Oath: Chronicles of Empire and Exile (Leder Games)

  • Gibt hier denn weitere Erfahrungen? Im deutschen Raum gibt es ja keine Regelerklärungen. Lese mir gerade die Regeln durch und das allein fasziniert mich. Wenn das Spiel auch nur annähernd so ist, wie es sich liest. Wow. Wir sind eine eher konfrontative Gruppe. Spielen auch gerne Euros. Je interaktiver das Spiel jedoch ist, desto besser. Es sollte jedoch nicht nur glückabhängig sein. Wenn Pläne zerstört werden kein Ding. Es muss jedoch eine Möglichkeit geben, schnell Plan b oder c umsetzten zu können.


    Ich bin auf jeden Fall sehr sehr gespannt.


    Wir spielen wie gesagt alles ziemlich gern. Herauskristallisiert haben sich jedoch durchaus pixie queen, Seeders exodus, Root, Architekten des westfrankenreichs mit allen Erweiterungen.

  • Es muss jedoch eine Möglichkeit geben, schnell Plan b oder c umsetzten zu können.


    Ich bin auf jeden Fall sehr sehr gespannt.

    “You come at the king, you best not miss.”


    In meiner Erfahrung hat man in Oath pro Spiel eigentlich einen realen Versuch zu gewinnen, ganz selten auch Mal zwei, selten auch Mal gar keinen.


    Was Oath viel besser macht als andere Spiele ist über die Stories zwischen den Spielen und im Spiel selbst Spielziele außerhalb des technischen Sieges zu schaffen. Wenn ihr darauf Lust habt wird's toll. Wenn nicht sind Root und Pax Pamir deutlich bessere Spiele.

    Warte auf: Cross Bronx Expressway | A Gest of Robin Hood | Kingdoms Forlorn | The Queens Dilemma | Coalitions: Realpolitik | Koriko: A Magical Year | Apex: Legends | Avant Carde

  • Ja, ich hatte ja zwei Partien gespielt im Juli, siehe Spielberichte im wochenthread. Das Spiel lebt vom Metaerlebnis, und man paktiert immer mit dem Blick auf die Folgepartie. Schnell wechselnde Allianzen und mehrere Anläufe auf den Sieg sind hier nicht zu finden, da ist Pax Pamir die bessere Wette.

  • Was Oath viel besser macht als andere Spiele ist über die Stories zwischen den Spielen und im Spiel selbst Spielziele außerhalb des technischen Sieges zu schaffen. Wenn ihr darauf Lust habt wird's toll. Wenn nicht sind Root und Pax Pamir deutlich bessere Spiele.

    Das verstehe ich nicht. Mag jedoch auch daran liegen, dass mir der Abbau / Aufbau nach dem Spiel noch nicht klar ist. Was meinst du mit Stories zwischen den Spiele?


    Wie erwähnt. Habe es bisher nicht gespielten eigne mir die Regeln an. Da ich, auch wenn wir das Tutorial spielen werden einen Überblick haben möchte. Zum erklären usw.

  • Das verstehe ich nicht. Mag jedoch auch daran liegen, dass mir der Abbau / Aufbau nach dem Spiel noch nicht klar ist. Was meinst du mit Stories zwischen den Spiele?

    Zwischen jedem Spiel von Oath bleibt ein Teil der Karte bestehen, Gebäude werden errichtet, Karten die nicht zur Siegreichen Fraktion gehören werden verbannt und dafür kommen neue in Spiel, die zu den Beratern des Siegers thematisch passen.

    Man kann dies ganz mechanisch betrachten und das nächste Spiel "innerlich" bei 0 beginnen. Aber was Oath eigentlich will, ist das ihr als Gruppe mit dieser Kontinuität zwischen den Spielen auch die Geschichte des vorherigen Spiels in die zukünftigen Spiele weitertragt. Der Kesselflickertreff im Armenviertel, der so entscheiden für den Sieg des Kanzlers in Spiel 1 war - vielleicht willst du als Sieger in Spiel 3 das Armenviertel extra nicht einnehmen, damit diese Karte vielleicht mit deinem Sieg für absehbare Zeit aus dem Spiel verbannt wird?

    Oath will, das ihr mit den Karten Geschichten verbindet. Und es gibt Spieler*innen für die diese Geschichten irgendwann wichtiger werden als der Spielsieg. Auf jeden Fall bieten diese Geschichten Entscheidungsgrundlagen, wenn man ein Spiel nicht mehr gewinnen kann.

    Es gibt sogar ein extra Lederbuch zukaufen, um die Geschichten zwischen den Partien aufzuschreiben.

    Warte auf: Cross Bronx Expressway | A Gest of Robin Hood | Kingdoms Forlorn | The Queens Dilemma | Coalitions: Realpolitik | Koriko: A Magical Year | Apex: Legends | Avant Carde

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  • Ich frage jetzt mal ganz ketzerisch in die Runde: Ist nicht Friedrich das viel bessere Oath? Ja OK bei der Grafik gibt es keine 2 Meinungen :lachwein: Aber ehrlich gesagt finde ich das ganze Spiel unnötig kompliziert und kleinteilig. Außerdem sind gerade die ausliegenden Karten an den Orten nicht für jeden Spieler gut zu lesen, wodurch diese immer aufgenommen werden müssen um sie zu lesen. Dies stört doch den Spielfluss deutlich. Ja es war nur eine Partie, die wir gespielt haben, aber diese hat keine Lust auf mehr gemacht. Da hole ich mir doch lieber besagtes Friedrich raus, ein Clash of Cultures oder Kemet. Ich finde gerade Friedrich transportiert das einer gegen Alle und jeder muss trotzdem seine eigene Agenda verfolgen wesentlich besser und auch klarer. Die Regeln sind schnell erklärt und gerade bei wechselnden Spielegruppenteilnehmern muss ich nicht immer wieder bei 0 anfangen, sondern der Einstieg gelingt sofort. Bei Oath hätte sicher jemand keine Chance bei seiner Erstpartie gegen Spieler die das Spiel schon mehrfach gespielt haben. AUch Pax Pamir durfte jetzt nach 4 Spielen weiter ziehen. Vielleicht liegt es auch am Autor ^^