im Gärtchen war es das dann mal wieder - ich wünsche euch eine schöne Spielewoche und ich hoffe, ich kriege trotz kaputtem Fuß noch was auf den Tisch. Wenn ich schon mal Zeit hätte... ;)

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  • Wir hatten es auch ein paarmal ausprobiert, als Hausregel eine höhere Punktzahl als Siegbedingung festzulegen. Unterm Strich war aber meistens nur der einzige "Erfolg", daß das Spiel künstlich in die Länge gezogen wurde. Derjenige der bei 12 Punkten vorne lag, gewann dann auch bei einem Ende bei 15 oder 16 Punkten. Wir nahmen von diesem Experiment recht bald wieder Abstand.

  • Ah, das scheint eine Variante/Sonderregel bei Yucata.de zu sein - ich dachte, sie wäre auch im Spiel enthalten. Da habe ich mich wohl getäuscht.

    Wir spielen immer mit Aufträgen, "Expedition benötigt", und dann bis 15.

    UpLive [bgg for trade] - einfach anschreiben, wenn Dich davon was interessiert!

  • An einem Regentag gab es dann aber doch noch einen neuen Titel, nämlich:

    #MiniRogue, solo
    ...
    Alles wird auf einem netten Double Layer Player Board festgehalten (in meiner Spiele-Schmiede-Version) und spielt sich sehr fluffig runter - ohne große Höhen und Tiefen. Es plätschert vor sich hin, und dauert mir einen Ticken zu lang.
    Ohne Frage ein nettes kleines Spielchen, das ich auf Dauer aber nicht brauche. Allerdings sind da noch einige, auch recht dicke, Erweiterungen in der Schachtel, mal sehen, ob ich die noch aus der Folie hole...

    Ich bin bei #MiniRogue auch noch nicht sicher, ob es in der Sammlung bleibt. Wie du schreibst, ist das normale Spiel für das Gebotene einen Tick zu lang. Jedenfalls, wenn man nicht frühzeitig das Zeitliche segnet. :D Aber hast du mal den Kampagnen-Modus ausprobiert? Da spielt man in Kapiteln, die nicht immer das komplette Durchstreifen aller Ebenen erfordern und sich somit m.M.n. in einer angemesseneren Spielzeit absolvieren lassen.

  • Aber hast du mal den Kampagnen-Modus ausprobiert? Da spielt man in Kapiteln, die nicht immer das komplette Durchstreifen aller Ebenen erfordern und sich somit m.M.n. in einer angemesseneren Spielzeit absolvieren lassen

    Hab nur die eine Partie bisher, hab mich noch mit der Kampagne beschäftigt. Danke für den Tipp!

  • Meine Runde hat sich auch mal wieder getroffen, u.a. mit annatar

    Es standen mit #AxisAndAlliesAnniversaryEditio #Black Orchestra und #Dune Brettspiel einige interessante Kriegsspiele zur Auswahl. Geworden ist es dann aber #AxisandAllies 1. Weltkrieg mit 5 Spielern.

    Es war wohl meine 4. Partie und die erste mit Österreich-Ungarn und den schwachen Osmanen. Letzterer bekam auch gleich von Anfang an böse auf die Nase (ein frz. Schlachtschiff und Kreuzer versenkten meine Heimatflotte) und der Engländer ging mich aus Indien kommend aggressiv an.

    Dafür lief es für Österreich-Ungarn erstaunlich reibungslos. Zusammen mit dem Deutschen trieben wir den Russen arg zurück und zwangen ihn, eine Entscheidungsschlacht gegen den Deutschen zu versuchen, die er aber mächtig versiebte. Damit war unser strategisches Ziel, die russische Revolution auszulössen, möglich. Wir verzischteten aber darauf, weil die Einnahme von Moskau absehbar war (bei einer Revolution fiele das gesamte Einkommen aus den besetzten Russland-Ländern weg). So kam es dann in der 6. Runde zur Eroberung von Moskau durch den Deutschen.

    Gleichzeitg war es mir gelungen, einen Brückenkopf in Venetien zu bilden, ohne dass mich der Italiener bzw. der Franzose dort ernsthaft angriffen. In Runde 6 hatte ich meine Transportkapazitäten auf 3 erhöht, so dass ich im nächsten Zug 4 Panzer und 2 Artillerie in die Toskana absetzen konnte. Die Einnahme von Rom wäre danach schnell möglich gewesen.

    Da ich zeitgleich Istanbul doch noch halten konnte, sah es sehr nach einem Sieg der Mittelmächte aus und wir brachen das Spiel dann ab. Hat wieder Sppaß gemacht, auch wenn der Start etwas langsam ist. Glückslastig ist natürlich der initiale Flugzeugkampf. Bei gleicher Flugzeuganzahl haben wir immer gewonnen und konnten dann unsere Artillerie mit einem höheren Angriffswert würfeln - das hat schon die eine oder andere Schlacht wirksam beeinflussen können. Weiter frage ich mich, ob man den Afrika-Schauplatz nicht komplett weglassen kann...