Feld City Collection

  • Ich frage mich - spielt eigentlich jemand die Spiele aus der Collection? Jetzt mal den ganzen Irrsinn der Kampagnen, zwanzig Version pro Spiel, Qualitätsprobleme usw. außen vor gelassen. In den "üblichen Medien" sehe ich die SFCC-Titel quasi gar nicht. Hier im Forum auch eher ein laues Lüftchen, was tatsächliche Spielberichte angeht.

    Ich muss zugeben, ich hatte die ganze Kollektion immer vernachlässigt, weil ich mittlerweile als erstes drauf schaue, ist es auch solo spielbar. ist bei keinem Spiel angegeben, ich hab direkt auf der Queens Seite nachgeschaut. Dabei sehen einige Städte sehr interessant aus.

    Amsterdam hat ebenfalls einen Solo-Modus in der Anleitung. Bei meiner Ausgabe steht es auch noch auf der Schachtel, vielleicht ist der Verlag nicht sehr überzeugt davon.

  • Nachdem die Gamefound Kampagne für die komplett Collection gecancel wurde, soll die Special Editions von 5-8 jetzt doch immerhin schon Juni/Juli ausgeliefert werden. Mal schauen, ob das klappt.

    Ursprünglich sollte ja schon eine Übergabe auf der Spiel 25 möglich sein mit Gutschrift der VK.

    Nachdem das kommentarlos nicht ging habe das per email reklamiert und haben dann, wieder kommentarlos, den kompletten Bettag zurück erstattet bekommen.

  • Nachdem die Gamefound Kampagne für die komplett Collection gecancel wurde, soll die Special Editions von 5-8 jetzt doch immerhin schon Juni/Juli ausgeliefert werden. Mal schauen, ob das klappt.

    Ursprünglich sollte ja schon eine Übergabe auf der Spiel 25 möglich sein mit Gutschrift der VK.

    Nachdem das kommentarlos nicht ging habe das per email reklamiert und haben dann, wieder kommentarlos, den kompletten Bettag zurück erstattet bekommen.

    Joa alles eher suboptimal gehandhabt. Wird mir auch eine Lehre sein und in Zukunft die QG Spiele nur noch kaufen, wenn ich sie irgendwo physisch vor mir stehen sehe.

  • In Beitrag 977 habe ich vor knapp einem Jahr berichtet, dass zwei Deluxe-Holzplättchen von Kathmandu bei mir fehlerhaft waren. Außerdem hatte ein mitbestelltes Add-On gefehlt. Mehrere Versuche der freundlichen Kontaktaufnahme waren ohne Ergebnis geblieben. Ich hatte davon mehrfach kritisch berichtet, zuletzt hier, als ich nach der Chichén Itzá / Valencia Lieferung nochmal einen letzten Versuch gestartet hatte:

    Ein bisschen hängt das aber auch davon ab, wie meine erneute Kontaktaufnahme mit Queen Games wegen der noch ausstehenden Reklamation aus der vorherigen Kampagne läuft. Ich nehme die Meldungen wahr, dass Queen Games ihren Customer Support neu sortiert haben und Besserung versprechen (u.a. von "Rachel", die eine neue CS-Mitarbeiterin zu sein scheint). Deshalb kriegen sie von mir nochmal eine letzte Chance, ihre Fehler wieder gut zu machen. Ich versuche, immer fair zu bleiben und auch meine Meinung zu ändern, wenn die Umstände es hergeben.

    Und, siehe da: Heute sind alle fehlenden Teile angekommen! :)

    Ich kann Queen Games von meiner Schwarzen Liste streichen. Das war die längste Lieferzeit für Brettspiel-Ersatzteile, die ich jemals hatte, aber das Endergebnis zählt und ich bin nicht nachtragend.

    Danke auch an Anton R und Annalena D vom QG Customer Support.


    tl;dr: Botschaft an alle Mitleser: Ja, der Customer Service und das Crowdfunding-Management von Queen Games konnten in der Vergangenheit eine mittlere Katastrophe für alle sein, bei denen es Probleme bei der Auslieferung gab. (Bitte kein "bei mir hat immer alles geklappt". Ob Kundenservice gut ist, zeigt sich immer erst dann, wenn es Probleme gibt.) Ich behaupte auch nicht, dass jetzt alles perfekt wäre bei Queen Games. Wie viel Vertrauen man ihnen in Zukunft schenkt, muss jeder selbst entscheiden. Aber ich sage nach meiner Erfahrung, dass es jetzt zumindest einen Grund mehr gibt, da an eine versprochene Besserung zu glauben.

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  • Bei Chichén Itzá fehlt etwas in der Regel. Die Fallunterscheidungen beim Kampf gehen nicht auf:

    Den Text rechts davon, d.h. was dann jeweils passiert, habe ich nicht mitkopiert. Spielt hier keine Rolle. Der Fall links 0, rechts 1 fehlt. Links 0 heißt: "alle eigenen Einheiten wurden vom Monster platt gehauen" und da ist nur "Monster ebenso tot" (0 Leben) und "Monster hat noch 2+ Leben" geregelt. Was passiert aber, wenn das Monster nur noch exakt ein Leben übrig hat?

    Deutsche und englische Regel sind hier identisch. Auf BGG hat jemand im letzten November die gleiche Sache bemerkt und danach gefragt. Keine Antwort.


    Stefan Feld : Kannst du helfen? Ist da vielleicht im ersten Fall "0/1+" statt "0/2+" gemeint? Das würde für mich am meisten Sinn ergeben und so würde ich es auch erstmal spielen wollen, bis eine offizielle Klarstellung kommt.


    Jetzt allgemein, auch als Tip für weitere Käufer des Spiels: Die Regel kommt mir auch sonst ein wenig gehetzt veröffentlicht vor. Ein paar Rechtschreibfehlerchen zu viel drin ("das"/"dass") und auch in der SFCC gab's schon deutlich klarere Regeln, die direkt beim ersten Lesen verständlich waren. Die Chichén Itzá Regel ist jetzt nicht wirklich schlecht, das nicht, aber die Strukturierung ist absolut nicht gelungen und so manches wird daher erst beim zweiten Lesen und/oder beim Aufbauen klar. Das müsste nicht sein, zumal alles Wichtige an Regeln auch irgendwo auf dem Spielmaterial zu finden ist. Das ist gut, auch für diejenigen, die die Regeln am Spieltisch von einem Regelkenner beigebracht bekommt. Aber wer sich die Regeln erstmal selbst aus dem Regelheft beibringen muss, ist mit dieser eher chaotisch geschriebenen Spielregel ein wenig gestraft.

    Unnötig unklar ist z.B. die ganze Nummerierung der Schritte in Großbuchstaben von A bis J, was überlagert wird von einer Phasennummerierung mit römischen Buchstaben, samt Doppelbenutzung von "I". Schritt F kommt auf Seite 7 und Schritt G dann auf Seite 16. Dass das in der Abfolge zusammen gehört, kriegt keiner beim ersten Lesen einer Anleitung mit, das verschwimmt in einer großen Regelsuppe mit vielen Buchstaben. Tip von mir beim Regellernen: Das Aktionstableau nebendran legen. Da stehen rechts die Schritte von A bis J drauf und man sieht, dass Phase I die Schritte A bis E enthält, Phase II den Schritt F, und Phase III dann die Schritte G bis J. Das ist an sich schon eher komplex, und wenn's in der Spielregel nie richtig erklärt wird, dann erst recht.

  • Ich finde die Regel insgesamt sehr gelungen und hatte auch in der ersten Testpartie zu zweit keine Schwierigkeiten und musste nicht nachschlagen. Den oben beschriebenen Eindruck teile ich also grundsätzlich nicht.

    Aber der besagte Fall fehlt tatsächlich. Dafür darf es meiner Meinung nach aber nur eine Lösung geben und die hat MetalPirate bereits skizziert. Völlig vernichtend und doppelbestrafend wäre ja praktisch eigene Eliminierung und gleichzeitige Flucht des Monsters. Die folgenden Munchkins in Spielerreihenfolge lachten sich ja tot. Ich glaube das wird so nicht gedacht sein und passt in meinen Augen auch nicht zum sonst sehr stimmigen Spielfluss.

  • Ich finde die Regeln über die Collection hinweg gut aufgebaut/strukturiert, aber hatte es jetzt auch schon immer mal wieder, dass leider Dinge entweder eher vage formuliert waren (so dass man sie je nach Lesart so oder so auslegen könnte) oder sie nicht genannt wurden und man sie sich selber aus dem Kontext irgendwie erschließen muss (in Chichen Itza zB fehlt streng genommen irgendwo ein Nebensatz im Bewegungs/Kampfabschnitt, in dem nochmal deutlich gesagt wird, dass man den Bonus des Feldes auch bekommt, wenn man das Feld übernimmt ohne zuvor gegen eine Kreatur oder einen Spieler auf dem Feld gekämpft zu haben, weil zB ein anderer Spieler zuvor das Monster von dort besiegt hat und dann das Feld aber wieder leer zurück gelassen hat... so haben wir es zumindest gespielt, weil es uns irgendwie logisch erschien. Daher die Boni der Felder aber im Kampfabschnitt gelistet werden, könnte man halt auch auslegen, dass ein Kampf stattgefunden haben muss und gewonnen werden musste, um den Bonus des Felds zu bekommen).

    2 Mal editiert, zuletzt von flyonthewall (22. Februar 2026 um 02:51)

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  • Grundsätzlich werde ich hier gerne über Chichen Itza und Valencia berichten, wenn sie auf dem Tisch gelandet sind. Ein bisschen hängt das aber auch davon ab, wie meine erneute Kontaktaufnahme mit Queen Games wegen der noch ausstehenden Reklamation aus der vorherigen Kampagne läuft. Ich nehme die Meldungen wahr, dass Queen Games ihren Customer Support neu sortiert haben und Besserung versprechen (u.a. von "Rachel", die eine neue CS-Mitarbeiterin zu sein scheint). Deshalb kriegen sie von mir nochmal eine letzte Chance, ihre Fehler wieder gut zu machen. Ich versuche, immer fair zu bleiben und auch meine Meinung zu ändern, wenn die Umstände es hergeben.

    Aber wenn diese Reklamation auch wieder nur im Sande verläuft und da wieder nichts passiert außer einer Eingangsbestätigung, dann habe ich keine allzu große Lust, für diese Firma mit positiven Spielberichten hier Werbung zu machen, selbst wenn Valencia und/oder Chichen Itza super sein sollten und es mir dann für den Autor oder andere Beteiligten, die gut gearbeitet haben, etwas leid tun würde. Ich hoffe, das ist zumindest halbwegs nachvollziehbar. Ich muss mich da auch selbst erstmal neu sortieren. Vorgestern war ich noch beim Stand "Haken dran, Geld ist abgeschrieben und Queen Games ist auf meiner Schwarzen Liste". Seitdem kamen völlig überraschend DHL-Paketankündigung, Lieferung (mit mehr als einem halben Jahr Verspätung) und eine erneute Kontaktaufnahme wegen einer alten Reklamation, die schon vor einem Jahr hätte erledigt sein sollen...


    ( Sternenfahrer : Chichen Itza ist aber vermutlich zuerst dran beim Spielen. Das interessiert mich noch ein Stückchen mehr als Valencia.)

    Hast Du MetalPirate (oder jemand anders) Chichen Itza mittlerweile schon ausprobiert? Da mich das Spiel interessiert, wäre ich über Erfahrungen zu dem Spiel sehr dankbar.

  • Ich habe es tatsächlich mittlerweile in einer Zweispielerpartie mit meiner Frau gespielt - siehe meinen kurzen Spielbericht in der Woche vom 6.-12.4. . Letztlich baut man sein Tableau aus, um auf dem Spielplan mit den eigenen Armeen Würfelkämpfe gegen Monster und die Gegner zu gewinnen und möglichst viele Gegenden zu kontrollieren. Insgesamt war das ganz ok, aber nicht mehr. Für uns als recht glückslastiges Würfelspiel nicht im Verhältnis zum Aufwand (riesige Schachtel, langer Aufbau, viel Overhead).
    Bei uns wird es wieder ausziehen.

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  • Hast Du MetalPirate (oder jemand anders) Chichen Itza mittlerweile schon ausprobiert?

    Ja, aber bisher nur zu zweit und nur Grundspiel ohne Erweiterung. (Ich bin niemand, der meint, Erweiterungen hinzufügen zu müssen, bevor ein Spiel komplett verstanden ist. Dass ich direkt mitgekaufte Erweiterungen trotzdem erst beim fünten oder zehnten Spiel dazu nehme, ist keine Ausnahme, sondern eher die Regel.)

    Chichén Itzá hat für mich überraschend viele Parallelen im Design zu Marrakesh (was für mich im Gegensatz zu vielen anderen nur unter "leicht überdurchschnittlich" läuft). Keine Ahnung, ob diese Ähnlichkeiten absichtlich gewollt waren oder unabsichtlich so passiert sind. Da werden jetzt wahrscheinlich viele sagen: "häh, wie bitte?!", aber ich meine das rein mechanisch. Bei Marrakesh fühle ich mich zu eingeengt, weil nur die roten Keshis wirklich freie Aktionswahl bieten. Beim Rest geht's nur um die Reihenfolge von immer gleichen Sachen. Dieses "Problem" hat Chichén Itzá so nicht. Da bin ich frei zu tun, was ich möchte.

    Aber schaut euch mal an, wie die Götterkarten bei Chichén Itzá wirken (und genauso gilt das auch für die Helden). Exakt das gleiche Designprinzip wie die Schriftrollen in Marrakesh. Mal dieses, mal jenes ein bisschen besser machen. Alles ist im Prinzip gleich gut, aber mit dem passendem Bonus ist X dann eben besser als Y. Ein bisschen was in dieser Art haben viele Euros. Bei manchen Autoren wie Stefan Feld oder Shem Phillips ist das normal-üblicher Standard im Design-Repertoire. Kommt nicht in jedem Spiel vor, aber doch in vielen. Aber manche Spiele werden durch solche freischaltbaren Vorteile auf alles Mögliche komplett definiert, und genau das haben Marrakesh und Chichén Itzá und Marrakesh gemeinsam. Wie gesagt: könnte Absicht sein, könnte Zufall sein, keine Ahnung, ist im Prinzip ja auch komplett egal. Bei Chichén Itzá dann allerdings mit der zusätzlichen Schwierigkeit, dass es nur Erfolgschancen erhöht und nicht direkt Erfolg bringt.

    Zurück zu deiner Frage. Mein Ersteindruck zu Chichén Itzá ist jedenfalls vorsichtig positiv, aber ich habe es noch nicht oft genug gespielt, um sicher sagen zu können, ob mir hier nur der Mut im Designansatz, d.h. die etwas eigenwillige Kombination von Feld-Trademarks plus Ameritrash-Glückfaktor, oder wirklich das Spiel gefällt. Bei Friedemann Friese lande ich etwas zu oft am Ende bei ersterem: originell, aber nicht gut (genug). Und trotzdem verdient er durch seinen Mut immer wieder neue Chancen!

    Meine Prognose zu Chichén Itzá: Das wird sicher kein Kassenschlager, weil es zu sehr zwischen allen Stühlen sitzt. Glück ist definitiv ein Faktor und Würfelpech kann einem eine Erstpartie (zu) schnell vermiesen. Dafür ist es dann auch deutlich zu teuer, d.h. von dem Spiel kriegt kaum jemand etwas mit, auch viele nicht, denen sowas theoretisch gefallen könnte. Und selbst bei den Spielern, denen es nach der dritten Partie gefallen könnten, wenn man dann nämlich weiß, welche Risiken sich lohnen oder auch nicht, könnte es schon nach der missglückten Erstpartie verkauft worden sein. Und dafür verurteile ich keinen. Ein Spiel mit einer so hohen Chance für gefloppte Erstpartien muss man IMHO anders vermarkten.

    Der ganze Ansatz ist IMHO jedenfalls nicht ökonomisch sinnvoll aus Verlagssicht, jedenfalls nicht als Crowdfunding-Spiel, wo es noch mehr um Oberflächlichkeiten und noch weniger um Inhalte geht als sonst schon . Aber mir gefällt's bisher trotzdem, jedoch nicht gut genug, um es weiter zu empfehlen. Betonung auf bisher. Kann sich noch so oder so ändern. Vielleicht komme ich am Ende auch zu dem Schluss: Das lange Gelaber hier war komplett überflüssig, das Ding kommt weg, doch "mehr gewollt als gekonnt", Thema durch. :D Aber noch sehe ich das Potenzial, und lieber sowas als das zehnte mehr oder weniger gleichartige Spiel irgendeiner anderen Richtung. Luxusprobleme des erfahrenen Spielers...

    Ich weiß noch nicht final, wie mir Chichén Itzá wirklich gefällt. Sorry, wenn das in der Summe vielleicht etwas unbefriedigend ist... Aber ich bin nun mal keiner von den Influencern, die meinen, nach einer halb verstandenen Erstpartie ein Spiel schon komplett beurteilen zu können und ungefragt seine Meinung in die Internet-Öffentlichkeit blasen zu müssen. Ohne deinen externen Trigger mit persönlicher Ansprache hätte ich erstmal gar nichts dazu geschrieben...

  • Ich habe mir Chichen Itza bestellt, weil ich gespannt bin auf Euro/Ameritrash-Mixtur.

    Gestern abend habe ich mich drangesetzt und das ganze Material in die Boxen sortiert. Die Idee mit den Storage Boxen finde ich ja ganz charmant, die Unsetzung ist eher mäßig. Die Deckel sitzen locker, die Kanten des Unterteils sind kürzer als die der Deckel, so dass es keinen bündigen Abschluss gibt u d die Deckel sehr locker sitzen. Für eine Box muss ein Sortiereinsatz zusammengestellt werden, unter den das Material immer drunterrutscht. Das Problem habe ich mit etwas Kleber behoben, kein Problem. Die Box für die Karten ist viel zu groß, dafür habe ich den Eindruck, dass es keine Option gibt, den Würfelturm so zu verstauen, dass nicht immer das Gewicht des Materials darauf lastet, wenn die Box beim Transport mal gedreht wird.

    Wie sortiert ihr die Storage Boxen und das restliche Material in der Box ein?

    You can´t eat an ice cream when you´re burning in hell.

    Einmal editiert, zuletzt von Lighthammel (25. April 2026 um 10:09)

  • Die Idee mit den Storage Boxen finde ich ja ganz charmant, die Unsetzung ist eher mäßig.

    So isses. Die Idee ist so verkehrt nicht. Hätte man etwas daraus machen können. Aber seit Queen Games das so macht, also seit SFCC 5+6 (Vienna/Kathmandu), haben sie wenig bis nichts dazu gelernt. Und das ist das eigentliche Problem.

    Viel fehlt nicht. Nur ein bisschen nachdenken, was wirklich für Spieler beim Auf- und Abbau des Spiels praktisch und sinnvoll wäre, anstatt die erstbeste Lösung mit generischen Boxen zu nehmen. Ich bin hier keiner von denen, die hier nach teuren GameTrayz Inserts verlangen oder sowas, nein, ich wünsche mir für die Serie einfach nur eine etwas cleverere Nutzung der vorhandenen Ressourcen und etwas weniger fragwürdige und erratische Design-Entscheidungen, die sich leider durch die ganze Reihe durchziehen.

    Wenn man in der Lacerda-Liga mitspielen will, auch preislich, dann müsste man einfach mal schauen, was die -- bei allen vorhandenen Unterschieden, u.a. durch Produktion in Europa statt China! -- alles richtig machen und man selbst vielleicht nicht.


    Wie sortiert ihr die Storage Boxen und das restliche Material in der Box ein?

    Bei allen SFCC-Spielen mit Storage Boxen gilt für mich: so halb wie vorgeschlagen, halb nach eigenem System, u.a. mit Frobis-Kartenboxen für alle Ressourcen (Geld, Warenchips, etc.). In vielen Fällen ist die Hälfte der Schachteln ja Luft, und irgendwie muss man die ja füllen. (Bei Chichén Itzá nicht, die Schachtel ist ziemlich voll. Aber bei Valencia sieht es z.B. schon anders aus.) Bei Kathmandu und Vienna (jeweils Deluxe) sind bei mir unten leere mitgelieferte Schachteln als Platzhalter drin. Eigentlich komplett bescheuert.

    Die neueste Richtung für die SFCC ist jetzt ja die "Special Classic" Variante mit Folded Space Insert. Auch da gilt: Wenn Queen Games mal bei einer Ausrichtung bleiben und die 100% richtig umsetzen würde, wäre das alles gar nicht so verkehrt. Aber wenn die jedes Jahr etwas Neues ausprobieren und die Hälfte davon bei "gut gewollt, aber nicht gekonnt" stecken bleibt, dann verliert man so langsam das Vertrauen in die Reihe.

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