Spielt ihr eher emotional oder eher sachlich?

  • Im Thema Regeln am Spieltisch wurde von einigen Nutzern vorgebracht, dass es bei ihnen am Spieltisch auch mal nennen wir es emotional zugeht. Manche bevorzugen diese Art zu spielen. Menschen sind unterschiedlich, ich bin eher so der sachliche Spieler. Bei einem Partyspiel ist es auch mal anders, aber bei einem Eurogame will ich eigentlich nicht ausgelacht werden wenn ich mal einen schlechten Zug mache, oder übersehe. Oder wenn mir einer das letzte XYZ vor der Nase wegschnappt und es mir noch unter die Nase reibt. Von mir aus würde ich das auch nicht tun.

    Kommt natürlich auf die Gruppe an. Im Verein würde ich sowas eher etwas als deplatziert empfinden, was privat noch ok wäre.

    Wie seht ihr das? Spieler ihr lieber emotional oder sachlich?

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  • Es muss zur Spielgruppe und zum Spiel passen, das ist die Hauptsache. Aber bevorzugt wird sachlich. Ich spiele ja vornehmlich um Spaß zu haben und mich vom Alltag abzulenken, der ist nämlich schon emotional genug ;)

    Ausstehende KS: Agemonia, Arkeis, Arydia, Bad Karmas (Teburu), Deck of Wonders, Divinity - Original Sin, CoD - Apocalpyse, Frosthaven, HEL - The Last Saga, Hunted: Wode Ridge, Kingdoms Forlorn, Mythwind, Nanolith, Nova Aetas: Renaissance, Quest Kids - Big Bads, RoboMon, Skyrim, Sleeping Gods: Distant Skies, Spark Riders 3000, 7th Citadel, Isofarian Guard, Thunderstone Quest Expansion, Unlikely Heroes

  • Beides - sachlich auf der mechanischen Ebene, also überlegen was man macht - und emotional auf der Metaebene, da wird schon mal gemotzt, geschleimt, die Schlangenzunge ausgefahren, Halbwahrheiten mit gefährlichem Halbwissen in die Gerüchteküche gestreut…

    Zumindest in unserer festen Gruppe wo man sich kennt, mit neuen Teilnehmern die man noch nicht kennt, erfolgt natürlich ein normaler Umgangston!

    Bitte senden Sie mir Ihre E-Mail doppelt, ich brauche eine fürs Archiv :/

  • Auslachen hat für mich nichts emotional zu tun, sondern mit fehlendem Respekt am Tisch. Emotionen gehören für mich aber dazu. Das Ärgern über eigene Fehler, das Necken, das Fluchen, der Tabletalk, die Freundschaft am Tisch, dumme Witze und je nach Spiel etwas Rollenspiel, all das machen für mich Brettspieleabende aus. Die soziale Komponente mit netten Menschen etwas zu spielen kann ich persönlich gar nicht hoch genug hängen. Darum spiele ich auch ungern in Vereinen oder losen Treffs, wo jedes Mal andere Leute hocken. Es hängt natürlich auch immer vom Spiel ab, aber so völlig trocken wie ein Roboter ein Brettspiel runterspielen würde ich nicht einmal bei einem sehr trockenem Euro.

  • aber bei einem Eurogame will ich eigentlich nicht ausgelacht werden wenn ich mal einen schlechten Zug mache, oder übersehe. Oder wenn mir einer das letzte XYZ vor der Nase wegschnappt und es mir noch unter die Nase reibt.

    Das klingt tatsächlich nicht besonders schön, aber würde ich jetzt auch nicht unter emotional verbuchen. Ich würde mich eher Torlok anschließen: neben sachlicher Ebene beim Überlegen darf es ruhig etwas Trashtalk, Gefrotzel, usw. nebenher geben, wobei das natürlich sehr gruppenabhängig ist. Zu seriös jedenfalls bitte nicht, auch nicht bei Eurogames. Wenn man keine Späße machen darf oder schweigen muss, wenn die anderen überlegen, dann hat das mit dem Hobby für mich zu wenig zu tun. :)

  • Bei Euro Games auch eher sachlich, bis auf die interaktiven Aspekte. Bei TfM denjenigen, der einem einen Meilenstein weggeschnappt hat, gepflegt beleidigen, oder bei Wasserkraft seine Frustration über einen zugebauten Damm Mal kurz rausschreien, muss schon Mal sein.

    Aber auch auf die Gruppe angepasst.

    Jemandem wegen eines schlechten Zuges aufziehen fände ich aber auch total daneben.

  • Ich fühle mich da partiell missverstanden: Ich habe noch nie einen Mitspieler "ausgelacht", im Gegenteil, wir weisen uns hier in Erst- und Zweitpartien sogar regelmäßig auf eventuelle strategische "Fehler" hin bevor sie endgültig platziert werden. Einer der schöneren Momente war neulich in einer Partie Pax Pamir, wo dann wirklich drei Köpfe zusammen steckten und überlegten, was einer der Mitspieler denn jetzt noch tun könne, um aus einer verfahrenen Situation heraus zu kommen - auch auf eigene Kosten der Mitspieler.


    Emotional darf so ein Spieleabend aber trotzdem sein. Spielerunden, wo Menschen drei Stunden ohne eine Miene zu verziehen über dem Spielbrett sitzen sind nicht meins. Da bin ich eindeutig zu sehr Rheinländer, aber das geschieht alles in dem Treu und Glauben dass niemand verletzt wird. Mir hat erst neulich jemand sehr deutlich gemacht, dass ich da an einem Abend etwas übers Ziel hinausgeschossen bin, dann habe ich mich natürlich umgehend entschuldigt und bin in der Hinsicht jetzt deutlich vorsichtiger.

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  • Einer der schöneren Momente war neulich in einer Partie Pax Pamir, wo dann wirklich drei Köpfe zusammen steckten und überlegten, was einer der Mitspieler denn jetzt noch tun könne, um aus einer verfahrenen Situation heraus zu kommen - auch auf eigene Kosten der Mitspieler.

    Das kenne ich auch. Eigentlich verrückt, aber genau so was kann echt Spaß machen. Bleibt aber trotzdem eher eine Ausnahmesituation.

  • Einer der schöneren Momente war neulich in einer Partie Pax Pamir, wo dann wirklich drei Köpfe zusammen steckten und überlegten, was einer der Mitspieler denn jetzt noch tun könne, um aus einer verfahrenen Situation heraus zu kommen - auch auf eigene Kosten der Mitspieler.

    Das kenne ich auch. Eigentlich verrückt, aber genau so was kann echt Spaß machen. Bleibt aber trotzdem eher eine Ausnahmesituation.

    Das stimmt.

  • Ob sachlich oder emotional hängt für mich auch ganz maßgeblich vom Spiel(verlauf) selbst ab. Wenn bestimmte ganz dringend benötigte Karten, Würfelzahlen oder andere stark glücksabhängige Ereignisse nicht kommen bzw. eintreten wollen, dann kann ich manchmal gar nicht anders, als emotional zu werden. Und pfeffer schon mal die Spielregel* in die Ecke oder diesen ver!#@!**%! Würfel vom Tisch. Aber nur zu Hause. Gegen meine Frau. Versprochen.


    * Selbstverständlich die Hauptverantwortliche für mein kurzzeitiges Verlassen der Sachebene.

  • Emotional halte ich für wichtig. Das wäre sonst in meinen Augen kein richtiges Beisammensein, nur keinen ausufernden Expressionismus.


    Bei uns wird Freude oder Entäuschung bei eigenen und auch bei Mitspieler-Zügen mal mehr, mal weniger ausgelebt und auch freundschaftlich gestichelt. Häme oder Frust abladen finde ich aber abstoßend und zieht auch die Spiellaune runter. Wir kennen uns in der Runde zum Glück schon lange und somit ist klar, wie eine emotionale Mitteilung gemeint ist.


    Allerdings gibt es natürlich neben spaßigen auch ruhigere und sehr ausgelassene Spielrunden. Das hängt nicht unbedingt vom Spiel selbst sondern auch von der Tagesform aller Mitspieler ab.

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  • Als zugeknöpfte Eurogamerin sind mir Emotionen am Spieltisch freilich fern, bis auf eine, Mitleid, daher lass ich immer die anderen gewinnen.

    when you’re accustomed to privilege, equality feels like oppression

  • ...also staubtrocken zu spielen, wäre mir ein Greuel, wenn es zum Spiel passt, dann darf es "emotional" sein,

    Ein #Adelverpflichtet ohne affektiertes Lordgetue, nein danke....

    ...ein #Guillotine ohne schadensfrohes Gelächter, wenn wieder Mal der falsche Kopf rollt...

    ...ein #HeckmeckAmBratwurmeck ohne Feixen, wenn einer im ersten Wurf drei Würmer rauslegt und dann im nächsten Wurf fünf Würmer zu würfeln, ach das wäre mir zu langweilig...

    Und es gibt noch etliche weitere Beispiele ...


  • Iiiiich??? Ich gucke nur arrivierte Filmklassiker der Hochkultur. Letzter Titel:

    Und hört dabei gute deutsche Musik... :lachwein:


    Im dichtesten Fichtendickicht sitzen fünf Fichten und nicken tüchtig. Fünf tüchtig nickende Fichten sitzen im dichtesten Fichtendickicht.

    Wohl nur zwischen Saale und Elbe gebräuchlich... und ohne Youtubevideo.


    Stilp. Kehrreimkonservierung.

    habe die Ehre *hutzieh*

    Einmal editiert, zuletzt von Stilp ()

  • wir brauchen ein RSMSFSP Unterforum (einschließlich der Themen "Schlechte Musik" und "Schlechte Filme") 8o

    "So viele Spiele... wann hast Du denn damit angefangen?" - "Wann hast Du damit aufgehört?"

    "pimp my game" - Bauanleitungen zu Inserts aus Schaumkern, Bemalungen, ... siehe Linkliste auf meiner Pinnwand

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  • Im dichtesten Fichtendickicht sitzen fünf Fichten und nicken tüchtig. Fünf tüchtig nickende Fichten sitzen im dichtesten Fichtendickicht.

    Wohl nur zwischen Saale und Elbe gebräuchlich... und ohne Youtubevideo.


    Stilp. Kehrreimkonservierung.


    Kann das bestätigen.

    (Gebürtig aus Nienburg(Saale)) ;)

  • Ich würde immer sagen - "Die Mischung machts"- zu viel von jeder Seite, ob sachlich oder emotional ist nicht gut und gewisse Spiele kommen ohne das ein oder andere nicht aus, bzw. zünden dann auch nicht so, wie es gedacht ist.


    Als hauptsächlich kooperative DungeonCrawler Spieler ist Emotion am Tisch sehr wichtig, man muss sich doch in gewisse Rollen und Situationen reinversetzen, a la "Was würde AlÚmriel der Orkschlächter in dieser Situation jetzt tun?"

    Auf der anderen Seite ist detailliertes Regelverständnis, wiederholende gemeinsame Regelkunde und bedachte Vorgehensweise ebenso wichtig, wie mit einem ohrenbetäubenden Angriffsschrei die Würfel zu würfeln :)

  • Es darf noch so emotional sein, ausgelacht sollte aber niemand werden. Allerdings haben wir letzte Woche Dune: Imperium gespielt, da bin ich so in meiner Rolle als Rabban aufgegangen, dass ich Leto Arthritis - einer meiner besten Freunde - neben mir einfach „mobben“ musste… 😅🙈


    EDIT: Ach ja, ein einziges Mal war es nicht mehr witzig - als meine Freundin bei „Lorenzo“ 20 Anführer ausliegen hatte und das Spiel mit 287 Punkten beendet hat. Als sie im nächsten Spiel wieder durch Zufall dieselbe Kartenkombo bekommen (und mich damit aufgezogen) hat, hab ich das Spielbrett geflippt - das war aber mein einziger solcher Ausfall in 25 Jahren; zudem wird es auch nur mit ihr SO emotional… 😂

    5 Mal editiert, zuletzt von LeGon ()

  • Die Frage finde ich ziemlich seltsam. Emotionsfrei spielen, hieße ja auch ohne Spaß zu spielen. In dem Fall kann ich auch gleich meine Spielesammlung abstoßen und mich mit der Steuererklärung beschäftigen oder das Grundgesetz auswendig lernen.


    Ich spiele vor allem um Spaß zu haben und mit anderen zusammen zu sein. Emotionen hocken dabei immer mit am Tisch. Es wird viel geflucht und gelacht und diskutiert. Manchmal nehme ich das Spielverhalten von anderen Mitspielern krumm, wenn sie zu lange brauchen oder wenn zu sehr gegeneinander gespielt wird. Ich kann gut verlieren, wenn die Partie spannend war und knapp ausgeht. Ich bin allerdings ein ziemlich schlechter Verlierer, wenn man mich abzieht und den Boden mit mir aufwischt.

    Das Beste am Mensch ist sein Hund.

  • Spaß ist wohl ziemlich relativ:

    bevorzugt wird sachlich. Ich spiele ja vornehmlich um Spaß zu haben

    Ich spiele vor allem um Spaß zu haben und mit anderen zusammen zu sein. Emotionen hocken dabei immer mit am Tisch.

    Mein chinesischer Taichi-Lehrer hat auf die Forderung mancher Schüler, dass das Üben und Lernen der Form unbedingt auch Spaß machen soll, immer sinngemäß (und wortkarg) geantwortet: „Sowas [wie Spaß] gibt es nicht.“ – Gemeint hat er damit, dass dieses Spaß-Wort meistens oberflächlich und nur für ausgelassene, bierselige Freude (SD&R’n’R) gebraucht wird. Was ja völlig ok ist. Mit anderen Worten: Der Spaß soll eben nicht die oberste Priorität haben, sondern darf sich gerne irgendwann finden lassen. Bis dahin ist es aber erst mal ein anstrengender Lernprozess …


    Etwas [wie Spielen] ernsthaft und nüchtern sachlich zu betreiben, kann auch „Spaß“ machen. Und die Kunst des Glücklichseins besteht ja gerade darin, den Spaß (und Befriedigung) auch im Unangenehmen, im Alltäglichen zu finden … Ach, und nimm einem introvertierten Menschen sein Spielzeug weg: Das ist kein Spaß!

  • Mmh über einen schlechten Zug lache ich selten aber es kommt schon vor.

    Bei einer Partie Blood Rage hat ein Mitspieler alle seine Krieger zu meinem einen Krieger in die Region gestellt. Daraufhin konnte ich abziehen und der Dritte im Bunde konnte dann mit seinem Troll auf mein frei gemachtes Feld invadieren. Der geneigte Blood Rage Spieler weiß, dass das die gesamte Armee meines Kontrahenten zerstört hat.

    Das hatte der Erste übersehen und wir haben ihn schon ausgelacht aber das war nicht böse und er hat sich nicht verlacht gefühlt. Das wäre vlt. sogar noch eher Salty geworden, wen wir das nüchtern abgehandelt hätten. Denn dann wäre dieser Swing Moment einfach verstrichen aber die Reaktionen haben gezeigt: Jetzt ist was großes am Tisch passiert.


    Prinzipiell finde ich gerade bei Würfel würfen oder anderen RNG Effekten gehört die Schaden Freude dazu, ich nenne Mal Galaxy Trucker und Drachenhort als Spiele die davon leben :)

    Island, go

  • Die Frage finde ich ziemlich seltsam. Emotionsfrei spielen, hieße ja auch ohne Spaß zu spielen. In dem Fall kann ich auch gleich meine Spielesammlung abstoßen und mich mit der Steuererklärung beschäftigen oder das Grundgesetz auswendig lernen.


    Ich spiele vor allem um Spaß zu haben und mit anderen zusammen zu sein. Emotionen hocken dabei immer mit am Tisch. Es wird viel geflucht und gelacht und diskutiert. Manchmal nehme ich das Spielverhalten von anderen Mitspielern krumm, wenn sie zu lange brauchen oder wenn zu sehr gegeneinander gespielt wird. Ich kann gut verlieren, wenn die Partie spannend war und knapp ausgeht. Ich bin allerdings ein ziemlich schlechter Verlierer, wenn man mich abzieht und den Boden mit mir aufwischt.


    Ich als Pedant sortiere immer mein Spielmaterial vor mir. Das gehört sich einfach so und das sollten auch alle anderen Spieler am Tisch so handhaben.

    Damit kann ich besser sehen wie viele Würfel/Ressourcen/etc. meine Mitspieler haben. Oftmals muss ich auch bitten die Ressourcen sauber aufzuteilen (z.B. 5 Holz in einer Reihe und dann bitte eine neue Reihe anfangen). Ich habe wirklich keine Lust bei einem Spieler 3er Reihen mit 4er Reihen zu vergleichen. Das ist mir dann doch zu mühselig.

    Außerdem sitze ich immer sehr ruhig am Tisch und lege meine Hände vor mir ab, wenn ich nicht am Zug bin. Auch das erwarte ich dann von allen anderen auch. Genauso selbstverständlich sind auch die Regeln: "Nur wer am Zug ist darf sprechen". Aber nur Spielbezogene Sachen, für Smalltalk gibt es Kneipen. Lachen, ist untersagt, darf man in der Kirche auch nicht. Gespeist und getrunken sollte man vorher haben und bitte auch den Darm vorher entleeren. Während des Spiels die Toiletten aufsuchen geht gar nicht!

    Ansonsten spielen wir schon eher sehr emotional... solange wir uns an die Regeln halten ;)

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  • Katzenpapa genau so würde ich mir das manchmal wünschen... aber ohne es ironisch zu meinen ;)

    Ausstehende KS: Agemonia, Arkeis, Arydia, Bad Karmas (Teburu), Deck of Wonders, Divinity - Original Sin, CoD - Apocalpyse, Frosthaven, HEL - The Last Saga, Hunted: Wode Ridge, Kingdoms Forlorn, Mythwind, Nanolith, Nova Aetas: Renaissance, Quest Kids - Big Bads, RoboMon, Skyrim, Sleeping Gods: Distant Skies, Spark Riders 3000, 7th Citadel, Isofarian Guard, Thunderstone Quest Expansion, Unlikely Heroes

  • Es kommt für mich auch darauf an, wie gut ich ein Spiel regeltechnisch beherrsche. Bin ich noch in der Lernphase gehen mir Fehler, Niederlagen und Siege am A... vorbei und ich bin da relativ emotionslos. Shit happens oder "ab jetzt weiß ich es besser".


    Kenne ich ein Spiel aber sehr gut und bin in den Regeln firm, ärgern mich Fehler, Niederlagen, schlechte Würfelwürfe etc. schon sehr bzw. ist die Freude beim Gewinnen oder guten Zügen viel intensiver.

    The dice decide my fate. And that's a shame.

  • Wieso waren LANs bei uns beliebter als Online Gaming?

    Weil man Gegner beschimpfen und mit Keksen bewerfen konnte, um sie von ihrem Vorhaben abzulenken und damit danach der ganze Raum darüber lachen konnte.


    Wieso sind Brettspiele bei mir beliebter als LANs?

    Weil ich denselben Spaß haben kann, ohne den PC umherschleppen zu müssen (ersetze Kekse ggf. mit Meeple oder sonstigem Wurfmaterial).


    8-))

  • =O

    Oh Gott, das war hoffentlich ironisch gemeint, andernfalls kann ich nur hoffen, niemals mit dir zusammen am Spieltisch sitzen zu müssen!

    Brrr, so in etwa stelle ich mir eine Spielrunde mit Hedwig und Helmut (Loriot) vor.

    Das Beste am Mensch ist sein Hund.

  • Wir spielen gerne locker aus dem Bauch heraus und Emotionen sitzen freilich mit am Tisch. Aber deswegen wird keiner ausgelacht, es sei denn, das Spiel ist entsprechend und derjenige kann es ab. In einem Eurogame passiert so etwas freilich nicht, aber lustige Sprüche am Tisch sind bei uns eigentlich immer an der Tagesordnung.

    Natürlich gibt es auch Spiele, bei denen es einfach ruhiger am Tisch ist, weil man mehr überlegen muss. Wie bei den meisten Vorrednern hier, steht auch bei uns die Geselligkeit, der Spaß und das gemeinsame Erlebnis im Vordergrund.

    Würde am Tisch nie gescherzt und gelacht werden, würden wir das Hobby sicher aufgeben.

    Und nur so als kleiner Nachsatz: Wir sind im Grunde hauptsächlich Eurogamer. ;)

  • Ironie? Was sollte daran ironisch sein?

    Erst letzten Dienstag um 21:32 fiel ein Spieler negativ in der 4ten Runde Village auf, da er nicht regelfest war. Wegen ihm musste ich eine Regelnacherklärung einwerfen, welche uns gut 6 einviertel Minuten Spielzeit kostete. Sowas unvorbereitetes habe ich noch nie erlebt.

    Ich habe ihm am Ende des Spieleabends eine gelbe Karte mitgegeben. Fällt er nochmals negativ auf (Regelfragen, Geräusche, unruhiges Sitzen..) darf er unsere illustre Runde nicht mehr beiwohnen. Ich denke, dass würde ihn sehr ärgern und er strengt sich jetzt mehr an.