20.06.-26.06.2022

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  • Nur ein kleines Star Wars Legion Turnier, bei extremer Hitze… Hat sich angefühlt wie auf Tatooine im Hochsommer….

    Aber war spaßig!

    Hat sich mal wieder bewahrheitet, vernünftige Leute gehen ins Freibad, Nerds verbarrikadieren sich und schubsen bemalte Männchen übern Tisch.

  • #Cacao ohne Erweiterungen: flottes, schnell zu lernendes Plättchenlegespiel ohne großen Anspruch für zwischendurch – trotzdem hätte ich zu gerne noch #Chocolatl als Erweiterung, um etwas mehr Variation hinein zu bringen


    #Glen More 2 Chronicles: Wieder gegen den Whisky-Sammler verloren, dieses Mal knapper und nur, weil mein Clan-Gebiet zu groß war – hat jemand Gegenstrategien? (ich habe ja leider den Malus, ihm noch alles Mögliche an Schritten/Regeln nebenbei erklären zu müssen, aber das nützt er gnadenlos aus)

    Verkaufen ist seliger denn kaufen? ;)

  • Hier gabs nicht viel.

    Heuer ne Runde #PragaCaputRegni

    Mit einem unerwartet deutlichem Sieg für Meinereiner.


    Dafür eine Onlinewebseite kennen und lieben gelernt auf der man (a)synchron Antiquity, Food Chain Magnate, Wir sind das Volk und The Great Zimbabwe spielen kann.

    Gerade Antiquity und Wir sind das Volk haben es mir richtig angetan.

    Tolle, einfache Seite auch wenn Antiquity etwas umständlich ist.

    Meine Sammlung


    Meine 10er : Euthia - High Frontier 4all - Labyrinth-War on Terror - Obsession - Space Empires 4x - Uprising

    Meine 9+er: Abomination - BIOS-Megafauna - BIOS-Origins - Empires of the Void II - Hellenica - Kingdom Rush - Legendary Encounters: Alien - Navajo Wars - Nemos War - SpaceCorp - Space Infantry:Resurgence - Star Trek-Ascendancy - Stellar Horizons - Teotihuacan - Tiger Leader - Yedo - Zero Leader

  • Bei mir gab es diese Woche eher ernüchternde Tiefen und lustige Höhen...


    Mit der Familie gab es:

    #FantastischeReiche :

    Auf Wunsch meiner Tochter, gab es "das Spiel, bei dem man diese Geschichte erzählt, mit den Karten und den Punkten" -> hääääh? Es dauerte eine Weile, bis wir drauf kamen ;) (wir hatten zu unserem Königreich beim letzten Mal am Ende eine kleine Geschichte zu unseren Karten erzählt - ist ihr offenbar im Gedächtnis geblieben :D )


    #WelcometotheMoon :

    Nun also, wie versprochen, Szenario 2 zum ersten Mal. Spielte sich auf jeden Fall deutlich anders und direkt einen Ticken anspruchsvoller. Es fehlte dadurch ein wenig die Lockerheit von Szenario 1, aber die interessanten neuen Ideen waren auf jeden Fall spannend.

    Voraussichtlich wird das beim nächsten Mal dann nochmal wiederholt, um ein wenig besser reinzukommen...

    Die Familie ist jedoch noch ein wenig zwiegespalten, da meine Tochter lieber öfters das Gleiche spielen würde, während mein Sohn lieber öfters was Neues testen würde. Mal schauen, wie der Mittelweg dann aussehen wird...


    Dann gab es einen leider eher durchwachsenen Spielenachmittag und abend zu viert mit:

    #MagicRealm :

    Da ich die Regeln nun drauf hatte, schlug ich diesen Klassiker vor und die anderen Mitspieler waren auch interessiert. Ich bereitete sie auch darauf vor, dass Würfelglück eine nicht unerhebliche Rolle spielen würde und man das Spiel eher als Erlebnis, denn als "Spiel auf Sieg" sehen sollte.

    Gemeinsam war es auch in angemessener Zeit aufgebaut (zumal ich alle Tokens schon gut vorsortiert aufbewahre) und die Basics waren schnell erklärt (magisch begabte Charaktere blieben außen vor, um es nicht zu sehr zu verkomplizieren).

    Die Karte war leider mal wieder, obwohl wir versucht hatten darauf zu achten, quasi in zwei Hälften geteilt und manche Orte sahen nah aus, waren aber durch Brücken und Tunnel dann doch nur durch große Umwege zu erreichen.

    Auf meinen Hinweis hin heuerten sich alle Spieler 1-2 Gefährten an.

    Einer der Spieler wollte sich auf die Monsterjagd verlegen und wanderte herum, um hoffentlich auf ein paar Monster zu stoßen. Leider tauchten rundenlang keine Monster in seiner Gegend auf - immer passten die Monsterwürfe gar nicht zu seiner Umgebung und er machte sich nach ein paar Tagen Untätigkeit (sonst gab es in der Ecke kaum etwas zu sehen), wieder auf den Rückweg, nur um nach Verlassen der Orts dann die richtigen Monster zu würfeln... (die dann aber nicht erscheinen, wenn dort niemand mehr steht). So ähnlich erging es ihm dann weiter. Da ein anderer Spieler in der Nähe die verlorene Stadt mit einem Drachenhort entdeckt hatte, schloss er sich diesem an und gemeinsam plünderten sie ihn fast vollständig aus und konnten damit eine Menge Schätze, damit Geld und gute Voraussetzungen für den Rest des Spiels sammeln, zumal dort auch noch ein paar starke Gegenstände dabei waren.

    Ich und der vierte Mitspieler hatten allerdings weniger Glück.

    Der vierte Mitspieler konnte das gesamte Spiel über kaum etwas erreichen - die Monster, die ihm begegneten waren alle so groß, dass er sie nicht töten und nur weglaufen konnte, was ihn nach und nach seine Begleiter kostete, da diese nicht weglaufen, aber dennoch aus Glück zunächst überleben konnten, nur um dann beim nächsten Kampf zu sterben. Er hatte auch kein Glück beim Finden von irgendwelchen Schatz-Orten, so dass er am Ende unseres Spiels kaum Fortschritte gemacht hatte.

    Ich selbst konnte zwar schnell ein paar Schätze aus einer Höhle holen und die dort ansässige Spinne besiegen - die Schätze waren jedoch kaum etwas wert und brachten auch kaum spielerische Vorteile. Für die danach entdeckte Schatzkammer konnte ich einfach ums verrecken den Eingang nicht finden! Ich stand dort wirklich mehr als 7 Tage lang nur herum und hätte nur eine 1 oder 4 würfeln müssen (es wird von zwei Würfeln immer der höhere verwendet, so dass die niedrigeren Zahlen unwahrscheinlicher sind), um den Eingan zu entdecken und einige Schätze herausholen zu können, aber es waren tatsächlich sogar kaum 6en dabei, dafür allerdings beinahe nur 2en und 3en, sowie 5en... es war wirklich extrem frustig.

    Als ich dann schließlich nach Tagen endlich den Eingang entdeckte, kamen genau an diesem Tag direkt drei (!) Trolle aus ihrem Versteck gesprungen, die sich davor tagelang nicht geregt hatten. Ich versuchte dann, schon einmal einen Schatz herauszuholen, verfehlte jedoch auch diesen Wurf. In der nächsten Runde schaffte ich meinen Verstecken-Wurf (natürlich) nicht und die Trolle vermöbelten mich, so dass ich weglaufen musste. Ich versuchte es in der Runde darauf noch einmal, jedoch wurde ich wieder von den Trollen erwischt, wollte zumindest eine Runde lang mein Glück versuchen, hatte aber Pech und wurde vom fetten Riesentroll einfach mit einem Schlag getötet.... das lief mal echt super-schlecht.

    Wir entschieden nach meinem Ableben und an Tag 22 von 28 im Spiel, dass wir das Spiel damit dann beenden würden (nach ca. 3 Stunden Spielzeit, was eigentlich recht fix war).

    Wir waren uns dann einig, dass sich zu Vieles sehr strafend und unwahrscheinlich anfühlte und wir nur durch reines Glück entweder auf die coolen Schätze oder die passenden Monster gestoßen waren und kaum tatsächlich etwas dafür konnten. Das Alter des Spiels war diesmal deutlich fühlbar und die schicksalhaften Entwicklungen, die sich durch die Würfelwürfe ergeben, erlaubten oft nur wenig Kontrolle über den eigenen Fortschritt, so dass die Entscheidungen während des Spiels sich eher "flach" bzw. unbedeutend anfühlten. Während einer der Spieler seine Gegner ohne Würfelwürfe einfach besiegte, musste ein anderer ständig fliehen, da er immer die unpassenden Gegner zog.

    Es war sehr schade, das Spiel so wenig erfolgreich auf den Tisch gebracht zu haben, aber ich denke, dass ich es nun erstmal an die Seite legen werde und es vor allem noch als Solo-Spiel auspacken würde.

    Dennoch hatte ich auf meiner Reise, mir das Spiel zu erarbeiten, sehr viel Freude daran, auch wenn es sein "Versprechen" in diesem Multiplayer nun leider gar nicht erfüllte.

    In so einer Runde würde ich demnächst wohl dann doch wieder eher zu #Runebound oder #Xia greifen.


    #DetectiveCityofAngels :

    Nach diesem schweren Brocken war uns eher nach etwas Leichtem und wir packten Detective: City of Angels aus, dass ich so dann das erste mal im nicht-solo-Modus als Stichel erleben durfte. Die anderen entschieden sich, mit mehreren Charakteren kooperativ zu spielen, so dass wir das Rundenlimit entsprechend anpassten und das Einführungsszenario spielten.

    Wir hatten alle viel Spaß mit dem Spiel und ich versuchte, den befragten Verdächtigen ein wenig Charakter und Leben einzuhauchen. Die Mitspieler waren schnell auf dem richtigen Dampfer, stießen zwar zwischendurch auf einige Irritationen bei ihren Verdächtigungen, die ich selbst auch schon im Solo-Spiel erlebt hatte, konnten aber den Fall erfolgreich am Ende lösen.

    Es hat allen viel Spaß gemacht. Der einzige Wehrmutstropfen war, dass es genau drei Mitspieler und drei Verdächtige gab, so dass schließlich beinahe alle einfach immer stehenblieben und nur die verschiedenen Frage-Optionen durchgingen. Da hätte spielerisch mehr drin sein können. Da aber in den anderen Szenarien mehr Verdächtige vorkommen, sollte sich das Problem dann von selbst lösen.

    Das Katz- und Mausspiel mit den ggf. lügenden Verdächtigen ist auf jeden Fall gut aufgegangen und hat Spaß gemacht.

    So wollten wir schon fast den zweiten Fall direkt im Anschluss spielen, wenn wir nicht mit zwei Personen an diesem Tag gerne noch


    #TheThing ausprobiert hätten:

    So gab es dann noch eine Partie The Thing, die allerdings, ähnlich wie bei #MagicRealm, eher durchwachsen lief. Ich hatte auch hier die Spieler schon vorgewarnt, dass das Alien sich zu viert möglicherweise früh- bis mittelfristig zu erkennen geben müsste, um gewinnen zu können. Dennoch verlief das Spiel seltsam flach. Direkt in der ersten Runde gab es zu viele Reparaturkarten, aber zu wenig Personen auf reparierbaren Feldern, so dass wenig passierte.

    Danach verlief das Spiel aber erst einmal recht geradlinig. Die Heizung und auch der Stromgenerator wurden entweder direkt oder über die Wetterstation immer fleißig aufgeladen. Mit einer gemeinsamen Anstrengung konnte das Funkgerät schnell repariert werden, so dass dann der Hubschrauber zügig gerufen werden konnte.

    Durch einen Test konnte das Alien dann entdeckt werden, welches sich danach redlich bemühte, uns zu fressen. Es erwischte aber nur den, vorher bereits unwissentlich infizierten, anderen Alienmitspieler, der dann nur als weiteres Alien mitspielen durfte. Diese Ausscheide-Mechanik hat mir allerdings nicht wirklich zugesagt, da ich es immer blöd finde, wenn jemand mehr oder weniger nur noch zum Zuschauen verdonnert wird... das hatten wir in unserer Brettspiel-"Frühzeit" oft genug und es hat selten Spaß gemacht...


    Zum Glück lief das Spiel nicht mehr lange und, da der Hubschrauber gute Fortschritte machte, konnten wir beiden Menschenspieler, da wir uns ganz sicher waren, uns nicht infiziert zu haben, einfach zwei Tage lang schlafen (das Spiel austricksen) und dann einfach mit dem Hubschrauber wegfliegen, ohne dass die Aliens irgendetwas dagegen hätten tun können.

    Ein spannendes Ende sieht allerdings leider anders aus und so was der Abschluss der Partie eher enttäuschend, auch wenn das Spiel vom Ansatz her eigentlich gut gedacht war.

    Aber das Ausscheiden von Spielern und die Möglichkeiten, die Gegner mit blöden Tricks auszuschalten, haben das Spieler in meiner Gunst leider deutlich sinken lassen...


    So hatten wir am Ende des Tages dann leider mehr schlechte als gute Erfahrungen, aber dennoch durchaus auch Spaß dabei.

    Der Tag endete dann fast noch mit einem Wildunfall, als uns auf der Rückfahrt durch den Wald plötzlich ein Reh direkt vor das Auto sprang und ich nur durch reflexartiges Bremsen und das Reh nur durch reflexartiges Weiterrennen in Fahrtrichtung gemeinsam eine Kollision knapp verhindern konnten (das waren wirklich nur noch Zentimeter und ich hatte mich schon auf den unausweichlichen Aufprall vorbereitet). So kamen alle mit dem Schrecken davon und konnte ihre Reise durch den Wald unbeschadet fortsetzen...


    Schließlich gab es dann an einem anderen Tag noch zu sechst eine Runde

    #ForgottenWaters :

    Dies war die Erstpartie Aller. Die Runde enthielt einen Mitspieler, der eigentlich nur Koop-Spiele mag und die Runde setzte sich aus drei Rollenspieler-Pärchen zusammen. Die Story und das Setting, sowie die "Charaktererschaffung" machte allen von Beginn an Spaß und das Spiel war am Ende ein voller Erfolg, bei dem viel gelacht wurde. Auch das Semi-Kooperative war so mild ausgeprägt bzw. das Spiel so locker, dass es wirklich nichts ausmachte.

    Es war am Ende nur überraschend lang, da ich irgendwie dem Irrglauben aufgesessen war, dass man ein Szenario an einem Abend würde beenden können.

    So haben wir nun immerhin Teil 1 des ersten Szenarios hinter uns, aber es hat allen so gut gefallen, dass wir das dann irgendwann demnächst fortsetzen wollen. Das Spiel sprüht auf jeden Fall vor schrägen Ideen und hat allen viel Freude bereitet. Die Vorleseparts sind gut gemacht und nicht zu lang, die Hintergrundsounds sind stimmungsvoll, die Geschichten lustig, es sieht hübsch aus und sogar mich hat (obwohl ich sie bedient habe) die App (bzw. Webseite) überhaupt nicht gestört, da sie im Prinzip nur das "Buch der Geschichten" mit Abschnitten zum Vorlesen ersetzt.

    Der einzige Wehrmutstropfen war, dass wir irgendwann nach einem Enterkampf eine eigentlich sehr lustige Szene zum zweiten Mal hatten, was dann natürlich eher für Augenrollen sorgte, aber das kann auch daher kommen, dass ich mich zwischendurch mal verklickt hatte und das Spiel neu starten musste. Vielleicht wäre das sonst nicht passiert (kann da irgendwer was zu sagen, ob das öfters passiert?).

    Mögest Du in uninteressanten Zeiten leben...

    5 Mal editiert, zuletzt von Neva Kee ()

  • Bei mir gab es diese Woche eher ernüchternde Tiefen und lustige Höhen...


    Mit der Familie gab es:

    #FantastischeReiche :

    Auf Wunsch meiner Tochter, gab es "das Spiel, bei dem man diese Geschichte erzählt, mit den Karten und den Punkten" -> hääääh? Es dauerte eine Weile, bis wir drauf kamen ;) (wir hatten zu unserem Königreich beim letzten Mal am Ende eine kleine Geschichte zu unseren Karten erzählt - ist ihr offenbar im Gedächtnis geblieben :D )

    Wunderbar! :)  :thumbsup:

    So kann man zeigen, dass Spielen deutlich mehr sein kann als nur Siegpunkte zu zählen.

    Wir erzählen gerne unseren Werdegang am Ende von #FieseFreundeFetteFeten und auch bei #TerraformingMars :)

  • #MyCityRollAndWrite


    Das Würfelspiel fängt die Idee des Brettspiel sehr gut ein und hat viele bekannte Parallelen. Während beim Brettspiel bekannt ist, welche Formen und Farben noch kommen können, ist das Würfelspiel etwas zufälliger. Dafür sind bestimmte Formen nicht möglich, was den Glücksfaktor wieder etwas zurücknimmt. Der Legacy-Faktor fällt komplett weg, dafür gibt es 12 verschiedene Szenarien auf dem Spielblock mit wachsender Komplexität und unterschiedlichen Aufgabenstellungen, so dass man eine Kampagne spielen kann oder verschiedene Szenarien mehrfach. Spiel 1 und 2 sind allerdings absolut uninteressant, ab Szenario 3 fängt es langsam an, besser zu werden. Der Roll & Write-Ableger zu My City ist durchaus okay, begeistert mich aber nicht so richtig. Das war aber auch schon beim Brettspiel so.



    #PaganSchicksalvonRoanoke


    Pagan ist ein asymmetrisches Duell, bei dem ein Spieler einen Hexenjäger spielt, der andere die Hexe. Thema und Aufmachung haben meiner Frau gut gefallen, ich habe aber keine Ahnung, was meine Frau für ein Spiel erwartet hat. Nach Koop oder Heavy Euro hört sich Pagan aber definitiv nicht an. So wurde ihr Gesicht in den ersten Runden lang und länger. Das schwammige Regelwerk und meine unzureichende Versuche, ihr das Spiel vernünftig zu vermitteln haben dann den letzten Spielspaß schneller exikutiert, als der Hexenjäger drei unschuldige Dorfbewohner. Die Partie wurde abgebrochen. Ich würde Pagan sehr gerne nochmal ausprobieren, allerdings mit einem anderen Mitspieler. Ich denke, dass das Spiel Potential hat.



    #TheGuildOfMerchantExplorers


    The Guild of Merchant Explorers. Ich habe einen Thread zu dem Spiel eröffnet, in dem ich beschreibe, warum es mich so begeistert. Tolles Spiel!

    Das Institut für unfertige Studien hat herausgefunden, dass 8 von 10 Menschen ein

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  • Es hat allen viel Spaß gemacht. Der einzige Wehrmutstropfen war, dass es genau drei Mitspieler und drei Verdächtige gab, so dass schließlich beinahe alle einfach immer stehenblieben und einfach die verschiedenen Frage-Optionen durchgingen. Da wäre hätte spielerisch mehr drin sein können.

    Nicht nur aus diesem Grund gefällt mir die Koop-Version mit nur einem Charakter deutlich besser.

    André Zottmann (geb. Bronswyk)
    Thygra Spiele
    (u. a. für Pegasus Spiele tätig)

    Ich gebe hier generell immer meine eigene, ganz persönliche Meinung von mir.

  • Diese Woche gab es wieder einiges an Brettspielen:

    Feed the Kraken (zwei 6er-Partien)

    Endlich mal ein Social-Deduction-Spiel, dass nicht so aufgebläht daher kommt und gefühlt ewig dauert. Einfache, schlanke Regeln und Aktionsmöglichkeiten. Kam aber am Tisch (wie bei irgendwie allen Social-Deduction-Spielen) nicht bei allen an.

    My Gold Mine (eine 5er-Partie)

    Als Absacker nach Feed the Kraken. Kurzweilig, lustig, tut keinem weh. Kommt immer mal wieder auf den Tisch wenn wir 4+ Spieler sind.


    Carnegie (zwei 2er-Partien)

    Endlich mal gegen einen realen Spieler :D . Die beiden Erstpartien für meine Frau. Daher habe ich dann mal in einer der beiden Partien nicht auf Projekte zu setzen, sondern bin auf die Gebäudeteile gegangen. Habe also versucht so viele Plättchen wie möglich in mein Büro zu legen und die entsprechenden Spenden zu ergattern. Hat irgendwie nicht hingehauen.
    In der zweiten Partie bin ich dann wieder voll auf die Projekte und Netzwerke gegangen und zack...hat wieder funktioniert.


    Azul - die Gärten der Königin (eine 4er-Partie, zwei 2er-Partien)

    Konnte diese Woche dann eine andere Besetzung ausprobieren, nachdem wir es bis jetzt nur zu zweit auf dem Tisch hatten. Und ja, das Spielgefühl ändert sich dann doch schon. Zu zweit ist es ein wenig besser planbar. Hat mir zu viert aber auch sehr gut gefallen.


    Nova Luna (eine 2er-Partie)

    Kommt bei uns immer und immer wieder als Absacker auf den Tisch. Gefällt mir von den Rosenberg'schen Plättchenlegespielen immer noch am besten.


    Pagan - Fate of Roanoke (drei Partien)

    Unsere ersten Partien. Ich habe zweimal den Jäger und einmal die Hexe gespielt. Alle Partien waren wirklich sehr spannend und es war ein ständiges hin und her. Wirklich schönes Spiel, wobei ich so ein wenig die Ahnung habe, dass das Grundspiel alleine relativ schnell "durch" ist. Stand heute würde ich bei einer nächsten Partie schon mit der Erweiterung spielen und dann relativ zügig auch in die Deckconstruction gehen.


    Gugong (eine 2er-Partie)

    meine Erstpartie und hmmm...irgendwie fand ich die Bestechungsmechanik bei der Erklätung ganz cool, beim Spielen fühlte ich mich dadurch aber irgendwie extrem eingeschränkt. War dann wohl auch meine letzte Partie. Aber egal, man muss ja nicht jedes Spiel mögen.

  • Es hat allen viel Spaß gemacht. Der einzige Wehrmutstropfen war, dass es genau drei Mitspieler und drei Verdächtige gab, so dass schließlich beinahe alle einfach immer stehenblieben und einfach die verschiedenen Frage-Optionen durchgingen. Da wäre hätte spielerisch mehr drin sein können.

    Nicht nur aus diesem Grund gefällt mir die Koop-Version mit nur einem Charakter deutlich besser.

    Allerdings sind wir dann schon fast bei den Sherlock Holmes Spielen - letztlich finde ich (und meine Spielgruppe auch) es netter, wenn jeder seine eigenen Entscheidungen treffen darf und man nicht NUR Gruppe ist. Hat dem Spaß aber keinen Abbruch getan.

    Mögest Du in uninteressanten Zeiten leben...

  • Bei uns gab es:

    #ArcheNova

    #Luna - endlich kam das auch wieder mal auf den Tisch und hat nach all den Jahren auch wieder gefallen.

    #RuhmFürRom - das muss häufiger auf den Tisch

    #UmKroneUndKragen - auch wieder schön

    #WelcometotheMoon - Level 1 + 2; interessant der deutliche Komplexitätsunterschied zwischen Level 1 und 2.

    #Zapotec - wir sind immer noch mit Begeisterung daran auszuprobieren, was man alles in nur 5 Runden packen kann.


    Absacker:

    #Alles auf 1 Karte

    #Cribbage

    #L.A.M.A.

    #Würfelkönig

  • #DerFuchsimWald


    zu zweit

    2 Runden je 4-5 Spiele

    30 Minuten je Runde

    26-10 // 21-19


    ...hat bestimmt nen Jahr "auf Halde" gelegen, meine Frau schlug es vor, FiW auf dem Balkon zu spielen über jenen wir seit unseren Umzug letzten Winter verfügen :sonne:

    Ich war sofort drin im Spiel und brillierte meine Gattin an die Wand und zog sie mit 29!! zu 10!!!! förmlich über den Tisch ...

    Zitat: "...voll Doof kannste für mindestens nen Jahr wieder einmotten...!"

    Meine Teuerste ließ sich dann noch auch ein "Revanche-Runde" ein und holte zwei Spiele und verlor knapp mit achtbaren 19-21 ... die Runde stand auf "Messers schneide"

    Beide Runden haben MIR Spaß gemacht 8o und FiW, ist und bleibt unser #Doppelkopf Metadon.

    Ach Ja, das Artwork ist sehr fein und Stimmungsvoll, hebt das Spiel nochmal auf eine etwas höheres Level!



    #Doppelkopf


    zu viert

    an zwei Abenden

    Stundenlang


    Just for Fun, keine Kohle, keine Liste mit Punkten, nur dumme Sprüche und fiese Manöver unter DoKo-Veteranen!!! HELL-YEAH :triniti:



    #Maracaibo


    zu zweit

    110 Minuten !!!

    215-173


    tja ... wir neigen dazu es "gemütlich" zu Spielen, was an sich ja ganz ok ist, aber in dieser Partie, spielte mir das kleinschrittige Vorgehen deutlich mehr in die Karten, meine Herzallerliebste setzte auf die Endabrechnung, welche ihr mehr VP brachte als mir, aber es reichte nicht zu einen Gewinn der Partie für sie...

    mir war es diesmal fast zu "Schnarchig" ich hatte keinen Grund das Tempo zu forcieren, und meine Frau forcierte das Tempo nicht ...

    ...wir hatten so eine Situation auch schon mal bei #RajasOfTheGanges ...dort Gewann ich die Partie auch "Gefühlt" ohne Gegenwehr und ich bittete meine Frau die Folgepartie "Aggressiver und Destruktiver" zu Spielen, da war sofort mehr "Pfeffer & Spannung" drin...

    ...zu unserer Verteidigung muss ich erwähnen, das wir oft aufgrund unserer kleinen Tochter, wenn wir dann zum Spielen kommen, übermüdet sind, und ggf.. sehr konfrontative Spielweisen nicht immer dem persönlichen empfinden in der Situation zusagen, zudem bevorzugen wir bei konfrontativen Spielen, jene mit einer tendenziell kurzen Spieldauer, wie:


    #TheGreatZimbabwe


    zu zweit

    drei Partien

    35-40 Minuten pro Partie

    0 zu -4 /// +1 zu -12 /// -1 zu +5


    Endlich auf den Tisch, durchaus abstrakt, aber Gut, es war sogar weitestgehend gut zu "teachen" und ich war überrascht über die schnelle Progression im Spielverlauf, es spielt sich sehr flott und schlank herunter. :thumbsup:

    Ich vermute eine Steile Lernkurve, jede Entscheidung ist sehr Wichtig, und die Gefahr Groß dem Gegner Chancen zu eröffnen.

    hoher "Duell-Charakter"

    Optisch gefällt es mir Gut

    Sehr fein einen "Splotter" in unter 60 Minuten spielen zu können, der sogar "zu zweit" funktioniert. :thumbsup:


    #Golem


    zu zweit

    85 Minuten

    145-105


    zwei "Lehm-Strategien" prallten aufeinander, durchaus unterschiedlich interpretiert, und entsprechend unterschiedlich vom Spiel "honoriert" das agieren auf dem Player-Board, ist in der dritten Partie mittlerweile sicher und auch effektiv, relativ gut greifbar, die Leistenmanipulation und deren Ausnutzung bietet für uns eine größerer Herausforderung und Chancen zu effektiveren Spiel.

    #Golem spielt sich belohnender, und gemütlicher als #GrandAustriaHotel es fühlt sich auch etwas "offener" an, die Wertungsmechanissmen über die endlichen Multiplikatoren schränken möglicherweise Extrem Einseitige Strategien etwas ein, zur Zeit gibt es noch sehr viel zu entdecken, sehr solide, tolles Thema und Artwork! :thumbsup:


    Jetzt zum High-Light


    #ImperiumClassic


    solo

    eine verhunzte Erst-Solo-Partie a 120 Minuten

    Folge Partie mit 60 Minuten

    71-81 für den BOT


    Vor Wochen habe ich zwei Partien zu zweit (Makedonien vs Perser) gespielt, meine Teuerste mag es eher "Medium", also ran an den Solo-modus.

    WOW... die erste Partie war eine reine Lern-Partie mit ordentlich geblätter, und supoptimalem Aufbau auf dem Tisch, und diversen Spielfehlern.... ah ja gespielt wurden Makedonien (Ich) vs Perser (Bot)

    Die zweite Partie, deutlich Regelsicherer, mit einen optimierten Aufbau ... Karten Halter aus Kunsstoff waren sehr Hilfreich, für die Bot-Steuerung, als auch für die eigenen Hand ... lief es etwas "geschmeidiger"

    ..und das braucht das Spiel, die "Routine" die macht es, ähnlich wie (meine Erfahrung) bei #MageKnight solo oder #GaiaProject solo wächst der Spielspaß deutlich mit guter "Routine" bei Bewältigung der "Spielfeldorganisation und Bürokratie" in Kombination mit Regelsicherheit exponentiell an!

    #ImperiumClassic finde ich enorm spannend, was alles in der Box versteckt ist, ich bin jetzt vier mal mit Makedonien angetreten und habe das Gefühl, ich kratze da noch an der Oberfläche was Effektivität angeht, einerseits reizen die anderen Kulturen sehr, andererseits habe ich den Ehrgeiz mit Makedonien erst mal was zu erreichen! Das ist ein gutes Zeichen :)

    Für mich wirkt vieles Thematisch, es wirkt sehr komplex, viele kleine Stellschrauben, durchaus Strategisch spielbar, und wächst wohl mit besserer Kenntnis der Karten an sich,

    diese Spiel packt mich so wie seinerzeit #GaiaProject solo und ist ein absolutes "Highlight"


    Einen Wermutstropfen habe ich dann doch, ich liebe das Artwork der Karten, aber wer zum Teufel hat die Papp-Marker optisch verbrochen :wikinger:, ich bin anundfürsich sehr Langmütig was Spiel-Design angeht (#Faiyum u.ä.) aber der Unterschied zwischen sehr feinen Karten und diesen hässlichen und plump designten Markern, ist mir deutlich zu viel. ich bin kein Matrial-Pimper, spiele fast alles out of the Box, hier gibt es dann die Ausnahme, diverse Pappmarker werden in kürze durch Holzmaterial ersetzt ... Freue mich Schon!!! :dance3:

  • Ich verstehe nicht ganz. Du schreibst von "gemütlich" und "schnarchig" und dann spielt ihr das in schnellen 110min runter?

  • 110 Minuten ohne Auf- und Abbau :sonne:

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  • Nachdem Covid wie ein Tsunami durch meinen Bekanntenkreis fegt mit einem Kumpel in Quarantäne #fireteamzero am TTS gespielt.

    Wir mussten uns da etwas reinfuchsen, aber dann lief es eigentlich ganz flüssig. Bisher hatten wir alle FTZ-Spiele immer sehr knapp mit einem High-Five-Moment gewonnen, aber heute war Fog of Despair der erste Twist und der ist der mit Abstand schwerste auf den wir bisher getroffen sind: "At the end of the Tactics Phase, all heroes take 1 unblockable damage". Was deine möglichen Hitpoints und Auswahlmöglichkeiten an Taktiken mal eben von 5 auf 4 reduziert.


    Wir haben uns dann eigentlich noch eine ganze Weile gut gehalten, aber ein Ambush und viel Würfelpech beim folgenden Angriff waren dann doch zu viel für uns.


    Fireteam Zero bleibt einfach ein geiles Spiel mit einfachen Regeln, dass knackig schwierig ist und viele emotionale Höhepunkte liefern kann.

  • Es stand mal wieder ein richtiges Spielewochenende mit Freunden an. Den Auftakt machte

    Cactus Town

    das von den Freunden herzallerliebst angemalt wurde. Die Spieler verfolgen als Banditen, Sheriffs, Kopfgeldjäger und Tänzerin (und noch ein paar mehr bei mehr Spielern) unterschiedliche Ziele, haben dafür unterschiedliche Aktionskarten zur Verfügung. Der Sheriff will Banditen einbuchten, jene wollen an bestimmten Stellen Beute machen und die Stadt verlassen usw. Es ist also ein asymmetrisches Spiel, bleibt aber im überschaubaren Bereich zwischen Familien- und Kennerspiel und will vor allem Spaß machen. Ein wenig wie bei Robo-Rallye legt man sich auf die Nutzung und Reihenfolge von drei der vier eigenen Aktionskarten fest, bevor diese einzeln reihum aufgedeckt zum Einsatz kommen. Die meisten Karten bieten mehr als eine Handlungsmöglichkeit, so dass gelegentlich auf Plan B umgeschwenkt werden muss, entzieht sich z.B. ein Mitspieler einem geplanten Duell oder man wird vom Sheriff gestellt, bevor man mit der Beute wegrennen kann usw. Und so ist es am Ende eben auch Glückssache, wann welche Gebäude wo in der Stadt sichtbar werden und für welchen Spieler vorteilhaft liegen. Nur eines ist immer sicher: für alle ist diese Stadt einfach zu klein :shoot: Ein schönes Fun-Spiel für Western-Fans.

      

      

    Danach brachte ich in meiner zweiten Partie aber komplett neu für diese Runde

    Perseverance - Episode 1

    auf den Tisch. Grundsätzlich kam das Spiel auch bei meiner Frau gut an, aber einmal mehr nach meinem ersten Spiel gut eine Woche zuvor merkte ich, dass es seine Zeit braucht. Es ist sehr immersiv mit seinen vielen Schauplätzen und Möglichkeiten, dabei keinesfalls kompliziert. Aber es braucht Zeit, erklärt zu werden und eben auch Zeit für jeden Spieler, unter der Vielzahl der Möglichkeiten was Gutes zu wählen und umzusetzen. In diesen Eigenschaften erinnert es mich an das ebenfalls gefällige Robin Hood and the Merry Men, das ich auch nie unter 45 Minuten erklärte (Perseverance geht vielleicht etwas schneller) und stets wenigstens eine Stunde pro Spieler spielte. Nach der ersten Versammlung war das Spiel allen eingängig, aber wir hatten Hunger, beendeten das Spiel an dieser Stelle, um den Tisch fürs Essen frei zu räumen und anschließend was anderes zu erproben.

    Eigentlich sollte Goetia gespielt werden. Leider konnten die Gastgeber dann doch nicht die Regeln zusammenkratzen und vorlesen wollten wir uns das Werk nicht bei unserem Treffen. Also packten wir es lieber wieder ein. Nach dem kurzen Eindruck, den ich von diesem Spiel gewann, war ich nicht böse drum. Es versprach zwar einige interessante dynamische Mechaniken, aber die hässliche Gruselgestaltung hat mich maximal abgestoßen.

    Volldampf (= Whistle Mountain)

    sollte seine Tischpremiere feiern. Frisch von Schwerkraft erhalten freute mich auf dieses Spiel am meisten, hatte ich es nach meiner Online-Erprobung vor anderthalb Jahren noch in guter Erinnerung. War es noch der Frust des missglückten Spiels zuvor? Irgendwie kam die Dringlichkeit, rasch eine gute Engine für den erfolgreichen Maschinenbau zu beflügeln, bei meinen Mitspielern nicht rüber. Und so baute ich nach erfolgreichem Start und manch wertvoller Ausrüstung später Runde um Runde eine Maschine in luftige Höhen und rettete punkteträchtig meine Meeples, während durch den Bau verursacht mehr und mehr Meeples der Mitspieler im Strudel unter dem Bauwerk schwammen und somit Minuspunkte beim rasch angestrebten Spielende bedeuten sollten. Soll ich mich nun für mein Ergebnis von 133 - 86 - 71 - 45 SP schämen? Nö ^^ Mir hat es einmal mehr sehr viel Spaß gemacht und die anderen wissen ja nun, wie es geht. In freudiger Erwartung einer Revanche sehe ich der ersten Niederlage gelassen entgegen.

      

    Veiled Fate

    kannte ich bis zu diesem Tag nicht einmal dem Namen nach. Thematisch geht es hier wieder etwas mystisch zu. Halbgötter ringen um Führungsposition, je einer ist bei Spielbeginn den Spielern heimlich zugelost worden. Nun muss dieser sehen, dass seine Figur bei den Aktionen gut abschneidet und von anderen nicht degradiert wird. Das hatten wir alles schon vor zig Jahren in Spielen wie Heimlich & Co und Drunter & Drüber. Damit hätten wir dann auch zwei klassische Vertreter einfacher Social Deduction Games genannt, als man diesen Begriff noch gar nicht kannte. Und beide wurden hierzulande prämiert, weil sie es insofern gut wenn nicht besser machten, als sie den Kern auf ein eher einfaches Familienspiel reduzierten. Dagegen ist diese aufgeblähte, locker zwei Stunden verschlingende Konstruktion, bei der am Ende gar ein Münzwurf über den Ausgang entschied, einfach nicht meines. Und da soll es noch eine Miniaturen-Super-Deluxe-Ausgabe gegeben haben. Es ist ja nicht wirklich schlecht, aber viel zu aufgebläht und somit maximal belanglos.

    Jetzt mal wieder was Gutes... der versöhnliche Abschluss unseres Treffs war

    Istanbul

    vorbehalten. Das geht immer und machte wieder viel Spaß, endete erwartungsgemäß sehr knapp. Keine weiteren Worte, ein moderner Klassiker.

    Damit es nicht langweilig wird, nahm ich gerne die Einladung von Dee zu einem Spielabend am Bildschirm an. Die Wahl fiel auf

    Bot Factory

    das ja ein abgespecktes Kanban sein soll. Nun kenne ich dieses nicht und empfinde Lacerda-Spiele als zu arbeitsintensiv. Das würde ich Bot Factory nicht nachsagen wollen, es war schon sehr griffig und auch spannend. Zwar begibt man sich stets an nur einen von vier Orten (Baupläne erwerben / Teile kaufen / Bots bauen / Aufträge erfüllen oder Bot-Marktpreis beeinflussen) aber überall gibt es Bonusaktionen abzugreifen, die zusätzliche Aktionen an anderen Schauplätzen ermöglichen. Man muss höllisch aufpassen, denn der eine oder andere kleine Dolchstoß ist hier vorprogrammiert und so kratzt man sich gerne die Butter vom Brot. Gelang mir dies noch früh im Spiel beim Bau eines Roboters vor dem lieben Mitspieler, der sich alles so schön zurecht gelegt hatte, so kam die Retourkutsche kurz vor Spielende dafür umso heftiger und bescherte mir gar Minuspunkte für einen sicher geglaubten Auftrag. Auch zu zweit ging es schon sehr zur Sache, wie mag das nur zu dritt oder viert sein? Dee hat seine Eindrücke hier niedergeschrieben.

    Im Thread zum Spiel wurde diskutiert, ob das als Familienspiel mit Kindern um die 10 durchginge. Ich sag mal... ja, die Regeln sind von älteren Kindern gewiss erfassbar. Aber man muss hier einstecken können, die entscheidenden Punkte sind knapp und hart umkämpft. Insofern nichts für zarte Gemüter und von der doch größeren Vielfalt seiner Möglichkeiten kein wirklich fluffiges Spiel. Für mich klare Kennerkost.

      

    #CactusTown #Perseverance #goetia #Volldampf #WhistleMountain #VeiledFate #Istanbul #BotFactory

    "So viele Spiele... wann hast Du denn damit angefangen?" - "Wann hast Du damit aufgehört?"

    "pimp my game" - Bauanleitungen zu Inserts aus Schaumkern, Bemalungen, ... siehe Linkliste auf meiner Pinnwand

    4 Mal editiert, zuletzt von Smuntz ()

  • Also dann, #GalacticEra sollte es mal wieder sein. Ich als amtierender Imperator sollte also gestürzt werden - soviel schon vorweg: Hat nicht geklappt!

    Zur Herausforderung traten an die

    Orion-Republik (erobern Sterne mit nur 1 Schiff auf der dunklen Seite)

    ICC (können mit jedem in einer Runde handeln)

    Abtrünnige KI (darf bei Wachstum je 2x Schiffe in Bonusbevölkerung umwandeln)

    und meine Graue (beim Forschen gleich auf Stufe 3, dafür keine Kriegserklärung erlaubt sowie 1 Startschuss weniger).


    Wie zu erwarten wechselte Orion recht früh auf die dunkle Seite der Macht, um den Vorteil voll auszunutzen. Allerdings wurde vor lauter Gier nach neuen Planeten die Forschung sträflich vernachlässigt. Ich hingegen konzentrierte mich auf Abwehrmassnahmen wie den Ausbau der Militärtechnologie. So wurden meine zwar wenigen Schiffe sehr kampfstark und wirkten demzufolge als abschreckende Drohkulisse. :evil:

    Ansonsten gab es eher punktuelles Geplänkel und man konzentrierte sich mehr auf die Punkte der Geschichte (Zeitleiste). Zudem gab es ja noch die Boni für die Endwertung, und da schlug meine Stunde! Da die anderen das - warum auch immer - irgendwie verschliefen, konnte ich in 2 Gebieten die Mehrheit an Schiffen sichern und damit satte 24 Punkte erwirtschaften! Das glich die wenigen Punkte über Bevölkerung mehr als nur aus.

    Auch die 2 geheimen Auftragskarten ergaben stolze 20 weitere Punkte, was insgesamt die halbe Miete darstellte. Damit kann man zufrieden sein… :saint:

    Links der Gesamtüberblick, Mitte der Endstand (alle über 50), rechts mein Playerboard.

         


    Dann noch ein wohlbekanntes und immer wieder bewährtes #TransEuropa als Absacker. Auch wie immer das erwartete Gejammer - mit den Städten kannst du nur verlieren, wieso baust du denn da und nicht dort, ohjeh da kommen wir nie zusammen, wer hat die Grütze gemischt…

    Übrig bleibt - ebenfalls wie immer - geiles Spiel! ^^

    Bitte senden Sie mir Ihre E-Mail doppelt, ich brauche eine für´s Archiv :/

  • #MicroBrew

    Micro Brew ist ein Worker-Placement-Spiel für Zwei auf Kennerniveau. Es geht ums Bierbrauen und es sind Spielerboards und zentraler Einsetzspielplan als Bierfilzchen vorhanden (Alternativ auch über Karten.) Außerdem gibt's noch Karten für Bierrezepte, durstige Kunden und Ziele.

    Um das Bier zu Brauen schieben wir per Aktion Hopfen und Malze (Klötzchen) in unserem Kessel (Spielerauslage) hin und her und nehmen bei passender senkrechter Reihe die Klötzchen heraus und packen sie auf eine Rezeptkarte (Abfüll-Aktion). Jetzt noch ein paar Runden Gährung abwarten und dann damit einen Kunden glücklich(und zum Stammgast der eigenen Brauerei) machen.

    Besonderer Kniff ist die Möglichkeit auch in von der Mitspielerin besetzte Felder einzusetzen, die Mitspielerin erhält dann aber ihren Worker für einen Zusatzzug zurück.

    Wir haben zu zweit ca. 20 Minuten für die Regeln gebraucht und unsere Erstpartie in ca. 75 Minuten gespielt. (In schummrigen Kneipenlicht 8o ) Dafür, dass das Spiel in eine Hosentasche passt, hat das spielerisch und auch Komplexitäts-mäßig ganz schön was auf dem Kasten. Im Prinzip ist es ein Wettrennen um die Gäste mit passendem Bier zu versorgen. Dafür gibt's eigentlich zwei Hauptstrategien: Auf perfekte Rezepte für die Kunden warten oder sie per Reklame von irgendeiner Sorte zu überzeugen (kostet Geld, das man aber vorher über den Verkauf des Bieres eingenommen haben sollte).

    Ich zog mit der ersten Strategie den Kürzeren. Witziges Spiel, welches ich aber nicht selber brauche.


    #HeimlichUndCo

    In Sechserrunde als Absacker in ca. 20 Minuten. Es gibt acht Agenten, welche einen Tresor knacken wollen und dann entsprechend ihrer Platzierung auf einem Rundkurs Punkte bekommen. Jedem von uns gehört (heimlich) einer dieser Agenten, der soll natürlich am Ende ganz vorne stehen ... aber jeder darf jeden Agenten bewegen. Dazu erwürfeln wir uns Bewegungspunkte.

    Wir haben alle sehr defensiv gespielt und hätten im Großen und Ganzen nicht erraten können, wer welchen Agenten hatte. Das Spiel ist Social Deduction auf die absolute Essenz reduziert und als Absacker echt ziemlich witzig. Wir reden hier immerhin von einem Spiel in dem man effektiv nur einen W6 würfelt um Figuren vorwärts laufen zu lassen. Also ... war überraschend witzig.


    #RajasOfTheGanges

    Zu viert in ca. 2 Stunden. Für mich war es neu, ihr kennt es ja fast alle. Mich hatte es bisher nicht so interessiert, weil ... quietschbunter Workerplacer bei dem man Würfel in Siegpunkte tauscht ... aber ich wurde eines Besseren belehrt. Das Spiel hat was. (Welche Würfelfarbe soll es denn sein ...?) Und hat mir echt Spaß gemacht. Das Thema ist zwar Banane, aber hier stört mich das nicht und das Spiel ist durchaus hübsch gemacht. Gefällt und ich spiel das gerne wieder mit.


    #Myrmes

    Nach den Rajas wagten wir uns zu dritt an Myrmes. Hat mit Erklärung fast 2,5 Stunden gedauert. Für uns alle die Erstpartie. Ich hab es erklärt und schauten erst mal blöd aus der Wäsche ... so teuer ist das alles (neue Ammen, Aufgaben) ... und nur neun Runden Zeit. In der ersten Runde gab es einen Bonus auf Soldaten und ich nutze diese gleich zum Schlachten eines Marienkäfers und für eine vierte Amme. Die anderen zogen am Ende des ersten Jahres nach. Gegen Ende des zweiten Jahres erfüllte ich die erste Aufgabe und der Garten war quasi voll gepuzzelt. Im dritten Jahr zogen die anderen nach und leere Pheromonplättchen waren langsam etwas umkämpft. Am Ende hatten wir zweimal drei und einmal vier Aufgaben erfüllt. Der Gewinner landete bei ca. 90 Punkten, die anderen folgten zwischen 70 und 80.

    Das einhellige Fazit war: Das Spiel "hat was". Aber redaktionell ist da auch noch ordentlich Luft nach oben. (Ein Ameisenkönigreich für eine Spielerhilfe)

    Aber es ist auch ein ziemlicher Brainburner ... gerade in der Mitte wenn man bei der Ernte und den Atelier Aktionen viele Möglichkeiten hat ... es reicht dann ja nicht nur eine Runde gut zu planen. Hat Spaß gemacht und verstehe warum es hier in manchen Kreisen als Geheimtipp gilt.

    Eine Regelfrage hab ich noch: Darf ich in der selben Runde eine Atelieraktion auch mehrmals nutzen? (Also 2 Ammen erzeugen oder 2 Aufgaben erfüllen) oder jede nur einmal?


    #Cascadia

    Mit Freundin und Besuch zu dritt in ca. 40 Minuten. Wir spielten mit den A-Wertungen. Leider waren die Füchse bei allen Mitspielern wieder wenig beliebt. (Irgendwie fällt die Wertungskarte in der Spielersicht etwas ab. Muss mal selbst ausprobieren ob man den Füchsen nicht Unrecht tut ... ich hab das Gefühl das hätte im Spieletest auffallen müssen.) Das Spiel hat allen ordentlich Spaß gemacht. Insbesondere die Abrechnung war Spannend: Mitspieler 1 lag knapp bei den Tieren vorn, Mitspielerin 2 knapp bei den Landschaften. Der Sieg ging aber mit einem Punkt an mich weil ich noch einige Zapfen (mehr) übrig hatte. Wäre durchaus kein schlechtes Spiel des Jahres.


    #Scout

    Mit der Familie im Freibad. Zu viert und zu dritt. Diverse Runden ...

    Ich bin mittlerweile echt überzeugt, dass vier Spieler der Sweetspot ist. Zu fünft ist es noch besser als zu dritt, zu dritt ist aber immer noch in Ordnung. Zu dritt ist das Bauen einer großen Reihe zu steam, zu fünft würde das Spiel bei uns quasi immer über das Loswerden aller Karten beendet. Zu viert passiert beides gleichermaßen. Das gefällt mir am Besten. Obwohl ich Cascadia für keine schlechte SdJ Wahl halte, würde ich Scout den Titel immer noch mehr gönnen.

  • Mit Freundin und Besuch zu dritt in ca. 40 Minuten. Wir spielten mit den A-Wertungen. Leider waren die Füchse bei allen Mitspielern wieder wenig beliebt. (Irgendwie fällt die Wertungskarte in der Spielersicht etwas ab. Muss mal selbst ausprobieren ob man den Füchsen nicht Unrecht tut ... ich hab das Gefühl das hätte im Spieletest auffallen müssen.)

    Die Füchse sind ja hier immer wieder Thema und was du beschreibst, kommt wohl wirklich häufig vor. Wir hatten am Samstag eine 4er Partie mit zwei Neulingen (und eher Wenigspielern) und nur den A-Wertungskarten und eine Spielerin ist tatsächlich massiv auf Füchse gegangen und war damit im ersten Wertungsteil genauso gut wie alle anderen auch (wir lagen alle +/- 4 Punkte auseinander). Bestärkt mich darin, dass die Füchse zumindest nicht schlechter sind (wenn man Punkt pro Tier rechnet sind sie sogar verdammt stark), aber vermutlich einfach ein wenig verkopfter zu planen und man sich daher gern auf die anderen Tiere stürzt. Der zweite Neuling äußerte sich auch dahingehend, dass ihm Füchse zu kompliziert seien. ^^

    #Cascadia

    „Ich lebe nach der Devise lieber fünf Mal nachgefragt als einmal nachgedacht.“ Marc-Uwe K.

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  • ...ich habe mal gehört das, das nachalten der Siegpunkte über einen um das Spielboard verlaufende VP-Leiste, seit #HeimlichundCo, nach dessen Autor Wolfgang Kramer - Kramer-Leiste genannt wird; Richtig?

  • koala-goalie Ich les Deine Berichte sehr gerne. Danke! Aber die Handy-Autokorrektur macht das Verständnis manchmal echt schwer:

    Außerdem gibt's mich Karten [...]

    Jetzt Buch ein paar Runden [...]

    [...] ganz Sinn was auf dem Kasten.

    [...] das Bauen einer großen Reihe zu steam, [...]

    [...] warum es hier in Männchen keiten als Geheimtipp gilt.

    Gruß Dee

  • #RajasOfTheGanges

    Zu viert in ca. 2 Stunden. Für mich war es neu, ihr kennt es ja fast alle. Mich hatte es bisher nicht so interessiert, weil ... quietschbunter Workerplacer bei dem man Würfel in Siegpunkte tauscht ... aber ich wurde eines Besseren belehrt. Das Spiel hat was. (Welche Würfelfarbe soll es denn sein ...?) Und hat mir echt Spaß gemacht. Das Thema ist zwar Banane, aber hier stört mich das nicht und das Spiel ist durchaus hübsch gemacht. Gefällt und ich spiel das gerne wieder mit.

    Rajas oft he Ganges fängt die (historische) indische Kultur sehr gut ein: die schreiend bunten Farben, die Fürstentümer an jeder Ecke, die Bedeutung der Flüsse und der Paläste, der Religion (Karma), und die Mini-Erweiterungen wie die Mango-Gärten, die Rückseiten der Plättchen mit den passenden Tieren, alles am Thema. Und dass die Würfel, und wie sie fallen, entscheidend sein können, erinnert an Pachisi (Mädn), was dort erfunden wurde und die Reinkarnation der Seelen in das Leben und schließlich ins Nirvana veranschaulicht. Schließlich die Siegpunktleisten: Bauen führt zu Ruhm, auch noch nach dem Leben, und Handeln zu Geld. Ich habe das Spiel zuerst einmal wegen des Themas haben wollen, danach habe ich erst die Vielfalt eines leicht zugänglichen, aber taktisch abwechslungsreichen Spiels kennen gelernt.

    Verkaufen ist seliger denn kaufen? ;)

  • Darf ich in der selben Runde eine Atelieraktion auch mehrmals nutzen?

    Regelheft Seite 9 bei "Atelier": "Ein Spieler kann auf jedes Atelierfeld jeweils nur eine Amme stellen."

    Am Ende hatten wir zweimal drei und einmal vier Aufgaben erfüllt.

    Vier erfüllte Aufgaben ist schon sehr gut. Interessant, dass Ihr das in der Erstpartie hinbekommen habt. Weil man die Amnen dadurch ja auch wieder verliert und weniger Aktionen hat.


    Aber redaktionell ist da auch noch ordentlich Luft nach oben.

    Wo denn noch? Myrmes war für mich eines der Vorzeigespiele, dessen Aktionen ich einfach nur am Spielertableau ablesen jnd erklären muss. Fand ich super aufbereitet.


    Gruß Dee

    Blog (manchmal sogar über Brettspiele): deesaster.org

    Einmal editiert, zuletzt von Dee ()

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  • #RajasOfTheGanges

    Zu viert in ca. 2 Stunden. Für mich war es neu, ihr kennt es ja fast alle. Mich hatte es bisher nicht so interessiert, weil ... quietschbunter Workerplacer bei dem man Würfel in Siegpunkte tauscht ... aber ich wurde eines Besseren belehrt. Das Spiel hat was. (Welche Würfelfarbe soll es denn sein ...?) Und hat mir echt Spaß gemacht. Das Thema ist zwar Banane, aber hier stört mich das nicht und das Spiel ist durchaus hübsch gemacht. Gefällt und ich spiel das gerne wieder mit.

    Rajas oft he Ganges fängt die (historische) indische Kultur sehr gut ein: die schreiend bunten Farben, die Fürstentümer an jeder Ecke, die Bedeutung der Flüsse und der Paläste, der Religion (Karma), und die Mini-Erweiterungen wie die Mango-Gärten, die Rückseiten der Plättchen mit den passenden Tieren, alles am Thema. Und dass die Würfel, und wie sie fallen, entscheidend sein können, erinnert an Pachisi (Mädn), was dort erfunden wurde und die Reinkarnation der Seelen in das Leben und schließlich ins Nirvana veranschaulicht. Schließlich die Siegpunktleisten: Bauen führt zu Ruhm, auch noch nach dem Leben, und Handeln zu Geld. Ich habe das Spiel zuerst einmal wegen des Themas haben wollen, danach habe ich erst die Vielfalt eines leicht zugänglichen, aber taktisch abwechslungsreichen Spiels kennen gelernt.

    Das klingt für mich so als wären die Illustrationen halbwegs thematisch, aber nicht das Spiel. Hätte man sicher auch gut in eine andere Region/Zeit versetzen können. Bedeutung von Flüssen, von Bauen und Handeln, von bestimmten Ressourcen oder Tieren. Genau das ist doch alles beliebig austauschbar.

  • Regelheft Seite 9 bei "Atelier": "Ein Spieler kann auf jedes Atelierfeld jeweils nur eine Amke stellen

    Oh. :danke: Das ging mir dann bei der Erklärung durch die Lappen ... ich korrigiere also zu maximal 3 erfüllten Aufgaben.

    Wo denn noch?

    Redaktionelle Luft sah ich bei Folgendem:

    • Die schon erwähnte fehlende Spielerhilfe zur Erklärung der Symbole
    • Die Trennlinien für Gartenfläche gemäß der passenden Spielerzahl. Geht schon, kann man sich aber auch dabei erwischen die letzten drei Minuten über die Linie hinweg geplant zu haben. Deutlichere Linien oder sogar einen eigenen Plan auf der Rückseite hätte ich besser gefunden
    • Ich empfand die Ikonographie für Arbeiter und vor allem Soldaten etwas gewöhnungsbedürftig, weil so schmal ... und etwas arg simpel auf dem bunten Plan. Etwas, das griffiger ist und sich besser abhebt, hätte ich besser gefunden
    • Die Pheromonplättchen sind deutlich kleiner als die Hexfelder im Garten. Dss ist zwar praktisch zum Aufnehmen der Plättchen, aber wenn die Größeren etwas verrutschen muss man manchmal genau hinsehen welche Felder besetzt oder noch frei sind. Empfanden wir so als nicht optimal.
    • Ich hätte es gut gefunden, wenn die Larven eine andere Form bekommen hätten (kleine Zylinder) um sie besser von den anderen Ressourcen abzugrenzen. 3 von 4 farbigen Klötzchen sind vom Handling her gleich (Vorratskammer), die vierte anders.
    • Die Einsetzfelder für die Ammen empfand ich sehr gelungen. Schade, dass es für die Arbeiter im Bau keine gibt ... die großen Bereiche im Bau scheinen zu suggerieren, dass da beliebig viele rein dürfen
    • Die grafische Gestaltung der Spielerboards fand ich insgesamt gar nicht so gelungen (den Spielplan empfand ich als hübsch)

    Das sind alles nur (eigentlich unwichtige) Kleinigkeiten, aber in Summe ergab das eben den Ausdruck "Luft nach oben".


    Rajas oft he Ganges fängt die (historische) indische Kultur sehr gut ein

    Okay, ich nehm die Banane zurück und behaupte nur noch "das Thema ist etwas dünn". :P

  • Diese Woche fielen die meisten Spieletermine meiner Arbeit zum Opfer, aber wenigstens heute gab es einen trotz der heftigen Temperaturen schönen Abend mit zwei Spielen:


    #Dynasties von meinem Namensvetter Matthias Cramer: Einer dieser untergegangenen Hans-im-Glück-Titel der letzten Jahre, aber wirklich ein sehr hübsches Spiel, dass rund um den "i split - you choose"-Mechanismus (also Spieler B bildet zwei Gruppen aus Waren bzw. Würfeln, Spieler B darf dann zuerst wählen) gebaut ist und dabei sehr angenehmes 2000er-Feeling verbreitet (vielleicht auch, weil der Mehrheiten-Wertungsmechanismus so völlig unaufgeregt-altmodisch daher kommt). Man erklärt sich wegen der vielen Boni und Karteneffekte ein wenig einen Wolf für ein im Kern Kennerspiel, das man locker in 2 Stunden durchspielen kann, aber wenn man es dann spielt, hatten zumindest heute alle drei ( Haddock , Aleo und ich) viel Spaß dabei - gerade das Verheiraten-Thema entbehrt nicht einer gewissen Grundkomik. Erinnert hat es mich sehr stark an Helvetia, mit ein paar Sprinklern Lancaster, und es wirkt wirklich wie ein Spiel dass es schon tausend mal gibt, spielt sich dann aber in der genauen Zusammensetzung der Mechanismen doch fluffig und durchaus auch interaktiv (mit sehr positiv wahrgenommener Interaktion, hier hilft man sich irgendwie die ganze Zeit) herunter. Gewonnen hat am Ende Aleo, der alle Anwesenden mit seiner Fürst:innenflut über den Tisch ziehen konnte - dem Manne gingen doch am Ende tatsächlich die heiratsfähigen Kinder aus, und dabei hatte er ja schließlich 19 davon! Jetzt kein totaler Klassiker, aber ein wirklich hübscher Titel, der gerne mal wieder auf den Tisch kommen darf (wobei ich nicht sicher bin, ob das Spiel nicht sogar mit drei Spielern schon seinen Sweetspot erreicht hat; darüber dürfte es schon etwas eng auf dem Spielplan werden). Bei der Hitze kam zumindest mir zugute, dass man das Spiel auch sehr gut taktisch/aus dem Bauch heraus spielen kann.


    #MilleFiori Diesmal zu dritt, und das funktioniert an und für sich sehr gut - was mir nur nicht klar ist, warum in dieser Spielzahl nur 4 Karten ausliegen. Das führt dazu, dass die Karten entgegen der Beschreibung in der Anleitung zum Schluss hin dann doch Mangelware werden. Diese Art von "alles zugleich, aber möglichst asynchron"-Anspielen (die bei einem Feld oder Rosenberg NIE funktionieren würde) liegt mir tatsächlich sehr. Die 20-Bonuspunkte-Felder sind am Ende aber schon absolut spielentscheidend, wenn man die vernachlässigt kann man die Partie abschreiben.


    Nächste Woche dann hoffentlich wieder deutlich mehr Spieleberichte von mir, da der schlimmste Arbeitsberg nach zwei durchgemachten Nächten (mit 47 geht das leider bei weitem nicht so spurlos an einem vorbei wie mit 27 ) nun endlich hinter mir liegt und so hoffentlich wieder mehr Spaß fürs Spielen bleibt.

  • was mir nur nicht klar ist, warum in dieser Spielzahl nur 4 Karten ausliegen.

    Das werden doch immer mehr - die jeweils 5. Handkarte die nicht ausgespielt wurde, wird am Ende jeder Runde offen in die Auslage gelegt…

    Klar, aber so oft wie man den Effekt am Ende auslösen kann reicht das in den letzten runden einfach nicht mehr. Bei 9 Startkarten stellt sich das Problem einfach nicht.

  • Nach 2 Jahren mal wieder Afterwork-Spielen in Präsenz vor Ort. Nachdem wir in letzter Zeit sehr häufig Space Base auf BGA gespielt hatten, war das gestern „in echt“ dran. Vermisst haben wir den Komfort des Aufbaues und der automatischen Buchführung. Und kleine Würfelchen sind fummelig. Gelangt hat es zu einer Partie zu fünft und einer zweiten Partie zu viert. Dauer pro Spiel 50-60 Minuten (Variante Lichtgeschwindigkeit). Trotzdem mal wieder schön die Kollegen life zu erleben.

    Gruß aus dem Münsterland
    Herbert

    ______________________________

    I'm old enough to know what's wise
    and young enough not to choose it