30.08.-05.09.2021

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  • Neue Woche - keine Spiele auf dem Tisch. Derzeit einfach kaum Zeit. Bin eher Streetball spielen, wenn ich Zeit habe und das Wetter passt.


    Was könnt Ihr berichten?

    "We are the unknowns. Lower your shields and surrender your ships. We will add your biological and technological distinctiveness to our own. Your culture will adapt to service us. Resistance is futile."


    Meine Spiele: Klick mich

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  • Eine sehr sehr seeeehr schöne Spielewoche liegt hinter mir, aber eins nach dem anderen:


    Railroad Ink (4 Partien online, solo)

    Wie schon in der Vorwoche lässt mich Railroad Ink nicht los. Der Kickstarter All In steht leider immer noch ungenutzt im Eck, da die App wirklich so hervorragend funktioniert und echt Spaß macht. Im Moment spiele ich das Solo Board rauf und runter und brauche noch keine Erweiterungen. Das Spiel macht einfach auch im normalen Modus schon so viel Spaß :)


    Aeon‘s End (2 Partien, 2 Spieler)

    Die Hassgeburt und die Karapax Königin hatten wir schon bezwungen, diese Woche standen dann Versuch 2 und 3 gegen den Lord des Verderbens an. Und das war auch das erste Mal, dass wir die Decks selbst gebaut haben und versucht haben, auf den Gegner anzupassen. Beim zweiten Versuch hat es noch nicht funktioniert. Danach haben wir aber noch mal gut überlegt, womit wir das nächste Mal in den Kampf ziehen wollen und entsprechend angepasst. Versuch 3 war dann mehr als souverän. Der Lord musste dran glauben, als gerade mal die Hälfte seines Decks durchgespielt war. Die Magier hatten noch fast volle Energie, nur die Feste war mit 8 Restleben schon etwas ramponiert, aber was soll’s. Geiles Spiel. Als nächstes gehts dann gegen den König der Masken.



    Terraforming Mars: Ares Expedition (1 Partie, 3 Spieler)

    Im Brettspieleclub die nächsten von Ares Expedition überzeugt. Wieder mal mit TFM-Vielspielern gezockt. Beide wollen es sich jetzt zulegen, wenn es auf deutsch kommt. Nachdem alle schon TFM und RftG regelsicher waren, war das Spiel schnell erklärt und tatsächlich waren wir im Dreier-Spiel dieses Mal schon nach einer Stunde fertig. Es bleibt dabei: Zwei extrem gute Spiele gemischt ergeben ein tolles Spiel mit ausreichender Komplexität für den schnellen Feierabend-Zock.



    Terraforming Mars (1 Partie, 4 Spieler)

    Zu TFM braucht man denke ich nicht mehr so viel sagen. Weiterhin Dauerbrenner mit Partie Nummer 35. Nach den Beiträgen im anderen Thread habe ich während des Spiels auch noch mal über die Anschaffung der BigBox nachgedacht. Ja, das war natürlich eine Stange Geld, aber Auf- und Abbau gehen jetzt einfach so zackig. Es ist so befriedigend, wie schön alles sortiert und aufgeräumt ist. Und das Nonplusultra sind natürlich die Premium-Ressourcen und die 3D-Tiles. Nie wieder möchte ich das Spiel anders spielen, als mit diesen Dingern. Unnötig sind sie klar, aber für mich werten sie das Spielerlebnis noch mal ordentlich auf.



    Too Many Bones (1 Partie, solo)

    Mit Patches und Tantrum ging es nun noch mal auf den Weg zu Mulmesh. Den hatte ich zwar beim letzten Mal auch schon besiegt, mir sind dann aber einige Regelfehler aufgefallen, also musste ich das natürlich erneut versuchen. Zwei Dinge habe ich neu gemacht. Erstens habe ich den Tip von vielen Solo-Spielern hier im Forum beherzigt und habe das Spiel am Vorabend schon aufgebaut und habe dann auch über mehrere Abende verteilt die Partie gespielt. Und zweitens habe ich bei den Charakterentwicklungen dieses Mal einige neue Skill Würfel ausprobiert. Ganz Anfänger-mäßig hatte ich bisher die Empfehlungen umgesetzt, die auf dem Charakterbogen für die Entwicklung der Fähigkeiten notiert sind. Ich konnte also einen ersten Eindruck gewinnen, wie vielseitig allein diese beiden Charaktere zu bespielen sind. Ich freue mich hier auf weitere Partien. Ich denke mal, dass es in der Konstellation erst mal weitergeht zum Erkunden der zwei Gearlocs, bevor irgendwann mal ein neuer dazustößt.

    Zu True-Solo werde ich wohl nicht mehr zurückkommen. Die Interaktion zwischen den Gearlocs, aber vor allem die vielseitigen Encounter im Mehrspieler-Spiel möchte ich nicht mehr missen. Was mir sonst nie passiert: Ich muss hier teilweise echt über die Texte und/oder Aufgabenstellungen lachen. Sehr kreativ!



    Port Royal (1 Partie, 4 Spieler)

    Für einen schmalen Taler lag das letztens im Spieleladen. Als Klassiker und sehr gutes Spiel hatte ich es in Erinnerung. Wir haben jetzt zum Absacken die erste Runde Port Royal gespielt. Das kann man ja echt mega taktisch angehen. So simpel, wie es auf den ersten Blick scheint, ist es nicht. Hat mir gut gefallen. Ich hab zwar kein Land gesehen, aber schon gute Ideen, wie ich das nächste Mal an die Sache rangehe. Dieses Mal hatte ich entweder Pech und schon nach 3 Karten 2 gleiche Boote oder ich war zu zögerlich und hab zu wenig in die Auslage gebracht und dadurch natürlich von meinen Mitspielern wenig Geld kassiert.

    Das bleibt jetzt aber auf jeden Fall in der Sammlung und wird vor allem zum Absacken jetzt öfter auf den Tisch kommen.



    Brass:Birmingham (1 Partie, 2 Spieler)

    Das absolute Highlight zum Abschluss. Letzte Woche hatte ich ja schon berichtet, wie gut mir das Spiel gefallen hat. Meiner besseren Hälfte aber leider nicht. Meine Hoffnung war, dass es eher am Tag und der Tagesform lag, denn sonst wäre die Wahrscheinlichkeit stark gesunken, dass ich das noch oft auf den Tisch bekomme. Aber wir haben jetzt am Wochenende wach und fit unsere zweite Partie gespielt und sind begeistert. Die Lernkurve ist enorm. Teilweise konnten wir die Punktzahl um fast 50% gegenüber der Erstpartie erhöhen. Man hat jetzt einfach schon eher ein Gefühl dafür, wann es Sinn macht, welche Gebäude wo zu bauen. Auch das Ausdünnen, um direkt Level 2 Gebäude in der Kanalepoche zu platzieren und damit doppelt Punkte abzusahnen, haben wir dieses Mal besser eingesetzt. Es erleichtert auch die Verbreitungsmöglichkeit in der Eisenbahnepoche, da die Zweier ja liegen bleiben. Man hatte einfach schon mehr das Gefühl, zu wissen, was man tut, aber auch gleichzeitig das Gefühl, dass es da noch so viel mehr zu entdecken gibt. Ich freue mich auf die nächste Runde. Und auch hier. Ohne die Iron Clays würde mir wohl echt was fehlen bei Brass. Aktuell warte ich noch auf das schöne Insert von Eurohell Design. Auf- und Abbau sind nämlich wirklich nervig. Da erhoffe ich mir durch das sehr gut durchdachte Insert einiges an Zeitersparnis. Damit sollte in Zukunft eine Partie dann auch in 1,5h abgehandelt sein.

  • DiSta wird so langsam zu einem der Hauptverantwortlichen hier, wenn ich meine aktuelle akute Kaufpause doch einmal durchbreche. Gut, für das letzte Woche angeschaffte und gespielte #Maria konnte er jetzt nix, aber gestern und heute kamen eine ganze Reihe von Spielen auf den Tisch, von denen ich zumeist nur von ihm etwas gelesen habe und sonst noch nie etwas hörte, und die dann zumeist so preiswert via Ebay zu bekommen waren, dass mein eh schon schwacher Wille schnell gebrochen war:


    #DragonParks: Wirklich hübsches schnelles Legespiel mit transparenten Karten, die gedraftet werden, die man dabei übereinander legt und so mehrere Drachengehege erzeugt. Bis auf die sich überlagernden Karten ist da eigentlich nix Neues dran, und es ist spielerisch sehr leichte Kost (halt was für die Familie), aber es gefällt mir viel besser als die meisten dieser "für x Drachen erhältst Du y Punkte"-Spiele. Am schönsten aber ist es, dass die mühsam eingeworbenen Besucher von den Drachen gleich wieder gefressen werden, wenn nicht genug Schaffutter mit rumsteht. Für die Kids habe ich einen übergroßen Playmobil-Drachen und daneben den Tobago-Vulkan auf den Tisch gestellt, so dass man die Besucher auch entsprechend rituell opfern kann. Erhöht den Spielreiz ungemein! Zwei Probleme hat das Spiel aber doch: Die gelben Drachen sind sehr schlecht von den grünen zu unterscheiden (man braucht gutes Licht am Tisch), und ich verstehe nicht, warum man die Karten nicht auf den Kopf drehen darf. Das würde ich als Hausregel zumindest mit Familien unbedingt einführen, da es die Flexibilität doch stark erhöht (die Bedenkzeit auch, aber das ist alles trotzdem in 15-20 Minuten gespielt).


    #GardensOfBabylon: So gaaanz überzeugt hat es mich noch nicht, eine Art Carcassonne mit beweglichen Meeplen, die die Leitern der hängenden Gärten hoch und runter laufen können. Problem ist die Volatilität der Wertung, das Spiel kann noch im letzten Zug völlig umschlagen und so den Sieg kosten (oder bringen). Das Spielmaterial selbst ist erstaunlich klein ausgefallen, auch wenn es wohl der Deluxe-Kickstarter ist, den ich hier habe, aber das hilft zumindest dabei, dass man auch mit einem halbwegs normalen Tisch auskommt. Also: Nicht schlecht, aber auch noch nicht ganz mein Ding. Bin gespannt, wie sich das bei einer zweiten Partie entwickelt.


    #GuatemalaCafe: Ein Spiel der Brands, von dem ich vorher wirklich noch nie etwas gehört habe, und wie das spätere "Im Schutze der Burg" ein sehr solider, wenn auch mechanisch leicht angestaubter Euro mit einem an Finca erinnernden gemeinsamen Rondell, der diesmal allerdings zum Routenbau genutzt wird. Und mal eben 15 Jahre vor Corrosion das einzige mir bekannte Spiel, in dem ausschließlich Frauen vorkommen. Netter Titel, ohne die Blockaderegel finde ich ihn letztlich besser, aber natürlich auch etwas glücksabhängiger. In meiner Schachtel roch es übrigens nicht mehr nach Kaffee, aber nach 15 Jahren kann ich dafür wohl dankbar sein ;).


    Außerdem konnte ich endlich - nachdem die Korrekturkarten einsortiert waren - #Einspruch aus der Spieleschmiede zweimal ausprobieren. Ein asymmetrisches Duellspiel, das einerseits spielerisch an die Kosmos-2er erinnert, aber durch die Vielzahl unterschiedlicher Karten und Karteneffekte sowie das hohe Maß an thematischer Einbettung doch eher bei Spielen wie Watergate einzusortieren ist. Als altem L.A.Law- und The Practice-Fan fühlte ich mich gleich heimisch, das US-Rechtssystem wird sehr gut eingefangen. Leider erinnert die Spieldauer dann eher an deutsche Prozesse, mit der vorgesehenen Stunde sind wir in beiden Partien überhaupt nicht hingekommen. Auch ist der Wiederspielreiz schon etwas eingeschränkt, da es ja dann immer der gleiche Fall ist, den man vor Gericht ausfichtet. Das ist dann ein Nachteil der hohen thematischen Einkleidung. Aber ich freue mich schon drauf, auch Fall 2-4 näher kennen zu lernen. Insgesamt ein ziemlich spezielles Spiel, aber die vielen negativen Rezensionen hat es in meinen Augen nicht verdient. Solo taugt es übrigens leider gar nix.

  • Familienurlaub in Dänemark = Zeit zum viel Spielen


    #LlamaLand

    Da meine Kinder gerne #Hexenhaus Spielen und immer älter werden, war dieses Spiel die logische Konsequenz. Bisher 2x gespielt. Sehr schönes gehobenes Familienspiel. Einige kleine taktische Entscheidungen, ein bisschen räumliches Vorstellungsvermögen, tolle Optik und angenehme Spieldauer. Klare Empfehlung.

    #lamapartyedition

    Danach folgte immer eine thematisch passende Partie. Darf in keinem Urlaub fehlen.

    #SkullKing

    Darf auch in keinem Urlaub fehlen. Dauerbrenner

    #Paleo

    4.Level im ersten Anlauf. Es hat alles gepasst und wir haben gleich erkannt wie wir zum Ziel kommen. Nach dem wir Level 3 mehrfach spielen mussten, war dieses Level wieder angenehm zu spielen.Freuen uns auf mehr. vielleicht reicht es in der 2. Urlaubswoche noch für Level 5

    #RobinHood

    6.Abenteuer: Der Schwur der 13. Haben 2 Anläufe benötigt. Im ersten Versuch knapp gescheitert. Macht immer noch allen riesig Spaß

    #Njet

    Zum ersten Mal mit den Kindern gespielt. War bisher nur ein klassischer Absacker in Erwachsenenrunden. Hat erstaunlich gut funktioniert. Schreit nach Widerholung

    #SchottenTotten2

    Mit meinem 9 jährigen ein gern gespieltes 2er Spiel. Toll wie #Schottentotten weiterentwickelt wurde. Schöne Asymetrie und taktische Herausforderung

    #Obsthain

    Für zwischendurch sehr beliebt bei uns als kurzes Solo. Mein Sohn hat jetzt auch seine ersten Partien gespielt. Macht einfach Spaß

    #Tiefseeabendteuer

    Darf auch in keinem Urlaub fehlen. Elegant und knifflig zu spielen

    #StoneAge

    Das Spiel altert zum Glück überhaupt nicht. Immer wieder gerne. Jetzt auch mit den Kindern

    #SET

    Ein Klassiker

    #thegame

    Liebling meiner 15 jährigen Tochter. Spielt sie auch immer mit 3 Freundinen. Darf hier nicht fehlen.


    Fortsetzung folgt.....es bleiben noch ein paar Tage Dänemark und ein paar ungespielte Spiele

  • #1840-ViennaTramways


    Zu viert mit den 18XXperten Herbert , Mario und Clickworxx .


    1840 ist ein reines Bauspiel, bei dem es gilt, sich möglichst die besten Strecken offen und die Strecken seiner Gegner klein zu halten.

    Das Besondere an 1840: Man besitzt nicht mehrere Eisenbahngesellschaften, sondern jeder Spieler besitzt eine Straßenbahngesellschaft, die mehrere unterschiedliche Linien betreiben kann. Lokomotiven rosten nicht weg, sondern Straßenbahnen altern und die Unterhaltskosten steigen stark an, so dass veraltete Betriebsmittel Strecken unlukrativ machen. Geld wird nach dem Einfahren nicht direkt ausgeschüttet, sondern verbleibt in der Gesellschaft, so dass eine Ausschüttung etwas verzögert erfolgt. Bei der Zahlung der Dividende ist man dann sehr frei, wie viel Geld ausgeschüttet wird und wie viel in der Gesellschaft verbleibt.

    Zu Anfang hat 1840 Spaß gemacht. Ich komme mit 18XX-Bauspielen besser zurecht als mit den Spielen, die einen größeren Fokus auf den Aktienmarkt besitzen. Doch irgendwie fehlte mir dann doch die Spannung und Interaktion, die der Aktienmarkt erzeugt. Mit zunehmender Laufzeit wurde das ständige Streckenauszählen für den Profit quälend lang und unübersichtlich. Ich weiß nicht, wie weit ein Regelfehler, den wir gemacht haben, zu diesem Umstand beigetragen hat, aber sich die optimale Strecke in einem unübersichtlichen Wimmelbild zu suchen, ist nach 8 Stunden Spielzeit eher ein Garant für Kopfschmerzen als für Spielspaß.



    #Witchstone


    2 Partien, zu zweit und zu viert.


    Witchstone ist ein tolles Kennerspiel, dass die Grundidee von Knizias Einfach genial in einen Aktionsmechnismus überträgt und ein schön verzahntes Kennerspiel mit Hexenthema an Knizias Spielidee anflanscht. Eine etwas ausführlichere Beschreibung habe ich im entsprechenden Thread hinterlassen.



    #Coloretto


    Mehrere Partien zu dritt


    Coloretto macht trotz einfacher Regeln und viel Glück richtig Spaß. Vor allem, wenn man es schafft, selbst die passenden Karten zu sammeln, während man den lieben Mitspielern Strafpunkte zuschustern kann.



    #NovaLuna


    Zu dritt


    Die abstrakte Knobelei geht eigentlich immer, allerdings hat es in der Runde ein Extremgrübler geschafft, das Spiel auf über eine Stunde Spielzeit zu ziehen. :sleeping:



    #Cascadia


    Zu viert


    Man legt Landschaftsplättchen, auf denen Tiere platziert werden. Einige Auftragskarten geben vor, in welchem Muster eine Tierart gerne platziert werden möchte und wie viele Punkte es für die Qualität der Ausführung gibt. Mehrere Dinge erschweren einem das Spiel erleben unnötig: Nicht jedes Tier darf auf jedem Landschaftsplättchen liegen, die Landschaften möchten auch nicht immer so recht zueinander passen und da man am Anfang seines Zuges aus mehreren zufällig gezogenen Kombinationen aus Tier-Token und Landschaftsplättchen wählen muss, kann es schon mal vorkommen, dass man weder mit dem Plättchen noch mit den ausliegenden Token allzu viel anfangen kann, während einem die lieben Mitspieler die heiß begehrte Kombo vor der Nase wegschnappen.

    Cascadia erinnert teilweise an das Legespiel Calico, bietet aber wesentlich mehr Freiheiten und lässt das Gehirn nicht so entsetzlich brummen. Trotz der einfachen Regeln ist eine angenehme Spieltiefe vorhanden und der hohe Glücksfaktor ist durch die kurze Spielzeit zu verkraften. Gefällt.



    #RailroadInk


    Zu dritt, ohne Erweiterung.


    Ich habe bislang nur wenige Partien gespielt, aber je mehr es werden, desto besser gefällt mir dieses Roll & Write. Die unterschiedlichen kleinen Erweiterungen geben dem Spiel immer wieder einen eigenen, kleinen Dreh. Da es sich hier für 2 Mitspieler um eine Lernpartie gehandelt hat, haben wir ohne die Erweiterungen gespielt. War okay, aber die zusätzliche Herausforderung hat mir doch gefehlt.

    Das Institut für unfertige Studien hat herausgefunden, dass 8 von 10 Menschen ein

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  • ist nach 8 Stunden Spielzeit eher ein Garant für Kopfschmerzen als für Spielspaß.

    8 Stunden??? Oh wow, das ist lange. Wir brauchen 3 Stunden für ein Spiel ...

    Ja - die schnellste Truppe sind wir nicht. Zwischendrin wird auch ein wenig geschnackt, es werden Spirituosen verprobt und Snacks verzehrt.

    Durch die fest vorgegebenen Runden sieht man ja wie gut man bei dem Spiel vorankommt. Am Ende zog es sich aber doch sehr. 3 graue Runden am Schluss mit nur 4 neuen Gleisteilen könnnen an einem Sonntag gegen abend schon etwas zermürben.

    Gruß aus dem Münsterland
    Herbert

    ______________________________

    I'm old enough to know what's wise
    and young enough not to choose it

    Einmal editiert, zuletzt von Herbert ()

  • Übersichtliche Woche bei mir...


    Great Western Trail

    Partie Nr. 28

    Erst meine dritte Partie zu viert und die beiden anderen sind schon ewig her. GWT kommt deutlich am häufigsten zu zweit auf den Tisch, aber das funktioniert einfach in jeder Besetzung richtig gut.

    Zu viert ist auf dem Plan richtig was los. Wir haben alle mehrere Gebäude gebaut, so dass ich mich entschied, meine Reichweite zu erhöhen, noch bevor ich wie üblich meine Kartenhand vergrößerte. Das zahlte sich auf jeden Fall aus, im Gegensatz zu dem einen oder anderen Mitspieler hatte ich keinen einzigen verschwendeten Zug, weil ich immer „sinnvolle“ Gebäude erreichen konnte. Im Norden, beim Platzieren der Zweigstellen, war ich auch am flottesten unterwegs und konnte am Ende noch die beiden punkteträchtigsten Städte beliefern. Während meine Kontrahenten allesamt Minuspunkte für ihre Belieferungen sammelten, kam ich auf knapp 30 Punkte. Meinem Hauptgegner halfen auch ähnlich viele Punkte für seine Gebäude nicht, weil ich in den anderen Kategorien auch ordentlich punktete. Endstand: 88-74-51-42. Die Spielzeit war mit ca. 2:40 Stunden okay, auch wenn das aus meiner Sicht schon noch schneller gespielt werden kann. Ich spiele wohl kaum ein anderes Expertenspiel so sehr aus dem Bauch wie GWT.


    Cryptid

    Partie Nr. 5

    Auch das zu viert und erstmals mit ausgedruckten und laminierten Checklisten, auf denen man seine Erkenntnisse zu den Hinweisen der Mitspieler eintragen kann. Wir waren uns hinterher tatsächlich alle ein wenig unsicher, wie uns das denn nun gefallen hat. Theoretisch haben so natürlich alle dieselben Informationen… wenn man denn keine Fehler beim Abtragen macht 😊 Wir haben auch überlegt, ob man es dann nicht mit Sanduhr spielen muss, um allzu lange Überlegungen abzuwürgen. Naja es hat dann auch prompt mal ein anderer Mitspieler gewonnen, nachdem der Sieger zuletzt immer derselbe gewesen war.


    Arschlochkind

    Partie Nr. 1

    Erstmals seit Corona haben wir uns auch wieder in einer früheren Gelegenheitsspieler/Partyspielerrunde zu sechst getroffen. Nach dem Grillen war diesmal aber nur noch Zeit für ein Spiel, auch weil das zeitlich etwas ausufernd war.

    Bei Arschlochkind erzieht jeder sein Kind möglichst missraten. Dazu werden durchsichtige Karten auf das eigene oder auf Kinder der Mitspieler gespielt, die deren Werte für Gesundheit etc. verbessern oder verschlechtern können. Wer über drei Phasen mit je vier Durchgängen die meisten Minuspunkte sammelt, gewinnt. Ich muss schon sagen, dass das Spiel trotz der langen Spielzeit (1:45h) zu keinem Zeitpunkt langweilig wurde und gut unterhalten hat. In der richtigen Runde also durchaus witzig. Ich glaube allerdings, dass das für mich noch für maximal eine weitere Partie trägt.

    Auch wenn das bei so einem Spiel eher Nebensache ist, meine Charlotte hat dann auch „gewonnen“ und war mit Abstand das asozialste Kind der Runde. Ihre Story hat halt auch am besten gepasst... von einer Nutte entjungfert, zwei Kinder von unterschiedlichen Tinder-Dates. Die war am Ende echt ziemlich durch ^^


    #GreatWesternTrail #Cryptid #Arschlochkind

    Meine Top 15 (in loser Reihenfolge):

    Terra Mystica - Gaia Project - Ein Fest für Odin - Great Western Trail - Clans of Caledonia - Underwater Cities - Arche Nova - Orleans (inkl. Handelserweiterung) - Scythe - Tzolk'in - Heaven & Ale - Wasserkraft/Barrage - Food Chain Magnate - Auf den Spuren von Marco Polo - The Gallerist

  • Meine Woche:


    #SpiritIsland (1x)

    Nachdem ich letzte Woche eine etwas schwierigere Partie zu zweit mit 4 Geistern hatte, wurde diese Woche dann zu viert mit 4 Geistern gespielt. Eine Erstspielerin und für die Anderen drei jeweils neue Geister haben nicht so sehr zu Interaktion geführt. Jeder war ziemlich mit sich selbst beschäftigt.

    Ohne Nation und Szenario haben wir relativ einfach gewonnen.

    Ich denke, zu zweit oder maximal zu dritt ist dann für mich eine ausreichende Anzahl an Spielern.


    #KemetBloodandSand (1x)

    Es wurde in meiner Gruppe mal wieder ein neuer Kickstarter gewünscht (wie meistens nicht von mir) und raus kam eine schöne Partie Kemet zu viert.

    Hat Spaß gemacht, müsste man aber noch öfter spielen um richtig verschiedene Taktiken und Spielweisen auszuprobieren. Da das bei unserer Gruppe aber höchstwahrscheinlich nicht passieren wird, kann das Spiel mit in die überfüllte Ecke zu "Spiele ich mit wenn es jemand spielen will, ansonsten schön, dass ich es mal ausprobiert habe".



    #HumanPunishment (1x)

    Endlich endlich endlich wieder die Reaktivierung der HP-Runde auf der Arbeit. Das habe ich vermisst!

    Zu fünft mit drei neuen Spielern hat es sich etwas gezogen (obwohl ich diverse Karten aussortiert habe), trotzdem mal wieder ein riesiger Spaß und alle freuen sich auf weitere Partien. Erfahrungsgemäß gehen die dann auch deutlich schneller. Ich freue mich!!!!


    #YukonAirways (1x)

    Mein Aeons End Kumpel war da und in lachte Yukon Airways vom Regal an. Also wurde auch dieses wunderbare Spiel mal wieder rausgeholt und es hat richtig Spaß gemacht! Nach ein, zwei Zügen hatte er dann die Planung auch richtig gut raus und konnte mit der letzten Wahl des Steges mir den Sieg entreissen (93-88). Das Spiel ist zwar mit drei oder vier Spielern noch besser da dann die Reihenfolge beim Fliegen und die Stegwahl noch wichtiger wird, zu zweit finde ich es aber auch weiterhin super.



    #AeonsEnd (2x)

    Danach noch die obligatorischen zwei Partien Aeons End.

    Wir sind noch dabei nach und nach die Gegner aus "Für die Ewigkeit" durchzuspielen, daher war diesmal die Krone der Leere dran. Mal wieder eine sehr originelle Idee mit den Akolyten und es war ein harter Kampf. In der ersten Partie sind wir mit Garu und Ulgimor angetreten und wurden ordentlich zermalmt. Die zweiten Runde war dann wieder mit den beiden aber mit komplett neuem Markt. Diesmal konnten wir, wenn auch sehr knapp, gewinnen.

    Beide Male war der Markt extrem teuer (ein Artefakt mit Kosten 3, alles Andere 4 oder mehr), was Garu überhaupt nicht zugute kam. Trotzdem macht es einfach Spaß seine Strategie daran anzupassen und man findet (fast) immer eine Möglichkeit.

    Aeons End ist einfach ein unglaublich gutes Spiel.



    #Klong (1x)

    Eine kurze MIttagspartie Klong gegen meine Frau war dann auch mal wieder angesagt.

    Ich bin jetzt mit der kompletten Abenteuergruppe durch und habe mich dran gewöhnt. Meine Frau hat sich mit Affenbot Prime eingespielt (den ich ziemlich stark finde) und ist damit happy, ich teste munter weiter durch und habe Spaß daran, dass es etwas asymetrischer geworden ist. Diesmal habe ich mit Agnet gespielt und in einem harten Kampf mit 169-166 die Oberhand behalten.

    Leider hat ein Rush bei mir noch nie geklappt und meistens gewinnt der, der länger unten bleibt. Eventuell versuche ich es das nächste Mal mit Schnurr damit.

    Weiterhin ein tolles Spiel, das uns beiden viel Spaß bereitet.



    #SkullKing (2x)

    Zum Abschluss der Woche gab es noch zwei Partien Skull King gegen die Nachbarn.

    Aktuell das Lieblingsspiel meiner Frau.

  • DiSta wird so langsam zu einem der Hauptverantwortlichen hier, wenn ich meine aktuelle akute Kaufpause doch einmal durchbreche. Gut, für das letzte Woche angeschaffte und gespielte #Maria konnte er jetzt nix, aber gestern und heute kamen eine ganze Reihe von Spielen auf den Tisch, von denen ich zumeist nur von ihm etwas gelesen habe und sonst noch nie etwas hörte, und die dann zumeist so preiswert via Ebay zu bekommen waren, dass mein eh schon schwacher Wille schnell gebrochen war...

    ...gern geschehen, ich unterstütze doch immer, wenn ich kann, arbeite seit über 30 Jahren ja auch schon im sozialen Bereich... ;)

  • 8 Stunden??? Oh wow, das ist lange. Wir brauchen 3 Stunden für ein Spiel ...

    Ja - die schnellste Truppe sind wir nicht. Zwischendrin wird auch ein wenig geschnackt, es werden Spirituosen verprobt und Snacks verzehrt.

    Durch die fest vorgegebenen Runden sieht man ja wie gut man bei dem Spiel vorankommt. Am Ende zog es sich aber doch sehr. 3 graue Runden am Schluss mit nur 4 neuen Gleisteilen könnnen an einem Sonntag gegen abend schon etwas zermürben.

    Und - wie bereits geschrieben - haben wir einen Fehler bei dem Spiel gemacht. Wir haben das Einkommen der Strecken so ausgezählt, wie es bei einem "normalen" 18XX üblich ist, nich wie 1840 es gerne möchte. Ich denke, dadurch haben wir die Spielzeit auch sehr aufgebläht.

    Das Institut für unfertige Studien hat herausgefunden, dass 8 von 10 Menschen ein

  • Aktuell warte ich noch auf das schöne Insert von Eurohell Design. Auf- und Abbau sind nämlich wirklich nervig. Da erhoffe ich mir durch das sehr gut durchdachte Insert einiges an Zeitersparnis.

    Danke für diese Erwähnung! Das ist ja mal ein tolles Insert... gekauft :lachwein:

    Über den Preis darfst du nicht nachdenken. Aber wenn man die Iron Clays dazugekauft hat, ist man über das nachdenken eh schon weit hinaus 😂

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  • Gestern sollte eigentlich Praga auf den Tisch, aber da wir eine Jugendliche zu Besuch hatte, die um 19:00 los wollte (Hausaufgaben....) sind wir auf #MachiCoro zu dritt umgestiegen.

    Als Ausgleich habe ich das 30er Bauprojekt mit reingenommen und das erste Mal konsequent mit nur einem Würfel gespielt (das entsprechende Projekt auch wirklich erst zuletzt gebaut) - durch rechtzeitiges Aufstocken mehrerer blauer Karten war ich eigentlich immer flüssig und konnte auch diverse Angriffe gut - wenn auch zähneknirschend - verkraften. Das Unternehmen, welches allen, die mehr als 10 Geld haben die Hälfte klaut ist echt ne megamiese Nummer und kann dir voll in die Parade fahren - und den Dieb widerum rüsten um schnell den Sieg einzufahren. Wenn der andere Mitspieler dieser halbwüchsigen, niederträchtigen Diebin nicht mit mit seinen zwei Cafés die Möglichkeit genommen hätte ihr letztes Bauprojekt zu bauen und ich dadurch die Möglichkeit erhielt die fehlenden Kreutzer zusammen zu kriegen um eben dies zu tun; - tja, dann hätte ich nicht gewonnen......

    Die beiden wissen jetzt, wo die Dampflock die Lötstellen hat !!!!


    #MachiCoro ist eines meiner liebsten Gateway Spiele und als nette Nachmittagsunterhaltung für 30 - 50 Minuten hervorragend geeignet. Insbesondere wenn allen Mitspielern nur noch ein Bauprojekt fehlt.

  • Kleine Solorunde Deep Madness. Das erste Szenario, einfach, um mal wieder reinzukommen. Anfang lief auch ganz gut, bis die Androidin meinte, jeden einzelnen Wurf verpatzen zu müssen, um den Schlüsseltoken aufzunehmen. Unterdessen erhoben sich mehrere Shadows of Filth aus den überwucherten Räumen und machten sich auf die Jagd nach den Investigatoren. Diese setzten sich gut zur Wehr und trugen nicht mehr als ein paar Kratzer davon.

    Aber als schließlich alle Schlüsseltokens aufgesammelt waren, nahte neues Unheil in Form aufgeblähter zeckenartiger Monster mit leidverzerrten menschlichen Gesichtern.

    Randi Carter sah sich plötzlich in die Enge gedrängt, während die anderen drei sich durch Horden von Shadows of Filth und Putrids schlachteten...aber es sollte nicht sein. Ein Bloated, der sich schon seit Spielbeginn aufpumpen konnte, sprang sie an, explodierte und verteilte sich und sie im Gang....

    Immerhin, ein schön filmreifes Ende. Ich mag es, dass jedes Monster eigene Mechaniken mitbringt.

    Mann, das Spiel ist immer noch so hart, wie ich es in Erinnerung hatte.

    Und ich hasse die Bloated.

  • Gestern sollte eigentlich Praga auf den Tisch, aber da wir eine Jugendliche zu Besuch hatte, die um 19:00 los wollte (Hausaufgaben....) sind wir auf #MachiCoro zu dritt umgestiegen.

    Als Ausgleich habe ich das 30er Bauprojekt mit reingenommen und das erste Mal konsequent mit nur einem Würfel gespielt (das entsprechende Projekt auch wirklich erst zuletzt gebaut) - durch rechtzeitiges Aufstocken mehrerer blauer Karten war ich eigentlich immer flüssig und konnte auch diverse Angriffe gut - wenn auch zähneknirschend - verkraften. Das Unternehmen, welches allen, die mehr als 10 Geld haben die Hälfte klaut ist echt ne megamiese Nummer und kann dir voll in die Parade fahren - und den Dieb widerum rüsten um schnell den Sieg einzufahren. Wenn der andere Mitspieler dieser halbwüchsigen, niederträchtigen Diebin nicht mit mit seinen zwei Cafés die Möglichkeit genommen hätte ihr letztes Bauprojekt zu bauen und ich dadurch die Möglichkeit erhielt die fehlenden Kreutzer zusammen zu kriegen um eben dies zu tun; - tja, dann hätte ich nicht gewonnen......

    Die beiden wissen jetzt, wo die Dampflock die Lötstellen hat !!!!


    #MachiCoro ist eines meiner liebsten Gateway Spiele und als nette Nachmittagsunterhaltung für 30 - 50 Minuten hervorragend geeignet. Insbesondere wenn allen Mitspielern nur noch ein Bauprojekt fehlt.

    Hast du jetzt #MachiCoro oder ein Wargame gespielt mit Euro-Ansatz?^^

    Meine BGG Sammlung

    Meine aktuelle Top 10:

    1 Starcraft: Das Brettspiel | 2 Twilight Imperium: Fourth Edition | 3 Kemet: Blood and Sand

    4 Terraforming Mars | 5 Brass: Lancashire & Birmingham | 6 Mahjong |7 Gaia Project

    8 Viticulture Essential Edition |9 Food Chain Magnate | 10 Ascension: Deckbuilding Game

  • Wir spielen gerade #PandemicLegacySeason0 - und es gefällt uns super! Deutlich thematischer als die Vorgänger (oder sollte ich sagen Nachfolger?). Neue Mechaniken, die erst "wirr" und zufällig wirken, dann aber doch gut steuerbar sind. Wir kommen jetzt in den März, und es ist extrem spannend. Empfehlung ist hier aber: Unbedingt ein paar Mal den Prolog spielen - das hat uns als erfahrenen Pandemie-Spielern doch sehr geholfen...

  • Hast du jetzt #MachiCoro oder ein Wargame gespielt mit Euro-Ansatz?^^

    Selbst wenn wir #Pandemie oder #SwitchandSignal spielen, habe ich immer eine Machete griffbereit liegen. Ein falscher Zug oder auch nur das Heben einer Augenbraue wenn ich eine Regel anders interpretiere und "ZACK" liegen deine Finger ab dem zweiten Gelenk auf dem Tisch.


    Unterschätze niemals die dunkle Seite der 8

  • #Oath

    Puh, das ist schwierig. Ich weiß nicht einmal wo ich das einordnen sollte. Area Control / Abenteuer / Worker Placement, wobei man die worker eigentlich auf dem Plan herumreisen lässt.... Intrigen, Verrat, etliche mögliche Siegbedingungen, die sich während dem Spiel auch mehrmals ändern können. Man gewinnt als Kanzler, als Spieler (um dann nächster Kanzler zu werden), verbündet sich mit dem Kanzler, um ihn dann am Ende doch noch zu überholen anstatt gemeinsam zu gewinnen. Das fühlt sich wirklich episch an und macht riesengroßen Spaß, ist aber auch ein schöner Brocken "Arbeit" und sehr anstrengend.


    Eigentlich würde ich für genau diese Mechanik Game of Thrones als Thema nehmen. Dann kann man sich ungefähr vorstellen was da so abgeht :)

    Das Spiel ansich ist sehr simpel, man hat Vorräte mit denen Man Aktionen macht, welche eine bestimmte Anzahl an Vorräten kosten. Der Clou: Je mehr Truppen du auf dem Spielplan hast, desto weniger Vorräte bekommst du. Was dazu führt dass die Schlachten im Laufe des Spiels anfangs eher zaghaft beginnen und danach, weil es "eh nicht mehr lange dauert", mehr und mehr episch werden. Toll!


    Es war auch gerade gegen Ende hin sehr spannend, da wir als generelle Siegbedingung hatten, dass ein Spieler mehr Gebiete kontrollieren muss als die Anderen. Ich zog aber eine Vision (=Karte, die für mich alleine die Siegbedingung ändert, welche ich am Anfang meiner Runde haben muss, also eine ganze Runde lange halten, aber erst in der Runde in der ich sie in der Folgerunde erfüllen möchte, aufdecken kann / darf) die besagte dass ich das Banner der Völker haben musste, welches man sich ganz einfach für Geld kaufen kann, aber es einem jeder Spieler für ein Geld mehr "abkaufen" kann, was sich immer mehr steigert. Ich habe dann etwas gewartet und Geld gefarmt, dass im Falle eines Abkaufens, ich das Ding auch wieder sofort zurückholen kann, und habe mir bis dahin ein zweites Banner geholt um etwas vom eigentlichen Ziel abzulenken, und als ich genug Geld hatte, meine Vision aufgedeckt.

    Dadurch haben natürlich alle anderen Spieler sofort zu überlegen begonnen, wie sie mir das Banner (entweder eben durch ein Geld mehr zu bezahlen, oder aber auch durch einen normalen Kampf auf dem Feld wo mein Held steht) abnehmen können, bevor ich wieder drankomme.



    Lange Rede kurzer Sinn, nach mehreren Angriffen, die ich alle abwehren konnte, hat dann der Spieler, der vor mir dran war, plötzlich mit einer Armee von Untoten den Kanzler gezwungen, dass er ihn in seine Armee aufnimmt, was die Siegbedingung wieder dahingehend änderte, dass zwar der Kanzler und er gemeinsam gewinnen würden, aber wenn besagter Spieler mehr Artefakte als der Kanzler hat, sobald der Kanzler gewinnt, der Kanzler "nur" Zweiter Sieger wird, wodurch der Usurpator im nächsten Spiel der Kanzler wird, und auch sofort das Spiel gewinnt.


    Und was macht eigentlich der Kanzler?

    er erfüllt von Anfang an die Siegbedingung, sodass er - würde 6 Runden lange niemand etwas machen - das Spiel gewinnen würde! In unserem Fall startete er eben mit den meisten kontrollierten Gebieten.

    Wer neuer Kanzler wird, darf sich die globale Siegbedingung für das nächste Spiel aussuchen, und erfüllt diese dann auch wieder von Anfang an. Sehr cool.

    Zudem sucht er sich noch Gebiete, Event Karten und ein paar andere Kleinigkeiten aus, die für die nächste Partie in das allgemeine Deck gemischt werden.

    Der Nachteil: Er muss 6 Runden minimum durchhalten, die anderen Spieler gewinnen sofort, wenn die Siegbedingung erfüllt ist, auch wenn erst weniger Runden gespielt wurden.


    Klingt alles sehr verwirrend, aber es macht(e) sehr viel Spaß und war wie in einer guten Game of Thrones Folge vom Feeling her!

    Hier bohren für neuen Monitor:

    (X)

    Einmal editiert, zuletzt von Drizzt ()

  • Gestern Abend gab es nach einem Totalschlafzusammenbruchs unseres Sohnes mal wieder eine Runde #Obsession .

    Meine Frau mit Wessex wischte mit mir als York den Boden auf.

    Im Endeffekt lief es von Anfang an nicht wirklich bei mir und ich kam überhaupt nicht rein ins Spiel.

    Bei meiner Frau lief es wie Sahne und so war der Sieg am Ende nicht verwunderlich und war mit 181 - 136 auch recht deutlich.

    War wieder ein tolles Spiel und die Revanche wird kommen.

    Heute Vormittag gab es eine Runde #LabyrinthWaronTerror im Solomodus worüber ich im Solothread hier im Forum berichtet habe.

    Mal sehen was diese Woche noch hinzukommt.

    Meine Sammlung


    Meine 10er : Euthia - High Frontier 4all - Labyrinth-War on Terror - Obsession - Space Empires 4x - Uprising

    Meine 9+er: Abomination - BIOS-Megafauna - BIOS-Origins - Empires of the Void II - Hellenica - Kingdom Rush - Legendary Encounters: Alien - Navajo Wars - Nemos War - SpaceCorp - Space Infantry:Resurgence - Star Trek-Ascendancy - Stellar Horizons - Teotihuacan - Tiger Leader - Yedo - Zero Leader

  • Bei uns gabs die Tage wieder mal einiges zu spielen.


    #TFM

    mit meiner Frau eine Einführungspartie gespielt mit den Standard Konzernen. Hat ihr durchaus gefallen und hoffe es noch einige Male auf den Tisch zu bekommen.


    Danach konnten wir zu dritt noch folgende Spiele erkunden:


    #PragaCaputRegni

    Für Patenonkel meiner Tochter wars die erste Partie. Für meine Frau bereits die dritte. Nach einer ca. 30 minütigen Regelerklärung konnten wir loslegen und haben versucht, Prag zu erbauen und erkunden.

    Hat wieder richtig Spass gemacht. Einziger Wermutstropfen: Patenonkel hat immer seine Spezialboni vergessen und somit mit 10 Punkten Rückstand den 2. Platz für sich beansprucht.

    Tolles Spiel aber wie bereits angesprochen, sehr schwer, alle Boni und Giveaways im Auge zu behalten. Dafür sind mehr Partien nötig.


    #RollPlayer

    mit beiden Erweiterungen gleich 2x auf den Tisch gebracht. Die erste Runde gegen Leviathan und anschliessend gegen die Hydra. Ohne mindestens die zweite Erweiterung Monsters&Minions möchte ich das Spiel nicht spielen. Diese Erweiterung macht das "halbe" Spiel zu einem Ganzen und Macht immer wieder Spass. Ist ein Hirnzwirbler, schlussendlich ist es jedoch ein optimieren vom möglichen. Leider kein Land in Sicht für meinen Charakter. Einmal meine Frau und einmal der Patenonkel gewonnen. Schreit nach Revanche :)

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  • #MachiCoro ist eines meiner liebsten Gateway Spiele

    Ich frag mich ja immer, was dieses ominöse "Machi Coro" ist, das hier so oft getagt wird. Wenn ich mal wieder #MachiKoro spiele, schau ich nach, ob sich da irgendwo ein C versteckt ...


    PS: sehr schön sind auch die Tags MachiKori (Kori sicher die Mehrzahl von Koro) und MachiKorio (Korio ruft man, wenn die Würfel mal wieder so fallen, dass man leer ausgeht).

  • Auch diese Woche wurde wieder gespielt:

    #HerrderRingeDieEntscheidung :

    Eine weitere Partie mit meinem Sohn - schnell gespielt und immer wieder interessante neue Konstellationen. Nur wenige verbleibende Charaktere zum Ende hin erlaubten ein interessantes und taktisches Endspiel.


    #Magic :

    Da noch ein wenig Zeit war, meinem Sohn schnell Magic beigebracht. Die Grundzüge sind ja wirklich denkbar einfach und mit den kürzlich aus deutschen Karten aus dem Bestand zusammengeworfenen Decks gings auch schon los.

    Immerhin hatte niemand in den ersten Runden zu wenig oder zu viel Mana, so dass es erst einmal gut startete. Der gute alte "Lhurgoyf" mit seinem Flavor-Text sorgte dann auch direkt für erste Lacher ("Ach Hans, lauf! Es ist der Lhurgoyf!" - Letzte Worte).

    Leider hatte ich dann eine fliegende Kreatur und mein Sohn bekam Manaprobleme, so dass das Spiel dann recht schnell kippte.

    Dennoch hat es Spaß gemacht und eine weitere Partie wurde schon angefragt ;)


    #Magic :

    Da wir in der wöchentlichen Runde diesmal nur zu zweit waren, gab es auch dort diesmal drei Partien Magic mit alten Commander-Decks (meine) gegen neue Commander-Decks - meine Decks konnten sich dennoch durchsetzen. Auch diesmal gab es (immerhin nur in einer Partie) Mana-Probleme und dies ist leider einer der Gründe, warum ich Magic nicht mehr so gerne spiele, auch wenn ich das Spiel an sich sehr mag. Es gehen einfach zu viele Partien verloren, weil der ein oder andere Spieler mit dem Mana Probleme hat (zu viel oder zu wenig) und sich dadurch nicht richtig wehren kann. So macht es dann beiden Seiten keinen Spaß.

    Dennoch kann das Spiel nach wie vor in seinen guten Momenten glänzen und wir werden demnächst auch zu mehreren noch einmal einige Team-Varianten aufleben lassen.

    Außerdem ist mir beim Nachschauen von einigen Kartenwerten von Karten, die ich eigentlich schon vor ein paar Jahren mal loswerden wollte, aufgefallen, dass der Wert der Karten zum Teil noch einmal deutlich gestiegen ist (wenn man die Preise denn wirklich bekommt...) - da lohnt es sich wirklich schon, sich die Anschaffungen der letzten Monate mit nur wenigen Karten gegenzufinanzieren...hmmm - aber irgendwie habe ich da Sorge, dass es wegen unterschiedlichen Meinungen zum Zustand der Karten oder zu echten oder behaupteten Beschädigungen da zu Problemen kommen könnte.


    #StarTrekAscendancy :

    Dann zum Wochenende seit langem schon mit einem befreundeten Pärchen verabredet zum Ascendancy spielen. Ich und meine Frau kannten beide das Spiel noch nicht, wussten aber grundsätzlich, worauf wir uns einließen und es hat uns auch recht gut gefallen. Allerdings waren die Spielbesitzer trotz schon einiger Partien nicht mehr sehr regelfest, so dass sie einiges nachschlagen mussten (dafür hatte sie kurz zuvor noch einge 3D-Behälter gedruckt und die Schiffe größtenteils grob bemalt, was natürlich sehr hübsch wirkte).

    Als uns einige Dinge während des Spiels immer mal wieder spanisch vorkamen, habe ich dann auch im Regelbuch nachgeschaut und gemeinsam mit gedrucktem Regelbuch und aktuellstem inoffiziellem Online-Regel-Dokument haben wir festgestellt, dass wir echt ne Menge Dinge nicht richtig gespielt haben. Das Spiel hat dennoch funktioniert und war zum Ende hin wirklich knapp.

    Dennoch werde ich mir bei Wiederholung das Online-Dokument noch einmal komplett zu Gemüte führen, damit wir es nächstes Mal hoffentlich richtig spielen.

    Was mich allerdings nicht so begeistert, ist das etwas schwammige, tabletopartige System mit den Planeten, weil es da immer die üblichen Probleme gibt: "Das passt nicht mehr dazwischen oder passt das doch noch?", "Upps, jetzt bin ich dagegen gekommen - keine Ahnung, wie es jetzt vorher war, aber jetzt passt es / nicht mehr...", "also ich finde, dass das nah genug ist, das das verbunden ist, oder?" - da solche Dinge dann immer zugunsten eines Spielers und zulasten eines anderen gehen, sind da kulante Entscheidungen nicht immer einfach.


    #RingkriegCE :

    Versprochen war versprochen und auch wenn der Abend vorher mit Ascendancy schon lang und spät war, hatte ich mich morgens nicht allzu spät mit meinem Sohn verabredet, um den Ringkrieg auf den Tisch zu bekommen. Da aktuell Herr der RInge vorgelesen und #HerrderRingeDieEntscheidung gespielt wird, ist das Thema ja aktuell präsent und wir hatten auch beide Lust drauf.

    Der Aufbau dauerte schon ca. 45 Minuten (es ist zwar schick, aber schon irgendwie lästig, jede einzelne Figur aus ihrer Vertiefung in der Schachtel zu holen). Das Spiel selbst dauerte dann ca. 5 Stunden und zum Ende hin waren ich und mein Sohn ein wenig durch.

    Wir haben ja schon Erfahrung mit #StarWarsRebellion und langen Spielzeiten, aber diesmal zog sich das Spiel irgendwie und Gefühle, die ich schon zuvor beim Ringkrieg spielen hatte (aber durch den langen zeitlichen Abstand ein wenig verdrängt hatte), kamen wieder auf:

    Ich finde ganz klar, dass die Karten zwar thematisch sind, jedoch auch eine Menge Text haben und eine Menge Spezialsituationen darstellen, die oft nicht auftauchen, vor allem, wenn man ein wenig "am Film" vorbei spielt (zum Beispiel Richtung Norden vorrückt - die vielen Minas Tirith-Karten sind dann nicht wirklich sinnvoll.

    Zudem können einem die Würfel (Aktions- und Kampf-) schon ziemlich übel mitspielen und für Frust sorgen (einige Runden lang keine nennenswerten Truppenbewegungen bei Sauron möglich - vor allem Rekrutierungen), nur oder fast keine Charaktersymbole bei den freien Völkern. Im Kampf auch nach 20 Würfelwürfen keine einzige 6 gegen eine einzelne Truppe in einer Festung, etc.

    Im direkten Vergleich hat da für mich Rebellion auf jeden Fall klar die Nase vorn, da es zwar auch lange dauert, man aber durch die eigenen Aktionen und das eigene Taktieren gefühlt mehr Einflussmöglichkeiten und Freiheiten hat, auch weil die Karten bei Rebellion häufig viel offener gestaltet sind - vielleicht war es aber auch nur, weil dieses spezielle Spiel Ringkrieg irgendwie schräg lief und der Ringträger schließlich ohne großes Risiko am Schicksalsberg ankam (wurde wenig / kaum entdeckt, trotz VIELER Würfel in der Suchbox und selbst dann nur 1er oder 2er Schaden, die durch Ereigniskarten wieder geheilt wurden - beinahe alle bösen Suchmarker-Karten waren am Ende des Spiels noch im Stapel - dadurch dann quasi direkter Durchmarsch).

    Hier ist jedenfalls noch unklar, ob wir so bald eine neue Partie wagen werden, auch wenn es meinem Sohn an sich gefallen hat - nun hat er allerdings angefangen, mir #Cloudspire als nächstes Projekt ins Ohr zu säuseln - mal schauen, wann das dann auf den Tisch kommt ;)

    Mögest Du in uninteressanten Zeiten leben...

  • PS: sehr schön sind auch die Tags MachiKori (Kori sicher die Mehrzahl von Koro) und MachiKorio (Korio ruft man, wenn die Würfel mal wieder so fallen, dass man leer ausgeht).

    Ich glaube, das sind die gleichen Leute, die auch Quirkle oder Quixx spielen.

    Oder, mein persönlicher Favorit, jetzt schon mehrfach live miterlebt, die Siedler vom Karton.

  • Bei mir gab es:


    #Zooloretto


    Wir haben das Spiel unserer Kleinen vorgestellt und nachdem man im Spiel Baby-Pandas und Baby-Kängurus bekommen kann, hatte das Spiel bei unserer Kleinen (=7 Jahre) schon gewonnen. Die Regeln sind simpel, die Spielregel schnell erklärt und eine Partie dauert nicht länger als 45 min.

    Nach nunmehr 6 Partien hat das Spiel für unsere Kleine noch nichts an Faszination verloren. Sehr schönes Familienspiel, das sehr gut gealtert ist (sprich: Kann mit aktuellen Spielen ohne weiteres mithalten).


    #DerFuchsimWald


    Dann wurden noch viele Partien #DerFuchsimWald gespielt. Für mich ist es das beste 2Personen-Stichspiel, das ich kenne. Das Spiel ist spannend und sehr strategisch, gerade wenn meine Frau einmal wieder ihre Ramsch-Strategie durchziehen will, man ihr aber irgendwie 4 Stiche hinschustern muss, damit man ihr einen Strich durch die Rechnung macht. Tolles Spiel. Kam bei uns dieses Jahr gesamthaft sehr häufig auf den Tisch.


    #Botanik


    Dann gab es diverse Partien von #Botanik

    Das Spiel hatte ich bereits vorgestellt: Botanik - Wochenbericht

    Der positive Gesamteindruck, den ich von dem Spiel gewonnen hatte wurde in 7 weiteren Partien bestätigt.

    Es ist ein reines 2 Personen Plättchen-Legespiel, das in sehr kurzer Spieldauer gespielt ist und genügend taktische Tiefe in den Zügen lässt, um auf Dauer spannend zu bleiben. Sehr schönes Spiel!


    #LaCitta


    Dann kam, nach ca. 20jähriger Pause, einmal wieder La Citta auf den Tisch. Wir wollten ausprobieren, ob es uns immer noch so gut gefällt, wie es uns damals gefallen hatte. Gleich vorab: Trotzdem, dass wir damals das Spiel einen Ticken besser gefunden hatten, hat das Spiel nur wenig von seiner Faszination verloren. Das Spiel ist wirklich gut gealtert, gefällt uns immer noch sehr gut und kann mE durchaus mit heutigen Spielen noch mithalten.

    • Es handelt sich hierbei um ein Zivilisationsspiel, bei dem es darum geht, dass man sein Volk am meisten vermehrt, denn am Ende bekommt man für jeden Bürger 1 Siegpunkt. Die Anzahl der Bürger ist hierbei der größte Anteil in der Endpunkteberechnung.
    • In seinem Zug macht man 5 Aktionen, die durch Karten gesteuert werden.
      • Jeder hat die 3 gleichen Standard-Aktionskarten (auf der jeweils 3 Aktionen gelistet sind, von denen man sich pro Karte für 1 entscheiden muss): 2 Goldmünzen nehmen, eine neue Stadt errichten oder ein einfaches Gebäude bauen
      • Hinzu gibt es noch eine allgemeine Kartenauslage, bestehend aus 5 Karten, die immer wieder neu nachgefüllt werden, sollte man sich in seinem Zug für ein oder mehrere Karten der allgemeinen Auslage entscheiden. Auf solchen Karten kann man ebenfalls einfache Gebäude errichten, aber auch mittlere und/oder größere Bauwerke uvm.
      • Die Gebäude, die man errichtet, gehören verschiedenen Sparten an: Bildung, Kultur, Gesundheit. Jedes Gebäude lefert hier mehr oder weniger dieser Punkte.
      • Erweitert man nun seine Stadt und kommt näher an eine gegnerische Stadt heran (=Entfernung weniger als 3 Sechseckfelder) ,dann kann es uU am Ende der Runde zu Ab- oder Zuwanderungen von Bevölkerung kommen, denn parallel zum allgemeinen Aktionskartenstapel gibt es auch die Politikkarten (pro Runde immer 4 neue Karten), die, bis auf die erste Karte, verdeckt ausgelegt werden. Jede Politikkarte ist einem Thema (Bildung, Kultur oder Gesundheit) zugeordnet. Am Ende der Runde werden nun die Politikkarten ausgewertet und wenn es hier zu einer Mehrheit in einem Themengebiet (Bildung, Kultur oder Gesundheit) kommt, wandern die Bürger von einer Stadt in die Stadt mit den Gebäuden, die mehr Punkte in diesem Bereich hat.
    • Im Spiel baut man also Gebäude, die Schwerpunkte in Bildung, Kultur oder Gesundheit besitzen. Nach 5 Runden wertet man die Politikkarten aus und es kommt, sollten die Städte weniger als 3 Hexfelder Abstand voneinander haben, zu Ab- oder Zuwanderung neuer Bürger.

    Die Regel des Spiels dürfte mE in 10 min erklärt sein. Das Spiel selbst ist aber hart umkämpft. Bereits in der 1. Runde hatten wir im 2P Spiel bei 3 Städten Kontakt zueinander und so ging der Kampf um die Bürger bereits in der frühen Phase des Spiels (es werden 6 Spielrunden gespielt) schon los. Ein strategischer Fehler in der ersten Runde führte aber dazu, dass ich dem Spiel hinterher gelaufen bin. Das Spiel ging 90 min und war dennoch immer spannend und sehr konfrontativ!

    Es ist ein Spiel, das, trotz seiner 21 Jahre, die es nunmehr auf dem Buckel hat, sehr gut gealtert ist. Das Spiel wird zwar von Kosmos nicht mehr produziert und vertrieben, man kann es sich aber für kleines Geld am Sekundärmarkt "schießen". Hat jedenfalls Spaß gemacht.


     



    #ImperiumClassic


    Dann gab es 2 Partien #ImperiumClassic

    Ich möchte hier gar nicht allzu viel schreiben, da ich von dem Spiel noch keinen richtigen Ersteindruck habe. Irgendwie tue ich mir mit dem Spiel recht schwer:

    Einerseits hat es im Kern ein sehr einfaches Regelwerk, der Teufel steckt aber im Detail, da es viele Schlüsselwörter mit diversen Bedeutungen gibt. Hinzu kommt noch, dass man sich zu Beginn des Spiel für ein Volk entscheiden muss und von diesem das spezielle Kartendeck bekommt. Jedes Volk spielt sich, soweit ich es mitbekommen habe, anders (Grundmechanik ist immer die gleiche, aber Strategie ändert sich von Volk zu Volk).

    Kurzum: Ich tat mir in beiden Partien recht schwer, da ich oft diverse Begriffsdefinitionen nachlesen musste.

    Ebenfalls empfand ich die Spielregel als suboptimal: Generelle Regeln werden in der Kernmechanik nicht vorgestellt und tauchen erst in der Begriffserklärung auf. Das wäre weiter nicht schlimm, müsste man nicht hin und wieder Regeln nachschlagen und das einige Regeln nicht in der Kernregel stehen, sondern bei den Begrifflichkeiten aufgeführt sind, sucht man u.U. dementsprechend lange.

    Von daher: Nach 2 Partien weiß ich noch nicht so recht, ob ich das Spiel gut finde oder nicht. Weitere Partien, die dann hoffentlich flüssiger laufen werden, werden dies dann zeigen.... von daher vorerst nur ein "Spiel ist interessant".

    4 Mal editiert, zuletzt von Braz ()

  • ...den Ausführungen von Braz kann ich mich voll und ganz anschließen, wenn ich es auch diese Woche nicht gespielt habe, so wurde es im Schnitt 1-2mal in Jahr seit seinem Erscheinen auf den Tisch gebracht....

    Hatte seinerzeit auch die Gelegenheit den Autor in einer Sammelunterkunft anlässlich der Messe in Essen kennenzulernen zu dürfen, haben dann die halbe Nacht nen proto eines anderen gespielt und geklönt.... schöne Erinnerungen....

  • #ImperiumClassic

    Ebenfalls empfand ich die Spielregel als suboptimal: Generelle Regeln werden in der Kernmechanik nicht vorgestellt und tauchen erst in der Begriffserklärung auf. Das wäre weiter nicht schlimm, müsste man nicht hin und wieder Regeln nachschlagen und das einige Regeln nicht in der Kernregel stehen, sondern bei den Begrifflichkeiten aufgeführt sind, sucht man u.U. dementsprechend lange.

    Glaube mir, so ist es besser. Die grundsätzlichen Mechanismen sind recht simpel, was du suchst sind dann eben genau diese Schlüsselwörter und dann ist es wesentlich übersichtlicher, sie in alphabetischer Reihenfolge schnell gefunden zu haben. Ansonsten hättest du eine Textwüste, wo sich genau diese Begriffe drin verstecken und du noch mehr suchst…

    Ich postuliere mal: Dir wird das Spiel gefallen. :sonne:

    Bitte senden Sie mir Ihre E-Mail doppelt, ich brauche eine fürs Archiv :/

    Einmal editiert, zuletzt von Torlok ()

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  • Braz Zustimmung bei La Citta und Fuchs im Wald, kurze Rückfrage zu Zooloretto: Hat die Sechsjährige das wirklich so durchdrungen, dass sie es auch gewinnen kann? Auf BGG steht ja auch "ab 6", aber meine beiden Kinder waren mit dem Spiel in dem Alter mit den vielen Optionen noch ziemlich überfordert (und eigentlich haben die genug Spieleerfahrung). Habt Ihr irgendwas angepasst? Das wäre gerade für meinen Sohn eigentlich das ideale Spiel...

  • Dann kam, nach ca. 20jähriger Pause, einmal wieder La Citta auf den Tisch.

    Ich denke schon seit vielen vielen Jahren: "Das würde ich echt gern einmal wieder spielen!". Für mich gehört das mit zu den besten Spielen die KOSMOS jemals herausgegeben hat.

    Ein Bild sagt mehr als 298 Wörter... :floet:

  • Braz Zustimmung bei La Citta und Fuchs im Wald, kurze Rückfrage zu Zooloretto: Hat die Sechsjährige das wirklich so durchdrungen, dass sie es auch gewinnen kann? Auf BGG steht ja auch "ab 6", aber meine beiden Kinder waren mit dem Spiel in dem Alter mit den vielen Optionen noch ziemlich überfordert (und eigentlich haben die genug Spieleerfahrung). Habt Ihr irgendwas angepasst? Das wäre gerade für meinen Sohn eigentlich das ideale Spiel...

    Sorry...habe es oben nun ergänzt: Unsere Kleine ist 7 und wird im Dezember 8 (zur besseren Einschätzung). Vor 1 Jahr wäre das mE für sie noch "etwas" schwierig gewesen, aber dieses Jahr hat sie einen guten Sprung in Sachen Brettspielverständnis gemacht....aber jedes Kind ist da auch ja anders getaktet.... Die Grundmechanik des Spiels ist schon recht simpel: Entweder ich lege ein Tierplättchen auf den Wagen oder ich nehme mir den Wagen mit allen Plättchen und platziere die Tierplättchen in die diesbezüglichen Tiergehege. Unsere Kleine spielt es eigenständig und die Endpunkte von uns allen sind immer sehr dicht beisammen...oft nur 2 oder 3 Punkte Rückstand zum Gewinnenden.

    Ob das Spiel nun für einen 6-jährigen gut spielbar ist?! Schwierig zu beantworten. Unsere Kleine hätte es letztes Jahr mE noch nicht so spielen können, dass die Spielzüge taktisch klug gewesen wären *mutmaß*...aber das ist ja wirklich von Kind zu Kind unterschiedlich.

  • Hast du jetzt #MachiCoro oder ein Wargame gespielt mit Euro-Ansatz?^^

    Selbst wenn wir #Pandemie oder #SwitchandSignal spielen, habe ich immer eine Machete griffbereit liegen. Ein falscher Zug oder auch nur das Heben einer Augenbraue wenn ich eine Regel anders interpretiere und "ZACK" liegen deine Finger ab dem zweiten Gelenk auf dem Tisch.


    Unterschätze niemals die dunkle Seite der 8

    Gut zu wissen!

    Dann besitzen also deine Mitspieler alle Kartenhalter?


    Immer wieder interessant, was sich für schräge Persönlichkeiten hinter niedlichen Avataren mit schrulligen Namen verstecken. 8o

    Wenn immer der Klügere nachgibt, wird nur dummes getan!

  • Sorry...habe es oben nun ergänzt: Unsere Kleine ist 7 und wird im Dezember 8 (zur besseren Einschätzung). Vor 1 Jahr wäre das mE für sie noch "etwas" schwierig gewesen, aber dieses Jahr hat sie einen guten Sprung in Sachen Brettspielverständnis gemacht....aber jedes Kind ist da auch ja anders getaktet.... Die Grundmechanik des Spiels ist schon recht simpel: Entweder ich lege ein Tierplättchen auf den Wagen oder ich nehme mir den Wagen mit allen Plättchen und platziere die Tierplättchen in die diesbezüglichen Tiergehege. Unsere Kleine spielt es eigenständig und die Endpunkte von uns allen sind immer sehr dicht beisammen...oft nur 2 oder 3 Punkte Rückstand zum Gewinnenden.

    Ob das Spiel nun für einen 6-jährigen gut spielbar ist?! Schwierig zu beantworten. Unsere Kleine hätte es letztes Jahr mE noch nicht so spielen können, dass die Spielzüge taktisch klug gewesen wären *mutmaß*...aber das ist ja wirklich von Kind zu Kind unterschiedlich.

    Danke! Dann heb ich mir das lieber noch etwas auf, sonst verbrenne ich das wie schon andere Spiele. Bei meinem Sohn gilt allgemein: Je schlichter der Mechanismus, desto lieber spielt er mit - Dragon Parks und Draftosaurus waren richtige Knaller für ihn. Und da gibt es dann bei Zooloretto halt diese Münzen und die damit verbundenen Optionen, die es ja doch etwas komplizierter machen.

  • #ImperiumClassic

    Glaube mir, so ist es besser. Die grundsätzlichen Mechanismen sind recht simpel, was du suchst sind dann eben genau diese Schlüsselwörter und dann ist es wesentlich übersichtlicher, sie in alphabetischer Reihenfolge schnell gefunden zu haben. Ansonsten hättest du eine Textwüste, wo sich genau diese Begriffe drin verstecken und du noch mehr suchst…

    Ich postuliere mal: Dir wird das Spiel gefallen. :sonne:

    ich bin da momentan noch etwas ambivalent....mal schauen....momentan finde ich es noch sehr zäh....

    Was ich mit "Begrifflichkeiten nachschlagen" meine ist z.B.:

    • "Acqire": Das gehört eigentlich in die generelle Regelmechanik...ebenso ob man, wenn man eine Karte nimmt, die sofort nachzieht, um wieder den Markt voll zu machen.....das steht aber nur in der Definition am Regelende zu "Acquire", obwohl es eine zentrale Mechanik ist
    • "Break Through for" ist ebenso eine zentrale Mechanik im Spiel. Die gehört mE ebenfalls in die Kernregel, da sie immer vorkommt.

    Also es gibt diverse Begrifflichkeiten, die mE einfach in die Kernregel gehören und halt zusätzlich hinten noch einmal aufgeführt gehören....aber wenn ich 5 min. nachschlagen darf, wo ich noch einmal schnell gelesen habe, ob Karten erst am Ende meiner Runde am Markt nachgefüllt werden oder doch sofort....das empfand ich als suboptimal und hat das Spiel für uns in die Länge gezogen....Klar: Vermutlich werden Folgepartien deutlich schneller und spielen sich flotter, was wünschenswert wäre, da dies momentan noch der größte Kritikpunkt von mir am Spiel ist.