Dee den Spielbericht zu Roadmaster konnte ich unter dem Link nicht finden....
Die letzten 5 Spiele die ich erstmals ausprobiert habe...
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Dee den Spielbericht zu Roadmaster konnte ich unter dem Link nicht finden....
Danke, ist korrigiert. Copy&Paste-Fehler.
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Wie angedroht nun der zweite Teil mit fünf neuen Titeln. Im September gab es nämlich viel Neues und das Digitale stand mehr als sonst im Vordergrund. Zwei Spiele habe ich online kennengelernt. Und zwei Spiele waren mit App-Unterstützung.
Arctica (This Way!/Board Game Circus, 2027) – Wertung: 8,0
#Arctica
Partien: 1x zu dritt via BGA
Kurzfassung: Aktionsräder und Tierkarten ermöglichen es, Tiere in der Arktis anzusiedeln und Mehrheiten zu gewinnen.
Pro: originelle Aktionswahl; Mechanismen greifen gut ineinander; sehr schöne Tierillustrationen; geringe Wartezeit durch parallele Aktionen
Kontra: lange Kettenzüge beim Ansiedeln möglich und fördern dann doch Downtime; hohe Einstiegshürde durch sehr viele Optionen; Analyse-Paralyse-anfällig; paralleles Spielen fördert Interaktion nicht; zu dritt ungleiche Zuganzahl; thematisch eher abstrakt
Spielbericht: RE: 14.09.-20.09.2026Toriki: Eine Insel voller Abenteuer (Lucky Duck Games/Mirakulus, 2025) – Wertung: 8,0
#Toriki
Partien: 6x zu zweit
Kurzfassung: Als Kinder erkunden wir eine Insel, kombinieren Gegenstände und lösen Aufgaben. Das alles mithilfe einer App.
Pro: exploratives, narratives Abenteuer; Insel verändert sich durch Aktionen; funktioniert auch gut mit jüngeren Kindern; eigene Lösungsansätze werden angeregt
Kontra: sehr hoher Handyanteil; wiederholte erfolglose Gegenstandsversuche kosten Zeit; sehr viele Gegenstände und Ziele sind irgendwann unübersichtlich; eigentlich nur für einmaliges Durchspielen
Spielbericht: RE: 14.09.-20.09.2026Bloomworks (Karma Games, 2026) – Prototyp-Wertung: 7,5
#Bloomworks
Partien: 1x zu dritt via TTS
Kurzfassung: Wir züchten Blumen und ernten diese je nach Jahreszeit. Diese pflanzen wir dann neu ein, liefern sie als Balkonpflanzen an die New Yorker Bürger oder verkaufen sie auf dem Markt.
Pro: spannendes Zusammenspiel aus Pflanzen, Raum und Geld; inovvativer Zeit- und Erntemechanismus; Markt und Balkonlieferungen sorgen für Interaktion; (meist) schnelle Mikroaktionen; schönes Engine-Building mit immer mehr Blumen; unverbrauchtes Setting (Blumen tüchten in New York)
Kontra: Erstpartie (online) dauerte etwas zu lange; Spannung ließ zwischenzeitlich nach, als fast alles erreicht war
Spielbericht: RE: 07.09.-13.09.2026Badass Bunnies (Amigo, 2026) – Wertung: 7,5
#BadassBunnies
Partien: 1x zu dritt
Kurzfassung: Push-your-luck und Deckbau in Verbindung: Karten werden aufgedeckt, Karotten gesammelt und Kaninchen angeworben, bis der Fuchs kommt.
Pro: gelungene Mischung aus Push-your-luck und Deckbau; unterhaltsame Spannung und Emotionen; Fehlschläge fühlen sich durch schlafende Füchse weniger frustrierend an; Sonderfähigkeiten der Hasen bringen Abwechslung
Kontra: eine Partie am Abend reicht
Spielbericht: RE: 14.09.-20.09.2026Boss Fighter QR (Pegasus, 2025) – Wertung: 7,0
#BossFighterQR
Partien: 2x zu dritt
Kurzfassung: Gemeinsam wollen wir mit unseren Helden einen Boss besiegen. Eine App verwaltet den Kampf.
Pro: fördert taktische Absprache und Kartenkombinationen; kooperatives Spielgeschehen; Regeln und Elemente kommen schrittweise hinzu; ansprechende Gestaltung
Kontra: Kampagne erfordert regelmäßige Spieltermine; App übernimmt einen großen Teil der Verwaltung und Reaktionen, daher wenig analoges Brettspielgefühl
Spielbericht: RE: 14.09.-20.09.2026 -
Bei mir sind schon wieder fünf neue Spiele zusammengekommen, inklusive zweier ausschließlich über BGA gespielter Titel und insgesamt ohne große Ausreißer nach oben oder unten.
Bewertung4,0/5GutEntropy
Mitgespielt, 1 Partie (zu dritt)Kennerspiel mit nur drei Hauptaktionen und ein paar kleineren Nebenaktionen. Die Komplexität entsteht eher dadurch, sinnvoll auf die unterschiedlichen Ziele und Wertungen hinzuspielen. Auch der Bewegungsmechanismus ist ein wenig tricky, gleichzeitig ist das mechanisch vielleicht auch der interessanteste Kniff des Spiels, denn dieser sorgt für interessante Überlegungen, wann man auf dem Rondell wie weit voranzieht. Dabei ist man zudem insofern eingeschränkt, dass man die Hauptaktionen nur in einer gewissen Frequenz wiederholen kann.
Ansonsten baut man sich Sonnensysteme mit Planeten, Sonnen und Biomen auf, spielt zudem Karten aus, vor allem auch um Lebewesen (in drei Evolutionsstufen) auf die Planeten zu bekommen.
Unterschiedliche Schwerpunkte scheinen ähnlich erfolgsversprechend zu sein. Gelungen fand ich dabei auch den Wertungsmechanismus, der für eine recht übersichtliche Schlusswertung sorgt.
Hat mir insgesamt Spaß gemacht und mich durchaus ein Stück weit positiv überrascht. Schöne Spannungskurve auch hintenraus, mit dem unsicheren Ende, das dann doch recht zügig eingeleitet werden kann (2 von 6 Meilensteinen müssen erreicht werden). Spiele ich sehr gerne wieder mit.
PositivNegativ- Interessanter Aktionsauswahlmechanismus
- Guter Spannungsbogen
- Kein Punktesalat am Ende
- Ohne Insert aufwändiger Aufbau
- Hintenraus nicht ganz einfach, den Überblick über die mitunter recht große eigene Auslage zu behalten (inkl. Dauervorteilen etc.)
Bewertung3,5/5GutAuf die Nüsse
Mitgespielt, 1 Partie (zu viert)Witziges, kleines Würfelspiel mit Push Your Luck Aspekt und Action-Phase… Mit fünf Würfeln versucht man, möglichst viele Nüsse zu würfeln. Würfel, die einen Vogel zeigen, sind für diese Runde raus. Den Rest würfelt man solange immer wieder, bis man aussteigt, um seine Nüsse zu sichern oder alle verbliebenen Würfeln ausschließlich Eichhörnchen zeigen. In dem Fall wird es hektisch und man versucht mit den verbliebenen Würfeln so viele Nüsse wie möglich zu erwürfeln. Dafür hat man so viel Zeit, bis alle Mitspieler mit einem Würfel einen Hund gewürfelt haben (1 zu 6 Chance). Wer zuerst 50 Nüsse gesammelt hat, gewinnt.
Großer Pluspunkt ist natürlich die Mini-Dose von Gamefactory. Ansonsten lebt das Spiel vor allem von der Action, die aufkommt, wenn alle gleichzeitig würfeln.
PositivNegativ- Sehr platzsparend durch die kleine Verpackung
- Schnell erklärt und kurze Spielzeit
- Spaßige Action-Phase, wenn alle gleichzeitig und möglichst schnell würfeln; dadurch sind auch alle ständig involviert
- Naturgemäß hoher Glücksfaktor und wenige echte Entscheidungen zu treffen
Bewertung3,7/5GutAuf die Eier
Mitgespielt, 1 Partie (zu sechst)Das ist im Gegensatz zum Vorgänger eher gemütlich, dafür hat man zumindest hier und da auch mal taktische Entscheidungen zu treffen. Ist man am Zug wirft man seine
zehnneun Würfel bis zu dreimal. Faule Eier gehen raus und werden am Ende des Zugs vom Nachbarn neu gewürfelt. Wirft der dabei nochmal faule Eier, zerstört jedes eine Wertung. Drei unterschiedliche Konstellationen können Punkte bringen… Paare aus Pfanne und Spiegelei, Topf mit beliebig vielen gekochten Eiern und eine bestimmte erforderliche Anzahl an Hühnern.Die Re-Rolls der faulen Eier durch die Sitznachbarn sorgen für unterhaltsame Momente, auch weil man davon durchaus profitieren kann und das dann für die größte Erheiterung sorgt.
PositivNegativ- Sehr platzsparend durch die kleine Verpackung
- Schnell erklärt und kurze Spielzeit
- Taktisch interessanter als Auf die Nüsse
- Auch mit >4 Leuten spielbar
- Naturgemäß hoher Glücksfaktor
- In größerer Gruppe kann es sich etwas in die Länge ziehen
Bewertung3,8/5GutNext Station: Berlin
Online, 5 Partien (zu zweit)Nachdem London bei mir ein ziemlicher Hit war und auch weiterhin in meiner Sammlung ist, haben mich die Nachfolger Tokyo und Paris selbst online nicht zu vielen Partien motivieren können. Der Ansatz von Berlin gefällt mir jetzt zumindest im Ersteindruck wieder besser.
Die vier Linien haben jeweils zwei Startpunkte, je einen im linken und einen im rechten Teil der Karte. Jede gezogene Streckenkarte gibt zusätzlich an, welcher Teil der Strecke erweitert werden kann. Ziel ist es im Prinzip, beide Abschnitte miteinander zu verbinden, um so pro Runde 10 Bonuspunkte einzusacken. Der Rest der Wertung funktioniert wie gehabt.
Unterm Strich eine kleine, aber feine Änderung des bewährten Grundprinzips. Die Komplexität ist ähnlich wie beim Original und Kenner der Reihe sollten sehr schnell rein kommen.
PositivNegativ- Nette Idee mit den zwei Startpunkten je Runde, die man verbinden möchte
- Einfacher Einstieg für Kenner der Reihe
- Andere Spiele des Genres bieten gleich mehrere Maps/Varianten in einer Box
- Spielprinzip sehr ähnlich zu Vorgängern
Bewertung3,8/5GutSkara Brae
Online, 3 Partien (zu zweit)Skara Brae habe ich ausschließlich online auf BGA gespielt, das Tutorial dort hat für mich im Vorfeld auch die Regellektüre ersetzt.
Die Mischung aus Kartendraft, Engine Building, Worker Placement und Ressourcen-Management hat mir gut gefallen. Interessant ist vor allem Letzteres gelöst, weil Ressourcen im Überfluss auch für eine höhere Müllproduktion sorgen und der Abfall muss dann wieder entsorgt werden, weil ansonsten am Ende viele Minuspunkte drohen.
Die Zugreihenfolge funktioniert ähnlich wie bei Grand Austria Hotel, d.h. in der Regel ist man zweimal in Folge dran. Das geht anfangs noch zügig, weil man mit einem Arbeiter startet, aber weil jede Runde ein Arbeiter hinzukommt, dauern die Züge hintenraus sehr lang. Ich fürchte, das würde mich am Tisch schon zu zweit stören, mit drei oder mehr Mitspielern würde ich das nicht mal ausprobieren wollen, zumal mich ohnehin nicht groß interessiert, was die Mitspieler machen. Punktemäßig bin ich zuletzt immerhin zweimal bei 44 gelandet, aber da ist noch Luft nach oben.
PositivNegativ- Interessante Optimieraufgabe
- Ressourcen-Mechanismus inkl. Abfall fühlt sich frisch an
- Aktionsphase kann wohl auch simultan gespielt werden
- Solitäre Angelegenheit
- Downtime-anfällig
#Entropy #AufDieNüsse #AufDieEier #NextStationBerlin #SkaraBrae
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Auf die Eier hat nur 9 Würfel... 10 würden nicht in die Schachtel passen.
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Bewertung3/5Befriedigend
Décorum
1 Partie zu viert
Wir richten gemeinsam ein Haus ein, d.h. wir platzieren Gegenstände in vier Arten und Faben in vier verschiedenen Räumen. Dabei spielen wir kooperativ und jeder hat mehrere eigene geheime Ziele die erfüllt werden müssen, Beispiele: "In jedem Raum muss mindestens ein blauer Gegenstand sein" oder "Der Gegenstand X muss in jeder Farbe vorhanden sein". Wir können dabei im Uhrzeigersinn einen Gegenstand verändern. Sobald ALLE Ziele von allen Spielern erfüllt sind haben wir gewonnen. Wenn die max. Anzahl an Runden vorbei ist ohne die Ziele erfüllt zu haben, haben wir verloren.
Nicht meine Art von Spiel, aber es hat mir überraschend viel Spaß gemacht. Es ist eine andere Art von Spiel und die Aufgaben können sehr verzwickt sein. Da man auch Erkenntnisse gewinnt, wenn ein andere Spieler was legt oder verändert ist man die ganze Zeit involviert. Dies bedeutet aber auch, dass dies kein lockeres Party-Spiel ist, sondern durchaus Konzentration gefragt ist. Auf der anderen Seite, wenn ein Mitspieler nicht mitkommt, kann es für alle sehr frustrierend werden. Ich würde es auf jeden Fall noch einmal spielen.
PositivNegativ- Knackiges Knobel / Deductionsspiel
- Unverbrauchtes Thema
- Recht leichter Einstieg
- Keine Down-Time
- Für ein so kurzes Spiel ein recht langer Aufbau
- Man/Alle müssen konzentriert dabei sein
- Ein Spieler kann das Erlebnis für die gesamte Gruppe zerstören
Bewertung3/5BefriedigendThat Tracks
1 Partie zu viert
Wir bekommen Charts / Diagramme zu "google" Anfragen gezeigt und müssen 4 Begriffe zuordnen, z.B. ein Zeitstrahl über ein Jahr und vier Gerichte: Salat, Braten, Grillen, Kartoffeln (Mein fiktives Beispiel). Der Graph zeigt vier Linien und wir müssen dann überlegen was zu welchem Graph passt. Eine Linie geht z.B. im Sommer hoch, könnte das Grillen sein, wo die Leute nach Rezepten suchen. Dabei Spielen wir in zwei Teams
Ich finde die Idee sehr witzig und frisch, gerade die zeitliche Komponente ist selten bei ähnlichen Spielen dabei. Typische Fragen: "Was wird konstant gleichbleibend gesucht?", " Was sind wiederkehrende Trends?"
Das Spiel, was man darum gebaut hat überzeugt mich leider nur so halb. Wir brauchen ein Handy als Timer, was auch noch hin und her gereicht wird, da das andere Team nur raten darf wenn man dran ist und nur soviel Zeit bekommt wie das andere Team . Dazu muss man die Antworten auf abwaschbare Chips schreiben muss. Auf Zeit, Im Team, Doppelmarker gibt es auch noch. Man darf auch noch mal schieben.
Unnötig hektisch (das Handy alle paar Sekunden herüber zu reichen) und kompliziert. "Keep it simple" hätte dem Spiel gut getan. Eine Tafel oder Chips mit A,B,C,D und der ordentlichen Beschriftung wäre 100mal besser gewesen.
PositivNegativ- Überraschend viel aus der Idee heraus geholt
- Kann jeder Mitspielen
- Man kann eigentlich nur einmal durch den Block / Diagramme
- "App" samt Handling unnötig kompliziert
- Wenn einem die Kategorie nichts sagt, ist man komplett raus. (Beispiel: Welcher RNB-Künstler letztes Jahr wann angesagt war...)
Bewertung3/5BefriedigendRauha
2 Partie zu 2
Thematisch sind wir Schamanen, welche das Land von einer Steppe zu einer blühenden Landschaft verwandeln sollen. Mit den richtigen Taten helfen uns auch Götter dabei. Thematischer wird es nicht, was jetzt folgt ist ein Set-Collection Spiel bei dem wir die "Tiles" für unser 3x3 Raster draften. Dabei gibt es Boni für Mehrheiten oder der geschickten Platzierung (Reihen/Spalten) von Symbolen auf den Karten (Tiere, Pflanzen, Landschaftsart).
Grafisch gefällt mir die Schachtel nicht so, aber das Material ist ganz nett gestaltet. Die Bilder haben liebevolle Details aber nichts was mich vom Hocker haut. Fazit: Gut
Nach der ersten Partie: Gutes Spiel, aber mehr leider auch nicht. Man spielt recht Solitär nebeneinander her und versucht maximal einen Gott auf seine Seite zu ziehen. Im Normalfall hat zumindest im Spiel zu zweit jeder eine klare Präferenz woraufhin man hin baut, so dass es auch da wenig "Berührungspunkte" gibt. Nett, schnell gespielt, funktioniert und macht auch Spaß! Hebt sich aber nicht aus der Masse ab.
PositivNegativ- Funktionierender Tableau Bilder, welcher sicher seine Zielgruppe hat
- Ausstattung, Anleitung oder Design auf gutem Niveau
- Recht solitär
- Gewinnt kaum mit mehr Spielern
Bewertung3,5/5GutDead Cells: The Rogue-Lite Board Game
1 Partie zu viert
Ziel ist es, durch einen Dungeon zu ziehen und am Ende einen Boss zu besiegen. Dies geschieht indem man auf einer Karte "Stage" nacheinander Felder besucht, wobei man sich bei Abzweigungen für einen Weg entscheiden kann. Die Felder können dabei eine Kampfbegegnung, ein Event (Karte) oder ein Händler sein. Kämpfe werden als Karten-Lege-Event abgehandelt. Die Gegner werden aus einem Pool gezogen und hingelegt. Danach legen alle Spieler gleichzeitig eine Kampfkarte und der Kampf wird abgehandelt indem alle Aktionen in der Reihenfolge abgehandelt wird. Der Trick ist also die richtige Kombination aus Blocken, Angriff, Sonderfähigkeit als Team zu haben um möglichst viel Schadne zu verhinder aber auch genug Gegner zu besiegen um Loot mitzunehmen.
Im Verlauf des Spiels rüsten wir uns immer mehr aus und verbessern die Fähigkeiten unserer Helden um möglichst gut vorbereitet auf den Boss treffen und diesen hoffentlich zu besiegen. Dabei gibt es verschiedene Taktiken, Zustände, Ausrüstungen, welche einem viele Möglichkeiten gibt. Nach einem Spiel kann man mit seinen gesammelten Gold neue "Welt-Verbesserungen" kaufen. Diese werden in einem "Ordner" einsortiert und verändern die nächsten Runden. So hat man danach neue Möglichkeiten sich auszurüsten, währenden den Runden zu heilen, schwerer Gegner, neue Wege. So ist jede Runde neu und frisch und das gesamte Spiel entwickelt sich. Schön!
Das Spiel holt mich direkt vom Artwork, Design und Thema ab. Der Einstieg ist nicht ganz einfach, aber danach hat das Spiel einen netten Flow. Die Belohnungen machen direkt Lust den nächsten "Run" zu probieren. Wir hatten viel Spaß und war ein frisches Spielerlebnis. Ich mag Slay the Spire lieber, aber dieses ist ein wesentlich längeres Spiel.
Negativ fand ich den Umgang mit dem 4. Spieler. Jeder Kampf findet mit maximal 3 Spielern statt. Einer setzt also immer aus und bekommt ein kostenloses Upgrade und eine Downtime. Meiner Meinung nach ist es ein 1-3 Spieler Spiel.
PositivNegativ- Tolles Material
- Gut und Kreativ das Videospiel adaptiert
- Tolle Idee die Progression in dem "Binder" abzubilden
- Eigentlich ein max. 3 Spieler-Spiel, bei vier setzt einer immer aus
- Viele Icons
- Kann sehr swingy / glücklastig / zufällig sein
- Progressionssystem bedeutet aber auch, dass man es nicht gut in wechselnden Gruppen spielen kann. (eher eine Kampagne)
Bewertung4/5GutCome Together
1 Partie zu viert, 1 Partie zu zweit
Wir sind Veranstalter eines Festivals. Hierfür benötigen wir Bühnen, Zeltplätze, Besucher und natürlich Künstler. Dazu müssen wir noch in den verschiedenen Medien Werbung machen um unsere Bands anzupreisen.
Grundsätzlich ist es ein netter "Leistenschubser" mit Worker-Placment-Mechanik. Der Clou ist, dass man die Worker zwar auf einem Platz in einem Areal einsetzt, aber die Aktion erst gewertet wird, wenn das gesamte Areal von IRGENDEINEM Spieler aktiviert wird. Dazu ruhen sich eingesetzt Worker erst einmal aus, bis man alle mit einem ganzen Zug aus der "Pause" zurück holt. Wer sich mehr Worker besorgt, kann natürlich öfter auf diesen "verlorenen" Zug verzichten. Das sind grob die Hauptmechanismen für den Überblick.
Daraus ergibt sich, dass das Spiel recht interaktiv ist. Man muss abwägen, ob man sich schnell dazu stellt oder lieber selbst eine Aktivierung in einem speziellen Gebiet macht. Auch die anderen Spieler gilt es im Blick zu behalten: Sammeln diese eher eine Musikrichtung? Lohnt es sich auf z.B. Rock (schwarze Meeple) zu gehen weil es frei ist? Sind eher die Newcomer offen oder sind Stars leicht zu bekommen? Das Spiel ist eher taktisch als strategisch indem man seine Leisten versucht zu optimieren. Es gibt keine explosiven Kettenzüge sondern eher klassisches Worker-Placement mit einem Twist im Kennerspiellevel.
Die Optik ist viel besprochen und auch kritisiert worden. Mich hat das auf den Bildern auch nicht angesprochen, aber auf dem Tisch wirkt das Spiel ganz anders. Die Farben sind schön gewählt, die vielen Meeple toll Laser-Printed bedruckt und das Artwork liebevoll gestaltet. Einzig und allein manche Icons sind ein wenig zu verspielt und nicht aus jeder Entfernung optimal zu lesen.
Das Spiel lebt vom Thema, was ich als schön unverbraucht empfinde. Ich bin kein großer Festival-Gänger und kann mit der Musik-Richtung nichts anfangen. Der Art-Style hat mich auch erst einmal nicht abgeholt. Es war ehrlich gesagt im Skellig-Paket dabei und eher eine "Mitnahme" als ein bewusster Kauf.
Um so überraschender war für mich das Ergebnis des ersten Spiels. Alle in der Gruppe waren sehr angetan, inklusive mir! Die Züge sind sehr schnell, die Entscheidungen bedeutsam und die Aktionen der Gegner relevant. Klar baut man sein Board, aber der Blick was der Gegner macht wichtig. Wir haben ohne Regelerklärung zu viert ca. 90 Minuten gebraucht. (Ich denke beim nächsten mal brauchen wir eher 75min) Da der Spielemotor durch die Area-Aktionen vorangetrieben wird, dürfte das Spiel zu 6 auch nicht so ausarten.
Das Resultat war: Alle haben es für das nächste Treffen gefordert.
Ich fühle mich fast schlecht, so ein vollgepacktes gut designtes Spiel für lächerliche 10 Euro bei Skellig abgestaubt zu haben.
Im Nachgang habe ich mir ein paar Rezensionen angeschaut: Es wurde bemängelt, das es ja nur ein normaler Worker-Placer sei. Ich finde, es tut dem Spiel ein wenig unrecht. Es hat durchaus ein paar nette Ideen. Ja, es ist nicht so verzahnt wie ein Larceda, es hat nicht so einen Punkte/Kettenzüge wie so manch ein anderes Expertenspiel, aber es ist ein schönes rundes Spiel, was ich in einer Kennerspielrunde gut auf den Tisch bekomme.
PositivNegativ- Unverbrauchtes Thema
- Wenig Down-Time
- Skaliert gut mit der Spielranzahl und ist von 1-6 Spielbar
- Gutes und hochwertiges Material (Printed Holzmeeple, Kartendesign, ...)
- Artsytle nicht für jeden
Iconographie kann überladen wirken
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Wirklich schönes, abstraktes Spiel, das schnell erklärt (3 Seiten Regel für das Basisspiel auf der Schottlandseite) und schnell gespielt ist. Dass man nur ein Plättchen pro Zug zur Auswahl hat, erinnert an #KingdomBuilder, durch die deutlich laxeren Legeregeln werden aber längst keine so starken Zwänge generiert wie im SdJ-Titel von Donald X. Mit dem wirklich hübschen Material macht Rebirth auch optisch etwas her. Hat mir sehr gut gefallen, spiele ich gerne öfter! U.a. muss natürlich noch die etwas komplexere Irland-Seite angetestet werden - wobei mein erster Impuls war, dass ich grundsätzlich nicht mehr Komplexität bräuchte. Albern fand ich lediglich den Tiebreaker bei Punktegleichstand - wenn die am Gleichstand beteiligten Spieler gleich viele Punkte haben und keiner davon Edinburgh besitzt, gewinnt demnach der Spieler mit der Burg in Stirling, in einer unserer Partien war das dann der sehr abgeschlagene und sehr laut lachende Dritte.
Einmal war das lustig, aber in Zukunft wird das gehausregelt. 7.5/10HerrDerRinge: #DasSchicksalDerGefaehrten
Das große Herr der Ringe Spiel mit dem langen Namen ist bei mir in zwei Runden richtig eingeschlagen. Wirklich stark, wie viel Thema der Autor hier in seinem bewährten Pandemie-Baukasten untergebracht hat und wie gut daraus ein thematisches Spiel geworden ist, statt eines mit Lizenz ausgestatteten Wiederaufgusses. Highlight für mich war bisher, wie doch jede Partie bisher eine Geschichte erzählt hat, an die man sich erinnern kann, und die überraschend schlüssig ins Herr der Ringe Universum passt. Mal schleicht sich Frodo nach Moria, mal prügelt man sich mit einem zuvor aufgestellten Heer mit roher Gewalt durch Saurons Horden. Eine Partie ging verloren, nachdem wir zu spät feststellten, dass Boromir seine Ringkarten nicht hergeben mag.
Die vielen verschiedenen Charaktere und Ziele versprechen viel Wiederspielwert. Irgendwann wird sich das abschließende Ring-ins-Feuer-Werfen wohl etwas abnutzen, aber bis dahin kommt das Spiel gern noch einige Male auf den Tisch. 8.0/10Ziemlich simples Spiel, bei dem wir eine 10x10-Matrix mit verschiedenen Plättchen in je nach Variante idealerweise 3er-, 4er und 5er-Sets belegen. Die Slots und Kärtchen dürfen dabei frei gehandelt werden. Entschieden wir das Spiel durch Glück beim Nachziehen und vor allem Geschick beim Beschwatzen der handelnden Mitspieler. Das funktioniert alles wie beabsichtigt und manch ein Spieler (insbesondere im jüngeren Kindesalter) finden hier sicher Spaß dran, ich bräuchte es nicht nochmal. 4.5/10
#Bonsai (2023)
Wirklich nettes, recht simples Legespiel. Wir wählen entweder eine Karte aus einer Auslage und bekommen Hexagonplätchen für unseren Bonsai dazu, oder wir puzzlen nach einfachen Legeregeln an unserem Bonsai weiter (Stamm muss mit dem Boden verbunden sein, Blatt muss an Stamm, Blüte und Frucht müssen an Blatt,...), am Ende des Kartenstapels werden Karten und vor allem Schönheit und Größe des Bonsai bewertet. Immer wieder kleine nette Entscheidungen, aber nie stressig. Wer ein nettes, entspanntes, lockeres aber nicht banales Legespiel nebenbei beim Kuchenessen sucht, der hat mit Bonsai einen vielversprechenden Kandidaten. 6.5/10
Noch ein Legespiel, aber diesmal auf Kennerniveau. Wir holen uns mit Arbeitern Dominosteine bestehend aus zwei Hexagons und puzzlen diese zusammen um so Bienenwaben zu bilden, was uns teils über Umwege Nektar, Pollen und vor allem Aktionen freischaltet. Dadurch erfüllen wir Aufträge oder verkaufen die Güter am dynamischen Markt. Wer noch nicht ganz verstanden hat, wie das dann genau aussieht - habe ich ganz am Anfang auch nicht. Wenn man mal 2-3 Züge gespielt hat, wird aber klar, wie der etwas krude Mechanismus funktioniert. Optisch mit den Baby-Pastellfarben gewöhnungsbedürftig und auch spielerisch jetzt nichts, was ich selbst nochmal dringend einfordern werde. 5.5/10
Sehr simples Spiel, bei dem wir mit unserem magischen Helden einen Dungeon erkunden, Monster totwürfel und dafür Items bekommen, mit denen wir besser Monster totwürfeln können. Das Spiel gewinnt, wer viele Schätze findet - wer keine Schätze findet, gewinnt nicht. Spannende Entscheidungen wünsche ich mir auch von einem simplen Spiel - Karak bietet mire diese nicht. Auch wenn ich nicht viel davon halte, Zielgruppen für Spiele herbeizureden, die ich nicht mag: Kids, die gerne auch Spiele spielen, bei denen man würfelt und dann passiert etwas, haben hier vielleicht Freude. Ich nicht. 3/10.
In der fies aufgemotzten Maximum Chrome Edition macht Thunder Road schon etwas her. Wir versuchen durch Würfelwürfe unsere Autos möglichst schnell über Felder mit verschiedenen Terrains zu würfel und zu crashen. Und werden gecrasht. Was hierdurch passiert, bestimmt der Zufall - wohin die Karre fliegt und welche überhaupt fliegt, ob Schüsse treffen, was unter Gefahrenplättchen liegt - wir wissen es nicht, es bestimmt aber dramatisch den Spielausgang. Ja, das enstehende Chaos ist manchmal lustig - mir ein bisschen zu viel Schicksal bzw. Beliebigkeit. Trotzdem hat Thunderoad Momente, bei denen man mitfiebert und die Tischpräsenz fordert auf. 6/10.
Anno Domini Kartensets gibt es inzwischen Dutzende. Jeweils decken wir eine neue Karte auf und müssten sie auf dem Zeitstrahl zwischen den liegenden Karten einsortieren. Dann darf der nächste einsortieren oder unseren Zeitstrahl anzweifeln. Maschinen finde ich grundsätzlich spannend und die skurilleren davon sind auch durchaus witzig. Da die meisten Karten aus einem recht kurzen Zeitraum von 1850 bis heute stammen und etwas zu viele schwer zuzuordnen sind, gibt es nach wenigen Karten eine hohe Chance anzuzweifeln. Das wiederholt sich schnell, hat für mich trotz der durchaus charmanten Spielidee nicht ganz über die Spieldauer getragen. 5.5/10
Aeon's End in unterschiedlichen normalen Versionen kenne (und liebe) ich schon. In Legacy werden die Spielregeln von Partie zu Partie aufgebaut und die Charaktere bekommen erst mit der Zeit ihre Fähigkeiten, die ersten Zauber sind sehr einfach und dazu da, um schnell ersetzt zu werden - schön um das Spiel zu erlernen. Wenn man das Spiel schon kann, ist das zwar auch nett mit anzusehen, die ersten Partien werden dadurch aber auch etwas simpler und eindimensionaler. Sehr spannend finde ich dagegen, dass sich die Karten des Gegners im Laufe der Partien weiterentwicklen, lässt man das Leviathan-Jungtier zu lang liegen, kommt es wieder als... naja, das spoilern wir jetzt nicht.
Überraschend ist der Effekt selten, aber es ergeben sich teils interessante Entscheidungen, ob man sich in diesem Spiel um ein Problem kümmern möchte, oder lieber in den nächsten Partien dafür büßen möchte. Dazu bekommt man nach jeder geschafften Stufe 4 neue Karten für die Kartenauslage, darf aber nur zwei davon behalten und auch nur, wenn man bestehende ersetzt. Das spielt sich sehr interessant. Thematisch wird zwischen den Stufen und bei diversen Ereignissen eine eher verzichtbare Story auf Level eine Fantasygroschenromans vorgelesen. Hier glänzt für mich nicht alles, was Legacygold ist, aber am Ende ist es doch Aeon's End mit ein paar frischen neuen Aspekten. 8/10. -
Irgendwann wird sich das abschließende Ring-ins-Feuer-Werfen wohl etwas abnutzen, aber bis dahin kommt das Spiel gern noch einige Male auf den Tisch. 8.0/10
Ohne dieses Ziel macht das gesamte Spiel keinen Sinn.

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Zenith
Zwei Wochen Dienstreise mit einer Kollegin standen an. Der örtliche Brettspielverein lädt nur einmal die Woche ein….also was mitnehmen? Sie selbst ihres Zeichens Nichtspielerin, aber ich hatte nichts im Schrank, was zu zweit gut geht, optisch und thematisch neutral ist. Sekigahara empfand ich als wenig zielführend und auch Ironwood sowie Radlands hielt ich bei ihr für ungeeignet. Also habe ich meine BGG Favoritenliste durchgeguckt und bin über Zenith gestolpert. Zwei Spielende, Sci-Fi-Thema (abstrakt aber trotzdem), optisch in Ordnung und ich lerne auch noch ein neues Spiel kennen – was sollte also schiefgehen?
Tatsächlich kam es hervorragend an und wir haben es merhmals bis in die Nacht im Innenhof unserer Unterkunft gespielt. Seit dem allerdings nicht noch einmal – muss aber nichts heißen, da ich kein Vielspieler bin.
Es ist schon ein paar Monate her, aber wir bauen uns mittels Handkarten eine Art Engine und können auch auf drei verschiedenen Forschungsleisten aufsteigen, wodurch wir Zusatzaktionen oder ähnlich nützliche Dinge erhalten. Der Kernmechanismus ist allerdings eine Art Tauziehen auf 4 oder 5 Leisten mit unterschiedlichen Farben. Jedes Mal, wenn wir bspw. eine rote Karte spielen verschieben wir den roten Planeten auf seiner Leiste um 1-2 Felder in Richtung unserer Grundlinie. Spielen wir eine blaue Karte, wird entsprechend der blaue Planet auf seiner Leiste bewegt. So entspringt ein Ziehen und Zerren an den verschiedenen Planeten, was zwischenzeitlich sehr spannend ist. Wenn wir dann mehrere Planeten im Laufe des Spiels auf diese Weise in unsere "Basis" ziehen konnten gewinnen wir das Spiel.
Anmerkung: Das Spiel geht auch zu viert, dann in der Teamvariante 2 vs. 2 – inwieweit das Spaß macht, kann ich nicht beurteilen.
Zenith kann ich jedoch sehr zu zweit empfehlen, auch wegen des schönen Materials und die kleine Box.
Concordia Venus
Ich brauchte mal wieder ein Spiel für 6….Concordia Venus wollte ich mal ausprobieren – allein schon wegen der ganzen Lobeshymnen, gerade im angelsächsischen Raum. Die Optik sah auf den Bildern klassisch aus, direkt vor mir liegend noch etwas dröger.
Aufgrund einer Absage waren wir am Ende zu fünft und ich muss sagen, die Downtime war schon übel.
Ich glaube, ich müsste es noch einmal spielen, denn das Spiel hat bei mir gar nicht gezündet. Die Interaktion fühlte sich trocken an, die Expansion ließ mich auch kalt und das Sammeln der verschiedenen "Götter"-Karten begeisterte mich auch gar nicht. Punktetechnisch war ich Zweiter, also ist es auch nicht der Verdruss der aus mir spricht.
In Concordia Venus bauen wir als römische Händlerinnen und Händler unser Handelsnetz auf der Karte aus (es werden durch diverse Karten unterschiedliche Bereiche des antiken Europas und Nordafrikas dargestellt) und durch das Gründen von Handelsniederlassungen sowie einsammeln von Waren erhalten wir Siegpunkte. Was wir machen dürfen ist abhängig von unseren Aktionskarten auf der Hand. Jede Karte ist zusätzlich einer von sechs Gottheit zugeordnet und je nachdem wie viele wir am Ende gesammelt haben, bilden diese den Multiplikator für z. B. gesammelte Waren, gegründete Handelsniederlassungen etc.
Herr der Ringe - Schicksal der Gemeinschaft
Im Zeitraum vom o. g. Zenith hatte ich Herr der Ringe – Schicksal der Gemeinschaft gespielt. Ich bin heutzutage kein ausgewiesener HdR Fan mehr, aber die Filme habe ich damals im Kino gesehen und das war für mich als Jugendlicher lange Zeit das Größte. Ich glaube, ich habe keine Filme häufiger geguckt, als die Trilogie. Bis Mitte 20 konnte ich noch nahezu alles mitsprechen – also kurzum, dem Thema bin ich gegenüber prinzipiell aufgeschlossen, auch wenn mich Sci-Fi heute mehr abholt.
Hier führen wir kooperativ unterschiedliche Protagonisten der "guten" Seite durch die Karte von Mittelerde und versuchen die bestmöglichen und notwendigen Voraussetzungen zu schaffen, damit Frodo den Ring am Ende im Schicksalsberg versenken kann. Gleichzeitig müssen wir dafür sorgen, dass wir die Scharen des dunklen Herrschers in Schach halten und unsere Verbündeten den Mut nicht verlieren.
Die Immersion war schon sehr stark. Meine Partnerinnen und Partner an dem Abend waren nicht unbedingt die extrovertiertesten Personen, was auch ok ist, nur möchte damit sagen, dass Koop natürlich auch von der Interaktion der Gruppe lebt und die Möglichkeiten dazu bietet das Spiel. Ich kann mich leider nicht mehr an alles erinnern, aber es hatte mir so gut gefallen, dass ich es noch in der Woche bestellt habe. Es ist auch nicht sonderlich schwer. Wir waren zu viert und die Downtime war kaum spürbar, da die Züge der anderen selbstredend Einfluss auf dich haben.
Magical Athlete
Ohhhhhhhhh nein……jemand am Tisch hat ein Partyspiel mitgebracht – ich muss los^^
In Magic Athlete (dt. Turbo-Flitzpiepen 2000) ziehen wir aus einer Auslage insgesamt 4 Karten, welche unsere Figuren für die insgesamt 4 Rennen bestimmen. Jede dieser Figuren hat eine Spezialfähigkeit, welche auch den Kern des Spiels darstellen, da diese Fähigkeiten derart miteinander korrelieren können, dass es zum absoluten Chaos auf der Rennstrecke wird – je mehr Spielende desto höher die Wahrscheinlichkeit für aberwitzige Situationen. Die Fortbewegung wird mittels Würfel bestimmt.
Ich muss sagen, dass ich das Spiel vollkommen falsch eingeschätzt hatte und wirklich sehr viel Spaß am Tisch mit mir unbekannten Personen hatte. Wie hoch der Wiederspielwert ist kann ich nach einer Runde nicht sagen, aber für ein oder zwei Runden im Quartal eine gute Anschaffung.
Brügge
Ich war auf der Suche nach einem zugänglichen Eurotitel, welches dennoch über einen gewissen Grad an Interaktion verfügt und so stieß ich auf Brügge. In Brügge ziehen wir Handkarten mit unterschiedlichen Farben auf denen Personen sowie Optionen für unsere Aktionen abgebildet sind. Wir holen uns Handlanger (Arbeiter), bauen Häuser und besetzen diese mit Figuren von unserer Hand, durch welche wir weitere Aktionen erhalten oder bauen an unserem persönlichen Kanal oder besorgen uns Geld, um damit Siegpunkte oder unsere Aktionen zu bezahlen.
Ich hatte mir etwas mehr Interaktion versprochen, aber unterm Strich hat mir das Spiel schon gefallen. Kein Titel für jede Woche, aber es bleibt vorerst in der Sammlung.
Pecunia non olet: Geld stinkt nicht
Als Absacker holte jemand am Tisch dieses Exemplar hervor, von welchem ich bis dato noch nie etwas gehört habe. Thematisch malte ich mir schon aus, wie quatschig es gleich werden wird und ich hoffte schon, dass es nicht allzu lange dauern würde. Aber letztlich war es doch sehr witzig und wusste aufgrund der hohen Interaktion zu begeistern.
Wir betreiben eine Latrine mit 3 Sitzplätzen im alten Rom. Egal wie reich jemand ist, beim Defäkieren machen sie alle einen Knicks. Und so auch bei mir, allerdings ist darauf zu achten, dass Senatoren nicht neben den unterstem Stand in Rom können, wohingegen, sogar zwei sich fremde Frauen zu zweit auf die Latrine gehen können. Die unterschiedlichen Personen, welche auf Karten dargestellt werden, finden sich in einer Warteschlange (räumlich) unterhalb der Latrine zusammen, deren Reihenfolge Einfluss auf das Spiel hat. Jede Person hat eine Verweildauer in Runden, welche mit braunen Holssticks auf den Karten dargestellt werden sowie die zu erwartende Entlohnung, wenn das Geschäft dann erledigt ist. Soweit so kack…äh…unspektakulär, nun gibt es jedoch noch Ereigniskarten, von den wir immer zwei zum Rundenstart auf der Hand haben. Mithilfe dieser können wir ziemlich großen Einfluss auf unsere Warteschlange und der derzeitigen Besetzung der Latrine nehmen, aber eben auch auf die unserer Mitspielenden. So können wir zum Beispiel die Reihenfolge der Warteschlange beeinflussen, einzelne Wartende beim Gegenüber mit unliebsamen Kunden und Kundinnen vor unserer Latrine austauschen, dafür sorgen, dass alle Senatorinnen und Senatoren aus der gegnerischen Latrine fliehen ohne zu bezahlen, die Sitzdauer verlängert oder reduzieren usw.
Die führt letztlich doch zu einer spaßigen Runde – wie hoch der Wiederspielwert ausfällt kann ich nicht sagen, allerdings war die eine Runde schon klasse. Anzumerken ist, dass es OOP ist und somit die Preise im hohen zweistelligen Bereich auf dem Sekundärmarkt liegen.
#zenith #concordia #HerrderRingeSchicksalderGemeinschaft #Brügge #Percunianonolet
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Anmerkung: Das Spiel geht auch zu viert, dann in der Teamvariante 2 vs. 2 – inwieweit das Spaß macht, kann ich nicht beurteilen.
Meines Erachtens sehr zu empfehlen
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Ich habe ja schon seit langer Zeit immer wieder gesagt, abstrakte Spiele (also wirklich abstrakt wie etwa Dame, Mühle usw) mag ich nicht. Das war mal anders und scheint es jetzt wieder zu sein:
Fendo
Ein kleines 2-Spieler-Spiel, in dem es letztlich darum geht, jeweils einzelne Spielfiguren so einzuzäunen, dass sie alleine in einem Bereich des Spielfeldes stehen. Man fängt mit einer Spielfigur an, setzt im weiteren Spielverlauf weitere Figuren und Zäune, bis alle Figuren gesetzt und passend eingezäunt sind. Dann wird gezählt, wer seine Figuren in eingeschlossenen Bereichen stehen hat, die mehr freie Felder enthalten, als dies beim Mitspieler der Fall ist. Ist nicht einfach und braucht Vorstellungsvermögen.
Surikata
Auch für 2 Spieler. Kleines Feld (5x5). Es werden erst fünf Termitenhügel gesetzt. Dann setzt ein Spieler seinen ersten Stein und platziert das Erdmännchen darauf. Dann werden abwechselnd Steine gesetzt, wobei ein Stein nur auf Felder gesetzt werden darf, die das Erdmännchen nicht einsehen kann, das nicht durch Termitenhügel hindurchsehen kann. Es gewinnt der, dem es gelingt, seinen Mitspieler dazu zu zwingen, mindestens 3 Steine in eine orthogonale oder diagonale Reihe zu setzen, oder den Mitspieler in eine Lage zu bringen, in der er nicht mehr setzen kann.
Taituu
Solospiel. Auf einem sechseckigen Spielfeld, das aus 19 sechseckigen Feldern besteht, müssen Logikaufgaben gelöst werden. Vorgegeben werden zunächst weiße und schwarze Spielsteine, die auf bestimmte Plätze gesetzt werden müssen. Dann nimmt man eine bestimmte Zahl an weißen und schwarzen Steinen, auf denen Nummern stehen, z.B. weiß 2, 3, 3, 4 und schwarz 4, 4, 4. Die Zahlen geben an, wieviele Steine der jeweils anderen Farbe genau benachbart sein müssen, also muss z.B. die weiße 2 genau zwei schwarze Nachbarn haben usw.. Da ist schon die erste von 24 Aufgaben echt nur „relativ“ einfach, will sagen, sie ist es nicht.
Sisal
Solospiel. 4x4 Felder großes Spielfeld. Es werden je nach Aufgabe eine bestimmte Anzahl Felder mit schwarzen Steinen belegt. Dann gibt die Aufgabe vor, welche farblichen Kombinationen gelegt werden müssen. Dazu hat man entsprechende (gegebenenfalls auch mal mehr) farbige Spielsteine, die Nummern haben, z.B. gelbe 1, orange 2, grüne 3, blaue 4, gelbe 5, orange 6 usw.. Diese Steine müssen dann nach bestimmten Regeln in numerischer Reihenfolge so gesetzt werden, dass sich letztlich die geforderten Farbkombinationen ergeben. Nicht ganz so schwer wie Taituu, aber immer noch herausfordernd schon von der ersten Aufgabe an.
ConHex
2-Personen-Spiel. Erinnert sehr stark an Twixt. Jeder muss seine Seite des Spielplans mit der gegenüberliegenden Seite verbinden. Das kann natürlich nur einem gelingen. Man spielt aber nicht mit kleinen Türmen und den sie verbindenden Brücken. Die Verbindung muss vielmehr durch eine ununterbrochene Reihe von Feldern hergestellt werden, die mit der eigenen Farbe belegt sind. Diese Felder haben 3-6 Punkte, die man mit Stiften besetzen muss. Die eigene Farbe auf ein Feld legen darf man erst, wenn man mindestens die Hälfte der dem Feld benachbarten Punkte mit eigenen Stiften besetzt hat. Da die Felder ja alle anderen Feldern benachbart sind, gibt es viele Punkte, die mehr als ein Feld gleichzeitig „beeinflussen“. Daraus ergeben sich dann taktische Möglichkeiten, wie es die ja auch bei Twixt gibt, bei dem man ja auch nicht schlicht eine Brücke nach der anderen setzt.
Twixt habe ich immer gerne gespielt, habe mir jetzt ja auch nach mehr als 15 Jahren ohne wieder ein Exemplar gekauft. Wegen dieser Affinität ist mein Highlight unter den genannten 5 Spielen ConHex.
Alle Spiele sind von Gerhards, zwei davon sind aktuell (noch) nicht bei BGG gelistet. -
Bewertung3,5/5Gut
Ganz Schön Clever
Unser erstes Spiel dieser Clever-Reihe, von der es ja scheinbar mehrere Spiele gibt. Noch mal so gut! kennen und mögen wir, daher hat mich Ganz Schön Clever auch direkt angesprochen. Etwas kritisch fand ich beim Loslegen dann, dass die Regeln und insbesondere der Spielblock doch erstmal abschreckend wirken können -- natürlich nicht auf eine Gruppe, die dauernd komplexe Spiele spielt, aber das hier will ja auch eher ein Familienspiel sein. Und ich musste meine Erklärung schon sehr bedacht formulieren, damit mir meine Familie nicht schon vor dem ersten Würfeln abspringt. Letztendlich haben wir dann erfolgreich eine Runde gespielt und ich fand sie auch durchaus cool; ein nettes kleines Würfelspiel für nebenbei. Da würde ich auf jeden Fall ein paar weitere Runden von spielen wollen.
Bewertung3,5/5GutZug um Zug
Ein Klassiker, der an mir aber bisher vorbeigegangen war. Zuglinien durch die USA zu bauen fand ich insgesamt auf jeden Fall spaßig, jedoch waren mir die Zufallselemente im Spiel doch etwas zu dominant. Wenn die Karten, die man bekommt, einfach nicht zueinander passen, kann man (zumindest nach meinen bescheidenen Erfahrungen aus einer Partie) wenig tun, um das Spielgeschehen wirklich positiv zu beeinflussen. Schon empfehlenswert, aber es gäbe auf jeden Fall andere Spiele, die ich in dieser Komplexitätsstufe bevorzugen würde.
Bewertung2,5/5BefriedigendReally?
Das wird bestimmt nicht mein Lieblingsspiel. Ich fand es zwar durchaus okay, das in einer Runde, in der komplexere Spiele eher nicht so angesagt sind, als nette Abwechslung für zwischendurch mal kurz einzustreuen, aber der Funke ist bei mir noch nicht übergesprungen. Ich würde mich gegen eine weitere Runde zwar nicht wehren, werde bei künftigen Abstimmungen aber bestimmt auch keine Höchstwerte vergeben.
Bewertung4,0/5GutFlip 7
Super kurzweilig, super viele Lacher, für (fast) alle Altersstufen geeignet -- trotz (oder wegen?) der Simplizität hatten wir zwei Partien lang wirklich viel Spaß und konnten uns über viele absurde, unerwartete Situationen amüsieren. Das, was das Spiel möchte, schafft es meines Erachtens sehr gut. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Und das reicht völlig aus.
Bewertung4,0/5GutPandemic Legacy: Season 1
In einer neuen Spielrunde haben wir begonnen, Pandemien zu bekämpfen -- und durften gleich erfahren, dass einen dieses Spiel nicht mit Samthandschuhen anfasst. Pandemie als Nicht-Legacy-Spiel kannten einige von uns zwar, aber aus Erfahrungen von vor zehn+ Jahren; die Erinnerungen waren daher entsprechend dünn. Somit haben wir erstmal eine "Proberunde" normales Pandemie gespielt. Die haben wir knapp gewonnen. Dann auf in den Januar -- um mittendrin festzustellen, dass das Spiel von uns verlangt hätte, schon längst ein weiteres Legacy-Element zu öffnen, was wir verpasst haben. Das hat uns doch etwas geärgert, da das unserer Meinung nach weder intuitiv war noch gut erklärt wurde. Wir hatten mit dem nächsten Legacy-Element erst zur nächsten Partie gerechnet. Sei's drum, wir haben also das Spiel wieder zurückgerollt und den Januar nochmal gestartet. Dieses Mal dann ordnungsgemäß durch -- und ganz knapp verloren, die blauen Krankheitsmarker gingen uns genau eine Runde zu früh aus. Somit verbuchten wir den Januar für uns als Niederlage. Spaß hatten wir dabei eine ganze Menge und ich vermute, dass mein Rating im Laufe der Kampagne noch steigen wird. Was ich aber aktuell aufgrund dessen, wie das Spiel angelegt ist, fürchte, ist eine recht hohe Tendenz zu Alphaspieler und Analyseparalyse. Ich hoffe, dass beides nicht zu stark auftreten wird. Aber ich verbleibe daher vorerst mit einem etwas vorsichtigeren Rating.
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Spaß hatten wir dabei eine ganze Menge und ich vermute, dass mein Rating im Laufe der Kampagne noch steigen wird.
wird es.

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Spaß hatten wir dabei eine ganze Menge und ich vermute, dass mein Rating im Laufe der Kampagne noch steigen wird.
Ich möchte euch raten das Spiel zügig durchzuspielen. Wir haben den Fehler gemacht jeden Monat im tatsächlichen Monat zu spielen - wir wollten also eine Kampagne über das Jahr hinweg spielen. Das ist aber immens anstrengend, weil das Spiel eben durch seine Legacy-Verzweigungen Sonderregeln noch und nöcher aufstellt. Da hilft dir dann auch kein Video, sondern nur der erneute Griff zur beklebten Anleitung.
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Spaß hatten wir dabei eine ganze Menge und ich vermute, dass mein Rating im Laufe der Kampagne noch steigen wird.
Ich möchte euch raten das Spiel zügig durchzuspielen. Wir haben den Fehler gemacht jeden Monat im tatsächlichen Monat zu spielen - wir wollten also eine Kampagne über das Jahr hinweg spielen. Das ist aber immens anstrengend, weil das Spiel eben durch seine Legacy-Verzweigungen Sonderregeln noch und nöcher aufstellt. Da hilft dir dann auch kein Video, sondern nur der erneute Griff zur beklebten Anleitung.
Ich würde sagen, es kommt darauf an, wie gut sich jemand aus der Gruppe diese Regeln merken kann. Bei uns war das weniger ein Problem trotz einiger Abstände zwischen den Sessions.
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Spaß hatten wir dabei eine ganze Menge und ich vermute, dass mein Rating im Laufe der Kampagne noch steigen wird.
Ich möchte euch raten das Spiel zügig durchzuspielen. Wir haben den Fehler gemacht jeden Monat im tatsächlichen Monat zu spielen - wir wollten also eine Kampagne über das Jahr hinweg spielen. Das ist aber immens anstrengend, weil das Spiel eben durch seine Legacy-Verzweigungen Sonderregeln noch und nöcher aufstellt. Da hilft dir dann auch kein Video, sondern nur der erneute Griff zur beklebten Anleitung.
Wir haben knapp vier Jahre für die Kampagne gebraucht, unterbrochen von einer echten Pandemie, zwei Staatsexamen und einer Schwangerschaft, und das war nie ein Problem für uns. Manche Leute können sich Regeln halt besser merken als andere, und man sollte wie üblich nie von sich auf andere schließen ...
(Heißt nicht, dass ich eine so lange Spieldauer empfehlen würde. Aber die Regeln waren bei uns halt kein Problem.) -
Leider nur 4 1/2, aber ich habe gerade Zeit und Lust etwas zu schreiben:
#Pixies hat mich positiv überrascht, ein schönes, flottes, handliches Legespiel, das mit meiner Tochter besser funktioniert als Sea Salt & Paper. Das hatte ich aus der Bücherhalle ausgeliehen und dann gleich gekauft, gut als Filler oder Reisespiel, anspruchsvoller als #Cabo aber leichter als #SeaSaltAndPaper.
#Take Time hat mich auch positiv überrascht. Nachdem einige kooperative Spiele wie #BombBusters und #Pandemie bei uns durchgefallen sind, war ich eher skeptisch, aber das Spiel selbst hat mir auf der Brett Hamburg recht gut gefallen, muss ich nochmal mit der Familie testen. #TheGang läuft bei uns ja auch recht gut.
#Solstis habe ich auch auf der Brett gesehen, aber nicht gespielt, und habe mich an ein begeistertes Video von Actualol erinnert. Da habe ich es nochmal auf BGA ausprobiert und muss es wohl auch kaufen. Ein schönes, flottes Zweipersonenspiel mit etwas Glück und auch etwas taktischem Anspruch. Besser als #ToyBattle? Jedenfalls handlicher.
#DartmoorExmoor zählt nur halb, ich habe es mir jetzt gekauft, aber schon viel auf BGA gespielt. Es macht Dartmoor noch mal besser ausbalanciert, indem es Libellen und Ponys deutlich verbessert, Amphibien leicht verbessert und generell mehr interessante Karten und Mechaniken bietet. Dartmoor mit Exmoor ist spieltechnisch das beste Mischwald, bleibt aber leider optisch etwas hinter den anderen beiden Spielen zurück.
#MischwaldSmokyMountains läuft als Beta auf BGA, das Interface ist etwas besser als bei den anderen Mischwald-Spielen, das Artwork und Farbschema ist wie schon vorab gesehen sehr schön. Es spielt sich besser als das Grundspiel, aber gefühlt etwas langsamer als Dartmoor. Gewohnte Qualität vom Mischwald-Produktionsteam, muss ich als Mischwald-Fan auch kaufen wenn es rauskommt.
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Beim letzten Spieleabend gab es eher leichte Kost:
Bewertung2,5/5BefriedigendCoffee Rush: Grab & Go
Mitgespielt, 1 Partie (zu dritt)
Wir versuchen alle gleichzeitig 5 (Rezept-) Aufträge zu erfüllen. Dazu zieht man immer 2 Auftragskarten und versucht die geforderten Zutaten aus einem verdeckten Haufen zu ziehen. Man darf immer eine Karte anschauen und legt sie dann auf seinen Auftrag oder wieder verdeckt zurück. Man muss sich also möglichst schnell durch den Stapel wühlen und sich merken was man gesehen hat, vor allem für die zukünftigen Aufträge.
Fazit: Memory in Echtzeit garniert mit Glück. So ziemlich das Gegenteil von dem was ich mag, auch wenn ich in den ersten Runden durchaus mal lachen musste. Es ist völliges Chaos, positiv gesprochen, aber einmal reicht mir. Es mag eine Zielgruppe geben, ich bin es nicht.
PositivNegativBewertung2,5/5BefriedigendPanika
Mitgespielt, 1 Partie (zu fünft)
Ein App Spiel! Wir Spielen Karten und müssen entsprechend des Wertes auf die App drücken, womit ein Zähler hoch läuft. Nun der Clue: Ab einem Zählerstand von 20 oder mehr kann eine "Explosion" ausgelöst werden und der Spieler der drückte hat verloren. Alle Mitspieler dürfen dann eine Karte an den Verlierer geben. Wir bekommen am Anfang alle einen Kartenstapel und wer als letzte keine Karten mehr hat, hat gewonnen. Um das Erlebnis noch ein wenig auf zu werten gibt es noch ein paar Kniffe, wie Sonderkarten (z.B.: Richtungswechsel, der nächste legt doppelt usw.)
Fazit: Auch hier: Viel gelacht und Emotionen am Tisch - in den ersten Runden. Wird mir zu schnell zu stumpf: Ich Spiele hohe Karten bis 20 und vermeide dann möglichst drücken zu müssen.
PositivNegativ- Witzige App Idee
- Man kann seine Schadenfreude ausleben
- Glüclslastig
- Wenig Taktik
Bewertung2,5/5BefriedigendShout the Clue
Mitgespielt, 1 Partie (zu fünft)
Wie bei Just One hält man Reihe um zu ratende Begriffe vor sich und alle Mitspieler müssen einem Tipps. Das Besondere: Jeder Erklärende hat eine Einschränkung vorher bekommen: Er darf nur Tipps in Form von "Filmen/Serien" geben oder nur "Reimen". Ein paar dieser Karten sind durchaus interessant: Dinge die in eine Hand passen, Zahlen und Einheiten.
Ein ganz lustiger Ansatz, aber da man kein Überthema hat, ist es teilweise sehr schwer auf die Begriffe zu kommen. Bei manchen Karten ist man auch gefühlt raus: Karte sagt "Einheit und Zahl", da kann ich pro Wort eigentlich nur einmal was sagen. Blöd.
Auf der anderen Seite gibt es zu wenig Eigenschaftskarten. Sind es 10? Wenn man so eine Idee hat, sollte man diese auch nutzen.
Fazit: Idee "gut", Umsetzung "Geht so"
PositivNegativ- Eigenschaftskarten peppen das Spiel auf
- Einfach Regeln
- Wenige Eigenschaftskarten
- Nichts für Introvertierte
Bewertung4,0/5GutKrakel-Spektakel
Mitgespielt, 1 Partie (zu fünft)
Ich bin kein großer Partyspiele-Fan, aber Krakel Orakel fand ich eins meiner Highlights der letzten Jahre aus diesem Bereich. Im Nachfolger / Erweiterung wird mit dem gleichen Prinzip weiter gezeichnet. Das Spiel schafft es auch, Zeichenmuffel an den Tisch zu holen - Was bei normalen Zeichenspielen immer ein Problem war.
Die Neuerungen:
- Es gibt tolle neue Boards: Diesmal mit zwei Seiten und zwar eine mit geometrischen Figuren: Nur Kreise, nur Vierecke usw.
- Es gibt eine Drehscheibe mit ganz netten Ideen: Einmal dürfen nur mit verbundenen Linien zeichnen, einmal wird das Board an den Nachbarn weiter gegeben und diese muss es zuordnen oder einmal werden die Begriffe nicht ausgebreitet sondern einzeln aufgedeckt und man muss direkt entscheiden ob man es sieht.
Fazit: Wer Krakel Orakel liebt, wird auch das lieben. Wer damit bisher nichts anfangen konnte, wird auch jetzt nicht überzeugt werden. Bei uns wird es Weihnachten einziehen.
PositivNegativ- Neue coole Boards
- Frischer Wind mit der Drehscheibe
- Es ist Krakel Orakel!
- Es bleibt Krakel Orakel!
- Teilweise nun mit Zeitdruck
Bewertung3,0/5BefriedigendTic Tac Top
Mitgespielt, 1 Partie (zu fünft)
Das Spiel kam ziemlich gleichzeitig wie Dito raus und macht ungefähr das gleiche ist aber völlig untergegangen.
Es wird eine Begriffe-Karte gezogen mit 12 Begriffen, z.b. Die bekanntesten franz. Gerichte. Ein Spieler bringt geheim 7 dieser Begriffe nach seiner Meinung nach in einer Reihenfolge und notiert diese. Die anderen tragen 9 dieser Begriff in ein 3x3 Raster ein. Danach werden die Begriffe vom einzelnen Spieler vorgelesen und je früher und öfter man ein Bingo erreicht gibt es Punkte. Danach zieht der nächste Spieler eine Begriffe-Karte und es geht von vorne los.
Ich persönlich bin ein wenig genervt, dass wir alle stumm die Begriffe abschreiben um dann in 1 min diese durch zugehen. Für mich ist das Down-Time zu Spiel Verhältnis zu gering.
Fazit: Wer Dito mag, sollte es sich anschauen. Ich spiele es mit, würde es aber nicht vorschlagen.
PositivNegativ- Material gut gestaltet
- Clevere Idee mit dem Board, so dass man nicht wie bei Dito die ganze Zeit in der Hand halten muss
- Weniger Insider-Anfällig
- Weniger elegant als Dito
- Man schaut auf die Begriffe-Tafel, was bei mehren blöd ist. (Auf dem Kopf lesen, warten)
Bewertung1,5/5AusreichendWild Tiled West
Mitgespielt, 1 Partie (zu fünft)
Wir bauen unsere Stadt indem wir auf unserem Tableau Teile platzieren. Der Startspieler der Runde würfelt verschiedene Würfel welche je nach Zahl in einem Raster anordnet werden. Aus den Spalten und Zeilen ergibt sich, welche Teile genommen werden können. Dabei gibt es immer ein Teil mehr zu Auswahl als es Spieler gibt.
Wir spielten zu fünft und es war eine echt unterirdische Erfahrung. Der erste Spieler hat die Wahl aus 6 Teilen während der letzte der Runde nur noch aus zwei wählen kann. Während der andere grübelt, was er machen möchte rentiert es sich für den anderen Spieler nicht groß nach zu denken, da sich die Wahl noch krass verringert. Es gibt keine Möglichkeit noch einmal einen Würfel zu manipulieren. Man wartet also Minuten um dann aus völligem Schrott wählen zu können. Dazu sind die Teile noch in ihrer Anzahl beschränkt, entweder 2 oder 3 mal. Wenn man Pech hat, kann man an gewisse Teile nicht dran kommen - einmal weil die Würfel so nicht lagen und einmal weil die anderen vor einem dran waren.
Es gibt viele Wertungs-Möglichkeiten aber ich kann nichts planen und bin noch vom Würfelglück abhängig. Dazu kommt noch, dass die Regelerklärung relativ lang gedauert hat, weil es viele Symbole und Wertungen gibt.
Fazit: Brauche ich nicht mehr. Wenn es unbedingt gefordert wird, würde ich es mit weniger Spielern(max 3) mal ausprobieren. Es gibt so viele Tableau-Builder - ich wüsste nicht warum es genau dieses sein muss. Bisher meine Enttäuschung des Jahres.
PositivNegativ- Tolle Produktion
- Schönes Artwork
- Down-Time
- Viele Symbole
- Begrenzter Entscheidungsraum
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Puerto Rico - Special Edition
Zu zweit gespielt.
Erstaunlich leicht zu verstehendes Spiel. Hatte die Anleitung kurz vorher durchgelesen und dann sofort mit meinem Mitbewohner zu zweit probiert. Dazu muss wohl gesagt werden, dass ich schon viel Brettspiel Erfahrung habe, er selbst aber außer Dune und vor Jahren mal Gloomhaven nicht viele Spiele gespielt hat (wobei das ja schon zwei Klopper sind)
Erst mal zur Special Edition: Die sieht Mega hübsch aus und inklusive der Acrylic Komponenten ist allein das Spielgefühl beim einbauen der verschiedenen Gebäude oder Felder ein echtes Highlight.
Das Spiel ist Regeltechnisch sehr eingängig und spielt sich elegant runter. Die Schwierigkeit besteht eher im ausknobeln, wie man am effektivsten Punkte macht und wann genau es klug ist auf welche Aktion zu spielen.
Ich bin schon mega gespannt auf 3-5 Spieler Partien und die vielen Erweiterungen, die es ja auch noch in der Box zu entdecken gibt.
Für mich ein echtes Highlight. Im Vergleich zur anderen Awaken Realms Deluxe Auflage "Castles of Burgundy", wirkt Puerto Rico nochmal sehr viel aufgeräumter und schneller auf den Tisch zu bekommen. Beide Spiele haben aber eine tolle Tischpräsenz und sind denk ich auch für neue Spieler empfehlenswert. Burgen von Burgund (wie es auf Deutsch heißt) hab ich schon mehrfach mit absoluten Brettspielanfängern (die kannten vorher höchstens Mensch ärger dich nicht oder Monopoly) gespielt und das hat nach kurzer Eingewöhnung wunderbar funktioniert. Nicht nur das. Jeder hatte bisher nachgefragt wo es das Spiel zu kaufen gibt und hätten es sich selbst gern geholt, wenn es denn nicht so teuer wäre.
Puerto Rico hat eine ähnlich faszinierende Tischpräsenz und wird denk ich aufgrund des nochmal eingängigeren Regelwerks bald wieder mit Brettspielanfängern getestet. (Die gehen mir dann langsam aber auch aus, wenn ich soviele schaffe zu begeistern für das Hobby)
5 von 5 Disney Lorcana - Domäne von Dschaffar
zu zweit gespielt
Hatte zu Release Disney Lorcana gespielt und war so angetan, dass ich gleich auf Turniere bin. Tolles Spiel. Aber auch kostenintensiv, wenn man in der Meta dabei bleiben möchte. Hatte daher irgendwann alles verkauft und jetzt kürzlich wieder lust einfach ein paar Starter Sets zu Hause für zwischendurch zu haben.
Die Box ist genau Perfekt dafür. Einfach zwei vollständige 60 Karten Decks mit tollen Karten und ein Spielmodus, bei dem man kooperativ gegen einen Bösewicht kämpft. Für mich als Brettspieler eine schöne runde Sache, ohne dass ich gleich wieder ins TCG an sich reinstarten muss.
Aber Warnung: mit Vorsicht zu genießen, wenn man von Lorcana erstmal angefixt ist, kann das zur Sucht führen, was nicht zu unterschätzen ist und auch kein Spass mehr. Ähnlich wie bei Magic und co. Daher ein Stern Abzug.
4 von 5 Mischwald Dartmoor
zu zweit gespielt
Irgendwie packen mich zurzeit einfach Zwei Spieler Erlebnisse. Und auch Mischwald in der Dartmoor Version ist dafür super geeignet.
Ich mag das grundsätzliche Spielprinzip und die Punktejagd mit hübschen Karten. Erinnert mich vom Gefühl etwas an Everdell. Nur weniger Comichaft und rein Kartenbasiert. Das schöne ist, dass das Spiel schnell aufgebaut und auch sehr schnell wieder aufgeräumt ist.
Trotzdem nimmt Mischwald eine Menge Platz ein. Ich weiß auch nicht was ich von den Mooren halte. Glaub ich mochte die reine Baumversion des Ur-Mischwalds etwas lieber. Finde aber das auch die Moore ihren Reiz haben. Insgesamt ist mir aber auf dem Tisch zu viel los. Kann mir nicht vorstellen wie das mit mehr als 2 Spielern funktionieren könnte. Da wär mir dann Downtime und Platzbedarf zu groß am Tisch.
Gutes Spiel für zwischendurch. Bin immer gern dabei, finds aber auch keinen Überflieger.
3 von 5 Take Time
zu viert gespielt
Als Familienspiel perfekt. Konnte damit sogar meine Mutter begeistern. Wir als Familie tun uns etwas schwer am Tisch nicht miteinander zu reden, daher ist der Schweige-Part beim Spiel etwas holprig. Aber trotzdem haut das Spiel sehr rein.
Karten und Spielmaterial sind schlicht produziert aber designtechnisch absolut edel gehalten.
Selbst für Spiele-Muffel wie meine Schwester war Take Time ein absolutes Fest, das sie sich gleich ausgeliehen hat.
Daher geb ich für die passende Spielergruppe eine glatte 5/5
Persönlich steh ich aber sehr auf etwas tiefer taktische Spiele und würde dem Spiel eher eine mittelmäßige Wertung geben.
3 von 5 Blood Bowl
zu zweit gespielt
Hab mir schon ein paar Teams geholt und lange in die Regeln reingelesen. Die Einstiegshürde ist mir persönlich zu hoch. Fänd es eigentlich toll, wenn es mal eine Auflage gäbe mit besserem Tutorial oder irgendwas.
Aber wenn man mal drin ist, ist das Spiel ein echter Überflieger. Was mir riesig gefällt ist die Möglichkeit sein eigenes Team zu spielen mit komplett eigener Aufstellung und ganz anderer Bindung zu den Figuren. Einfach weil man diese selbst aufbaut und anmalt und sich lange vor dem ersten Spiel viele Gedanken zu macht. Was mir definitv den Einstieg erleichtert hat, ist dass es mittlerweile tolle Aufbewahrungsrucksäcke gibt für die Miniaturen. Vor ein paar Jahren hat mich das noch am meisten abgeschreckt. Weil in die Spielboxen die Figuren nie reinpassen. Ganz Brettspieluntypisch (ist ja auch ein Tapletop)
Ein Spiel Blood Bowl dauert anfangs leider auch mehrere Stunden und ist mit Erfahrung in kürzerer Zeit machbar. Trotzdem gehört es zu den größeren Kloppern in meiner Sammlung und setzt voraus, dass zwei Spieler einen ähnlichen Erfahrungsschatz haben um wirklich aufzutrumpfen.
für mich spielerisch eine 5/5 aber aufgrund der großen Einstiegshürde und doch hohen Preises (Aufbewahrungsboxen, Farben, Kleber müssen alle extra gekauft werden, auch wenn man die Starterbox hat) ein einfach nur gutes Erlebnis
3 von 5 -
Medico
Wir haben #Medico zu zweit ausprobiert. Ich habe das Gefühl es ist nicht die richtige Besetzung dafür. Wir hatten nahezu nie Prestigeduelle und sind uns ziemlich aus dem Weg gegangen. Ich hab mit 78 zu 58 gewonnen und bin fast ausschließlich auf Rezepte und Märkte gegangen. Gerade letztere wurden von meiner Freundin fast immer vorbereitet, wodurch sie sehr viel Geld hatte, um Lehrlinge auszubilden oder Instrumente zu kaufen. Ich konnte aber nahezu jeden Markt abstauben (in der Regel kauft ein Markt 2 Waren, die erste wird für 2 Münzen verkauft, die zweite für 1 Münze) und dabei hab ich sogar die ein oder andere Fähigkeit erhalten, die es immer gibt, wenn jemand mit zu wenig Prestige den Medicus oder den neutralen Bader trifft.
Aber erstmal einen Schritt zurück: Worum geht's? Wir sind Bader, die den begehrten Titel als nächster Medicus erlangen wollen. Dabei stellen wir jede Runde einen Ort ein, den wir besuchen wollen. An jedem Ort kann man eine derselben 4 Aktionen durchführen: Geld erhalten, Gunstkarten bekommen, Lehrlinge ausbilden oder Instrumente kaufen. Der Clou ist, dass wir auf dem Weg viele Nebenaktionen machen können: je länger der Weg, desto mehr Rohstoff-plätze und Märkte kann man besuchen und so Punkte für dein Multiplikator (Anzahl erledigte Rezepte * Anzahl belieferte Märkte) bekommt. Es gibt aber auch noch Briefe, die viele Punkte bringen können, wenn man die richtigen Fähigkeiten freigeschaltet hat. Diese geben ein wenig vor, an welchen Ort man als nächstes reisen sollte. Liefert man einen Brief ab, bekommt man sofort einen neuen, der einen anderen Zielort hat.
Dadurch ergeben sich einige unterschiedliche Strategien: Die Instrumente bilden eine Art Set Collection, bei der es darauf ankommt, welche Sorte man zuerst gesammelt hat. Die Lehrlinge bringen vor allem Prestige, das wichtig ist, wenn man auf demselben Ort landet, wie eine andere Spielfigur (Mitspieler, Medicus oder bei zwei Spielern der neutrale Bader). Gewinnt man das Prestigeduell, darf man eine weitere Hauptaktion durchführen, was sehr mächtig ist. Ich vermute, dass dies kein Spiel ist, bei dem eine Mischstrategie zu Erfolg führen wird. Vor allem weil verschiedene freischaltbare Fähigkeiten bestimmte Wege bevorzugen und man so viel mehr Punkte machen kann, wenn man sich spezialisiert. Am Ende gibt es für jeden Weg auch ein Wettrennen, wer zuerst hier eine bestimmte Schwelle überschritten hat. Wie es der Zufall so wollte, hab ich das bei 4 Kategorien geschafft und meine Freundin bei exakt den 3 anderen. Gerade hier vermute ich auch, dass das mit 3 oder 4 Spielern interessanter wird.
Ersteindruck war ganz solide und ich hab Lust auf weitere Partien. Das Spiel fühlt sich sehr belohnend und weniger bestrafend an, als andere Spiele von Stefan Feld. Ich glaube ich würde es aber lieber das nächste Mal zu dritt oder viert ausprobieren. Ich hoffe dass die Spielzeit dann nicht durch Analyse Paralyse ins Unendliche verlängert wird.
7/10
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Medico
Da der Titel dieses Threads "Die letzten 5 Spiele die ich erstmals ausprobiert habe..." lautet, schuldest du uns interessierten Leserinnen und Lesern noch vier weitere Rezensionen

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Medico
Da der Titel dieses Threads "Die letzten 5 Spiele die ich erstmals ausprobiert habe..." lautet, schuldest du uns interessierten Leserinnen und Lesern noch vier weitere Rezensionen

Hast ja Recht. Ich hab wohl etwas zu viel geschrieben - die nächsten werden etwas kürzer. Hier sind die anderen:
Sprits of Valenor
Wir auch #SpiritsOfValenor zu zweit gespielt. Es ist ein kooperatives Spiel, bei dem es darum geht, sowohl Feindkarten, als auch Verteidigungskarten mit Zahlenwerten an Orte zu spielen. Es geht darum möglichst dieselbe Zahl bei der Verteidigung zu treffen, um Bonuskarten abzustauben, aber auch die Plätze frei zu machen, wenn das nächste Mal wieder ein Feind kommt. Wenn der Feind nicht platziert werden kann, wird der Ort verwüstet. Wenn kein Ort mehr verwüstet werden kann, haben wir verloren. Wir dachten am Ende, dass es nicht mehr gewinnen konnten, da der Verteidigungsstapel alle war. Wir haben es aber noch gerade so hinbekommen 2 der letzten 3 Feinde direkt zu besiegen, so dass wir Bonuskarten ziehen konnten. Und dann konnte ich im letzten Zug meine Fähigkeit als Bergtroll einsetzen, dass meine Verteidigung um 2 höher ist und so meine letzte 1 eine 3 war und dadurch der letzte Gegner gerade so besiegt werden kann. Auch hier vermute ich, dass das Spiel mit 3 oder 4 Spielern besser ist, da man flexibler reagieren kann. Wir konnten nur gewinnen, weil wir eben viele dieser Unterstützungkarten erlangen konnten. Gerade bei 2 Spielern ist das aber stärker vom Zufall abhängig. Der Wiederspielreiz ist in jedem Fall gegeben. Auch durch den Kampagnenstapel bei dem immer neue Wesen und Sonderregeln freigeschaltet werden. Das Spiel hat mich sehr an #Verflucht von Steffen Benndorf erinnert, das aber durch den Bohnanza-Mechanismus sehr viel gewonnen hat und von einem eher durchschnittlichen Spiel zu einem echten taktischen Koordinationsspiel geworden ist. Gefällt mir gut
8/10
Hidden Games: Königsmord
Ein Hidden Games Fall, den wir noch nicht gespielt hatten. Wir müssen einen Mord bei einer Familienfeier aufklären, bei der natürlich alle schmutzige Geheimnisse haben. Im Gegensatz zu anderen Fällen von Hidden Games, ist hier aber eine sehr lineare Reihenfolge vorgegeben. Die Informationen liegen nicht alle plötzlich vor einem, sondern werden in insgesamt 5 Umschlägen peu a peu dazugegeben. So muss man erst nur die Frage beantworten, wer nun auf welchem Zimmer geschlafen hat, dann wer welches Motiv hatte, etc. Letztendlich reichte genau eine Information, um den Fall am Ende aufzuklären. Der Fall hat Spaß gemacht und die Aha-Erlebnisse waren vorhanden, so dass man sich wieder wie ein klasse Ermittler fühlen kann. Letztendlich ist dieser Fall für Kenner aber schon etwas zu leicht. Ein Fall der sich ganz klar an Einsteiger richtet, was aber leider nicht so eindeutig auf der Packung steht. Gerade das "Ab 16+" erweckt einen anderen Eindruck. Dieses bezieht sich aber eher darauf, dass hier auch Sex und andere Trigger eine Rolle spielen, die sonst eher unüblich sind. Wir hatten unseren Spaß, aber beim nächsten Mal darf es gerne wieder etwas kniffliger sein.
7/10
Sleeping Gods
Vermutlich für die meisten hier ein alter Hut, aber bei mir stand es bisher nur im Regal. Wir hatten das Spiel an 2 Abenden gespielt. Der erste war richtig gut: Wir konnten erkunden und haben uns wir Abenteurer gefühlt, die auch langsam besser wurden. Am zweiten Abend sind wir zu weit in den Norden gekommen und haben uns dort Kämpfen gestellt, die eindeutig über unserem Level lagen. Dadurch mussten wir die Kampagne sehr viel schneller beenden, als es eigentlich gedacht war. Nach 3 verlorenen Kämpfen war der Ereignisstapel zum dritten Mal komplett geleert, so dass wir die erste Partie zwar vielen Informationen beendet haben, aber frustrierend ohne ein einziges Totem beenden mussten. Meine Freundin wird es nicht nochmal versuchen wollen, so dass das hier wohl ein weiteres Story-Spiel ist, das ich Solo weiterspielen muss. Ich hab Bock, würde mich aber versuchen mich stärker zu fokussieren und nicht wild mal hier und mal dort vorbeizuschauen.
7/10
Light Speed Arena
Dieses Spiel ist einfach verdammt lustig. Ich fürchte aber es ist eines von den Spielen bei denen ich einfach zu gut bin und jede Partie gewinne, wodurch ich das Interesse meiner Mitspieler verliere. Hier braucht man räumliches Vorstellungsvermögen, muss innerhalb von 20 Sekunden eine Entscheidung treffen und seine Raumschiffe so ausrichten, dass sie zum richtigen Zeitpunkt den richtigen Gegner oder Asteroiden treffen. Eine Partie dauert dadurch nur wenige Augenblicke und es ist eine spannender Augenblick, wenn alle gleichzeitig auf das Tablett starren, wenn die App auswertet, wer wann und wie getroffen wurde. Besonders lustig wird es, wenn zufällig eine Banane im Foto liegt. Ich habe Lust hier die anderen Asteroiden auszuprobieren, wodurch noch einiges an Abwechslung dazukommt.
8/10
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#Yonder (zweihändige Lernpartie)
Die Erwähnung hier im Forum und das anschauen des Spiels auf der Verlagsseite/BGG haben mich dazu gebracht, trotz des doch sehr (!) hohen (!) Preises den Kauf zu tätigen.
Dabei war ich anfangs noch gar nicht begeistert - aber je weiter das Spiel voranschritt, umso mehr habe ich gesehen, was alles so möglich ist.
Ich habe es dann insgesamt zweimal gespielt, damit ich so den Flow rein bekommeHat mir ganz gut gefallen und ich sehe Potential - bin gespannt auf die erste Mehrspielerrunde!
Bis jetzt eine vorsichtige 7/10
#Entropie (Pure Solo - Lernpartie)
Hier hat mich das Thema schon bei der Kampagne interessiert - ich fand aber, dass es grafisch jetzt eher nach einer gepflegten Tabellenkalkulation aussieht denn nach Spiel......als dann klar war, dass es eine deutsche Version gibt, lehnte ich mich zurück und wartete.
Nun konnte ich diese deutsche Version in zwei reinen Solo-Lernpartien ausprobieren und ich bin etwas ernüchtert.
Ich sehe hier, was das Spiel macht und sehe auch hier Potential - allerdings hakelt es etwas an dem "KleinKlein" der Regeln und Details, so dass man immer mal wieder nachschauen muss, was jetzt Sache ist.Außerdem hatte ich nicht so richtig den Spaß daran, obwohl ich das Thema überraschenderweise schon sehr stark durchscheinen sehe.
Keine Ahnung - eher ernüchtert erwarte ich etwas mehr Spaß bei einer richtigen Mehrspielerpartie. Wenn sich dann an meine Spielgefühlö auch nichts grundlegend ändert, wird das Spiel mich wohl wieder verlassen müssen....schade eigentlich, denn ich hätte es gerne gemocht!
Bisher also nur verhaltene 5/10 Punkte bei BGG
#Sankore (zweihändige Solo-Lernpartie)
Ich bin irgendwie gerade auf dem "Euro"-Hölle-ntrip und da kommt mir Sankoré gerade recht. Etwas "spät zur Partie" lerne ich das Spiel erst jetzt kennen/schätzen.
Die Lernpartie hat mir sehr viel Spaß gemacht und man soll es nicht glauben, sehe ich hier auch das Thema, das dass Spiel transportieren möchte, obwohl es ja grafisch sehr abstrakt/mechanisch daher kommt (bei dem Grafiker (O´Toole) kein Wunder).
Momentan steht das Spiel somit auf einer guten 6/10 mit Tendenz nach oben, die bei einer Mehrspielerpartie vielleicht gerissen werden kann.
#Inferno (zweihändige Lernpartien)
Gut....streng genommen hatte ich das Spiel vor Jahren schon einmal gespielt - aber das ist schon so lange her, dass ich das jetzt als Erstpartie werte.
Diese eine Partie hat mir schon so gut gefallen, dass ich bei der letzten Kampagne für die Erweiterung "All In" gegangen bin.
Somit kam jetzt diese große Schachtel mit viel BlingBling bei mir an und ich musste das unbedingt alles direkt ausprobieren.Das Spiel hat etwas, dass mich absolut triggert - es macht mir so viel Spaß, dass das Spiel aufgebaut jetzt einige Tage auf dem Tisch stand und ich das Grundspiel zweimal und die beiden großen Module jeweils einmal ausprobiert habe.
Dabei sind beide Module (Pest und Kaufleute von Ravenna) wirklich hervorragend designed und verschmelzen mit dem Spiel so richtig in eine tolle Einheit. Die Regeln sind so eingängig und unkompliziert, wie ich das von Modulen/Erweiterungen erwarte. Sie ergänzen sehr gut das eigentlich Grundspiel und zwar so, dass ich mir gar nicht mehr vorstellen kann, dieses Vanilla zu spielen!
Dabei gibt es noch so viel mehr zu entdecken und ich werde mich mit Sicherheit den tollen Solo-Herausforderungen annehmen.
Eine tolle Grafik, verdammt geile Meeple, super schöne Minis und tolles Zubehör sowie ein funktionales Inlay runden das Gesamtpaket ab und ich bin froh, in der Kampagne eingestiegen zu sein und bereue den All-In hier überhaupt nicht (auch wenn andere die tollen Minis als "teurer Schnickschnack den niemand braucht" bezeichnen (und im Kern damit ja auch recht haben - aber ich erfreue mich halt daran!)).
Aktuell (auch aus der Mehrspielererfahrung vor ein paar Jahren) steht das Spiel bei mir auf einer 9/10 und ich denke, es wird sogar mal eine 10...mal sehen.
Jetzt waren es doch nur vier denn ich habe gesehen, dass ich das fünfte in der Reihe schon einmal erwähnt hatte.....aber ich wollte jetzt auch nicht warten, bis die restlichen Erfahrungen der neuen Spiele (Teotihuacan und Tameri) fertig sind....die gibt´s dann beim nächsten mal!
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#Yonder (zweihändige Lernpartie)
Die Erwähnung hier im Forum und das anschauen des Spiels auf der Verlagsseite/BGG haben mich dazu gebracht, trotz des doch sehr (!) hohen (!) Preises den Kauf zu tätigen.
Dabei war ich anfangs noch gar nicht begeistert - aber je weiter das Spiel voranschritt, umso mehr habe ich gesehen, was alles so möglich ist.
Ich habe es dann insgesamt zweimal gespielt, damit ich so den Flow rein bekommeHat mir ganz gut gefallen und ich sehe Potential - bin gespannt auf die erste Mehrspielerrunde!
Bis jetzt eine vorsichtige 7/10
#Entropie (Pure Solo - Lernpartie)
Hier hat mich das Thema schon bei der Kampagne interessiert - ich fand aber, dass es grafisch jetzt eher nach einer gepflegten Tabellenkalkulation aussieht denn nach Spiel......als dann klar war, dass es eine deutsche Version gibt, lehnte ich mich zurück und wartete.
Nun konnte ich diese deutsche Version in zwei reinen Solo-Lernpartien ausprobieren und ich bin etwas ernüchtert.
Ich sehe hier, was das Spiel macht und sehe auch hier Potential - allerdings hakelt es etwas an dem "KleinKlein" der Regeln und Details, so dass man immer mal wieder nachschauen muss, was jetzt Sache ist.Außerdem hatte ich nicht so richtig den Spaß daran, obwohl ich das Thema überraschenderweise schon sehr stark durchscheinen sehe.
Keine Ahnung - eher ernüchtert erwarte ich etwas mehr Spaß bei einer richtigen Mehrspielerpartie. Wenn sich dann an meine Spielgefühlö auch nichts grundlegend ändert, wird das Spiel mich wohl wieder verlassen müssen....schade eigentlich, denn ich hätte es gerne gemocht!
Bisher also nur verhaltene 5/10 Punkte bei BGG
#Sankore (zweihändige Solo-Lernpartie)
Ich bin irgendwie gerade auf dem "Euro"-Hölle-ntrip und da kommt mir Sankoré gerade recht. Etwas "spät zur Partie" lerne ich das Spiel erst jetzt kennen/schätzen.
Die Lernpartie hat mir sehr viel Spaß gemacht und man soll es nicht glauben, sehe ich hier auch das Thema, das dass Spiel transportieren möchte, obwohl es ja grafisch sehr abstrakt/mechanisch daher kommt (bei dem Grafiker (O´Toole) kein Wunder).
Momentan steht das Spiel somit auf einer guten 6/10 mit Tendenz nach oben, die bei einer Mehrspielerpartie vielleicht gerissen werden kann.
#Inferno (zweihändige Lernpartien)
Gut....streng genommen hatte ich das Spiel vor Jahren schon einmal gespielt - aber das ist schon so lange her, dass ich das jetzt als Erstpartie werte.
Diese eine Partie hat mir schon so gut gefallen, dass ich bei der letzten Kampagne für die Erweiterung "All In" gegangen bin.
Somit kam jetzt diese große Schachtel mit viel BlingBling bei mir an und ich musste das unbedingt alles direkt ausprobieren.Das Spiel hat etwas, dass mich absolut triggert - es macht mir so viel Spaß, dass das Spiel aufgebaut jetzt einige Tage auf dem Tisch stand und ich das Grundspiel zweimal und die beiden großen Module jeweils einmal ausprobiert habe.
Dabei sind beide Module (Pest und Kaufleute von Ravenna) wirklich hervorragend designed und verschmelzen mit dem Spiel so richtig in eine tolle Einheit. Die Regeln sind so eingängig und unkompliziert, wie ich das von Modulen/Erweiterungen erwarte. Sie ergänzen sehr gut das eigentlich Grundspiel und zwar so, dass ich mir gar nicht mehr vorstellen kann, dieses Vanilla zu spielen!
Dabei gibt es noch so viel mehr zu entdecken und ich werde mich mit Sicherheit den tollen Solo-Herausforderungen annehmen.
Eine tolle Grafik, verdammt geile Meeple, super schöne Minis und tolles Zubehör sowie ein funktionales Inlay runden das Gesamtpaket ab und ich bin froh, in der Kampagne eingestiegen zu sein und bereue den All-In hier überhaupt nicht (auch wenn andere die tollen Minis als "teurer Schnickschnack den niemand braucht" bezeichnen (und im Kern damit ja auch recht haben - aber ich erfreue mich halt daran!)).
Aktuell (auch aus der Mehrspielererfahrung vor ein paar Jahren) steht das Spiel bei mir auf einer 9/10 und ich denke, es wird sogar mal eine 10...mal sehen.
Jetzt waren es doch nur vier denn ich habe gesehen, dass ich das fünfte in der Reihe schon einmal erwähnt hatte.....aber ich wollte jetzt auch nicht warten, bis die restlichen Erfahrungen der neuen Spiele (Teotihuacan und Tameri) fertig sind....die gibt´s dann beim nächsten mal!
Tolle Spieleindrücke.
Bei Inferno bin ich voll und ganz bei Dir. Ich habe meine Erstpartie mit Deinem Bruder Ingo spielen dürfen und die war super. Auch ich finde das Spiel sehr thematisch und es hat in der 4er-Partie eine Menge Spaß gemacht.
Sankoré konnte ich auch schon mehrfach in 2er- und 3er-Partien spielen und ist bei mir ebenfalls sehr gut angekommen. Obwohl Baghdad - The City of Peace mir etwas besser gefällt als Sankoré.
Entropy steht auf meiner Want to buy Liste. Falls es bei Dir ausziehen sollte, würde ich es Dir zu einem guten Preis abkaufen. 😉
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