Here to slay

  • Ich bin gestern raus. Mir bleibt weiterhin ein Rätsel wieso das so erfolgreich ist und bin echt mal gespannt ob jetzt das Endgame auch eskaliert.

    Im Grunde wurde während der Kampagne am eigentlichen Spiel kaum was getan, eher haben sie dann noch den Vorgänger erweitert und andere Produkte promotet.

    Der Wunsch nach weiteren Lokalisierungen wurde aber hart ignoriert.

  • Ich bin gestern raus. Mir bleibt weiterhin ein Rätsel wieso das so erfolgreich ist und bin echt mal gespannt ob jetzt das Endgame auch eskaliert.

    Im Grunde wurde während der Kampagne am eigentlichen Spiel kaum was getan, eher haben sie dann noch den Vorgänger erweitert und andere Produkte promotet.

    Der Wunsch nach weiteren Lokalisierungen wurde aber hart ignoriert.

    Die Lokalisierung wird vermutlich komplett an die Retailer abgetreten. Ich vermute, die Kampagne ist deshalb so erfolgreich, da es hier bemalte große Minis dazu gibt und eine One-Box-Lösung.

    Meinungen sind keine Fakten.

  • Die Kampagne ist so Erfolgreich weil Here to slay ein extrem beliebtes Spiel mit einer riesigen Fangemeinde ist.

    Wie gesagt, dann wundert mich eben wieso sich das nicht hier, bei BGG oder Youtube niederschlägt dass es so viele Fans gibt. Abseits der Kampange nehme ich das Spiel überhaupt nicht wahr.

    Bilde mir ein der Vorgänger läuft für den deutschen Markt auch eher unter der Kategorie "Geheimtipp". Wobei ich zu Zeiten des Kickstarters, war wohl 2020, mich auch noch nicht für Brettspiele interessiert habe, daher k.A. wie erfolgreich der seinerzeit war.

    Wenn es im Retail kommen sollte überlege ich es mir noch mal, aber abseits der Optik macht das Spiel auf mich einen sehr unspektaulären Eindruck. Und auch die Optik besteht primär aus den "niedlichen" Figuren, der Rest wie die Dungeonplatten schaut 0815 aus. Finde da hätte man auch mehr rausholen können und die ganze Kampagne wirkt so ein bisschen als wäre das alles primär eine Promoveranstaltung für die komplette Produktpalette und das man eben wenig drauf eingegangen ist was man am Dungeons auf Grund von Feedback noch "verbessern"oder erweitern möchte.

    Gibt in die Richtung auch einige kritische Kommentare, die aber wie das Thema Lokalisierung auch ignoriert werden.

    Ich hätte halt wenigstens eine klare Ansage erwartet, dass man sich bemüht Partner für eine Lokalisierung zu gewinnen. Aber man hat dann (weiß gar nicht ob das überhaupt offizielle Antworten vom Verlag waren) auf Partner verwiesen und weitere Nachfragen nicht mehr beantwortet.

    Kann mir nicht vorstellen, dass bei dem Erfolg kein Partner Interesse gehabt hätte. Den Lokalisierungaufwand sehe ich nicht so hoch wie bei manch anderen Spiel mit komplexeren Regeln und Storybooks.

  • Ich glaube nicht, das Mitglieder von unknowns oder BGG die primäre Zielgruppe für Spiele von Unstable Games sind.

    Die Spiele leben vor allem von der knuffigen Optik und den vergleichsweise zugänglichen Regeln.

    Die Kampagnen von Unstable Games laufen immer sehr gut, weil die Firma konsequent vermieden hat, seltene Promos und Exclusives erneut zu veröffentlichen. Will man also den "vollen" Spielspaß, muss man halt dabei sein. Im Retail sind die Produkte abgespeckt und die Extras nur teuer über Ebay zu erwerben.

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  • Ich glaube nicht, das Mitglieder von unknowns oder BGG die primäre Zielgruppe für Spiele von Unstable Games sind.

    Aber wie haben die dann ihre "bubble" gefunden? Ist ja auch kein Spiel was im Retail präsent wäre und dort seine Käufer abgreift.

    Unterm Strich hört es sich aber für mich an, als ging es mehr darum die Figuren und Karten zu sammeln und weniger um das Spiel. Das würde natürlich erklären, wieso meine Erwartung ggf. falsch waren.

    Den Hype um die Figuren kann ich persönlich nicht nachvollziehen. Vermutlich würde heutzutage eine AI mit entsprechenden Prompt auch solche "niedlichen" und "knuffigen" Figuren erzeugen.

  • Aber auch beim Kartenspiel gibt es auf Deutsch nur die Retail Variante, oder?

    Das Kartenspiel ging bei uns im Überfluss etwas unter, aber hat das wirklich noch viel mit Dungeons gemeinsam? Dungeons erscheit ja mir eher wie ein 0815 Crawler der außer den Helden/Monster nichts von der Masse abhebt.

    Aber aus mir spricht auch ein bisschen der Frust wegen dem Umgang mit den Lokalisierungswünschen, ich will es jetzt auch gar nicht mehr mögen :lachwein:

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  • Wie gesagt weiß nicht was ich von der Einführung der Endgames halten soll. Zumal wenn man dann erst zum Endgame anfängt noch mal am Spiel zu schrauben, wie jetzt mit den Kampagnen. Soweit ich sehe gibt es aber nicht mal wirkliche Details, ob die wirklich was taugen oder lieblos hingerotzt sind.

    Aus meiner Sicht nutzt man damit schonungslos aus, dass Backer es oft nicht vertragen vermeintlich etwas verpasst zu haben. Und es entwertet doch auch die Stretchgoals.

  • Aus mir spricht prinzipiell die Enttäusch weil der Wunsch nach Lokalisierung so hart ignoriert wurde. Aber das man jetzt zum Endgame dann anfängt Szenarien und alternative Spielmodi rauszuhauen finde ich schon etwas fragwürdig. Das wären aus meiner Sicht sinnvolle Stretchgoals gewesen, aber jetzt wird es als Katze im Sack für das Anheizen des Endgames genutzt. Ob das überhaupt was taugt oder am Ende vielleicht komplett hinten runter fällt weiß ja keiner.