eBay/Kleinanzeigen, oder: Die Abgründe der menschlichen Gesellschaft

  • Liebe Leute, ich bin so krass genervt.

    Ich verkaufe viel über Kleinanzeigen und rege mich über gar nichts mehr auf und hatte schon alles: nicht kommen, zu spät kommen zurückbringen wollen, Einparken helfen, reintragen helfen, über den (Fest-) Preis diskutieren, eine 8€-Lampe mit einem 200€-Schein bezahlen wollen. Ich gebe auf einen 3€-Artikel auch 1€ Rabatt, so lange jemand mein Zeug - und den Hausstand meiner Eltern mitnimmt - und mir nicht auf den Kranz geht. Oder irgendwie nett ist. Ich saß auch schon 30 Minuten auf einem verkauften Sofa vor der Tür und trank mit der Käuferin Kaffee, weil der Fahrer Spandau für einen Teil von Potsdam hielt... ...mit einem Käufer habe ich seit 3 Jahren eine Spiele-Beziehung und wir treffen uns vierteljährlich. Ich musste beim Verschenken (!) einer Waschmaschine schon die Polizei rufen und habe einem alten Käfer Starthilfe gegeben.

    Weil ich für die Sammlung 1:35 Modellbau WWII Soldaten, Häuser, Bunker, Fahrzeuge, Panzer, Gedöns eine größere Reichweite wünschte, habe ich mich für die Bucht entschieden. Seit Jahren das erste Mal wieder.

    Natürlich hatte ich alles fotografiert, einzeln und gemeinsam, die Häuser/Bunker in der Packung, das gesammelte Kleinzeug teilweise ausgekippt, dazu Hinweis auf Beschädigungen gegeben. M.E. ausreichend und eindeutig.

    Start bei 1€, erzielter Preis 88€ - ist ok, wer weiß, was Verlinden Bunker und Häuser kosten, kann absehen, dass das ein guter Preis für den Käufer ist und Beschädigungen ja nachher keine Rolle spielen (wir bewegen uns im Jahr 1944, alles ist zerbombt und wer Dioramen baut, klebt und baut eh alles zusammen und bemalt und altert das entsprechend - kurzum: es spielt keine Geige und das Zeug ist 30 Jahre alt und z.T. aus Gips...).

    Aber ich geriet an einen Händler und es entspann sich folgender Dialog:, den ich 15 Minuten nach Ende der Auktion begann:

    Verkäufer: Hallo, ich würde den Karton - bestmöglich verpackt - am Montag per Hermes versenden. Ist PPfF ok? Alternativ Überweisung. Viele Grüße PS KP 88€ Versand 11€ (Hermes) = 99€

    8 Stunden später...

    Käufer: Sie haben DHL angeboten. Das ist mir lieber. Habe kein Papypalkonto. Bezahle über ebay

    Hier war mir schon und unmittelbar klar: das läuft nicht rund. Dass Menschen keine Grußformel benutzen, ignoriere ich. Die späte Meldung war mir auch egal, obwohl ich es gerne noch in den Versand gegeben hätte.

    V: Hallo, mir soll es recht sein. Sie haben gelesen, dass einige der Teile beschädigt sind? Bei den Fahrzeugen hat sich mit der Zeit der Kleber gelöst und die Häuser (Gips) sind teilweise gebrochen (sie kamen oftmals schon so bei mir an). Ich möchte nur sicher gehen, dass Ihnen das klar ist. Noch kann ich Fotos zusenden. Sobald Sie überweisen, nehme ich das als Zusage. Gesamtsumme (DHL): EUR 99,00. Versand am Montag, sofern ich den Eingang sehe. Grüße aus Berlin

    2 Stunden später...

    K: Schicken Sie bitte Bilder. Auf den Fotos im Angebot sind keine Defekte zu erkennen. Wie kommen Sie auf 99 Euro? Ich sehe nur 88 zzgl 10.49 Euro = 98.49 Euro

    Inzwischen hatte ich alles in Kisten verpackt; d.h. jedes der 4 Häuser, 4 Bunker, 8 Fahrzeuge/Geschütze und die 40+ Soldaten gepolstert, in kleine und große Kisten und das ganze als Tetris in die Umzugskiste, so dass nichts herumfliegt. Und natürlich waren die Defekte auf den Fotos zu erkennen; letztendlich sind es immer noch 200+ Einzelteile, das versteht man unter Konvolut. Und ich musste mein Konto hinterlegen, was bei mir kein gutes Gefühl hinterlässt. War meine Entscheidung - muss ich wohl mit leben.

    Und natürlich schickte ich noch einmal Bilder.

    V: Die Differenz (EUR 0,51) sind von ebay akzeptierte angemessene Verpackungskosten. In der Beschreibung steht "teilweise beschädigt". Kleber und Modellbau aus 1995 ist nicht neu. Wenn Sie zurücktreten wollen, dann bitte jetzt. Ich wollte meine Jugendsammlung gerne an jemanden geben, der Freude daran hat Dioramen zu bauen.

    14,5 Stunden später...

    Käufer bricht Kauf ab. Grund: Falsche Zahlungsinformationen.

    K: Bitte bestätigen Sie den Kaufabbruch.

    Nichts habe ich heute Morgen lieber gemacht!

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  • Du hast etwas über ebay verkauft, oder? Warum kontaktierst du dann den Käufer nach dem Ende der Auktion wegen der Zahlungsmethode? Die Zahlungsabwicklung läuft doch eh über ebay. Und wenn du den Zustand korrekt angeben hast und eine Versandmethode hinterlegt ist, verstehe ich den zusätzlichen Aufwand nicht.

    Oder habe ich da etwas falsch verstanden?

    Übersetzt & lektoriert Spiele für div. Verlage und probiert Spiele in allen möglichen Stadien aus.

    Einmal editiert, zuletzt von Peer (12. April 2026 um 10:54)

  • Warum kontaktierst du dann den Käufer nach dem Ende der Auktion wegen der Zahlungsmethode? Die Zahlungsabwicklung läuft doch eh über ebay

    Wie ich es verstehe, hatte Gerrit bisher keine Kontodaten bei ebay hinterlegt.

    Peer Wie Matze richtig vermutete, hatte ich keine Zahlungsinformationen hinterlegt. Ich bin da schon seit 1999 aktiv, aber schon jahrelang nicht als Verkäufer. Letztendlich war das einfach etwas, was ich nicht bedacht hatte, aber auch sofort akzeptierte.

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  • Ich finde das Anspruchsdenken mancher Käufer auch ziemlich ärgerlich. Ich hatte gerade erst wieder, dass ich am Morgen des 2ten Tags nach Kauf aufgefordert wurde, nun bitte mal die Sendungsnummer mitzuteilen. Das macht doch sogar bei einem Händler keiner, warum ist dann bei Kleinanzeigen oft so ein Theater?

    Sehe das meiste genauso wie du, allerdings schicke ich auch immer die Sendungsnummer, sobald ich versendet habe und erwarte das tatsächlich auch vom Verkäufer, quasi als Beleg an mich. Allerdings komme ich auch nicht immer gleich zum Verschicken, letztens hat es eine Woche gedauert, da ultraviel Arbeit und Kinder krank - diese Prioritäten können irgendwelche Singles manchmal nicht nachvollziehen, aber damit kann ich leben… 🤷‍♂️😁

    (Weil erst wieder einiges zum Thema “intakt” und „Preisnachlass“ geschrieben wurde: Ich ärgere mich tatsächlich immer noch über die Dreistigkeit eines Käufers vor einem Jahr, als der von mir ein quasi neues Bellfaire für 20€ abgestaubt hatte und dann 5€ (1/4!) Preisnachlass wollte, weil der halbe Fuß eines Frosches auf dem Transport gebrochen war (beim Verpacken war alles ganz, hatte sogar noch Fotos geschickt). Da habe ich dann auch irgendwann auf Durchzug gestellt, nachdem ich sogar angeboten hatte, den Support zu kontaktieren, sorry. Kam mir aber eh anhand der Kommunikation so vor, als wäre da was faul gewesen… und wie bereits auch schon geschrieben wurde, Rücknahme schließe ich als Privatperson normalerweise ebenfalls aus (wenn es sich um einen wirklichen Ernstfall beim anderen handelt, ist man natürlich immer offen und gesprächsbereit) - das ist einfach zu viel Gehustle für den Preis…)

    5 Mal editiert, zuletzt von LeGon (12. April 2026 um 11:30)

  • Ich war auch länger nicht bei eBay aber ist da nicht alles immer klar?

    • Zahlungsmöglichkeiten stehen von Anfang an fest
    • Versand steht fest

    sodass es doch an sich keinen Schriftverkehr mehr benötigt. Oder bin ich hier auf dem Holzweg?

    Nee, so ist es. Habe ich aber im Alltag einfach verdrängt. Oder wie LeoNiceland schrieb, einfach bei der Internetführerscheinprüfung nicht aufgepasst.

    Dafür habe ich aber Pluspunkte in den Kategorien "Resilienz" und "den anderen nicht ihre Kinderstube vorhalten" bekommen - ist auch was wert.

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  • Peer Wie Matze richtig vermutete, hatte ich keine Zahlungsinformationen hinterlegt. Ich bin da schon seit 1999 aktiv, aber schon jahrelang nicht als Verkäufer. Letztendlich war das einfach etwas, was ich nicht bedacht hatte, aber auch sofort akzeptierte.

    ... und nun nimm einmal kurz die Sicht des Käufers ein: Seit ca. 2-3 Jahren wird die Zahlung eigentlich nur noch direkt über Ebay abgewickelt, und dann fragt ihn ein Verkäufer, ob er PayPal für Freunde akzeptiert. An dieser Stelle hätte ich als Käufer vermutlich schon den Kauf abgebrochen, weil bei mir alle Alarmglocken geklingelt hätten ...

    André Zottmann / Thygra Spiele - u. a. für Pegasus Spiele tätig
    Ich gebe hier generell immer meine eigene, ganz persönliche Meinung von mir.

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  • Peer Wie Matze richtig vermutete, hatte ich keine Zahlungsinformationen hinterlegt. Ich bin da schon seit 1999 aktiv, aber schon jahrelang nicht als Verkäufer. Letztendlich war das einfach etwas, was ich nicht bedacht hatte, aber auch sofort akzeptierte.

    ... und nun nimm einmal kurz die Sicht des Käufers ein: Seit ca. 2-3 Jahren wird die Zahlung eigentlich nur noch direkt über Ebay abgewickelt, und dann fragt ihn ein Verkäufer, ob er PayPal für Freunde akzeptiert. An dieser Stelle hätte ich als Käufer vermutlich schon den Kauf abgebrochen, weil bei mir alle Alarmglocken geklingelt hätten ...

    ...aber nur weil Du unknowns-sozialisiert bist.

    Es geht auch darum, keine Grußformel zu benutzen, innerhalb einer gewissen Frist zu antworten, eine Grundstzfreundlichkeit an den Tag zu legen oder einfach mal höflich zu reagieren. Meine ebay-Vita spricht dafür.

    Ich hätte es auch einfach durchziehen können und nachher darauf verwiesen, dass ich auf Schäden hingewiesen und Fotos eingestellt habe.

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  • Beitrag von Huutini (12. April 2026 um 13:26)

    Dieser Beitrag wurde von Sankt Peter aus folgendem Grund gelöscht: Wie Du selber gemerkt hast: RSP und mehr (12. April 2026 um 14:16).
  • Es geht auch darum, keine Grußformel zu benutzen, innerhalb einer gewissen Frist zu antworten, eine Grundstzfreundlichkeit an den Tag zu legen oder einfach mal höflich zu reagieren. Meine ebay-Vita spricht dafür.

    Das ist mir klar. Und in all diesen Punkten gebe ich dir auch Recht. Ich möchte nur, dass du auch verstehst, dass man dein Angebot aufgrund der PayPal-Frage als äußerst unseriös ansehen kann, eben weil der Käufer bei Ebay seit der Umstellung auf deren eigenes System zahlen kann, wie er will, und du damit als Verkäufer nichts mehr zu tun haben solltest.

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  • Thygra Ich habe es verstanden. Es deutete aber auch nichts auf diese Einschätzung seitens des Käufers hin.

    Ich gehe an solche Themen auch eher mit folgendem Credo an "Unterstelle nie Bösartigkeit, wenn Dummheit als Erklärung reicht."

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  • Man kann aber bei ebay doch weiterhin mit Paypal zahlen oder?

    Oder ist es der Fakt, dass er nachgefragt hat und nicht einfach die Kaufabwicklung hat sprechen lassen?

    Ja, aber das Geld läuft nicht per Paypal direkt an den Verkäufer, sondern an ebay. Von dort wird es dann deinem ebay-Konto gut geschrieben, wenn der Verkauf reibungslos durchgelaufen und die Ware angekommen ist. Aus dem ebay-Konto kann man es dann auf ein Bankkonto abbuchen.

    Hierfür werde ich zu 100% gebannt.

  • Man kann aber bei ebay doch weiterhin mit Paypal zahlen oder?

    Oder ist es der Fakt, dass er nachgefragt hat und nicht einfach die Kaufabwicklung hat sprechen lassen?

    Ja, aber das Geld läuft nicht per Paypal direkt an den Verkäufer, sondern an ebay. Von dort wird es dann deinem ebay-Konto gut geschrieben, wenn der Verkauf reibungslos durchgelaufen und die Ware angekommen ist. Aus dem ebay-Konto kann man es dann auf ein Bankkonto abbuchen.

    Ok, dementsprechend ist kein Paypal Freunde möglich.

  • Ich gehe an solche Themen auch eher mit folgendem Credo an "Unterstelle nie Bösartigkeit, wenn Dummheit als Erklärung reicht."

    Genaugenommen ist es sehr ungewöhnlich über ebay.de in der heutigen Zeit zu diskutieren. Genau die Tatsache, dass man eigentlich nix mehr ab einem Euro anbietetet, es sei denn, man möchte es unter allen Umständen loswerden. Grußformeln sind übrigens schwierig, weil man selbst nach Auktionsende den Namen des Verkäufers nicht erfährt. Eigentlich nur, wenn man auf den Absender des Paketes schaut.

    Einmal editiert, zuletzt von LeoNiceland (12. April 2026 um 18:07)

  • Ich habe auf Kleinanzeigen nur gute Erfahrungen gemacht. Habe bisher aber auch nur hauptsächlich Brettspiele gekauft und selten auch verkauft.

    Wenn etwas zum Festpreis angeboten wird, ist es für mich selbstverständlich, dass ich den Betrag bezahle. Wenn VB dabei steht, frage ich immer, welcher Preis akzeptabel wäre, damit beide zufrieden sind. Meistens kommt mir mein Gegenüber bei den Versandkosten entgegen. Manchmal aber auch nicht, da frage ich mich dann, warum kein Festpreis dransteht, aber ich frage nie nach, denn dafür ist mir die Zeit zu schade.

    Ich verkaufe selbst nicht gerne Spiele, deshalb ist es mir wichtig, dass keine negativen Gefühle entstehen. Ich versetze mich in die Lage des Verkäufers und gehe davon aus, dass es schon "schmerzhaft" genug ist, sich von Spielen zu trennen.😅

    Ich hab auch schon mal im Nachhinein aus schlechtem Gewissen mehr überwiesen, weil die Miniaturen eines Spiels bemalt waren und der Verkäufer keine Bilder reingestellt und es nicht erwähnt hatte, da ich weiß wie aufwendig und zeitintensiv das Bemalen der Miniaturen ist.

    Ich hab aber in letzter Zeit beobachtet, dass vermehrt OOP-Spiele für lächerlich niedrige Preise reingestellt werden und die Verkäufer ohne Abholoption auf PayPal Family & Friends bestehen. Find ich schade, dass auch unsere Bubble von Betrügern geplagt wird.

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  • Grußformeln sind übrigens schwierig, weil man selbst nach Auktionsende den Namen des Verkäufers nicht erfährt.

    Man könnte zumindest sowas wie "Hallo Username" schreiben und mit "Viele Grüße, eigener Username" enden. Das ist nicht schwierig.

    Am Ende sind solche Formeln wohl eine Geschmacksfrage oder eine Frage des Anstands bzw. der Höflichkeit oder vielleicht auch eine Frage der Generationen oder eine Mischung daraus oder ... oder ...

    André Zottmann / Thygra Spiele - u. a. für Pegasus Spiele tätig
    Ich gebe hier generell immer meine eigene, ganz persönliche Meinung von mir.

    Friendly Reminder (for me and for you)

  • Ich gehe an solche Themen auch eher mit folgendem Credo an "Unterstelle nie Bösartigkeit, wenn Dummheit als Erklärung reicht."

    Grußformeln sind übrigens schwierig, weil man selbst nach Auktionsende den Namen des Verkäufers nicht erfährt. Eigentlich nur, wenn man auf den Absender des Paketes schaut.

    Ich wüsste nicht, seit wann man für eine Grußformel einen Namen braucht.


    Ich hab aber in letzter Zeit beobachtet, dass vermehrt OOP-Spiele für lächerlich niedrige Preise reingestellt werden und die Verkäufer ohne Abholoption auf PayPal Family & Friends bestehen. Find ich schade, dass auch unsere Bubble von Betrügern geplagt wird.

    Die Betrüger sind ja kein Teil unserer Bubble.

    Die nehmen einfach Artikel für ihren Betrug, die sich als verfolgersprechend erwiesen haben.

    Einmal editiert, zuletzt von Bananenfischer (13. April 2026 um 01:35)

  • Genaugenommen ist es sehr ungewöhnlich über ebay.de in der heutigen Zeit zu diskutieren. Genau [wie?] die Tatsache, dass man eigentlich nix mehr ab einem Euro anbietetet, es sei denn, man möchte es unter allen Umständen loswerden.

    Warum sollte man auf Ebay nichts mehr mit niedrigem Startpreis anbieten? Und warum sagst du "unter allen Umständen loswerden"? Das ist mir zu negativ. Ja, wenn ich bei Ebay etwas einstelle, dann will ich es loswerden. Völlig richtig. Genau das ist der Sinn der Sache, wenn ein Spiel auf dem Verkaufsstapel gelandet ist. Wenn es viele Gebote gibt, dann erscheinen die Artikel bei der Standard-Sortierung auch weiter oben und mit einem ausreichend großen Interessentenkreis wirkt die Auktion dann wie sie soll, nämlich in dem Sinne, dass quasi automatisch ein fairer Marktpreis ermittelt wird.

    Über den genauen Startpreis, ob 1 oder 3 oder 5 Euros, kann man natürlich diskutieren. Ein "wenn ich nicht mal X dafür kriege, spare ich mir den Aufwand und schmeiße den Kram lieber direkt in die Tonne" ist definitiv ein Argument, gegen das sich nicht viel sagen lässt. Und bei allzu exotischen Dingen gibt es auch gute Gründe für Festpreis-Angebote; es braucht bei Vickrey-Auktionen (Zweitpreis-Auktionen) eben mindestens 2 Kaufwillige, die es wirklich haben wollen. (Wobei gerade Cosims bei Ebay immer wieder zeigen, dass Auktionen auch in Nischenmärkten sehr gut funktionieren!)

    Grundsätzlich sollten viele Verkaufswillige IMHO einfach mehr Vertrauen in die Kräfte des Marktes und die Mechanismen einer Auktion haben. Wenn mein Artikel wochenlang bei Ebay oder sonstwo eingestellt ist, weil's niemand zu meinem unrealistischen Wunschpreis kaufen will, dann nützt mir das doch überhaupt nichts und wertvoller wird der Artikel durch die Dauerrotation als Ladenhüter auch nicht...

    Einmal editiert, zuletzt von MetalPirate (13. April 2026 um 09:46)

  • Warum sollte man auf Ebay nichts mehr mit niedrigem Startpreis anbieten?

    Aufgrund des jahrelangen Fokus auf Händler hat eBay seine Kunden an Festpreise gewöhnt. Wenn die entsprechende Nachfrage da ist, dann ist es auch kein Problem auf das Auktionsformat zurückzugreifen. Im Nischenmarkt wie zum Beispiel bei Rollenspielen wird man selten genügend Nachfrage für ein Auktionsformat finden. Ich finde die Option Preisvorschlag sinnvoller als das Auktionsformat. Wie gesagt: Das muss jeder für sich selbst entscheiden.

  • In der Vergangenheit hatte ich immer empfohlen nach einer "Figur" oder nach einem "Gegenstand" zu fragen, welches nicht im Brettspiel vorhanden ist.

    Die lapidare Antwort war immer, dass eben dieser Gegenstand immer dabei ist. Seit gestern habe ich einen Fall mit neuer Qualität, dass dort eben ein Foto mit dieser von mir ausgedachten Figur mit KI generiert worden ist.

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  • In der Vergangenheit hatte ich immer empfohlen nach einer "Figur" oder nach einem "Gegenstand" zu fragen, welches nicht im Brettspiel vorhanden ist.

    Die lapidare Antwort war immer, dass eben dieser Gegenstand immer dabei ist. Seit gestern habe ich einen Fall mit neuer Qualität, dass dort eben ein Foto mit dieser von mir ausgedachten Figur mit KI generiert worden ist.

    Ganz schön unverfroren...

    Wenn man es nicht kennt, echt schwer zu entlarven, nur der Kauderwelsch-Text auf der Karte verrät, dass es KI ist.

    Mögest Du in uninteressanten Zeiten leben...

  • Genaugenommen ist es sehr ungewöhnlich über ebay.de in der heutigen Zeit zu diskutieren. Genau [wie?] die Tatsache, dass man eigentlich nix mehr ab einem Euro anbietetet, es sei denn, man möchte es unter allen Umständen loswerden.

    Warum sollte man auf Ebay nichts mehr mit niedrigem Startpreis anbieten? Und warum sagst du "unter allen Umständen loswerden"? Das ist mir zu negativ. Ja, wenn ich bei Ebay etwas einstelle, dann will ich es loswerden. Völlig richtig. Genau das ist der Sinn der Sache, wenn ein Spiel auf dem Verkaufsstapel gelandet ist. Wenn es viele Gebote gibt, dann erscheinen die Artikel bei der Standard-Sortierung auch weiter oben und mit einem ausreichend großen Interessentenkreis wirkt die Auktion dann wie sie soll, nämlich in dem Sinne, dass quasi automatisch ein fairer Marktpreis ermittelt wird.

    Über den genauen Startpreis, ob 1 oder 3 oder 5 Euros, kann man natürlich diskutieren. Ein "wenn ich nicht mal X dafür kriege, spare ich mir den Aufwand und schmeiße den Kram lieber direkt in die Tonne" ist definitiv ein Argument, gegen das sich nicht viel sagen lässt. Und bei allzu exotischen Dingen gibt es auch gute Gründe für Festpreis-Angebote; es braucht bei Vickrey-Auktionen (Zweitpreis-Auktionen) eben mindestens 2 Kaufwillige, die es wirklich haben wollen. (Wobei gerade Cosims bei Ebay immer wieder zeigen, dass Auktionen auch in Nischenmärkten sehr gut funktionieren!)

    Grundsätzlich sollten viele Verkaufswillige IMHO einfach mehr Vertrauen in die Kräfte des Marktes und die Mechanismen einer Auktion haben. Wenn mein Artikel wochenlang bei Ebay oder sonstwo eingestellt ist, weil's niemand zu meinem unrealistischen Wunschpreis kaufen will, dann nützt mir das doch überhaupt nichts und wertvoller wird der Artikel durch die Dauerrotation als Ladenhüter auch nicht...


    Ich verkaufe dort nur noch zu dem Preis den ich mindestens haben möchte. Bisher habe ich den immer bekommen und mehr noch, der Verkaufspreis ist fast immer recht hoch gegangen, also in die Region, die ich mir erhofft hatte. Seit es mich nichts kostet einen eingestellten Artikel nicht zu verkaufen, ist das für mich einfach sinnhaft. Ein weiterer Grund ist der daß ich keinen Bock habe mir die Mühe zu machen Pakete zu verschicken wenn es monetär unattraktiv ist. Wenn meine finanzielle Situation mal wieder unangenehm wird, dann handhabe ich das wieder anders aber heute muß ich das nicht. Ein weiterer Punkt ist, daß die inzwischen kräftigen Portokosten aus den kleinpreisigen Schnäppchen, das Gefühl ein Schnäppchen zu machen, verpuffen lassen. Früher hat man mal ein Buch, eine CD, ein Spielzeug für ´nen schmalen Taler gekauft. Heute sieht das anders aus. Heute macht man seine Schnäppchen preislich eher ein, zwei Etagen höher. Also Dinge die man für vielleicht 40€ bekommt statt 90€. Und da steige ich dann auch erst ein. Für unter 20€ stelle ich eigentlich nichts mehr ein. Wenn es weg geht fühlt sich das dann auch so an als wäre es das wert gewesen. Preislich wie auch vom Aufwand her.

    Meine Erfahrung was Spielverkäufe auf Ebay angeht ist in dieser Hinsicht auch sehr positiv. Ich bin dort alles losgeworden und immer zu guten bis hin zu exzellenten Preisen. In wenigen Fällen hat es auch mal länger gedauert sie zu verkaufen aber da mich das nichts gekostet hat zu warten bis es mal einen Interessenten gab, macht das ja nichts. Einfach wieder einstellen und gut. Spiele, die hier im Marktplatz z.B. nicht verkauft werden konnten oder nur sparsame Gebote bekamen, bin ich bei Ebay immer für gutes Geld losgeworden. Und ich stelle immer für einen Preis ein der hier schon in den Bereich Schmerzgrenze einsortiert würde. Und so macht mir Ebay auch Spaß und fühlt sich nicht an wie Arbeit. Daß die Abwicklung inzwischen auch so unproblematisch läuft rundet für mich das Verkaufen dort ab. Ich habe bisher keinerlei Streß dort gehabt. Ich habe halt auch keinen Bock zu handeln. Ich kann einfach den Preis vorgeben und bin damit immer gut gefahren und habe alles ohne Streß verkauft. Und das Schönste: Niemand geht dir auf den S...! :dance3:

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    2 Mal editiert, zuletzt von Mausmann (18. April 2026 um 08:57)

  • Warum sollte man auf Ebay nichts mehr mit niedrigem Startpreis anbieten?

    Aufgrund des jahrelangen Fokus auf Händler hat eBay seine Kunden an Festpreise gewöhnt. Wenn die entsprechende Nachfrage da ist, dann ist es auch kein Problem auf das Auktionsformat zurückzugreifen. Im Nischenmarkt wie zum Beispiel bei Rollenspielen wird man selten genügend Nachfrage für ein Auktionsformat finden. Ich finde die Option Preisvorschlag sinnvoller als das Auktionsformat. Wie gesagt: Das muss jeder für sich selbst entscheiden.

    Das lässt sich auch kombinieren. Ich habe mir zum Beispiel angewöhnt, Artikel bei eBay als Auktion mit der Option für Preisvorschläge einzustellen. Den Startpreis setze ich dabei leicht über dem an, was ich mindestens haben möchte, was mir bei Preisvorschlägen noch etwas Raum nach unten gibt, bei dem ich ohne zu überlegen zusagen kann.

    Relativ häufig kommen dann aber auch Preisvorschläge über Startgebot, das ist dann in der Regel ein No-Brainer.

  • Das lässt sich auch kombinieren. Ich habe mir zum Beispiel angewöhnt, Artikel bei eBay als Auktion mit der Option für Preisvorschläge einzustellen. Den Startpreis setze ich dabei leicht über dem an, was ich mindestens haben möchte, was mir bei Preisvorschlägen noch etwas Raum nach unten gibt, bei dem ich ohne zu überlegen zusagen kann.

    Sicher kann man es skalieren. Hast du ein Sofortkauf eingestellt? Es gibt tatsächlich Personen, die darauf anspringen, weil sie es von Amazon und Konsorten gewöhnt sind.

    Einmal editiert, zuletzt von LeoNiceland (19. April 2026 um 14:05)

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  • Das lässt sich auch kombinieren. Ich habe mir zum Beispiel angewöhnt, Artikel bei eBay als Auktion mit der Option für Preisvorschläge einzustellen. Den Startpreis setze ich dabei leicht über dem an, was ich mindestens haben möchte, was mir bei Preisvorschlägen noch etwas Raum nach unten gibt, bei dem ich ohne zu überlegen zusagen kann.

    Sicher kann man es skalieren. Hast du ein Sofortkauf eingestellt? Es gibt tatsächlich Personen, die darauf anspringen, weil sie es von Amazon und Konsorten gewöhnt sind.

    Ich mache immer Auktion mit Preisvorschlägen.

  • Bei Sofortkauf kann man aber nur zum angegebenen Preis kaufen, oder? Ich will ja Interessenten explizit ermöglichen, mir einen anderen Preis anzubieten.

    Du stellst deinen Artikel z.B. für 50€ ein und gibts zudem einen Sofortpreis von vielleicht 75€ an. Wenn jemand die 75€ zu zahlen bereit ist endet die Aktion auch wenn die jemand von jemandem gewählt wird. Bietet allerdings jemand schon 51€ dann erlischt die Sofortkaufmöglichkeit, was ich ziemlich doof finde.

    Persönlich stelle ich manchmal Artikel mit Sofortkaufoption ein, hatte aber noch nie jemanden der auch tatsächlich per Sofortkauf kaufte. Woran das liegt weiß ich nicht. Vielleicht hoffen die Interessenten alle doch billiger an die Ware zu kommen. In Wahrheit geht es dann aber doch recht häufig über den Sofortkaufpreis hinaus. Dann habe ich gut lachen. :)

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    Einmal editiert, zuletzt von Mausmann (19. April 2026 um 16:13)

  • Bei Sofortkauf kann man aber nur zum angegebenen Preis kaufen, oder? Ich will ja Interessenten explizit ermöglichen, mir einen anderen Preis anzubieten.

    Du stellst deinen Artikel z.B. für 50€ ein und gibts zudem einen Sofortpreis von vielleicht 75€ an. Wenn jemand die 75€ zu zahlen bereit ist endet die Aktion auch wenn die jemand von jemandem gewählt wird. Bietet allerdings jemand schon 51€ dann erlischt die Sofortkaufmöglichkeit, was ich ziemlich doof finde.

    Persönlich stelle ich manchmal Artikel mit Sofortkaufoption ein, hatte aber noch nie jemanden der auch tatsächlich per Sofortkauf kaufte. Woran das liegt weiß ich nicht. Vielleicht hoffen die Interessenten alle doch billiger an die Ware zu kommen. In Wahrheit geht es dann aber doch recht häufig über den Sofortkaufpreis hinaus. Dann habe ich gut lachen. :)

    Ich gehe da den umgekehrten Weg. Ich stelle den Artikel für 75 Euro Startgebot ein, erlaube aber Preisvorschläge. Wenn jemand weniger bietet, kann ich zusagen, muss aber nicht. Wenn jemand die 75 Euro bietet, verfällt die Möglichkeit für Preisvorschläge ebenfalls, ich habe dann aber schon den höheren Betrag sicher.

    In der Vergangenheit habe ich auch schon oft Gebote über meinem Startgebot bekommen, da habe ich natürlich zugesagt.

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  • Auktionen gibt es auch mit Sofortkauf. Sofortkauf ungleich Preisvorschlag.

    Sofortkauf ergibt nur dann Sinn, wenn der Startpreis deutlich unterhalb des gewünschten Preises liegt, weil es (WIMRE / IIRC) für den Sofortkauf eine Mindesthöhe gibt, die X Prozent oberhalb des Startpreises liegen muss. (Wie hoch X ist, weiß ich gerade nicht.)

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    Einmal editiert, zuletzt von Thygra (20. April 2026 um 22:47)

  • Auktionen gibt es auch mit Sofortkauf. Sofortkauf ungleich Preisvorschlag.

    Sofortkauf ergibt nur dann Sinn, wenn der Startpreis deutlich unterhalb des gewünschten Preises liegt, weil es (WIMRE / IIRC) für den Sofortkauf eine Mindesthöhe gibt, die X Prozent oberhalb des Startpreises liegen muss. (Wie hoch X ist, weiß ich gerade nicht.)

    Jup 40%. Was ich blöd finde: wenn ich in der Android App einen Artikel einstelle, kommt der Fehler mit den 40% erst wenn ich auf einstellen drücke. Wäre sinnvoller wenn es direkt angezeigt werden würde, wenn man den sofortkauf preis / Startpreis eingibt.

    Finde diese Einschränkung auch echt blöd. Warum kann ich nicht 80€ Startpreis machen und zb 85€ Sofortkauf. Dass man da eingeschränkt wird, gefällt mir nicht.

  • Warum kann ich nicht 80€ Startpreis machen und zb 85€ Sofortkauf.

    Weil du dann auch direkt für 85 Euro Festpreis einstellen kannst (aus Sicht von Ebay).

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