20.06.-26.06.2022

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  • Smuntz

    Schaut euch Goetia an. Das Spiel ist echt toll. Die Optik passt halt zum Thema Dämonen - mal was anderes als Holz-Steine zu sammeln :) Ich mag es total, dass es irgendwie "lebt". Am Anfang hat man von bestimmten Ressourcen - z.B. die Münzen noch recht viel Auswahl oder bestimmte Farben. Im Laufe des Spiels ändert sich das schleichend und wenn man da nicht gegen arbeitet, dann wird es am Ende eng. Da muss man schon mit Karten gegensteuern oder vorher gut gespielt haben. Diesen Wandel, mit den neuen Feldern die kommen, macht es schon anders als andere Spiele. Von mir klare Empfehlung.

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  • Zwar nicht mehr wirklich aus dieser Woche, sondern tatsächlich schon zwei Wochen her, aber ich komme leider erst jetzt zum Schreiben. Denn wir hatten mal wieder zwei Spiele auf dem Tisch, die diesen schon lange nicht mehr gesehen haben.


    Fangen wir mal mit Nummer 1 an: Level 7 Invasion

    Das dritte Spiel der Level-7-Reihe von Privateer Press. Ist man in Teil 1 (Escape) ein unfreiwilliges Versuchssubjekt und auf dem panischen Flucht aus einer Black-Ops-Forschungseinrichtung, in der ganz offenbar Menschen und Aliens gearbeitet haben, besucht man selbige Forschungseinrichtung in Teil 2 (Omega Protocol) wieder. Diesmal als Spezialeinheit, da dort inzwischen das blanke Chaos wütet. Die Aliens waren dort offenbar auch nicht ganz freiwillig, haben dank der Ereignisse im ersten Teil nun die Kontrolle, und beabsichtigen eigentlich nicht, diese wieder abzugeben. In Teil 3, Invasion, stellt sich heraus, dass die Aliens um ihren Chef, Dr. Cronos, selbst von der Ausrottung bedroht sind und keinesfalls freiwillig auf die Erde kamen. Grund war vielmehr eine andere Rasse, die nun herausgefunden hat, wo sich der letzte Rest versteckt hatte...

    Von der Anlage her haben wir also im Grunde genommen ein X-Com-Derivat. Erde verteidigen, Dinge erforschen, Gegner bekämpfen, Dr. Cronos beschützen und seine Forschung vorantreiben. Denn nur dann gewinnt man gegen die Invasoren. Und die fackeln nicht lange: Der Druck ist von Anfang hoch, es brennt an allen Ecken und Enden. Die Invasoren sind technologisch überlegen, und man müht sich ab, mit ihnen zumindest gleichzuziehen, um wenigstens Teile des eigenen Kontinents zu schützen. Doch es kommt Welle um Welle von Landungsschiffen, die eigenen Truppen werden überrannt. Region um Region fällt, der Terrorlevel der Bevölkerung steigt, Ernährung, Produktion und Militär aufrechtzuhalten wird immer schwieriger. Und dann soll da noch Dr. Cronos mit Ressourcen ausgestattet werden? Ausgerechnet von mir, wo doch Europa und Nordamerika viel weniger Invasoren und mehr Ressourcen haben? Nenene, so nicht! Ich muss erstmal schauen, dass Südamerika überlebt, ich bin ja nicht die Wohlfahrt hier...

    Gut, da habe ich also ein bisschen Unterstützung der anderen Kontinente bekommen, dann lassen wir den Herr Cronos mal forschen. Langsam sollte er eh mal weiter, nicht dass er noch von den Invasoren erwischt wird. Inzwischen haben wir uns weltweit wieder halbwegs aufgerappelt, von Asien mal abgesehen. Dort sind zwei Regionen komplett an die Invasoren verloren, eine Rückeroberung ist ausgeschlossen. Wir entscheiden also gemeinsam, dass es gut wäre, wenn Dr. Cronos sich von Südamerika aus auf den Weg nach Afrika macht. Dort wartet das nächste Forschungsmodul auf seine Präsenz. Nordamerika wäre auch eine Option, doch der Weg dorthin ist versperrt.

    Afrika also. Dr. Cronos macht sich auf den Weg, doch kurz bevor er sein Ziel erreicht die Hiobs-Botschaft: Sein Schiff wurde abgefangen, und es sind keine Einheiten des Erdmilitärs in der Nähe, um einen Befreiungsversuch zu starten... Ende, Spiel vorbei.


    Dr. Cronos (Standee in Westafrika) wird von den Invasoren gefangen genommen und wir verlieren in diesem Moment das Spiel. Davon abgesehen hätte es gar nicht so schlecht ausgesehen...


    Fazit:

    Wir haben Level 7 Invasion das letzte Mal vor Jahren zu dritt gespielt. Und zu dritt ist es meh. Zu fünft ist es jedoch ein sehr atmospährisches, involvierendes Spiel, das seinen semi-kooperativen Charakter ziemlich von Anfang an lebt und atmet. Dr. Cronos muss auf jedem Kontinent ein Forschungsmodul abschliessen, in einer fixen Reihenfolge. Theoretisch gibt es also Kontinente, die irgendwann nicht mehr so wichtig sind. Und zu dritt sind sie auch nicht mehr wichtig. Spiel aber jeder einen Kontinent, dann hat niemand Lust, "unwichtig" zu werden und aus dem Spiel auszuscheiden. Dann wird es interessant, miteinander zu handeln, Absprachen einzugehen, eigene Ziele vs Spielziel zu balancieren. Dann ist Level 7 Invasion ein richtig gutes, spannendes und atmospährisches Spiel. Bei dem man dann schon mal übersieht, dass es vielleicht nicht soooo klug ist, Dr. Cronos in ein ungeschütztes Gebiet zu schicken und zu hoffen, dass da schon keine Gegner auftauchen werden... ^^

    Leider reduziert diese Fixierung auf genau 5 Spieler die Chancen des Spiels, auf den Tisch zu kommen, schon recht deutlich. Und mit jedem Spieler weniger leidet das Spielerlebnis so massiv, dass man es mit weniger als 5 eigentlich auch nicht spielen möchte. Das macht es ein bisschen speziell. Hat man aber genau 5 Spieler zur Verfügung, dann ist Level 7 Invasion imho das (deutlich) bessere und (deutlich) thematischere XCom.



    Danach dann Spiel Nummer 2. Eines der besten Spiele in meinem Besitz, innig geliebt von meiner Frau, Begeisterung und bleibende Erinnerungen bei jedem Mitspieler bisher auslösend, und Anwärter für diverse Design-Awards wie "Innovativste Farbwahl" und "Am besten lesbare Schrift": Cave Evil


    Ja, es ist ein Farbfoto. Man beachte den eindeutig roten Rundenmarker und die klar erkennbaren dunkelvioletten Squad-Nummerierungen...


    Da sind wir also (endlich!) wieder. Zurück im Dungeon, jeder ein böser Nekromant, der die Herrschaft über das Unterreich an sich reissen will. Und es kann nur einen geben. Nix Koop, nix nett, nix teilen. Alles meins! Ich werde mich als erster vor der Schwarzen Ziege auf die Knie werfen, ihr die toten Körper meiner Gegner als Opfergabe darbringen und ihre Herrschaft anerkennen, auf dass sie mich auf ewig zum Herrscher ernennen mag!

    Genau den gleichen Plan hat so ziemlich jeder andere Spieler am Tisch auch (derer 4 insgesamt), und so beginnen wir damit, neue Gänge zu graben, Kreaturen aus Innereien, Metall und Schattenfeuer zu beschwören, und diese dann in kleinen Trupps in den Dungeon auszusenden. Um neue Ressourcen zu finden, mehr Gänge zu graben, um unseren wertvollen Seelenkristall zu schützen, und selbstverständlich um gegnerische Kreaturen (oder vielleicht sogar Nekromanten...?) als Trophäen zu sammeln.

    Der schwarze Zauberer beschwört sich ein besonders ekliges Monster - es erlaubt ihm, in seiner Runde die Kontrolle über eine gegnerische Monstergruppe zu übernehmen und diese gebenenfalls zu zerstören. Auf der anderen Seite steht ein riesiges, untotes Mammut, das den Eingang zum Thronraum der Eishexe bewacht. Unschön. Doch es wandert ein Hellion Hollower durch den Dungeon, der ein guter Konter wäre... Hm...

    Der Pyromant ruft sich seine Spinne herbei, lädt ihr allerlei Ressourcen auf und schickt sie aus, um den Hellion anzuwerben. Das Mammut und der Schwarze Zauberer sehen die Gefahr, doch die Spinne ist schnell. Sehr schnell. Und der Hellion ist von den Gaben, die die Spinne bringt, schnell überzeugt und schliesst sich dem Pyromant an. Zusammen knöpfen sie sich den Schwarzen Zauberer mit seinem unschönen Leibwächter vor, hebeln dessen Spezialfähigkeit gekonnt aus und bringen beide um. Player Kill, der Schwarze Zauberer ist aus dem Spiel.

    Das Mammut, gross, schwer und behäbig, steht noch immer bedrohlich am Eingang des Thronraums der Eishexe. Es hat versucht, sich aus der Bedrohungsreichweite der Spinne zu entfernen, aber es ist zu langsam. Und so kommt, was kommen musste: Während der Hellion die vom schwarzen Zauberer erbeuteten Ressourcen zurück zum Pyromant trägt, beisst die kleine, flinke Spinne das grosse, starke Mammut tot. Noch mehr Killpoints, um sie der Ziege als Opfer darzubringen!

    Nur... die Ziege ist gar nicht mehr an Opfergaben interessiert. Sie wandert inzwischen gelangweilt im Dungeon herum, bringt alle Monstergruppen um, denen sie begegnet, und ist nur bereit, sich von einem Nekromant bändigen zu lassen. Mit blossen Händen. Von irgendwelchen Artefakten und derlei Klimbim ist sie genauso wenig beeindruckt. Und während dem Pyromant die eigenen Monster im Weg stehen, teleportiert sich die Eishexe einfach neben die Ziege, packt sie an den Hörnern und zwingt sie in die Knie.

    Sieg für die Eishexe!


    Fazit:

    Da gibt es nicht viel zu sagen. Cave Evil ist einzigartig. Es gibt nichts anderes, was auch nur ansatzweise vergleichbar wäre. Es ist zu gleichen Teilen Erkundungsspiel (Gänge und Räume graben), Aufbau- und Ausrüstungsspiel (Items, Zauber), Abenteuerspiel (was taucht auf in den neuen Hallen und Korridoren? Wandernde Monster? Schätze? Ein uralter, mächtiger Wächter?) und taktisches Kampfspiel, das bei jedem Mal spielen seine eigene Narration generiert, ohne dass es dafür 500 Seiten Text bräuchte. Cave Evil ist imho das, was viele moderne "immersive" Spiele gerne wären. Ausser Koop. :D

    Wenn dir egal ist, wo du bist, kannst du dich auch nicht verlaufen.

  • Smuntz

    Schaut euch Goetia an. Das Spiel ist echt toll. Die Optik passt halt zum Thema Dämonen ... Von mir klare Empfehlung.

    Wird gemacht, so sind wir verblieben: die Freunde lernen (und lehren) die Regeln, wir spielen mit. Nächster Treff Anfang August.

    "So viele Spiele... wann hast Du denn damit angefangen?" - "Wann hast Du damit aufgehört?"

    "pimp my game" - Bauanleitungen zu Inserts aus Schaumkern, Bemalungen, ... siehe Linkliste auf meiner Pinnwand

  • #Zerywia

    Nachdem ich einige Solopartien Zerywia gespielt habe, war es an der Zeit die erste Partie zu dritt zu Spielen. Sie endete nicht gerade in einem Desaster, lief aber lange nicht so gut wie ich erwartet habe.

    Ich habe mich ja häufiger über die unklaren Regeln von Zerywia beschwert, meine Regelerklärung war gestern aber leider auch nicht besser. Selbst nach mehreren Stunden Spielzeit gab es noch sehr viele Regelunklarheiten bei meinen Mitspielern und Detailregeln die sie vergessen haben. Das müssen wir entweder häufiger spielen oder ich muss die Regeln besser erklären. Zumindest bei dieser Partie war durch die Regelunklarheiten der Spielfluss doch recht zäh.

    Außerdem stört mich bei Zerywia etwas, wenn Mitspieler jeden Zug bis ins letzte Detail optimieren möchten. Ich Spiele Zerywia mehr um eine Geschichte zu erleben, auch wenn dabei ein Zug nicht ganz optimal abläuft. Durch das ständige Optimieren meiner Mitspieler ging ein Teil dieser Immersion für mich verloren und das Spiel hat mich deutlich weniger in seinen Bann gezogen.

    Zerywia bleibt für mich ein herausragend gutes Spiel, dessen Regeln für mich schwer zu erklären sind und das nicht für jede Runde geeignet ist. Ich werde in nächster Zeit erst einmal wieder ein paar Solorunden spielen.

  • Wieder mal eine Woche voller Spiele :D

    Die Burgen von Burgund 2019er Version (eine 2er Partie)
    Kommt bei mir und meiner Frau sehr regelmäßig auf den Tisch. Macht einfach immer Laune. Kaffe und Kuchen Spiel. Allerdings hat mir die Partie nochmals bestätigt, dass ich mit der 2019er Version absolut zufrieden bin und es für mich keinen Sinn macht, die AR-Version mitzunehmen.

    Rajas of the Ganges - The Dice Charmers (eine 2er Partie)
    Im Anschluß an BuBu. Eines unserer liebsten R&W-Spiele. Bald sind die Blöcke leer, aber es macht uns immer noch viel Spaß.


    Seeders from Sereis Exodus (eine 5er Partie)
    Hui, war für vier von uns die Erst- und für manche auch die Letztpartie ;) Das Spiel wurde ja dank der (leichten) Verzögerung irgendwie gehyped und so waren wir alle auch ziemlich heiß auf die Partie.
    Nach einer Partie will ich mal meine subjektiven Pro und Cons aufzählen:
    + Downtime bei fünf Spielern tatsächlich überschaubar
    + die Mechanik der flüsternden Flure ist wirklich gut gemacht und es ist super spannend wer wo seine Chips hinplatziert

    - teilweise ist der Take-That-Mechanismus bei den Karten ziemlich heftig
    - in unserer Partie gab es dadurch dann auch den Königsmacher-Effekt. Drei Spieler waren ungefähr gleichauf, einer etwas abgeschlagen und der letzte soweit hinten, dass er absolut nicht mehr gewinnen konnte. Und der, der hinten gelegen hat, hat dann eben dafür gesorgt, zwei der drei Vorneliegenden nicht gewonnen haben...

    Unsere Gruppe spielt grundsätzlich aber interaktiv (Wasserkraft, Pax Pamir, FCM, ...)

    Alles in allem ist das Spiel für mich ein gutes, durchschnittliches Spiel mit ein bisschen zu viel Take-That. Bin froh, dass ich das ausgelassen habe. Aber wie gesagt, Ersteindruck nach einer Partie (würde aber auch fast jedes andere Spiel diesem hier vorziehen, wenn ich die Wahl hätte).


    Fantastic Factories inkl. Malufunctions (eine 2er Partie)
    Schönes Ding. Gerade mit der Eweiterung. Meine Frau ist mal wieder auf die Leuchtfeuer, Obelisken, etc. gegangen. Ich hatte mir frühzeitig einen Tresor gebaut und habe also Ressourcen gehortet. Am Ende lief es für meine Frau dann nicht so gut und ich habe sie knapp geschlagen. Absolute Ausnahme bei uns zu Hause :S


    Voll Verplant (eine 2er Partie)
    Auf der Arbeit mit meinem Kollegen. Nachdem wir seit diesem Monat wieder zwei Tage ins Büro müssen, spielen wir in den Pausen immer mal wieder was kleines.
    Gefiel ihm auch sehr gut. Wirklich knackiges Flip & Write Spiel. Mir gefällt es auch richtig gut und es kommt auch zu Hause sehr oft als Filler auf den Tisch.

    Die Schmatzinsel (vier Solopartien)
    Der zweite Tag im Büro. Kollege war wieder im Homeoffice. Hatte es jetzt länger nicht mehr auf dem Tisch und musste mich noch mals in die Regeln einlesen. War dann aber auch schnell wieder drin. Glaube eine der vier Partien konnte ich "gewinnen" (also nur noch drei Tiere übrig). Schönes Ding, denke beim nächsten mal werde ich die gefiederten Freunde mit reinpacken.

    Terraforming Mars (eine 2er Partie)
    Meine Frau wollte unbedingt mal eine andere Map spielen. Also haben wir uns Elysium herausgesucht. Ich kannte die Map bereits, für meine Frau war es die Erstpartie auf diese Seite des Mars. Spoiler: Es lief wie immer: Meine Frau gewinnt das Ding haushoch...
    Dieses Mal habe ich versucht auf das Weltraum-Symbol zu spielen, meine Frau hat den Mars mit Städten und Wälder zugepflastert.
    Irgendwie hab ich es dann auch verpennt Meilensteine abzugreifen...und so nahm das Unheil seinen Lauf...

  • Terraforming Mars (eine 2er Partie)
    Meine Frau wollte unbedingt mal eine andere Map spielen. Also haben wir uns Elysium herausgesucht. Ich kannte die Map bereits, für meine Frau war es die Erstpartie auf diese Seite des Mars. Spoiler: Es lief wie immer: Meine Frau gewinnt das Ding haushoch...
    Dieses Mal habe ich versucht auf das Weltraum-Symbol zu spielen, meine Frau hat den Mars mit Städten und Wälder zugepflastert.
    Irgendwie hab ich es dann auch verpennt Meilensteine abzugreifen...und so nahm das Unheil seinen Lauf...

    Ich finde es schön, dass du trotz "haushoher" Niederlage dennoch immer wieder mit ihr spielst - das spricht für das Spiel und für dich (und für deine Frau? :D) ;)

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  • Viel Arbeit, viel Sonne, viel Pool 😁


    Dennoch haben wir es geschafft endlich mal #Death may die zu spielen, nachdem wir es im Frühjahr angemalt hatten.

    Hat mir und meiner besseren Hälfte so schlecht gefallen das die Erweiterungen Dienstag bei uns sein sollen 🥳

    Mit 1 HP den großen Alten erledigt, nachdem sie zwei Runden vorher der totale Wahnsinn ereilte.


    #FireteamZero haben wir auch eine Runde gespielt und in Rekordzeit gewonnen, was sehr wahrscheinlich daran lag, dass die ersten Beiden Karten die gezogen wurden die benötigen Entdeckungen waren und wir uns danach nur noch zum Ausgang schnetzeln mussten.


    #PalmIsland Mini Kartenspiel aber für auf der Liege am Pool ganz okay.

  • Wahrscheinlich kommt nichts mehr dazu, daher versuche ich doch mal der Zeit voraus anstatt stets nur hinten dran zu sein :D .


    Dice Hospital

    Partie Nr. 7 (Solo Nr. 4)
    Die Regeln waren ja vom Sonntag noch drin und das Forum befeuerte zusätzlich meine Begeisterung für das Spiel, so belohnte ich mich Montag abends noch mit einer weiteren Partie auf dem Balkon.

    Ein klein wenig war ich neugierig, ob es tatsächlich am punkteträchtigsten ist nur 1-2 Stark punktende Runden zu haben und alles was nicht dazu passt auch entsprechend zu vernachlässigen und eben auch ggf. Minuspunkte in Kauf zu nehmen.

    Doch ganz so extrem wollte ich nicht sein, also versuchte ich zwar tatsächlich in nur wenigen Runden viele entlassen zu können, aber gleichzeitig die Verluste gering zu halten.

    Ich finde um anfangs nicht unter zu gehen, ist es erforderlich das die Räume/Personen viele Patienten behandeln können anstatt nur wenige gut zu behandeln.

    Natürlich kam es wie es kommen musst und die Bewerbungen und Baupläne passten irgendwie nicht zu dem was ich mir gewünscht hätte. Erst nach der Hälfte wurde es besser und so konnte ich abschließend doch noch die Patienten ordentlich behandeln und in Wellen aus dem Krankenhaus befördern.

    Die 6 Aufgaben konnte ich so auch noch bewältigen, was bedeutete erneut keine Minuspunkte bei der Endwertung. Insgesamt kam ich am Ende wieder auf 63 Punkte, obwohl nicht alles optimal gelaufen war und ich so manche Entscheidung wenige Runden später bereits bereute ^^ .


    Marvel Champions

    Partie Nr. 71

    Ant-Man Aggression, She Hulk Führung, Iron Man Schutz, Cap. Marvel Gerechtigkeit gegen Kang Std. (ges. Schwierigkeit 6)

    Die letzte verblieben Erweiterung, welche bei mir noch ungeöffnet stand wurde feierlich geöffnet und neu ausgestattete Helden machten sich auf den Weg, dem Zeitreisenden entgegen zu treten.

    Leider überlasen wir ein Detail im Aufbau, weshalb wir uns durchaus wunderten, warum Kang dank seines Herrschaftsgebietes ständig nicht angreifbar war. Doch so blieb uns viel Zeit für den Aufbau und gut Ding will Weile haben, irgendwann erlag er in seiner ersten Form unseren Bemühungen.

    Weiter ging es mit der zweiten Form und damit mit der Besonderheit des Gegners.

    Tatsächlich war diese Phase schneller rum als die vorhergehende und als ich nicht am Sammelplatz erschien, machten sich die anderen Helden an, es der dritten Form des Schurken heim zu zahlen.

    Tatsächlich gelang ihnen das recht gut und so konnte ich trotz meines unbedarften Einsatzes die Begegnung als Sieg verbuchen.


    Für mich stand direkt fest, diesem Schurken begegnen wir direkt nochmal, dieses Mal allerdings gegen seine Expertenvarianten.

    Drei der Helden stellten sich auch direkt wieder dem Kampf lediglich She-Hulk gab ihre Stellung auf und oblies Spider Woman die Ehre die Welt erneut zu retten.

    Wie dieser Kampf ausgehen wird, bedarf aber einer Erzählung an einem anderen Tag.


    Cubirds

    Partien Nr. 31 - 36

    Meine Frau ließ sich erneut darauf ein, Cubirds vor dem Fernseher zu spielen. Dieses Mal war das Glück mir hold und ich konnte 2 von 3 Partien für mich entscheiden. So verlangte sie gestern dann die Revanche und konnte dieses Mal 2 von 3 Partien für sich entscheiden.

    Als ich von einem meiner Siege ein Bild machen wollte, warf sie sich vor die Kamera um es definitiv der Nachwelt vorzuenthalten ^^ .


    Sagani

    Partie Nr. 25 (Solo Nr. 22)

    Ein weiterer Abend bedurfte einer Belohnung und so packte ich mal wieder mein Relax Spiel auf den Tisch und da ich keinen Zeitdruck hatte, wurde auch direkt das große Solo gespielt.

    Zusätzlich nutzte ich meinen Status um die Entwicklung der Auslage mit meinen Kontakten zu teilen 8o .

    Direkt zu Beginn blieb eine Farbe mal wieder aus.

    Doch irgendwann kam auch diese und wie so oft im Solo, startet man erstmal mit einer ordentlichen Anzahl an Missklangscheiben.

    Doch so langsam entwickelte sich das Feld und die Optionen wurden vielfältiger.

    So gelang es mir tatsächlich, relativ früh einmal Bonuspunkte einzustreichen (2 oder weniger Plättchen mit Klangscheiben).

    Die nächste Bonusrunde ließ dann wieder auf sich warten, es waren noch zu vielen 10 Punkte Plättchen im Sack.

    Tatsächlich blieb es dann bei den beiden Bonuspunktrunden und ich beendete das Spiel mit 364 Punkten, was Platz 2 meiner eigenen Liste darstellt.

    Dieses Spiel kann bei mir einfach immer auf den Tisch und macht mir stets auch gute Laune. Gebraucht habe ich dafür übrigens entspannte 1,5 Stunden.


    Tempel des Schreckens
    Partien Nr. 17 & 18

    Erneut machten sich ein paar Abenteurer auf die Suche nach dem sagenumwogenen Tempel, der mit einer Vielzahl von Schätzen die Ahnungslosen anlockt. Unter die Gruppe der Suchenden hatten sich auch die Wächter des Tempels gemischt, welche unerkannt mitten unter Ihnen weilten.

    Tatsächlich wurde der Tempel erreicht und man öffnete Tür für Tür. Langsam kam die Befürchtung auf, dass nicht jeder der Schatzsucher gutes im Sinn hat und wilde Anschuldigungen und Anfeindungen erfüllten den Raum.

    Einmal wurden beide Fallen ausgelöst, ein anderes Mal alle Schätze gefunden.


    Auch dieses Karten-Kleinod ist herrlich für die Mittagspause geeignet und hat dort erneut für sehr viel Spaß gesorgt.


    #MarvelChampions , #Sagani , #CuBirds , #TempelDesSchreckens , #DiceHospital

  • Diese Woche war mal wieder richtig schön :)

    Zum Start der Woche spielten wir #OnMars zu 4. Meine Frau hatte es zuvor schon mitgespielt, aber für 2 andere MitspielerInnen war es die Erstpartie. Entsprechend Zeit habe ich mir bei der Regelerklärung gelassen und habe es anhand meiner Spielhilfe erklärt. Das hat dennoch über eine Stunde gedauert, weil ich sichergehen wollte, jedes Detail verständlich zu erklären und auf Gegenfragen einzugehen. Dennoch kann ich sagen, dass niemand wirklich überfordert schien, zumindest von den Regeln an sich. Ich habe zu jeder Regel auch erklärt, wo die Icons und Hilfen dafür stehen und gerade das ist immer der Punkt, an dem die Qualität eines Ian O'Toole zu Tage tritt. Fast alles (nach meiner Erfahrnung bis auf eine einzige Regel) findet sich grafisch auf Board oder Tableau wieder und so konnten die neuen MitspielerInnen sich Fragen im Spiel selbst beantworten. Super!


    Dennoch habe ich als Erklärbär natürlich die Züge der anderen begleitet, wodurch meine immer recht kurz und auch nicht gänzlich durchdacht waren. So endete das Spiel nach über 3 Stunden mit 77:72:58:52 und ich wurde letzter. War mir aber egal :D


    Lustig war: Da wir Dienstags spielten, konnten wir den Abend nicht lang ausreizen. Als einer der Gäste dann leidig "Oh, schon 23:15" sagte, beschlossen wir Focus auf die Missionen zu legen und das Spiel zu beenden. Witziger Weise wollte niemand abbrechen und auch anschließend hatte ich das Gefühl, dass ich der einzige war, der strikt auf das Ende des Spiels hinarbeitete. Alle anderen fanden hier noch ein Pünktchen und da noch eine Ressource und so richtig wollte dann keiner aufhören ;)


    Ich habe bei solchen Situationen immer "das Wohl der MitspielerInnen" im Kopf und will keinen an den Tisch fesseln, wenn man im Kopf schon eigentlich im Bett ist. Aber das war an sich doch ein gutes Zeichen :)


    Fazit: Ich liebe das Spiel einfach und es kam auch wieder gut an! Thema, Material, Optik, Mechanik, einfach durchweg super. Es hat so richtig tolle Balance zwischen Eigenbrödlerei und Kooperation. Wundert mich manchmal, dass es nicht schon als semikooperativ gilt. Klar, es gewinnt nur einer, aber wir kooperieren so oft im Spiel miteinander beim Bauen, Forschen und dem Betrieb fortschrittlicher Gebäude... das fühlt sich schon fast an wie CO2 ;) Ganz ganz ganz großes Kino. Könnte sich zu meinem Lieblingsspiel mausern. Mal schauen, was die Erweiterung bringen wird.



    Dann gab's noch eine Solo-Partie von #DuneImperium mit #RiseOfIx. Dune ist immer noch ein richtig tolles Spiel! Es hat so schlanke Regeln (Spielhilfe nur 1 Seite!) und ist dennoch so thematisch wie spannend zugleich.


    Solo spielt man natürlich gegen 2 Bots und auch das ging gut von der Hand - mit App sogar noch leichter. Allerdings ist es hier immer wieder Tricky reinzukommen, denn: Das Spiel muss man immer mind. zu 3. spielen. D.h. auch zu zweit ist ein Bot dabei. Dieser funktioniert aber leicht anders als die beiden Bots im Solospiel. Ich denke, auch hier muss ich nochmal eine eigene Solo/Duo-Spielhilfe schreiben, da man sonst immer in nun schon 2 Anleitungen suchen muss und die Rise of Ix-Erweiterung ein paar Regeln des Grundspiels für die Solo-Bots überschreibt.


    Das Spiel habe ich dann auch verloren, mit 12 (eigentlich sogar 13):9:8. Aber es war mal wieder ein Fest :)


    Ein Wort noch zur Deluxe-Box: Ich habe sie zwar nicht, aber ich bin auch froh darum. Wie ich gelesen habe, sind in der Box, die auch die Erweiterung fasst, zu wenig Sleeves für diese? Mh, schon ärgerlich bei dem Preis! Darüber hinaus bin ich kein Fan der Miniaturen, weil sie sich nicht nach den Häusern richten. Es macht thematisch ja wenig Sinn z.B. als Haus Harkonnen zu spielen und Fremen-Miniaturen einzusetzen. Dazu - gerade bei dem Preis - gibt es dann keine Miniaturen oder schönere Versionen der Status-Zylinder und auch nicht der Schlachtschiffe/Dreadnoughts? Nein danke, da hätte ich mich nur geärgert!


    Ich bin dann meine eigenen Wege gegangen und habe mir transparente Würfel und Meeple dazu gekauft - das hilft schon sehr weiter! Dazu das komplette BuyTheSameToken-Sets - wirklich sehr hochwertig! Jetzt suche ich nur noch Miniaturen für die Dreadnoughts, aber wahrscheinlich werde ich da selbst was drucken müssen.


    Dann noch eine Idee zum epischen Modus: Dieser besagt, dass man bis 12 Punkte spielen soll und dass jeder statt einem Exemplar "Dune, der Wüstenplanet" eine neue Startkarte bekommt. Diese ermöglicht u.a. das Aussortieren einer Karte. Ehrlich gesagt überlege ich, diese generell mit ins Spiel zu nehmen, egal ob episch oder nicht. Denn Dune kann die Aussortier-Aktion wirklich gebrauchen, so hebt man das Deckbuilding noch mehr in den Vordergrund. Was meint ihr?


    Fazit zum Spiel: Je länger ich es spiele, desto mehr tritt die Ähnlichkeit zu #Klong! in den Vordergrund. Es ist quasi Klong! mit Worker Placement. Und Klong! lieben wir ja eh :)

  • Letzte Woche war tatsächlich eine gute Woche und es kam einiges auf den Tisch bei uns:


    #Brass:Birmingham am 21.6. zu zweit

    Da Brass: Birmingham einfach mein Lieblingsspiel ist, war diese Partie für mich auch der absolute Hammer. Ich habe hier eine für mich neue Strategie probiert und bin auch auf mein persönlich bestes Ergebnis von 192 Punkten (vs. 155) gekommen.

    Das Spiel ist einfach grandios und macht immer wieder Laune. Leider war diese spezielle Partie für mich zu einfach. Ich konnte meinen Stiefel einfach zu 100% durchziehen und meine Gegnerin ist mir leider 0,0 in die Quere gekommen. Schade deshalb, weil das Spiel für mich einfach davon lebt, dass man sich auch mal in die Quiere kommt, Bier klaut oder jemand einen Platz belegt, den man unbedingt haben wollte. Trotzdem grandioses Spiel und wird niemals ausziehen.


    #ArcheNova am 23.6. ebenfalls zu zweit


    Arche Nova ist für mich ebenfalls ein Top-Spiel. Jede Parte macht Riesenspaß und ist einzigartig. Es hat sich für mich wieder bewährt voll auf die Artenschutzprojekte zu gehen und nicht zu sehr darauf, dass ich die "besten" Tiere habe. So hatte ich am Ende einen kleinen Zoo mit ein paar Reptilien, wenig Pflanzenfressern und einem Elefanten. Ich habe die Partie dann auch gewonnen.


    Am Wochenende war dann Spiele-WE bei einem Freund, der sein Geburtstag gefeiert hat. Entsprechend kam einiges auf den Tisch:


    #ItsAWonderfulWorld am 25.6. zu dritt


    Ein nettes Drafting-Spiel mit 7 Wonders-Feeling. Wir spielen derzeit die War or Peace Kampagne, die immer einen kleinen Twist je Spiel rein bringt. Nachdem es anfangs sehr gut für mich ausgesehen hatte, sah es im laufe des Spiels dann immer schlechter aus und ich habe die Partie verloren. Trotzdem hat es natürlich sehr viel Spaß gemacht. Das Spiel fällt für mich allerdings in die Kategorie: Hat jemand anderes, brauche ich nicht, aber spiele ich gerne wieder mit.


    #MyFathersWork am 25.6. zu dritt


    Weiter ging es mit My Father's Work. Ufff... Das Spiel lässt mich ratlos zurück. Eigentlich ist es ein netter Workerplacer, bei dem sich das "Spielbrett" mehrmals im Spiel verändert. Diese Komponente bringt auf jeden Fall Spaß ins Spiel und sorgt dafür, dass keine Partie der anderen gleicht. Ansonsten hat das Spiel aber keine besonders hervorzuhebende Mechanik: Man hat verschiedene Arten von Workern, die etwas besser, was schlechter oder etwas gar nicht können. Teilweise verliert man seine Worker auch, wenn man sie auf bestimmte Aktionen setzt (der Gehilfe kann zum Beispiel nicht alleine ein Experiment durchführen, sondern man braucht zwei Gehilfen, die man auch anschließend verliert). Im Großen und Ganzen ist die Mechanik nichts besonderes. Nicht besonders schlecht, aber auch nicht besonders gut.

    Jetzt kommt aber das große ABER: Das Spiel war mit 5,5 Stunden (inkl. Erklärung) für mich einfach viel zu lange. Ja, es war eine Erstpartie und wir mussten auf die Web-Version der App zurückgreifen. Ich glaube aber nicht, dass wir auf unter 4 Stunden gekommen wären, wenn jeder die Regeln gekannt hätte und die native App fertig wäre. Dabei war es nicht das Spielen ansich, was das ganze in die Länge gezogen hat, sondern der immer wieder kehrende und teilweise sehr lange Fluff-Text. Ich als Euro-Liebhaber habe dann auch irgendwann abgeschalten und während der Fluff vorgetragen wurde einfach auf mein Tableau gestarrt. Ich verstehe auch nicht ganz, warum das Spiel von einzelnen Leuten gehypt wird und es gefühlt jeder haben will. Ich spiele das Spiel gerne nochmal mit, aber wenn die zweite Partie genauso lange braucht, muss ich keine dritte Partie haben. Schade, Schade.... Ich wollte das Spiel wirklich mögen.


    #Endangered am 25.6. zu dritt


    Nachdem wir uns durch die Generationen bei My Father's Work gekämpft hatten, haben wir uns an die Rettung der Tiger gemacht.

    Ich kannte das Spiel schon, aber für einen von uns war es die erste Partie. Für mich ein sehr gutes, schönes Coop-Spiel (Coop-Spiele haben es bei mir eher schwerer).

    Endangered bietet einen schönen Mix zwischen Tiere auf dem Spielplan halten (und vermehren) und Einfluss bei Ländern gewinnen. Das Spiel ist ein ständiges Auf und Ab: Mal hat man kaum Zerstörung und viele Tiere auf dem Feld und dann verzweifelt man, weil auf einmal 2-3 Paare vom Feld geräumt werden und der Urwald kurz vor der totalen Vernichtung steht.

    Am Ende waren die Tiger safe und wir konnten genug Einfluss bei 4 von 6 Ländern gewinnen, sodass das Tigerschutzgesetz durchgewunken wurde. Ein wirklich schönes Spiel.


    #PandemicLegacyS0 am 25.6. zu dritt


    Bei Pandemic Legacy Season 0 haben wir den Mai gespielt. Hat wieder Spaß gemacht. Mehr Details spare ich mir jetzt, wegen Spoilergefahr.


    #Endangered am 26.06. zu zweit


    Am Sonntag waren wir dann nur noch zu zweit und hatten beide noch Lust auf eine weitere Partie Endangered. Dieses Mal haben wir versucht die Otter zu retten. Also sind wir als Zoologe und Umweltrechtsanwalt los gegangen und haben versucht den sich ausbreitenden Öl-Teppich einzudämmen, die Otter zu retten und wieder die einzelnen Länder davon zu überzeugen, ein Gesetz zum Otterschutz zu erlassen.

    Die Otter spielen sich wirklich ganz anders, als die Tiger. Während bei den Tigern lediglich ein Zerstörungsplättchen gelegt wird und man die Position sehr beeinflussen kann, werden bei den Ottern gleich zwei Plättchen gelegt und man kann den Ort nur mäßig beeinflussen. Allerdings ist hier das Impact-Deck maßgeblich freundlicher zu uns, als bei den Tigern.

    In der ersten Hälfte der Partie waren wir nahezu nur damit beschäftigt die Otter vor dem größer werdenden Öl-Teppich zu schützen. Irgendwann ist uns dann eingefallen, dass wir noch Stimmen brauchen. So haben wir in der zweiten Hälfte nur noch Minimalschadenbegrenzung auf dem Brett gemacht und die gesamten Resourcen in die Stimmen gesetzt.

    Wir haben diese Partie auch gewonnen und auch diese hat einfach viel Spaß gemacht.

    Top 10:

    1. Brass: Birmingham, 2. Arkham Horror LCG, 3. Scythe, 4. Brass Lancashire, 5. Terraforming Mars, 6. Underwater Cities, 7. Arche Nova, 8. Carnegie, 9. Dune: Imperium, 10. Gaia Project

    Member of Deppen am Tisch

  • Da gibt es ja noch ein Spielewochenende mit Anfahrt ins Saarland, zu viert konzentrierten wir uns aufs wesentliche - spielen!

    Es soll Leute geben, die können mit ihren KS-Kisten Mobiliar ersetzen - mehr möchte ich dazu nichts sagen… :saint:. So wurden wir mit #RisingSun empfangen, für uns Gäste eine neue Erfahrung. Unsere Clans im feudalistischen Japan ringen um Einfluss in Regionen und stellen uns neben anderen Kämpfern auch reichlich Monster zum Kampf. Dazu können noch Mönche ins Kloster gesandt und Karten für weitere Vorteile erworben werden.

    Ein schöner Mechanismus zur Aktionswahl steuert das ganze Procedere - aus 5 mehrfach vorhandenen Aktionstafeln nimmt man die obersten 4 und wählt eine davon aus. Das sind dann rekrutieren, marschieren, ernten, Karten kaufen und Verrat. Davon werden pro Jahreszeit 7 gespielt, nach Frühling, Sommer und Herbst gibt es im Winter noch die Abschlusswertung. Ein, wie ich finde, recht interessante Gemengelage, die auch wunderbar funktioniert. Auch dem Thema durchaus zugetan, begleitet das spielen schönes und wertiges Material. Einzig die Flut von Monstern ist mir im Spiel zuviel, da wäre weniger mehr gewesen. Aber das kann man wohl vorher beim Aufbau vereinbaren, aber so ganz passen sie auch nicht zum Thema…

         


    Es folgte was zum entspannen mit #TransAmerica in der Version von Ravensburger. Da sind diese Karten dabei, die eine Runde etwas verändern. Beispielsweise werden 2 Zielbahnhöfe von jedem aufgedeckt, oder man legt erst 3 dann 2 dann 1 Gleis, oder die Baukosten sind reduziert…

    Insgesamt mit mehr Abwechslung gefüttert kommt sogar ein teils anderes Feeling auf. Nur die Gleise sind zu flach und damit schwer fassbar. Da sollte man auf die bewährten Holzstäbchen zurückgreifen, wenn möglich.


    Dann war #XiaLegendsOfADriftSystem eigentlich angesagt, geworden ist es dann leider #Legacies . Warum leider? Ein heavy-Euro as its best! Nicht umsonst mit einer 4´er Komplexität bei BGG gesegnet, verstopft es gut die Synapsen und artet in Arbeit statt spielen aus. Die Wichtigkeit jeder Entscheidung fördert zudem auch die Downtime, alles ist über mehrere (Um-)Wege verknüpft, zudem will man auch den anderen möglichst nicht das schwarze unter den Nägeln gönnen - das kann dann schon etwas dauern. Worum gehts eigentlich?

    Wir wollen unserer Familie ein Vermächtnis für die Nachwelt hinterlassen, Rothschild, Krupp, Onassis lassen grüßen. Wer mit bsw. den typischen „Lacerdas“ so seine Freude hat, macht auch hier nix groß verkehrt. Meine Welt sieht anders aus…

        


    Auch hier wurde noch ein „Quickie“ drangehangen, #HeimlicheHerrschaft sollte es sein. Wir wetteifern um eine bestimmte Position von 2 Pöppeln auf dem Board am Ende. Wer als erster 7 Karten ausgespielt hat, beendet die Partie und es wird geschaut, wer sich wo mit den meisten Karten eines Vokes befindet. Ist ganz witzig, hat nur das Problem zum Ende hin, das man anfängt andere zu behindern. Allerdings pattet sich das nach spätestens 6 Karten aus und ein gewisser Königsmacher-Effekt stellt sich ein. Aber für die halbe Stunde ist Stimmung vorprogrammiert und damit erfüllt es auch seinen Zweck - nicht mehr, aber auch nicht weniger.

    (Foto von BGG)

    Bitte senden Sie mir Ihre E-Mail doppelt, ich brauche eine für´s Archiv :/

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  • Wahrscheinlich kommt nichts mehr dazu

    Tja, da hatte ich meine eigene Motivation unterschätzt! Genau wie in der Woche zuvor brachte ich Sonntag abends doch nochmal etwas auf den Spieletisch:

    Dice Hospital

    Partie Nr. 8 (Solo Nr. 5)

    Die Regeln sind ja gerade wieder drin und ich brauchte noch etwas zum wohlfühlen, so griff ich erneut nach dieser Schachtel. Tatsächlich erwischte ich zu Beginn nur neue Mitarbeiter die im Grunde verbessere Krankenschwestern waren und einen Bonus brachten, wenn sie jemanden entlassen. Hierbei merkte ich nach der Partie erst deutlich, dass die Mitarbeiterin, welche in diesem Fall ein Blutpaket gibt wesentlich stärker ist, als jene, die einen Siegpunkt extra bringt. Denn auch das Blutpaket bringt am Ende einen Siegpunkt, wird aber meist genutzt um noch einen weiteren Patienten zu entlassen und somit mehr als einen Siegpunkt zu generieren.

    Entsprechend schwach startete daher meine Engine und auch wenn sie noch steil ins Laufen kam, so schlugen die 4 Minuspunkte auf Grund einer unerledigten Aufgabe deutlich zu Buche. Dennoch wurden es über 50 Punkte (51 ^^ ) was ich als Sieg Werte.